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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wicklung von Elektromagneten


Autor: johannes L. (Gast)
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Hi
Ich habe eine Frage zum Wickeln von Elektromagenten im Forum Steht ja 
unglaublich viel Formel zeugs zur berechnung der Stärke aber nicht wie 
man einen Wickelt.
So meine frage:Kannn man einfach Lackdraht auf Eisen wickeln als auch 
über Kreutz?

Autor: Jens G. (jensig)
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Eigentlich ja, aber die Wickeldichte wird kleiner, und Drahtlänge pro 
Windung wird größer, wenn Du einfach wild hin- und herwickelst. Damit 
geringerer Wirkungsgrad.

Autor: Peter R. (pnu)
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CuL hat eine Isolation, die nicht mehr als mit 30V (über Daumen gepeilt, 
genau siehe Datenblatt) belastet werden darf, das Eisen darf also nur 
wenig  Spannung gegenüber der Wicklung haben.
Wenn am Eisen scharfe Kanten sind, könne diese die Drahtisolation 
durchschneiden.

Wenn kreuz und quer gewickelt wird, ist der Cu-Füllfaktor schlecht, man 
bekommt bei gegebenem Durchmesser weniger Windungen auf das Eisen und 
damit bei gegebenem Strom weniger Feldstärke.

Bei vielen Elektromagneten für mechanische Betätigung sind die 
Wicklungen direkt auf den glatten Eisenkern gewickelt. Wegen der 
Wärmeableitung wird das gern gemacht. Bei Relais geht das nicht, da dort 
die Spannung der Wicklung relativ zum Kern meistens undefiniert ist.

Autor: Floh (Gast)
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johannes L. schrieb:
> So meine frage:Kannn man einfach Lackdraht auf Eisen wickeln als auch
> über Kreutz?

Auf jeden Fall erst mal z.B. ein Gewebeklebeband rein um die Kanten zu 
mildern. Dann fängst du auf einer Seite an mit wickeln. Immer schön eine 
Wicklung neben die vorherige anlegen, so gibts einen recht hohen 
Füllgrad.
Wenn du am anderen Ende angekommen bist und noch mehr Wicklungen 
brauchst, musst du eine 2te LAge drauf wickeln, diesmal einfach in die 
andere Richtung.
Sobald du mit mehr als 30V arbeitest empfiehlt es sich, zwischen die 
erste und die zweite Lage einen Isolator (z.B. Klebeband) einzubauen.
:-)

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