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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Temperatursensor für -30°C bis +80°C gesucht


Autor: Malte (Gast)
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Hallo,

wie im Betreff bereits angegeben suche ich für eine Temperaturmessung 
(Medium = Luft) einen geeigneten Sensor. Der Messbreich ist -30°C bis 
+80°C.
Die höchste Genauigkeit (mindestens 0,5°C) ist eigentlich nur im Bereich 
von -5°C bis +5°C notwendig.

Zur Auswertung habe ich an eine Transimpedanzschaltung gedacht.

Viele Grüße

Autor: Basti (Gast)
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Malte schrieb:
> Hallo,
>
> wie im Betreff bereits angegeben suche ich für eine Temperaturmessung
> (Medium = Luft) einen geeigneten Sensor. Der Messbreich ist -30°C bis
> +80°C.
> Die höchste Genauigkeit (mindestens 0,5°C) ist eigentlich nur im Bereich
> von -5°C bis +5°C notwendig.
>
> Zur Auswertung habe ich an eine Transimpedanzschaltung gedacht.
>
> Viele Grüße

Beitrag "Messverstärker PT1000 Vierleiter"

den beitrag fand ich eigendlich gut. Vorallem weil die 4-leitertechnik 
angesprochen wird.

Autor: A. K. (prx)
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Ist es Vorbedingung, dass du es dir kompliziert machst, oder darf es 
auch was Einfaches wie der übliche DS18B20 sein? Die 0,5° Genauigkeit 
hat er in diesem Bereich.

Autor: Malte (Gast)
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A. K. schrieb:
> was Einfaches wie der übliche DS18B20 sein?

der ist digital, nicht? bin was µC angeht sehr schwach aufgestellt.
oder wie soll der sonst ausgewertet werden?

Autor: John Drake (drake)
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Malte schrieb:
>
> der ist digital, nicht? bin was µC angeht sehr schwach aufgestellt.
> oder wie soll der sonst ausgewertet werden?

Na gut, dann sag' uns in welcher Form du das Sensor-Signal auswerten 
willst: Soll es in irgend ein weiteres System eingespeist werden 
(welches?, welcher Input?) oder einfach nur angezeigt werden (Womit? 
Drehspulinstrument?, 5€-Digitalmultimeter?, PC?)?

Autor: Jörg (Gast)
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erstmal wird eine angezeige über ein mulitmeter reichen

Autor: Malte (Gast)
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Jepp, Auswertung per Multimeter und Hand. Später kann natürlich was 
anständiges folgen.

Autor: Jörg (Gast)
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lol! dacht ich´s mir doch.

Autor: Jörg (Gast)
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die auswertung per multimeter wird aber auf die dauer anstrengend, würd 
schon versuchen das anders zu machen.
bedeutet anfangs vielleicht mehr aufwand, aber hinterher auch besseren 
ertrag.

Autor: Martin XXX. (Gast)
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NTC. Multimeter im Widerstandsbereich. Tabelle.
Genauigkeit: Je nach NTC 0.1°C (K)

Autor: Malte (Gast)
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Möchte aber zu Anfang mit dem Multimeter beginnen. Ist doch am 
einfachsten, oder?

Autor: A. K. (prx)
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Klar, das geht schon. NTC Spannungsteiler, Kalibrierung des anfangs 
recht ungenauen NTC mit genauem Vergleichsnormal (=Eiswasser) und den 
Rest macht die Parametertabelle/Berechnungsformel zum NTC und der 
Taschenrechner.

Autor: Martin XXX. (Gast)
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>Kalibrierung des anfangs
>recht ungenauen NTC mit genauem Vergleichsnormal (=Eiswasser)

Warum kalibrieren ?
0.2% ist doch eine übliche Genauigkeit bei NTCs.
http://www.tewa-sensors.com/product.php?c=0#Tytul

Autor: Martin XXX. (Gast)
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502359
2,49€ Conrad.
Genauigkeit 0.12K

Autor: Malte (Gast)
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Soll heißen ich suche mir nen geeigneten NTC, häng nen Vorwiderstand 
rein, mess die Spannung am NTC, berechne den Widerstand und hab somit 
die Temperatur?!!? Das reicht aus?

Autor: A. K. (prx)
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OK, ich hatte da eher an die Billigdinger gedacht. Wenn man gleich einen 
genauen nimmt, dann geht das natürlich auch.

