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Forum: Platinen der richtige Lötkolben?


Autor: Stefan Dietz (conax)
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Also ums mal kurz zu fassen ich bin Student und da ist das Budget für 
eine Lötstation doch eher begrenzt. Die großen Markenhersteller Weller 
und Ersa stellen zwar wohl super Produkte her doch lassen die sich diese 
Qualität auch gut versilbern.

Da ich sowieso Einsteiger bin und nur geringe Löterfahrung besitze habe 
ich jetzt dieses Gerät ins Auge gefasst:
http://www.elv.de/Komfort-Louml;tstation-LS-50-ink...

Komfort-Lötstation LS 50 inkl. Ablage LA 50

Taugt die was oder ist das mehr Schein als Sein für den Preis?

: Verschoben durch Moderator
Autor: Michael H. (michael_h45)
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Suchfunktion.
Das Thema wurde hier tausende Male, die Station hunderte Male 
diskutiert.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ich hab' das mal nach "Platinen" geschoben, das Thema Löten wird recht
regelmäßig hier abgehandelt (auch wenn es natürlich mehr als das Löten
von Platinen umfasst).

Ich kenne den ELV-Lötkolben nicht, aber ich finde 48 W zu wenig,
insbesondere, wenn du dir den Weg zu "bleifrei" nicht gleich
verbauen willst.  Ob die Lötstation nun ein schickes LCD und
Tipptasten hat oder einfach schnöde einen "Drehling" zum Einstellen
der Temperatur und 'ne LED, die das Heizen anzeigt, spielt für das
Löten kaum eine Rolle.  Entscheidend ist, wie gut die Wärme vom
Heizelement zur Lötstelle kommt, und wie gut die Regelung es schafft,
die Heizung auch wirklich an den Wärmebedarf nachzuführen.

Ich habe vor einiger Zeit meine alte Ersa analog 60 in die Ecke
gestellt, weil man damit nicht vernünftig die Wärme an die Spitze
bekommt: die Spitzen sind einfach zu schlank.  Da ich in der Firma
seit einiger Zeit bereits mit einer Weller-Station arbeiten konnte,
die mit einem WSP-80-Lötkolben arbeitet, hat mich das davon überzeugt,
dass diese einfach besser sind.  Die Temperaturregelung ist gut, der
Kolben hat genügend Leistungsreserve, und die Spitzen sind kurz und
gedrungen, sodass die Wärme gut nachgeliefert wird.

Eine WS-81 mit dem WSP-80 als Lötkolben ist zugegebenermaßen ein
ganzes Stück teurer als das ELV-Teil.  Wenn du mehr Zeit als Geld
hast, kannst du aber einfach den WSP-80 einzeln kaufen und dir die
Lötstation dazu bauen.  Das ist zwar immer noch teurer als das
ELV-Teil, aber dann hast du wenigstens einen ordentlichen Lötkolben.

Just my EUR 0,02.

Autor: Mario Hagen (djacme)
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Ich kenne die ELV-Sation nicht, aber ERSA und Weller.
ERSA/Weller absolut soliede auch im jahrelangen kommerziellen Einsatz. 
Ersatzteilverfügbarkeit über Jahrzehnte. Überlege Dir das eine 
Marken-Lötsation dein ganzes Bastlerleben hält und dann rechne die den 
Preis aus was dich die Station auf ein Jahr gesehen kostet. Selbst wenn 
die ELV-Sation 10 Jahre hält, eine nue Spitze oder ien heues Heizelement 
(sind eben Verschließteiel) wirst du dann nicht mehr bekommen!

Autor: Falk Brunner (falk)
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Mann, Mann, Mann, wo bleibt denn bei euch die Relation und Lernkurve? 
Wenn man das alles so liest könnte man meinen, es war gestern vollkommen 
unmöglich mit einem einfachen Lötkolben zu arbeiten. Und schon gar nicht 
früher (tm) mit Kupferspitzen. Heute muss die fetteste High Tec her, 
auch für den Anfänger.

Ein guter 25W Lötkolben von ERSA oder Weller reicht locker!
Ohne Station, ohne Regelung.

