Hansi schrieb:> Für 10MHz brauchste schon ne Bandbreite von 100MHz, wenne nicht grad nur> reine Sinusschwingungen betrachtest...
Vollkommener Unsinn. Du meintest wahrscheinlich "Für 10MHz Bandbreite
braucht man schon ne ABTASTRATE von 100MSample".
Da der Thread-Ersteller aber folgende Anforderungen hat
thorstendb schrieb:> Ich brauch eins für Analog- (bis 10MHz), Regelungstechnik und µC.
Reicht das Oszilloskop mit 25MHz vollkommen aus. Bei Analogtechnik sind
die meisten Signale Sinusschwingungen oder Rechteckschwingungen bis vl.
5MHz. Bei uC hast du selten externe Signale die über 2-3MHz gehen. Und
wenn ja, dann wäre ein Logic Analyzer mit Bus-Interpreter Sinnvoller.
Beim Oszilloskop würde ich mich noch schlau darüber machen was für
Triggermöglichkeiten man hat. Und welche Automatischen Messungen man
vornehmen kann. Wichtig wäre beispielsweise die Triggermöglichkeit auf
das unterschreiten einer bestimmten Pulsbreite oder das automatische
ausmessen von Fall- und Rise-Time. Auch wäre es von Interesse wie groß
das Kanalrauschen des Oszilloskops ist.
Eine Umschaltung der Eignangsimpedanz von 1MOhm auf 50Ohm wäre auch noch
ein nettes feature, bei dem Frequenzbereich aber eher zweitrangig.
Auch wichtig wäre mir ob es für das Oszilloskop eine PC Software gibt um
bsw. Screenshots vom Oszilloskop auf den PC zu bringen.
danke für die Info.
Mit deiner Annahme liegst du richtig, im grossen & ganzen brauch ich es
für Steckbrettspielereien, und gelegentlich für gefertigte µC Boards.
Gerade ist ein TDS 210 für 320€ weggegangen...
So ein Tektronix (ungefähr das TDS210 in Farbe) wär mein Wunsch-Scope,
aber leider viel zu selten zu sehen bei ebay und kostet so einiges ...
VG,
/th.
NMir sind gerade noch ein paar weitere "wichtige Dinge eingefallen":
- Hohe Record length von mindestens 32kPoints (es ist sehr hilfreich
bsw. eine lange Einschaltsequenz aufzunehmen und dann tief reinzoomen zu
können und dabei trotzdem etwas zu erkennen).
- Zoom-Möglichkeit für Single-Shots.
- Das von dir angegebene Oszilloskop hat bloss eine DC Gain Accuracy von
5%, schon ziemlich ungenau wenn ich das mal sagen darf.
- Ordentliches scharfes Display, auch eine hohe Bildwiederholrate (was
bringen mir 100MSample wenn das Bild bloss alle 500ms aktualisert wird?)
- Gute Mechanische Komponenten (nichts ärgert mehr als ein Wackeliger
Drehknopf oder ein Button der schlecht reagiert)
- Kein Lüfter (solch ein kleines Gerät möchte man gerne am Schreibtisch
stehen haben und da stört ein lauter Lüfter auf Dauer)
hab mir noch mal die Daten durchgelesen, schaut eig. recht gut aus für
den Hobbybereich.
Was ist mit:
> Vertical resolution (A/D) 8 bit (2 channels simultaneously )
reicht das aus?
Ich habe leider nur ein altes analoges Oszi :-)
Würde aber annehmen, bei VGA (=480 in der Höhe) wären das knapp 2pix und
das sollte genau genug sein :-)
So ein TDS 210 ist schon eine feine Sache (ich habe selber ein TDS 320,
also die etwas größere Nummer). Aber die größe ist schon ein "Hacken".
Auf nem kleinen Schreibtisch kriegt man das nicht unter, und mal eben
irgendwohin mitnehmen um was nachzumessen ist bei dem Gewicht und der
Größe auch schwierig.
Da sind die modernen Digital Scopes schon besser.
Ich kenne deinen Preislichen Rahmen jetzt nicht, aber ich denke das du
dir auch mal die Geräte von UNI-T (gibt es bei pinsonne-Elektronik) oder
RIGOL ansehen solltest. Dann technische Daten vergleichen und auch mal
nach Erfahrungsberichten im itnernet googlen (Hauptsächlich wie gut die
Bedienbarkeit ist oder wie qualitativ die Mechanische Verarbeitung und
Komponenten sind).
