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Forum: Platinen 1,1mm bohrlochdurchmesser bei 0,6mm stiftabmessungen?


Autor: ill-od (Gast)
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hallo,
ich hab hier ein datenblatt der firma
phoenix connections und da steht folgendes:

stiftabmessungen: 0,6x0,6mm
bohrlochdurchmesser: 1,1mm

macht das sinn?
wieso soll da ein halber mm abstand sein?
bzw. ein viertel zu jeder seite.

danke für eure antoworten im voraus!

: Verschoben durch Admin
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Da der Stift quadratisch ist, ist der Mindestdurchmesser (also die 
Diagonale) schon mal 0,6mm * Wurzel(2) = 0,85mm.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Angenommen, daß das Bohrloch in einer durchkontaktierten Platine 
verwendet wird, ist der effektive Durchmesser durch die 
Kupferbeschichtung und Verzinnung des Loches etwas reduziert. Außerdem 
ist die Diagonale Deines Stiftest mit quadratischem Querschnitt zu 
betrachten, und die beträgt 0.84 mm. Damit ist die Bohrung nur knapp 0.3 
mm größer als Dein Stift.

Autor: ill-od (Gast)
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alles klar, danke euch. dass der stift quadratisch ist, auf das bin 
ich garnicht gekommen. ich habe mich nur über die zweite angabe 
gewundert.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Angenommen, daß das Bohrloch in einer durchkontaktierten Platine
> verwendet wird, ist der effektive Durchmesser durch die
> Kupferbeschichtung und Verzinnung des Loches etwas reduziert.
Um diesen Betrag wird aber idR. schon beim Herstellungsprozess größer 
gebohrt. Ich trage im Layout immer den Enddurchmesser ein, und erwarte 
dann, dass das gelieferte Loch (egal ob gekupfert oder nicht) diesen 
Durchmesser hat.

> und Verzinnung
Nur bei chemischer Beschichtung kann hier überhaupt eine halbwegs 
definierte Schichtstärke erreicht werden. Mit HAL ist die Schichtdicke 
zu unbestimmt...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Lothar Miller schrieb:
> Um diesen Betrag wird aber idR. schon beim Herstellungsprozess größer
> gebohrt.

Das sollte so sein, da hast Du natürlich recht.

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