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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Inrush current low ESR Kondensator begrenzen?


Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Hallo zusammen,

eine banale Frage, auf die ich die Antwort vermutlich schon kenne, sie 
jedoch ggf. nicht wahr haben möchte:

Sollte man bei einem 47µF Aluminium Elektrolytkondensator mit 0,3 Ohm 
ESR eine Einschaltstrombegrenzung vorsehen, wenn man ihn an einer 30V 
Spannungsquelle mit ca. 3 mOhm Impedanz anschließen möchte?

Rein rechnerisch ergibt sich ja ein Einschaltstrom von ca. 100A.

Über Praxistipps würde ich mich sehr freuen!

Danke & viele Grüße,
Alex

Autor: nicht Gast (Gast)
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Kommt auf den Leitungswiderstand zwischen Spannungquelle und Elko an.

doch Gast

Autor: Mario M. (mariom)
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Habs mal rasch mit Herrn Laplace besprochen:

Der Anfangsstrom beträgt (mit deinen Daten) 99.0099A und die Energie, 
die im ESR des Elko verbraten wird beträgt 20.94mW.

Lg
Mario

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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nicht Gast schrieb:
> Kommt auf den Leitungswiderstand zwischen Spannungquelle und Elko an.

Der beträgt ca. 0,7 Ohm (rechnerisch; habe nicht gemessen, da noch keine 
Hardware da).

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Mario M. schrieb:
> Der Anfangsstrom beträgt (mit deinen Daten) 99.0099A und die Energie,
> die im ESR des Elko verbraten wird beträgt 20.94mW.

Danke - dies ist mir auch klar (siehe mein initiales Posting). Meine 
Frage ist dennoch: gibt es da Probleme, wenn das Bauteil einem Strom von 
fast 100A ausgesetzt ist? Mir fehlt da einfach die "praktische 
Erfahrung".

Autor: Mario M. (mariom)
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...dann werden noch 6.3mW im Elko verheizt und der Anfangsstrom beträgt 
29.9A.

Autor: Jens G. (jensig)
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>Habs mal rasch mit Herrn Laplace besprochen:

>Der Anfangsstrom beträgt (mit deinen Daten) 99.0099A und die Energie,
>die im ESR des Elko verbraten wird beträgt 20.94mW.

Das hat Herr Laplace bestimmt nicht so gesagt. Energie wird nicht in W 
angegeben ...

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Mario M. schrieb:
> ...dann werden noch 6.3mW im Elko verheizt und der Anfangsstrom beträgt
> 29.9A.

Und was sagt mir das? :-/
De facto rechne ich mit einem Signalverlauf gemäß Anhang - nur weiß ich 
nicht, ob ich mir deshalb Sorgen machen muss...

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alex Bürgel schrieb:
> Mario M. schrieb:
>> Der Anfangsstrom beträgt (mit deinen Daten) 99.0099A und die Energie,
>> die im ESR des Elko verbraten wird beträgt 20.94mW.
>
> Danke - dies ist mir auch klar (siehe mein initiales Posting). Meine
> Frage ist dennoch: gibt es da Probleme, wenn das Bauteil einem Strom von
> fast 100A ausgesetzt ist? Mir fehlt da einfach die "praktische
> Erfahrung".



Tja, um es mit Radio Eriwan zu sagen: Im Prinip ja.


Wie schon im 2. Post richtig bemerkt: Du mußt Dir auch noch Gedanken um 
den Leitungswiderstand machen. Sidn die 30V fix oder fährt eben diese 
Quelle auch noch hoch, etc. Und, was meinste dazu?

Für eine detaillierte Antwort fehlen also jede Menge Infos von dir.

Erfahrungsgemäß: 47uF sind harmlos, der Strom bleibr weit unter 100A, 
das Bauteil überlebt das.


Aber wie deutlich gesagt wurde, um das in DEINEM konkreten Fall zu 
sagen, mußt du mehr über das "Drumrum" hier vermelden.

Autor: Mario M. (mariom)
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Äch, meinte natürlich mili-Joule und nicht mili-Watt....autsch ^^ ;-)

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Andrew Taylor schrieb:
> Wie schon im 2. Post richtig bemerkt: Du mußt Dir auch noch Gedanken um
> den Leitungswiderstand machen.

>>Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore.de) (alex22)
>>Datum: 25.01.2011 11:37

>>Der beträgt ca. 0,7 Ohm (rechnerisch; habe nicht gemessen, da noch keine
>>Hardware da).

>Sidn die 30V fix oder fährt eben diese
> Quelle auch noch hoch, etc. Und, was meinste dazu?

Die 30V kommen aus Li-Ionen Zellen, müssen also nicht "hochfahren". 
Innenwiderstand, wie oben bereits gesagt, ca. 3mOhm.

> Für eine detaillierte Antwort fehlen also jede Menge Infos von dir.

Das "Problem" des Einschaltstroms triff auf, wenn bei der Montage die 
Zellen zum ersten Mal mit der Platine verbunden werden. Einmal verbunden 
bleibt der Kondensator (theoretisch) für immer unter Spannung.

Sonst noch Fragen? :-)

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