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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Welche Ingenieure werden gesucht


Autor: S. K. (medberata) Benutzerseite
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Ich habe gerade eine interessante Diskussion auf der Plattform XING 
laufen, die für viele Elektroingenieure von Interesse sein dürfte.

Thema: Fachkräftemangel Fatamorgana!

Ich stelle hier meine Einschätzung zur Diskussion. Wer auf Xing ist, ist 
aufgefordert, auch dort etwas dazu zusagen.

https://www.xing.com/net/pri94ae2ex/bewerbungrecru...

*************************************************

Maschinenbauingenieure sind in ausreichendem Maße zu bekommen. Schon, 
seit ich um 2000 herum mich mit dem Thema HR zu befassen begann, fand 
ich eine Situation vor, dass kaum die Hälfte der MB-Absolventen in ihrem 
Bereich beginnen konnten und schon nach wenigen Berufsjahren weitere aus 
der Branche ausgestiegen sind. Dies hatte mit dem 2001 Bruch zu tun, ist 
aber ein wenig systembedingt, da schon zu dieser Zeit die Verlagerung 
von Konstruktion nach Osteuropa im Gange war.

So ist es nicht überraschend, unzählige MB-Ingenieure in den Bereichen 
Datentechnik, Software und IT zu finden. Um es mal direkt zu 
formulieren, kenne ich im privaten Umfeld und auch übersichtshalber in 
den von mir betreuten Firmen mehr Maschinenbauer, die Linux, Oracle oder 
SAP administrieren, als solche, die Maschinen oder Geräte konstruieren! 
Und es sind keineswegs nur die schlechten, die diesen Weg gegangen sind, 
auch wenn es für nicht wenige eine Ausweichlösung war oder ist.

Wenn ich mir die aktuellen Beginnerzahlen bei MB ansehe, wird es dort 
auch in Zukunft keinen Mangel geben. Eher im Gegenteil.


Bei den Elektroingenieuren sehe ich es zweispältig:

Es gibt eine große Riege an Personen um die 35-40, die ein breit 
gefächertes Knowhow haben, das kaum unterzubringen ist, weil es entweder 
zu breit ist für spezifische Stellen oder zu schmal für stark horizontal 
ausgerichtete Stellen. Diese "mittelmäßigen" Allrounder sind nicht ganz 
so stark gefragt, wie sie vorhanden sind. Sie sind als Person vor allem 
deshalb nicht so leicht unterzubringen, weil sie für die meisten 
"kleineren" Stellen sofort in einigen Knowhowfeldern überqualifiziert 
sind und die Firmen dieses Knowhow auch bei Personen mit 30-35 Jahren 
finden, die sie bevorzugt einstellen.

Dieser "Scheinmangel" zeichnet sich in den Stellenbörsen ab, in denen 
folgerichtig Personen mit etwa 5 Jahren Berufserfahrung gesucht werden. 
Durch diese Überzahl an Stellen wird der Eindruck vermittelt, es gäbe 
einen breiten Mangel.

Es gibt aber sehr wohl einen Mangel an Extremen:

a) Personen die Teams führen können und keine wesentlichen Lücken oder 
Defizite haben, sowie
b) sehr hochspezifisch orientierte Personen mit vertikalem, tiefen 
Wissen

Diese sind am Markt praktisch nicht zu bekommen, weil sie vom Alter her 
oft in den "familienorientierten" Bereich (Kinder 5-15 Jahre alt) fallen 
oder aufgrund des gebauten Hauses nicht umziehen wollen oder können. 
Diese sitzen fest in ihren Positionen verankert auch wenn sie vom Gehalt 
her abzuwerben wären. Nur einige wenige sind wechselbereit, dies aber zu 
abenteuerlichen Konditionen.

Firmen, die es verpasst haben, sich in der Krise 2008/2009 mit den 
raren, damals aber entlassungsbedingt teilweise durchaus verfügbaren, 
Kandidaten einzudecken, zahlen jetzt dreifach!!!  Genauso, wie die, 
welche ihre Leute zu Krisengehältern eingestellt haben. Wer wechselt, 
springt in dem Hystereseband der Marktgehälter an die obere Kante und 
ist die nächsten 3-5 Jahre nicht kosteneffektiv abzuwerben. Neue Leute 
werden aber auf absehbare Zeit nicht zu beschaffen sein, da so gut 
entwickelte Ingenieure nicht auf Bäumen wachsen. Sie werden aber auch 
aus dem Ausland nicht zu bekommen sein, weil die Wirtschaft auch dort 
boomt und sie hier in Positionen arbeiten sollen, die 
abteilungsübergreifend agieren, aussenwirksam sind und daher sehr viel 
"Deutschkenntnis" benötigen, womit NICHT die Sprache gemeint ist.

Hier sehe ich einen wirklichen Mangel und zwar einen, der nur durch 
Einkauf der letzten Reste am Markt und Aufrücken der internen 
Mitarbeiter zu beseitigen sein wird. Weiterqualifikation ist hier das 
Zauberwort.

Zwar kann man auch hier auf die Universitäten und Fachhochschulen 
vertrauen, was die Anfängerzahlen angeht. Aber das Loch wird erst in 
6-10 Jahren zugestopft werden können und dann auch nur mit Personen, die 
mit teilweise schwächelnder bachelor-Ausbildung ankommen. Diese werden 
dann wiederum in starker Konkurrenz zum Ausland stehen, da der 
Bildungsvorteil der heutigen deutschen Ingenieure passe sein wird.

Insgesamt sehe ich daher sowohl auf der Arbeitgeber- als auch 
Arbeitnehmerseite Probleme.

*********************************************************

Frage: Wie gehen die Jungingenieure hier mit dem Thema Konkurrenz um?

Autor: haha (Gast)
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Silke Kuhn schrieb:
> Frage: Wie gehen die Jungingenieure hier mit dem Thema Konkurrenz um?

Wie soll man mit dem Thema Konkurrenz denn umgehen? Das liegt alles 
nicht in unserer Hand. Man probiert halt sich weiterzubilden und das 
Beste zu geben.
Langfristig sind wir dem Druck aus dem Ausland sowieso nicht gewachsen.
China hat statistisch mehr Hochintelligente als wir überhaupt 
Abiturienten haben. In der westlichen Welt leben nur 10% der 
Gesamtbevölkerung der Erde und Deutschland ist nur ein kleiner Teil 
davon.
Der Verlust von Marktanteilen ist nicht zu verhindern und es ist auch 
gerecht so, warum sollte ein kleines Völkchen mit bekl... Politikern und 
unersättlichen Konzernfüsten und Banken die Welt wirtschaftlich 
dominieren?

Autor: Karl schmidt (Gast)
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Stimmt. Anzahl offener Stellen - 8 Stellen
http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenan...
Weiter so. RB notwendig.

Autor: haha (Gast)
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Silke Kuhn schrieb:
> Es gibt aber sehr wohl einen Mangel an Extremen:
>
> a) Personen die Teams führen können und keine wesentlichen Lücken oder
> Defizite haben, sowie
> b) sehr hochspezifisch orientierte Personen mit vertikalem, tiefen
> Wissen
>
> Diese sind am Markt praktisch nicht zu bekommen, weil sie vom Alter her
> oft in den "familienorientierten" Bereich (Kinder 5-15 Jahre alt) fallen
> oder aufgrund des gebauten Hauses nicht umziehen wollen oder können.

Und wie viele sind das wohl momentan? 10,20,100? Lachhaft, bei einem 
Volk von 80 Millionen. "Mangel" sieht anders aus.

Autor: Robert (Gast)
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Silke Kuhn schrieb:
> Frage: Wie gehen die Jungingenieure hier mit dem Thema Konkurrenz um?

Ganz einfach:

1.) Sich damit abfinden, dass einen alle angelogen haben, die den 
Ingenieurmangel postulieren.

2.)  Mit dem Gehalt ganz nach unten gehen (zwangsweise). Ich habe mit 
Uni-Diplom u. Auslandserfahrung mit 15.000 Euro brutto bei 40h 
angefangen (real mind. 55h).

3.) Sich weiterhin bewerben. Ich habe z.B. 900 Bewerbungen gebraucht, um 
als Absolvent eine Stelle zu finden. Da ich mit meinem Gehalt nicht so 
ganz zufrieden bin, habe ich mich seitdem weiter beworben, weitere 1.800 
Mal. Leider noh keine Resonanz. Insgesamt habe ich nun 2.700 Bewerbungen 
geschrieben. Über 17.300 Euro brutto p.a. bin ich leider noch nicht 
hinausgekommen.

4.) Seine Lehren aus dem ganzen ziehen. Die Lehre kann nur sein: 
Mittelfristig Auswandern. Diese Auswanderung muss natürlich sehr gut 
vorbereitet werden. Vor ein paar Jahren hätte ich noch die USA als 
erstrebenswert gehalten. Jetzt nicht mehr, weil Wirtschaft liegt am 
Boden, Land ist komplett überschuldet, Tendenzen einer Diktatur zeigen 
sich immer mehr.

Ich lerne mittlerweile Chinesisch, weil ich dort meine berufliche 
Zukunft sehe! Wenn man gut ist, kann man durchaus als Fachkraft 500 - 
700 Euro pro Monat in China verdienen. Je nach Branche und Region auch 
600- 1.400 Euro als reine Fachkraft. Langfristig mit hinreichenden 
Chinesisch Kenntnissen vielleicht sogar Arbeit als Gruppenleiter 
möglich. Warum nicht als Teamleiter z.B. im Vertrieb, da sind dann 
15.000 RMB bis 25.000 RMB pro Jahr drin! Das ist mehr, als ich jetzt 
verdiene und daher mein langfristiges Ziel.

Wie gesagt, muss nur hinreichend gründlich vorbereitet werden. Ich habe 
einen 7 - 10 Jahresplan. Wer überstürzt was macht, hat einen hohes 
Risiko, auf der Schnauze zu landen. Zu sagen, in 6 Monaten arbeite ich 
in Schweden, ist meist illusorisch. 1 - 2 Jahre Vorlauf sind das abolute 
Minimum.

Autor: hans (Gast)
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Robert dir sollte man die tatstatur wegnehmen

Autor: OH (Gast)
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@Robert
Wer angeblich 2700 Bwerbungen schreibt, bei dem ist eindeutig was faul.
Jeder Bandarbeiter verdient mehr und das hier im Osten.
Man vermutet ja auch, dass du ein Troll bist.
Auf alle Fälle fällst du statistisch gesehen unten raus und zwar ganz 
weit unten und bist somit als Meinung nicht mehr aussagekräftig. Das 
Rumgejammere geht einen langsam auf die Eier.
Wer angeblich Uni mit Auslandserfahrung hat, ist normalerweise schon vor 
Ende des Studiums unter Vertrag. Wenn nicht, hat er was riesig falsch 
gemacht.
Das soll kein Angriff sein, aber wir warten immer noch auf deine 
persönlichen Daten, um dich beurteilen zu können.

@Silke
Ich stimme mit dir bezüglich E-Technik Ings überein.
"Fachidioten" oder Teamleader sind schwer zu bekommen. Die breite Masse 
der 35-40er ist da, aber viele von denen wollen oder können keine 
Führungspositionen übernehmen, weil noch die ganz alten >55 drauf 
sitzen.
Und die bewegen sich dort nicht weg. Was also machen, wenn man 
weiterkommen will. Sich wo anders bewerben? Oder aussitzen mit dem 
Risiko übergangen zu werden?
Eigentlich bleibt nur noch sich selbständig zu machen.
Dann hat man wenigstens keine alten Leute mehr über sich, die sich auch 
meist kein neues Wissen mehr aneignen wollen.

Autor: Robert (Gast)
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hans schrieb:
> Robert dir sollte man die tatstatur wegnehmen

Kannst du dafür auch Gründe nennen oder bist du nur von der Wahrheit 
schockiert und willst sie nicht wahr haben.


OH schrieb:
> Wer angeblich 2700 Bwerbungen schreibt, bei dem ist eindeutig was faul.

Dein Vertrauen in den Arbeitsmarkt scheint grenzenlos, wer also keinen 
Job hat "bei dem ist etwas faul"? Solche Arroganz und Überheblichkeit 
ist unerträglich!!!

> Jeder Bandarbeiter verdient mehr und das hier im Osten.

Schön, und wie viele "Bandarbeiter" sind arbeitslos? Ich habe wenigstens 
Arbeit.

> Man vermutet ja auch, dass du ein Troll bist.
Wer vermutet dass, ich hatte diese Diskussion hier schon mal. Wenn du 
denkst ich bin ein Fake, dann ignoriere mich doch einfach.

> Auf alle Fälle fällst du statistisch gesehen unten raus und zwar ganz
> weit unten und bist somit als Meinung nicht mehr aussagekräftig.

Ich bin sehr wohl statistisch aussagekräftig und gehöre zur Statistik. 
Wenn du in deiner statistik alle Gehäter unter 45k als Fake 
rausstreichst ist das deine Sache. Aber dann ist deine Statstik nicht 
mehr richtig!

> Das
> Rumgejammere geht einen langsam auf die Eier.

Super Ausdrucksweise. Ich jammere übrigens nicht, sondern beschreibe die 
Realität, mit der du offensichtlich nicht klar kommst.

> Wer angeblich Uni mit Auslandserfahrung hat, ist normalerweise schon vor
> Ende des Studiums unter Vertrag.

Die Lügen habe ich schon öfters gehört, also das Märchen, dass jeder 
Absolvent Arbeit hat.

> aber wir warten immer noch auf deine
> persönlichen Daten, um dich beurteilen zu können.

Ich habe meine Daten hier schon mehrfach gesagt. Aufgrund dessen wurde 
ich als Säufer, Dauer-Party Typ und Versager beschimpft. Wenns dich 
interessiert: Suchfkt.

> Dann hat man wenigstens keine alten Leute mehr über sich, die sich auch
> meist kein neues Wissen mehr aneignen wollen.

Auch diese Aussage ist von der Tendenz her sehr Arrogant und 
Herablassend. Auch ältere Leute können sich sehr wohl noch neues Wissen 
aneignen, auch freiwillig.  Du willst doch auch nicht als "Ossi" 
beschimpft werden? Also lass mal lieber andere Leute in Ruhe und 
bezeichne sie nicht als Troll, Fake oder unwillig!

Autor: Robert (Gast)
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OH schrieb:
> um dich beurteilen zu können.

Du musst mich schon mal gar nicht beurteilen. Hast du dafür überhaupt 
die nötige Kompetenz?

Autor: Frank Bär (f-baer)
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Robert, du hattest doch gesagt, du wohnst in München, falls ich mich 
recht entsinne.
Mit deinen aktuell 1050 Euro Monatsnetto (überschlagen, ohne 
Kirchensteuer) dürfte die Miete dort ziemlich weh tun, oder?

Autor: Robert (Gast)
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Frank Bär schrieb:
> Robert, du hattest doch gesagt, du wohnst in München, falls ich mich
> recht entsinne.

Ach Frank, mein alter Freund. Schön, dass es dich noch gibt. München 
hatte ich mit aboluter Sicherheit nicht gesagt. Zeig mir mal den Link.

> Mit deinen aktuell 1050 Euro Monatsnetto (überschlagen, ohne
> Kirchensteuer) dürfte die Miete dort ziemlich weh tun, oder?

Ich lebe (zwangsweise) in einem nicht regulären Mietverhältnis. Das 
alles hatte ich hier schon vor Monaten geschrieben. ==> Suchfkt.


Was ist so schwer daran zu akzeptieren, dass es eben auch Ing gibt, die 
nicht auf 2 Bewerbungen 3 Einladungen und 5 Angebote haben? Haltet ihr 
die offiziell 23.000 arbeitslosen Ings auch alle für Fakes?

Ich halte es übrigens für ein Märchen, dass die meisten Ings kaum 
Bewerbungen schreiben müssen. Fakt ist, ich persönlich kenne sehr gut 3 
Absolventen (ET), die alle arbeitslos sind. Keiner von denen taucht in 
der Arbeitslose-Statistik auf. Die sind auch alle nur Fake?

Autor: Trollolo (Gast)
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Kann man sowas nicht unterbinden???

Autor: Robert (Gast)
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Trollolo schrieb:
> Kann man sowas nicht unterbinden???

Nein.

Autor: ♪Geist (Gast)
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>> Wer angeblich 2700 Bwerbungen schreibt, bei dem ist eindeutig was faul.
>Dein Vertrauen in den Arbeitsmarkt scheint grenzenlos, wer also keinen
>Job hat "bei dem ist etwas faul"? Solche Arroganz und Überheblichkeit
>ist unerträglich!!!

Ich möchte nicht arrogant wirken, jedoch dem Vorredner gleichzeitig 
zustimmen. Ich habe nach dem Diplom meine 13 Bewerbungen geschrieben und 
5 Einladungen als JungIng. gehabt + am Ende 2 Zusagen. Nach dem ich nach 
4 Jahren die Stelle verlassen habe, waren es 3 Bewerbungen 1 Gespräch 
und 1 Zusage. Also sind deine 900 Bewerbungen nicht unbedingt 
repräsentativ! Bei 27 Bewerbungen ohne eine Einladung würde ich mir 
schon Gedanken machen und mich von einem Bewerbungs-Coach konsultieren 
lassen.

Autor: Frank Bär (f-baer)
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Robert schrieb:
> Ach Frank, mein alter Freund. Schön, dass es dich noch gibt. München
> hatte ich mit aboluter Sicherheit nicht gesagt. Zeig mir mal den Link.

Zitat: "falls ich mich recht entsinne" ...

Ich denke einfach nur, dass dein Chef sich an jedem Tag, an dem du im 
Büro aufkreuzt, den Bauch vor Lachen hält. Das meine ich nicht 
persönlich, aber dein Gehalt ist nunmal gelinde gesagt bizarr.