MFG
Falk

Autor: jack (Gast)
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Kauf die LS 50 getrost.
Die Spitzen sind ähnlich der ET-Serie von Weller.
Sie sind ziemlich massiv und stecken im Heizelement.
Ein Rohr mit Überwurfmutter sichert die Spitze.
Das Kabel und der Griff vom Lötkolben sind nicht so pralle,
aber bei dem Preis kann man nichts besseres erwarten.
Die 3 Vorwahltasten funktionieren gut und man kann den
Tasten einzelne Temps zuweisen. Die Regelung ist ziemlich
schnell und die Wärmeleistung hat bis jetzt immer locker gereicht.
Der Ablageständer ist super, zumal er auch noch
die Gehäuseform von der LS 50 hat (passt prima zusammen).
Es gibt zwar nicht die große Auswahl an Spitzen, aber 0,4
0,8 bleistiftspitz 3 verschiedene meisselform und eine
schrägspitze gibt es. Das dürfte in den meisten aller Fälle
ausreichen.
Habe die LS 50, aber leider keinen Vergleich zu einer
Ersa- oder Weller-Station.
Ein Ersa Multitip 25 liegt noch (für schnell mal) in meiner
Bastelkiste im Keller. Aber der Lötspitzenwechsel ist gegenüber
der LS 50 eine reine Katastrophe, da die Spitze zu stramm auf dem
Heizelement sitzt.
Wenn die Leistung nicht reicht, gibt es auch noch eine LS 80.
Die soll ein besseres Kabel am Lötkolben haben und mehr
Leistung.
Man sollte immer die Relationen (Preis - Nutzen)im Auge
behalten.
Ich würde mir auch sehr gerne eine WS 81 kaufen.
Aber ich nutze sie nur 4-5 mal im Jahr (gibt noch andere Hobbys).
Und der Finanzminister hätte zu Recht auch was dagegen ;-) .
Jetzt mal nichts gegen den, der ist schon ok.
Mit dem Geld was man da über hat, kann man schöne andere
Dinge tun oder kaufen.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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Falk Brunner (falk) schrieb:

> Mann, Mann, Mann, wo bleibt denn bei euch die Relation und Lernkurve?
> Wenn man das alles so liest könnte man meinen, es war gestern vollkommen
> unmöglich mit einem einfachen Lötkolben zu arbeiten. Und schon gar nicht
> früher (tm) mit Kupferspitzen. Heute muss die fetteste High Tec her,
> auch für den Anfänger.

> Ein guter 25W Lötkolben von ERSA oder Weller reicht locker!
> Ohne Station, ohne Regelung.

> MFG
> Falk

Ich muss hier Falk Brunner mal beipflichten. Es werden immer wieder 
Anfragen zum Thema "Welcher Lötkolben bzw. welche Lötstation?" gestellt 
und prompt kommt einer mit der Aussage "taugt alles nix bis auf 
SuperDuper "Weller hochmodern" oder noch teurere Lötstation. Selbst Ersa 
Analog soll auf einmal auch nix mehr taugen??? Was für ein Quatsch. 
Lötet ihr etwa mit einer langen 0,4 mm Spitze permanent Elkos aus 
Mainboards raus? Dafür verwende ich kurze 1 mm Spitzen oder sogar die 
Kante einer Meißelspitze bei meiner Ersa Analog Station und zwar ohne 
Probleme. Ich habe auch schon an stark wärmeableitenden Metallrahmen 
ganze Metallteile angelötet, auch das geht ohne weiteres (nur eben nicht 
mit unpassenden Lötspitzen). Die Anfragenden hier im Forum (meist 
Anfänger) werden aber erfahrungsgemäß ihren Lötkolben oder die 
Lötstation erst mal für viel einfachere Lötstellen in Anwendung bringen. 
Sie werden Kabel zusammenlöten, an kleinen (selbst gebastelten) 
Schaltungen löten oder ihre selbstgeätzten Platinen löten wollen. Dafür 
genügt für den Anfang ein einfacher Ersa Lötkolben allemal. Da kann man 
sich nicht dran "verkaufen", der ist nicht wirklich teuer und die 
Spitzen lassen sich an einigen Ersa Stationen später sogar 
weiterverwenden. Bei Lötstationen unbekanterer "Marken" kann man sich 
auf Dauer nicht darauf verlassen Ersatzteile (Spitzen, Heizelemente 
etc.) zu bekommen. Das kann sich nach ein paar Jahren als 
Fehlinvestition herausstellen oder zumindest Frustration erzeugen. Ich 
habe meine Lötstation gebraucht bei ebay erworben und kaum mehr bezahlt 
als eine unbekannte neue LS z.B. bei Reichelt kostet. So würde ich 
jederzeit wieder vorgehen. Das sind robuste Teile die ein Leben lang 
halten und ihr Geld immer wert sind. Und wer als Anfänger (weil er denkt 
die Gesetze seien so) sich gleich aufs bleifreie Lötzinn für seine 
privaten Lötungen stürzt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Autor: Johann (Gast)
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Ersa Multitip C25. Und das sage ich, der im Laufe der Jahre schon alles 
Mögliche in den Fingern hatte. Aber die gute alte Ersa ist immernoch da.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Johann (Gast)

