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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 3 ATX Netzteile in Reihe schalten?


Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Hallo,
Ich hätte eine Frage, und hoffe das ihr mir dabei helfen könnt :D
Also, ich hab hier ne Alpine Endstufe, an der ein Subwoofer hängt.
Die Endstufe zieht locker mal so 10-20 A.
Nun hab ich die Endstufe an einem Netzteil angeschlossen, Problem: Die 
Spannung bricht recht arg ein. Lösung: Eine hohe Grundlast an 5 V 
Problem: Hoher unnützer Stromverbraucht.
Daher:
Ich will 3 möglichst gleiche ATX Netzteile in Reihe schalten, das heißt:
NT 1 NT 2 NT 3 =15V
5V + 5V + 5V    an ca 30-40 A
Das währe ja eine ganz ordentliche Leistung,
aber theoretisch läuft jede Masse auf die gleiche Zusammen, deswegen 
könnte es einen Kurzschluss geben, Wie soll ich das machen?

Am besten währe doch, wenn ich die Masse komplett abklemme oder?

Ich hoffe ihr habt eine Antwort :D
Danke euch schon im vorraus
mfg

: Verschoben durch Admin
Autor: mhh (Gast)
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Ghostrider1911 schrieb:
> Am besten währe doch, wenn ich die Masse komplett abklemme oder?

Es nicht zu tun, wäre das Beste.


http://www.reichelt.de/Schaltnetzteile-Case-geschl...

Auf 13,5V Ausgangsspannung runterstellen.


http://www.reichelt.de/Schaltnetzteile-Case-geschl...

Auf 13,2V Ausgangsspannung hochstellen.

Autor: Joachim K. (minifloat)
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Ghostrider1911 schrieb:
> aber theoretisch läuft jede Masse auf die gleiche Zusammen, deswegen
> könnte es einen Kurzschluss geben, Wie soll ich das machen?
>
> Am besten währe doch, wenn ich die Masse komplett abklemme oder?

Da hast du recht. Über den Schutzleiter hängen alle Massen zusammen.

Komplett abklemmen ist aus sicherheitstechnischen Gründen nicht ratsam.
Mach 2 Netzteile auf nachdem du sie von der Steckdose getrennt hast und 
entlade zuerst die Kondensatoren des Primärkreises mit einem dicken 
Widerstand. Keinesfalls eine Drahtbrücke hinhalten, das ist gefährlich.
Miss die Spannung an den Kondensatoren nach, dass sie auch wirklich leer 
sind. Das ist nicht trivial! Da liegen die gleichgerichteten 230V drauf, 
das sind an die 330V DC!

Dann suchst du bei beiden die Stelle, wo die Masse mit dem Schutzleiter 
verbunden ist und trennst die innerhalb des Netzteiles auf. Aufpassen 
auf Masserückführungen über die Blechgehäuse!

Schutzleiter an der Dose zu trennen ist nicht gut, da die Gehäuse sonst 
voneinander Isoliert hingestellt und so fixiert werden müssen.

Eines der 3 Netzteile muss logischerweise nicht modifiziert werden.
Das kommt dann in der Spannungskette "unten" hin.
Die ATXe müssen gemeinsam eingeschaltet werden. Überleg dir dazu eine 3x 
potentialgetrennte Relaisgeschichte oder so. Nachdem die Netzteile 
laufen, würde ich mit 2-3 Sekunden den Remoteanschluss schalten. Das 
garantiert, dass die 15V stabil anliegen, bevor die Endstufe 
einschaltet.

Es gab vor paar Jahren ein ATX-Netzteil Umbau-Hype. Google mal und schau 
ob du dir das zutraust. Man kann ein ATX durchaus auf 1x 15V mit kräftig 
Ampere-Bums pimpen. Allerdings setzt dies viel Erfahrung voraus und 
verlangt ein genaues Studieren des Schaltplans, den du von 
Chinanetzteilen vielleicht bekommst. Besonders wagemutige wickeln den 
Trafo um...

Ob man eine Autoendstufe zuhause betreiben muss, sei mal dahingestellt.
Würde ich nur als Übergangslösung benutzen. Aber Provisorien halten sich 
ja ewig...
mfg mf

Autor: Tom Ekman (tkon)
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> Am besten währe doch, wenn ich die Masse komplett abklemme oder?
Nein, dass geht nicht. Die Masse benötigst du für EMV und elektronische 
Sicherheit (Schutzklasse 1).

