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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Netzwerkkabel schalten


Autor: Periklis S. (Gast)
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Guten Tag,
gibt es eine Möglichkeit ein Netzwerkkabel mit einem Umschalter zu 
versehen?

Grund ist es, dass mein Ferienhaus (vermietbare Hütte) eine 
Fernüberwachung besitzt und ich diese natürlich auch nutzen können will, 
ohne die ganze andere Hardware wie 8- Port Switch, WLAN- Accesspoint in 
Betrieb haben zu müssen (Strom ist dort wirklich sehr teuer). Ich möchte 
also das ganze so schalten können, dass die Netwerkhardware (ausser dem 
"DSL- Modem" sich abschaltet) und die Adern der Fernüberwachungsbox 
statt an den Switch nun direkt an das DSL- Modem führen. Gibt es Relais 
(evtl bistabil), welche solche Signalleitungen problemlos schalten 
können?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Besorg dir ein DSL-Router mit mehr als einem Netzwerkport.
Dann kannst du die Sachen per Fernwartung (z.B. IP-Steckdose) schalten.

Autor: Periklis S. (Gast)
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und habe genau den selben stromverbrauch, ich will gar keinen router 
oder sowas mehr dranhaben, nur noch fernwartungsbox und "dsl-modem".

Autor: egal (Gast)
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Bau n passiven Hub zwischen wenns sowas noch gibt.

Autor: Periklis S. (Gast)
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was soll das sein - ein passiver netzwerk-hub?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Mit "Router" meinte ich sowas wie eine Fritzbox o.dergl., die schon das 
Modem eingebaut hat. Die gibt es dann auch mit mehr als einen LAN-Port.
An den einen hängt man das Fernwartungssystem und an den anderen den 
restlichen Kram.
Wenn man es richtig macht, kann man diesen Router auch so konfigurieren, 
dass er sich ins Standby begibt und erst beim "Anruf" komplett aufwacht.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Prinzinpiell kannst du auch ein LAN-Kabel per Relais schalten.

Autor: someone (Gast)
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Man kann schon.
Man möchte es nicht.

Braucht halt später in der Nutzung viel Geduld und kostet dann durch die 
erhöhte Nutzungsdauer der Endgeräte dann deutlich mehr Saft und Nerven.

Autor: Löwe (Gast)
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Moin,

du bräuchtest dafür geschirmte Reed-Relais oder Koaxialrelais, weil die 
Frequenzen auf dem Ethernet-Kabel relativ hoch sind.
Das Layout könnte auch problematisch werden, nicht umsonst sind in den 
Kabel einzeln verseilte Pärchen ggf. sogar mit einzelner Abschirmung.

Einfacher könnte es werden, wenn du die Strecke vom Modem nur mit 10MBit 
auslegst, natürlich nur sinnvoll wenn das DSL langsamer ist.
Problem dabei: Die meisten Geräte versuchen, auf mindestens 100MBit zu 
schalten.
Du kannst die Ethernet-Ports meistens nicht konfigurieren, d.h. du 
müsstest mit einem "gewollt schlechten" Kabel das Modem überzeugen, auf 
10MBit umzuschalten.

Das wäre IMHO eine ziemliche Krücke...

Wirklich sinnvoll wäre hier ein Modem mit eingebautem oder zusätzlichem 
kleinen Switch. Oder manuell umstöpseln, das wird aber garantiert 
vergessen.

Was spricht eigentlich gegen einen weiteren, kleinen Switch? Ich könnte 
mir vorstellen, das z.B. ein 3-Port Switch relativ wenig Strom 
verbraucht.
Sowas hier: http://www.geeks.com/details.asp?invtid=A-8303&cat=NET

Schau mal, ob die Geräte vielleicht sogar mit annähernd gleichen 
Spannungen arbeiten. Dann könntest du sie alle aus einem kleinen 
Schaltnetzteil versorgen und hast nur 1x die Verluste im Netzteil.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Periklis S. schrieb:
> (Strom ist dort wirklich sehr teuer)

Eine Fritzbox 7170 hat eine Primärleistungsaufnahme von 6 Watt, 
verbraucht Dein DSL-Modem ganz sicher deutlich weniger?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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@Periklis S: Wieviel Strom verbraucht denn das Modem im Gegensatz zu 
einem integriertem Router wie der Fritzbox?
Bei der Fritzbox kann man z.B. das Wlan über das HTTP-Interface 
abstellen. Die braucht dann auch nur noch 6W.

Autor: Periklis S. (Gast)
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Kann nicht einfach auf ein integriertes Gerät wechseln, da die 
Zugangsdaten ins Modem einprogrammiert sind und es für mich nicht 
auslesbar ist. Deshalb versuche ich ja jeden nicht zwingend notwendigen 
Verbraucher aus der Kette zu entfernen.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Periklis S. schrieb:
> Kann nicht einfach auf ein integriertes Gerät wechseln, da die
> Zugangsdaten ins Modem einprogrammiert sind und es für mich nicht
> auslesbar ist.

Welcher Anbieter? Warum kann man die nicht erfragen?

Autor: Periklis S. (Gast)
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Nennt sich RockyFreedom, ist ein ziemlich kleiner Laden in den USA. Das 
ganze geht wohl irgendwie über GSM- Netz denk ich.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

100MBit laufen auch stabil über Jahre über ein per Lüsterklemme 
verlängertes 15m Kabel.
Woher ich das weiß?
Weil ich es in einer kleinen Firma so unter dem Teppich fand.
Nein, ich habe keinen Fehler gesucht, nur wissen wollen, wo die kabel 
verlegt sind.

Theorie und Praxis eben. ;-)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Michael U. schrieb:
> 100MBit laufen auch stabil über Jahre über ein per Lüsterklemme
> verlängertes 15m Kabel.

meinst du per Lüsterklemme 2 Netzwerkkabel verbunden oder normale 
Kupferlitze?

bist du sicher, dass du da auch 100Mbit hattest und nicht mehrmals 
gesendet werden musste, wegen kaputten, verlorenen Paketen?

Autor: Sebastian (Gast)
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Solange die Leitungslängen unkritisch sind, geht das durchaus mit 
Relais. In der Firma steht bei uns ein Prüfplatz, von einem großen 
Kunden gebaut, dessen Namen ich natürlich nicht nennen darf; dort wird 
eine Baugruppe getestet, die eigentlich nichts anderes als ein 
100Mbit-Switch ist. Die einzelnen Ports werden über herkömmliche, weiße 
Matsushita SMD-Relais an den Tester geführt. Und das ist seit Jahren im 
Einsatz, ohne Probleme.
Also: Versuch macht kluch, wie mal ein Kollege sagte.

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