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Forum: PC Hard- und Software ISDN-Router mit mehr als einen S0-Eingang


Autor: Franz (Gast)
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Hallo Spezies und User der TK-/PC-Technik, mich bewegt derzeit ein 
lästiges Problem.
Bei uns hier auf dem flachen Land sieht es tlws. sehr dünn aus mit 
halbwegs brauchbaren I-Net-Anschlüssen, da ist ein Ausweichen auf das 
schnellste Anschlußmedium, den ISDN-Anschluß, die logische Konsequenz.
Denn selbst über Sat oder UMTS sind manche Ortschaften nicht versorgbar.
Nun die spezielle Frage, gibt es eine preiswerte oder brauchbare 
Möglichkeit, mit mehr als einem ISDN-Anschluß ein fertiges Gerät oder 
PC-Baugruppe, zu bezahlbaren Preisen, dafür zu bekommen?
Für die PC-Technik gab es mal von AVM so eine Monsterkarte B5 mit 4 
S0-Eingängen, die war sehr teuer und gibt es dazu heute nicht mehr.
Denn mehr als eine ISDN-Karte, wg. dem Capi-Konflikt mit WIN, geht 
bekanntlich nicht im PC unter Windows.
Standalone ISDN-Router, mit 1x S0 zum Amt gibt es einige, nur sind 128 
kBit mit Kanalbündelung dann auch über PC nicht das Problem, und mehrere 
solche Einzelkisten zusammenzufassen wird wohl eher auch nichts.
Sieht zudem mehr nach Frickelei aus, als das es was wäre.
Kennt von euch jemand einen Lösungsweg, der schon so praktiziert wurde, 
oder möglich wäre, z.B. unter Linux,e daß da mehrere ISDN-Karten 
parallel möglich wären?
Wobei ich mit dem OS bisher noch nichts angefangen habe außer mal eine 
Live-CD zu benutzen!
Oder das Teil von AVM VoIP Router 5188, was ja eigentl. einem anderen 
Zweck in der Vergangenheit diente.
Hat 4x S0 zum Amt und wird vor die TK-Anlage mit wieder 4x int. S0 zu 
dieser eingeschleift, und dazu noch ein paar LAN Anschlüsse um VoIP auf 
die TK-Anl. zu routen und eigentl am DSL zu operieren.
Könnte man über diese LAN-Anschlüsse nicht den IP-Verkehr von den 
Amts-S0-Anschlüssen abzweigen, bei Bedarf oder deren Nichtbelegung?
Bei AVM ist das Teil ja aus dem Support, und das Handbuch schweigt sich 
auch mehr dazu aus, ist ja klar, der Zweck sollte wohl nicht damit 
erfüllt werden.
Darüber, oder ganz andere Lösungen, verbunden mit dem Medium 
ISDN-Anschluss, gleich ob Anl. oder Mehrgeräte wäre von Interesse.
Danke schon mal vornweg.

Autor: Christian S. (wirres_zeug)
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Die Frage ist, was du erreichen gedenkst? Mehr Geräte den Anschluss 
nutzen lassen oder mehrere Anschlüsse nutzen um auf DSL-geschwindigkeit 
zu kommen.
Amtsseitig mehrere Anschlüsse würden ja auch mehrere Telefonleitungen 
erfordern, die du vermutlich nicht hast. Wenn du sie hast, kannst du dir 
auch entsprechendende Hardware leisten um die Kanäle zu bündeln.
Und Endnutzerseitig mehrere S0-Anschlüsse sind ja auch irgendwie Käse, 
schließlich ist S0 ein Bus, es lassen sich mehrere Geräte anschließen. 
Mehr als zwei können aber über eine ISDN-Leitung sowieso nicht zur 
Ausßenwelt kommunizieren.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo und guten Abend,

von AVM gibt es eine C4, die hat bis zu 4 ISDN-Anschlüsse.
Übrigens betreiben wir zwei dieser Karten seit Jahren in einem W2K3 
Server.
Da gibts keine Probleme mit irgendwas.
Laufen höchst stabil.

Was ich mich frage: Wen willst denn da auf der Gegenseite anrufen als 
Internet-Carrier?

Andere Möglichkeit (anstatt C4) wäre ein alter Cisco-Router (z.B. 2600) 
mit X mal ISDN, die gibts in der Bucht günstig und die sind genau für 
sowas gemacht.

Michael

Autor: Franz (Gast)
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Christian danke für dein Posting,
doch du siehst da ewtas sehr verkehrt, ein ISDN-Router, wovon es einige 
schon sehr lange gibt, wandelt den Datenstrom vom S0-Bus auf 
LAN-Anschlüsse in IP um.
Und damit lassen sich dann ettliche PC´s im Netzwerk parallel betreiben, 
nur wird der Speed im LAN bei mehreren PC´s im Download dann ehlendig 
lahm, Bandbreite an einem ISDN mit mnax. 128 kBit Kanalbündelung auf die 
Masse der PC´s und deren Traffik, alles nur Mathematik.

Michael , daß es eine 4fach-ISDN-Karte zu eine Wahnsinnspreis mal gab, 
und damit das Problem wohl techn. mit einem Server oder PC gelöst wäre, 
ist mir schon klar, nur bekomm mal so eine Karte heute noch.
Der Vorschlag mit dem Cisco-Teil 2600 führte aber zu nur einem 
S0-Eingangsport, welcher wohl noch als Fall-Back fungiert, damit für den 
Zweck überdimensioniert oder eigentl. für reines DSL gemacht.
Bekommt ihr auf eurem W2k3-Server nicht auch Datenübertragungsdienste 
gelöst über die Karte mit 4x S0-Anbindung ins Amt (NetzKnoten)?
Kanalbündelung sollte ja mit eine Fritz-Karte so schon gehen, was meinst 
du wie ich hier gerade schreibe?, zwar nicht mit 128 aber mit mäßigen 64 
kBit.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Franz schrieb:
> Denn mehr als eine ISDN-Karte, wg. dem Capi-Konflikt mit WIN, geht
> bekanntlich nicht im PC unter Windows.

Hallo,

soweit ich weiss, stimmt das nur bedingt, insbesondere AVM soll Treiber 
haben, die mehr als einen Adapter erlauben - probiert habe ich das 
mangels Bedarf nicht. Nur was nützt dich das, du brauchst dann eine 
Software, die mehr als die üblichen 2 Kanäle bündelt, und die hast du ja 
wie es aussieht auch nicht.

Mir ist die Fa. Bintec (heute bei Funkwerk) bekannt als Hersteller von 
Routern mit dynamischer Lastverteilung auch zwischen verschiedenen 
Zugängen wie ISDN, DSL, UMTS. Allerdings sind das professionelle Geräte, 
nichts aus dem Billigstsektor. Womit sich die Frage wohl erledigt hat.

Karten für Primärmultiplex-Anschlüsse gibt es übrigens schon noch, aber 
auch nicht gerade umsonst ebenso wie der Anschluss.

Gruss Reinhard

Autor: ./. (Gast)
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Für mehrere B-Kanäle muss der Router Multilink-PPP unterstützen.
Das wär ja noch nicht mal das Problem.
Die Gegenstelle muss es aber auch können.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ein Verein, der hier früher mal ISDN-Einwahlen angeboten hat, hat
noch einen alten Livingston Portmaster mit 5 x S0 übrig.  Willst du
den haben?  (5 x Analog, oder 10 x? sind da auch noch dabei.)

Meiner Meinung nach kann der Portmaster MPPP, wenngleich wir es nie
benutzt haben (es sollten sich ja mehrere Leute gleichzeitig
einwählen können).

Autor: Franz (Gast)
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Hallo Jörg Wunsch, danke für die Info, habe ich jetzt erst gelesen.
Habe natürlich daran noch Interesse wenn das Teil funktioniert, melde 
mich per PN bei dir.

Danke und Gruß

Autor: Franz (Gast)
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@ Reinhardt Kern ,
danke für deine Denkanstöße, nur so weit war ich noch gar nicht, wobei 
man ja das auch nicht außer Acht lassen darf.
Mit einer Fritz PCI hätte ich keine Probleme, nur mit 2 und dann den 
Capi und auf PC-Basis wollte ich das nicht unbedingt bringen.
Bei Bintec bin ich auch schon heute vorbeigelesen und hab eventeull was 
ähnl. passendes für 2x S0 ISDN gefunden, nur der Preis wird wohl keinem 
gefallen, knappe 1T € für den R4300

Hier mal der Text
Der bintec R4300 ist ein leistungsfähiger IP-Router für kleine und 
mittlere Unternehmen und kann sowohl als WAN-Zugangsrouter als auch als 
zentraler Remote-Access Server eingesetzt werden. Ab Werk bietet der 
bintec R4300 bereits die Unterstützung für zwei ISDN-So und eine X.21 
Schnittstelle. Per Lizenz lässt sich eine zusätzliche X.21 Schnittstelle 
aktivieren. Abgerundet wird das Gerät durch einen 4-Port Switch sowie 
einen separaten DMZ Port.

Mit der Unterstützung von maximal zwei ISDN-So und zwei X.21 
Schnittstellen ist der bintec R4300 gleichermaßen für professionelle 
ISDN-Backup Lösungen als auch für leistungsfähige X.21 Anbindungen 
geeignet. Der integrierte 4-Port Switch kann neben der Anbindung lokaler 
Endsysteme auch in Verbindung mit einem externen Modem für den WAN 
Anschluss verwendet werden. Der separierte DMZ Port ermöglicht die 
Bereitstellung zentraler Serverdienste.

@ ./. (Gast) das wird dann wohl die letzte Hürde des Plans werden, aber 
irgendeiner wird sich vllt. schon dafür finden lassen.
Für Tips und Ratschläge in der Richtung kann ich gut und gerne noch was 
gebrauchen.

Danke und allen vorerst ein schönes Wochenende

Gruß aus der Schmalband- und OPAL-Zone

Autor: Frank K. (fchk)
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Franz schrieb:

> Für die PC-Technik gab es mal von AVM so eine Monsterkarte B5 mit 4
> S0-Eingängen, die war sehr teuer und gibt es dazu heute nicht mehr.

Eine B5 gab es nie. Was Du meinst, ist die C2 und C4. Die B1 hatte nur 
einen S0, die C2 2 und die C4 4.

> Denn mehr als eine ISDN-Karte, wg. dem Capi-Konflikt mit WIN, geht
> bekanntlich nicht im PC unter Windows.

Auch das ist falsch. Wenn alle Karten den gleichen Treiber benutzen und 
der Treiber mehrere Karten verwalten kann, dann kannst Du problemlos 
mehrere ISDN-Karten unter Windows betreiben. Wenn Dm einen alten Rechner 
mit ISA-Slots hast, dann bekommst Du bei ébay extrem günstig B1-Karten 
für den ISA-Bus. Vier Stück kannst Du in einem Rechner betreiben, auch 
ISA und PCI B1'en gemischt (weil die den gleichen Treiber verwenden). 
Alles schon gemacht.

