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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Maximale Gehäusetemperatur eines Konsumerelektronikgerätes


Autor: Klaus (Gast)
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Hallo,

ich frage mich schon eine Zeit lang, ob es Normen/Gesetze/Regelungen 
gibt, aus denen hervorgeht, wie warm beispielsweise das Gehäuse eines 
Hifi-Verstärkers maximal werden darf. Gibts sowas, und Wo?

Der Hintergrund: Ich habe einen Sat-Receiver der an der 
Gehäuseoberfläche so heiß wird, dass man sich sehr gut daran verbrennen 
kann. Mit einem IR-Thermometer der 50 EUR Klasse habe ich an einer 
Stelle 63 Grad Celsius gemessen. Das muss doch irgendwo geregelt sein, 
dass sowas nicht sein darf, oder?

Danke,
Klaus

Autor: Joachim K. (minifloat)
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In China ist alles erlaubt ;)
mfg mf

Autor: Mine Fields (Gast)
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Ich hatte mal die Norm für Hifi-Geräte gelesen. Leider fällt mir auch 
gerade die Nummer nicht mehr ein. An feste Temperaturwerte kann ich mich 
jetzt nicht erinnern, aber 63 Grad ist jetzt noch nicht so wirklich 
viel. Ab einer gewissen Temperatur müsste aber eigentlich ein 
Warnaufkleber Pflicht sein...

Autor: Falk Brunner (falk)
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Dann kauf erstmal ein chinesisches Bügeleisen, da glüht der Stahl 
hellrot!

Autor: China Müll (Gast)
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Wenn man billige China Ware kauft muss man wohl damit leben. Leider gibt 
es keine wirklichen Alternativen dazu.

Autor: Nick (Gast)
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China Müll schrieb:
> Wenn man billige China Ware kauft muss man wohl damit leben. Leider gibt
> es keine wirklichen Alternativen dazu.

Seh ich genauso. Hab die Tage meinen alten Billig-DVB-T-Receiver 
zerlegt, Spannungsregelung per 7805 und 7812, Standby-Verbrauch 10 Watt, 
Temperatur entsprechend.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Wenn man heiße Musik spielt:
http://lustich.de/bilder/menschen/echt-heisse-musik/

kann die Gehäusetemperatur schon mehr als handwarm betragen.
;-)
MfG Paul

Autor: Klaus (Gast)
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Grins :D

Also ich will jetzt keine Namen nennen, aber die Marke ist schon eine 
deutsche, ein Urgestein auf dem Markt sozusagen. Gut, eventuell haben 
die das ja auch nur in China eingekauft und ihren Namen draufgeklebt.

Wenn ich da jetzt ein Schild "Vorsicht heiß" draufklebe, dann wirds 
meinem 5jährigen Sohn nicht helfen. Ich werd also ein Podest an die Wand 
schrauben und das Teil da drauf stellen, so dass er da nicht rankommt 
:).

Klaus

Autor: Jens G. (jensig)
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65°C sind doch keine Temperatur, bei der man sich sofort verbrennt. 
Solange Du nicht gerade Reaktionszeiten im Minutenbereich hast, kann man 
die Hand in Ruhe wieder entfernen.
Bei hundert °C würde ich schon eher mitgehen, wo man nicht mehr zu lange 
dran hängenbleiben sollte.

Autor: Skua (Gast)
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Klaus schrieb:
> Also ich will jetzt keine Namen nennen,

Wieso nicht!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Jens G. (jensig)

>65°C sind doch keine Temperatur, bei der man sich sofort verbrennt.

Doch. Erst recht bei Metalloberflächen, auch wenn es keine Verbrennungen 
3. Grades sind.

>Bei hundert °C würde ich schon eher mitgehen, wo man nicht mehr zu lange
>dran hängenbleiben sollte.

Käskopp. Schmerzgrenze für ein paar Sekunden liegt bei ca. 50°C bei 
Metallen. Kunststoffe und ähnlich schlecht wärmeleitende Dinge gehen 
etwas höher, aber bei 60°C ist dort auch Feierabend.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schmerzschwelle#Therm...

Autor: AEG (Gast)
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Wohl deutsche Wertarbeit ala Grundig, Telefunken, Schaub Lorenz, 
Nordmende ....

Autor: Etrick (Gast)
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Klar gibt es eine Vorschrift für die max. Gehäusetemperatur an 
berührbaren Stellen. Ohne lang zu suchen würde ich auf 50-55° tippen. 
Mehr sollten es bei ordentlich gebauten Geräten jedenfalls nur bei 
Raumtemperaturen von über 35° werden...

Gruß

Autor: Mine Fields (Gast)
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So, habe noch einmal nachgeschaut: Zulässig sind im Normalbetrieb beim 
Gehäuse eine Übertemperatur gegenüber Umgebungstemperatur von 40 Grad 
bei metallischen Teilen und 60 Grad bei nichtmetallischen Teilen. Bei 
Bedienelementen sind es jeweils 10 Grad weniger.

Deine 63 Grad sind daher schon grenzwertig (ich gehe mal von normaler 
Raumtemperatur aus). Allerdings gibt es auch hier "Gummiparagraphen" mit 
denen sich der Hersteller entsprechend herausreden könnte.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Stefan L. schrieb:
> Allerdings gibt es auch hier "Gummiparagraphen"
Wo wir dan wieder bei Paul's heißer Musik wären ;P

Autor: Klaus (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> So, habe noch einmal nachgeschaut: Zulässig sind im Normalbetrieb beim
> Gehäuse eine Übertemperatur gegenüber Umgebungstemperatur von 40 Grad
> bei metallischen Teilen und 60 Grad bei nichtmetallischen Teilen. Bei
> Bedienelementen sind es jeweils 10 Grad weniger.

Hallo Stefan,

herzlichen Dank, kannst Du mir dafür auch eine Quelle nennen?

Klaus

Autor: Mine Fields (Gast)
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