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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Atmel 0-2V am Ausgang?


Autor: Paul M. (herrmausd)
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Hallo

ich kenne mich mit dem Atmel nicht aus und bin gerade dabei zu schauen, 
ob ich den Atmel für mein Vorhaben verwenden kann. Ich habe ein Paar 
Anleitungen grob überflogen, konnte bis jetzt aber keine Antwort finden.

Ich habe einen Sensor, der eine Spannung von 0-5V liefert. Besteht die 
möglichkeit mit dem Atmel die Spannung in 0-2V umzuwandeln bzw. 
herabzusetzen?

Gruß

Paul

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Paul M. schrieb:
> Besteht die
> möglichkeit mit dem Atmel die Spannung in 0-2V umzuwandeln bzw.
> herabzusetzen?

Direkt nicht. Man könnte die Spannung mittels des AD-Wandler 
(analog->digital) umwandeln und dann einem externen Baustein (einem 
DA-Wandler digital->analog) einen umgerechneten Wert liefern.

Spannung -> ADC -> Digitalwert -> Digitalwert linear verändern -> DAC -> 
Spannung

Der ADC (analog-digital-converter) ist schon im AVR drin - der DAC muss 
extra dazugekauft werden. Man bedenke, dass die Auflösung nachlässt.

Alles in allem sollte man gute Grundkenntnisse im Bereich AVR haben - 
ansonsten: http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial

Ein möglicher Baustein: 
http://ww1.microchip.com/downloads/en/devicedoc/21897a.pdf

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Ich habe einen Sensor, der eine Spannung von 0-5V liefert. Besteht die
>möglichkeit mit dem Atmel die Spannung in 0-2V umzuwandeln bzw.
>herabzusetzen?

Was ist das genau für ein Signal? Analog, Digital?

Im einfachsten Fall reicht ein Spannungsteiler.

MfG Spess

Autor: Paul M. (herrmausd)
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Ist ein Bosch MAP-Sensor. Analoges signal. Die grobe Lösung habe ich 
jetzt schon. Atmel hätte Vorteile, dass ich Warnsignale, etc. einstellen 
kann und nicht bei jeder Schaltung abgleichen muß

Autor: Charly B. (charly)
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Paul M. schrieb:
> Ich habe einen Sensor, der eine Spannung von 0-5V liefert. Besteht die
> möglichkeit mit dem Atmel die Spannung in 0-2V umzuwandeln bzw.
> herabzusetzen?

WOW, man kann auch einen Quadcore dafuer herholen, oder auch
ein Spannungsteiler aus 2 Widerstaenden :)

vlG
Charly

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Charly B. schrieb:
> Paul M. schrieb:
>> Ich habe einen Sensor, der eine Spannung von 0-5V liefert. Besteht die
>> möglichkeit mit dem Atmel die Spannung in 0-2V umzuwandeln bzw.
>> herabzusetzen?
>
> WOW, man kann auch einen Quadcore dafuer herholen, oder auch
> ein Spannungsteiler aus 2 Widerstaenden :)

Er wollte ja auch wissen, ob und wenn dann wie es mit einem AVR geht. 
Ich habe lediglich eine präzise Antwort auf die Frage geliefert. Hätte 
er gefragt wie man das macht wäre das was anderes.

Leider verstehen sich viele Menschen allerdings nicht auf Präzision und 
dann kommt so ein drum herum gelaber raus ...

Ich gehe davon aus, dass jemand der weiß was eine Mikrocontroller ist 
auch weiß, dass es ein Spannungsteiler auch tut.

Nachdem es ja nicht näher spezifiziert ist könnte auch Wandlungen 
hinsichtlich der (Nicht-)lineariät von Nöten sein ...

Autor: Paul M. (herrmausd)
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Mehr wollte ich eigentlich nicht wissen. Frage war ja auch nur ob ich 
den Atmel "alleine" dafür einsetzen kann.

Gruß

Paul

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Lehrmann Michael schrieb:
> Leider verstehen sich viele Menschen allerdings nicht auf Präzision und
> dann kommt so ein drum herum gelaber raus ...

... doch dann schrieb er:
> Er wollte ja auch wissen, ob und wenn dann wie es mit einem AVR geht.

Nein, er wollte wissen, wie es mit "dem Atmel" geht. Aber der Atmel an 
sich ist ein sehr vielseitiges Tier. Könnt auch ein 8051 oder ein ARM9 
oder ein EEPROM sein. Soviel zum Thema Präzision.

SCNR

Autor: Charly B. (charly)
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Rolf Magnus schrieb:
> Nein, er wollte wissen, wie es mit "dem Atmel" geht. Aber der Atmel an
> sich ist ein sehr vielseitiges Tier. Könnt auch ein 8051 oder ein ARM9
> oder ein EEPROM sein. Soviel zum Thema Präzision.
>
> *SCNR*

100% ACK

Autor: Anja (Gast)
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Paul M. schrieb:
> Ist ein Bosch MAP-Sensor. Analoges signal.
> Ich habe einen Sensor, der eine Spannung von 0-5V liefert.