@Silke

In der heutigen Zeit besteht kein wirklicher Mangel an qualifizierten 
Führungskräften, wohl jedoch ein gefühlter. Die meisten erfahrenen 
Leute, die für Führungsaufgaben geeignet wären, befinden sich nunmal in 
einem Lebensabschnitt, in dem Haus und Kind nicht mehr nur in Planung 
sind. Grotesk daran ist nur, dass es der heutige Arbeitsmarkt schwer 
möglich macht, mit unter 30 zukunftssicher an Nachwuchs zu denken, weil 
die Tendenz zu befristeten Arbeitsverträgen zu stark ist. Wird frau 
schwanger, dann wird ihr Arbeitsvertrag einfach nicht verlängert. So 
einfach ist das.
Früher waren die Kinder mit Mitte 40 aus dem Haus, heutzutage verschiebt 
sich das Richtung Mitte 50. Darunter (und unter dem Eigenheimtrend) 
leidet die Mobilität potentieller Führungskräfte, was einen gefühlten 
Mangel in einigen Regionen nach sich zieht.

Autor: Robert (Gast)
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♪Geist schrieb:
> Ich habe nach dem Diplom meine 13 Bewerbungen geschrieben und
> 5 Einladungen als JungIng. gehabt + am Ende 2 Zusagen.

Das mag sein, bei anderen läuft es nicht so gut. Es gibt auch 
Absolventen die gar keinen Job als Ing finden.

> Also sind deine 900 Bewerbungen nicht unbedingt
> repräsentativ!

Repräsentativ vielleicht nicht, aber was ist dann repräsentativ? Ich 
kenne Leute, die haben nach 300 Bewerbungen schon komplett(!) 
aufgegeben. Was ist mit diesen Leuten? Da bin ich sicher besser dran.

> Bei 27 Bewerbungen ohne eine Einladung würde ich mir
> schon Gedanken machen und mich von einem Bewerbungs-Coach konsultieren
> lassen.

27 ist also die magische Grenze? Meine Unterlagen haben mittlerweile 
über 30 Leute gescheckt, so viel dazu. Zugegeben, die meisten waren 
Finazdienstleister, die nur Adressen sammeln wollen. Aber so schwer ist 
eine Bewerbung als Absolven(!) auch nicht. Im Prinzip 4 Zeilen:
1.) Abi
2.) Grundpraktkum
3.) Industriepraktikum
4.) Diplom erhalten

Ich habs natürlich ausführlicher gemacht.


Frank Bär schrieb:
> Ich denke einfach nur, dass dein Chef sich an jedem Tag, an dem du im
> Büro aufkreuzt, den Bauch vor Lachen hält. Das meine ich nicht
> persönlich, aber dein Gehalt ist nunmal gelinde gesagt bizarr.

Mein Gehalt mag auf dich bizarr wirken. Ich sehe den Arbeitsmarkt als 
"bizarr" an. Kleine Klitschen jammern rum, dass sie keinen bekommen. Man 
beweirbt sich, Absage. 5 andere Leute bewerben sich nachweislich auch 
dort, 5 Absagen. Genau die gleiche Stellenanzeige findet man 18 Monate 
später immer noch absolut unverändert. Anruf bei de Firma, "Ja, wir 
suchen noch, dringend!". Und diese Sch**** ist lange kein Einzelfall!

Glaubst du, es ist toll, mit ca. 1.100 Euro im Monat über die Runden 
kommen zu müssen?? Ich würde gerne wechseln, es geht aber nun mal nicht, 
deshalb auch meine vielen Bewerbungen. Deshalb auch mein 10 Jahresplan 
mit China. Dort wird noch entwickelt und dort ist man mit 35 Jahren auch 
noch nicht zu alt. Außerdem ist dort das deutsche Diplom evt. noch was 
Wert, hoffe ich zumindest.

Ich sehe Chinesisch zu lernen als meine mit Abstand beste Altersvorsage 
an, die ich haben kann, leider! Also "alt" mit 35 oder 40 Jahren. 
Manchmal finde ich das auch bizarr, sehr sogar. Aber ich sehe mich in 
diese Situation gezwungen. In D. hat der Ing bei den Firmen wie auch 
gesellschaftlich eben keinen Stellenwert.

Mein Chef mag sich den Bauch vor Lachen halten, das ist mir auch egal. 
Diese Firma war eine der ganz wenigen (quasi die Einzige), die mich 
genommen hat. Darum bin ich sehr froh.


Von meinen 2.700 Bewerbungen gingen auch ca. 1.000 ins Ausland, also 
USA, Kanada, England, Schweden, Norwegen, Schweiz, usw. Also da, wo 
deutsche Ing. angeblich auch hochbegehrt sind. Reaktion vom Ausland 
bisher, so gut wie Null!!! Aus den USA kamen mal ein paar Nachfragen, 
meist 1. Frage, ob Arbeitserlaubnis vorhanden ist. Hab ich nicht. Dann 
kam sofort, "We don't do sponsering, bye!". Wie schnell die Amis 
auflegen können, ist wirklich unglaublich. So ein Gespräch ist nach 10 
Sek zu Ende. Und angeblich hat das deutsche Diplom Weltruf. Ich erlebe 
ganz was anderes.


Fazit, einfach seinen Horizont etwas erweitern und akzeptieren dass die 
Ing-Gehälter bei 15k Euro anfangen und bei 1 Mio noch lange nicht zu 
Ende sind. Es gibt scheinbar alles.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Robert schrieb:
> on meinen 2.700 Bewerbungen gingen auch ca. 1.000 ins Ausland, also
> USA, Kanada, England, Schweden, Norwegen, Schweiz, usw. Also da, wo
> deutsche Ing. angeblich auch hochbegehrt sind. Reaktion vom Ausland
> bisher, so gut wie Null!!! Aus den USA kamen mal ein paar Nachfragen,
> meist 1. Frage, ob Arbeitserlaubnis vorhanden ist. Hab ich nicht. Dann
> kam sofort, "We don't do sponsering, bye!". Wie schnell die Amis
> auflegen können, ist wirklich unglaublich.

Das ist zeitaufwendig und teuer für Firmen, eine Aufenthaltsgenimigung 
zu sponsorn. Von Nordamerika und Australien ist doch bekannt, daß man 
vor Ort die besten Chancen hat. Dort wollen die nicht lange warten, bis 
Bewerber im Land sind.



> Und angeblich hat das deutsche Diplom Weltruf.

Das ist nur angeblich so. In Wirklichkeit kennt im Ausland kaum jemand 
das Diplom. Da der Ing zu den regulierten berufen gehört, ist die 
Berufsanerkennung im Ausland sinnvoll, manchmal notwendig. Auch das ist 
rrelativ schwer.

Autor: ♪Geist (Gast)
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Da du im Schreiben erfahren zu sein scheinst, schreib doch dein Anliegen 
an die z.B. Stern Redaktion und geh ins Studio. Öffne der ganzen Welt 
die Augen und mach über TV einen Aufruf, vielleicht kontaktiert dich 
irgendeine Firma. Ist das eine Idee? Und mein Rat, verkaufe dich nicht 
unter Wert. Wer sein Wunschgehalt niedrig ansiedelt, kann automatisch in 
Augen der Personaler weniger.

Autor: Robert (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Das ist zeitaufwendig und teuer für Firmen, eine Aufenthaltsgenimigung
> zu sponsorn.

Schon klar, auf der anderen Seite liest man immer wieder, dass in den 
USA manche Firmen keine Ings finden. Außerdem ist dort gelegentlich eine 
Umzugspauschale drin, also für Leute aus den USA, damit die zur der 
Firma hinziehen. So ein Umzug kostet doch auch schnell 5.000 Dollar. 
Dafür bekommt man auch die Arbeitsgenehmigung.

> Von Nordamerika und Australien ist doch bekannt, daß man
> vor Ort die besten Chancen hat.

Mit einem Touristenvisum darf man sich auf gar keinen Fall bewerben, ich 
glaube man darf sich (eigentlich) noch nicht mal vor Ort Firmen 
angucken. Was nützt es einem also wenn man vor Ort ist? Außerdem, so 
weit ich weis, läuft dort alles zu 100% über Onlinebewerbungen. Die kann 
man auch von D. verschicken.

Autor: markus (Gast)
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Die Ingenieure die SEHR gut sind und so behindert sind, dass sie für 
unter 42k unterschreiben. Diese Versager sind auch Schuld, dass die 
Igenieurgehälter so sinken.

Autor: Robert (Gast)
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markus schrieb:
> Die Ingenieure die SEHR gut sind und so behindert sind, dass sie für
> unter 42k unterschreiben.

Als "sehr gut" kann man deine Grammatik leider nicht beschreiben. 
Eventuell noch mal ein paar Bücher aus der 1. Klasse lesen. Oder 
Vorschulkindergarten, das hilft vielleicht bei dir.

markus schrieb:
> Diese Versager sind auch Schuld, dass die
> Igenieurgehälter so sinken.

Ja ja, "diese Versager" sind echt ein Problem. Nur gut, dass es noch 
Leistungsträger wie dich gibt. Wenn deine Arbeitsleistung genau so 
herausragend wie deine Beiträge hier sind, kanst du wirklich stolz auf 
dich sein.

Autor: Robert (Gast)
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Silke Kuhn schrieb:
> Frage: Wie gehen die Jungingenieure hier mit dem Thema Konkurrenz um?

Weitere Idee:
Da es in D. sehr schwer ist, als E-Techniker einen Job zu bekommen habe 
ich mir als Notlösung überlegt, in China als Englisch-Lehrer zu 
arbeiten. Bevor jetzt wieder alle schreien, "geht doch gar nicht": Wenn 
ich nach z.B. 5.000 Bewerbungen keinen Job in D., Europa und Nordamerika 
gefunden habe und ich auch als Verkäufer im Baumarkt nicht genommen 
werde, was soll man dann machen? 35 Jahre Hartz IV bis zur Rente bei den 
täglichen Demütigungen auf dem Amt? Nein danke!

Wie du, Silke, hier schon mal geschrieben hast, haben Ing. bis 40 Jahre 
Zeit, noch eine bessere Position zu finden. Aber was ist danach?

Also wie gesagt, wenn ich in D. meinen Job verliere und keinen neuen 
bekomme, ist Englisch-Lehrer in China eine gute Option. Da war sogar mal 
ein Bericht vor ca. 12 Monaten bei Uni-Spiegel online. Es werden leider 
"native speaker" bevorzugt, aber auch aus Europa hat man wohl eine 
Chance. Ich habe mich erkundigt. Gut 300 Euro pro Monat sollten 
eigentlich immer drin sein. Mitunter sogar bis 500 Euro. Wenn man auf 
Englisch z.B. Mathe und Physik unterrichtet kann man sogar bis 1.500 
Euro pro Monat bekommen. Wohnung wird meist gestellt(!) sowie ein 
Mittagessen. Allein dafür sind in D. schon etliche hundert Euro fällig.

Also Silke, wenn meine Bewerbung deinen strengen Selektionkriterien 
nicht standhält, wie gesagt, Englisch-Lehrer in China sehe ich 
mitlerweile als absolut realistisch an.

Was mir eher nicht so gefällt ist, dass man sich wohl in China als 
Ausländer jedes Jahr einmal Röntgen lassen muss. Aber Opfer hat man wohl 
überall zu bringen.

Autor: Robert (Gast)
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Silke Kuhn schrieb:
> Sie werden aber auch
> aus dem Ausland nicht zu bekommen sein, weil die Wirtschaft auch dort
> boomt und sie hier in Positionen arbeiten sollen, die
> abteilungsübergreifend agieren, aussenwirksam sind

Also, die Wirtschaft boomt z.B. in den USA eher weniger. 
"Abteilungsübergreifend agieren"??? Ein Entwicklungsing muss werder 
abteilungsübergreifend agieren, noch "aussenwirksam" sein. Das sind sehr 
exponierte Stellen, die du beschreibst, nicht gerade typisch.

> Firmen, die es verpasst haben, sich in der Krise 2008/2009 mit den
> raren, damals aber entlassungsbedingt teilweise durchaus verfügbaren,
> Kandidaten einzudecken, zahlen jetzt dreifach!!!

Nö, es gibt doch mehr als genug Bewerber, sonst gleich verlagern nach 
China oder Indien. Dafür brauchts keine deutschen Ings. Problem also mal 
wieder durch Outsourcing gelöst. Erinnert mich an eine Simpsons Folge:
Arbeiter:"Gehen unsere Jobs dann verloren?"
Mr. Burns: "Nein, Ihre Jobs sind dann nur in einem anderen Land und 
werden von anderen Leuten gemacht. Sie haben dann mehr Freizeit."

> Wer wechselt,
> springt in dem Hystereseband der Marktgehälter an die obere Kante

Auch das ist nicht zwingend so. Gibt auch andere Fälle.

> Diese werden
> dann wiederum in starker Konkurrenz zum Ausland stehen, da der
> Bildungsvorteil der heutigen deutschen Ingenieure passe sein wird.

Das Problem ist seit Bachlor bekannt. Bleiben nur noch 
"Nebensächlichkeiten" wie, dass deutsche Ings Deutsch sprechen könne. 
Aber wenn die Konzernsprache eh Englisch ist, macht das natürlich keinen 
Unterschied mehr.

Autor: Robert (Gast)
Datum:

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Silke Kuhn schrieb:
> Personen die Teams führen können und keine wesentlichen Lücken oder
> Defizite haben, sowie

> Diese sind am Markt praktisch nicht zu bekommen,

Wie willst du das als Personalfachkraft beurteilen, ob sich jemand als 
Führungskraft eignet? Die Aussage, dass die am Markt nicht zu bekommen 
sind, finde ich schon dreist, wenn man deinen ersten Satz hier beachtet.

Autor: MaWin (Gast)
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> Englisch-Lehrer in China sehe ich
> mitlerweile als absolut realistisch an

Ich nicht.

Die haben auf dich gerade noch gewartet.

Es liegt nicht am Land, es liegt nicht am Beruf,
es liegt an einem selbst.

Autor: Andreas (Gast)
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Robert schrieb:
> Bleiben nur noch
> "Nebensächlichkeiten" wie, dass deutsche Ings Deutsch sprechen könne.
> Aber wenn die Konzernsprache eh Englisch ist, macht das natürlich keinen
> Unterschied mehr.

Wer mal laengere Zeit mit (auch top ausgebildeten) Asiaten und deren 
Englischkenntnissen zu tun hatte, der wird das anders sehen. Und dann 
waeren da noch die kulturellen Unterschiede...

Autor: Christoph (Gast)
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Robert schrieb:
> Ich habe z.B. 900 Bewerbungen gebraucht, um
> als Absolvent eine Stelle zu finden. Da ich mit meinem Gehalt nicht so
> ganz zufrieden bin, habe ich mich seitdem weiter beworben, weitere 1.800
> Mal. Leider noh keine Resonanz. Insgesamt habe ich nun 2.700 Bewerbungen
> geschrieben.

Ich kann das bei einem Uni- oder FH-Absolventen kaum glauben. Nicht, 
weil ich dir irgendetwas unterstelle, sondern weil ich aus eigener 
Erfahrung (Diplom 2010) keinen Kommilitonen kenne, der mehr als zwei 
Dutzend Bewerbungen geschrieben hätte.

Wenn du magst, würde ich gerne mal hier über deine (anonymisierte) 
Bewerbung schauen, weil wenn das stimmt, was du oben schreibst, kann 
damit irgendwas nicht in Ordnung sein.

Autor: Robert (Gast)
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Andreas schrieb:
> Wer mal laengere Zeit mit (auch top ausgebildeten) Asiaten und deren
> Englischkenntnissen zu tun hatte, der wird das anders sehen. Und dann
> waeren da noch die kulturellen Unterschiede...

Der Kapitalismus macht eh alle gleich. Es gibt nur 2 Arten von Leuten:
- die, die Geld haben
- die, die Geld brauchen.

MaWin schrieb:
> Die haben auf dich gerade noch gewartet.

Gewartet nun vlt. nicht gerade, aber man bekommt dort möglicherweise 
eine echte Chance und ist mit 35 Jahren noch nicht zu alt. Ich war 
damals schon mit 28 Jahren zu alt und nicht mehr führbar, angeblich.

> Es liegt nicht am Land, es liegt nicht am Beruf,
> es liegt an einem selbst.

Diese Aussage ist doch absoluter Quatsch!!! Denk doch mal drüber nach! 
Natürlich liegt es am Beruf. Wer sich als Ing nicht eignet, kann 
(hoffentlich) immer noch einen anderen Beruf ergreifen. Wenn ich ein 
Studium nicht schaffe und dann eine Lehre mache, liegt es sehr wohl am 
Beruf!

"Es liegt an einem selbst." Ja ja, die Zustände in D. sind paradisch. 
Wer als Ing nicht 80k verdient hat echt was falsch gemacht. Bla.

Noch mal im Ernst, ich erarbeite mir jedenfalls Notfallspläne, weil ich 
weis, dass ich mich in D. auf niemenden verlassen kann. Bis jetzt wurde 
ich nur angeleogen. Ich glaube nicht, dass ich mal eine Rente bekomme.

Wie sehen deine Notfall-Pläne aus? Du hast keine, was? Du guckst dann 
dumm aus der Wäsche und weist nicht weiter. Ich habe den Vorteil, dass 
ich mich zumindest schon mal mit Alternativen auseinandergesetzt habe. 
Hast du das auch schon gemacht?

Autor: Thomas von der Birne (Gast)
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Mit welcher Begründung muss man sich röntgen lassen?
(Ich kenne das bisher nur aus Diamantverarbeitungsanlagen, wo man 
täglich geröntgt wird.)

Autor: Thomas von der Birne (Gast)
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Andreas schrieb:
> Wer mal laengere Zeit mit (auch top ausgebildeten) Asiaten und deren
> Englischkenntnissen zu tun hatte, der wird das anders sehen. Und dann
> waeren da noch die kulturellen Unterschiede...