> Standalone ISDN-Router, mit 1x S0 zum Amt gibt es einige, nur sind 128
> kBit mit Kanalbündelung dann auch über PC nicht das Problem, und mehrere
> solche Einzelkisten zusammenzufassen wird wohl eher auch nichts.
> Sieht zudem mehr nach Frickelei aus, als das es was wäre.

Schau Dir mal ébay 160528667233 an - das Teil hat 4 S0.

> Kennt von euch jemand einen Lösungsweg, der schon so praktiziert wurde,
> oder möglich wäre, z.B. unter Linux,e daß da mehrere ISDN-Karten
> parallel möglich wären?

Ja, und hier langen auch die einfachen Fritz!Karten.
Dafür gibts genügend Tutorials im Netz.

fchk

Autor: A. K. (prx)
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Franz schrieb:

> Der Vorschlag mit dem Cisco-Teil 2600 führte aber zu nur einem
> S0-Eingangsport, welcher wohl noch als Fall-Back fungiert, damit für den
> Zweck überdimensioniert oder eigentl. für reines DSL gemacht.

2600er gibts viele. Natürlich ist die häufigste Konfiguration eine für 
xDSL/Standleitung mit BRI-Backup. Aber sowas wie ein 2610 mit 5-6 
ISDN-BRI schwirrt bei ebay auch rum (190467167737, 5xBRI im Titel, 6xBRI 
im Text), und üblicherweise lassen sich bei Cisco-Routern die Ports auch 
mit oder ohne Multilink-PPP bündeln, einwärts wie auswärts.

Wobei die Dinger auch nicht selten häppchenweise verkauft werden, also 
einerseits ein 26xx Router mit fast nix und andererseits ein 
NM-irgendwas Einschub mit 4xBRI. Muss man sich halt bei Cisco umtun und 
checken was zueinander passt.

Irgenwann ist natürlich auch ein 2Mbit-ISDN PRI sinnvoller als viele 
zusammengeschaltete BRI. Den Telekomikern der Strippen wegen auch. Die 
entsprechenden Cisco-NMs schwirren in eBay reihenweise rum.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Franz,

also ich weiß nicht ob Du die Postings hier richtig verstehst.
Eine B5 gab es wirklich nicht - aber es gab eine B4, die Karte, die ich 
Dir genannt habe (die AVM C4) die kann man noch immer kaufen und die 
findet man manchmal bei eBay auch zu guten Preisen.

Die Cisco 2600 Router gibts mit soooo vielen Modulen, von G.703 (PMX) 
über 4xBRI über 1xBRI, 100MBit, was weiß ich nicht alles - da musst halt 
einfach mal bei eBay schauen.
Wenns brennt habe ich hier sogar glaube ich noch einen 2600er liegen mit 
auch hier glaube ich nur 5xBRI und natürlich auch LAN.

Mach Dich mal ein bischen schlau dann findest schon was Du brauchst.
War ja früher schliesslich die einzige Möglichkeit zu etwas Bandbreite 
zu kommen also hatten das schon 1000000 andere User vor Dir und die 
Technik ist vorhanden und funktioniert.

Viele Grüsse
Michael

Autor: Condi (Gast)
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Ebay-Artikel Nr. 320645289339

Wobei das keinen Sinn macht. Bei so vielen kann man auch einen 
Primärmultiplexanschluss nehmen, der ist etwas günstiger. Aber auch das 
ist recht sinnfrei wenn man nur Internet haben will. Bestell ne SDSL 
Leitung , die geht überall und gibt es für um die 100€.

Autor: A. K. (prx)
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Condi schrieb:

> Bestell ne SDSL Leitung , die geht überall

Ich glaub sein Problem ist aber grad, dass es die in seinem Krähwinkel 
eben nicht gibt.

Das kann dir in Variante übrigens auch im Industriegebiet einer 
mittelgrossen Stadt passieren. Nämlich dass du zwar Glas jeder Rate 
kriegst, auch alle ISDN von BRI bis PRI, aber partout kein stinknormales 
ADSL.

Autor: Condi (Gast)
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SDSL gibt es überall wo es auch Telefon gibt. Manchmal bieten das nur 
die Reseller nicht an.

http://de.wikipedia.org/wiki/G.SHDSL

Autor: A. K. (prx)
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Condi schrieb:

> SDSL gibt es überall wo es auch Telefon gibt. Manchmal bieten das nur
> die Reseller nicht an.

Laut ebendiesem Artikel geht das im Idealfall bis 6km, also grad so wie 
beim haushaltsüblichen ADSL. Was es bekanntlich auch nicht überall gibt.

Autor: Franz (Gast)
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@ Condi , mit dem hier
> Bestell ne SDSL Leitung , die geht überall und gibt es für um die 100€
hast du dich aber ganz schön übernommen,
1. kennst du wohl die Preise nicht so genau, und 2. soll ich dir mal 
Vorrechnen, was man mit 256 kBit in Form von 2x ISDN-MGA kostenmäßig 
jeden Monat zu dem Schnecken-SDSL spart ?
Bin selber mit 1x B-Kanal 64 kBit seit Jahren hier unterwegs, ich kenne 
die Onlineschnäppchen-Tarife für Schmalbandeinwahl.
Nur wegen 256 kBit 119,- Netto rauszufeuern ist ja wohl etwas sehr 
gewagt, und mehr geht hier nicht bei über 7,5 km Leitungslänge vom 
Netzknoten (HVT).

Wenn man noch bedenkt, daß der "Patient" dazu noch mal 3x Anl. Anschl. 
ISDN zahlen muß oder braucht, und überlegt davon noch mal einen zu 
kündigen, nicht wegen der Armut oder schlechter finanz. Lage, sondern 
weil es in Firmen zur alltägl. Routine gehört, effizent zu wirtschaften.

Mir würde ja noch was viel Besseres einfallen, nur dazu braucht man eine 
Grabenfräse und Genehmigungen für Tiefbau, und ob sich das dann auch 
noch rechnet, mit dem Aufwand für eine LWL-Strecke, ist wohl fraglich.
Denn das MFG18 steht schon in einiger Entfernung nur wann das in Betrieb 
geht steht in den Sternen, so wie im Nachbarort wo es fast 1,5 Jahre 
gedauert hat wegen angebl. fehlender Kleinteile.
Die T kann ja machen was sie will, nur wer sich davon abhängig macht ist 
tlws. selber schuld.
Danke erst mal allen Ratgebern, ich hab mal dem einen Gebot auf der 
Bucht eine Mail geschickt, ob das auch so funktioniert wie gewünscht, 
mit 4x ISDN zum Amt und nicht intern für S0-Busse zum Anschluß von PC´s 
u. Telefonen + EC-Cash-Geräten etc. pp.!

Autor: Franz (Gast)
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@ Michael , dann kannst du mir doch sicher sagen, ob die ISDN-Module mit 
4x BRI nun für externe oder interne S0-Busse nach DSS1 (Euro-ISDN) mit 
Tauglichkeit für Anlagen- und/oder Mehrgeräte Anschlüsse nach dem 
MPPP-Standart funktionieren?
Am LAN-Port sollte der gesamte Datenstrom gewandelt auf IP (TCP) von 
allen externen S0-Ports zusammenlaufen!
Eine TK-Anlage die das kann > DeTeWE OPenCom 45 DSL < habe ich hier 
schon für einen extern. S0, dann von Elmeg eine T444 die das auch kann 
mit jeweils nur 10 MBit ins NW, nur ebend nicht mit mehr als einem 
extern S0 zum Amt.

Autor: A. K. (prx)
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Franz schrieb:

> @ Michael , dann kannst du mir doch sicher sagen, ob die ISDN-Module mit
> 4x BRI nun für externe oder interne S0-Busse nach DSS1 (Euro-ISDN) mit
> Tauglichkeit für Anlagen- und/oder Mehrgeräte Anschlüsse nach dem
> MPPP-Standart funktionieren?

Bei Routern der betrachteten halbantiquarischen Generation sind 
ISDN-Anschlüsse immer gegen Amt vorgesehen. Interne ISDNs gibts in 
Routern erst, seit sich DSL-Router nebenberuflich als Telefonanlage 
andienen (VOIP). Damals war das noch hübsch getrennt. Hie Router da 
Telefonanlage.

Wenn ich mich recht erinnere kann man zumindest bei Cisco Leitungen auch 
ohne MlPPP parallel schalten. Der Unterschied liegt dann primär darin, 
dass ohne MlPPP ein Frame komplett über eine der Leitungen geht, mit 
MlPPP auf alle aufgeteilt werden kann (Latenzzeit).

Autor: Franz (Gast)
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@ A.K. wenn ich mir die Install.Guide-Seite hier von Cisco zu dem 2610 
anschaue
http://www.cisco.com/en/US/products/hw/routers/ps2...

und der Router schon etwas betagter sein sollte, dann erkenne ich außer 
analogen Modems oder solchen RJ11-Anschlüssen auch noch welche auf dem 
Schema für interne Ankopplungen für Endgeräte und PBXen.
Sieht mir verdammt nach internen Ports aus, und erklärt ist dort auch 
nichts so eindeutig, daß man das genau verstehen könnte.
Bei TK-Anlagen macht das näml. schon einen Unterschied ob interner oder 
externer S0.
Wobei mir die AVM VoIP 5188 noch mehr zusagen würde, nur wird die nicht 
fallweise freie B-Kanäle nach Lastzustand belegen, und somit sehr 
elegant vor die vorhandene TK-Anlage eingeschliffen werden können.

Autor: Franz (Gast)
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So nun der exakte Nachtrag, für das ganz linke Modulfeld sind nur 
interne Ports möglich!
Das steht natürlich nicht auf der Online-seite sondern im dortig 
verlinkten Pdf., damit ist dieser Bereich schon mal nicht zu gebrauchen.

Autor: A. K. (prx)
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Franz schrieb:

> Das steht natürlich nicht auf der Online-seite sondern im dortig
> verlinkten Pdf., damit ist dieser Bereich schon mal nicht zu gebrauchen.

Hast du da einen Link drauf? Mir ist nur das NM-4B-S/T bekannt, und das 
geht m.W. über NTs ans Amt.

http://www.cisco.com/en/US/docs/routers/access/260...
http://www.cisco.com/en/US/docs/routers/access/int...

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Condi schrieb:

> Bestell ne SDSL
> Leitung , die geht überall und gibt es für um die 100€.

Nein, geht Sie nicht.

Autor: A. K. (prx)
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Franz schrieb:

> Das steht natürlich nicht auf der Online-seite sondern im dortig
> verlinkten Pdf., damit ist dieser Bereich schon mal nicht zu gebrauchen.

