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Forum: PC-Programmierung Delphi mit microcontroller(ATMEGA32)


Autor: david (Gast)
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Hallo,

ich habe ein Projekt in der Schule laufen bei dem ich eine CNC-Maschine 
über einen Microcontroller steuere, was sehr gut funktioniert. Der 
Microcontroller wird allerdings wiederum vum Delphi geteuert, denn in 
Delphi rechne ich alle wichtigen Înformationen aus und sende sie dann 
weiter an Microcontroller. Das Senden erfolg auch ohne weidere 
Probleme(SENDBYTE), (ich verwenden in delphi die Port.dll). So und jetzt 
kommt das Problem :

Damit keine größere Warte Zeiten entstehen, habe ich einfach in einer 
whileSchleife den READBYTE eingesetzt mit einem delay von 500ms, nach 
kurzen zeiten bekommt er noch was zurück, doch ab einen gewissenen 
Distanz schiesst Delphi den opencom ab oder macht sonst was, so dass eng 
den FERTIG von Micorcontrolelr nicht mehr kann empfangen.

Es liegt nicht am microcontroller, der empfangt und sendet wie er soll!

Hab auch schon Probiert mit anderen Methoden, doch bis jetzt ohne 
erfolg!
z.b. nicht mit while sondern in einem Timer .... repeat until ...

Ich bitte um Hilfe, DANK

p.s. : bei unverstaendnissen meiner Aussage, einfach nachfragen :)

Autor: Urban B. (kami89)
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hallo,

Zeig doch erstmal deinen Delphi-Code, und am Besten gleich noch den 
(relevanten Teil vom) Mikrocontroller-Code.

Nach deiner Beschreibung gehe ich aber mal davon aus dass du ohne 
Plausibilitätskontrolle arbeitest?
Bei einer CNC-Steuerung würde ich unbedingt bei jedem Befehl per RS232 
eine Checksumme mitschicken, damit der Empfänger einen allfälligen 
Fehler mitbekommt und das Datenpaket nochmals vom Sender anfordern kann.

Es wäre möglich dass bei deinen Tests irgendwann mal ein Byte verloren 
geht oder sich ein Geisterbyte einschleicht, dann wird deine Auswertung 
wohl schon überfordert sein. (Reine Vermutung da ich den Code ja nicht 
anschauen konnte!)

Die Zeit, welche für die Plausibilitätskontrolle draufgeht, wirst du ja 
wahrscheinlich eh haben, da vermutlich die Maschine das langsamste Glied 
im Informationsfluss darstellt...

Autor: CuSO4 (Gast)
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Angehängte Dateien:

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>doch ab einen gewissenen Distanz schiesst Delphi den opencom ab

Wie ist das zu verstehen? Meinst du mit "Distanz" die Kabellänge oder 
eine längere Wartepause? Was meinst du mit "schiesst Delphi den opencom 
ab"?

Ist die Schnittstelle noch geöffnet, wenn der Fehler auftritt oder 
nicht? Bei geschlossener Schnittstelle liegt der Fehler bei deinem 
Delphi-Programm. Delphi schiesst sicher nicht von selbst die 
Schnittstelle ab, das passiert nur dann, wenn dein Sourcecode das 
irgendwo anordnet. Es ist deine Aufgabe als Programmierer, die korrekte 
Handhabung der Schnittstelle sicherzustellen. Bau doch eine zusätzliche 
Sicherheitsabfrage in deine Sende- bzw- Empfangsroutinen ein. Teste VOR 
jedem Zugriff auf die Schnittstelle, ob diese geschlossen oder geöffnet 
ist und gib eine entsprechende Fehlermeldung aus, wenn es Probleme gibt.