>Ersa Multitip C25.

Mee too! Der ist gut, ich empfehle eine angeschrägte Spitze, damit kann 
man sehr schön grobes Zeug und SMD löten, sogar QFP Gehäuse mit 0,5mm 
Pitch.
Oft nehmen die Leute eine ZU KLEINE Spitze, und wundern sich dann, dass 
die Wärme fehlt. Flußmittel ist das A und O.

Siehe Löten und SMD Löten

Youtube-Video "How to Solder Electronics"
http://www.youtube.com/watch?v=wQXhny3R7lk


MFG
Falk

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Senfdazugeber schrieb:
> Und wer als Anfänger (weil er denkt
> die Gesetze seien so) sich gleich aufs bleifreie Lötzinn für seine
> privaten Lötungen stürzt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Und was, wenn er (weil die Gesetze nun mal so sind) mal was
reparieren will, das industriell gefertigt ist?

Daher schrieb ich auch, dass ich die 48 W zu dünn finde, wenn man
sich den Weg zu bleifrei nicht gleich ganz verbauen möchte.  Sprich:
man kauft letztlich zweimal, wenn man dann doch in die Verlegenheit
kommt, was mit bleifreiem Lot verarbeiten zu müssen.

Ich hatte nirgends einem Anfänger empfohlen, deshalb gleich damit zu
beginnen — auch, wenn ich es selbst mittlerweile auch privat durchweg
benutze.  Meinem Sohn habe ich zum Löten lernen auch die Ersa analog
in die Hand gedrückt und das alte verbleite Zinn.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite

>> Und wer als Anfänger (weil er denkt
>> die Gesetze seien so) sich gleich aufs bleifreie Lötzinn für seine
>> privaten Lötungen stürzt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

>Und was, wenn er (weil die Gesetze nun mal so sind) mal was
>reparieren will, das industriell gefertigt ist?

Klar, das machen ja alle Hobbybastler und Anfänger. Man kann es auch 
übertreiben!

>Daher schrieb ich auch, dass ich die 48 W zu dünn finde, wenn man
>sich den Weg zu bleifrei nicht gleich ganz verbauen möchte.

Was hat die Leistung mit bleifrei zu tun, nur weil man da 30K mehr 
braucht?
Und 50W sind für sehr viele Dinge vollkommen ausreichend.
Und man muss nicht mit dem SuperDuperInvesitionfür200Jahre Lötkolben 
anfangen.
Hast du auch nicht. Ich wiederhole mich.

>  Sprich:
>man kauft letztlich zweimal, wenn man dann doch in die Verlegenheit
>kommt, was mit bleifreiem Lot verarbeiten zu müssen.

???
Was soll diese Station nicht bleifrei löten können?

>Ich hatte nirgends einem Anfänger empfohlen, deshalb gleich damit zu
>beginnen —

Aha, du antwortest also nicht auf Fragen, sondern führst 
Selbstgespräche?

MFG
Falk

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Falk Brunner schrieb:

>>Und was, wenn er (weil die Gesetze nun mal so sind) mal was
>>reparieren will, das industriell gefertigt ist?
>
> Klar, das machen ja alle Hobbybastler und Anfänger.