Wenn du den Quickstart-Guide meinst: Da steht überhaupt nichts von 
internen ISDNs, sondern das beschreibt eine Version mit einem anderen 
Einschub mit Analoganschlüssen und internen im Router eingebauten 
Modems:
http://www.cisco.com/en/US/docs/routers/access/int...

Das ist aber eine ganz andere Baustelle. Der für dich interessante 
Einschub ist der erwähnte NM-4B-S/T, und der sieht exakt so aus wie auf 
dem Bild in der Bucht:
http://www.cisco.com/en/US/docs/routers/access/int...

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Franz,

also bei den Modulen die ich meine und kenne verhält es sich ganz genau 
so:

> Bei Routern der betrachteten halbantiquarischen Generation sind
> ISDN-Anschlüsse immer gegen Amt vorgesehen. Interne ISDNs gibts in
> Routern erst, seit sich DSL-Router nebenberuflich als Telefonanlage
> andienen (VOIP). Damals war das noch hübsch getrennt. Hie Router da
> Telefonanlage.

Besser hätte ich das nicht schreiben können.
Will sagen: Gehen tatsächlich gegen Amt. Diese Router wurden sehr oft 
als Einwahl-Router verwendet mit eben 2 bis 10 oder 12 Kanälen. Oft 
wurde darüber Fernwartung gemacht was mit 64k auch nicht viel Spass 
gemacht hat, deshalb hat man da einfach mehrere Kanäle gebündelt.

Ohne noch immer zu 100% verstanden zu haben was Du genau machen möchtest 
glaube ich, ein 26er mit entsprechenden Modulen wäre das Geeignete für 
Dich.

Autor: Franz (Gast)
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@ A.K. was soll ich daraus lesen oder glauben
Cisco 2610 mit 1 x Ethernet 1x WIC 1 B S/T + 5 x ISDN Bri   ? ? ?
wenn aneinander in einem Einschub nur 4 x WE8 oder LAN-Buchsen zu sehen 
sind!

Aus der Typenbezeichnung raten möchte ich nicht und habe auch diesem 
Anbieter eine betreffende Anfrage übermittelt.

Ist ja ein FachHändler und sollte somit für die kein Problem darstellen.

Autor: A. K. (prx)
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Franz schrieb:

> @ A.K. was soll ich daraus lesen oder glauben
> Cisco 2610 mit 1 x Ethernet 1x WIC 1 B S/T + 5 x ISDN Bri   ? ? ?

Nicht grad genial formuliert. WIC-1B-S/T ist 1xBRI, also ISDN-S0 für 
Amtanschluss via NT. Und sieht ganz so aus, als ob zwei davon drin sind. 
Und ein NM-4B-S/T mit 4xBRI. Macht zusammen 6xBRI, oder 1xBRI plus 
5xBRI, wenn man es gern schräg hat.

> wenn aneinander in einem Einschub nur 4 x WE8 oder LAN-Buchsen zu sehen
> sind!

So ein 26xx hat Platz für 3 Einschübe, ein grosser für NMs links und 
zwei kleine für WICs rechts oben nebeneinander. Im Bild zu 190467167737 
in der Bucht sind beide WICs bestückt, was auch zum Text passt, der 6 
ISDN-BRIs aufführt. Ob der Verkäufer vorhat, einen der WICs 
rauszuziehen, oder bloss nicht zählen konnte, weiss ich nicht.

Was die Anschlüsse angeht, da sehe ich links das das bestückte NM, 
rechts oben zwei bestückte WICs und darunter 3 fest eingebaute: 
Ethernet, RS232 Konsole und RS232 AUX.

Autor: Franz (Gast)
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Also meinst du daß dieses Teil das dafür richtige wäre?
Wobei mir mit Technik aus USA / UK der ISDN-Standart noch ein wenig zu 
denken gibt, 1TR6 sollte es nicht sein, so daß bei den Karten überhaupt 
eine Rolle spielt.

Autor: A. K. (prx)
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Franz schrieb:

> Also meinst du daß dieses Teil das dafür richtige wäre?

Technisch ja, wenn ich deine Anforderung nach Nx ISDN-S0 gegen Amt 
richtig verstanden habe.

Nicht klar ist mir bisher, was genau du damit anstellen willst. Also 
beispielsweise 8 ISDN-Kanäle gebündelt für Internet - das müsste der 
Provider dann nämlich auch erst einmal können. Kostet dann auch 8x.

Ob du die Konfiguration zustande bringst, oder das Cisco-PC-Tool eine 
passende fertig auswirft, weiss ich nicht. Ciscos IOS von Hand zu 
konfigurieren ist nicht so ganz trivial. Ich mags, nicht zuletzt 
aufgrund des guten Debuggings, aber das geht nicht jedem so.

> Wobei mir mit Technik aus USA / UK der ISDN-Standart noch ein wenig zu
> denken gibt,

Passt. Hab mit ähnlichen Ciscos schon gearbeitet, auch gebündelt (dabei 
peer to peer 128kbit on demand). Die Amis haben zwar auch schon mal 
56kbit statt 64kbit, aber der Router kann beides und bei der 
Signalisierung kann er natürlich u.A. auch E-DSS1.

Autor: Franz (Gast)
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A.K. du machst mir schon wieder Angst und Bange, das eine Problem noch 
nicht gelöst und schon das nächste in Aussicht.

Da kann ich ja gleich jedem PC eine FritzKarte einbauen und hoffen daß 
die es nicht merken.

Natürl. soll das Kosten-Leistungverhältnis um einen deutl. Faktor 
verbessert werden, auch ohne das Allheilmittel DSL.

Was bis jetzt läuft ist nicht nur zu langsam für alle PC´s im Netz 
sondern dafür auch noch zu teuer, wenn man nur einen Teil verbessern 
könnte, um natürl. einen erhebl. Faktor, entweder Preis runter oder Vmax 
hoch, wäre das wohl schon ein Erfolg.

Hexen kann ich natürlich auch nicht, und sämtl. anderen Möglichkeiten 
sind auch schon gestorben.

Also muß das so funktionieren, es bleibt wohl bloß dieser eine Weg.

Nur wie der techn. umgesetzt wird ist noch nicht so richtig raus.

Eine lastabhängige Nutzung der Anl.Anschl. vor der TK wäre ja das 
Non-Plus-Ultra, quasi keine Lehrlaufzeiten an den schon vorhandenen 
Anschlüssen.

Und zur AVM 5188 kennt sich hier niemand so aus?

Autor: Condi (Gast)
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The S/T WAN interface card module (WIC-1B-S/T) needs the external 
Network Termination 1 (NT1) device whereas the U WAN interface card 
module (WIC-1B-U) has an internal NT1 device.

Bedeuted S/T schließt man an einen NTBA an und die anderen haben nen 
NTBA integriert. Die U Karten gibt es in Europa selten und funktionieren 
an fast keinen hier üblichen Anschlüssen.

WIC bedeuted Wan Interface Card und ist immer für den Anschluss nach 
extern. Telefone kann man nur an VIC betreiben, die sind aber analog.

Man kann die Wic zwischen 1tr6 und den anderen Arten umschalten:
http://help.soft30.com/cisco/cisco-command-line/is...

basic-net3 ist hier der Richtige Fall.

Ansonsten:
http://www.mtmnet.com/PDF_FILES/Cisco_ISDN_Modules...

Die Karten können zwar alles, kommt aber auf das eingesetzte IOS an was 
der Router dann tatsächlich macht.

An der Rechnung wäre ich sehr interessiert.
Ich hab schon lang nich mehr geschaut aber ein ISDN Anschluss kostete 
glaub so 18€. Bei 4 Anschlüssen sind das schon kanpp 80€Grundgebühr für 
8Kanäle + Einwahlgebühren. Soweit ich weis gab es auch keine Provider 
die günstig waren und mehr als 2 Kanäle angeboten haben. Ein S2M 
Anschluss mit 30 Kanälen kostet rund 150€ + Einwahlgebühr.

@Reinhard S. & Co

Warum soll kein SDSL verfügbar sein wenn offensichtlich ISDN verfügbar 
ist?

Die 120€ bezogen sich nicht auf 256kbit sondern 2Mbit.

Autor: Martin L. (martin_l22)
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Hy,
ich hätte noch einen Karten Hersteller der große S0 Karten herstellt:
www.dialogic.com
ist über ingrammicro beziehbar.
Ich habe die Karten manchmal in Fax Servern verbaut, sind sehr gute 
Geräte die
aber natürlich auch ihr Geld kosten!

DIVA UM-4BRI-8  PCI

Man konnte die Karte die ich hatte auf DDI  MSN S0 Intern  Extern 
umschalten,
desweiteren waren auch verschiedene ISDN Standards einstellbar!

Mfg,
Martin

Autor: Franz (Gast)
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Guten Morgen und Danke dir Martin, nur als mir die Suchmaschine dann 
knapp 990,- Eur auf der 1.Seite präsentierte.....?
Im Vergleich was dazu der hier schon angesprochen Cisco kosten würde, 
und der ist fix u. fertig, trotzdem Danke daß man jedenfalls mal die 
Möglichkeiten vergleichen kann.

@ Condi , ich weiß nicht wo du diese Zahlen für die Preise herhast, hier 
bei uns wird alles in Euro und nach T-Tarifen berechnet.
Man könnte vllt. auch noch mal VF oder andere Carrier befragen, aber die 
stellen sich meist sehr uninteressiert an, bei GKdn..
Nur mal als Beispiel, ein S2M/PMX kostet nach Produktziffer 
(Artikel.-/Leistungs-Nr.: 76132) bei T  248,08 € (Netto) monatl. u. die 
betriebsfähige Bereitstellung nochmal 88,92 €(Netto) einmalig.
Dagegen ein ISDN MGA für privat 22,64 € ja eigentl. total überteuert im 
Verhältnis zum PMX.
Wobei ja bei der Summe in dem Projekt hier 3 x 28,12 = 84,36 + 119,- 
SDSL als Summe ja auch schon 203,36 monatl. anfallen und eigentl. nicht 
zum flotten Surfen im Netzwerk brauchbar sind.
Sollte man sich vllt. mal überlegen auf PMX umzuschwenken, dann wären 
wohl ein paar Problemchen weniger?

Autor: A. K. (prx)
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Franz schrieb:

> Sollte man sich vllt. mal überlegen auf PMX umzuschwenken, dann wären
> wohl ein paar Problemchen weniger?

Jedenfalls wären es ein paar Strippen weniger. Wieviele S0 wolltest du 
denn anschliessen? Immerhin werden dafür entsprechend viele freie Drähte 
gebraucht.

Hast du verifiziert, dass die Telekom bei Internet-Einwahl per ISDN 
überhaupt mehr als die beiden S0-Kanäle eines Drahtes bündeln kann?