> Ich kenne deinen Preislichen Rahmen jetzt nicht,
würde sagen, so um die 300€ rum, da ich es nciht "täglich" brauche, aber
doch gerne mein altes Grundig GO 20Z an's Museum übergeben würde :-)
oobs, die ham schon eins **grins**
http://www.radiomuseum.org/r/grundig_oszilloskop_go_20_zgo20z.html
thorstendb schrieb:> Was ist mit:>> Vertical resolution (A/D) 8 bit (2 channels simultaneously )>> reicht das aus?
Die meisten Scopes in der Einsteigerklasse haben 8Bit Auflösung, auch
die meisten älteren Tektronix/Agilent/HP/Phillips/LeCroy Geräte. Ist für
deine Anwendungen vollkommen ausreichend.
Kurze Antwort auf Deine Frage: Nichts!
Längere Antwort: Für Analoges mögen 10 MHz Bandbreite noch reichen, aber
wenn Du damit am µC messen willst, dann ist das eindeutig zu wenig.
Aktuelle µC laufen mit 20MHz und mehr, da sollten es mindestens schon
40-50MHz sein, damit kurze Impulse (z.B. zweimal hintereinander ein Bit
am Port toggeln) nicht im "Abtasttheorem untergehen".
Ich persöhnlich würde bei dem preisrahmen zu folgendem Gerät raten:
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi1/pd93.html
Musst mal schauen ob du es vl. irgendwo gebraucht herbekommst (auch mal
bei Quoka schauen). Das UT2042C könntest du dir auch ansehen, aht aber
nur eine sehr kleine Record length (1kPoint im Vergleich zu 1MPoint).
Bei dem von dir gelisteten Gerät stören mich folgende Dinge:
- Geringe Record Length (gerade mal 5kPoints)
- Fehlende Triggermöglichkeit auf Overshoot und Pulsw Width
- keine Zoom Funktion im Single Shot(zumidnest nicht in den Specs auf
ebay gelistet?)
Antwort schrieb:> Hansi schrieb:>> Für 10MHz brauchste schon ne Bandbreite von 100MHz, wenne nicht grad nur>> reine Sinusschwingungen betrachtest...> Vollkommener Unsinn. Du meintest wahrscheinlich "Für 10MHz Bandbreite> braucht man schon ne ABTASTRATE von 100MSample".> Da der Thread-Ersteller aber folgende Anforderungen hat>
Antwort, hör endlich auf unsinn zu erzählen.
Für sauberes 10Mhz rechteckt braucht man die 3te, 5te, 7te und
9te oberwelle.
Für bestes ergebniss also:
Beim sample rate sind das dann 10MHz x 9 x 2.5 oversamping = also
225MSs, damit sind 500MSs ausreichend (der scope hier tastet mit je
250MSs beim 2 kanal bertrieb)
Was die bandbreite angeht, die 10MHz x 9 müssen auch erfasst werden
können, das wird bei dem scope nicht gehen. Da passt gerade so die 3te
oberwelle, viel zu wenig, damit wird 10MHz rechteck als sinus angezeigt
werden.
Mindestens die 3te und 5te oberwelle müssen erfasst werden können,
also 50MHz bandbreite sind notwendig um etwas in richtung rechteck
angezeigt zu bekommen beim 10MHz eingangssignal.
Dazu kommen noch die anstiegszeiten, will man also die auch beim µC
sehen braucht man schon deutlisch mehr.
Die faustregel bw = 10 x zu messende signal ist also "richtig".
Antwort schrieb:> Die meisten Scopes in der Einsteigerklasse haben 8Bit Auflösung, auch> die meisten älteren Tektronix/Agilent/HP/Phillips/LeCroy Geräte.
die meisten älteren?
Antwort schrieb:> Musst mal schauen ob du es vl. irgendwo gebraucht herbekommst (auch mal> bei Quoka schauen).
Quoka ? AT?
Also bei Ebay gibt es das von mir angegebene Gerät für 305€, kommt aber
auch noch Zoll+Mehrwertsteuer dazu und du hast Ärger im Garantiefall.
