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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wechselstrommotor läuft nicht mehr "richtig" an.


Autor: Gido (Gast)
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Hallo,
ich glaub ich bin hier falsch, weiß aber nicht, wo ich sonst fragen 
könnte.
Wenn es wo anders besser passt, dann bitte verschieben. Danke.

Wir haben einen (Ast-)Häcksler; Scheppach-Gartenhäcksler Biostar 3000 in 
230V~ Ausführung (also die schwächere Ausführung 3kW, ohne Drehstrom).

Seit einiger Zeit läuft der Motor nicht mehr richtig an.
Das heißt er braucht sehr lange, bis er auf seine 
"Betriebsgeschwindigkeit" erreicht. Manchmal springt er gar nicht mehr 
an (brummt nur), dann muss man das Häckselrad einwenig drehen.

Einen Lagerschaden kann man ausschließen denke ich, das Häckselrad lässt 
sich leicht drehen. Wenn er dann mal läuft, hört man auch keine 
Geräusche, die auf einen Lagerschaden schließen ließen.

Bei eine Drehstrommotor hätte ich gesagt: "Klarer Fall, da fehlt ne 
Phase".
Aber es ist ja ein Wechselstrommotor.

Meine Überlegungen bisher:
1. Vielleicht die Schleifkontakte verdreckt/abgenutzt, aber haben 
Wechselstrommotoren dieser Leistungsklasse Schleifkontakte? Wenn ja, wo 
könnte ich die finden? Habe nichts dergleichen entdecken können.

2. Eine Wicklung durchgebrannt. Stellt sich nur die Frage, ob der Motor 
überhaupt mehrere Wicklungen hat und wie ich das prüfen kann.

3. Gibt es soetwas wie Anlauf/Start/Hilfswicklungen, die den Motor auf 
"Betriebsgeschwindigkeit" bringen? Möglicherweise ist diese 
durchgebrannt (sollte es sie geben).

4. Anlaufkondensator defekt.

Könnt ihr mir helfen? Habe ich etwas vergessen?

Grüße
  Gido

Autor: GilL Bates (Gast)
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1. Hatta nicht
2. Dann liefe überhaupt nichts mehr
3. Gibbet nit
4. Dat isset

Autor: nicht Gast (Gast)
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4.

doch Gast

Autor: Christian Kreuzer (christian_rx7) Benutzerseite
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Diese Motoren haben normalerweise eine Hilfswicklung in Serie mit einem 
Kondensator, welcher die Phasenverschiebung erzeugt.
Ohne dieser Wicklung hast du nur ein Wechselfeld, Motor läuft nicht an 
und hat weniger Drehmoment.
Schau dir die Hilfswicklung und den Kondensator mal an.

Christian

Autor: Gido (Gast)
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WOW. So schnell ihr seit Spitzte. Danke. Dann geh ich mal gucken :)

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@ Gido
Wenn du kein Kapazitätsmessgerät hast, um den Kondensator zu messen,
wirst du kaum ein Erkenntniserlebnis haben. Die Hilfs-Wicklung, wo der
Kondensator angeschlossen ist, kann man behelfsmäßig noch mit einer
Widerstandsmessung checken. Der Widerstand müsste etwas größer als die
Hauptwicklung (wo der Kondensator NICHT angeschlossen ist) sein.
In der Regel sind das nur wenige Ohm, also größer Null(Kurzschluss)
und deutlich weniger als Unendlich(Unterbrechnung). Ach und noch was,
vor dem Messen IMMER erst den Netzstecker ziehen. Ist sonst nicht 
ungefährlich (für das Messgerät). Den Kondensator auf Verdacht zu
tauschen ist dann vielleicht die einzig praktische Möglichkeit.
Den Motor neu zu wickeln (lassen) oder ihn Original zu ersetzen dürfte
zu kostspielig werden, aber vielleicht hat man Glück und kann sich einen
ähnlichen in der Bucht saugen.

Autor: Flip B. (frickelfreak)
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Die Anlaufkondensatoren Altern. Einfach gegen !Hochwertigen! 
Ersatzkondensator mit den gleichen Nenndaten austauschen. Vorher die 
Wicklung Prüfen kann nicht schaden. Für den Kondensator darf man ruhig 
ein paar mehr Euros ausgeben für eine bessere Qualität. Diesen 
Ebay-XChina-Hongkongmist braucht man sich garnicht erst Antuen.

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