Autor: Condi (Gast)
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Also die Preise sind von VF.

Ich versteh leider die jetzige Konfiguration nicht, daher ist es sehr 
schwer irgendwas zu raten.

Ich bin davon ausgegangen das du 4 ISDN Anschlüsse hast, 3 Bündeln 
möchtet und der 4te zum Telefonieren benötigt wird. Falls das so ist, 
gibt es mehrere Lösungen:

3 Kündigen und SDSL holen.

4 Kündigen und PMX Anschluss holen, hier kann man je nach Bedarf sehr 
viele Leitungen zuschalten. Wäre halt wichtig ob der Provider das 
unterstützt, sonst wird es kompliziert.

SKYDSL holen mit Hin- und Rückweg über den Satelliten.

Richtfunk...

WLL

...

Autor: Franz (Gast)
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@ Condi ,
noch mal zu Verdeutlichung: mit SAT-DSL ist Nicht für eine Fa. wie dort, 
mit UMTS auch nicht > alles schon probiert u. erfolglos getestet.
Mit xDSL auch nicht, da Leitung (TAL) zu lang, über 7600 mtr., Richtfunk 
setzt eine Gegenstelle mit entspr. Anbindung voraus u. ist meist 
teuerer, da das Profitechnik sein sollte, und der ganze Trubel eigentl. 
in die falsche Richtung geht, als Grundlage sind doch schon die 
einfachsten Voraussetzungen vorhanden!

Denn die wären momentan 3x Anl.As., ein 4. ist schon gekündigt, wg. 
Überkapazitäten.
Zum Telefonieren reicht eigentl. momentan ein ISDN, nur zur Saison sind 
es mit 6x B-Kanälen wohl gerade so am Limit passend.
Ein PMX erfordert eine/zwei CuDA mit einer Bandbreite von ca. 2 MBit, wo 
soll die bitte herkommen, wenn nicht mal SDSL mit 512 kBit geht, weil es 
nur 256 k am Limit mögl. sind?

@ A.K. du hast mich wohl verstanden, nur mit Strippen meinst du was , 
die TAL-Zuführung oder Inhauseverkabelung?
Mit der Zusammenfassung MPPP befasst sich doch erst die VST-Technik im 
Netzknoten und deren Übergang an den gewählten Provider mit seinem 
Dienstmerkmal MPPP, so das bei dem mögl. wäre!
Bis dahin geht das doch nur über Uk0 bis ins Amt, u. da interessiert es 
die Technik der T nicht, was dadrüber läuft.

Die Kniffligkeit liegt in der effektiven Nutzung der vorhandenen 
Ressourcen durch ein Gerät welches dies können sollte.
Mit der Neubeauftragung von zusätzl. ISDN-Asl. gehen die monatl. 
Grundkosten auch wieder gen Ultimo ohne wirkl. Verbesserung der 
Vmax-Lage, wenn man nicht gleich 4 an der Zahl nimmt.
Und dazu kommen dann auch noch die Nutzungsentgelte für 8x B-Kanäle bei 
Vollauslastung.
Es würde ja mal interssieren ob man dynamische Zuschaltung auf so einem 
Router einrichten kann, sobald ein ISDN nicht mit Telefonie belegt wäre, 
also Fallback bei Freiwerden von Kanälen.
Wird jetzt zwar etwas zugespitzt, aber anders rechnet sich das sonst 
nicht, der Nutzer will ja auch eine Kosten-Nutzenrechnung erklärt 
bekommen, und keine Basteleien oder Risiken mit neuer fremder Technik.
Da werd ich wohl mal die AVM 5188 Kiste testen müssen, ob die das 
eventuell kann.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Franz,

ich glaube, das was Du suchst gibt es Out-of-the-box nicht.
Warum glaube ich das?
Zu Zeiten in denen Internet-Zugang flächendeckend über ISDN erfolgte gab 
es solche Anforderungen der "dynamischen Nutzung von Internet und 
Sprache" nicht. Es gab TK-Anlagen und es gab ISDN-Router (wie die 26er 
Serie).

Ich bin gespannt ob Du findest was Du suchst ...

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Franz schrieb:

> Ein PMX erfordert eine/zwei CuDA mit einer Bandbreite von ca. 2 MBit, wo
> soll die bitte herkommen, wenn nicht mal SDSL mit 512 kBit geht, weil es
> nur 256 k am Limit mögl. sind?

Evtl. andere Übertragungsmethode. Das Limit für PMX ist offenbar 8km - 
bischen eng, müssten die wohl nachmessen.

> @ A.K. du hast mich wohl verstanden, nur mit Strippen meinst du was ,
> die TAL-Zuführung oder Inhauseverkabelung?

Die TAL. Immerhin müsste jede solche Leitung über die 7,6km und das 
Kupfer muss vorhanden sein.

> Mit der Zusammenfassung MPPP befasst sich doch erst die VST-Technik im
> Netzknoten und deren Übergang an den gewählten Provider mit seinem
> Dienstmerkmal MPPP, so das bei dem mögl. wäre!

Ich weiss nicht genau wie das abgeht, kann mir aber Szenarien 
vorstellen, in denen es nicht geht.

Ich will nur drauf hinweisen, dass du deine Skepsis, was das 
vergleichsweise billige Endgerät angeht, auch dorthin lenken solltest. 
Also nicht einfach davon ausgehen solltest, dass es schon funktionieren 
wird.

> Es würde ja mal interssieren ob man dynamische Zuschaltung auf so einem
> Router einrichten kann, sobald ein ISDN nicht mit Telefonie belegt wäre,
> also Fallback bei Freiwerden von Kanälen.

Sozusagen. Mit VoIP und QoS passiert das gewissermassen nebenbei. Die 
lastabhängige Leitungszuschaltung erledigt den Rest.

Obs auch anders geht weiss ich nicht - bei uns sind die PMX der 
Vernetzung (kein Internet) statisch aufgeteilt, einen Teil der Kanäle 
kriegen die Router, einen Teil die Vermittlungsanlagen. Aber das ist 
ziemlich alte Technik.

Autor: Franz (Gast)
Datum:

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Michael, was ich mit der dynamischen Nutzung durch eine der TK-Anlage 
vorgeschaltete HW meine, gibt es sicher schon in diversen Home- oder 
SoHo-TK-Anlagen ala T-Concept XI420 mit aktuellstem damailgen SW-Stand.

Das nannte sich B-Kanal-Dynamic und man konnte mit Kanalbündelung über 
den S0-Anschluß über das darin integrierte ISDN-Modem surfen > I-Net 
halt, und bei einem ankommenden Anruf schaltete die TK-Anlage einfach 
die Kanalbündelung herunter auf dann einen freien B-Kanal zum Rufempfang 
des Gespräches, das gab es tatsächlich.

Und so ähnlich stelle ich mir das mit der gesuchten HW in Form eines 
ISDN-Routers auch vor, nur ob das in solchen Profikisten dann auch 
möglich ist, bezweifle ich langsam.

Die Dramatik der ganzen Geschichte liegt ja nur an dem unmöglich langen 
Leitungsweg bis zur Endstelle u. daß es wohl vom Netzbetreiber kein 
größeres Interesse gibt, das Problem elegant und kostengünstig zu lösen.

Daß der Plan eine elende Frickelei mit ungewissem Ausgang werden könnte 
ist mir schon klar, nur techn. unmögl. ist das nicht, es hängt erstmal 
nur an der HW und dann an dem noch fehlenden ISP mit der Möglichkeit des 
MPPP.

Habe heute schon einen ausfindig gemacht,der Kanalbündelung zu sehr 
guten Minutenpreisen anbietet, nur dumm daß solche Schmalbandanbieter 
laufend ihre Tarife wechseln, um mit der Bauernfängermethode das 
Geschäft zu machen.

Man kann sich ja nicht jeden Tag die Tarife für sein Projekt den ganzen 
Tag über kontrollieren, damit der Nutzer nicht eine gesalzene Rechnung 
irgendwann bekommt, das wäre fatal.

A.K. daß es bei PMX noch ein wenig komplizierter wird, ist schon klar, 
da kommt noch die VST + örtl. Anlage mit Richtungsausscheidung und 
Dienstemerkmalen dazu.
Würde sich aber von der Seite auch regeln lassen, nur hat der Patient 
erst kürzl. eine neue TK-Anlage erhalten, Zusammenführung mehrerer 
Standorte auf dem Areal auf eine TK-Anl. und die ist aber gerade mal so 
ohne gr. Reserven zum Amt u. int. mit freien S0-Bussen ausgelegt.
Eine Umstellung auf PMX ist da nicht machbar, das wäre wieder eine 
Investition, die sich auf lange Frist tragen würde oder müßte.
Und sowas entscheiden bekanntermaßen keine Techniker, sondern reine 
Kaufleute.
Hätte man vorher wissen müssen und darauf die Planung der neuen Anlage 
ausrichten, jetzt ist es zu spät u. man versucht eine Zwischenlösung die 
auf Dauer aber wohl auch nicht die Ideallösung sein kann.
Nur ohne klare Aussagen über einen Ausbau des Netzes hin zu DSL durch 
die T kann man ja eh alles nur im Kaffeesatz lesen.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Franz schrieb:

> Ein PMX erfordert eine/zwei CuDA mit einer Bandbreite von ca. 2 MBit, wo
> soll die bitte herkommen, wenn nicht mal SDSL mit 512 kBit geht, weil es
> nur 256 k am Limit mögl. sind?

PMX benutzten zumindest 2006 mal HDSL, inzwischen wohl SHDSL. Dafür 
gibts Verstärker, auch fernspeisbare. Ansonsten kann man PMXer auch per 
Glasfaser realiesieren, bestell dir bei der Telekom einen und warte ab, 
was rauskommt :)

> Es würde ja mal interssieren ob man dynamische Zuschaltung auf so einem
> Router einrichten kann, sobald ein ISDN nicht mit Telefonie belegt wäre,
> also Fallback bei Freiwerden von Kanälen.

Das kann meine Teledat X120 auch. Aber seitdem ich 384er-DSL hab nutz 
ich das nicht mehr ;)

Autor: Franz (Gast)
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@ Reinhard S.

> bestell dir bei der Telekom einen und warte ab, was rauskommt :)

ganz wichtig bei deinem "Rat" das Smilie am Ende!

> ..... Aber seitdem ich 384er-DSL hab nutz ich das nicht mehr ;)

Bist du auch so ein Patient, nur mit etwas besserer Anbindung?

Ich wäre froh über 384 k-DSL-Light, reicht bei mir gerade für ein 
Drittel bei Kanalbündelung, dazu aber nach Minuten-Takt-Abrechnung.

Deutschland ist in der Hinsicht schon ein sehr seltsames Fleckchen Erde!

