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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Notstrom-Generator synchron oder asynchron


Autor: Michael_ (Gast)
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Ein Bekannter, welcher sich immer eine lange Zeit nimmt um sich etwas 
anzuschaffen, nervt mich seit Monaten mit Fragen zu einem 
Notstromaggregat.
Er wollte im Notfall die Heizungsanlage und eine Entwässerungspumpe 
außen am Haus betreiben.
Bei der Frage, ob es ein synchrones oder asynchrones sein muß, kam ich 
auch nicht weiter.
Ich hätte ja eines aus dem Baumarkt genommen, aber die währen asynchron.
Nun hat er gekauft, lindgrün im Porsche-Design, synchron und 2KW.
Billig war es jedenfalls nicht.

Autor: MaWin (Gast)
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Synchron ist besser aber teurer,
oftmals Diesel und damit spritsparender als die kleinen Benzin-Moppel,
Honda ist "elektronisch" und noch teurer dafür halbwegs leise.

Autor: Mark (Gast)
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Die Hondas haben auch alle Synchrongeneratoren, die stärkeren machen die 
Ausgangsspannung mittels Wechselrichter.

Autor: Michael_ (Gast)
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Aber was ist das technische Prinzip?
Ist es die synchrone Betreibung mehrerer Generatoren, was ich gelesen 
habe?

Autor: Frank Xy (flt)
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Michael_ schrieb:
> Aber was ist das technische Prinzip?
> Ist es die synchrone Betreibung mehrerer Generatoren, was ich gelesen
> habe?

http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom-Synchronmaschine

Ist das so schwer zu finden?

Autor: cro (Gast)
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Es kommt drauf an, für was man die Dinger braucht.

Als äußerst zuverlässiges Notstromgerät, welches vielleicht einmal in 20 
Jahren aber dafür mit sehr großer Zuverlässigkeit anspringen muss, kommt 
eigentlich nur ein Markengerät wie "Honda" in Frage. Ist da dann eine 
schlechte Kraftstoffqualität im Tank, springt es (unter Umständen) schon 
nach einem Jahr nicht an.

Die Wechselrichtergeräte sind speziell für elektronische, empfindliche 
Geräte geeignet, welche auch unter  verschiedenen Lastbedingungen eine 
konstante Spannung, Leistungsverfügbarkeit benötigen.

Zu Unterschied Synchron, Asynchron findet sich eigentlich genug im Netz.

Für die Heizungsanlage sollte ein Asynchron ausreichen.

Ich sehe eher das Problem, dass das Gerät nach zwanzig Jahren nicht 
anläuft.

An meinem 15 Jahre alten Diesel Faryman Motor kann ich nach drei Jahren 
Kurbel und das Ding läuft mit einer Rauchwolke an

Bei den heutigen Diesel (und Benzinqualitäten) ist dies nicht unbedingt 
gewährleistet.
(Der Bioanteil im Diesel wird speziell stabilisiert -vor Oxidation etc.)

Autor: Michael_ (Gast)
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Kann man hier was falsch machen? Hat jemand so ein Billigteil in 
Gebrauch?
http://www.penny.de/index.php?id=10095&tx_nxangebo...

Autor: Düsendieb (Gast)
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2.800 Watt max. Leistung

und dann nur:

2 x 230-V-Steckdosen

ein Drehstromausgang währe nicht schlecht

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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cro schrieb:
> Als äußerst zuverlässiges Notstromgerät, welches vielleicht einmal in 20
> Jahren aber dafür mit sehr großer Zuverlässigkeit anspringen muss, kommt
> eigentlich nur ein Markengerät wie "Honda" in Frage. Ist da dann eine
> schlechte Kraftstoffqualität im Tank, springt es (unter Umständen) schon
> nach einem Jahr nicht an.

Meines Wissens sind herkömmliche Kraftstoffe (also die, die man an der 
Tanke kriegt) nur ein paar Monate haltbar. Wir hatten zwar auch schon 
Sprit in Kanistern der nach 2 Jahren noch ok war, aber darauf kann man 
sich nicht verlassen.
Speziell bei kleinen Benzinmotoren verkleben die Vergasermembranen auch 
gerne und manche Dichtungen mögen es gar nicht wenn sie über lange Zeit 
trocken stehen.
Man sollte deshalb einen Notstromgenerator auf jeden Fall ein mal im 
Monat probelaufen klassen und den Sprit dafür regelmäßig tauschen.

Ansonsten hat man in der Not ein Problem mehr statt eines weniger.

Autor: MaWin (Gast)
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> Kann man hier was falsch machen?

Macht halt Krach wie ein Benzinrasenmäher. Das reduziert den 
Einsatzzweck aus alles ausser echten Notfällen.

Man bekommt aber viel Metall für's Geld. Drehstrom wäre übrigens blöd 
(es sei denn man braucht unbedingt 3*900 Watt Drehstrom), weil dort jede 
Leitung nur mit 900 Watt belastbar wäre und man einen extra Trafo 
brächte der die drei zu 2800W zusammenfasst.

Autor: anonµm (Gast)
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U.R. Schmitt schrieb:
> Meines Wissens sind herkömmliche Kraftstoffe (also die, die man an der
> Tanke kriegt) nur ein paar Monate haltbar.

Bist du da sicher? Den Reserverkanister den ich im Auto rumfahre, habe 
ich zuletzt vorletztes Jahr gebraucht und seitdem auch kein neuen Diesel 
eingefüllt.
Sollte das stimmen würde der Motor damit nicht mehr laufen?!

Autor: MaWin (Gast)
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Nun, bei Diesel stehst du besser da.
Bei Benzin sind aber die "guten" Inhaltsstoffe flüchtig,
das Gemisch wird also von Monat zu Monat zündunwilliger,
und die Additive nicht wirklich ein Segen.

Man tut gut daran, den Kanister regelmässig ins Auto zu
entsorgen und neu zu betanken.

Autor: Fragender (Gast)
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Was ist mit Heizöl anstatt Diesel für's Notstromaggregat?

Autor: Fralla (Gast)
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Ich hab einen Honda Generator, der sprang auch nach fast 2 Jahren 
stehzeit an. Ein EM30, mit 3kW und einem 3 auf 1 Phasen Direktumrichter. 
Von 1 Phasiger Kreissäge bis Schweißgerät "frißt" er alles.
Also das mit dem monatlich Sprit wechseln finde ich unnötig. Zumindest 
bei einem Hondagerät. Ich bin von den Hondageräten überzeugt. Anderes 
Beispiel: Schneefräse, steht von Winter zu Winter nur herum, und startet 
wenn sie ein fast ein Jahr später wieder gebraucht wird, der Zyklus geht 
schon Jahre.

Der einzige Nachteil bei Honda ist: sehr teuer.
Gibt sicher auch andere gute Hersteller....

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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heizöl darfst du nur für heizzwecke verwenden. ansonsten spricht nichts 
dagegen wenn der motor kein problem mit dem farbstoff hat. in BHKWs z.b. 
dürfte man heizöl verwenden wenn deren motor das kann.

im generator bzw. zur gewinnung reiner elektrischer energie kann sein, 
daß es verboten ist.

das mit dem benzin kann ich aber bestätigen, hatte sowas mal mit einem 
honda viertakter. einen winter lang gestanden und nicht mehr 
angesprungen oder nur noch sehr unwillig gelaufen. alten sprit raus, 
neuen rein und alles wieder schön...

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