Ja, das ist schlicht unerträglich.

Autor: Robert (Gast)
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Christoph schrieb:
> Ich kann das bei einem Uni- oder FH-Absolventen kaum glauben. Nicht,
> weil ich dir irgendetwas unterstelle, sondern weil ich aus eigener
> Erfahrung (Diplom 2010) keinen Kommilitonen kenne, der mehr als zwei
> Dutzend Bewerbungen geschrieben hätte.
>
> Wenn du magst, würde ich gerne mal hier über deine (anonymisierte)
> Bewerbung schauen, weil wenn das stimmt, was du oben schreibst, kann
> damit irgendwas nicht in Ordnung sein.

Also mal ganz ehrlich: Wenn ich hier geschrieben hätte, ich habe 3 Eier 
(im Kühlschrank natürlich), dann hätten mir das vermutlich mehr Leute 
geglaubt, als die Anzahl meiner Bewerbungen.

Das Vertrauen in den Arbeitsmarkt ist scheinbar grenzenlos. Mal eben ET 
studieren und schon bekommt man einen guten Job? So einfach ist es 
leider nicht. 2 Dutzend Bewerbungen, ok, und was kam dann? Hatten die 
dann alle einen Job, kann ich mir echt nicht vorstellen!!

Was ist so schwer daran zu glauben, dass nicht 100% aller Absolventen 
einen Job bekommt? Und auch die 80-90% der Absolventen, die einen Job 
bekommen, bekommen nicht alle 45k Euro. Man muss doch in der Lage sein, 
die Realität zu erfassen. Wie gesagt, ich sehe mich denen überlegen, die 
arbeitslos sind.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wer sich als Ing nicht eignet, kann
> immer noch einen anderen Beruf ergreifen.

Natürlich, hoffentlich, da aber andere Leute durchaus als Ing ihren 
Beruf und Berufung gefunden haben, liegt es nicht am Beruf des Ing, 
sondern an der falschen Wahl für einen selbst. An der Wahl durch einen 
selbst.

> Wie sehen deine Notfall-Pläne aus?

Für welchen Notfall ? Abbiegen des Golfstroms ? Dann würde ich auch 
auswandern, bevor ich hier festfriere. Einen Job in China ? Würde mir 
offen stehen, ist aber nur ganz oben interessant, wo es zumindest 
deutschen Lohn gibt. Denn man braucht dort als Ausländer mehr Geld, weil 
Beziehungen und Kenntnisse (wo bekomme ich hier mal günstig was gekauft 
oder repariert) fehlen. Ich kann mich in China gut durch's Land schlagen 
und auch mal interessante Teile in irgendwelchen Hinterhöfen zu 
verhandelten akzeptablen Preisen kaufen, aber im Internet private 
Einkaufsquellen recherchieren gelingt mir nicht. In Deutschland kaufe 
ist praktisch nirgends anderswo mehr. China ist dagegen 
Entwicklungsland.

> bekommt dort möglicherweise
> eine echte Chance und ist mit 35 Jahren noch nicht zu alt

LOL. Gerade in China, wo es haufenweise junger dynamischer Leute gibt 
die sich gerne führen lassen und man mit 35 schon zur älteren Hälfte 
gehört, willst du begehrt werden ? Freu dich, im geriatisch überalterten 
Deutschland zu sein, da gehörst du mit 35 noch zu den jüngeren.

Autor: Robert (Gast)
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Thomas von der Birne schrieb:
> Mit welcher Begründung muss man sich röntgen lassen?
> (Ich kenne das bisher nur aus Diamantverarbeitungsanlagen, wo man
> täglich geröntgt wird.)

Das ist China, sind noch die Ausläufer des Kommunismus. Da wird 
grundsätzlich nix begründet. Wer eine eigene Meinung hat, wird 
erschossen. Wer berechtigterweise(!!) sagt, dass ein Staudamm oder eine 
Schule einsturzgefährdet ist, wird überwacht und genötigt, verschwindet 
eventuell spurlos. Ist eben das Reich der Mitte. Menschenrechte zählen 
da gar nix. Umweltbewusstsein ist nicht ansatzweise vorhanden.

Selber denken haben die da nie gelernt. Die "Ist halt ein Befehl/ eine 
Vorgabe" Mentalität herrscht da vor.

Offiziell wohl, damit keine Krankheiten eingeschleppt werden, daher auch 
der obligatorische Aids-Test.

Täglich röntgen in Diamantfabriken??? Omg!

> Ja, das ist schlicht unerträglich.

Leider hat man dazu keine andere Wahl, wenn man als einfacher Ing in 
einem international tätigen Unternehmen ist.

Autor: Christoph (Gast)
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Robert schrieb:
> Das Vertrauen in den Arbeitsmarkt ist scheinbar grenzenlos. Mal eben ET
> studieren und schon bekommt man einen guten Job? So einfach ist es
> leider nicht. 2 Dutzend Bewerbungen, ok, und was kam dann? Hatten die
> dann alle einen Job, kann ich mir echt nicht vorstellen!!

Doch, hatten sie.

> Was ist so schwer daran zu glauben, dass nicht 100% aller Absolventen
> einen Job bekommt? Und auch die 80-90% der Absolventen, die einen Job
> bekommen, bekommen nicht alle 45k Euro. Man muss doch in der Lage sein,
> die Realität zu erfassen. Wie gesagt, ich sehe mich denen überlegen, die
> arbeitslos sind.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass du der einzige hier bist, der 
wirklich geglaubt hat, dass er mit Dipl-Ing. vor dem Namen automatisch 
etwas findet. Wer das aus den Anzeigen und Kampagnen des VDI und 
ähnlichen Verbänden herausliest, dass alle mit Dipl-Ing.-Titel auch 
automatisch einen Job finden würden, der ist selber schuld.

Autor: Robert (Gast)
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MaWin schrieb:
> An der Wahl durch einen
> selbst.

Diese "falsche Wahl" wurde aber zumindest bei dadurch beeinflusst, dass 
man mir quasi eine Job-Garantie bei Abschluss versprochen hat. Diese 
wurde in keinster Weise eingehalten.

> Für welchen Notfall ?

(Das obligatorische "du plenkst" muss sein. Es heisst "Für welchen 
Notfall?" und nicht "Für welchen Notfall ?".)
Der Notfall, dass du deinen Job verliest und überhaupt gar keinen neuen 
Job - auch nicht Branchen fremd - bekommst.

> Einen Job in China ? Würde mir
> offen stehen, ist aber nur ganz oben interessant, wo es zumindest
> deutschen Lohn gibt.

Deutschen Lohn bekommen nur die Top-Manager. Der chinesische Ing bekommt 
die ersten Jahre 200 bis 500 Euro pro Monat.

> aber im Internet private
> Einkaufsquellen recherchieren gelingt mir nicht. In Deutschland kaufe
> ist praktisch nirgends anderswo mehr.

Auch deine täglchen Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Möbel usw?? Kann ich 
gar nicht verstehen. Diese online-Kauf Marotte macht auch noch den 
letzten Einzelhändler kaputt. Bald nur noch Alsi und co. Kaufst du auch 
ein neues iPhone für 150 Euro bei einem Händler aus Spanien und wunderst 
dich, dass du nur ein leeres Paket bekommst?

> Freu dich, im geriatisch überalterten
> Deutschland zu sein, da gehörst du mit 35 noch zu den jüngeren.

Ja, meine Freude ist unbegrent. Ich kann das nur nicht so zeigen, weist 
du. Meine harten Erfahrungswerte bleiben: Ich war (angeblich) mit 28 
Jahren zu alt und musste 900 Bewerbungen zum 1. Job schreiben. Das ist 
Fakt!

> Gerade in China, wo es haufenweise junger dynamischer Leute gibt
> die sich gerne führen lassen

Die jungen gibt es, aber die sind dann so schlecht ausgebildet, dass es 
kaum geht. Kennst du das Ausbildungsniveau des durchschnittlichen(!) 
Chinesischen Ing.s unter 25 Jahren? (Jetzt mal nicht die top 3%, die in 
USA oder Australien studiert haben.)

Autor: Robert (Gast)
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Christoph schrieb:
> Ich habe irgendwie das Gefühl, dass du der einzige hier bist, der
> wirklich geglaubt hat, dass er mit Dipl-Ing. vor dem Namen automatisch
> etwas findet

Aber genau das glaubst DU! Ich habe immer meine Zweifel gehabt, die auch 
voll bestätigt wurden!

Du kannst es nicht glauben, mit meinen mittlerweile 2.700 Bewerbungen.

Autor: MaWin (Gast)
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> man mir quasi eine Job-Garantie bei Abschluss versprochen hat

Irgendwann muß man lernen, daß Versprechen nichts wert sind, auch nicht
die deiner Bank, deiner Ehefrau oder der Politiker vor den nächsten 
Wahl.

> Auch deine täglchen Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Möbel usw??

Auch viele der nicht-verderblichen Lebensmittel, schliesslich
geht die Qualität im naheliegenden Kaufladen oftmals gar nicht.
Natürlich die Kleidung (kostet ja nur 1/10tel und die Qualität
bekomme ich auch nicht im nächsten Laden),
keine Schuhe (passen leider schon im Laden nicht),
aber selbstverständlich Möbel falls die nicht eh angefertigt werden,
oder wie sonst soll man an gute Qualität statt Pressspanpappe bekommen ?

> Diese online-Kauf Marotte macht auch noch den letzten
> Einzelhändler kaputt.

Ja und ? Es ist halt nicht rentabel, wenn ein Händler den ganzen
Tag nur auf einen Kunden warten muss, und so lange Ladenmite und
Heizkosten zahlen muss. Acuh in China werden in kürzesteer Zeit
all die kleinen Chinesinnen vom Lande, von denn 3 in einem 10m2
Laden stehen weil sie so spottbillig zu haben sind, demnächst
besser bezahlte Jobs wollen und die Läden zu Supermärkten.

> dass du nur ein leeres Paket bekommst?

Das Risiko besteht, vor allem bei deutschen Läden, dank unseres
guten Insolvenzrechtes ist dort nach Vorkasse auch nichts mehr
zu holen, daher niemals Vorkasse leisten, maximal PayPal oder
Kreditkarte.

> dass du deinen Job verliest

Was ist das ? Ideenlosigkeit ? Es gibt immer genug zu tun,
und sollte kein Arbeitgeber wissen was zu tun ist,
kann man sich selbst die Arbeit geben, eine Liste von
1000 Dingen die die Welt noch braucht ist schnell geschrieben.

Man muß schon einfältig sein, um auf einen Samariter zu
warten, der bereit ist einem Geld zu geben, wenn man sich
selbst nicht in der Lage sieht aus seinen Arbeitsergebnissen
Geld zu machen, das ist ja als ob der Sklave sich seinen
Herren herbeiwünscht.

Autor: Robert (Gast)
Datum:

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MaWin schrieb:
> Irgendwann muß man lernen, daß Versprechen nichts wert sind, auch nicht
> die deiner Bank, deiner Ehefrau oder der Politiker vor den nächsten
> Wahl.

Unsere Zivilisation ist aber nun mal darauf aufgebaut, dass man 
bestimmten Leuten glaubt. Ohne ein gewisses Vertrauen geht es nirgends. 
Außerdem legitimiert das noch immer nicht die Lügen vom Ing-Mangel.

> aber selbstverständlich Möbel falls die nicht eh angefertigt werden,
> oder wie sonst soll man an gute Qualität statt Pressspanpappe bekommen ?

Spanplatte ist nicht so schlecht, wie viele denken. Sie ist seit 
Jahrzehnten Standard im Möbelbau, ist billig, verzieht sich nicht, usw. 
Leimholz enthät auch Chemie. Du lässt dir also (zumindest gelegentlich) 
Möbel anfertigen. Geld wa? Ein Bücherregal beim Tischler kostet 500 Euro 
aufwärts, naja, wer hat der hat. Für mich reicht Ikea voll.

> Ja und ? Es ist halt nicht rentabel, wenn ein Händler den ganzen
> Tag nur auf einen Kunden warten muss, und so lange Ladenmite und
> Heizkosten zahlen muss.

Da ist schon was dran, sicher. Ich finds nur auch schön, wenn es noch 
ein paar Händler vor Ort gibt. Wenn man z.B. mal eben ne Standard 
Festplatte braucht, zahl ich auch gerne mal 5 Euro mehr, hab das Ding 
dann aber auch! Beim Versender umständlich bestellen, angebliche 
Lieferzeit 1-3 Werktage, nach gut 2 Wochen ist das Paket dann auch da. 
(Womit wir wider bei Versprechungen währen.)

> Acuh in China werden in kürzesteer Zeit
> all die kleinen Chinesinnen vom Lande, von denn 3 in einem 10m2
> Laden stehen weil sie so spottbillig zu haben sind, demnächst
> besser bezahlte Jobs wollen und die Läden zu Supermärkten.

Ja die "kleinen Chinesinnen" in ihren "10 m² Läden" wollen schon besser 
bezahlte Jobs. Und für diese "kleinen Chinesinnen" gibt es sicher auch 
vielfältige gute Verdienstmöglichkeiten ... .

> daher niemals Vorkasse leisten

So isses. Wobei sogar Reichelt hat mal bei einer 100 Euro Bestellung bei 
meiner Bank angerufen "ob genug Deckung vorhanden". Das hat mich schon 
sehr geärgert. Seit dem Nachnahme, auch wenns teurer ist.

> Es gibt immer genug zu tun,

Schon richtig, das Problem ist nur, ob es einen ernährt. Wenn man was 
ganz tolles Entwickelt hat, was aber trotzdem keiner will, hat man immer 
noch das Problem Miete, Essen usw. zu bezahlen.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Ohne ein gewisses Vertrauen geht es nirgends

Selbst die Basis des Kapitalismus, nämlich das Versprechen daß man 
Kreditschulden wieder zurückzahlen wird in dem man sich dafür demnächst 
mehr ins Zeug legt und das Geld erarbeitet, wurde gerade von den 
amerikanischen Häuslebauern gebrochen.

> Spanplatte ist nicht so schlecht

Spanplatte ist völliger Murks: Zu labbrig (keine Schraube hält), zu 
schwer, und eine miese Oberfläche so daß sie mit einer dünnen Haut 
bezogen wird, also jede kleine Beschädigung gleich den optischen 
Eindruck versaut. Gerade im teuren deutschen Markt wo die Arbeitskraft 
so viel kostet ist es widersinnig, das schlechteste Material zu 
verwenden.

> Für mich reicht Ikea voll.

Hier nicht. Talbo von Ikea ist eine Frechheit^3 (hohle Platten, dasselbe 
massiv gebaut hätte die Hälfte gekostet und wäre 10 mal so stabil, würde 
unter dem Herd nicht 5cm durchbiegen), Plastikgriffe deren Farbe abgeht, 
selbst Ivar als Kellerregal taugen nichts weil sich die Bretter so weit 
ausdehnen daß sie nicht mehr in die Leitern passen, bei Sofas sitzt man 
gleich auf Holt weil Polster weggespart wurde. Ikea ist SAUTEUER und 
SAUSCHLACHT.

> gibt es sicher auch vielfältige gute Verdienstmöglichkeiten ...

Hmm, für dich selbst siehst du Chancen in China, die den den Chinesen 
selbst nicht zutraust ? Wie schizophren ist das denn ?

Autor: Robert (Gast)
Datum:

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MaWin schrieb:
> Selbst die Basis des Kapitalismus, nämlich das Versprechen daß man
> Kreditschulden wieder zurückzahlen wird in dem man sich dafür demnächst
> mehr ins Zeug legt und das Geld erarbeitet, wurde gerade von den
> amerikanischen Häuslebauern gebrochen.

Es können niemals alle Schulden zurückgezahlt werden, da die 
Kreditvorderungen immer und zu jeder Zeit die Menge des geschöpften 
Geldes übersteigt. Hatte ich hier schon mal ganz ausführlich erklärt.


> Zu labbrig (keine Schraube hält),

In Kiefer massiv halten Schrauben aber auch nicht so gut. Bei Spanplatte 
kann man 90% des Baumes verwenden, bei Massivholz meist unter 40%, also 
ist Spanpl. effektiver.

> Gerade im teuren deutschen Markt wo die Arbeitskraft
> so viel kostet ist es widersinnig, das schlechteste Material zu
> verwenden.

Ist schon was dran, aber was macht schon Sinn.

> selbst Ivar als Kellerregal taugen nichts weil sich die Bretter so weit
> ausdehnen daß sie nicht mehr in die Leitern passen

Bei moderater Last finde ich Ivar eig. ganz ok. Ikea ist sicher nicht 
top, aber wie gesagt für ne Erstausstattung ok. Zumindest findet man bei 
Ikea vieles und kann es meist auch mitnehmen und wartet nicht 3 Monate 
drauf, wie bei anderen Möbelhäusern. Allein das sehe ich schon als 
Vorteil.

> Hmm, für dich selbst siehst du Chancen in China, die den den Chinesen
> selbst nicht zutraust ? Wie schizophren ist das denn ?

Also erst mal fand ich deine Ausdrucksweise mit den "kleinen 
Chinesinnen" schon etwas erheiternd. Aber ernsthaft, nur 10% der Leute 
in China haben studiert. Damit würde man schon mal zu den top 10% 
gehören. Und die Ing Ausbildung in D. ist vlt. nicht top, aber immer 
noch annehmbar. Außerdem kann man noch als English-Lehrer arbeiten. Ist 
nicht so stressig und man kann auch ein gutes Leben führen.