Autor: A. K. (prx)
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Malte schrieb:

> Soll heißen ich suche mir nen geeigneten NTC, häng nen Vorwiderstand
> rein, mess die Spannung am NTC, berechne den Widerstand und hab somit
> die Temperatur?!!? Das reicht aus?

Fast. Die Höhe der Versorgungsspannung des Spannungsteilers geht 
natürlich direkt mit die Rechnung ein, sollte also zeitnah ebenfalls 
gemessen werden. Und als Vorwiderstand eines 0.1% NTC sollte man nicht 
ausgerechnet einen 5% Kohleschichter nehmen ;-).

Autor: Malte (Gast)
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A. K. schrieb:
> Fast. Die Höhe der Versorgungsspannung des Spannungsteilers geht
> natürlich direkt mit die Rechnung ein, muss also zeitnah ebenfalls
> gemessen werden.

Kannst du das erläutern, versteh ich net ganz.


@martin xxx: besten dank für die links.

Autor: A. K. (prx)
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Malte schrieb:

> Kannst du das erläutern, versteh ich net ganz.

Nehmen wir mal an, dass du als Spannungsquelle eine 9V-Batterie aus der 
Taschenlampe verwendest, und am NTC 4,0V misst. Tag drauf ist die 
Batterie aufgrund eifriger Beleuchtung fast leer, liefert nur noch 7V 
und du misst nun gut 3V am NTC. Was bedeutet das für die Temperatur?

Autor: Martin XXX. (Gast)
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(ups, hab % und °C verwechselt. Sollte 0.2K lauten).

Ja. NTCs sind sehr gut als Temperatursensoren zu verwenden.  Vor allem, 
weil sie auch hochohmig sind und Zuleitungswiderstände weniger eine 
Rolle spielen.

Sie haben aber 2 Nachteile:

1. Jeder NTC-Typ ist anders. PT100 sind alle gleich. Ich kann also jeden 
PT100 an ein PT100 Messgerät hängen. Egal von welchem Hersteller.

2. NTCs haben keine lineare Kennline.

Autor: A. K. (prx)
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Martin XXX. schrieb:

> 1. Jeder NTC-Typ ist anders. PT100 sind alle gleich. Ich kann also jeden
> PT100 an ein PT100 Messgerät hängen. Egal von welchem Hersteller.

Dir ist aber schon klar, dass der Fragesteller schon bei einem einfachen 
Spannungsteiler ins schwimmen zu kommen scheint? PT100 hiesse für ihn 
vermutlich, in den Laden zu gehen und ein hinreichend genaues fertiges 
Thermometer mit/für PT100 zu kaufen.

Autor: Malte (Gast)
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ok. die spannungsänderung am NTC resultiert durch die Änderung der 
betriebsspannung und nicht aufgrund von temperaturänderungen?!

tag 1  => 4 volt = 30°C
tag 2  => 3 volt, aber immer noch = 30°C

deshalb versorgungsspannung ebenfalls messen und die schwankungen 
rausrechnen?!

Autor: Malte (Gast)
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Hab da glaub ne passende Seite gefunden:

http://www.sprut.de/electronic/temeratur/temp.htm

Autor: A. K. (prx)
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Malte schrieb:

> deshalb versorgungsspannung ebenfalls messen und die schwankungen
> rausrechnen?!

Yep, genau so wars gemeint.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Martin XXX. schrieb:
> 2. NTCs haben keine lineare Kennline.

Pt100 auch nicht.  Selbst die quadratische Näherung ist nur für
einen bestimmten Temperaturbereich brauchbar.

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Martin XXX. schrieb:

> Ja. NTCs sind sehr gut als Temperatursensoren zu verwenden.  Vor allem,
> weil sie auch hochohmig sind und Zuleitungswiderstände weniger eine
> Rolle spielen.

ACK

> Sie haben aber 2 Nachteile:

> 1. Jeder NTC-Typ ist anders. PT100 sind alle gleich. Ich kann also jeden
> PT100 an ein PT100 Messgerät hängen. Egal von welchem Hersteller.

Nun, bei Präzisionsmessungen müssen auch PT100 kalibriert werden,
auch wenn sie per Definition 100 Ohm haben sollen. Höchstens die
Kennliniensteigung ist in etwa gleich. Wobei durch die geringere
Steigung der elektronische Aufwand deutlich grösser ist.

> 2. NTCs haben keine lineare Kennline.

PT100 leider auch nicht.
Gruss
Harald

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