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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Problem Übertrager für 1KHz 7V-->100V


Autor: Martin Berger (Gast)
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Hallo,

Zum ersten Mal muß ich mit mehr als 20 Volt umgehen.....):-

Ich stehe vor der Aufgabe möglichst genau 100Veff mit 1KHz
suberem Sinus zu erzeugen, Strom im 2 stelligen µA Bereich.

Der Generator wird ein VCO der amplitudenstabil die 1KHz mit ca. 7Veff
erzeugt. Der Treiber soll ein BUF643 werden der einen Übertrager speist.
Dieser Übertrager soll die ca. 7Veff am Eingang vom BUF mit
ca. 1:14 auf die 100V hiefen. Dann wird der VCO entsprechend 
ausgeregelt.
Wie berechnet man so einen Übertrager?
Eisen scheidet aus, es soll ein kleiner Schalenkern werden.

Wie gehe ich ohne langwierige "Versuch...Irrtum" Methode vor
und erspare mir 10 oder mehr Fehlversuche mit der Wickelei
des geforderten Übertragers?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Naja, die 1:14 sind ja nicht so schwierig. Mach mal ein paar Windungen, 
miss die Induktivitaet und rechne dann wieviele Windungen sinnvoll sind.

Autor: Martin Berger (Gast)
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Ich glaube ich benötige einen anderen Ansatz.
Wie kann ich auf Anhieb den BUF im sicheren Bereich
betreiben und dann zusätzlich meine gewünschte
Ua erhalten wenn ich noch garkeinen Übertrager habe?
Ich will vorher berechnen was dazu notwendig ist, bzw
was ich für Kernmaterial ich bestellen muß.
Wie komme ich zum Übertragungsverhältnis bei z.B. einem
Kern mit MF163 oder so in der Richtung?

Das ist mein momentanes Rätsel.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Das Uebertragungsverhaeltnis ist ja bekannt : 1:14. Was dich eher 
interessiert, ist die Impedanz, wieviel Strom das Ding zieht. Das kann 
man auch rechnen. Der AL Wertt ist der Schluessel. Er bezeichnet, 
wieviele uH pro Windungsquadrat der Kern hat. Normalerweise muesste man 
auch noch auf den zulaessigen Frequenzbereich achten. Aber da alle 
Kernmaterialien ausser Trafobleck das Kilohertz machen ist das schon 
erledigt.
Also. Da du ja keinen Strom bringen musst, wuerde ich mal bei den Kernen 
mit hohem AL Wert reinschauen. Der hat dann eine hohe Impedanz, und 
zieht wenig Strom.

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Martin Berger schrieb:
> Ich glaube ich benötige einen anderen Ansatz.
> Wie kann ich auf Anhieb den BUF im sicheren Bereich
> betreiben und dann zusätzlich meine gewünschte
> Ua erhalten wenn ich noch garkeinen Übertrager habe?
> Ich will vorher berechnen was dazu notwendig ist, bzw
> was ich für Kernmaterial ich bestellen muß.
> Wie komme ich zum Übertragungsverhältnis bei z.B. einem
> Kern mit MF163 oder so in der Richtung?

hier findest Du eine kleine Formelsammlung zum Theme Trafoberechnung:
http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap13_6/Kapit...
Interessant ist die Formel mit der Überschrift:
"Berechnung der maximalen sinusförmigen Umlaufspannung eines Eisenkernes 
in V/Wdg:"
Dividierst Du den gewünschten Spitzenspannungswert durch das Ergebnis 
erhälst Du die benötigte Windungszahl der Spule.
Für die maximale Flußdichte B kannst Du bei Ferrit 0,2-0,3 Tesla 
einsetzen. Die Frequenz ist ja bekannt und die Querschnittsfläche des 
Kernes kannst Du ausmessen oder im Datenblatt nachsehen. Da der Kern 
keine Energie speichern muß, sollte der Al-Wert möglichst hoch sein, der 
Kern also keinen Luftspalt haben.

Jörg

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