Der Eigentümer von Pinsonne-Elektronik sitzt in Deutschland und ist
dadurch an Deutsches Recht was Service und Garantie angeht gebunden. Ich
würde daher zu einem Händler in Deutschland raten.
Thomas R. schrieb:> Antwort, hör endlich auf unsinn zu erzählen.> [...]
Danke.
> Quoka ? AT?
Verbreitet der seine Schleichwerbung jetzt schon anonym oder wie?
Ok, habe mich geirrt. Hatte vergessen das man beim Rechteck nur die
ungeraden vielfache der Grundfrequenz drin hat. Mein Fehler. Somit
Thomas R. recht.
Ändert aber nichts an der Tatsache das für den Thread ersteller ein
Scope mit 25-40MHz ausreichend sein wird. Wie oft kommt es vor das man
auf einem Mikrocontroller mit 20MHz externe Signale mit mehr als 2MHz
hat? Doch sehr selten.
Antwort schrieb:> Wie oft kommt es vor das man> auf einem Mikrocontroller mit 20MHz externe Signale mit mehr als 2MHz> hat? Doch sehr selten.
das kann nur der Thread ersteller sich selber beantworten, alles hängt
davon ab was und wie genau er messen will.
> was und wie genau er messen will.
nichts konkretes, ich suche ein Scope mit dem ich für meine zukünftigen
Basteleien einigermaßen gerüstet bin.
Wenn ich bedenke, wie lange bisher das alte Grundig reichte ...
Daher <400€.
Immer wieder diese Grabenkämpfe...
Aber ich stehe vor dem selben Problem: Etwas Atmega-gebastel,
und wo noch Analog drin ist, ist eben noch Analog drin. Kann denn
evtl mal irgendwer einen Atmega 168-20 auf 20 Mhz laufen lassen,
und die (einen) Ausgänge togglen und dann das Ganze mal ablichten?
Das dürfte für mich und vlt. Viele Andere das höchste der Freq. sein.
So sieht mal um was es überhaupt geht!
Danke T.G.
Ho,
hab von dem UNI-T doch wieder Abstand genommen, nachdem ich mir ein paar
Testberichte angesehen hab.
Und mein Hobby-Budget noch etwas aufgestockt, bei 600,- muss aber
Schluss sein.
"Problem" ist, dass mein Hobby recht vielseitig ist, und von analog und
etwas Regelungstechnik über Microcontroller (AVR, ARM) bis zur
Lasershowtechnik geht :-)
Von daher suche ich ein Gerät, mit dem ich über lange Jahre hinweg dies
abdecken kann.
Moin zusammen,
nach langem hin- und her sowie einigen Recherchen im Netz habe ich mir
dann doch dieses Gerät bestellt, ein Tektronix MSO2012:
http://www.scopeshop.de/PRODUKTINFO/Oszilloskope/DPO/MSO2000/
plus Modul: I2C/SPI Trigger
Schaut nach nem recht edlem Gerät aus, und deckt so weit alles ab, was
ich im analogen und digitalem sowie Microcontroller- Bereich so
anstelle.
Ich hoffe mal, dass es die nächsten 10Jahre mein treuer Begleiter sein
wird :-)
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich seit dem ich das TDS210 kenne,
"scharf" auf ein Gerät von Tektronix bin :-) Das Dingen war wirklich
plug&play **smile**
Hat jemand von euch so ein MSO20xx ?
VG,
/th.
Random ... schrieb:> Ich hoffe mal, dass es die nächsten 10Jahre mein treuer Begleiter sein> wird :-)
Wohl kaum, denn diese Geräte sind für weniger als 10 Jahre Lifetime
konzipiert.
>> Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich seit dem ich das TDS210 kenne,> "scharf" auf ein Gerät von Tektronix bin :-)
Tja, das Gerät ist ja in der Preisklasse auch DEUTLICH besser als der
das was sonst so auf dem Markt ist.
>>> Hat jemand von euch so ein MSO20xx ?
MSO2024, und das läuft ordentlich.