Weitere mögliche Fehlerquelle:
Ist die Schnittstelle im PC, die du verwendest, eine echte serielle 
Schnittstelle mit UART oder bloss ein USB-RS232-Adapter? Bei einem 
USB-Adapter kann es sein, dass der in "Suspend Mode" geht, wenn er 
längere Zeit nichts zu tun hat. Der Suspend-Mode wird wiederum von 
Windows selber ausgelöst, in diesem Fall musst du die entsprechenden 
Einstellungen in deinem Betriebssystem ändern. Siehe dazu den 
angehängten Text.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wozu braucht man eine "port.dll", wenn eine serielle Schnittstelle 
verwendet wird?

Autor: Peter (Gast)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Wozu braucht man eine "port.dll", wenn eine serielle Schnittstelle
> verwendet wird?

das habe ich mich auch gefragt, aber es steht ja  nirgends da das er die 
Serielle schnittstelle verwendet. Keine ahnung auf was SENDBYTE geht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Peter schrieb:
> aber es steht ja  nirgends da das er die
> Serielle schnittstelle verwendet

Wie interpretierst Du dann das hier?

> doch ab einen gewissenen Distanz schiesst Delphi den opencom

Autor: david (Gast)
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Hallo,

Ja ich benutzte eine richtige Serielle Schnittstelle und keine USB to 
Seriel Adabter!

Also es ist so dass ich Kordinaten zu dem Microcontroller sende ... und 
dann läuft mein delphi in eine whiile schleife um immerwiederabzufragen 
ob der Microcontroller fertig ist mir dennen Kordinaten, um sofirt die 
naecksten zu senden !

==========
//senden
=========
======================
// empfangen

Temp := readbyte;
while chr(Temp) <> '*' do
begin
    delay(500);        //damit eer nicht dauernt duerchläuft eine kleine 
paus
    Temp := readbyte;
end;
=========================

so wenn ich jetzt kleiner Schritte fahre, dass heisst er ist nicht so 
lange in der Schleife (dempfangen) funktioniert es ... fals länger 
Kordinaten gesenden wurden, bekommt er keinen * obwohl microcontoller 
einen senden ... ich GLAUBE dass in eine gewissenen Zeit den com 
geschlossen wird ... dass ich das einzige was passen würde, doch 
allerdings ist dat schwer forstellbar , das ist wohl war ...

Autor: david (Gast)
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und warum brauch man eine Port.dll ???

Wie möchte man sont mit delphi etwas an den com schnittstelle senden 
????

Autor: Peter (Gast)
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lies dir doch erstmal genau durch wie

readbyte

arbeitet, meine vermutung ist das er wartet bis ein zeichen da ist, du 
musst nicht selber danach warten. So ist es zumindest in den meisten 
programmiersprachen wenn man nicht auf den "nichtblockierendnen" modus 
umschaltet.

Autor: Peter (Gast)
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david schrieb:
> Wie möchte man sont mit delphi etwas an den com schnittstelle senden
> ????

windows bietet dafür eine API an, die Port.dll braucht man nur wenn man 
direkt auf die IO-Adresse zugreifen will. Das ist hier aber überhaupt 
nicht notwendig

Autor: david (Gast)
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Hab noch nie mit API gearbeitet .. desswegen keine ahnung :S

OPENCOM
Parameter: Zeichenkette als nullterminiereter String
Öffnen der seriellen Schnittstelle
Rückgabe: Bei Fehler 0.


SENDBYTE
Parameter: Ein Byte (0..255)
Senden eines Bytes über die serielle Schnittstelle. Diese muß zuvor mit 
OpenCom geöffnet worden sein.


READBYTE
Parameter: keine
Lesen eines Bytes von der seriellen Schnittstelle. Diese muß zuvor mit 
OpenCom geöffnet worden sein.
Rückgabewert: -1 bei Fehler, sonst das empfangene Byte

Autor: Peter (Gast)
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david schrieb:
> READBYTE
> Parameter: keine
> Lesen eines Bytes von der seriellen Schnittstelle. Diese muß zuvor mit
> OpenCom geöffnet worden sein.
> Rückgabewert: -1 bei Fehler, sonst das empfangene Byte

da muss es doch noch mehr doku geben, wie werden timeouts behandelt?

