www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Taktfrequenz PIC


Autor: Siegfried Saueressig (dieleena)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
Wie genau oder stabil ist die Taktfrequenz eines PIC ?
Habe ein Projekt mit dem PIC 12F629 angefangen und bin jetzt wegen mehr 
Speicherbedarf auf den PIC 12F683 umgestiegen. Bei werden mit 4MHz 
Intern Oszillator betrieben.
Eine Timer-Routine mit 78µs funktioniert nicht mehr.
Gruß

Autor: usuru (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die internen Oszillatoren bei den PIC werden im Werk auf 1% Genauigkeit 
getrimmt. Steht auch im Datenblatt ganz vorne.

Autor: usuru (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ergänzung: viele PICs (nicht aber der 12F629) haben auch einen internen 
31 kHz-Oszillator, der ist nicht getrimmt und kann etliche % abweichen.

Autor: Dirk (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt auch genauere Typen. Beim PIC18F46J50 beträgt die Abweichung lt. 
Datenblatt ±0.15% typ.

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Siegfried Saueressig schrieb:
> Wie genau oder stabil ist die Taktfrequenz eines PIC ?

Die PICs haben auch einen Taktausgang (Fosc/4). Dann könnte man da auch 
messen und mit 4 multiplizieren. (Oszi oder Frequenzmesser).
Modus: INTOSC mit Taktausgang an OSC2, INTOSCIO ohne Taktausgang. 
Taktkalibration von Werk aus auf 10.000 ppm (ein Quarzoszillator hat 
Werte von weniger als 100 ppm!)

Siegfried Saueressig schrieb:
> Eine Timer-Routine mit 78µs funktioniert nicht mehr.

Was heißt das? Zu ungenau? Was heißt nicht mehr? Ging sie schonmal? 
Sourcecode?

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk schrieb:
> Es gibt auch genauere Typen. Beim PIC18F46J50 beträgt die Abweichung lt.
> Datenblatt ±0.15% typ.

Jo nur leider sind die PIC18FxxJxx ein bisschen größer, teurer und 
schlechter zu löten (meist nur in TQFP oder BGA erhältlich). Ganz zu 
schweigen von Programmiertechnischen Aspekten. Wer einen 12F verwendet 
der will Platz sparen (hier offensichtlich sogar den Quarz) ... da kommt 
ein 44 Pin TQFP wohl eher ungelegen =) Nur so als Bemerkung.

Autor: Stephan S. (uxdx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem dürfte eher in der Programmierung liegen, sowohl der 12F629 
als auch der 12F683 haben einen internen Oszillator, die werden aber 
unterschiedlich angesprochen, der Code muss also geändert werden. Beim 
12F629 wird OSCCAL geladen, beim 12F683 wird OSCCON programmiert. Und 
der 12F683 hat für den Timer1 ein Gate, der 12F629 nicht etc.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.