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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Seltsamer Defekt in Gartenhauselektrik


Autor: Loetknecht (Gast)
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Hallo,

heute wollte ich die Gartenbeleuchtung in Betrieb nehmen. Dabei handelt 
es sich über Niederspannungsleuchten, welche über einen Trafo versorgt 
werden. Der Trafo wiederum steckt in einer Außensteckdose, deren 
Zuleitung (via Erdkabel) ins Gartenhaus führt.
Dort hatte der Vorbesitzer einen Schukostecker an die Erdleitung 
gefriemelt und zum Einschalten in die Steckdose gesteckt.
Sicherheitshalber habe ich noch einen FI - Zwischenstecker zwischen 
Steckdose und Zuleitung angebracht.
Beim Test heute Mittag war alles OK, heute Abend hat es aber den FI 
rausgehauen, als ich die Gartenhausbeleuchtung eingeschaltet habe.
Deshalb habe ich die Gartenhausbeleuchtung ausgeschaltet und den FI 
wieder reingedrückt.
Daraufhin leuchtete die Gartenhausbeleuchtung (2 x 40W Glühbirne) trotz 
offenem Lichtschalter, allerdings nur schwach.

Wodurch könnte dieser Effekt zustandekommen?

Die Erdung an der Steckdose habe ich überprüft, die ist OK.

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Hast du Ahnung von Elektrik? Wenn nein, dann lass liebr einen Fachmann 
ran. Wenn du ahnung haben solltest, könntest du folgendes Probieren.
Zieh den Trafo der Beleuchtung mal auf der Steckdode und schalte diese 
dann an. Fliegt jetzt auch der FI?
Sieht eigentlich nach einem Defekten Schalter aus, wenn das Licht 
trotzdem an bleibt. Ist das erdkabel die einzige versorung des 
Gartenhauses? Kontrollier besser auch gleich alle Stecker, Steckdoen, 
Schalter und Abzweigdosen mal und schau nach ob die Verkabelung richtig 
und sachgemäß gemacht wurde (Alles richtig angeschlossen, wurde sauber 
gearbeitet, vielleicht wurde auch beim abisolieren der Kabel in den 
Mantel der Adern geschnitten und durch Feuchtigkeit sind Kirechströme 
entstanden, hatte ich auch mal in einer Elektrik vorgefunden, da suchst 
du ewig nach)

Autor: Loetknecht (Gast)
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Von Elektrik habe ich schon Ahnung.

Wenn ich den Trafo ausstecke bleibt der FI drinnen und das Licht 
leuchtet auch nicht mehr.
Das von mir erwähnte Erdkabel führt vom Gartenhaus zu der 
Außensteckdose.
Das Gartenhaus selbst wird über ein anderes Erdkabel versorgt.

Wie könnte ein defekter Schalter zu diesem Effekt führen?

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Hast du also 2 Kabel die zum Gartenhaus hinführen? Gibts da irgendwo 
vielleicht eine verbindung.
Der Schalter könnte Leckströme zulassen
Könntest du das ganze vielleicht mal als Skizze darstellen, damit man es 
sich einfacher vorstellen kann

Autor: abc (Gast)
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Sind die Kabel auch für soetwas geeignet/spezifiziert?

Ich habe mal von einem Prof. gehört, dass bei ihm gerne der FI 
anscheinend vollkommen willkürlich ausgelöst hat. Er wohnte über einem 
feuchten Keller, und da drang irgendwann halt Feuchtigkeit in die 
Isolation der Steigleitungen ein, da sie nicht für Feuchträume 
zugelassen waren....

Autor: dummschnack (Gast)
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Hi,

ich hoffe aber vor seiner Zeit als Prof., ansonsten: Wow, als Prof. 
bekommt mann ja ein "Traumgehalt" (von wegen im feuchten Keller 
wohnen... ;-) )

Autor: dummschnack (Gast)
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Ok
über einen feuchten Keller,hört sich aber auch nicht so besoners an.