Autor: OH (Gast)
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Warum antwortet ihr eigentlich noch auf Robert seine Beiträge?
Alle Abgänger ET meiner FH der letzten Jahre haben innerhalb eines 
halben Jahres einen Job gehabt, wenn sie nicht sogar vorher schon 
Verträge hatten. Ich habe noch Kontakte dort hin und kann das 
beurteilen. Ein Einziger hat länger gebraucht (8 Monate), weil er 
unbedingt den einen Job haben wollte, wo aber erst der Vorgänger in 
Rente mußte. Solange hat er eben Auszeit genommen.
Robert soll entlich mal seine Unterlagen veröffentlichen und wir sagen 
dann, wo der Schuh drückt. An der Rechtschreibung kann es jedenfalls 
nicht liegen, die scheint ja in Ordnung zu sein was man so sieht. Also 
entweder ein drittes Auge, doch da hätte man dich ja öfters eingeladen, 
oder doch noch was faul.
Der beste und der schlechteste Wert sind statistische Ausreißer und 
fallen bei meinen Messungen prinzipiell raus.
Du bist also ein Ausreißer oder eher ein Trolllllll!!!!

Ich kann gar nicht aufhören zu provozieren, herrlich.

Vielleicht quatscht du ja bei Bewerbungsgesprächen auch so viel Mist wie 
du hier schreibst? Das kann aber auch nicht sein, soweit kommst du ja 
gar nicht erst.

Autor: Robert (Gast)
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OH schrieb:
> Warum antwortet ihr eigentlich noch auf Robert seine Beiträge?

Warum schreibst du hier eigentlich noch?

> Der beste und der schlechteste Wert sind statistische Ausreißer und
> fallen bei meinen Messungen prinzipiell raus.

Woher weist du, das ich "der schlechteste Wert" bin? Du weist genau, 
dass keiner weniger verdient als ich?

> Du bist also ein Ausreißer oder eher ein Trolllllll!!!!

Ausreißer ok, aber bestimmt kein Troll!

> Vielleicht quatscht du ja bei Bewerbungsgesprächen auch so viel Mist wie
> du hier schreibst?

Auch diese Aussage ist beleidigend. Ich "quatsche keinen Mist", sondern 
schreibe meine Meinung.

Autor: Heinrich (Gast)
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OH schrieb:
> Warum antwortet ihr eigentlich noch auf Robert seine Beiträge?

Weil er ganz offen seine Situation schildert.

Robert: Du bist ein Artefakt in der Statistik aber deswegen bist du 
nicht weniger real. Allerdings bei dem was du schreibst und wie du 
schreibst besteht eigentlich kein Zweifel an deiner Qualifikation.

Deine Bewerbungsunterlagen hast du mehrfach prüfen lassen - die sollten 
also auch ok sein.

Du kannst sie aber auch hier anonym mal posten - gibt genug Leute die 
hier dazu etwas qualifiziertes sagen können. Mach das mal.

OK - Gedankenexperiment: Ich setze dich in Nürnberg aus am So Abend 2200 
in einer kleinen Kneipe am Stadpark. Du gehst rein, bestellst ein Bier 
(welches Bier?) und wirst dich mit den Leuten über Lokalpolitik 
unterhalten müssen.

Kriegst du das hin oder haut man dir nach 30 min eine aufs Maul?
(Mir hat man fast eine aufs Maul gehauen - ging aber dann und auch die 
alten Säcke hörten zu und verdonnerten die Jungen zum Schweigen)

Autor: OH (Gast)
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@Robert
Weil es langsam Spaß macht dich zu provozieren.
Ich weis genau, dass kein Ing. weniger verdient wie du.
Du bist  ein Troll, kein Ausreißer.
Deine Meinung ist irrelevant und langsam wirds lustig.
Vielleicht solltest du auch mal deine Einstellung ändern, dann klappts 
auch mit dem Nachbarn, ähm.. Arbeitgeber mein ich.

Du hast dich nicht überall beworben. Wir haben die letzten 4 Monate zwei 
Dipl.-Ing ET und einen WIW ET eingestellt und wir hatten arge 
Schwierigkeiten jemanden zu finden. Zwei Anfangsgehälter über 40T€, 
eines über 50T€, da älterer und genau passender Mitarbeiter.
Und wir sind hier im Osten, da sollte sich für diese Gehälter jemand 
finden lassen. Unqualifizierte Bandarbeiter bekommen etwas über 17T€. 
Das sind mindestens 7,60€/h bei 13,2 Gehältern.
Demnächst werden noch Facharbeiter für die qualifizierteren Arbeiten 
eingestellt. Die bekommen ungefähr 20T€. Ich kenne persönlich keinen 
arbeitslosen Elektroniker, nicht mal Facharbeiter.

Vielleicht verwechselst du hier aber auch Monats und Jahresgehälter.
Bekommst du deine 15T€ im Monat oder im Jahr? ;-)
Es fehlen immer noch deine Unterlagen.
Wir finden die Schwachstelle darin bestimmt!!!
Hier sind soviele Ings. bei denen die Bewerbungen geklappt haben, es 
kann also jeder etwas beitragen.

Autor: OH (Gast)
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@Heinrich
Er schildert hier nicht offen seine Situation, sondern jammert seit 
Monaten rum und verbreitet schlechte Stimmung

Ich bin der Meinung, er kriegt ein paar drauf.

Robert, sag Bescheid wie das Kneipentreffen ausgegangen ist.

Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

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OH schrieb:
> Demnächst werden noch Facharbeiter für die qualifizierteren Arbeiten
> eingestellt. Die bekommen ungefähr 20T€. Ich kenne persönlich keinen
> arbeitslosen Elektroniker, nicht mal Facharbeiter.
Läppische 20k € für einen Facharbeiter, aber 40k € und mehr für einen 
Ingenieur raushauen, klingt aber auch nicht sehr viel glaubwürdiger als 
Robert's Schilderungen.
Wo Ingenieure so verdienen/einsteigen, bekommen die Facharbeiter 
normalerweise da auch um die 30k €.
Sprich Ingenieurabsolvent von der FH 42k € und die frischer Geselle ohne 
Schichtdienst um die 30,5k €. So laäufts jedenfalls, wenn die IGM da ist 
und die Stelle der Qualifikation entspricht.

Autor: OH (Gast)
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Für was jeder anfängt, ist seinem Verhandlungsgeschick geschuldet. Wir 
sind nicht tariflich gebunden.
Von mir sind jetzt nur die unteren Grenzen genannt. Es gibt auch 
qualifizierte Vorarbeiter die mit mehr als 30T€ heimgehen.
Du wirst aber entschuldigen, wenn ich nicht von jedem den genauen Lohn 
kenne. Häng dich mal nicht an Kleinigkeiten auf.
Und das ein Ing. ungefähr das Doppelte verdient wie ein Arbeiter ist 
doch normal, oder liege ich da falsch?
Das Resultat bleibt das Gleiche. Selbst der "kleinste" Mitarbeiter 
verdient mehr wie Robert. Das ist doch die Kernaussage.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Ich kenne persönlich keinen arbeitslosen Elektroniker,
>nicht mal Facharbeiter.
Mal ganz abgesehen davon das man nicht alle Elektroniker einer Region
kennen kann, soll sich das wohl darauf beziehen, das sich seit wann?
keiner mit dieser Ausbildung bei euch erfolglos beworben hat?
Wie subtil.
Ich habe für Robert große Sympathie aber diese Behauptung:
> Vielleicht quatscht du ja bei Bewerbungsgesprächen auch so viel Mist wie
> du hier schreibst?
ist für mich eher demütigend, weniger beleidigend, Ansichtssache.

@Robert
Wie hast du denn das mit den Bewerbungen gehandhabt?
Eine Druckerei beauftragt und dann Massenbewerbungen gemacht?
Ich meine diese Frage ernsthaft weil vor so einer Methodik in
Bewerbungstrainings immer gewarnt wird, aber ich kann ja auch falsch
liegen. Die erfolgversprechendste Methode sind neben guten Zeugnissen
und einem lückenlosen und korrekten Lebenslauf eben auch die 
zwischenmenschliche Kommunikation. Wenn man Bewerbungsmappen stereotyp
verstreut, fällt das leider oft auf und man hat keinen Erfolg,
aber auch daran muss es nicht liegen.

Wäre es denn so schlimm, mal wie Christoph und Heinrich hier
vorschlugen, deine anonyme Bewerbung grob zu posten?
Du kannst dabei eigentlich nur gewinnen und ist deine Entscheidung.

@ OH
>Und das ein Ing. ungefähr das Doppelte verdient wie ein Arbeiter ist
>doch normal, oder liege ich da falsch?
Wenn du in der Autoindustrie o.a. am Band stehst dürfte diese Annahme
nicht zutreffen, weil die Tarife, die die Gewerkschaften über Jahre 
erstritten haben sich durchaus mit Ing.-Gehältern messen können auch
wenn die noch darunter liegen.
Da müssen die Arbeiter aber auch ganz schön für ackern.

Autor: Robert (Gast)
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OH schrieb:
> Er schildert hier nicht offen seine Situation, sondern jammert seit
> Monaten rum und verbreitet schlechte Stimmung

Nochmal für dich, ich jammere nicht, ich beschreibe so sachlich wie 
möglich meine Situation! Aber genau da liegt dein(!) Problem, du kannst 
die Wahrheit nicht ertragen, weil sie dir Angst macht! Außerdem jammere 
ich nicht "seit Monaten", die letzten ca. 3 Monate war ich gar nicht 
hier!

Was soll ich deiner Meinung nach schreiben, "super ich bin arbeitslos, 
habe das Bewerben aufgegeben, kriege jetzt Hartz IV"? Ist es nur das was 
du erträgst??

Leo ... schrieb:
> Wie hast du denn das mit den Bewerbungen gehandhabt?
> Eine Druckerei beauftragt und dann Massenbewerbungen gemacht?

Also seit ca. 8 Jahren gibt es die Onlinebewerbung. Am Anfang lief das 
ganze noch parrallel, seit mind. 3 Jahren werden fast nur noch 
Onlinebewerbungen akzeptiert. Hast du dich mal in den letzten 5 Jahren 
beworben?

> Die erfolgversprechendste Methode sind neben guten Zeugnissen
> und einem lückenlosen und korrekten Lebenslauf

Sicher, aber es hat eben nicht jeder gute Zeugnisse. Da fällt man schon 
durch viele viele Raster. Wenn ich sowas schon höre! Sie brauchen "nur" 
gute Zeugnisse! Genau die hat eben nicht jeder.

> eben auch die
> zwischenmenschliche Kommunikation. Wenn man Bewerbungsmappen stereotyp
> verstreut, fällt das leider oft auf und man hat keinen Erfolg,

Ja sicher, da ist schon was dran. Trotzdem muss man sich auch Kontakte 
erst mal aufbauen. Wenn man bei Firmen im Ing. Bereich eher wenig Leute 
kennt, wirds schwer. Diese sog. "Firmenkontaktmessen" bringen mir nix. 
Dort erklären mir Praktikanten, oder Sekretärinnen, das man sich online 
bewerben darf, na toll.


OH schrieb:
> Weil es langsam Spaß macht dich zu provozieren.

Tolle Motivation. Also ich schreibe hier eigentlich ganz ernst. Ich habe 
in dieses Forum gefunden, weil ich die Gehirnwäsche vom VDI und den 
Medien nicht mehr ausgehalten habe. Ganz ehrlich, ich wollte nur mal ein 
paar Fakten aus der Praxis schreiben. Das das auf so große Kritik stößt, 
hätte ich im Traum nicht gedacht.

Aber vielleicht hat der VDI doch Recht, alles super. Erst ein 
interessantes Studium und dann problemlos viele super Jobs zur Auswahl. 
Ich und die Leute, die ich kenne bilden eine totale Ausnahme.

> Ich weis genau, dass kein Ing. weniger verdient wie du.

Dazu müsstest du alle Ing.-Gehälter in D. kennen. Außerdem:
Wieviel verdient ein arbeitsloser Ing???

> Du bist  ein Troll, kein Ausreißer.

Wenn du mal arbeitslos bist, dann sage ich auch "das kann gar nicht 
sein!". Mal sehen wie dir das dann gefällt.

> Du hast dich nicht überall beworben.

Ich habe nirgends gesagt, dass ich mich überall beworben habe, aber ich 
war auf dem Arbeitsmarkt präsent.

> und wir hatten arge
> Schwierigkeiten jemanden zu finden.

Die entscheidende Frage ist, habt ihr denn auch wirklich jeden genommen, 
oder doch wieder ausselektiert? Angeblich hat auch Siemens Ing.-Mangel. 
Über solche Meldungen könnte ich immer laut lachen, wenn es nicht so 
traurig wäre.

> Vielleicht verwechselst du hier aber auch Monats und Jahresgehälter.
> Bekommst du deine 15T€ im Monat oder im Jahr? ;-)

Das isses, ich bekomm 15k * 12 = 180k. Mehr als der Geschäftsführer, 
aber sags nicht weiter. Ernsthaft, ich hab mich auf 17,3k 
hochgearbeitet.

> Wir finden die Schwachstelle darin bestimmt!!!

Naja, nicht so gute Studienleistungen. Das kann schon zum echten Problem 
werden.

Autor: OH (Gast)
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Treffer, versenkt.
Definiere bitte "nicht so gute Studienleistungen". Jetzt kommen wir 
langsam zum Kern der Sache. Das ist dann in China aber auch der 
Stolperstein ;-)
Stelle bitte deine Unterlagen zur Verfügung. Jede negative Sache läßt 
sich positiv darstellen.

Onlinebewerbungen sind noch lange nicht das Maß der Dinge. Ich blättere 
lieber in einer sauber aufgebauten Bewerbung. Das Bild ist dabei 
zweitrangig aber Notwendig für spätere Kundenkontakte.
Grade bei schlechten Noten ist ein persönliches Gespräch wichtig.
Da kann man besser um den heißen Brei drum rum reden.

Bei 2700 Bewerbungen bist du ein Fall für Stern TV o.ä. Sendungen.
Wenn es wirklich stimmt, solltest du Spitzenreiter in Dtl. sein

Zu den anderen Sachen werde ich mich nicht mehr äußern.

@Leo
Wie ich schrieb, nicht tarifgebunden. Ich mache auch keine Schichten.
Zu den Bewerbungen: ich bin an der Position nah dran, wo ich weis 
gesucht wird und wer sich bewirbt. Das ich arbeitslos werde ist nicht 
absehbar, es sei denn mir fehlen beide Hände, will ich aber mal nicht 
hoffen.
Gleich schreit aber jemand: jeder kann arbeitslos werden ->bitte nicht 
melden. Ich weis das selber.

An der Kernaussage des zu niedrigen Lohnes hat aber komischerweise 
keiner gerührt. Leo bestärkt die Aussage nur noch. Wir sind uns alle 
einig, dass kein Ing für 15T€ anfangen sollte.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten. Sitze grad am Laptop und bilde 
mich weiter, zusätzlich in meiner Freizeit.
Wie sieht es damit bei dir, Robert, aus?

Autor: Robert (Gast)
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glaskugel schrieb im Beitrag #2010590:
> du textest hier schon seit ca. 12uhr
> biste krank, haste urlaub oder machste das am arbeitsplatz?

Ich sehe die Überwachung funktioniert perfekt. Schön einen "großen 
Bruder" zu haben. Zu deiner Info: Heute mal freier Tag, da ich Samstag 
arbeiten musste.


OH schrieb:
> Treffer, versenkt.
> Definiere bitte "nicht so gute Studienleistungen". Jetzt kommen wir
> langsam zum Kern der Sache.

Also ehrlich gesagt habe ich jetzt keine Lust noch mal alles 
aufzurollen. Wenn du es wissen willst, benutz die Suchfkt. Mir wurde 
unterstellt, ich wäre dumm, faul, Dauer-Party Typ, usw. Ich sehe das 
natürlich anders. Ganz kurz  zusammengefasst kann man sagen, dass ich an 
einer rel. schwierigen Uni war. Das glaubt mir keiner und mir wurde 
Arroganz unterstellt. Es ändert aber auch an der Sache nichts. Dass ich 
nicht mit 1,2 nach 10Sem fertig war, ist doch wohl klar.

> Grade bei schlechten Noten ist ein persönliches Gespräch wichtig.
> Da kann man besser um den heißen Brei drum rum reden.

Durchaus möglich.

> Bei 2700 Bewerbungen bist du ein Fall für Stern TV o.ä. Sendungen.
> Wenn es wirklich stimmt, solltest du Spitzenreiter in Dtl. sein

Glaub ich nicht. 3 Bewerbungen am Tag sind für mich für einen 
Arbeitssuchenden normal. Also ca. 1.000 pro Jahr. Nach 10 Jahren sind es 
dann 10.000 Bewerbungen. Wer 20 Jahre langzeitarbeitslos ist, unter 
denen gibt es bestimmt einige die schon ihre 20.000 Bewerbungen 
geschrieben haben.

> Wir sind uns alle
> einig, dass kein Ing für 15T€ anfangen sollte.

Nein, das "sollte" wirklich kein Ing. müssen. Aber es sollte auch keine 
Kriege geben und es sollte auch in D. kein Kind verhungern müssen oder 
mißbraucht werden. Leider, leider passiert es aber trotzdem. (Sorry, ist 
schon spät, da musste mal dieser philosopische Einwand kommen.) Aber es 
sollte eben auch keine Medien geben, die was vom Ing-Mangel und 
Arbeitsplatz Garantie erzählen, was dann so einfach nicht stimmt.

> Sitze grad am Laptop und bilde
> mich weiter, zusätzlich in meiner Freizeit.
> Wie sieht es damit bei dir, Robert, aus?

Wie gesagt, ich lerne Chinesisch. Für mein Leben ab 40.

> Das ist dann in China aber auch der
> Stolperstein ;-)

Sehe ich anders. Bei aller Bescheidenheit glaube ich schon, dass ich dem 
durchschnittlichen Chinesischem Ing fachlich überlegen bin. Außerdem 
hast du mal gehört, wie der durchschnittliche Chin. Ing. Englisch 
spricht? Wer der mit nem patriotischen Ami verhandeln soll, hat der 
nicht so gute Karte. In den USA kann man sich nämlich gar nicht 
vorstellen, dass es noch Leute gibt, die kein Englisch sprechen.