Thomas R. schrieb:> Antwort, hör endlich auf unsinn zu erzählen.>>> Für sauberes 10Mhz rechteckt braucht man die 3te, 5te, 7te und> 9te oberwelle.>> Mindestens die 3te und 5te oberwelle müssen erfasst werden können,> also 50MHz bandbreite sind notwendig um etwas in richtung rechteck> angezeigt zu bekommen beim 10MHz eingangssignal.>> Dazu kommen noch die anstiegszeiten, will man also die auch beim µC> sehen braucht man schon deutlisch mehr.>> Die faustregel bw = 10 x zu messende signal ist also "richtig".
Hallo,
muß mich mal reinhängen. Ich kann aber den 20MHz Quarztakt von meinem µC
mit meinen 30MHz HAMEQ 303-3 ohne Problem messen, wenn ich am Tastkopf
x10 statt x1 einstelle. Das muß ich bestimmt auch nur machen, weil das
Quarzsignal sehr schwach ist. Ich habe zwar von Oszi nicht so die
Ahnung, aber nicht umsonst wird wohl als Maximum 30MHz bei meinem
angegeben. Oder?
Bin auch der Meinung das hier die Samplingrate eine große Rolle spielt.
Was für mich gleichbedeutend mit Abtastrate ist. Und die muß höher sein
wie das Meßsignal, sonst wird das nichts. Ich stelle mir da immer im
geistigen Auge einen A/D Wandler vor, der das Meßsignal nur ordentlich
darstellen kann, wenn er genügend Meßpunkte "setzen" kann.
Sind diese beiden nicht auch brauchbar?
PEAKTECH 1190, DSO 100 MHz mit Logik Analyser KL
http://www.reichelt.de/Oszilloskope-Spektrumanalyser/PEAKTECH-1190/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=97466;GROUPID=4044;SID=12TYjgu38AAAIAAAlUKsob0105da0623eda912668f9060e59778c
UNI-T UTD 4152 C, 150 MHz 2-Ka Digital-Speicher-Oszilloskop, 3 in 1
http://www.reichelt.de/Oszilloskope-Spektrumanalyser/UTD-4152-C/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=97239;GROUPID=4044;SID=12TYjgu38AAAIAAAlUKsob0105da0623eda912668f9060e59778c
Tschau
Devil-Elec
Me schrieb:> @Veit Devil: Lesen kannst du? Dann wäre auch das mit der Bandbreite> geklärt, mal abgesehen vom Preisrahmen.
Hallo,
wie meinst Du das jetzt?
Wollte nur sagen, dass das mit der benötigten 10fachen max. Messfrequenz
nicht ganz sein kann, wenn ich mit meinem alten 30MHz Oszi ein 20MHz
Signal messen kann.
Tschau
Devil-Elec
Es ist ein Unterschied ob ich mit einem 30MHz Oszi ein 20MHz Sinussignal
oder ein 20MHz Rechtecksignal messen will. Das meinte Me wohl. Du kannst
ja mal ein (steilflankiges) 20MHz Rechtecksignal nehmen und das mit
Deinem 30MHz Oszi messen. Dann wirst Du den Unterschied sehen.
Devil-Elec schrieb:> Me schrieb:>> @Veit Devil: Lesen kannst du? Dann wäre auch das mit der Bandbreite>> geklärt, mal abgesehen vom Preisrahmen.>> Hallo,>> wie meinst Du das jetzt?> Wollte nur sagen, dass das mit der benötigten 10fachen max. Messfrequenz> nicht ganz sein kann, wenn ich mit meinem alten 30MHz Oszi ein 20MHz> Signal messen kann.>> Tschau> Devil-Elec
Da Dein Hameg 303 ein 30MHz ANALOG Oszi ist und der Thread eindeutig auf
ein Digitaloszi referenziert, ist Deine Bemerkung mehr als sinnfrei.
Denn es ist zwei gänzlich verschiedene Systeme.
Wollte ich nur mal sagen.
Also ich habe mir vor einiger zeit das PDS6062T (60MHz Bandbreite) auf
eBay gekauft und kann mich nicht beklagen.
Der Hauptunterschied zu einem teuren Tektronik Oszilloskop liegt meiner
Meinung nach hauptsächlich im Grundrauschen und der Genauigkeit der
Messungen.
Bei Messungen im Bereich 2-3mV bei 100kHz merkt man das Grundrauschen
schon ordentlich aber für den privaten Gebrauch ist das Oszi auf alle
Fälle ausreichend.