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Franz schrieb:

> und dann an dem noch fehlenden ISP mit der Möglichkeit des MPPP.

Es geht auch ohne MPPP, nur halt nicht mit einem einzigen Gerät. Du 
brauchst dafür zwei beliebige ISDN-Router und einen nachgeschalteten, 
der Loadbalancing beherrscht. Das können bspw. alle Lancoms ab 1711 
aufwärts.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Franz schrieb:
> @ Reinhard S.
>
>> bestell dir bei der Telekom einen und warte ab, was rauskommt :)
>
> ganz wichtig bei deinem "Rat" das Smilie am Ende!

Ich meinte das jetzt mehr auf die Technik bezogen. Ein PMX ist überall 
möglich, natürlich nicht innerhalb der normalen 2 Wochen. Für sowas wird 
durchaus auch mal gebuddelt.

Die Preise sind dann eben auch dementsprechend.
>
>> ..... Aber seitdem ich 384er-DSL hab nutz ich das nicht mehr ;)
>
> Bist du auch so ein Patient, nur mit etwas besserer Anbindung?

Ja, genau. 6,9 km Leitungslänge. Bin froh, das ich überhaupt DSL habe

> Ich wäre froh über 384 k-DSL-Light, reicht bei mir gerade für ein
> Drittel bei Kanalbündelung, dazu aber nach Minuten-Takt-Abrechnung.
>
> Deutschland ist in der Hinsicht schon ein sehr seltsames Fleckchen Erde!

Tja, der Markt regelt es eben... Eine Verpflichtung, überall Breitband 
bereitstellen zu müssen gibt es einfach nicht. Wäre mal ne sehr gute 
Idee.

Autor: Condi (Gast)
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Also die Cisco Router können die Kanäle dynamisch zuschalten und auch 
wegnehmen. Die Kriterien kann man einstellen. Allerdings kann es sein 
die Telefonanlage macht da nicht richtig mit. Loadbalancing bringt hier 
nichts. Da jede Verbindung immer über die gleiche IP raus muss, kann es 
sein 2 Kanäle bleiben leer. Out of the box gibt es das nicht, das ist 
ein wenig Konfigurierarbeit.

Wenn ihr wirklich OPAL angeschlossen seid, dann macht das auch alles 
keinen großen Sinn. Die 7,6km ist dann die Länge zum nächsten HVT mit 
DSLAM über Kupfer. Das ist bei uns ähnlich, hier sind es 9,2km. Die 
kommen allerdings nur zusammen wenn man über die Kupferreserve geht. Wir 
haben damals auch kein DSL bekommen und sind auf ISDN ausgewichen. Der 
Kupferanteil an der Leitung beträgt hier aber gerade mal 50m bis zum 
Kabelverzweiger, von da aus geht es dann per Glasfaser weiter. 
Inzwischen hat man auch auch Outdoor DSLAMs installiert, jedoch geht nur 
DSL6000. Man schaltet dann später höhere Geschwindigkeiten frei, wenn 
der VDSL Ausbau in der Stadt weiter fortgeschritten ist.

Von daher kann ich das nicht nachvollziehen. Wenn ihr OPAL erschlossen 
seid, dann gibt es PMX,SDSL, CompanyConnect & Co.
Wenn bei euch SDSL 256 funktioniert, dann gibt es da auch DSL Light. Ist 
ja schließlich die gleiche Bandbreite.

UMTS versteh ich, den Rest nicht. Es gibt genügend Anbieter die dir 
einen Richtfunkinternetanschluss zu guten Preisen liefern. Ebenso kann 
ich nicht verstehen warum SKYDSL nicht funktionieren soll. Alles hat 
mehr Bandbreite als die Bündelung per ISDN und dürfte auch günstiger 
sein. Auf die Rechnung der ISDN Internetgebühren warte ich ja noch immer 
sehr gespannt...

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Condi schrieb:

> Von daher kann ich das nicht nachvollziehen. Wenn ihr OPAL erschlossen
> seid, dann gibt es PMX,SDSL, CompanyConnect & Co.

Ja, nur die Technik muss erstmal da sein...

> Wenn bei euch SDSL 256 funktioniert, dann gibt es da auch DSL Light. Ist
> ja schließlich die gleiche Bandbreite.

Sage das nicht. Mein DSL light mit 384 kbit/s geht hier, SDSL ist laut 
Aussage verschiedener Anbieter nicht möglich.

> UMTS versteh ich, den Rest nicht. Es gibt genügend Anbieter die dir
> einen Richtfunkinternetanschluss zu guten Preisen liefern.

Ah ja? Setzt aber auch ne Gegenstelle vorraus. Glaube nicht, das die 
Anbieter für einen Kunden nen extra Mast aufbauen :)

> Ebenso kann
> ich nicht verstehen warum SKYDSL nicht funktionieren soll. Alles hat
> mehr Bandbreite als die Bündelung per ISDN und dürfte auch günstiger
> sein.

Naja, von SkyDSL hört man, das die Bandbreite in den Abendstunden 
schlechter ist als ISDN. Weil dann alle surfen. Und man hat noch die 
imens hohen Signallaufzeiten.

Autor: Tom (Gast)
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>noch mal zu Verdeutlichung: mit SAT-DSL ist Nicht für eine Fa. wie dort

Das hab ich irgendwie nicht verstanden, auch rein satzbautechnisch.
Warum geht bei euch Satellit nicht?

Schon mal wegen LTE umgehört? Damit sollen ja angeblich die weißen 
Flecken zuerst geschlossen werden.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Tom schrieb:

> Schon mal wegen LTE umgehört? Damit sollen ja angeblich die weißen
> Flecken zuerst geschlossen werden.

Haha.
http://geteilt.de/forum/viewtopic.php?f=21&t=9398

Ähnliches ist auch bei den anderen beiden zu vermelden. Wenn unversorgte 
Ortschaften, dann welche, die in direkter Nachbarschaft zu großen 
Städten sind.

Autor: Condi (Gast)
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>
> Sage das nicht. Mein DSL light mit 384 kbit/s geht hier, SDSL ist laut
> Aussage verschiedener Anbieter nicht möglich.

ja das ist normal. Viele verlassen sich auf die T DB und verwenden das 
Ergebnis und fertig. Wenn man mit den richtigen Leuten redet, dann 
bekommt man das auch. Es gibt so viele Wege das zu realisieren,....

> Ah ja? Setzt aber auch ne Gegenstelle vorraus. Glaube nicht, das die
> Anbieter für einen Kunden nen extra Mast aufbauen :)

doch macht man. Kommt auf die Umgebung an, muss man halt anfragen.
>

> Naja, von SkyDSL hört man, das die Bandbreite in den Abendstunden
> schlechter ist als ISDN. Weil dann alle surfen. Und man hat noch die
> imens hohen Signallaufzeiten.

Die meisten Firmen arbeiten Tagsüber und die Signallaufzeiten sind 
irelevant. Er wollte immer nur die Bandbreite erhöhen. Die Seiten sind 
bei Sky DSL immer noch schneller geladen als mit ISDN. Ach ja, da es ja 
Anlagenanschlüße sind, kann die Anlage so viele S0 zur Verfügung 
stellen?

Autor: Franz (Gast)
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@ Tom , SAT-DSL ist as für Bastler und Gelegenheits-Surfer, also Nichts 
für stabile und funktionierende Datenfernübertragung für G-Kdn.!

@ Condi , ich habe schon einen SAT-DSL-Anschluß A2C, wechselseitig für 
Up-und Download, eingerichtet/aufgebaut, vor ca. zwei Jahren, das war 
einfach lächerlich wie sich da Seiten, z.B. freenet.de aufgebaut haben, 
bei mir am 64 kBit-Anschl. ratfatz, dort über 1,5 minuten.!
Erklär mir das mal bitte, oder soll ich mutmaßen? dazu noch immer eine 
feste IP, und jedes Datenpaket noch dazu die Zeitverzögerung beim 
Anklicken eines Links bis zur sichtbaren Ausführung, wie in Zeitlupe.
Für durchgehende DL vllt. nicht mal so schlecht, wenn die Verbindung 
steht und der Traffic nicht kurz vorm Limit aufläuft, denn dann schlägt 
gnadenlos die Bremse zu.
Zu deiner Frage mit den S0 und ob die die Anlage zur Verfügung stellen 
kann, die sind schon vor der Anlage als NTBA´s zugänglich, und damit zur 
Verfügung.
Nur kann man da keine FritzCard anschließen und I-Net-Surfen wg. dem 
Ltngs.-Typ PP.

Zur Info mit 6MBit-BG in MFG bei euch, die sind noch uralt von Siemens 
u. werden so schnell wohl nicht gewechselt, ohne echt zwingende Gründe.
Nichts mit einfach mal Vmax-hochsetzen > Baugruppen-/Systemwechsel mit 
wieder neuen HW-Kosten bei Ericsson.

Der Hinweis zu LoadBalancing hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, 
nur noch mehr Geräte, und die sind wohl recht teuer, dazupacken, das 
soll kein RZ werden, u. die Technik für eine Anwendung muß man auch erst 
mal dem Kd. kostenmäßig erklären, also uninteressant.

@ Reinhard S. du bist ganz sicher nicht an SDSL bei den Preisen 
interessiert, für 256 kBit 119,- € (Netto) incl. 20 GB Traffic.
Dafür geht das schon im untersten f-Band bei ca. 500 Hz los u. braucht 
eine separate CuDA durchgehend vom Amt/OVST, oder eine extra BG 
(Schnittstelle) in der ONU bei OPAL. Da kann man auch bei 2x ISDN 
bleiben.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Franz schrieb:

> @ Reinhard S. du bist ganz sicher nicht an SDSL bei den Preisen
> interessiert, für 256 kBit 119,- € (Netto) incl. 20 GB Traffic.

DTAG bietet das für ca. 168 EUR/Monat. Inkl. MWSt. und Flat. Aber selbst 
das ist relativ happig. Und eben nicht verfügbar.

Wollte grad die T-Systems-Seite nach den Preise dafür fragen, aber die 
Seite ist ja nun noch ein einziges Kauderwelsch von 
Englisch-Mode-Sprech. Inzwischen gibts die Preise für DSL symetrisch ja 
auch wieder bei telekom.de

> Dafür geht das schon im untersten f-Band bei ca. 500 Hz los u. braucht
> eine separate CuDA durchgehend vom Amt/OVST,

Daran scheiterts nicht. Nur eben an der Länge dieser Kupfer-Ader :)

Autor: A. K. (prx)
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Reinhard S. schrieb:

> Tja, der Markt regelt es eben... Eine Verpflichtung, überall Breitband
> bereitstellen zu müssen gibt es einfach nicht. Wäre mal ne sehr gute
> Idee.