Alle sicher nicht, aber gerade kleinere Reparaturen sind immer
was, wo man was lernen kann dabei.  Es müssen ja nicht gleich
Schaltnetzteile sein.

> Was hat die Leistung mit bleifrei zu tun, nur weil man da 30K mehr
> braucht?

Tut mir leid, auf dem Niveau brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.
Dass man für die 30 K mehr Temperatur mehr an Heizleistung braucht,
sollte selbst mit einfachster Physik klar werden, und es ist beim
Thema "bleifrei löten" zur Genüge beschrieben worden.  Außerdem ist es
ja letztlich eine Leistungs*reserve*, wenn man den Lötkolben regelt,
die vor allem dafür zuständig ist, bei starker Wärmeabfuhr noch genug
nachliefern zu können.  Dass ein geringer Wärmewiderstand der Spitzen
noch wichtiger ist (und die Ersa analog vor allem aus diesem Grunde
bei mir rausgeflogen ist) schrieb ich ja auch.  Wie die Spitzen
gestaltet sind beim ELV-Lötkolben, kann man leider der Doku nicht
entnehmen.  Offenbar (siehe jack's Beitrag oben) sind sie in dieser
Hinsicht gut.

Nein, mein erster Lötkolben hatte sowas auch alles nicht, aber der war
auch nicht geregelt, und mit den 40 W wurde der in den Lötpausen
schweinisch heiß.  Das genügte für die damaligen Freiluft- oder
Lötstützpunktlötungen und den klobigen Bauteilen (für Halbleiter wurde
dann regelmäßig die Wärmeabfuhr an den Anschlüssen mit einer Zange
empfohlen), aber mit sowas fängt heutzutage auch ein Anfänger wohl
kaum noch an.  Der wird in aller Regel mit dem Löten von Platinen
anfangen, und das wäre mit der damaligen Technik eine Zumutung.

Rein von der übertragbaren Wärmemenge ist übrigens mein alter
DDR-Lötkolben Marke "Delta" trotz der 60 W Heizleistung dem Weller
WSP-80 meilenweit überlegen.  Für richtige "Klempnerlötungen" hole ich
den schon nochmal aus der Kiste.  Seit ich die Ersa analog gegen den
WSP-80 getauscht habe, ist das allerdings viel seltener geworden, denn
dank der erwähnten Leistungsreserve und der besseren Wärmeleitung der
WSP-80-Spitzen kann man selbst kleine Blechlötungen problemlos damit
machen.  Mal irgendwo eine Abschirmung an ein Gehäuse will man ja
vielleicht auch gelegentlich gelötet bekommen, und das dürfte mit den
48 W schon knapp werden, auch mit bleihaltigem Lot.  In der Folge
dreht man dann die Temperatur höher, um auf diese Weise die Reserve
über die Wärmekapazität der Spitze zu vergrößern, was zum schnellen
Verdampfen des Flussmittels und zum Hitzetod von Bauteilen oder
Leiterzügen führen kann.

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Hallo zusammen,

ich verwende einen ERSA Multipro und fürs Grobe einen Weller SI80. 
Reicht für meine Ansprüche (Litzen verzinnen, THT löten) völlig aus. SMD 
geht bis zu 0,5mm pitch. Ok, ne ordentliche Station hätte was, aber sooo 
viel löte ich halt nicht.

Gruß,
Stefan

Autor: Joerg F. (felge1966)
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Ich habe vor kurzem hier im Forum eine gebrauchte Weller-Lötstation 
gekauft und es nicht bereut. Bis dahin hatte ich noch einen DDR 
Lötkolben (auch für SMD) im Einsatz. Es muß ja nicht das neueste Teil 
sein, bei manchen Geräten reicht auch Second-Hand.
Für einen Anfänger würde ich aber auch eine nicht ganz so teure 
Lötstation empfehlen, denn wer weiß ob er Morgen noch das selbe Hobby 
hat.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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> Für einen Anfänger würde ich aber auch eine nicht ganz so teure
> Lötstation empfehlen, denn wer weiß ob er Morgen noch das selbe Hobby
> hat.

