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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Arduino mini Pro + AVRISP mkII


Autor: Björn (Gast)
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Hallo
ich als anfänger möchte mir ein Arduino mini Pro zulegen
Mit dem AVRISP mkII konnte ich schon einige atmels erfolgreich füttern 
und gute Fortschritte machen.

Jetzt ist meine Frage kann man das Arduino über den Programmer genauso 
betreiben wie z.b. einen Atmel mega 8 ????


Gibt es probleme wenn ich Bascom verwende ???

Autor: Axel Düsendieb (axel_jeromin) Benutzerseite
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Björn schrieb:
> Arduino über den Programmer genauso
> betreiben wie z.b. einen Atmel mega 8 ?

Ja, aber dann ist das Bootladerprogramm auf dem Board weg. Also vorher 
alles sichern.

Autor: Björn (Gast)
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hi
danke für deine antwort. Das mit dem Bootladerprogramm sichern verstehe 
ich nicht wozu brauche ich das den noch ????

Autor: Axel Düsendieb (axel_jeromin) Benutzerseite
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Wenn Du das Board noch herkömmlich betrieben willst. Wenn nicht, dann 
ist es natürlich egal was aus dem Programm wird.


Axel

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Axel Düsendieb schrieb:
> Wenn Du das Board noch herkömmlich betrieben willst. Wenn nicht, dann
> ist es natürlich egal was aus dem Programm wird.
>
>
> Axel

Die Bootloader für die verschiedenen Arduinos holt man sich mit 
Arduino-Ide
ohnehin auf den Rechner. Insofern muß man sich da gar keine Gedanken 
machen.

mfg.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich verstehe nicht, warum du dir ein Arduino kaufen möchtest, wenn du 
doch ein AVRisp hast? Gerade das MiniPro besteht eigentlich nur aus 
einem ATmega168/328 mit LED und einem Spannungsregler. Alles andere auf 
dem Board ist doch nur billiges Hühnerfutter in Standardschaltung 
(Reset-Taster, Quarz, Kerko).

Das einzig interessante am Arduino dürfte für jemanden mit 
Programmiererfahrung in C oder Assembler die USB-Schnittstelle sein. Die 
fehlt aber beim MiniPro.

Im Ernst, ich habe mir auch vor ein paar Tagen so ein Teil besorgt, 
obwohl ich hier ein JTAGice und andere Profi-Programmer liegen habe, 
aber nur weil ich das Teil für einen WiiCopter (Firmware ist eben mit 
Arduino geschrieben) benutzen möchte und keinen Bock hatte, eine Platine 
zu ätzen. Mein Fazit war, dass mit einem ISP-Programmer der Komfort des 
Arduino flöten geht. Ich habe mir dann einen FTDI-Adapter aus der 
Bastelkiste geschnappt und das Teil wieder Arduino-typisch programmiert. 
Das wiederum hat eigentlich echt Style.

Autor: Björn (Gast)
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auf dem Arduino ist halt alles drauf was ich brauche
Der große vorteil der sich für mich ergibt ist der platzsparende aufbau
ich bekomme das nicht so klein hin

Du spricht bei dem Adurino mini pro von vorteilen die mir verloren gehen 
welche sind das ?

Autor: Daniel (Gast)
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Björn schrieb:
> Der große vorteil der sich für mich ergibt ist der platzsparende aufbau
> ich bekomme das nicht so klein hin

Das glaube ich nicht. Selbst mit SMD1206 bekommst du das genauso 
platzsparend hin, da beim Arduino Mini Pro schon ein Großteil der 
Platine durch die Steckverbinder flöten geht. Was auch noch viel 
rausholt ist der Resonator anstatt Quarz, aber der lässt sich auf einer 
professionellen Platine mit Flussmittel auch sehr einfach löten. Die 
beiden wirst du ohnehin brauchen, wenn es bei deinen Geräten auf kleine 
Abmaße ankommt, schließlich bringt dir ein kleiner µC nichts, wenn deine 
Widerstände in THT0207 und deine Transistoren in TO3 daherkommen.

Björn schrieb:
> Du spricht bei dem Adurino mini pro von vorteilen die mir verloren gehen
> welche sind das ?

Hatte ich doch genannt. Das Arduino Mini Pro besitzt keinen 
FTDI-Wandler. Deshalb musst du das Teil entweder über einen extra 
Wandler programmieren, oder aber du schreibst deine Programme mit 
AVR-Studio (oder ähnlichem) und programmierst über deinen AVRisp. Das 
ist anscheinend ja auch dein Ziel und macht bei anderen Arduinos wegen 
der USB-Schnittstelle vielleicht sogar Sinn. Allerdings hat das dann mit 
Arduino nicht mehr viel zu tun und beim MiniPro entfällt ja die 
Kommunikation mit dem PC über USB. Slebst für RS232 benötigst du noch 
einen Levelshifter. Das Arduino MiniPro ist eben nur ein Atmega in 
Standardbeschaltung. Deshalb meinte ich ja, dass du mit einem mega168 
und Hühnerfutter günstiger wegkommst.

Überhaupt, ein ATmega168 - selbst in DIP-Bauform - ist meinem Augenmaß 
nach noch ein wenig schmäler als das Arduino MiniPro. Und da du ja 
anscheinend nur die Arduino-Hardware und nicht die Software benutzen 
möchtest, bist du einfach flexibler ohne Arduino. Man braucht nicht 
immer einen Reset-Taster (Den habe ich in genau ein Gerät von mir 
eingebaut und da wurde er noch nie benutzt). Und manchmal braucht man 
auch einen größeren Spannungsregler.


Im Prinzip bleibt es ja Geschmackssache. Ich würde mal so sagen: Wenn du 
vorhast, deine Kreationen nach dem Programmieren zu benutzen, dann würde 
ich mir gleich ein paar µCs holen, oder ein paar Arduinos selber bauen 
(Preis 5€ pro Stück bei 10 Stück, ich kann dir dann auch sagen wie und 
wo). Wenn du das alles nur des Programmierens wegen betreibst, dann hol 
dir ein fertiges Arduino und reiß es nach dem Bau wieder aus deiner 
Hardware raus (Dann ist das Platz-Argument aber auch unsinnig).

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