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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Reihenresonanzkreis, Lösung korrekt?


Autor: Thomas (Gast)
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Hi, ich habe auf den beiden Bildern eine Aufgabenstellung und meine
lösung. Da ich keine Lösung gegebn habe, würde ich freuen wenn jemand 
meine Lösung durchgucken könnte und sagen obs stimmt. Die werte kommen 
mir so absurd vor.
Vielen dank

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Die Werte sind richtig. Da der Ohmische Anteil ja bei 1 MOhm liegt muss 
um die Bandbreite zur erzielen die Kapazitaet klein werden und dann die 
Induktivitaet gross werden.

Autor: Thomas (Gast)
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ok, jetzt noch eine frage, wenn ich das in Multisim simuliere, bekomm 
ich kein strom von 100*10^-6A (rms). erst wenn ich die werte auf 
C=15,91pF und L=15,91H ändere. Kann ich mich in dem fall nicht auf 
Multisim verlassen?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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In LTSpice hat es bei 10KHz exakt 100uA.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Thomas schrieb:
> erst wenn ich die werte auf
> C=15,91pF und L=15,91H ändere.

Das ergibt zwar die gleiche Resonanzfrequenz aber nicht die gleiche 
Bandbreite. Eventuell mal die Einstellungen ueberpruefen?

Autor: Thomas (Gast)
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danke schön, jetzt bin ich zufireden :)

Autor: Johannes (Gast)
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> ok, jetzt noch eine frage, wenn ich das in Multisim simuliere, bekomm
> ich kein strom von 100*10^-6A (rms). erst wenn ich die werte auf
> C=15,91pF und L=15,91H ändere.

Wie hast Du denn simuliert? Zeitbereich oder AC-Analyse?

Bei der Simulation von Schwingkreisen mit hoher Güte kommt es schon 
manchmal zu seltsamen Effekten. Das können z.B. Rundungsfehler sein, die 
sich hier auswirken. Oder die Einschwingdauer verlängern.

Bei der Resonanzfrequenz haben L und C beide eine ziemlich große 
Impedanz, aber mit unterschiedlichem Vorzeichen. Bei der Addition 
(Reihenschaltung) ergibt das theoretisch 0 Ohm; aber schon sehr kleine 
Rundungsfehler können hier einen ziemlich großen Fehler verursachen.

Manchmal haben die Elemente in der Simulationen auch noch parasitäre 
Eigenschaften (Reihen- oder Parallelwiderstand), die man einstellen 
kann.

> Kann ich mich in dem fall nicht auf Multisim verlassen?

Ich kenn mich mit Multisim nicht aus, aber auf eine Simulation kann man 
sich nie 100% verlassen; man sollte da Ergebnis immer kritisch auf 
plausibilität überprüfen.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Damit sich eine Güte von 100 ergibt ( 10KHz Resonanz / 100Hz Bandbreite 
)
muss XC = XL 100 mal höher sein als der Verlustwiderstand, welches sich 
mit 1Mohm berechnet. ( Streng genommen müßten die 10 Ohm RI noch mit 
eingerechnet werden ).
Bei 10 KHz und XC von 100Mohm ergibt 0,15pF.

Die Berechnung ist also richtig.

Ralph Berres

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