Er wird für seine gebrauchte Ersa oder Weller die er selbst gebraucht 
gekauft hat noch immer einen guten Preis erzielen, was man von der 
Nicht-Marken-Lötstation wohl eher nicht erwarten sollte.

Autor: Stefan Dietz (conax)
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Erstmal danke für die vielen Antworten.

Ich habe mir folgendes Produkt gekauft (liegt bereits hier):
http://www.sparkfun.com/products/9977
Bluetooth DIP Module - Rayson BTM-182

Ich müsste ja jetzt noch einen usb stecker hinlöten damit das 
funktioniert. Gibt es dafür eigentlich (ähnlich usb stick) vorne den usb 
stecker zum drauflöten oder nimmt man dafür ein usb kabel isoliert das 
ab und verlötet die 4 adern des Kabels?

Könnte ich dieses Vorhaben mit dem Ersa Multitip C25 umsetzen oder 
lieber die besagte Lötstation von ELV?

danke

Autor: A. None (bastelmaniac)
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>Könnte ich dieses Vorhaben mit dem Ersa Multitip C25 umsetzen oder
>lieber die besagte Lötstation von ELV?

Nein, nie im Leben, überhaupt gar nicht, never, das geht 
nicht!!!eins!!!elf

Dafür brauchst du unbedingt eine extrem höchstwertige Lötstation mit 
Spitzen aus extrem seltenen Metallen und was nicht alles. Sonst geht das 
mal gar nicht.

Im Ernst:

Ja der Ersa Multitip C25 reicht dafür DICKE. Aber wenn du bisher noch 
gar keine Löterfahrung hast, dann übe das Löten erstmal mit möglichst 
billigen Bauteilen. Platinen von defekten Geräten tun es auch. 
Andernfalls brutzelst du dir deine doch nicht ganz billige 
Bluetoothplatine ziemlich sicher defekt.

BTW:

Wieso käufst du dir nicht einfach einen herkömlichen Bluetooth 
USB-Stick? Die sind doch eh schweinebillig zu bekommen und fix und 
fertig.

Autor: Stefan Dietz (conax)
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weil ich daraus einen bluetooth sniffer bauen will (habe hier 
entsprechende firmware zum flashen) und genau diesen chipsatz (csr 
bluecore 4 ext) bietet rayson an. In normalen bluetooth dongles ist 
dieser chip nicht mehr verbaut und da lag es auf der Hand einfach selber 
nen bluetooth stick zu bauen.

Bevor ich mich an die platine wage werde ich natürlich das löten vorher 
üben. Mich hat das hier nur teilweise alles ein wenig verwirrt weil 
manchmal kam das so rüber "Es muss unbedingt Marke sein und am besten 
mit Temperaturregelung und diese und jene Lötspitze", Ich mein das hier 
die Profis nur das beste nutzen ist mir klar (wenn man sowas täglich 
nutzt rentiert sich das ja auch). Nur oftmals dachte ich mir wenn es 
jetzt nicht die super duper Lötstation ist dann haut das eh nicht hin 
mit dem selbstgebauten bluetooth stick.

Was empfiehlt ihr mir denn zum löten üben(einfach so ne lochplatte und 
paar Drähte)?

Beim Ersa Multitip C25 kann man dafür die bereits vorhandene Spitze 
benutzen (für den Einsatzzweck) oder sollte ich da besser noch eine 
andere kaufen?

Wenns der Ersa Multitip C25 (ist ja dann immerhin wenigstens auch Marke) 
tut dann kauf ich halt den + nen Lötständer mit son schwämmchen dazu + 
dritte Hand und diese pumpe (was den Lötzinn wegsaugt wenn man mal 
gepatzt hat).

danke

Autor: Fenki (Gast)
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Leute, macht nicht gleichalles schlecht, wo keine Matke drauf steht.