Nimm lieber den 12 Volt Ausgang und regle die Spannung etwas hoch.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Ghostrider1911 schrieb:
> aber theoretisch läuft jede Masse auf die gleiche Zusammen, deswegen
> könnte es einen Kurzschluss geben, Wie soll ich das machen?
>
> Am besten währe doch, wenn ich die Masse komplett abklemme oder?

Genau, Masse = Schutzleiter. Du könntest die Masse vom Schutzleiter 
abklemmen, aber ob das die Schutzklasse oder was auch immer des 
Netzteils zulässt ist zu bezweifeln. Ich würde es bleiben lassen.

Über Car-Audio Verstärker am PC-Netzteil finden sich hier im Forum noch 
einige mehr vernichtende Urteile.

Autor: Joachim K. (minifloat)
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PS: hier nochwas, war im original italienisch, deswegen 
Google-Übersetzung:
http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=it&t...

Originale: http://www.chirio.com/switching_power_supply_atx.htm

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Also das Netzteil so umbauen, das alles über 12 V läuft das trau ich mir 
nicht zu, Aber Masse abklemmen, das kapier ich schon eher :d
Also ich seh das so:
Ich mach das Netzteil auf, nimm nen Leistungswiderstand, entlade die 
Kondensatoren. Dann suche ich den Kaltgerätesteckereingang, trenne das 
mittere Kabel ab. Fertig

Das sich die 3 Dann nicht berühren kann ich gewährleisten, indem ich 
alle 3 Geräte in ein Gehäuse stecke (Aus Hartpapier)

Aber das mit den gleichzeitig einschalten kapier ich nicht.

Ich schlag mal was vor, ihr sagt mir obs richtig ist:

3 Schalter, für jedes NT einen.
ein Schalter nach dem anderen wird eingeschaltet,
Dahinter sind noch so 3-4 20000 µF Kondensatoren, zur Stabilisierung

1 Schalter Für die Endstufe, der Eingeschaltet wird, sobald die 
Netzteile alle stabilisiert sind.
Nun fährt die Endstufe hoch, und alles läuft :D:D:D

Autor: Joachim K. (minifloat)
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Ghostrider1911 schrieb:
> Dann suche ich den Kaltgerätesteckereingang, trenne das
> mittere Kabel ab. Fertig

Nein. Die Masse der jeweiligen 5V ist ja immer noch mit dem Gehäuse 
verbunden. Das geht also so nicht schon rein elektrisch nicht.

Ich würde auf der Platine die Verbindungsstelle suchen. Die Blechgehäuse 
vom Schutzleiter zu trennen ist wirklich keine gute Idee.

Du weißt aber schon, dass nach verbinden der Masse des jeweiligen 
Netzteils mit "dem Grünen" oder bei "Kaltstart" bei jedem Netzteil nach 
unterschiedlicher Zeit erst stabile, brauchbare Spannungen anliegen?
Deswegen der Vorschlag mit der Verkoppelung, sie alle gleichzeitig 
starten, nach 2-3 Sekunden erst den Remote der Endstufe an +15 hängen.
mfg mf

PS: Ja, mit den Schaltern kannste so machen. Es kann aber passieren, 
dass wegen Restladungen in Netzteil-internen Kondensatoren beim 
Abschalten oder sonstwie auch negative Spannung am Gesamtausgang 
anliegen kann. Deswegen der Vorschlag einer "Idiotensicheren Lösung". 
Soll jetzt nicht heißen dass ich dich für minderbemittelt halte. Hab 
mich bei Eigenbau Sachen aber schon oft "selbst verarscht" und gleich 
noch aus Unachtsamkeit irgendwas mit in den Tod gerissen. Das muss nicht 
sein.

Autor: mhh (Gast)
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Ihr empfehlt hier recht unzulässige Sachen. Mal abgesehen vom kleinsten 
Problem, daß der Betrieb eines Computernetzteiles außerhalb eines 
Computers nicht zulässig ist (das ist aber noch verschmerzbar). Aber die 
Aushebelung von Schutzmaßnahmen zu empfehlen ist dämlich.  have fun

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Ja ok, ich verstehe das jetzt nicht ganz, auch wenn am gehäuse Masse 
anliegt, ist das ja völlig egal, sofern sich die Gehäuse nicht berühren.