Außerdem finden es manche Chin. Firmen einfach schick, einen Westler bei 
sich arbeiten zu haben. Wie viele deutsche Mitbewerber glaubst du habe 
ich da wohl? Da kommt es bestimmt nicht darauf an, ob ich die Note 1,8 
oder 2,8 habe oder ob ich 12, 16 oder 20 Sem studiert habe. Entweder die 
wollen mich aufgrund meines Studienabschlusses und meiner 
Berufserfahrung oder auch nicht. Glaubst du, die können differenzieren 
ob in meinem Arbeitszeugnis nun "sets zur vollsten Zufriedenheit" oder 
nur "stets zur vollen Zufriedenheit" steht? Ich denk mal eher nicht. Ich 
sehe das duraus als ernstzunehmende Chance, wie gesagt mittelfristig.

Wenns auch da als Ing nicht klappt: Als Englisch-Lehrer bekommt man wohl 
relativ unkompliziert nen Job, erst mal für 1-2 Jahre. Wenns gut läuft 
Verlängern sonst zurück nach D. und hartzen. Der Lehrer-Job wär aber 
wirklich nur was für den Notfall, weil wenn man erst mal 2 Jahre aus dem 
Ing. Job raus ist, siehts sicher in jedem Land düster aus. Und für 
diesen Lehrer-Kram interessiert die mein deutsches Diplom wohl eher 
wenig bis gar nicht, von daher.

Autor: Martin (Gast)
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Habe 2002 meinen FH-Diplomabschluss (Elektrotechnik) gemacht. Nach etwa 
500 Bewerbungen im ganzen Bundesgebiet, 4 Vorstellungsgesprächen bei 
Zeitarbeitsfirmen und einem Vorstellungsgespräch bei einem 
Automobilzulieferer im Rhein-Main-Gebiet, der mir zuerst 20000EUR 
brutto/Jahr bot, mir dann aber wie die anderen auch abgesagt hat, habe 
ich es aufgegeben, mich als Ingenieur irgendwo zu bewerben. Ohne sehr 
gute Noten und gute Beziehungen hat man keine Chance. Kenne niemanden, 
der durch eine normale Bewerbung zu einem Job als Ingenieur gekommen 
ist.

Ich arbeite jetzt was ganz anderes, wofür ein Hauptschulabschluss 
gereicht hätte. Der Job ist langweilig, aber auf die 20k komme ich da 
auch. Dazu habe ich viel Freizeit, weil ich nur 8h am Tag arbeite und 
dank Schichtarbeit nicht nur an Wochenenden, sondern auch mal mitten in 
der Woche frei habe. Durch Früh und Spätschicht habe ich auch spät bzw 
früh frei und kann mehr für mich erledigen. Wenn ich Urlaub habe oder 
krank bin, häuft sich keine Arbeit an, weil das dann Kollegen übernehmen 
und man verlangt von mir keine Weiterbildung in der Freizeit auf eigene 
Kosten. Sozusagen hatte ićh für mich Glück im Unglück. (Vielleicht rede 
ich mir mein Glück auch nur ein, um nicht in Depressionen zu fallen. 
Aber das ist mir egal)

Autor: ♪Geist (Gast)
Datum:

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Also in ganz China arbeiten dauerhaft vielleicht max. 10k Deutsche. In 
E-Technik arbeitet davon nur ein Bruchteil.

Sehe ich anders. Bei aller Bescheidenheit glaube ich schon, dass ich dem
durchschnittlichen Chinesischem Ing fachlich überlegen bin.
> dem Durchschnittlichen, durchaus ja.

>Außerdem hast du mal gehört, wie der durchschnittliche Chin. Ing. Englisch
>spricht?
Es gibt einige gute Chinesische Ings. die auch dort vertreten sind und 
nach Ihrem Studium in USA nicht in USA geblieben sind, weil die auch in 
China gute Chancen sehen. Diese nehmen meist gute Positionen ein und 
sprechen ziemlich gut englisch, weil sie auch meist aus gehobenen 
Schichten kommen.

>Wer der mit nem patriotischen Ami verhandeln soll, hat der nicht so gute >Karte. 
In den USA kann man sich nämlich gar nicht vorstellen, dass es noch >Leute gibt, 
die kein Englisch sprechen.
Kann ich nicht bestätigen, ich konnte mich in Telkos und auf Messen in 
USA mit Einheimische bis jetzt gut verständigen.

Allgemein kann ich dir abraten nach China zu gehen. Es ist sehr 
anstrengend mit den Leuten dort zu arbeiten. Die sind teilweise sehr 
stur und verstehen oft technische Zusammenhänge nicht. Das Blöde ist, 
das sprechen die meisten nicht sofort an. Halbe Stunde später darfst du 
das Gleiche noch mal erklären. Und so wiederholt sich das 5 Mal am Tag. 
Die Vorgesetzten gehen mit der "normalen" Belegschaft ziemlich arrogant 
um und ohne Dolmetscher kommst du dort nirgendwo an, weil kein 
Taxifahrer englisch kann. Wenn du Glück hast, wirst du dort nicht vom 
Auto überfahren und kehrst gesund nach 1 Jahr wieder nach Deutschland. 
Sonst ist es ein nettes Ziel für eine Geschäftsreise oder Urlaub, aber 
länger als zwei Wochen würde ich freiwillig dort nicht bleiben.

Autor: Christoph (Gast)
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@Robert:

Ich habe mir jetzt wirklich mal die Mühe gemacht, deine alten Beiträge 
rauszusuchen. Wenn ich den richtigen Thread gefunden habe, hast du also 
17 Semester studiert und mit 2,6 abgeschlossen an einer Uni (welche wäre 
noch ganz interessant).

Bei 17 Semestern und einer nur durchschnittlichen Note (bei vielen Unis 
dürfte das im Mittelfeld liegen) muss aber schon die Frage gestattet 
sein, weswegen du so lange studiert hast. Bei vielen hat das ja durchaus 
auch plausible Gründe, wenn man beispielsweise nebenher seinen 
Lebensunterhalt verdienen musste (nicht jeder, der von seinen Eltern 
wenig oder kein Geld bekommt, bekommt automatisch Bafög). Ohne eine 
vernünftige Antwort wäre für mich das Bewerbungsgespräch aber 
wahrscheinlich auch dann vorbei.

Was die Online-Bewerbung angeht: In vielen mittelständischen Unternehmen 
werden zwar gerne Online-Bewerbungen gesehen, aber die sind letztlich 
nur die pdf-Version von dem, was du ansonsten ausgedruckt da hin 
schicken würdest - eine nette Mappe dazukaufen kann jeder. Nur größere 
Unternehmen bieten Portale, wo man einfach seine Daten eingeben kann, 
und selbst dort findet man häufig die Möglichkeit, dem Ganzen eine 
individuelle Note zu verpassen. Meine Vermutung ist daher, dass deine 
Bewerbung, sofern sie nicht irgendwelche gravierenden Mängel hat, nach 
Standard-Bewerbungen aussehen. Das sieht kein Chef gerne, sondern deine 
Unterlagen sind die schriftliche Möglichkeit, deinem Chef zu zeigen, 
warum er dich einstellen sollte.

Deine Unterstellung, ich würde das so sehen, dass alle ET-Absolventen 
quasi automatisch einen Job finden würden, kann ich so nicht stehen 
lassen. Alle Kommilitonen, die etwas gefunden haben, haben sich auch 
sehr intensiv darum bemüht - vor und nach dem Studium. Nur dass man ein 
Jobangebot direkt mit dem Diplom vorgesetzt bekommt, egal was drumherum 
ist, stimmt so nicht - auch wenn es vom VDI manchmal so klingt. Von 
einem fertigen Akademiker, ja auch von einem Abiturienten erwarte ich 
eigentlich schon, dass sie nicht so naiv sind.

Ansonsten kann ich mein Angebot, mal über deine Unterlagen zu schauen, 
nur wiederholen. Meines Erachtens kannst du nichts verlieren dabei.

Autor: ingbert (Gast)
Datum:

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das nimmt langsam kranke Formen an hier, Robert, Martin, zig gelöschte 
Postings ... .

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

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Kurzer Nachtrag bzw. ein Absatz von dir (?) aus einem anderen Thread:

"Kleinreden" ist absolut üblich. Wie schon gesagt, Ansatzpunkte gibt es
viele:
- zu lange studiert
- "schlechte Noten"
- unbekannte Hochschule
- Studiengangswechsel
- Abgebrochenes Studium
- uninteressantes Thema der Diplomarbeit
- fehlende Auslandserfahrung
- Praktikumszeugnis "nur gut"
- unbekannte Praktikumsfirma
- nur Schulenglisch

Wenn es von dir ist, wie viel stimmt denn davon? Ob eine Diplomarbeit 
interessant ist oder nicht oder ob man die Uni oder den 
Praktikumsbetrieb kennt, sei mal dahingestellt, aber zumindest einen 
Studienabbruch oder den Wechsel der Hochschule sollte man begründen 
können.

Andere Frage: Nenne doch einfach mal die Gründe, von denen du meinst, 
dass man dich einstellen sollte. Irgendetwas gibt es bestimmt, das 
solltest du dir nur bewusst machen und das auch herausstellen. Bislang 
habe ich immer nur negatives gelesen.

Autor: Ich (Gast)
Datum:

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@Martin

Wenn bei 500 Bewerbungen es nur zu 4 Vorstellungsgesprächen kommt, macht 
der Bewerber etwas falsch.

Wer auch mal Jobs macht, die weit unter Qualifikation liegen, ist doch 
OK und inzwischen etwas völlig normales. Weiter bewerben ist aber 
Pflicht.

Autor: OH (Gast)
Datum:

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Ich nehme jetzt mal an, es stimmt alles, was der Robert so von sich 
gibt.

Dann bitte nicht sinnlos weiterbewerben.
Wenn auf 2700 Bewerbungen so wenig Resonanz kommt, dann ist an den 
Unterlagen was faul. Mit einer 2,6 kann man sich ruhig bewerben. Man 
wird zwar nicht in der Forschung landen, aber Arbeit gibts allemale.
Die 17 Semester sollten eine gute Begründung haben, aber auch da kann 
man ja was sinnvolles zu schreiben/erfinden.
Lass jemanden mit Ahnung drüberschauen, also 
Personalentscheider/Geschäftsführer, keinen Personaler und keine 
Berater, die kennen meist nur die Arbeitnehmerseite, sondern jemanden 
von der anderen Seite, der dir offen sagt, woran es liegt.

Dein Problem ist jetzt, dass du "verbrannte" Betriebe hats, bei denen du 
dich mit auch besseren Unterlagen nicht wieder bewerben brauchst. Irgend 
jemand erinnert sich an deinen Namen, vor allem bei KMU, und schaut in 
alte Bewerbungen rein.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
Datum:

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>das nimmt langsam kranke Formen an hier, Robert, Martin, zig gelöschte
>Postings ... .
Ja, aber nicht ersichtlich aus welchen Gründen, z.B. durch
Mods wegen Regelwidrigkeit oder aus eigenen Beweggründen.

@OH
>Weil es langsam Spaß macht dich zu provozieren.
Wohl noch etwas unreif, oder wie?

>Treffer, versenkt.
Finde ich auch, aber ich würde nicht noch Salz in die Wunde streuen.
Wenn schlechte Noten wirklich der Grund wären und da muss mal wieder
die mangelhafte Verantwortung der Arbeitgeber gegenüber dem Bewerber
zitiert werden, dann hätte ich spätestens nach der 100.Bewerbung
(um mal ne. Hausnummer zu nennen) mal die Arbeitgeber mehr in die
Verantwortung genommen. Was hätte man auch zu verlieren? Jedenfalls
macht man sich sonst zum Knecht des Bewerbungssystems bzw. der
Wirtschaft und bewirkt gar nichts, für einen selbst und auch nicht
für andere. Wenn das System schon falsch spielt fände ich es nur
legitim wenn man es gleichfalls so macht. Was man darunter alles
verstehen kann überlasse ich jedem seiner Fantasie.
>und schaut in alte Bewerbungen rein.
Erklär das mal genauer. Glaubst du die Firmen haben Riesen-Archive
oder scannen alles ein(bei Online-Bewerbungen werden das schnell
mehrere Giga..)? Das dürften die gar nicht weil den Unterlagen
rechtlich wahrscheinlich Persönlichkeitsrechte anhaften und schwere
Konsequenzen dem Unternehmen drohen könnten bei Zuwiderhandlungen.
Schließlich haben viele der Dokumente Urkundencharakter, auch als Kopie.

@Christoph
>17 Semester studiert und mit 2,6 abgeschlossen
Was bitte soll diese Aussage? Sind das hier Robert seine Fakten oder
entspringt das deiner Fantasie von einem noch zu tolerierenden Niveau?
Nicht wirklich hilfreich, aber ich kann nachvollziehen das du als
naher Personalentscheidungsbeobachter o.ä., vielleicht sogar
Mitentscheider, eine schon bedingungsfeindliche Verantwortungslosigkeit
an den Tag legst.
Kein Wunder, wenn die deutsche Wirtschaft so einen schlechten Ruf
hat, aber die fetten Jahre sind vorbei, das man mehrere hundert
gute Bewerbungen zu Gesicht bekommt. Da muss man eben toleranter
werden und auch mal weniger qualifizierte Leuten eine Chance bieten, 
ansonsten wird man irgend wann mal die Erkenntnis haben das man
Geld nicht essen kann.

Ich bin ohnehin der Meinung das dem Personalenscheider die Zensuren
gar nichts angehen. Das Bildungsziel ist erreicht und damit das
gesteckte und beworbene Ziel erreicht. Schließlich hat man künftig
andere Aufgaben und schreibt nicht mehr Klausuren. Die Abschluß-
prüfung hat die Befähigung beruflich darin zu betätigen bewiesen
und damit hat sichs.

Autor: Torsten (Gast)
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@Leo
17 Semester mit 2,6 sind die Fakten die Robert letztes Jahr dargelegt 
hat. Christoph hatte ja auch geschrieben, dass er die Suchfunktion 
genutzt hat...

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Torsten

danke für die Info. Soviel Zeit habe ich nicht danach zu suchen.
Sicherlich reißen die Noten keinen vom Hocker, aber >40k werden
sich damit wohl nicht verdienen lassen als Absolvent, aber zwischen
17,5k und 40k wäre ja noch reichlich Verhandlungsspielraum gewesen.
Na ja, da wird sich mit legalen Mitteln kaum was dran ändern lassen,
es sei denn der Fachkräftemangel wurde doch unterschätzt und für
weniger Qualifizierte gäbe es jetzt wieder Chancen. Nur wer einmal
lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht.
Und damit meine ich sicherlich nicht die Bewerber.

Aber wenn Robert Chinesisch(Mandarin, glaub ich) lernen will, um künftig
im Reich der Mitte zu arbeiten kann er das machen. Viel Glück.

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

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Leo ... schrieb:
> @Christoph
>>17 Semester studiert und mit 2,6 abgeschlossen
> Was bitte soll diese Aussage? Sind das hier Robert seine Fakten oder
> entspringt das deiner Fantasie von einem noch zu tolerierenden Niveau?
> Nicht wirklich hilfreich, aber ich kann nachvollziehen das du als
> naher Personalentscheidungsbeobachter o.ä., vielleicht sogar
> Mitentscheider, eine schon bedingungsfeindliche Verantwortungslosigkeit
> an den Tag legst.

Wie Torsten schon schrieb, die Informationen kommen von Robert aus einem 
anderen Thread (sofern es die gleichen Roberts waren - spricht aber 
einiges dafür).

Wenn jemand sich bei mir mit 17 Semestern bewirbt und damit mindestens 5 
Semester länger gebraucht hat, als der Durchschnitt an deutschen TUs und 
die Noten auch nicht rausreißen können (auch wenn sie nicht schlecht 
sind), dann würde ich dafür gerne eine plausible Begründung haben. Was 
gerne übersehen wird, ist dass auch Geschäftsführer eine Verantwortung 
tragen, die du ihnen aber auch in anderen Threads des öfteren mal 
absprichst. Diese gilt in erster Linie dem Unternehmen und damit auch 
den anderen Mitarbeitern - man kann ein Unternehmen auch durch die 
Einstellung der falschen Mitarbeiter in die Insolvenz führen.

> Kein Wunder, wenn die deutsche Wirtschaft so einen schlechten Ruf
> hat, aber die fetten Jahre sind vorbei, das man mehrere hundert
> gute Bewerbungen zu Gesicht bekommt. Da muss man eben toleranter
> werden und auch mal weniger qualifizierte Leuten eine Chance bieten,
> ansonsten wird man irgend wann mal die Erkenntnis haben das man
> Geld nicht essen kann.

Grundsätzlich stimme ich dir da ja zu, wenn es weniger Bewerber gibt, 
schraubt man auch seine Erwartungen runter oder das Gehalt hoch - so 
lange ich aber bei anderen Bewerbern ein besseres Gefühl habe, werde ich 
niemanden aus purer Nächstenliebe einstellen, auch wenn er schon 2700 
Bewerbungen geschrieben hat.

> Ich bin ohnehin der Meinung das dem Personalenscheider die Zensuren
> gar nichts angehen. Das Bildungsziel ist erreicht und damit das
> gesteckte und beworbene Ziel erreicht. Schließlich hat man künftig
> andere Aufgaben und schreibt nicht mehr Klausuren. Die Abschluß-
> prüfung hat die Befähigung beruflich darin zu betätigen bewiesen
> und damit hat sichs.