Die LS-50 hab ich mir vor Jahren gekauft um im damaligen Bastelraum an 
Modellflugzeugen Regler und Kabel anzuloeten. War grad ein 
Sonderangebot.
Aber ich benutze die Station seit da in meiner Bastelecke zu Hause - 
(fast) ohne Ausnahme.
Zugegeben: Bei eingeloeteten Kuehlkoerpern und so wird es etwas eng 
(eine 80 Watt Version gab es da noch nicht). Fuer "normale" Bauteile ist 
die aber tip top.
Und ja: bleifrei kuemmert mich nicht gross - wenn ich war repariere ist 
es nachher halt nicht mehr RHOS konform.... Pfeiff ich drauf - ist 
schliesslich mein Hobby. Aber als RHOS deklarierte Komponenten waren 
noch nie ein Problem, auch nicht zum Ausloeten.
Heute wuerde ich wohl die LS-80 nehmen - meiner Meinung nach simmt das 
Preis/Leistungsverhaeltnis bei diesen Geraeten.

Klar: Besser = teurer = cooler = geht immer ;-)
Schlussendlich kommt es drauf an, was man will, braucht und schon 
gewohnt ist.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Fenki schrieb:
> Und ja: bleifrei kuemmert mich nicht gross - wenn ich war repariere ist
> es nachher halt nicht mehr RHOS konform.

Du musst es aber initial erstmal warm genug bekommen, auch wenn du
danach mit bleihaltigem Zinn weiterlöten willst.

Wenn es die Station auch als 80-W-Version gibt, wäre das möglicherweise
ein netter Kompromiss dann (genügend wärmeleitfähige Spitzen wurden
ihr ja mittlerweile schon bescheinigt).

Für eine einmalige Lötaktion würde ich allerdings auch nicht extra
irgendwas Neues kaufen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Jörg Wunsch schrieb:

> Dass man für die 30 K mehr Temperatur mehr an Heizleistung braucht,
> sollte selbst mit einfachster Physik klar werden, und es ist beim
> Thema "bleifrei löten" zur Genüge beschrieben worden.  Außerdem ist es
> ja letztlich eine Leistungs*reserve*, wenn man den Lötkolben regelt,
> die vor allem dafür zuständig ist, bei starker Wärmeabfuhr noch genug
> nachliefern zu können.

Hier werkelt noch eine WECP-20 vergnügt vor sich hin - mittlerweile 
praktisch ausschließlich bleifrei.
Damit lassen sich eigentlich alle Lötarbeiten auf Platinen durchführen - 
selbst größere (6,3mm) Flachsteckzungen und 2,5mm²-Litze gehen zügig von 
der Hand - für normale Anwendungen sehe ich bei 50W kein Problem.

> Rein von der übertragbaren Wärmemenge ist übrigens mein alter
> DDR-Lötkolben Marke "Delta" trotz der 60 W Heizleistung dem Weller
> WSP-80 meilenweit überlegen.  Für richtige "Klempnerlötungen" hole ich
> den schon nochmal aus der Kiste.

Ich denke auch, dass das ist ein guter Kompromiss ist.
Für wirklich brachiale Arbeiten hätten wir hier noch ungeregelte 100W 
oder eben Heissluft - haben wir aber bisher nie gebraucht.

> Seit ich die Ersa analog gegen den
> WSP-80 getauscht habe, ist das allerdings viel seltener geworden, denn
> dank der erwähnten Leistungsreserve und der besseren Wärmeleitung der
> WSP-80-Spitzen kann man selbst kleine Blechlötungen problemlos damit
> machen.  Mal irgendwo eine Abschirmung an ein Gehäuse will man ja
> vielleicht auch gelegentlich gelötet bekommen, und das dürfte mit den
> 48 W schon knapp werden, auch mit bleihaltigem Lot.

Hmmm, ging bisher immer problemlos - ist aber natürlich auch eine Frage 
der Blechgröße :-)

> In der Folge dreht man dann die Temperatur höher, um auf diese Weise
> die Reserve über die Wärmekapazität der Spitze zu vergrößern, was zum
> schnellen Verdampfen des Flussmittels und zum Hitzetod von Bauteilen
> oder Leiterzügen führen kann.

Naja, es handelt sich bei uns (hoffentlich) um vernunftbegabte Wesen, 
die nach Anlöten des Blechs den Temperaturknopf durchaus wieder auf 
350°C stellen können :-)

Gibt es die WECP-Spitzen eigentlich noch? Ich hab schon ewig keine mehr 
gekauft (gute Lagerhaltung ;-).

