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Forum: PC Hard- und Software Motherboard Karte auf Atom-Basis Lüfterlos und ssd


Autor: max (Gast)
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HALLO ZUSAMMEN,

ich suche eine Motherboard auf Atom Basis für eine Steuerungsaufgabe mit 
Embedded-windows.
Am liebsten Lüfterlos und die Festplatte als SSD oder 
Speicherkarten-Slot.

Der Preis soll nicht 200euro überschreiten.

Habt ihr irgendwelche Vorschläge für mich? vielen vielen dank.

Warum Atom? weil ich dann meistens Problemlos ein Embedded-Betriebsystem 
drauf installieren kann, ohne spezielle Hardware-Software Anpassungen 
oder Bootloader etc..

: Verschoben durch Moderator
Autor: Joachim K. (minifloat)
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http://www.reichelt.de/?ARTICLE=99334;PROVID=2028

http://www.amazon.de/dp/B0041RSC94/ref=asc_df_B004...

32GB SSD für 60€ (kannst auch selber Google bemühen)
oder USB-Stick 16GB um 8€

picoPSU für ~50€
http://www.google.de/search?q=picoPsu&hl=de&client...

mfg mf

PS: ATX zu ATX2.0 + 12V Kabeladapter vergessen, kostet vielleicht nen 
10er

Autor: max (Gast)
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vielen dank, es ist zwar gut gemeint, aber diesen Boards sind ungeeignet 
für Embedded-Lösungen weil :

1- ich muss noch Extra ein Netzteil anbringen
2- Die brauchen Kühlung
3- Die sind ohne Festplatte oder Speichermedium
4- Die Höhe des Motherboards ist ungeeignet weil sich viele unnötige 
USB-Ports und Soundkarte befinden.

Ich habe mich vielleicht schlecht ausgedruckt, oder nicht ausführlich 
beschrieben was ich will!

Die Richtung wäre richtig wie oben beschrieben, aber am liebsten noch 
kompakter, flacher, von mir aus nur 1USB-Host, dafür aber Lüfterlos, 
keine externe Festplatte anschließen, sondern SSD oder Flash. Das 
Netzteil ist am liebsten Onboard, also nur Plug and Play.

Bin für jeden Tip dankbar

Autor: Ein Gast (Gast)
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Intel D945GSEJT vielleicht?
- Auch kein spezielles Embedded Board aber von der Höhe nur 20mm.
- Versorgung über 12V
- PCI Express Mini (für das Board gibts auch extra SSDs zu kaufen)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn es auch was langsameres als ein Atom tut und 256 MB Speicher 
ausreichen, dann solltest Du Dir mal die Alixe von pcengines.ch ansehen.

Die sind komplett lüfterlos, können direkt von CF-Karte booten und 
benötigen nur eine simple 12V-Wandwarze als Netzteil.

Ein Beispiel wäre das alix.1d, das ist etwa 2cm hoch:

http://pcengines.ch/alix1d.htm

(Wenn der PCI-Slot genutzt wird, wird das Board natürlich höher).

Das Bild lügt nicht, auf dem Prozessor ist noch nicht mal ein Kühlkörper 
montiert, der ist bei normalen Umgebungsbedingungen auch nicht 
erforderlich.

Autor: bloat (Gast)
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dockstar ( ist allerdings auf arm basierend )
gibt dann noch den guruplug(sheeva plug)

Autor: bloat (Gast)
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der dockstar hat nen 12 volt anschluss und linux, 3 usb ports und 1x 
gbit ethernet

Autor: max (Gast)
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Super vielen Dank, da komme ich weiter :-)

Wobei meine letzte Frage wäre : ihr habt von Linux auch gesprochen.

wie erkenne ich ob ein Motherbaord Linux oder Windowx tauglich ist?

am besten wenn die Karte beide Betriebsystemen kann, aber man muss 
bestimmt mehr Geld dafür ausgeben oder?