Das mit dem kaltstart, ist ja überhaupt nicht schlimm, weil man das ja 
praktisch "manuell" auch machen kann.
Also Netzteil 1 einschalten Netzteil 2 einschalten Netzteil 3 
einschalten
bissl warten, Schalter für Endstufe einschalten.
mfg

Autor: Joachim K. (minifloat)
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mhh schrieb:
> Aber die
> Aushebelung von Schutzmaßnahmen zu empfehlen ist dämlich.

Das hab ich nicht empfohlen. Die Y-Kondensatoren sollen z.B. noch 
ihre Wirkung haben. Das kann der TO wohl nicht überblicken.

Kauf dir lieber ein Netzteil, wenn du nicht genau weißt, was du da tust.

mfg hf mf

Autor: 2D3D (Gast)
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Ghostrider1911 schrieb:
> Ja ok, ich verstehe das jetzt nicht ganz, auch wenn am gehäuse Masse
>
> anliegt, ist das ja völlig egal, sofern sich die Gehäuse nicht berühren.

Nö, iss überhaupt nicht egal.

Weil: PE verbindet alle 3 Gehäuse. Und damit GND vom Netzteil. Und zwar 
von jedem.

Und das verhindert zuverlässig die Reihenschaltung.

außer, Du moddest die ATX NT.

Have fun.

Autor: Joachim K. (minifloat)
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Ghostrider1911 schrieb:
> ist das ja völlig egal, sofern sich die Gehäuse nicht berühren.

1. Wenn sie sich aus Unachtsamkeit deinerseits trotzdem mal berühren, 
könnten nicht nur die Netzteile in die Grätsche gehen sondern auch der 
gute Alpine.

2. Es gibt elektrisch einigermaßen sichere Lösungen für dieses Problem, 
die ich versucht habe dir nahezulegen. Da du gesehen hast, dass man 
dafür angegriffen wird und einem falsche Behauptungen unterstellt 
werden, ist für mich an dieser Stelle leider Schluss.

-nimms nicht persönlich-
mf

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Ach ok, ich glaub jetz hab ich kapiert, was du meinst, ich werd mal 
schaun, ob ich die verbindung bei dem netzteil finden kann.
Ich finde es ist ein bisschen schade, wie sich hier gleich alle 
aufregen, nur weil man da mal bissl was macht, was gefatter staat so 
nicht vorsieht..

Ich schätze, ich werd es einfach mal ausprobieren...
mfg

Autor: mhh (Gast)
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Mini Float schrieb:
> dass man
> dafür angegriffen wird und einem falsche Behauptungen unterstellt
> werden,

Entschuldige, daß ich es falsch verstanden hatte.

Ghostrider1911 schrieb:
> nur weil man da mal bissl was macht, was gefatter staat so
> nicht vorsieht..

Dem ist Dein Überleben sowas von egal.

Es geht eher darum, daß Du durch Dein Handeln andere nicht schädigen 
sollst.

Autor: Joachim K. (minifloat)
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Danke Ghostrider.
Der Schutzleiter am Gehäuse hat ja den Sinn, dass wenn mal die Phase der 
230V ans Gehäuse kommen, die Sicherung und/oder der FI fliegt und du 
geschützt bist.
Also wie du gesagt hast, nicht an der männlichen Kaltgeräte-Buchse, 
sondern auf der Platine suchen. Dann können sich die Gehäuse auch 
berühren.
Oft ist in der Ecke, wo der Kabelbaum zum 20/24pol-ATX-Stecker raus 
geht, eine zweite Masseverbundung zum Gehäuse. Da eine isolierende 
Unterlegscheibe
und Plasikschraube oder Isoliernippel hin. Mit dem Messer Leiterbahn 
trennen geht vllt auch. aber bitte sauber arbeiten, keine Späne im 
Gehäuse hinterlassen.

Ghostrider1911 schrieb:
> Ich finde es ist ein bisschen schade, wie sich hier gleich alle
> aufregen, nur weil man da mal bissl was macht, was gefatter staat so
> nicht vorsieht..