Autor: oszi40 (Gast)
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Gerüchten zu Folge hat einer, als der Herr Prof. Multi noch lebte, das 
Multimeter erfunden. Damit könnte man sogar stromlose!! Kabel messen.

Wenn das Wissen dazu allerdings nicht vorhanden ist, sollte man lieber 
einen Fachmann bestellen bevor es gefährlich wird.
FI-Funktion siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter

Autor: Maddin (Gast)
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"Dort hatte der Vorbesitzer einen Schukostecker an die Erdleitung
gefriemelt und zum Einschalten in die Steckdose gesteckt."

lies deinen Kram mal bevor du Ihn abschickst, wie soll das jemand 
verstehen!? Was heißt dort und in welche Steckdose wurde was wann zum 
Einschalten gesteckt?

"Das von mir erwähnte Erdkabel führt vom Gartenhaus zu der
Außensteckdose."

Es ist übrigens enfachen wenn man beim Aufzählen solcher Verbindungen 
die Richtung einheitlich hält und das nicht ständig mischt, sonst weis 
keiner wo nun was ist.

"Daraufhin leuchtete die Gartenhausbeleuchtung (2 x 40W Glühbirne) trotz
offenem Lichtschalter, allerdings nur schwach."

Wo ist nun der Lichtschalter? Ich denke es wurde gesteckt um zu 
schalten?

"Das Gartenhaus selbst wird über ein anderes Erdkabel versorgt."

Ist das Licht von dem du sprichst denn nicht Teil des Gartenhauses, oder 
benötigt das Haus die weitere Zuleitung damit es aufrecht steht und 
zusammenhält?

Das ist wirklich der schlechtest beschriebene Problemfall den ich hier 
gelesen habe....

Hau mal in die Tasten und schaffe mal etwas klarheit hier!

M.

Autor: Michael S. (technicans)
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@Loetknecht
>Von Elektrik habe ich schon Ahnung.
Da hab ich auch ernste Zweifel.

Ansonsten würde ich mal die Steckdosen (und Schalter)überprüfen
ob da der Kunststoff noch okay aussieht oder ob das ganze schon
langsam am schmoren ist(Kunststoffe können verkohlen). Jemand
der von Elektrik Ahnung hat, weiß das und prüft das nämlich.
Alternativ mal die Kabel an den Knick-gefährdetsten Stellen
checken ob da eine Schadstelle ist.
Hoffentlich weißt du, wie man einen FI anschließen muss?

Autor: Maddin (Gast)
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...ist ein FI Zwischenstecker, denn muss man nicht anschließen, aber 
kann hoffen das das Funktionsprinzip klar ist...

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Maddin schrieb:
> Hau mal in die Tasten und schaffe mal etwas klarheit hier!
Ich fände eine Skizze praktischer, aber beim Rest bin ich völlig deiner 
Meinung.
Bei der zweiten Leitung, die da irgendwo hingeht, bin ich 
ausgestiegen...

Autor: Gä (Gast)
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Was soll er denn noch zusätzlich schreiben?
Vollzieht einfach, wie beschrieben, dann wird es auch klar.

Autor: U. B. (pasewalker)
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> ... dann wird es auch klar.

Mir nicht.

Autor: Knilch (Gast)
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Hol endlich den Regenwurm aus der Wiska-Dose. Das ist ja sonst 
Tierquälerei, immer wieder durch 30mA ausm Winterschlaf geholt zu 
werden...

Autor: Loetknecht (Gast)
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@oszi40:
Was ein Multimeter ist und wie man es bedient ist mir schon klar. Damit 
habe ich z.B. die Erdverbindung der Steckdose überprüft.
Was sollte ich deiner Meinung nach weiter durchmessen?
Mein Problem ist, dass alle Leitungen eingegipst sind und die 
Leitungsführung nicht leicht nachzuvollziehen ist.
Die Leitungen wurden anscheinend von keinem Fachmann verlegt. Eine 
andere Steckdose in dem Gartenhaus musste ich bereits stillegen, da dort 
PE nicht angeschlossen war.