Das sehe ich anders, da nicht nur in Deutschland die Abschlussprüfungen 
nicht vergleichbar sind. Das gilt für Bachelor und Master, FH- und 
Uni-Diplome und selbst für zwei Abschlüsse der gleichen Hochschule. Wenn 
ich jemanden einstelle, interessieren mich alle seine fachlichen 
Eigenschaften und da gehören Noten eindeutig dazu. Sie sind aber nur ein 
Teil des Gesamtbildes und treten irgendwann auch sicher gegenüber der 
Berufserfahrung in den Hintergrund. Was mein Mitarbeiter hingegen privat 
macht, interessiert mich eigentlich nicht, solange es sich nicht negativ 
auf seine Arbeit auswirkt. "Eigentlich", weil ich durchaus Verständnis 
dafür habe, wenn jemand aus privaten Gründen kurzzeitig Urlaub braucht 
oder seine Arbeitszeiten sich verschieben. In diesem Punkt erwarte ich 
nur Ehrlichkeit.

So wie ich denken übrigens sehr viele Geschäftsführer mittelständischer 
Unternehmen, die ich bislang kennengelernt habe. Verantwortung ist denen 
ein sehr wichtiges Gut, nur spricht man seltener über gute Chefs als 
schlechte...

Autor: Thomas1 (Gast)
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Ich schrieb:
> Wer auch mal Jobs macht, die weit unter Qualifikation liegen, ist doch
> OK und inzwischen etwas völlig normales. Weiter bewerben ist aber
> Pflicht.


Wer lange in solcher Position arbeitet, kommt kaum an normale Jobs, die 
auf Qualifikationsniveau liegen.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Verantwortung ist denen ein sehr wichtiges Gut, nur spricht
>man seltener über gute Chefs als schlechte...
Hört sich ja nicht schlecht an, ist aber nicht mit der Verantwortung
gegenüber dem Bewerber oder der Mitarbeiter gemeint.
Dafür sind Unternehmen aus reiner Feigheit auf die eigennützige
Praxis der stereotypen nichtssagenden Antwortschreiben einerseits 
verschworen und andererseits nehmen sich Arbeitgeber es heraus
völlig ohne Grund ganze Belegschaften frei zusetzen wenn
unternehmerisches Handeln die Firma vor die Wand fährt ohne das
die AN etwas dafür können.
Das sieht man doch immer wieder in den Medien. Wirkliche
unternehmerische Verantwortung findet nicht intern sondern
extern statt, nämlich mit Banken, Behörden, Kunden, Lieferanten usw.

Sicher kann man versuchen, Sachverhalte nach erfolgloser Bewerbung
telefonisch zu klären, aber im Abschirmen zur Außenwelt sind unsere
Firmen Weltmeister(die meisten jedenfalls). Da ist dann nix mehr mit 
klären.
Du wirst mir (hoffentlich)Recht geben, das Zensuren nur der
Handverlese nützen und ab einem gewissen Niveau bleiben die,
die schlechter sind dann chancenlos. Man könnte auch sagen
das der Befähigungsnachweis der Bildungsstätten Kontraproduktiv
zu der unternehmerischen Wahlfreiheit ist. So kann man auf Dauer
nicht mit allen Menschen umgehen.
Die Macht, die Arbeitgeber in ihrer Eigenschaft als Eigentümer
ausleben ist langsam nicht mehr zu ertragen. Ich erinnere mal
an den Grundsatz:
Eigentum verpflichtet usw....

Autor: Robert (Gast)
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Ich muss hier mal etwas klar stellen. Ich habe in diesem Thread auf 
diese Frage der Themenstarterin geantwortet:

Silke Kuhn schrieb:
> Insgesamt sehe ich daher sowohl auf der Arbeitgeber- als auch
> Arbeitnehmerseite Probleme.
>
> Frage: Wie gehen die Jungingenieure hier mit dem Thema Konkurrenz um?

Mein Ansatz war, dass wenn die Konkurrenz in Deutschland zu groß ist, 
ich mich bewusst in anderen Ländern umschauen werde. Da habe ich China 
wegen des starken Wirtschaftswachstums ins Auge gefasst. Außerdem denke 
ich, dass ich fachlich in China im oberen Drittel angesehen werde, hier 
in Deutschland vlt. im unteren Drittel. Falls auch das nicht klappen 
sollte, halte ich Englisch-Lehrer für eine Möglichkeit eines durchaus 
erfüllenden Jobs.

Die Diskussion wie viele Semester und welche Noten noch akzeptabel sind, 
ist für mich erst mal nebensächlich. Ich hatte diese Diskussion hier 
schon ausführlich.

Es ist freundlich, wenn mir hier Leute helfen wollen. Aber ich sehe auch 
die negativen Seiten. Schon jetzt habe ich hier den Stempel: 17 Sem mit 
2,6 ==> also Versager aufgedrückt bekommen. Jedem, dem danach zu Mute 
ist, haut noch mal auf mich drauf. Wenn ich jetzt noch meine Uni und 
meine (Praktikums-) Arbeitgeber nenne, dann werde ich reduziert auf:
- 17 Sem
- Note: 2,6
- Uni XY
- Gehalt 17k
- Arbeiter XYZ

Ich denke nicht, dass man einen Menschen und auch einen Bewerber auf 
diese Zahlen reduzieren kann. Wenn einige das möchten, bitteschön. Aber 
ich sehe nicht ein, noch mehr Fakten zu liefern, die gegen mich 
verwendet werden.

Bei jedem kann man was finden. Wenn es nicht die formalen Kriterien 
sind, ist es die Persönlichkeit. Wenn es die nicht ist, dann wird ein 
"Branchenwechsel" negativ ausgelegt. Aber man kann es nur sehr wenigen 
recht machen. Wer immer im Automobilbereich war, wird evt. als träge 
angesehen. Wer zu oft wechselt, als zu sprunghaft. Manche 
Karriereberater sagen, wer sich selbständig macht, zeigt damit, dass er 
sich nicht zum Angestellen eignet. Das ist nicht meine Meinung, sondern 
soll nur zeigen, das man alles negativ auslegen kann.

Und noch mal, ich muss mich hier nicht für irgendetwas rechtfertigen! 
Ich muss hier nicht meine Studiendauer verteidigen oder meine Noten oder 
mein Gehalt. Ich habe Arbeit als Ingenieur, und ein Gehalt, mit dem ich 
über die Runden komme. So ganz zufrieden bin ich damit nicht und man 
hatte mir zu Beginn meines Studiums ein höhres Gehalt in Aussicht 
gestellt. Zudem habe ich noch ca. 35 Jahre bis zur Rente Zeit, mich zu 
verbessern.

Christoph schrieb:
> Wenn jemand sich bei mir mit 17 Semestern bewirbt und damit mindestens 5
> Semester länger gebraucht hat, als der Durchschnitt an deutschen TUs

Das bedeutet, du behauptest, der Schnitt liegt bei knapp 12 Sem. An 
meiner Uni liegt der Schnitt bei knapp 14 Sem.

@ Christoph

Du sagt, du hast deinen Abschluß 2010 gemacht. Und jetzt bist du 
Geschäftsführer? Oder zumindest an der Personalauswahl beteiligt? Wie 
bitte soll das gehen?
Was mach dann noch brennend interessieren würde, wo hast du studiert, 
Uni, FH, Master oder Bachelor? Ich soll hier alles angeben, aber über 
die anderen Leute weis ich nur wenig.

Ich habe gedacht, dass es besser ist, sein Studium durchzuziehen und 
nicht abzubrechen. Wenn man erst 2-3 Jahre an der Uni war und dann 
nochmal 4-5 Jahre FH ist man auch 28 beim Abschluß. Ich dachte mit Uni 
Diplom steht man besser da, als abgebrochenes Studium und dann FH. Aber 
vlt. irre ich mich auch in diesem Punkt. Ich kann nur meine Entscheidung 
diesbezüglich nicht mehr rückgängig machen.

Autor: Christoph (Gast)
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Leo ... schrieb:
>>Verantwortung ist denen ein sehr wichtiges Gut, nur spricht
>>man seltener über gute Chefs als schlechte...
> Hört sich ja nicht schlecht an, ist aber nicht mit der Verantwortung
> gegenüber dem Bewerber oder der Mitarbeiter gemeint.

Doch, genau das meinte ich mit Verantwortung.

> Dafür sind Unternehmen aus reiner Feigheit auf die eigennützige
> Praxis der stereotypen nichtssagenden Antwortschreiben einerseits
> verschworen

Erwartest du ernsthaft eine seitenlange Begründung, warum ich jemanden 
nicht einstelle, damit gefrustete Leute wie du damit gleich zum Anwalt 
laufen und auf Einstellung klagen, weil sie irgendwas gefunden haben, 
was vielleicht nicht dem Gleichstellungsgrundsatz entspricht? Wenn mich 
jemand fragt, erkläre ich ihm gerne, warum ich ihn nicht eingestellt 
habe.

> und andererseits nehmen sich Arbeitgeber es heraus
> völlig ohne Grund ganze Belegschaften frei zusetzen wenn
> unternehmerisches
> Handeln die Firma vor die Wand fährt ohne das die AN etwas dafür können.
> Das sieht man doch immer wieder in den Medien. Wirkliche
> unternehmerische
> Verantwortung findet nicht intern sondern extern statt, nämlich mit
> Banken, Behörden, Kunden, Lieferanten usw.

Was für ein Schwachsinn. Ein Unternehmen hat den Zweck, Gewinne zu 
erwirtschaften. Wenn es das nicht tut, kann es auch keine Leute 
bezahlen. Wenn Probleme auftreten und Arbeit nicht mehr vorhanden ist, 
für die der Geschäftsführer nichts kann (Kunden zahlen nicht, Kunden 
brechen plötzlich weg oder gehen insolvent, etc.), macht es für alle 
Beteiligten keinen Sinn, krampfhaft zu versuchen, alle Mitarbeiter zu 
halten. Mit einer Reduzierung der Mitarbeiter-Zahl kann man auch die 
übrigen Arbeitsplätze halten und das Unternehmen sichern, wobei 
kurzfristig auch Kurzarbeit eine Möglichkeit sein kann.

> Sicher kann man versuchen, Sachverhalte nach erfolgloser Bewerbung
> telefonisch zu klären, aber im Abschirmen zur Außenwelt sind unsere
> Firmen Weltmeister(die meisten jedenfalls). Da ist dann nix mehr mit
> klären.
> Du wirst mir (hoffentlich)Recht geben, das Zensuren nur der Handverlese
> nützen und ab einem gewissen Niveau bleiben die, die schlechter sind
> dann chancenlos. Man könnte auch sagen das der Befähigungsnachweis
> der Bildungsstätten Kontraproduktiv zu der unternehmerischen
> Wahlfreiheit
> ist.

Wieso kontraproduktiv? Entscheiden kann ich immer noch selber.

> So kann man auf Dauer nicht mit allen Menschen umgehen.
> Die Macht, die Arbeitgeber in ihrer Eigenschaft als Eigentümer ausleben
> ist langsam nicht mehr zu ertragen. Ich erinnere mal an den Grundsatz:
> Eigentum verpflichtet usw....

Es steht dir in Deutschland frei, dich selbstständig zu machen und 
selber Arbeitgeber zu werden. Was du scheinbar vergisst, ist dass sich 
die meisten Arbeitgeber ihr Eigentum selber erarbeitet haben oder 
zumindest zum Teil geerbt haben. Ich möchte mal sehen, wenn jemand dir 
vorschreiben will, was du mit deinem Eigentum anzustellen hast.

Autor: Christoph (Gast)
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Robert schrieb:
> @ Christoph
>
> Du sagt, du hast deinen Abschluß 2010 gemacht. Und jetzt bist du
> Geschäftsführer? Oder zumindest an der Personalauswahl beteiligt? Wie
> bitte soll das gehen?
> Was mach dann noch brennend interessieren würde, wo hast du studiert,
> Uni, FH, Master oder Bachelor? Ich soll hier alles angeben, aber über
> die anderen Leute weis ich nur wenig.

Diplom-Ingenieur Elektrotechnik in 10 Semestern an einer der großen 
deutschen TU. Ich habe schon während meines Studiums freiberuflich als 
Entwickler gearbeitet und irgendwann, kurz vor Studienende, meine eigene 
Firma gegründet.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Robert
>Jedem, dem danach zu Mute ist, haut noch mal auf mich drauf.
Solche Typen haste doch überall die sich nur wichtig machen.
Die haben eben ihren Spaß dran alles besser zu wissen aber nichts
erklären wollen. Große Klappe, nichts dahinter, wie Straßenköter
die nur spielen wollen. Wenn man die ignoriert, hauen die auch wieder 
ab.
Glücklicherweise sind nicht alle so und man kann sich mit denen, die
sich manierlich Verhalten, eine nette Diskussion haben.
>Aber ich sehe nicht ein, noch mehr Fakten zu liefern, die gegen mich
>verwendet werden.
Einsehbar, aber dann kannst du auch nichts gewinnen. Schaden kann es dir 
nicht. Wenn doch, wie? Ansonsten wäre es mit einem Namenswechsel 
gegessen.

>Zudem habe ich noch ca. 35 Jahre bis zur Rente Zeit, mich zu verbessern.
Unterschätze das mal nicht, die Zeit ist ruck-zuck vorbei und in China
gibts(soviel ich weiß) kein Rentensystem. Da muss jeder selbst für 
sorgen.
Hier hätteste die Grundsicherung für Alte wo gesetzliche Rentenansprüche
von abgezogen werden, z.Zt.so um die 700Euro, etwa H4-Niveau, also nicht
so der Hit.

>Wie bitte soll das gehen?
Vielleicht hat er ja auf Ratschläge gehört, bessere Noten, oder Pappi
ist der Chef. Wenn nichts publik wird kann man nur raten.

>Ich kann nur meine Entscheidung diesbezüglich nicht mehr rückgängig >machen.
Eben, mein Reden.

Autor: Robert (Gast)
Datum:

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♪Geist schrieb:
> ohne Dolmetscher kommst du dort nirgendwo an, weil kein
> Taxifahrer englisch kann.

Ich schrieb:

Robert schrieb:
> Wie gesagt, muss nur hinreichend gründlich vorbereitet werden. Ich habe
> einen 7 - 10 Jahresplan. Wer überstürzt was macht, hat einen hohes
> Risiko, auf der Schnauze zu landen.

Deswegen lerne ich jetzt Chinesisch. Die Aussprache ist recht schwierig, 
weil immer ein paar Wörter sich nur durch geringe Lautunterschiede 
unterscheiden. Wenn ich nach 3 Jahren feststelle, dass es doch nichts 
wird, orientiere ich mich wieder neu. Aber ich kenne Leute, die nach 3 
Jahren sich einigermaßen verständlich machen können. Mein Pensum ist 1-2 
Stunden am Tag und 3-5 am Sa u. So.


Martin schrieb:
> Nach etwa
> 500 Bewerbungen im ganzen Bundesgebiet, 4 Vorstellungsgesprächen bei
> Zeitarbeitsfirmen und einem Vorstellungsgespräch bei einem
> Automobilzulieferer im Rhein-Main-Gebiet, der mir zuerst 20000EUR
> brutto/Jahr bot, mir dann aber wie die anderen auch abgesagt hat, habe
> ich es aufgegeben, mich als Ingenieur irgendwo zu bewerben.

Ich scheine also bei weitem nicht der Einzige zu sein! Hier hat jemand 
nach 500 Bewerb. das Handtuch geworfen. Ich habe weitergemacht und 
Arbeit als Ing gefunden. Hier wurde 20k geboten.

> Kenne niemanden,
> der durch eine normale Bewerbung zu einem Job als Ingenieur gekommen
> ist.

Ich halte solche Aussagen für durchaus glaubhaft, wenn sie auch sehr 
extrem sind. Einige / die Meisten finden einen Job, aber es gibt eben 
auch mindestens(!) 10% der Absolventen, die keinen angemessenen Job 
bekommen.


Zudem nervt mich extrem die Argumentationsweise hier, die immer gleich 
ist:
1. Behauptung: Als Absolvent findet man leicht einen Job.
2. ich: "Aber ich habe keinen angemessen Job."
3. Das kann nicht sein!!!
4. ich: "Aber ich habe wiklich keinen angemessen Job."
5. Deine Studienleistungen sind nur Durchschnitt, dann bist du auch 
selber Schuld!!
6. ich: "Aber ich dachte, man bekommt auch mit (leicht) 
unterdurchschnittlichen Studienleistungen einen Job.
7. Nein, du bist ein Versagen, hast nur gesoffen und Party gemacht! Du 
bist selber Schuld!!!

Die andere Argumentationsweise:
1. Behauptung: Alle Absolventen finden leicht einen Job.
2. ich: "Aber ich habe schon 100 Bewerbungen geschrieben."
3. Du musst dich eben weiter Bewerben, krieg gefälligst deinen Ars** 
hoch!
4. ich: "Ok, ich habe jetzt nach 900 Bewerbungen einen Job."
5. Du bist ein Troll!!!

Das kann doch nicht sein, dass immer auf diese gleiche Art argumentiert 
wird. Also wenn ich keine Bewerbungen schreibe, bin ich faul, wenn ich 
Bewerbungen schreibe, bin ich ein Troll. Tolle Auswahl.


************************************************************************ 
***

Ich habe in dieses Forum gefunden, um vor etlichen Monaten mal mein 
Gehalt anzugeben. Daraufhin wurde ich als Lügner dargestellt. Dann habe 
ich meine unterdurchschnittlichen, aber nicht hoffnungslosen 
Studienleistungen bereitwillig dargelegt. Daraufhin wurde ich 
weitestgehend niedergemacht und als Versager, Säufer und Dauer-Party Typ 
dargestellt.

Mein persönliches Fazit: Leute, ich habe doch nichts davon, hier meine 
Daten anzugeben. Ich habe sie angegeben, weil ich mich eben nicht dafür 
schäme ein eher niedriges Gehalt zu bekommen. Wenn ihr die Informationen 
nicht haben wollt oder einfach die Wahrheit nicht ertragt, kann ich es 
nicht ändern. Beschwert euch dann aber nicht, wenn es nur noch geschönte 
Statistiken gibt.