Zum gleichen Preis? Wer wäre verpflichtet? Sollte jeder Provider, der 
überhaupt in dem Bundesland tätig ist, die Verpflichtung haben, ggf. zu 
jedem Kunden eigene Leitungen zu legen? Oder sollte die Telekom die 
teuren Kunden kriegen, der Rest die billigen?

Anno Staatsmonopol Post war das einfacher zu regeln. Aber es bedeutet 
bei gleichen Anschlusskosten natürlich auch, dass jeder einzelne eine 
teure Anbindung von Krähwinkeln und einzelnen Gehöften über die 
entsprechend steigenden Kosten der für alle gleichen "last mile" 
mitsubventioniert.

Autor: Condi (Gast)
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Ich seh schon, da wurde alles kräftig analysiert und die Prioritäten 
festgelegt.

VF bietet 2Mbit SDSL inkl. Flat für 129,-€ an.

Da du ja nich rechnen magst..
 4 Wochen  5 Tage  10h = 200h online im Monat.
 Da du leider keinen Provider genannt hast, gehe ich mal von Freenet 
aus.
 Bei durchschnittlich 3 Kanälen online macht das:

 84,36€ GG + 3*200h 60 Minuten  0,89c/min ->  404,76€

oder avivo 84,36€ + 3*200h * 15c/h -> 174,36€

Stimmt, bei dem günstigen Preis würde ich doch auch lieber ISDN nehmen 
anstelle der 256kbit für 160€,-

>Dafür geht das schon im untersten f-Band bei ca. 500 Hz los u. braucht
>eine separate CuDA durchgehend vom Amt/OVST, oder eine extra BG
>(Schnittstelle) in der ONU bei OPAL. Da kann man auch bei 2x ISDN
>bleiben.

Man kann bis zu 4 Doppeladern nehmen.

>Up-und Download, eingerichtet/aufgebaut, vor ca. zwei Jahren, das war
>einfach lächerlich wie sich da Seiten, z.B. freenet.de aufgebaut haben,
>bei mir am 64 kBit-Anschl. ratfatz, dort über 1,5 minuten.!

www.freenet.de -> 240KiB ->8KiB/s -> 30s -> Ratzfatz...

Natürlich gibt es einen größeren Delay über SAT. Das fällt aber nicht 
wirklich ins Gewicht. Letztes Jahr wurden die Kapazitäten erweitert und 
dieses Jahr kommen nochmal so viele hinzu. Es dauert 2 Sekunden bis er 
anfängt die Seite zu laden, aber dafür wird die dann auch in 3 Sekunden 
geladen. Ich weis ja nicht was der "Geschäftskunde" für Seiten lädt, 
aber 200KiB sind relativ wenig.

Naja, was solls.
Wenn es Anlagenanschlüsse sind, dann kann man nur 1 Gerät anschließen. 
Idealerweise ist es eine etwas bessere Anlage, da kann man dann 
priorisieren. -> ausgehende Anrufe von Anschlus XY werden beendet wenn 
ein Anruf reinkommt.

Den Cisco kannst du dann intern ranhängen und immer mit 6 Kanälen online 
gehen. Sobald ein Anruf kommt, kappt die Anlage die Verbindung und kein 
Anruf geht verloren.

Für davor gibt es soweit ich weis keine Geräte. Die dienen nur dazu die 
alten Anlagen Voip fähig zu machen. Die AVM Box macht genau das. Über 
einen DSL Anschluss kann man VOIP fahren oder die vorhandenen ISDN 
Anschlüsse zum Telefonieren nutzen. Internet geht damit nicht über ISDN.

Alternativ kannst du auch ein Netbook nehmen und ein paar Fritz USB ISDN 
Adapter anstecken. Auf dem Netbook kannst du dann den Squid laufen 
lassen, das bringt nochmal ordentlich Speed.

Außerdem muss ich mich korrigieren, SDSL geht doch nicht überall. Ich 
kenne da ein Haus auf der schwäbischen Alb, da geht es nicht. Da gibt es 
aber auch keinen Strom.

Autor: Franz (Gast)
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@ Reinhard S., mein Preis-Bsp. war der Auszug aus der Preisliste der T 
für genau das "Produkt" incl. 20 GB Traffic.

Wenn bei dir T-DSL-Ultra-Light mit 384kBit geht, dann bekommst von 
anderen Anbietern ganz sicher mindestens 1Mbit ohne SDSL, bei 6,9 km 
CuDA-TAL ist nur noch der CuDA-Querschnitt entscheidend, und hiermit
http://www.kein-dsl.de/daempfungsrechner/index.php  komm ich bei dir auf 
knapp 52 dB = 0,6 mm, was über VF-Technik für überhaupt kein DSL mehr 
reichen würde, sehr seltsam dieser Rechner!

A.K.
> Anno Staatsmonopol Post war das einfacher zu regeln.
> Aber es bedeutet bei gleichen Anschlusskosten natürlich auch, dass jeder
> einzelne eine teure Anbindung von Krähwinkeln und einzelnen Gehöften über die
> entsprechend steigenden Kosten der für alle gleichen "last mile"
> mitsubventioniert.
so war es damals und ist es heute auch noch, nur ebend Nicht für die 
Wettbewerber, die dürfen sich die Investitionen überall aussuchen, und 
immer wieder mal gern Nein sagen.

Condi , das was VF am Tel. von weiter Ferne bietet, ist hier sowas von 
Wurscht, die sind mit ihrer Arbeitsweise bei der DB ja wohl 
rausgeflogen!
Haben hier keine örtl. Kolokation, warum wohl nicht? kostet ja Geld u. 
Mieten ist ja so einfach.

Deine Kostenrechnung hat ein paar unrealistische Fakten, aber darum kann 
ich mich momentan gar nicht mehr kümmern, eh das techn. nicht läuft.
Die Tarife welche ich gefunden habe waren bei 0,1Ct/min u. der Mögl.keit 
d. Kanalbündelung, kannst ja die Rechnung noch mal ändern.
Dein Einwurf mit 4x CuDA passt aber techn. nicht zu den Gegebenheiten 
u.a. nicht zum Produkt, das wären dann wohl ein 1MBit-Bündelanschl. zu 
welchen Kosten?

Zu deiner Thematisierung mit dem Seitenaufbau bei SAT, die Problematik 
steckt wohl im Browser, wenn der von unterschiedl. Servern eine Seite 
aufbauen muß, sieht man ja am unt.li. Bildrand woher der seine Details 
holt, u. damit ist dann das Phänomen schneckenlangsamer Seitenaufbau 
freenet.de zu erklären, jedes Detail bei fremden Servern anfordern u. 
einzeln nachladen.
Und nicht nur Freenet hat solche Seitenquelltexte, die gesamten 
Presseseiten oder was auch immer, das kann man keinem zumuten.

Dein nächstes Gedankenspiel zur Technik i.d. TK-Anl. ist etwas verkehrt, 
die Anl. hat damit eigentl. nichts zu tun, die läuft entweder an 
separaten schon bestehenden Anl.As., die ja eh teurer sind ggü. 
MG-Anschl..
Man wollte die jetzigen eigentl. mehrfach nutzen u. das muß vor der Anl. 
passieren.
Diese jetzige Tk-Anl. ist voll mit ihrer Aufgabe ausgeschöpft, da ist 
kein Platz für solch mögl. Firlefanz wie B-KanalSteuerungsbelegung u. 
Routing.
Wäre aber wohl so der einfachste Weg, wenn nicht extern vorher machbar.

In. d. Bed.Anl. der AVM 5188 steht allerdings was von IP-Nutzung über 
die amtsseitigen ISDN-Anschl. ohne vorhand. DSL-Zulauf, also rückwärts 
wie geplant wohl mögl.

So NB-Technik ala Bastelstube kommt erst gar nicht in Frage, ob das 
gehen würde mal außen vor, aber wie soll das bitte aussehen, u. welche 
Betriebssicherheit würde das haben, abgesehen vom laufend ladenden Akku.
Aber vllt. guter Vorschlag, muß man sehen wie das Gerät vom Jörg funzt.

Autor: Condi (Gast)
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Ich seh schon, mit den Anforderungen kann man nix sinnvolles machen.

Die AVM Box bringt dir nichts, kann man im Kapitel 4 lesen. Man kann 
über VOIP die Festnetzanschlüsse zum telefonieren nutzen mehr nicht.

Alle Anbieter die ich bisher gefunden habe bieten maximal 2 Kanäle als 
Bündel an. Mit deinem Preis sind wir bei knapp 120€, was nicht 
wesentlich besser ist.

Der Preis bei Vodafone für 2Mbit ist 99€. Wie die das realisieren kann 
dir egal sein. Man bekommt auch manchmal einen Ethernetanschluss 
geliefert der auf 2Mbit gedrosselt ist.

Es ist egal welchen Anbieter man nutzt, als Geschäftskunde hat man immer 
mindestens 2 Anbieter. Alle Anbieter sind gleich schlecht/gut.
Ansonsten:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/...

Unser RPR Ring ist in den letzten 6Monaten 4 mal ausgefallen und das 
obwohl er nicht ausfallen kann. Der wird übrigens von dem großen T 
betrieben.

Wie gesagt, das mit dem SAT war mal, vor Jahren....

Der Portmaster ist ganz nett, nur leider die falsche Seite.


>So NB-Technik ala Bastelstube kommt erst gar nicht in Frage, ob das
>gehen würde mal außen vor, aber wie soll das bitte aussehen, u. welche

Betriebssicherheit ist 1a, man hat sogar eine Notstromversorgung für 
knapp 2h drin. Da die Anlage das aber nicht kann, kannst du das 
vergessen.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Franz schrieb:

> Wenn bei dir T-DSL-Ultra-Light mit 384kBit geht, dann bekommst von
> anderen Anbietern ganz sicher mindestens 1Mbit ohne SDSL,

Ganz sicher nicht. Weil ich das schon ausprobiert habe.

> CuDA-TAL ist nur noch der CuDA-Querschnitt entscheidend, und hiermit
> http://www.kein-dsl.de/daempfungsrechner/index.php  komm ich bei dir auf
> knapp 52 dB = 0,6 mm, was über VF-Technik für überhaupt kein DSL mehr
> reichen würde, sehr seltsam dieser Rechner!

Geht DSL light nicht bis 55db?

> Condi , das was VF am Tel. von weiter Ferne bietet, ist hier sowas von
> Wurscht, die sind mit ihrer Arbeitsweise bei der DB ja wohl
> rausgeflogen!

Echt? Wann denn?

> Haben hier keine örtl. Kolokation, warum wohl nicht? kostet ja Geld u.
> Mieten ist ja so einfach.

Ist es ja auch. Nennt sich dann Fernanschaltgebühr... Kommt halt immer 
auf die Anzahl der Kunden an. Wenn Mieten immer so einfach und günstig 
wäre würde es ja keine Kollokationen geben.