@technicans:
Bevor ich alle Wände aufklopfe wollte ich, zwecks gezielter Fehlersuche, 
erstmal hier im Forum nach Tips fragen. Ich hatte gehofft, das evtl. 
schon mal jemand ein ähnliches Problem hatte.
Wenn das nicht erwünscht ist sollte man dies irgendwo auf der Startseite 
vermerken.


@ALL:
Tut mir leid, dass ich mich anscheinend nicht klar ausgedrückt habe.
Deshalb nachfolgend nochmals der Versuch einer genaueren Beschreibung:

Sicherungskasten
|
| Erdkabel 1
|
V
Gartenhaus
|
---> Lichtschalter ---> Deckenlampe (2 x 40W Glühlampe)
|
---> Steckdose
     |
     |
     V
     FI (Zwischenstecker)
       |
       | Erdkabel 2; über Schukostecker mit FI verbunden
       |
       V
       Außensteckdose
         |
         |
         V
         Außenlampen


Ich hoffe, damit konnte ich die Verkabelung etwas verdeutlichen.

Inzwischen habe ich auch weitere Tests gemacht und herausgefunden, das 
das Erdkabel 2 und alles nachfolgende "unschuldig" sind.
Wenn ich, bei ausgeschaltetem Lichtschalter, eine normale Handlampe an 
die Steckdose anschließe, leutet die Deckenleuchte ebenso schwach.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Loetknecht schrieb:
> Deshalb nachfolgend nochmals der Versuch einer genaueren Beschreibung:
aaah, alles klar.


> Wenn ich, bei ausgeschaltetem Lichtschalter, eine normale Handlampe an
> die Steckdose anschließe, leutet die Deckenleuchte ebenso schwach.
Ist die Steckdose vielleicht parallel zum Lichtschalter angschlossen?
Also so:
              Lampe
   +-----------(X)-------------N
   |
   |    --._  Schalter
   +----o  o-------------------L
        |  |
        |  |
        |  |
      /¯|¯¯|¯\ Steck-
      | O  O | dose
      \______/
Kannst du so überprüfen: Wenn du die Handlampe an die Steckdose steckst 
und den Lichtschalter betätigst, müsste die Lampe ausgehen.

Autor: Loetknecht (Gast)
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@michael_h45:

Danke für den Tip, das werde ich nachher gleich überprüfen.
Aber wer käme auf die Idee, eine Steckdose so zu installieren?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Loetknecht schrieb:
> Aber wer käme auf die Idee, eine Steckdose so zu installieren?

Der Herr Schaltfehler
.-)

Autor: oszi40 (Gast)
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1.Ist irgendwo eine (ausgebrannte) Abzweigdose wo einer allerlei 
Verwirrung gestiftet oder herumgeklemmt hat?

2.Ein FI löst immer dann aus, wenn der hin- und der rückfließende Strom 
sich nicht aufheben sondern etwas irgendwo anders abfließt. Siehe 
Wiki-Skizze.

Autor: Gärtner (Gast)
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Vielleicht war es der fehlerhafte Versuch, die gesteckte Leitung nach 
draussen abschaltbar zu machen.

Autor: Loetknecht (Gast)
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@michael_h45:
Vielen Dank nochmals, die Steckdose hing wirklich parallel zum Schalter. 
Danach hätte ich wohl noch eine Weile gesucht.
Ich werde wohl doch einen kompletten Plan der Elektrik in dem Gartenhaus 
anfertigen müssen und alles kontrollieren.
Wer weiß, was für Überraschungen sich da noch verstecken.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Gerne.
Ich sollte öfters Lotto spielen =)

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