Was und womit du bastelst, hast letztendlich du zu verantworten(Und das 
ist in vielen Fällen auch "gut so"/Wowereit/echt schnurz). Bedenkliches 
mache ich aber nicht offen zugänglich oder einfach einschaltbar. Man 
dürfte ja nicht mal ne Deckenlampe anklemmen... "Regulierende 
Normungsanstalt" für Elektrizität betreffendes ist übrigens hierzulande 
nicht der Staat, sondern der VDE. Die Gesetze, die greifen, wenn jemand 
durch dein nicht befolgen der durch den VDE festgelegten Normungssatz zu 
Schaden kommt, aber schon. In diesem Sinne...

mfg mf && gut Nacht

PS: @mhh: den Mister Oberschlau hab ich wieder raus genommen, auch dir 
eine gute Nacht

Autor: Tobias W. (hacker-tobi)
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Oh je...

Du hebelst eine SCHUTZMAßNAHME aus, was sehr wohl gegefährlich werden 
kann, wenn unter Spannungstehende Teile das Gehäuse berühren, z.B. 
aufgrund deiner Mods.

Und sorry wo ist überhaupt das Problem? Nimm 1 NT, häng eine Grundlast 
von etwa 5 Ohm (oder so) an den 5V-Ausgang, kühle diese 5 Watt 
Verlustleistung weg. Oder nim ein modernes ATX12V-Netzteil, wo die 
Regelung auf der 12V-Schiene sehr viel genauer ist, als bei älteren 
Geräten.

Parallel brauchst du ohnehin noch einiges an Stützelkos auf der 
12V-Schiene, da die Stromaufnahme einer solchen Endstufe impulsförmig 
zur Musik verläuft, wobei meist die Regelung des NT nicht mitkommt. 
Daher musst du puffern, und zwar viel. Bei 10A würde ich ruhig 100.000 
yF ansetzen (ist nur ein Schätzwert nach einer alten Regel aus dem 
CarHifi-Bereich...je 500 Watt 0.5F Kapazität).

Ok, ich hab jetzt erstmal pauschalaussagen getroffen, aber so wäre es 
SICHER realisierbar. Aus Audiophiler wie elektrischer Sicht ist es 
trotzdem eine fragwürdige Schaltung, und zwar, weil die Schaltnetzteile 
(wie oben schon beschrieben) evtl. Probleme mit der Impulslast haben, 
und außerdem einen nicht zu vernachlässigenden Störnebel auf der 
12V-Leitung abgeben. Dazu kommt noch die provisorische Verkabelung, denn 
eine solche Endstufe wird im Carhifi-Bereich durchaus mit 10mm² Kabel 
angeschlossen, die Adern aus dem NT haben 1.5mm²...
Und bei deiner Methode beeinflussen sich die Regelungen der SNT auch 
noch gegenseitig...

Falls du es doch machen mit deiner Methode willst, sei dir darüber 
bewußt, das du es innerhalb eines Schaltnetzteils mit 230 V 
Wechselspannung, 320 Volt Gleichspannung an den Lade-Elkos und einer 
Rechteckspannung mit spitzen bis 1 KV (1000 Volt) am Trafo zu tun hast 
(ok, hängt von der Architektur ab, können auch weniger sein)...Mein 
Leben wärs mir wert, ein vernünftiges 12V-Netzteil oder einen Verstärker 
für HomeHifi zu kaufen oder zu bauen...

Autor: Martin L. (martin_l22)
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Ähm,
Also der TO will eine KFZ Endstufe an einem PC Netzteil anschliessen,
will hierfür an einem PWM Netzteil 3*5Volt in Reihe schalten weil die 
Endstufe
nur 10-20 Ampere zieht?
Hab ich da irgendwas falsch verstanden?

Meine 1,4Kw Alpine! Endstufen im Auto laufen mit ca. 11,5Volt unter 
Volllast, also
wenn mein Powercap aufgegeben hat... :)

So und der TO hängt die Endstufe die nebenbei gesagt für normal sehr 
viel Geld gekostet hat an 15 Volt hängen? Ist das nicht bisi viel?

Meine Idee währe wohl eher ein besseres ATX Netzteil nehmen:
http://www.alternate.de/html/product/Netzteil/Seas...

Das hat ca. 30Ampere auf der 12 Volt schiene, eine Grundlast würde ich 
solange
die Endstufe im Leerlauf kein Fiepen aus dem NEtzteil entzieht gar nicht 
einbauen.
Da die Endstufen eh nicht so toll vom Wirkungsgrad sind würde es mich 
niht wundern wenn die im Leerlauf schon 2 Ampere zieht.