Ich dachte, ich könnte hier Fakten darlegen. Aufgrund der massiven 
persönlichen Angriffe ist das aber leider nicht so. So werden diese 
Fakten in Zukunft nicht mehr öffentlich sein. Auch eine Form der Zensur.

************************************************************************ 
**

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Und so geht es auch auf dem Arbeitsmarkt zu, allerdings feige,
verhalten, niederträchtig und der Bewerber ist der Dumme.
Bist gewiss nicht der Einzige, aber der einzige der Mut gezeigt
hat.

Autor: Robert (Gast)
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Leo ... schrieb:
> in China
> gibts(soviel ich weiß) kein Rentensystem.

Wurde vor einigen Jahren eingeführt. Wer weniger als 15 Jahre eingezahlt 
hat, bekommt (soweit ich weis) eine Einmalzahlung. Bei >15 Jahre 
Einzahlung eben eine normale Rente. Das versuche ich natürlich noch 
genau und verlässlich herauszubekommen. Wobei man ehrlich sagen muss, 
wie die Höhe der Rentenzahlungen in D. in 30-40 Jahren aussieht und wie 
dann die Kaufkraft ist, das steht wohl auch sehr in den Sternen. 
Außderdem wird einem die deutsche Rente (soweit ich weis) weltweit 
nachgeschickt. Wenn ich erst mal 10 Jahre hier eingezahlt habe, dann 
werde ich wahrscheinlich allein von dem Geld schon einigermaßen leben 
können. in kleinen Chinesischen Städten sind 200 Euro pro Monat ok, in 
größeren sind 300-400 Euro pro Monat für ein vernünftiges Leben 
ausreichend.

Gesundheitssystem ist natürlich ein Thema, aber was ich bei meinen 
Großeltern gesehen habe, hatte schon menschenverachtende Züge und meine 
Eltern müssen auch viel selbst bezahlen, von daher.

> Hier hätteste die Grundsicherung für Alte

Das soll man auf keinen Fall unterschätzen. Das ist natürlich ein echter 
Vorteil von D. Die Frage ist nur, wie oben schon angerissen, ob das in 
40 Jahren auch noch so ist. Wenn man die letzten 40 Jahre extrapoliert 
kommt man im Jahr 2050 wohl so etwa bei Null an, leider. (Damit meine 
ich, das bei Sozialausgaben und im Gesundheitssystem massiv gespart 
wird.)


Christoph schrieb:
> Diplom-Ingenieur Elektrotechnik in 10 Semestern an einer der großen
> deutschen TU.

Glückwunsch, lass mich raten, TU München?

Autor: Christoph (Gast)
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Robert schrieb:
> Glückwunsch, lass mich raten, TU München?

Ne, da wären mir die Mieten deutlich zu hoch gewesen. :-)

Autor: Dirk Knoblich (knobikocher)
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Silke Kuhn schrieb:
> Frage: Wie gehen die Jungingenieure hier mit dem Thema Konkurrenz um?

Ich bin zwar kein Jungingenieur, aber immerhin Studierender im 
angemerkten Bereich. FHH, Bachelorstudiengang Nachrichtentechnik, 5. 
Semester, hänge von den Prüfungen her zwischem dem 3. und 4. Semester, 
Notendurschnitt aktuell 2,3. Geb. 1982, Abi 2003, gelernter EBT seit 
2008.


Auch wenn vielerorts die Arbeitssituation/Bewerbungssituation gut bis 
sehr gut dargestellt wird (wie auch Robert anmerkt), bin ich mir stehts 
dessen bewusst, dass es nur eine Seite der Warheit ist.
Die liegt wohl irgendwo in der Mitte zwischen der propagierten Seite und 
Roberts Seite, so vermute ich.

Es gibt Konkurrenz, natürlich, ich sehe sie jeden Tag an der FH! Ich bin 
mir dessen bewusst und  weiß, wo ich stehe. Es gibt bessere und 
schlechte Studierende als mich.
Es gibt bereits fertig Ings., welche Arbeitslos auf die nächstbeste 
Arbeitschance warten. Dazu gibt es ausländische Arbeitswillige, 
ebenfalls Konkurrenz, auch wenn ich dieser optimistisch gegenüber stehe.

Ich bin mir der Konkurrenz bewusst und muss mich dieser nach bestem 
Können beweisen. Ich weiß, es gibt die oberen 10% mit Jobgarantie, aber 
auch die unteren 10% wie wohl der hier diskutierte Robert.
Und es liegt an mir, nicht dazu zu werden!

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Man muss ja nicht IN Münschen leben.
Stadtrand oder Ländle nahe München
könnte bezahlbar sein.
@Robert
Musst da deine Rente nicht in China verprassen.
Allerdings würde ich mir lieber ein Land mit guter
medizinischer Versorgung suchen, wenn man die Wahl hat.

Wenn du erst 2050 oder so in Rente gehst, wirste andere Sorgen
haben, nämlich ob es dann noch fossile Rohstoffe gibt.
Sind die zu Ende und die Wissenschaft hat keinen vollwertigen
Ersatz gefunden ist es auch mit dem Weltfrieden Essig weil dann
der Krieg der Resourcen beginnt und der ist nicht gewinnbar,
höchstens kurzfristig. Wir sollten zufrieden sein das unsere
Generation in Frieden leben kann. Wird leider nicht ewig so
weitergehen.

@Christoph (Gast)

>Was für ein Schwachsinn.
Das behaupten immer die, die das nicht verstehen (wollen).
Schließlich hast du ja Gewohnheitsrechte zu verteidigen und
wenn die bedroht werden, dann wehrt man sich dagegen.
Je bedrohlicher der Angriff, desto aggressiver die Reaktion.
Das würde wahrscheinlich jeder tun, vor allem wenn derjenige
noch unerfahren ist.

Autor: Robert (Gast)
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Dirk Knoblich schrieb:
> aber
> auch die unteren 10% wie wohl der hier diskutierte Robert.

Schön, dass du mich gleich in die unteren 10% eingruppierst. Ich hätte 
mich eher in den unteren 30% gesehen, aber was solls. Die "unteren 10%" 
wie du schreibst, sind übrigens je nach offener Stelle eine 
unterschiedliche Definition. Es geht eben immer um die jeweils(!) 
gefragten Qualifikationen.

Jemanden einfach so aufgrund seines momentanen Gehalts oder seiner 
momentanen Bewerbungssituation zu den "unteren 10%" zu zählen, kann 
gefährlich sein.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>kann gefährlich sein.
Was hast du denn gegenüber Dirk gefährliches im Sinn?
@Dirk Knoblich
>Und es liegt an mir, nicht dazu zu werden!
Sei aber nicht enttäuscht wenn deine guten Vorsätze dann scheitern.
Es steckt eben mehr dahinter, als die Schulweisheit uns zu
vermitteln versucht.
Frage mal deinen Prof. ob er dich lieber in Arbeit oder
H4 beziehen, sehen will. Es liegt nicht nur an dir, sondern
auch an den Dozenten. Nimm ihm in die Pflicht.

Autor: Robert (Gast)
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Leo ... schrieb:
> Allerdings würde ich mir lieber ein Land mit guter
> medizinischer Versorgung suchen, wenn man die Wahl hat.

Da ist sicher was dran, aber wie gesagt, ob die medizinische Versorgung 
in D. in 40 Jahren noch so gut ist, daran habe ich erhebliche Zweifel. 
Als Kassenpatient bekommt man shon jetzt nur noch ein reduziertes 
Spektrum an Behandlungen.

Und die Sache mit der Wahlfreiheit ist eben so eine Sache. Als ich 
einige Monate hartzen musste, also was ich da auf dem Amt erlebt habe, 
möchte ich nicht noch mal erleben. Für mich ist eben auch das Umfeld 
wichtig:
- In der Schule habe ich die Unfähigkeit zu mancher Lehrer erlebt.
- Während des Studiums dann extrem rauer Wind. Als Student kaum 
Anerkennung von der Gesellschaft, eher massive Abwertung, so nach dem 
Motto, "Studenten kosten uns nur Geld und sind alle faul". Bemerkenswert 
ist, wenn so ein Satz von einem Arbeiter kommt, der einen rel. gut 
bezahlten Job nur hat, weil Ings die Produkte entwickeln.
- Während meiner Arbeit bekomme ich auch keine Anerkennung, man ist eben 
nur Kostenstelle.
Von daher kann ein Neuanfang durchaus eine echte Chance sein.

> Wenn du erst 2050 oder so in Rente gehst, wirste andere Sorgen
> haben, nämlich ob es dann noch fossile Rohstoffe gibt.

Zumal die Wirtschaft auf dem massiven Verbrauch eben dieser Rohstoffe 
basiert.

Autor: Robert (Gast)
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Leo ... schrieb:
> Was hast du denn gegenüber Dirk gefährliches im Sinn?

Natürlich nichts gefährliches. Nur mich als "untere 10%" abzustempeln, 
kann ein Unterschätzen meiner Fähigkeiten bedeuten.

> Sei aber nicht enttäuscht wenn deine guten Vorsätze dann scheitern.
> Es steckt eben mehr dahinter, als die Schulweisheit uns zu
> vermitteln versucht.

Das ist richtig. Versuchen tut es jeder, erfolgreich zu sein. Aber wir 
haben es schon seit Jahrzehnten akzeptiert, dass es eben nicht genügend 
vernünftige Jobs für alle gibt.

> Frage mal deinen Prof. ob er dich lieber in Arbeit oder
> H4 beziehen, sehen will. Es liegt nicht nur an dir, sondern
> auch an den Dozenten. Nimm ihm in die Pflicht.

Leider sind das Beamte, die nicht daran gemessen werden, wie gut Wissen 
vermittelt wird. Ein schlechter Dozent sagt evt. noch "gute Studierende 
eignen sich das Wissen trotzdem an". Rechtlich hat man sowieso Null 
Handhabe.

Ich hab es schon paar mal gesagt, selbst wenn wir mal glauben, dass es 
den Ing.Mangel gibt, er könnte ganz einfach beseitigt werde: Statt 30% 
bringt man einfach 60% durch das Studium. Schon hat man doppelt so viele 
Ings. Aber dieser Weg wird wohl bewusst nicht eingeschlagen, lieber 
versucht man Fachkräfte aus dem Rest der Welt nach D. zu holen.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>dass es eben nicht genügend vernünftige Jobs für alle gibt.
Das ist nur ein Verteilungsproblem.
Für die Cleveren und Glücklichen gilt: Gelegenheit macht Diebe,
auch wenn es legal ist.
>Rechtlich hat man sowieso Null Handhabe.
Man kann sich beim Dekan vielleicht beschweren oder zumindest mal
eine zweite Meinung hören ob es ihm Recht wäre ob er lieber eine
Fakultät zukünftiger H4-Absolventen führt? (sollte auch als Frage 
rüberkommen).
In der Grundschule (ewig her) hatte ich in Mathematik(auch in anderen 
Fächern) den Rektor als Lehrer wegen Lehrermangel.
Thema: Prozentrechnen mit Zinseszins usw. Also nichts besonderes.
Eine Klausur war wohl zu leicht und 90% hatten eine eins
(wie ich). Was macht der? Erklärt den Test für ungültig und läßt
neu schreiben mit der Folge das der Zensurenspiegel sich etwas
schlechter darstellt. Wenn ich mich noch recht erinnere hatte ich
dann ne 1- was mich natürlich geärgert hat. Auch da war nichts zu
machen. Hier war aber wohl der Mangel eindeutig beim Lehrer zu finden.

>Natürlich nichts gefährliches. Nur mich als "untere 10%" abzustempeln,
>kann ein Unterschätzen meiner Fähigkeiten bedeuten.
Lass dich man durch so ein Zahlenspiel nicht runter ziehen. Das wird
wahrscheinlich ohnehin nur fiktiv sein ohne jeden konkreten Nachweis.

In der Nachbarschaft von Angehörigen kenne ich einen Studienrat, netter
Mensch, intelligent, freundlich, kommunikativ aber handwerklich eher 
unerfahren, nicht mal in der Lage einen Gartenhäcksler zum laufen zu 
bringen. Schuld war eine zu dünne Verlängerung. Hohe Bildung ist ja
ganz schön, aber ein Allheilmittel ist es nie. Leider erfuhr ich von 
seinem Desaster zu spät, da er das Gerät schon wieder zurückgegeben
hatte.

>Leider sind das Beamte, die nicht daran gemessen werden,
Leider, aber wenn das anders finanziert wird hat man schon einen Hebel.
Durch Unzufriedenheit hab ich mit sechs Kommilitonen(sag ich jetzt
mal so, waren aber alles Akademiker) so eine Akademie über den
Geldgeber in die Insolvenz getrieben. Die Akademie war allerdings durch 
Missmanagement schon vorgeschädigt. Stolz hat einen das nicht gemacht,
aber Mängel abzustellen war man da auch nicht in der Lage.
Verlässlich sind die Bildungssysteme alle nicht, siehe Pisa usw.
Wenn die versagen, darf der Mensch nicht der Leidtragende sein,
aber das ist leider oft der Fall, weil das System teilweise schwere
Mängel hat, die auszumerzen einfach nicht gelingt.

>Aber dieser Weg wird wohl bewusst nicht eingeschlagen, lieber
>versucht man Fachkräfte aus dem Rest der Welt nach D. zu holen.
Das ist der Plan, der aber glücklicherweise nicht funktioniert
weil viele lieber in ihrem Land bleiben wo man ihnen mittlerweile
auch eine Perspektive bietet.

Autor: Dirk Knoblich (knobikocher)
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Robert fühl dich nicht angegriffen. Mir geht es um die Beantwortung der 
original gestellten Frage, nicht um dich zu beleidigen oder ähnliches.
Du selbst hast dich hier als Beispiel der weniger Glücklichen als 
mahnendes Beispiel gemeldet und aufgezeigt, was auch möglich ist.

Welche Prozentzahl den Bodensatz bildet, ist mir einerlei. Es gibt ihn 
und ich bin mir dessen bewusst, das sollte die Hauptaussage sein.
"Welche Ingenieure werden gesucht" ist der Topic -> der Ing.-Bodensatz 
nicht.

(Diesen Bodensatz gibt es allerdings immer, egal welche 
Qualifikationsstufe man betrachtet. Gesucht wird der aber auch nicht.)

Und es liegt an mir, eben nicht dazu zu werden.
Ich werde auch nicht in Regelstudienzeit fertig werden und auch keinen 
1.x Abschluss erreichen. Aber ich bin nicht Chancenlos und muss mich der 
Konkurrenz erwehren.


@Leo ... :
Dessen bin ich mir bewusst. Versagen gehört aber zum Leben, das habe ich 
akzeptiert. Das liegt aber oftmals in meiner Hand.


@Robert:
Letztens hab ich als untalentierter Fussballer im Tor einer noch 
untalentierteren Fussballmannschaft an einem Hallenturnier teilgenommen. 
Wie ich erwartet hatte (weil es jedes Jahr so ist), haben wir ordentlich 
einen auf den Popo bekommen und den letzten Platz belegt. Nach den 
Spielen wollte ein junger, leicht angetrunkener Spieler (16/17 Jahre) 
sich über mich lustig machen, indem er mir meine schlechte Leistung 
unter die Nase rieb. "Wer dieser junge Typ war, der dir diese zwei Tore 
reingeballert hat" hatte er mich mit einem Grinsen gefragt. Er meinte 
sich selbst.
Ich erklärte ihm, dass ich weiß, dass er der bessere Fussballer sei und 
dass mich das "Gedisse" garnicht interessiere. Dann bin ich gegangen und 
hab ihn stehen lassen.
Der Junge kann vielleicht Fussball spielen, aber einen guten Charakter 
hatte er deswegen trotzdem nicht ;)

Was ich dir damit sagen will, ist dass du das ähnlich hier handhaben 
solltest. Wenn dich jemand beleidigen will, lass ihn im Regen stehen.

Und wenn du meine Einschätzung deiner in meinen Augen schlechter 
Leistung ungerecht findest, ok. Ist sie vielleicht auch. Das richtig 
beurteilen kann ich erst, wenn ich alle Details deiner Geschichte 
wüsste. Werde ich und alle anderen aber nie. Von daher sind alle 
Einschätzungen nie genau zutreffend. Also kannst du sie auch Ignorieren.

Der Junge wusste auch nicht alles über mich, sodass mir seine Meinung 
schlichtweg egal war. Mache es genauso.

Ansonsten: Hab dank für Darbietung deiner Situation. Du hast mir bei der 
Einschätzung der aktuellen Situation geholfen.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Welche Prozentzahl den Bodensatz bildet,
Na, leider war die Wortwahl nicht sehr glücklich.
Ist also kein Wunder wenn du da Schelte bekommst.
Vielleicht drückste dich künftig mal etwas gewählter aus.
Später im Beruf können solchen Entgleisungen durchaus
Folgen haben wenn du unterhalb der Führungsebene sitzt.

>Hab dank für Darbietung deiner Situation.
Auch suboptimal. Meine Wortwahl wäre: Danke für die Gelegenheit
an deinen Lebenserfahrungen teilhaben zu dürfen.
Hört sich doch gleich viel respektabler an, oder nicht?

Autor: Dirk Knoblich (knobikocher)
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Leo ... schrieb:
>>Welche Prozentzahl den Bodensatz bildet,
> Na, leider war die Wortwahl nicht sehr glücklich.
> Ist also kein Wunder wenn du da Schelte bekommst.
> Vielleicht drückste dich künftig mal etwas gewählter aus.
> Später im Beruf können solchen Entgleisungen durchaus
> Folgen haben wenn du unterhalb der Führungsebene sitzt.

