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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Buck-Driver für Power-LED


Autor: LEDfan (Gast)
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Ich spiele mit dem Gedanken, einen Buck-driver für eine Power-LED selbst 
zu bauen, d.h. einen Abwärtswandler.
Spannungesquelle sollen zwei Li-ion-Zellen sein, also 6V..8,4V, je nach 
Ladezustand, die LED soll 3A bekommen (Vorwärtsspannung 3,4V).
Das ganze basierend auf einem µC (z.B. ATtiny13), dessen PWM den 
Schalt-Transistor steuern soll.

Vielleicht stelle ich mir das ja auch zu einfach vor, aber meine 
momentane Vorstellung eines Schaltkreises dazu sieht so aus:

(+)------+
         |
  µC>----T (PMOS FET)
         |
         +---+
         |   |
         L   |
         |   |
        LED  |
         |   _
  µC<----+   A (Diode)
         |   |
         R   |
         |   |
(-)------+---+

L: Spule;
R ist der Messwiderstand, damit der µC die Stromstärke messen und über 
das Tastverhältnis am FET steuern kann.
Der FET hängt natürlich nicht direkt am µC (zu hohe Bezugsspannung), 
sondern wird über einen Transistor bedient (plus zwei als Gate-Treiber, 
nehme ich an).
Meine Frage ist zunächst, ob diese Schaltung überhaupt grundsätzlich 
brauchbar ist.

Autor: MaWin (Gast)
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> Meine Frage ist zunächst, ob diese Schaltung
> überhaupt grundsätzlich brauchbar ist.

Funktioniert genau so lange bis dein uC
mal strikt und den PMOSFET dauern an lässt.

Dann gibt es magischen Rauch.

Als Chinabilligramsch sicher brauchbar.

Autor: Edding (Gast)
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Mach die Schaltung andersherum, mit N-Mosfet. Die durchverbundene Masse 
brauchst du ja nicht.

Und nimm nen Tiny25 (oder 45/85) statt dem Tiny13. Der kann mittels PLL 
auch PWM mit z.B. 250kHz machen, d.H. Spule wird kleiner.

Autor: LEDfan (Gast)
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Hab auch schon darüber nachgedacht, NFETs gibts ja bessere, aber das 
macht das Messen der Stromstärke schwieriger...

Und wie groß sollte ich die Schaltfrequenz denn wählen? Hohe Frequenzen 
machen ja auch mehr Schaltverluste.

Autor: Edding (Gast)
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LEDfan schrieb:
> aber das
> macht das Messen der Stromstärke schwieriger...

Klar... teuren INA139 o.Ä. einsetzen.
Oder, nur so als blöde Idee:
Strom+Spannung auf der Primärseite messen + regeln, Wirkungsgrad ist in 
etwa bekannt und recht konstant, der Strom durch die LED folgt also der 
Energieentnahme aus der Batterie.

Und die Batteriespannung zu messen macht eh Sinn, zwecks 
Tiefentladeschutz.

LEDfan schrieb:
> Und wie groß sollte ich die Schaltfrequenz denn wählen? Hohe Frequenzen
> machen ja auch mehr Schaltverluste.

Andersherum gefragt: Spielt das Gewicht eine Rolle? wie schwer darf die 
Drossel denn werden?

Schmeiss doch deine Daten mal hier rein:
http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/abw_smps.html
und vergleiche die vorgeschlagenen Drosseln für 20,75,125,250 kHz.

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