Oder über sehe ich hier jetzt das Problem?

Gruss.

Autor: Joachim K. (minifloat)
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Tobias W. schrieb:
> Du hebelst eine SCHUTZMAßNAHME aus, was sehr wohl gegefährlich werden
> kann, wenn unter Spannungstehende Teile das Gehäuse berühren, z.B.
> aufgrund deiner Mods.

Danke, wir hatten das geklärt. Alter Schwede. Der Schutzleiter bleibt 
dran, wir lassen die sekundäre Masse schweben.
mannoman.

Wer was auch immer seiner Alpne antun will, ist doch echt nicht euer 
Problem.
Jetzt bin ich wirklich raus.

Autor: Tobias W. (hacker-tobi)
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@Martin:

Ne, du siehst es schon richtig. Nebenbei will er das ganze probisorisch 
verdrahten...

@Mini Float:
ok, aber es verbleinen alle elektrischen Probleme, die ich aufgezählt 
habe. Nun gut, muss er selbst wissen...

Autor: axelr (Gast)
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probisorisch

Autor: Paulchen Panther (Gast)
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Hmmm...

Lösung 1:
http://www.alternate.de/html/product/Netzteil/Seas...
- 149€

Lösung 2:
http://www.reichelt.de/Schaltnetzteile-Case-geschl...
- 57€

Preislich ist die Sache wohl klar.

Bei Lösung 2 kannst du auch auf 14,4V regeln. Mit dieser Spannung wird 
die Leistung eines Car-Hifi Verstärkers spezifiziert.

Gruß
PP

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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So, hier hat sich ja leider ein richtiger Streit aufgetan, finde ich 
persönlich sehr schade, aber erstmals habe ich kapiert, was ihr 
überhaupt meint!!
Ihr meint warscheinlich das Kabel, das von der Platine weg zum Gehäuse 
geht, und das einfach aufgeschraubt wird stimmts?

Also ein Netzteil kaufen, kommt so gut wie überhaupt nicht in Frage, da 
ich Schüler bin, und so gut wie kein Geld zur Verfügung habe, alte ATXe 
hab ich dafür genug.

Nochmal zur Alpine:
Die Alpine hab ich gebraucht gekauft, sie hat mich 15 € gekostet, hat 
gebrückt ca. 80W gesamtleistungs, und mit einem Labornetzteil hab ich 
einen Leerlauf von ca 0,2 A gemessen, das ist doch recht ok :D
Allerdings, wenn sie denn mal wirklich an die Grenzen stößt, dann zieht 
sie definitiv mehr als 15 A (Mein Labornetzteil schaltet bei spätestens 
dieser Leistung ab)

Ich hoffe hier ist einiges geklärt worden :D
mfg

Autor: citb (Gast)
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Dann such Dir eine alte Autobatterie, die das Ding versorgt.
Die Batterie versorgst Du mit einem Ladegeraet.
So fuer 3-4h Musik hoeren sollte das reichen, bei den Lautstaerken kommt 
die Polizei sowieso eher. Wenn Du leiser hoerst, reicht die 
batterieladung auch laenger.
Genug Dampf zum Puffern der Spitzen hat die Batterie.

citb

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Das mit der Batterie ist ja wohl auch nicht die schlauste Idee, da die 
Batterien bekannter weise Wasserstoff beim laden erzeugen, d.h. man darf 
sie eigentlich grundsätzlich nicht in geschlossenen räumen verwenden..

Autor: oszi40 (Gast)
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Drei PC-Netzteile mit 5+5+5V in Reihe zu schalten ist keine gute Idee, 
da

1.Mehrere Ausgangsspannungen zur Reglung herangezogen werden 
http://pitts-electronics-home.de/electron/schplsnnt.htm

2.Bei NICHT gleichzeitigen Einschalten Verpolung der 5V-Ausgänge möglich 
wäre
3.Jeder Schutzleiter üblicherweise mit Masse verbunden ist = Kurzschluss

4.Am Schaltnetzteil herumfummeln ohne abschließende Hochspannungsprüfung 
kann gefährlich werden (wenn z.B. Draht an Kühlkörper schmilzt ...).