Sorry, das Thema ist sehr neu für mich und fürs Hobby Bereich habe 
leider nur ein limitiertes Budget :-( deshalb lieber eine Frage mehr, 
als 200euro mehr unnötig zu investieren.

Danke für die Hilfe.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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max schrieb:
> wie erkenne ich ob ein Motherbaord Linux oder Windowx tauglich ist?

Linux lässt sich auf annähernd allem zum laufen bringen, auch auf 
Dingen, die keine PC-CPUs (x86) einsetzen. Bei Windows sieht das anders 
aus, wobei der Threadstarter von "Embedded-Windows" schrieb, was sowohl 
etwas aus der XPe-Familie als auch etwas aus der Windows-CE-Familie 
meinen kann.

Ersteres setzt relativ normale PC-Hardware (x86) voraus, letzteres läuft 
auch auf komplett anderen Hardwarearchitekturen.

Allerdings sind dann auch die entsprechenden Hardwareanpassungen 
erforderlich ("board support package", BSP) -- wenn es die für ein Board 
nicht gibt, dann ist Windows CE (oder wie auch immer das diese Woche 
heißt) nicht verwendbar.

XPe lässt sich auf Hardware, auf der ein "normales" Windows XP zum 
laufen zu bekommen ist, ohne große Klimmzüge anpassen.

Und Linux sowieso ...

Autor: max (Gast)
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kann es sein dass Windows CE nicht mehr gibt? oder heisst irgendwie 
Microsoft Windows Embedded Compact 7.0??

Aber das brauche ich sowieso nicht ;-)

daher danke für die Infos im bezug auf Linux und Windows-XP Embedded.
Ich meinte eher Windows-Xp-Embedded ;-))

Also passt deine beschreibung wunderbar.

OK dann schaue ich mir die empfohlene Boards und muss ich auf die 
Architektur x86 achten :-)

Weil Windows-XP Embedded noch nicht auf einem Microcontroller läuft 
oder?

Ich denke die ARMs haben eher die CE 6.0 oder 7.0 drauf?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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max schrieb:
> Weil Windows-XP Embedded noch nicht auf einem Microcontroller läuft
> oder?

Nein, Windows XPe (und dessen Nachfolger auf Windows7-Basis) läuft 
ausschließlich auf x86-Prozessoren.

Windows CE bzw. dessen aktueller Nachfolger existiert zwar auch in 
Varianten, die auf ARMen laufen, das aber sind auch schon "fettere" ARMe 
als die bastelfreundlichen hier im Forum verbreiteten.


Hast Du die Bezugsquelle für XPe resp. dessen Nachfolger schon geklärt? 
Was genau hast Du damit vor? Bist Du Dir im Klaren darüber, daß das 
keine bastler- oder hobbyistentaugliche Aktion wird, weil alleine die 
Software in der Größenordnung um 1 k€ kostet?

Autor: max (Gast)
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Danke Rufus

Aber sorry, ich verstehe deinen Satz nicht : die Software wird in 
Großenordnung 1k€!!

Du meinst jetzt nicht der Lizenz von Win-XP-Embedded oder?

es gibt zwar ein Lizenz für 120Tage, aber damals als Student habe ich 
von Microsoft einen kostenlosen Lizenz für Win-XP-Em bekommen.

Von welchen Softwarekosten ist jetzt die Rede?

Ziel: Windows XP Embedded ist für kleine Steuerungsaufgabe, die nicht 
Zeitkritisch ist ( keine Hart Echtzeitsystem) gut geeignet, ich wollte 
noch ein Touchscrenn dran hängen, und als Home-Automation mit TCP/IP 
Fern Steuerung benutzen.

Die Aufgabe ist momentan nicht 100% interessant, ich bin auf der Suche 
nach den Komponenten, die das System so kompakt machen.
Motherboard, Betriebssystem, Gehäuse, Touchscreen, etc..

