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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schottky-Diode parallel zum Eingang


Autor: Sebastian Groener (basecore)
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Hallo,
Ich stehe vor dem Problem dass ich nicht genau weiß wozu diese 
Schottky-Ddiode hier gut ist.
Die Schottky-Diode kann ja als Freilaufdiode, Verpolschutz, als 
Gleichrichterschutz und zur Dämpfung von Störimpulsen aufgrund von 
Leitungsreflexionen dienen.

Das Eingangssignal ist ein sinusförmiges 100MHz 10Vpp Signal und soll 
nicht gleichgerichtet werden. Nachdem dargestellten Aufbau kommt ein 
frequenzkompensierter Spannungsteiler (mit Kondensatoren) zum Einsatz.
Die verwendete MBRM140 ist eine 40V-Diode und ist für einen 
durchschnittlichen Vorwärtsstrom von 1,0A ausgelegt.

Die Freilaufdiode bringt ja bei einer Wechselspannung nicht viel, 
genauso wenig der Verpolschutz.
Kann es sein das damit Störimpulse gedämpft werden können? Wenn ja, wie 
genau funktioniert das?

Falls jemand eine erklärbare Antwort hat würde mich das freuen. Ich habe 
schon mehrere Bücher mit Schaltungen durchforstet aber keine wirklich 
begründete Antwort gelesen.

MFG basecore

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Diese Schaltung, so wie sie hier gezeichnet ist, ist in der Praxis 
unbrauchbar, weil sie den negativen Anteil des Sinus schon in der 
Theorie einfach kurzschließt...

Sebastian Groener schrieb:
> Das Eingangssignal ist ein sinusförmiges 100MHz 10Vpp Signal
Das stimmt so nicht, deine Spannung hat hier 20Vpp, denn du hast 10Vp 
eingegeben...

Autor: Floh (Gast)
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Der negative Teil der Eingangsspannung wird auf -0.3 Volt begrenzt.
Vielleicht eine Schutzfunktion oder eine Signalbegrenzung.

Am einfachsten wärs mal zu sagen, wo / in welchen Kontext du die 
Schaltung gefunden hast.

Autor: Sebastian Groener (basecore)
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Lothar Miller schrieb:
> Das stimmt so nicht, deine Spannung hat hier 20Vpp, denn du hast 10Vp
> eingegeben...

Ja, stimmt. Hab das ganze nur mal schnell nochmal zum besseren 
Verständnis in LTSPICE gezeichnet. Es sollten 20Vpp sein.

Lothar Miller schrieb:
> Diese Schaltung, so wie sie hier gezeichnet ist, ist in der Praxis
> unbrauchbar, weil sie den negativen Anteil des Sinus schon in der
> Theorie einfach kurzschließt...

Ja, diesen Gedankengang hatte ich auch schon, was mich dann noch mehr 
verwirrt hat.

Floh schrieb:
> Am einfachsten wärs mal zu sagen, wo / in welchen Kontext du die
> Schaltung gefunden hast.

Es handelt sich hierbei um einen Analog-Digital-Wandler-Eingang für 
einen 200M/Sample-ADC. D
as Eingangssignal wird für einen 
"Single-Ended-to-Differential"-Konverter (AD6138) verringert 
(aufbereitet).
Der OPA656 dient als hochohmiger Buffer.
Die 0603ESDA-TR1 ist eine Supressordiode (Überspannungsschutzdiode)

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