Das tut der Bosch-Sensor nicht. Er liefert ein Signal das ratiometrisch 
zur Versorgungsspannung erzeugt wird. Also z.B. 90% der 
Versorgungsspannung entsprechen 3 Bar Druck.

Was willst Du eigentlich mit welcher Genauigkeit erreichen?

Gruß Anja

Autor: Paul M. (herrmausd)
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>
> Was willst Du eigentlich mit welcher Genauigkeit erreichen?
>
> Gruß Anja

Druckanzeige. Ich muss das auf einen LCD ausgeben (Voltmeter). Was 
anderes kommt nicht in Frage, da die Displays vorhanden sind. Als Option 
will ich bei bestimmten Drücken verschiedene Relais ansteuern.

Autor: Charly B. (charly)
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Paul M. schrieb:
> Mehr wollte ich eigentlich nicht wissen. Frage war ja auch nur ob ich
> den Atmel "alleine" dafür einsetzen kann.
>
> Gruß
>
> Paul

und schon wieder eine SO PRAEZISE Aussage.......
(er lernt's einfach nicht)

nein der 'Atmel' alleine geht vermutlich nicht, ein paar
zusaetzliche Bauteile wie Klemmen, Spannungsversorgung,
etc. sind schon noch noetig .............

   SCNR

Autor: Paul M. (herrmausd)
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Charly B. schrieb:
> nein der 'Atmel' alleine geht vermutlich nicht, ein paar
>
> zusaetzliche Bauteile wie Klemmen, Spannungsversorgung,
>
> etc. sind schon noch noetig .............

Echt? Der Atmel braucht eine Spannungsversorgung!????

@Anja: +-0,03 Bar sind zu verschmerzen. Vorhanden sind 250 kPa, 400 kPa 
und 700 kPa Sensoren

Gruß

Paul

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Wer ist eigentlich "Der Atmel"? Hast du mal ein Bild davon?

Autor: Paul M. (herrmausd)
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Ne, hat viele Gesichter.

Autor: :) (Gast)
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Simon K. schrieb:
> Wer ist eigentlich "Der Atmel"? Hast du mal ein Bild davon?

:)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Najo, aber das mit "dem Atmel" hatten wir hier schon öfter. Die Trolls 
werden auch immer unkreativer.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Lehrmann Michael schrieb:
> Ich gehe davon aus, dass jemand der weiß was eine Mikrocontroller ist
> auch weiß, dass es ein Spannungsteiler auch tut.

Viele Neulinge hier wissen nicht einmal, wie man den Vorwiderstand für 
eine LED berechnet, die sie am uC betreiben wollen.
Ich würde da nicht zu viel voraussetzen ...


Gruß

Jobst

Autor: Anja (Gast)
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Paul M. schrieb:
> @Anja: +-0,03 Bar sind zu verschmerzen. Vorhanden sind 250 kPa, 400 kPa
> und 700 kPa Sensoren

Also etwa 0,4 - 1%.

Mit dem 10Bit ADC des Atmel hast Du bei ratiometrischer Erfassung (VRef 
= Sensorspannung) 0,1% Auflösung und etwa 0,2-0,5% Genauigkeit.

Ich würde dann das LCD-Glas dann direkt mit dem Atmel ansteuern. (ohne 
Umweg über das Analog-Signal). Pro Segment brauchst Du dann einen PIN 
des Atmel + einer zusatzlich für die Backplane des LCDs.

Alternativ ginge natürlich auch eine PWM-Ausgabe (10-Bit PWM). Die 
Resultierende Auflösung bei 2V sind natürlich nur 8,5 Bit. (zusätzlicher 
Quantisierungsfehler) Außerdem brauchst Du eine sehr genaue 
Referenzspannung als Versorgung für den Sensor und VRef. Möglichst mit 
gleichlaufendem Temperaturgang zur Referenzspannung von deinem 
Spannungsmodul. (Ansonsten gibts weitere Fehler). In dem Fall wäre es am 
geschicktesten die VREF des Voltmeters abzugreifen (meist aus 1,2V 
abgeleitet) und daraus durch Verstärkung auf 5V die Referenz und 
Versorgung des Sensors zu gewinnen.

Paul M. schrieb:
> Ich muss das auf einen LCD ausgeben (Voltmeter).
Die Voltmeter-Module brauchen im allgemeinen eine potentialfreie 
Versorgung. Deine nicht?

Gruß Anja

Autor: Paul M. (herrmausd)
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Die funktionierende Schaltung habe ich jetzt schon. Es geht darum, dass 
ich eine größere Menge davon Herstellen muss und das  Ganze etwas 
optimieren will (Kosten/Zeit). Am Display kann ich schon mal nichts 
ändern. Displays, Stecker und Leitungen am Display sind vorgegeben. Im 
Moment beitreibe ich LCD über einen DC-DC Wandler.

Als „unkreativer Troll“ habe ich natürlich nur eine sehr grobe 
Vorstellung vom Atmel. Deswegen wollte ich grundsätzliche Infos haben, 
ob so was realisierbar ist und wenn ja, mit welchem Aufwand. Der 
Vorschlag vom Michael hört sich für mich im Moment am sinnvollsten an. 
Und dafür bedanke ich mich auch.

Gruß

Paul

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