Chris D.

P.S.: Was ich nicht mehr nachvollziehen kann, sind die Vorbehalte gegen 
bleifreie Lote (nicht von Deiner Seite). Das erste, was wir hatten, war 
in der Tat grauenhaft. Mit unserem neuen Lot (Amasan BF32-3) sind wir 
sehr zufrieden. Das fliesst genauso wie bleihaltiges und sieht nachher 
auch so aus (glänzend). Und günstig ist es auch noch :-)

Autor: ... (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Gibt es die WECP-Spitzen eigentlich noch? Ich hab schon ewig keine mehr
> gekauft (gute Lagerhaltung ;-).

Die WECP war doch eine Station? Die gabs meines Wissens mit 
verschiedenen Lötkolben. Meist war wohl ein LR-21 dabei. Für den gibt es 
natürlich auch noch Spitzen, z.B.:
http://www.pkelektronik.com/loet-und-entloettechni...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Chris D. schrieb:
> P.S.: Was ich nicht mehr nachvollziehen kann, sind die Vorbehalte gegen
> bleifreie Lote (nicht von Deiner Seite).

Habe ich auch nicht, allerdings halte ich es für einen Anfänger
immer noch für ein wenig einfacher, mit dem bleihaltigen Lot zu
lernen.  Sei's nur, weil dank der geringeren Temperatur die Gefahr
nicht so groß ist, dass sich Leiterzüge von den Platinen ablösen.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Ein geregelter Lötkolben sollte es heute schon sein. So teuer sind die 
ja nicht mehr. Natürlich, "früher" ging das auch mit den einfachen 
ungeregelten Kolben. Aber warum soll sich auch ein Anfänger das noch 
antun? Na gut, für dreimal löten im Jahr ist es auch wieder egal.

Mein Tip:
Der WSP80 ist schon ein sehr guter Lötkolben. Mit ein bischen Glück 
bekommt man ihn (nur den Lötkolben) in der Bucht für 40-70 Euro. Das 
habe ich bezahlt. Bei dem WSP80 z.B. braucht man sicher auch nur einmal 
investieren.

Die Station dazu habe ich mir selber gebaut. Funktioniert zuverlässig.

Aber es besteht wohl das Henne/Ei Problem. ;-)

Autor: Joerg F. (felge1966)
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Meine Lötstation war eine Weller WTCP-S Lötstation mit etlichen 
(teilweise neuen) Lötspitzen. Die habe ich im Sommer 2010 gekauft.

@Stefan Dietz
Mein Tip ist erst einmal mit einem billigen Lötkolben anfangen. Da ist 
es nicht ganz so kritisch, wenn du einen Anfägerfehler damit machst und 
dabei das Teil hinrichtest. Ansonsten ärgerst du dich dann ewig.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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... schrieb:

> Die WECP war doch eine Station?
Ja.

> Die gabs meines Wissens mit verschiedenen Lötkolben.
Ah, das wusste ich nicht.

> Meist war wohl ein LR-21 dabei.
Ja, habe eben mal nachgeschaut, ist hier auch so.

> Für den gibt es
> natürlich auch noch Spitzen, z.B.:
> http://www.pkelektronik.com/loet-und-entloettechni...
> /loetspitzen-lr20-21-fe50.html

Beruhigend :-) Auf Weller ist anscheinend Verlass.

Danke für den Hinweis!

Chris D.

Autor: ... (Gast)
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Chris D. schrieb:
>> Die gabs meines Wissens mit verschiedenen Lötkolben.
> Ah, das wusste ich nicht.

Ok, bin mir nicht wirklich sicher, ob die tatsächlich auch mit anderen 
Kolben ausgeliefert wurde. Zumindest in der Zubehörliste steht noch 
einiges mehr.
http://www.cooperhandtools.com/europe/spare_parts/...