Autor: Franz (Gast)
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Morjen Condi ,
danke für die neuen Rückmeldungen, aber hast du schon mal ein NB dauernd 
am Netz betrieben, wie das dem Akku gefällt?

Was du mit dem Hinweis auf den Postmaster so meinst, ich habe noch so 
keine richtige Anleitung zu dem gefunden.
Und wie soll ich das zur AVM 5188 verstehen ?
> kann über VOIP die Festnetzanschlüsse zum telefonieren nutzen, mehr nicht.
Wäre für mein Verständnis genau das Richtige nur halt kein 
IP-Sprachdatenstrom sondern halt etwas anderes, Bilder sonstige Daten, 
HTML-Frames ?

Zu VF u. deren "Produkten", die haben es genauso wie Telefonica Nicht 
nötig, hier örtl. Kolokation zu betreiben, also auch da Nichts zu 
gebrauchen, Mieten von TAL u. T-Technik ist ja so einfach.

Ich frag mich langsam worin in DE eigentl. der Wettbewerb im TK-Markt 
besteht, bei der BNA zu protestieren u. die T madig zu machen, weil die 
für die anderen Nichts investiert, was sie dann billigst mieten können 
dürfen müssen?

Reinhard S. , du hast was alles schon ausprobiert, bzgl. alternative 
Anbieter > Forcierung des echten Wettbewerbes?

Bei uns hier dachte ich auch schon sehr viel zu wissen, nur wurde heute 
aus DD einer neuen Möglichkeit belehrt.

DSL-Light wird bei der T bis 55dB-Dämpfung geschalten, VF rechnet wohl 
etwas anders mit den techn. Parametern, deshalb auch das seltsame 
Ergebnis, von Nicht möglich.

Die Geschichte mit Arcor u. der DB AG hat man vor langer Zeit von dortig 
Beschäftigten gehört, ob das öffentl. bekannt ist, weiß man nicht.

Zu der Fernanschaltgebühr bei 1&1 kann man das sehr geteilt sehen, es 
gibt auch noch einen Regiozuschlag, der beschreibt wohl das gleiche 
Problem fehlender eigener Systemtechnik von günstigeren Technikpartnern.

Man kann mit solchen Klauseln (Zusatzgebühren) den Kd. ganz schön an 
gewissen kaufmännsichen Einkaufskosten beteiligen, bei der T oder 
anderen Anbietern gibt es sowas wohl nicht.      Warum wohl bloß?

Dafür gibt es bei der T den Regiovorteil in etwa gleicher Höhe, und 
beschreibt ein ganz anderes Szenario - seltsam diese ganzen de-weiten 
Tarife, erst der echte harte Wettbewerb macht sowas möglich.

Fragt sich bloß auf welchem Rücken, und zu wessen Kosten.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Franz schrieb:

> Zu VF u. deren "Produkten", die haben es genauso wie Telefonica Nicht
> nötig, hier örtl. Kolokation zu betreiben, also auch da Nichts zu
> gebrauchen, Mieten von TAL u. T-Technik ist ja so einfach.

Wie gesagt, wenns so einfach wäre, wieso gibt es dann Kollokationen? Und 
die TAL mieten ja sowieso alle. Find ich auch gut. Wieso sollte jeder 
Anbieter sein eigenes Kabel legen?

Man könnte auch sagen, wieso sollte jeder Anbieter eigene Technik 
aufstellen, die dann nur jeweils halb ausgelastet ist, wenns effizienter 
ist, einmal richtig auszubauen? Nur ist das dann eben auch der Nachteil 
vom Wettbewerb...

> Ich frag mich langsam worin in DE eigentl. der Wettbewerb im TK-Markt
> besteht, bei der BNA zu protestieren u. die T madig zu machen, weil die
> für die anderen Nichts investiert, was sie dann billigst mieten können
> dürfen müssen?
>
> Reinhard S. , du hast was alles schon ausprobiert, bzgl. alternative
> Anbieter > Forcierung des echten Wettbewerbes?

Welche alternativen Anbieter? Das ist bei mir das Problem.

> Zu der Fernanschaltgebühr bei 1&1 kann man das sehr geteilt sehen, es
> gibt auch noch einen Regiozuschlag, der beschreibt wohl das gleiche
> Problem fehlender eigener Systemtechnik von günstigeren Technikpartnern.

Ist das gleiche, hab aber nur bedingt mit dem fehlen eigener 
Systemtechnik von günstigeren Technikpartnern zu tun. Gibt auch 
Telekom/Bit-Stream-Anschlüsse, die kein Regio/Fernanschaltgebühr sind 
und auch Anschlüsse von günstigen Technikpartnern mit 
Regio/Fernanschaltgebühr.

Aber woran das liegt, keine Ahnung.

> Man kann mit solchen Klauseln (Zusatzgebühren) den Kd. ganz schön an
> gewissen kaufmännsichen Einkaufskosten beteiligen, bei der T oder
> anderen Anbietern gibt es sowas wohl nicht.      Warum wohl bloß?

DTAG ist ja hier nicht das Problem, die haben ja überall Technik. Ich 
denk mal, die anderen Anbieter werden das einfach anders kalkulieren und 
diesen Einkaufszuschlag eben auf alle Kunden bundesweit umrechnen.

> Dafür gibt es bei der T den Regiovorteil in etwa gleicher Höhe, und
> beschreibt ein ganz anderes Szenario - seltsam diese ganzen de-weiten
> Tarife, erst der echte harte Wettbewerb macht sowas möglich.

Welcher Regiovorteil? Und bundesweit einheitliche Tarife gabs doch auch 
zu zu Bundespostzeiten, oder irre ich mich da?

> Fragt sich bloß auf welchem Rücken, und zu wessen Kosten.

Tja, wer billig will...

Autor: Franz (Gast)
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Reinhard , entweder ich verstehe deine ersten Sätze nicht, oder du 
meinst vllt. was ganz anderes?
Kolokation ist örtl. Netztechnik, also Zuführung von IP aus anderen 
Netzen = Backbones derer abweichend der T zum HVT = OVST der T.

Daß die TAL, das ist das Stück LastMile vom Netzknoten (OVST) bis zu dir 
oder mir oder uns allen nach Hause, ins Haus, nicht jeder mehrfach 
parallel ausbaut, weil das der teuerste Übertragungsweg nun mal ist, 
sollte logisch sein, deshalb Mehrfachausnutzung durch Vermietung.

Nur wenn in der örtl. OVST (OrtsVermittlungsStelle)sonst keiner außer 
der T seine Technik betreibt, dann ist mit Wettbewerb nur der mögl., 
welcher über die T-Technik läuft (Resale).

Was auch heißt, daß langauslaufende (in km) TALs ebend auf die 
Dämpfungsregeln der T bemessen werden, was einige weiter weg wohnende 
sehr banachteiligt.

Mit der Überlegung
> ...wieso sollte jeder Anbieter eigene Technik aufstellen, die dann nur
> jeweils halb ausgelastet ist, wenns effizienter ist, einmal richtig
> auszubauen?
ist man aber wieder nahe dran an ehemals. soz. Kombinatsbetrieben oder 
Monopolen.

Halb ausgelastet wird nirgend etwas, außer der Anbindung zum Netzknoten 
im MBit-Bereich, Ports werden nur nach und nach aufgerüstet, je nach 
Bedarf oder Planung.

Effektivität erreicht man nur im Verbund, und das widerspricht eigentl. 
dem ewigen Wettbewerb im TK-Bereich in D.

Jeder kocht sein eigenes Süppchen, und wird auch so von den 
Kartellämtern überwacht, aber die Kosten kann man nicht unendlich auf 
die Kd.schaft abwälzen.

> Welche alternativen Anbieter? Das ist bei mir das Problem.
Hast du wirkl. schon alle geprüft, welche ONKZ und welcher ASB ?

> Gibt auch Telekom/Bit-Stream-Anschlüsse, die kein Regio/
> Fernanschaltgebühr sind und auch Anschlüsse von günstigen
> Technikpartnern mit Regio/Fernanschaltgebühr.
Das hängt wohl mit terminl. Regularien zusammen, es soll wohl auch mal 
von der T was günstigeres gegen die Wettbewerber angeboten wurden sein.
Und den Wiederverkäufern (Resalern) in die Karten schauen, geht sehr 
schlecht, man es muß dann wohl so hinnehmen oder es lassen.

Den von mir angesprochen RegioVorteil der T gab es in wettbewerbsstarken 
Regionen, ob es den jetzt noch git, keine Ahnung.
Aber man konnte schon damals mit dem richtigen Vermittler oder T-MA 
einen Regiovorteil herausholen, wenn man wußte wie.
Waren schließlich monatl. immerhin 5 €!

Der Hinweis auf den Rücken mit den Kosten betrifft ja wohl vornehmlich 
nur die jeweils in der Branche Tätigen, und das sind einige zigtausend 
T-MA, sowie alle Fremdfirmen die für die T tätig sind.
Der Service- u. Qualitätslevel bewegt sich ständig, gesamt am Markt, und 
auch bei der T, in welche Richtung ?
Logisch gesehen in die der PK-Preise, ob jedoch Besserung langfristig 
mögl. wäre?
Pläne zur Reduzierung des Personalaufwandes laufen gerade wieder in 
Großstädten > die Netzdokumentation wird wieder verstärkt forciert.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Franz schrieb:
> Reinhard , entweder ich verstehe deine ersten Sätze nicht, oder du
> meinst vllt. was ganz anderes?
> Kolokation ist örtl. Netztechnik, also Zuführung von IP aus anderen
> Netzen = Backbones derer abweichend der T zum HVT = OVST der T.

Das weiß ich, ich hab sowas ne Zeitlang aufgebaut ;) Aber die Anbindung 
solcher Kollokationen lief nicht selten auch über DTAG.

> Was auch heißt, daß langauslaufende (in km) TALs ebend auf die
> Dämpfungsregeln der T bemessen werden, was einige weiter weg wohnende
> sehr banachteiligt.

Dem war mal so, denke ich. Ich hab hier wie gesagt 384 kbit/s von DTAG 
und mehr geht technisch einfach nicht. Zudem bietet die DTAG seit 
15.01.2011 auch RAM an.
>
> Mit der Überlegung
>> ...wieso sollte jeder Anbieter eigene Technik aufstellen, die dann nur
>> jeweils halb ausgelastet ist, wenns effizienter ist, einmal richtig
>> auszubauen?
> ist man aber wieder nahe dran an ehemals. soz. Kombinatsbetrieben oder
> Monopolen.

Richtig, aber wie du schon oben bei der TAL geschrieben hast: 
Mehrfachausnutzung durch Vermietung. Eine Bundespost mit Ihren 
Beamtenapparat und Preisen will ich auch nicht zurück, aber das jeder 
seinen eigenen Spaß aufbaut sehe ich auch nicht als optimale Lösung an.