Autor: Martin (Gast)
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> Ziel: Windows XP Embedded ist für kleine Steuerungsaufgabe, die nicht
> Zeitkritisch ist ( keine Hart Echtzeitsystem) gut geeignet, ich wollte
> noch ein Touchscrenn dran hängen, und als Home-Automation mit TCP/IP
> Fern Steuerung benutzen.

Also deine Anwendung ruft mir 2 Worte zu: Nimm - Linux.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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max schrieb:
> Du meinst jetzt nicht der Lizenz von Win-XP-Embedded oder?

Die Lizenz für eine Installation von XPe ist nicht sonderlich teuer, die 
liegt eher unter dem, was ein "normales" XP im Laden gekostet hat.

1 k€ kostet die Software, die erforderlich ist, um XPe-Images zu 
erstellen, die aus Platform Builder, Module Designer etc. besteht. Das 
ist die Software, von der man sich auch eine kostenlose 
laufzeitbeschränkte Version von MS herunterladen kann/konnte.

Bei der laufzeitbeschränkten Version sind nicht nur die Software, die 
auf dem Entwicklungsrechner installiert wird, laufzeitbeschränkt, 
sondern auch die Betriebssystemimages, die man damit erstellen kann.

Diese Software kann man aber nicht einfach so kaufen, man muss ein recht 
ausführliches Vertragswerk unterzeichnen, bei dem man unter anderem MS 
das Recht einräumt, jederzeit die eigene Lizenzverwaltung für 
XPe-Installationen zu überprüfen.

Ich habe mich vor einigen Jahren mal beruflich damit beschäftigt, und 
meine Firma hat genau dieses Procedere durchgemacht. MS wollte zwar 
bislang nicht unsere Lizenzen kontrollieren, aber der Ordner mit den 
Lizenzaufklebern und der Dokumentation, wo wir die schon draufgeklebt 
haben, steht griffbereit herum.

Wenn Du das für ein reines Hobby-Projekt nutzen willst: Vergiss es. Sieh 
Dich nach was anderem um.

Autor: max (Gast)
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Hallo Martin,

Ja Linux ist zwar gut aber das große problem bei Linux sehe ich immer an 
die GUI Anbindung. Viele Boards haben nicht mal ein QVGA bzw ein VGA 
Stecker.

Ich muss auch erhlich zugeben, ich weiss nicht womit ich dann ein GUI 
unter Linux programmieren würde.

Bei Windows wollte ich eher auf Microsoft Visual Studio zurückgreifen 
;-)

Ein Board mit kleinem Screen unter Linux habe ich bereit gefunden( 
Toshiba TMPA900x), ich habe aber noch kein Mut die platine zu bestellen, 
da ich mehr Ahnung von windows habe als Linux, aber ich bin offen :-)

Autor: max (Gast)
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Aber nachdem ich die Meinung von Rufus gelesen habe, scheint wohl was 
Mission Impossible Windows-Embedded im Hobby Bereich zu benutzen :-(
OK also ist immer Lizenz und Bürokratie Frage.
Dann schaue ich mich um und bleibe vielleicht mit Linux!
Schade eigentlich :-(

Autor: Martin (Gast)
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Als Basis könnte das ALIX.1D-Board interessant sein. Der Preis des 
Boards liegt so bei 100 Euro.

http://www.pcengines.ch/pdf/alix1c.pdf

Bitte nicht vom 'c' irritieren lassen.

Zur GUI-Programmierung - einfach einmal die Suchmaschine anwerfen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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max schrieb:
> Ja Linux ist zwar gut aber das große problem bei Linux sehe ich immer an
> die GUI Anbindung. Viele Boards haben nicht mal ein QVGA bzw ein VGA
> Stecker.

Das ist Unfug, da Du auf exakt derselben Hardware, die Du für XPe nutzen 
wolltest, natürlich auch Linux laufen lassen kannst.

GUIs für Linux lassen sich vorzüglich mit diversen Toolkits wie Qt, 
wxWidgets, GTK oder was auch immer erstellen.

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