Vielleicht war sie nicht glücklich. Oder aber bewusst hart, weil seine 
Situation ebenso hart ist. Das sollte jeder auch wirklich so 
realisieren. Sonst wäre sein tun hier umsonst gewesen.
Auf jedenfall ist sie Robert gegenüber nicht beleidigend gemeint, falls 
das so erschien. Deshalb hab ich auch mit der Schelte von ihm kein 
Problem ;)


>>Hab dank für Darbietung deiner Situation.
> Auch suboptimal. Meine Wortwahl wäre: Danke für die Gelegenheit
> an deinen Lebenserfahrungen teilhaben zu dürfen.
> Hört sich doch gleich viel respektabler an, oder nicht?

Hierbei stimme ich dir voll zu!

Autor: Henrik (Gast)
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Es war schon immer so, dass nicht alle Absolventen Arbeit gefunden 
haben. Je nach Konjunktur finden 90% eine Anstellung oder auch nur 50%. 
Mitte der 90er sah es sehr schlecht aus für Ingenieure. Ob nun tausende 
von Bewerbungen Sinn machen, muss jeder selbst entscheiden. Die 
Alternative ist allerdings fachfremd zu arbeiten bei einem meist 
geringeren Gehalt. Wer glaubt, dass jeder Ingenieur passend unterkommt 
ist naiv.

Autor: chris (Gast)
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>Wer glaubt, dass jeder Ingenieur passend unterkommt
>ist naiv.

Wobei allerdings das Mär vom Fachkräftemangel ein wenig zu dieser 
Annahme verführt.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Robert
Lies mal hier, könnte für dich interessant sein:
Beitrag "Re: Welche Noten hattet ihr im Studium und was ist daraus geworden?"

>Wer glaubt, dass jeder Ingenieur passend unterkommt
>ist naiv.
Diese Aussage kann man wirklich auf JEDEN anwenden,
nicht nur auf Ingenieure.

Autor: Heinrich (Gast)
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Das alles hier zu lesen ist ja schon eine Art Krampf. Man kann Pech 
haben - das ist möglich. Die Frage andersherum gestellt. Angenommen ich 
brauche Entwickler und du hast grad nichts anderes vor - was würdest du 
als das beschreiben was dir liegt?

Ich nenne jetzt mal möglichst einfach Themen die in meiner Firma gerade 
gefragt sind:

-Projektleitung
-Schaltungsentwicklung mit Layout (gefertigt wird in England)
(deswegen Englisch minimal gut, nicht unbedingt fluent)
-Konstruktion (ProE oder AutoCad)
-Entwicklung allgemein (mit guten mathematischen Fähigkeiten)
-Q (nur Aufgaben abarbeiten die definiert sind und dann auch selbst 
Aufgaben definieren - nach einem Jahr Einarbeitung)

Was dabei?

Und die B Frage wäre natürlich - bist du echt ein statistisch extremer 
Außreißer oder|und gibt es ein depressives Problem?

Grüße Heinrich

Autor: glaskugel (Gast)
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@robert

heute wieder urlaub oder nur halbtags?

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Heinrich
wen meinst du? Mit @Namensnennung wäre vielleicht jemand angesprochen.
Mir würde das schon außer Pos.3+4 zusagen aber es kommt auf das WO
und WIEVIEL an.
Für 3 fehlen mir die Scheine bzw. hab ich nur mit Autosketch Erfahrung.
Mit 4 würde ich mir die Verantwortung nicht aufladen wegen zu wenig 
Praxis.

Mit Anmeldung könnteste für weitergehenden Informationsaustausch sogar 
PNs schreiben.

@glaskugel
heute wieder urlaub oder nur halbtags?
Ich glaube nicht das Robert auf sowas positiv reagiert,
aber er kann ja für sich selbst sprechen bzw. posten.

Autor: Robert (Gast)
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glaskugel schrieb:
> heute wieder urlaub oder nur halbtags?

von 5:00 bis 14:00, wenns dich interessiert.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Wie man sich irren kann.

Autor: Robert (Gast)
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Leo ... schrieb:
> @glaskugel
> heute wieder urlaub oder nur halbtags?
> Ich glaube nicht das Robert auf sowas positiv reagiert,
> aber er kann ja für sich selbst sprechen bzw. posten.

Ich bin doch die Freundlichkeit in Person, daran kann doch nun wirklich 
Zweifel bestehen ;-)

Autor: glaskugel (Gast)
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schläfst aber nicht viel und welcher ing fängt um 5uhr an zu arbeiten?
dein letzter post war gestern um ca 0uhr.
4h schlaf ist auf dauer nicht zu empfehlen.

teile deine wirtschafts ansichten aber sonst mit dir.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Freundlich schon,aber nicht bereitwillig. Wird doch aber respektiert.
>von 5:00 bis 14:00
Hört sich nach schlafen mit Hühnern und Schweinen an.

Autor: Robert (Gast)
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glaskugel schrieb:
> schläfst aber nicht viel und welcher ing fängt um 5uhr an zu arbeiten?
> dein letzter post war gestern um ca 0uhr.
> 4h schlaf ist auf dauer nicht zu empfehlen.

Danke für die Ratschläge, wenn du noch Lippenstift trägst bist du meine 
2. Mutter. Schon mal was von Frühschicht gehört? Manchmal muss ich da 
was überwachen. Das ist selten aber kommt vor.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Ok, keine Hühner, keine Schweine(außer Chefchen vielleicht).

Autor: Ing (Gast)
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Wieso stellen depressive Verstimmungen ein Problem dar?

Autor: Franz (Gast)
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Der Thread hier hatte aber eigentl. einen anderen Hintergrund, aber was 
solls, zum eigentl. Thema kam ja doch ein wenig.

Da hier ja nun der Robert mit seinem berufl. Stand die Hauptfigur gibt, 
muß ich dazu auch was loswerden.

Glaubhaft war das im Durchschnitt zwar Anfangs nicht, aber so langsam 
kommen wird dem Grund immer näher.

Robert jetzt mal ganz direkt, kommst du dir selbst nicht etwas sehr 
unvoreingenommen vor?

Daß du nicht auf den Kopf gefallen bist, konnte man durch die ganze 
Diskussion erlesen.

Auch wenn ich ab einem bestimmten Punkt aufgehört habe deine Beiträge 
kommplett zu verfolgen.

Nur hast du dir vllt. nicht auch mal die Frage gestellt, warum es 
letzendlich so ist, wie es jetzt bei dir ist?

Die Frage sollte man sich immer und immer wieder bei Unzufriedenheit von 
Neuem stellen.

Man manövriert sich sehr schnell in eine Situation, nur weil man der 
Meinung ist, das Fachliche wäre ausschlaggebend oder man könnte die Lage 
ja eh nicht ändern.

Schon mal darüber nachgedacht, warum andere Gleichaltrige oder weniger 
fachl. Begabte, oder aus ganz anderer (geringerer) Bildung und 
Ausbildung Kommende, eventuell erfolgreicher, als man selber ist, sind?

Die richtigen Schritte und Wege zur richtigen (optimalen) Zeit gemacht, 
und vllt. auch sehr viel Glück gehabt, oder durch die richtigen 
Verhaltensweisen / Kontakte es zu mehr gebracht?

Jeder hat an dem Stand, den er zu jeder Zeit selber hat, mindesten 60% 
persönl. Einfluß auf diesen, mit zumnehmendem Alter wird der Faktor 
immer größer.

Unser System ist nicht primär geprägt von purer Anerkennung von 
Leistungen und Fähigkeiten, sondern von ganz anderen Zusammenhängen - 
Wettbewerb und Täuschung.

Der Mensch ist von Hause aus ein sehr faules und bequemes "Tier", 
welches sich noch dazu sehr leicht täuschen und manipulieren läßt.
So jedenfalls der größte Teil der Menschheit.

Was meinst du warum unsere Politiker oder gewisse Größen in der 
Wirtschaft zu dem gekommen sind, was sie darzustellen scheinen?

Es ist immer eine gewisse Portion richtiges Verhalten oder die nötige 
"Schauspielerei" dabei ausschlaggebend.

Die größten Labertaschen in jedem Bereich sind seltsamerweise nie ganz 
unten zu finden.


Und jetzt mal zu dem Hr. GF hier mit einer so banalen Erklärung wie 
dieser
> Wenn Probleme auftreten und Arbeit nicht mehr vorhanden ist, für die der > 
Geschäftsführer nichts kann (Kunden zahlen nicht, Kunden brechen
> plötzlich weg oder gehen insolvent, etc.), macht es für alle Beteiligten > 
keinen Sinn, krampfhaft zu versuchen, alle Mitarbeiter zu halten.

Christoph, man kann dir vllt. dafürhalten diese Position nocht nicht so 
lange inne zu haben, aber damit
> Ich habe schon während meines Studiums freiberuflich als Entwickler
> gearbeitet und irgendwann, kurz vor Studienende, meine eigene Firma
> gegründet.
beschreibst du doch, daß es nicht erst so kurz her ist, mit der 
Erfahrung darin zu sammeln.

Wenn ich als GF nicht in Lage bin, auf veränderte Situationen am Markt 
rechtzeitig zu reagiern, oder mir meine Kunden genau anzusehen und deren 
Liqudität zu kennen oder zu prüfen, .... den Rest erspare ich mir.

Das sind die üblichen "Argumente" der Entscheider / Leiter und Lenker, 
wofür sie sich dann auch einen gehörichten Obulus aus dem Erlös selbser 
zugestehen.

Autor: Heinrich (Gast)
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Leo ... schrieb:
> @Heinrich
> wen meinst du? Mit @Namensnennung wäre vielleicht jemand angesprochen.

Ja - richtig - das war @ Robert gemeint.

Bei dem Kollegen klemmt irgendwo gewaltig die Säge.

@Robert:

Das du dich hier vernünftig ausdrücken kannst (vom Inhalt abgesehen) ist 
offensichtlich.

Wie kommst du im Gespräch rüber?

Macht man dich da zur Wurst oder stehst du auch mal lachend ein 
Streitgespräch durch?

Schreiben und Reden können sind zwei paar Schuhe.
Ich erlebe oft fachlich sehr gute Leute die nicht reden können (das 
Gegenteil tummelt sich 'wo wir alle wissen'..) und die werden von 
Dummschwätzern untergebuttert.

Autor: Franz (Gast)
Datum:

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Heinrich , was hat deine Frage Streitgespräch mit Roberts berufl. 
Situation zu tun?

Oder meinst du in der Gehalts- oder Stellenverhandlung spielt das so 
eine Rolle?

Den Chef möchte ich sehen, welcher auf solche Laberkandidaten wartet und 
dann noch besser bezahlt.

Eher bekommen die den Wink > dort ist die Tür, wo der Maurer das Loch in 
der Wand gelassen hat.

> Ich erlebe oft fachlich sehr gute Leute die nicht reden können (das
> Gegenteil tummelt sich *'wo wir alle wissen'..)* und die werden von
> Dummschwätzern untergebuttert.

Da gehörst du wohl aber auch dazu, wo wir alle wissen !!!

Autor: Heinrich (Gast)
Datum:

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Franz schrieb:
> Eher bekommen die den Wink > dort ist die Tür, wo der Maurer das Loch in
> der Wand gelassen hat.

Der ist gut - den kannte ich noch nicht.

Ist nur eine Vermutung - er kann ja einfach sagen das dem nicht so ist.

Autor: Franz (Gast)
Datum:

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Er kann was sagen, daß dem nicht so ist?

Daß er nicht auf den Mund gefallen ist, und im Stehgreif jeden genauso 
niedermacht mit seinem Mundwerk wie hier?

Wird ihm aber jetzt nicht viel nützen, bei seinem jetzigen Chef.

Es sei denn er überzeugt durch gute Mitarbeiter/führung/ 
(Ellenbogenmentalität > Delegation von Aufgaben an Kollegen / 
Unterstellte oder Radfahren) seinen Chef.

Es gibt eigentl. bei einem bestehendem Arbeitsverhältnis weniger 
Möglichkeiten seinen Std.-Lohn nachträglich zu verbessern.

Die ganzen Möglichkeiten parallel dazu sind hier aber schon so oft 
gebracht wurden, wenn er wirklich damit Möglichkeiten hätte, sollten die 
alle schon versucht worden sein.

Ohne handfeste Argumente, ein in Aussicht stehender besser bezahlter 
Job, ob nun real oder fiktiv, wäre natürl. das Nonplusultra.

Aber mit dem Problem hat er ja schon jahrelang zu kämpfen gehabt.

Sein Arbeitsvertrag wäre dann wohl noch eine Möglichkeit, wie der 
ausgehandelt wurde (Stellenbeschreibung)!

Doch das soll er mal lieber selber prüfen, ob das in seinem Interesse 
oder Möglichkeit liegt.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Elektrotechniker werden nicht gesucht. Es arbeiten sehr viele von denen 
fachfremd in der IT.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Welche Ingenieure werden gesucht

Ganz einfach ..

Junge , billige , willige Ingenieure werden gesucht

Und die Unternehmen  finden schon diese Leute , denn es werden zu viele 
Ingenieure ausgebildet ( etwa Faktor 2 mehr als notwendig wäre )

Autor: Heinrich (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Und die Unternehmen  finden schon diese Leute , denn es werden zu viele
> Ingenieure ausgebildet ( etwa Faktor 2 mehr als notwendig wäre )

Dann würden auch die Ingenieure dem Gesetz von Angebot und Nachfrage 
unterliegen.

Damit entsteht die hässliche Frage: Was macht man mit den nutzlosen 
Ingenieuren?

Wir kennen das alle - die Leute die ihr Studium gerade so geschafft 
haben und nun arbeitslos sind - seit 3 Jahren. Kontaktieren dich über 
das Netzwerk und fragen ob du einen Job hättest.

Du sagst ja, das werde ich mal prüfen und denkst: Na so einen 
Minderleister der sein Diplom geschenkt bekam will ich doch nicht in 
einem Projekt haben wo es wirklich um was geht. Für so Pillepalle 
Aufgaben kein Problem.
Die Dummjobs sind aber alle schon besetzt.

Also sagt man: Einstellungsstopp derzeit und das ist eine Lüge.

Wie wäre das, in die Absage reinzuschreiben:

Aufgrund ihrer unzulänglichen Fähigkeiten können wir derzeit keine 
Möglichkeit einer Einstellung erkennen.

Kann man sowas schreiben? Oder bekommt man dann Post von einem Anwalt 
und ein Richter verdonnert einen 50k Schmerzensgeld zu zahlen - weil man 
die Wahrheit gesagt hat?

Gibt ja viele die sich über nichtssagende Absagen aufregen..

Beitrag #2013636 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Nico Sch. (nico22)
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Heinrich schrieb:
> Franz schrieb:
>> Eher bekommen die den Wink > dort ist die Tür, wo der Maurer das Loch in
>> der Wand gelassen hat.
>
> Der ist gut - den kannte ich noch nicht.

Wenn ich mich nicht irre, müsste Franz aus dem Norden kommen, da ist das 
verbreitet.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2013636:

>Habe eine große Fresse und kann mich behaupten.
>Vieleicht ist es das was die Firmen suchen.

Du hast aber auch Jahrzehnte gute Referenzen, bis zurück in die Zeit, 
als am Arbeitsmarkt noch einiges besser im Lot war als heute.

Autor: Karo (Gast)
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Zuckerle, nur ein gekündigter wechselt zum 1.1. denn er verliert das 
Weihnachtsgeld. Daher musst du jetzt aber ordentlich mehr haben, was 
daraufschließen lässt, dass Du zuvor unterbezahlt warst.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Um Hartz-IV zu beantragen braucht man doch keinen Notendurchschnitt
>von 1,3 in der Regelstudienzeit.
Dafür musste noch nicht mal zur Baumschule gegangen sein.
Daher sind ja da auch über 1,2 Millionen Zugereiste geparkt und
bei denen kann man davon ausgehen das sicherlich einige Schulabschlüsse
hier überhaupt nicht anerkannt werden.

Autor: Franz (Gast)
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diese Erkenntnis von Pfennigfuchser
> Elektrotechniker werden nicht gesucht. Es arbeiten sehr viele von denen
> fachfremd in der IT.
könnte wohl damit zu erklären sein, dass in der IT keine sonderlich 
großen Ströme u.v.a. Spannungen (elektr.) zu befürchten sind.

Mit der Maus und Tastur läßt sich bekanntlich viel einfacher umgehen, 
als mit Lötkolben und Seitenschneider / Bohrmaschine + Duspol.

Beitrag #2019907 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ali (Gast)
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Obwohl 2700 Bewerbungen scheinen mir unrealistisch aber ich glaube ihm.
besonders bei absolventen ist mehr als 100 Bewerbungen keine Seltenheit.
die meisten Firmen wollen Ingenieure mit mindestens 2 Jahre Erfahrungen.
Robert du kannst dein Anschreiben hier posten dann schauen wir mal, 
bestimmt stimmt etwas nicht drin!
versuch es mal in Bayern zu bewerben besonders Münchener Raum, dort sind 
die meisten E-Technik Firmen.

Autor: Nofi (Gast)
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also ich habe nach meinem studium auch ca. 200-300 bewerbungen schreiben 
müssen bis es geklappt hat, ok da war die tolle 
wirtschaftskrise.....anderes thema.

aber ganz so rosig wie viele das immer glauben ist es nicht:

-es werden bei weitem nicht soviele ings gesucht wie vorgegaukelt
-100 bewerbungen ist wohl so das was ich im umfeld höre
-(Einstiegs-)Gehälter sind nur noch selten um die 40k und höher
-arbeitszeiten sind zum teil auch alles andere als toll
-arbeitsplatzsicherheit gibts fast gar nicht mehr
-daraus folgt meist nur zeitverträge

naja jeder der hier mit 50k und mehr herumprahlt und protzt dass wir 
neuen so wenig verdienen, der soll bloß froh sein und sein status 
halten. die neue generation hat es da schon schwerer.

ich möchte hier ja nicht alles schwarz sehen, immerhin gibt es noch jobs 
und auch ein niedriges gehalt ist ein gehalt und ich bin froh arbeit zu 
haben als absovent, aber eine selbstverstädlichkeit ist das schon lange 
nicht mehr.

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