> Halb ausgelastet wird nirgend etwas, außer der Anbindung zum Netzknoten
> im MBit-Bereich, Ports werden nur nach und nach aufgerüstet, je nach
> Bedarf oder Planung.

Sicher, aber erstmal einen Standort zu erschließen ist ja das 
Kostentreibende. Und wenn man dann nur paar vereinzelte Kunden hat lohnt 
das verständlicherweise nicht.

> Effektivität erreicht man nur im Verbund, und das widerspricht eigentl.
> dem ewigen Wettbewerb im TK-Bereich in D.

Stimmt. Aber was man hier bevorzugt, darüber kann man echt streiten.
>
>> Welche alternativen Anbieter? Das ist bei mir das Problem.
> Hast du wirkl. schon alle geprüft, welche ONKZ und welcher ASB ?

Ja. Wir haben nur einen ASB und die ONKZ ist 36734

> Den von mir angesprochen RegioVorteil der T gab es in wettbewerbsstarken
> Regionen, ob es den jetzt noch git, keine Ahnung.

Stimmt, jetzt wo dus sagst fällt mir ein, das es da mal was gab. Aber ob 
das noch aktuell ist, gute Frage.

> Der Hinweis auf den Rücken mit den Kosten betrifft ja wohl vornehmlich
> nur die jeweils in der Branche Tätigen, und das sind einige zigtausend
> T-MA, sowie alle Fremdfirmen die für die T tätig sind.
> Der Service- u. Qualitätslevel bewegt sich ständig, gesamt am Markt, und
> auch bei der T, in welche Richtung ?

Ich hab keine Ahnung, weil ich den Service der Telekom seit Jahren nicht 
in Anspruch nehmen brauchte. Läuft ja alles :)

Autor: Franz (Gast)
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Mit der Überlegung
> Sicher, aber erstmal einen Standort zu erschließen ist ja das
> Kostentreibende. Und wenn man dann nur paar vereinzelte Kunden hat lohnt
> das verständlicherweise nicht.
liegst du aber in deiner Denkweise nur auf dem Niveau der alternativen 
Anbieter.

Denn wenn dem so wäre, warum bauen die dann nicht dazu noch das billige 
Endleitungsnetz (TAL) gleich mit aus, und hätten völlige Unabhängigkeit 
von der T?

Also bitte mal überlegen, was wie im Verhältnis steht!

Daß eine TAL mieten, mit momentan 10,2 € erheblich billiger ist, als 
eine LWL-Zuführung vom nächsten Netzknoten und Aufbau der DSLAMs inkl. 
SV im Koloraum, dürfte ganz klar sein.
So man die nicht auch von der T als CFV gemietet hat.

Aber wie einfach sich diese Firmen dann doch das Geschäftemachen 
vorstellen und umsetzen, sieht mann dann doch bei dir und hier.

Ohne finanz. Risiko auf vorhandene Ressourcen (T) zurückgreifen u. dann 
noch unrentabel!

Das liegt wohl eher an deren Kalkulationsweise, dem unterirdischen 
Vertrieb u. einem nicht nachzuvollziehenden, nicht wirkl. vorhandenem 
unternehmerischen Risiko von denen, wenn sich das nicht lohnt.

Im freien Arbeitsmarkt würde man sowas als Scheinselbständigkeit 
titulieren, aber im TK-Bereich geht das dann wohl doch so durch, sich 
immer bei ein und demselben Großbetreiber einzunisten.

> ....ich den Service der Telekom seit Jahren nicht in Anspruch nehmen
> brauchte. Läuft ja alles
und schon wieder falsche Ansicht, bei dem Preisdruck in der Branche 
merkst du NICHT, wie man dich am langen Arm zappeln läßt?

Das zählt bei mir auch unter Service, nicht nur wenn etwas nicht mehr 
geht oder man umzieht.

Aber diese Denk- u. Handlungsweise kann man wohl immer mehr begraben, 
bei den immer härter werdenden Umständen am Markt.

Wenn ich mir dann so eure Landschaft aus Googleperspektive anschaue, da 
wird ja einiges klar.

Und du wohnst wahrscheinl. etwas weiter draußen (über 6 km), also schön 
idyllisch und ruhig?

Wird man wenigstens so nicht vom hecktischen und lärmenden Alltag 
belästigt.

Und hat damit andere Vorteile ggü. dem städtischen Leben mit DSL 25/50 
MBit.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Franz schrieb:
> Mit der Überlegung
>> Sicher, aber erstmal einen Standort zu erschließen ist ja das
>> Kostentreibende. Und wenn man dann nur paar vereinzelte Kunden hat lohnt
>> das verständlicherweise nicht.
> liegst du aber in deiner Denkweise nur auf dem Niveau der alternativen
> Anbieter.
>
> Denn wenn dem so wäre, warum bauen die dann nicht dazu noch das billige
> Endleitungsnetz (TAL) gleich mit aus, und hätten völlige Unabhängigkeit
> von der T?
>
> Also bitte mal überlegen, was wie im Verhältnis steht!
>
> Daß eine TAL mieten, mit momentan 10,2 € erheblich billiger ist, als
> eine LWL-Zuführung vom nächsten Netzknoten und Aufbau der DSLAMs inkl.
> SV im Koloraum, dürfte ganz klar sein.
> So man die nicht auch von der T als CFV gemietet hat.

Klar bin ich damit auf dem Niveau der alternativen Anbieter, die 
Wohlfahrt sind sie alle nicht. Und auch die DTAG ist das nicht.

Eine eigene Leitung zum Kunden würde ein vielfaches Kosten, allein schon 
aufgrund des Tiefbaus.

Die TAL muss man doch immer mieten, selbst bei Kollokation. Ich kenne 
allerdings die Preise nicht, wenn man auch den DSL-Port bei der DTAG 
mitmietet.

> Im freien Arbeitsmarkt würde man sowas als Scheinselbständigkeit
> titulieren, aber im TK-Bereich geht das dann wohl doch so durch, sich
> immer bei ein und demselben Großbetreiber einzunisten.

Kann ich so nicht bestätigen.

>> ....ich den Service der Telekom seit Jahren nicht in Anspruch nehmen
>> brauchte. Läuft ja alles
> und schon wieder falsche Ansicht, bei dem Preisdruck in der Branche
> merkst du NICHT, wie man dich am langen Arm zappeln läßt?

Nein, warum?

> Das zählt bei mir auch unter Service, nicht nur wenn etwas nicht mehr
> geht oder man umzieht.
>
> Aber diese Denk- u. Handlungsweise kann man wohl immer mehr begraben,
> bei den immer härter werdenden Umständen am Markt.
>
> Wenn ich mir dann so eure Landschaft aus Googleperspektive anschaue, da
> wird ja einiges klar.
>
> Und du wohnst wahrscheinl. etwas weiter draußen (über 6 km), also schön
> idyllisch und ruhig?

Ja, genau. Und ich gehöre zu den glücklichen, die DSL light bekommen, 4 
Häuser weiter ist Schluss damit.

> Und hat damit andere Vorteile ggü. dem städtischen Leben mit DSL 25/50
> MBit.

Wohl wahr, aber das Problem mit dem Internet kann man ja auch beheben. 
Und das geht leichter als Idylle & Ruhe in die Stadt zu bekommen ;)

Autor: Franz (Gast)
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Reinhard , man sieht du trägst es mit Würde, die DSL-Light-Beschränkung.

Mir hätte auch schon rückwirkend so ein Light-Angebot sehr gefallen, was 
ist das für ein ständiges Suchen und Kontrollieren in dem IbC-Dschungel, 
u. dann erst die Telefonrechnungen.

Zu dem hier muß man aber ganz schön im Bilde sein
> Klar bin ich damit auf dem Niveau der alternativen Anbieter, die Wohlfahrt > 
sind sie alle nicht. Und auch die DTAG ist das nicht.
da wird das Blaue vom Himmel gepredigt und Versprechungen gemacht, was 
hat man da nicht alles schon gehört.
Der Vergleich mit der Wohlfahrt ist da gar nicht so abwegig, wenn man 
ahnungslos den Werbeversprechen lauscht.

Dazu hätte ich dann aber gern eine passable Lösung von dir
> aber das Problem mit dem Internet kann man ja auch beheben.
hier bei uns mit SDSL ultra-Light (256 kBit) über 7600 mtr. 0,6 mm CuDA.

Eine ganze Woche lang habe ich alles Mögliche und Machbare versucht, 
auch im Verbund mit einer Gemeindeverwaltung, und den dort gelisteten 
Interessenten.
Die Region um die es geht ist von 3 verschiedenen VSTn angebunden, 3 
verschiedene Ortsnetze, alles über CuDA, u. trotzdem keine ordentliche 
Lösung zu finden.
Eine einzige örtl. Kolokation in unserer VST, der Rest allesamt leer, 
nichts Wettbewerb oder Interesse.

Was uns die Politik immer so schön auf allen Medien verspricht, ist nur 
kalter Kaffee.
Denen sollte man mal solche Zustände an ihre Dienstsitze verlagern, 
damit die mal hautnah sehen, wie sich das mit solchen Krücken laufen 
läßt.
Wobei das dort nicht so ins Gewicht fallen würde, die produzieren ja eh 
nur heiße Luft und Parolen.
Ob das dann etwas länger bräuchte, bis in die Medien, wäre wohl auch 
egal.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Franz schrieb:
> Reinhard , man sieht du trägst es mit Würde, die DSL-Light-Beschränkung.

Ja, weil ich weiß: es gibt schlimmeres. Kein DSL zum Beispiel :)

> Dazu hätte ich dann aber gern eine passable Lösung von dir
>> aber das Problem mit dem Internet kann man ja auch beheben.
> hier bei uns mit SDSL ultra-Light (256 kBit) über 7600 mtr. 0,6 mm CuDA.
>
> Eine ganze Woche lang habe ich alles Mögliche und Machbare versucht,
> auch im Verbund mit einer Gemeindeverwaltung, und den dort gelisteten
> Interessenten.
> Die Region um die es geht ist von 3 verschiedenen VSTn angebunden, 3
> verschiedene Ortsnetze, alles über CuDA, u. trotzdem keine ordentliche
> Lösung zu finden.

Mach doch deine eigene Anbindung. WLAN-Technik, auch outdoortaugliche, 
ist relativ preiswert :)

> Was uns die Politik immer so schön auf allen Medien verspricht, ist nur
> kalter Kaffee.
> Denen sollte man mal solche Zustände an ihre Dienstsitze verlagern,
> damit die mal hautnah sehen, wie sich das mit solchen Krücken laufen
> läßt.

Glückwunsch das du das gemerkt hast ;) Diese Zeilen könnte man aber wohl 
in vielen Fachgebieten schreiben.

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