Kann es sein das du RSCOM-DLL verwendest und nicht port.dll?

Autor: Peter (Gast)
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mach doch einfach mal ein test


while TRUE do
begin
   Temp := readbyte;
end


sende aber nicht an die Schnittstelle. Dann sollte das programm 
eigentlich keine CPU zeit brauchen -> readbyte warten auf daten. Wenn 
dein Programm docht CPU-zeit braucht dann blockiert der aufruf von 
readbyte nicht -> doku genau lesen wie es dann richtig geht.

Autor: david (Gast)
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ich benutze die port.dll


while TRUE ... was aht es mit dem true aufsich .... was soll true sein 
??

Autor: Sepp (Gast)
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true ist ein boolscher Ausdruck, wie '1' in C.

API Call:


function CreatePortHandle(PortID: string; PortNumber: cardinal): 
THandle;
  begin { CreatePortHandle }
  PortID := '\\.\' + UpperCase(PortID) + IntToStr(PortNumber);
  Result := CreateFile(PChar(PortID),                 // name
                       GENERIC_READ or GENERIC_WRITE, // access 
attributes
                       0,                             // no sharing
                       nil,                           // no security
                       OPEN_EXISTING,                 // creation action
                       FILE_ATTRIBUTE_NORMAL,         // attributes
                       0);                            // no template
  end;  { CreatePortHandle }

Autor: Sepp (Gast)
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Sorry, für Com Port:

ID_COM               = 'COM';

Gruß Sepp

Autor: Sepp (Gast)
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Aufruf für Com Port 1:

CreatePortHandle(ID_COM, 1);

Autor: david (Gast)
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wenn ich diese Funktion einbinde... und wie oben angegeben whiel TRUE do 
abfrage ich das automatisch ne abfrag für den COM ? das true muss doch 
mit irgendetwas in verbindung seten Z.B:  while Test = true do ....

und

wie kann ich mit dieser funktion etwas senden und empfangen ?

Autor: david (Gast)
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bitte nur ein Beispielcode danke

Autor: alex618 (Gast)
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Autor: Peter (Gast)
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david schrieb:
> das true muss doch
> mit irgendetwas in verbindung seten Z.B:  while Test = true do
ich glaube du solltet dich erstmal noch ein wenig mit den grundlagen von 
Delphi beschäftigen.


wenn das geht:

var x: Boolean;
x := true;

if x then
  println("test");

warum sollte dann

if true then
   println("test");

nicht auch gehen. Es wird bei if geprüft ob der wert wahr ist. Und true 
ist nun mal wahr.
Man könnte auch schreiben

if true=true then
   println("test");

oder

if false=false then
   println("test");

oder

if true<>false then
   println("test");

http://www.delphipraxis.net/57121-ueber-den-umgang...


(sind bestimmt noch fehler drin, mein delphi zeit ist leider schon viele 
jahre her, da heiß es noch pascal)

Autor: david (Gast)
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ja ok ... also mit den grundlagen von delphi kennen ich mich schon ein 
wenig aus ... hab nur nicht den sinn in dieser schleife gesehn , well du 
bleibs ja immer in dieser schleife ...

aber ja ich sage dir trotzdem vielen vielen dank für deine(eure) Hilfe, 
sehr net.

mfg

david

Autor: Peter (Gast)
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david schrieb:
> hab nur nicht den sinn in dieser schleife gesehn , well du
> bleibs ja immer in dieser schleife ...
genau das war der sinn, ich wollte damit nur ermittln ob die Readbyte 
auf daten wartet oder ob es immer sofort zurückkehrt. Normalerweise 
wartet es auf das nächste byte also brauchst du nicht selber ein sleep 
danach zu machen. Ein sleep in einem Programm ist oft nur der versucht 
einen Fehler zu beheben der eigentlich in dem Programm ablauf selber 
liegt.

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