Autor: jack (Gast)
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Der Lötkolben LR-21 der WECP-20 sieht dem
der LS-50 zum verwechseln ähnlich.
Er hat maginäre 2 Watt mehr Leistung als der
der LS-50.
Ich habe die LS-50 seit ca 1998.
Lötspitzen gibt es auch noch seitdem.
Man müsste die Spitzen der beiden Staionen
mal vermessen.
Es würde mich nicht wundern, wenn die gleich sind.
Man hätte dem TE sicherlich gesagt, die WECP-20 ist ok.
Bei Weller macht man nie was verkehrt. (trifft auch mit
Sicherheit zu)
Aber LS-50 'naja' ;-).

Autor: Senfdazugeber (Gast)
Datum:

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Joerg F. (felge1966) schrieb:

> Mein Tip ist erst einmal mit einem billigen Lötkolben anfangen. Da ist
> es nicht ganz so kritisch, wenn du einen Anfägerfehler damit machst und
> dabei das Teil hinrichtest. Ansonsten ärgerst du dich dann ewig.

Äh??? Was bitte außer der Spitze soll der denn als Anfänger bei einer 
Station "hinrichten" können?

Ts, ts ..

Autor: faustian (Gast)
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"Was bitte außer der Spitze soll der denn als Anfänger bei einer
Station "hinrichten" können?"

Naja, wie lange das Heizelement Dauerbetrieb auf Maximaltemperatur mag 
ist fraglich :)


"Oft nehmen die Leute eine ZU KLEINE Spitze, und wundern sich dann, dass
die Wärme fehlt. Flußmittel ist das A und O."

Oder man bringt frueh im Loetvorgang etwas (nicht alles!!) Lot auf die 
Spitze und nutzt dieses zur Waermeuebertragung/ als Fluessigspitze. Hat 
den Nachteil dass dann am Ende evtl etwas mehr Lot da ist als die 
Stoppmaskierte Loetpolizei* hier aesthetisch findet, hat den Vorteil 
dass man nachher nicht Massen Flussmittelgegammel runterschruppen darf.

"Das genügte für die damaligen Freiluft- oder
Lötstützpunktlötungen und den klobigen Bauteilen"

Freitragende Aufbauten koennen loettechnisch anspruchsvoller sein als 
jede THT-Platine :) Manhattan ist auch empfindlich gegen zuviel Hitze 
weil man den Klebstoff unter dem Pad damit zermuerbt.

Allerdings hatte man viel mehr Pertinax und viel weniger Thermoplast an 
elektromechanischen Bauteilen - gegen manchen billigen Stecker von heute 
ist jeder Germaniumtransistor unempfindlich.

In Bastlerbuechern dieser Zeit findet man oft zwei Empfehlungen: "60-80W 
Kolben" und "alles mechanisch fixieren vor dem Verloeten". Zweiteres 
wohl weil die Loetstellen mechanisch nichts aushalten werden weil man 
mit dem ungeregelten 80W Kolben das Flussmittel zerkocht hat :)

Ich finde einen ungeregelten 60er wie ich ihn fuer feine Bleche habe 
schon extrem heiss, und Bleilot riecht sehr bedenklich metallisch wenn 
der Kolben ein paar Minuten nicht im Einsatz war.


*Die die meinen es muesste bei einer Handloetung sowenig Lot zu sehen 
sein wie nach einem Reflow und hier Anfaenger beschimpfen. Ich wuensche 
denjenigen natuerlich trotzdem goldene Loetstellen.

Autor: Sebastian H. (sh______)
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Hallo,
ich hab auch die LS50 schon seit Jahren und konnte immer alles 
Problemlos damit löten. Egal ob nun nen dickes Kabel verzinnt werden 
soll oder TQFP eingelötet wird. Ist auf jeden Fall eine solide Station 
wo man nicht viel mit falsch machen kann.

Gruß

Autor: Patrick (Gast)
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Hallo Zusammen

Ich habe schon seid fast 3 jahren Lötstation von Pollin bei mir.

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Lötstation               : 39,95 €
Ersatz-Lötkolben         : 5,95 €
Ersatz-Lötspitze gross   : 1,95 €
Ersatz-Lötspitze klein   : 1,95 €

Alles zusammen ist 49,80 €

Bis lang habe nich noch nie irgendwelche Probleme gehabt

Mfg Patrick

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