Lieber ein NT mit 12 V nehmen. Auge zu Pollin.de

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Hmm.. ich werde die oben beschrieben Lösung trotzdem mal versuchen, 
eventuell bekomme ich heute ein ATX Netzteil mit 12 V 20A auf 2 schienen 
verteilt, kann ich den einfach beide Schienen auf eine schließen?

Autor: mhh (Gast)
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Ghostrider1911 schrieb:
> bekomme ich heute ein ATX Netzteil mit 12 V 20A auf 2 schienen
> verteilt, kann ich den einfach beide Schienen auf eine schließen?

Diese "Schienenaufteilung" ist nicht vorhanden. Die Kabel sind einfach 
zu dünn, um über eines die 20A rüberjagen zu können. Ergo: Der 
Hersteller versucht sich abzusichern.

Richtige 2*12V Aufteilung wirst Du erst bei sehr "hochwattigen" 
Netzteilen finden, weil sonst die Gleichrichterdioden ein Problem 
hätten.

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Ok, selbst wenn das Netzteil wirklich getrennte Spannungen hat, kann man 
die einfach zusammenschließen ? dürfte möglich sein oder?
Das NT hat ja 400 W, is zwar aus nem Aldi Pc, aber scheint doch 
einigermaßen gut zu sein, da großer lüfter (120)

Drauf steht:
3,3 V 15.0 A
5V 21.0A
....
12V1 20,0A
12V2 16.0A

Autor: mhh (Gast)
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Ghostrider1911 schrieb:
> Ok, selbst wenn das Netzteil wirklich getrennte Spannungen hat, kann man
> die einfach zusammenschließen ? dürfte möglich sein oder?

Dieses ALDI NT hat garantiert keine getrennten 12V. Aber natürlich 
kannst (und mußt) Du mehrere 12V Leitungen (gelb), welche aus dem 
Netzteil kommen, parallel schalten. Denn ansonsten wird aufgrund der 
dünnen Kabel der Spannungsabfall zu groß.

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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ok, ich habs inzwischen gemessen, also ich hab n mulitmeter, das fiept 
bei durchgang, alle 12 V leitungen fieben untereinander
mfg

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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So muß das ja auch sein, da die gelben Adern alle am gleichen Punkt der 
Platine eingelötet sind.

dito gilt sinngemäß für die übrigen Farben.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Was spricht dagegen, einfach ein passendes Netzteil zu kaufen, z.B. 
12V/25A:

http://www.schukat.com/schukat/schukat_cms_de.nsf/...

+ MWSt = 58,01€


Peter

Autor: mhh (Gast)
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Peter Dannegger schrieb:
> Was spricht dagegen, einfach ein passendes Netzteil zu kaufen, z.B.
> 12V/25A:

Der Vorschlag kam schon mehrfach.
Dagegen scheint das da zu sprechen:

Ghostrider1911 schrieb:
> Also ein Netzteil kaufen, kommt so gut wie überhaupt nicht in Frage, da
> ich Schüler bin, und so gut wie kein Geld zur Verfügung habe, alte ATXe
> hab ich dafür genug.

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
Datum:

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+ MWSt = 58,01€ :D das spricht dagegen, nunja, aber mit dem Netzteil das 
ich jetzt habe, funktioniert es eigentlich ziemlich gut, muss ich sagen, 
es liefert ja auch knapp 20 A

Was ich nun noch bauen will:
So eine Art Standby
Pc Netzteile liefern ja auch 12 V 0,5 A wenn sie nicht laufen, d.h. wenn 
der grüne + schwarze pol nicht gebrückt sind, damit müsste sich doch was 
machen lassen?
Was ich will:
Das Netzteil (und somit der Woofer) sollen sich einschalten, sobald ein 
Signal am Chinch Kabel anliegt, ist sowas möglich?
Bzw. wie schwierig ist dies zu realisieren?
mfg

Autor: mhh (Gast)
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Ghostrider1911 schrieb:
> ist sowas möglich?

Ja.

OPV - Signal verstärken (2-10fach - testen), am Ausgang
sowas in der Art:

                           C------- Schalteingang SNT
 22µF          10 kOhm
--||-----|>|----- R --- B      NPN Kleinleistungstransistor
      |      |  |
      R      R  C          E
      |      |  |          |
--------------------------------- Masse SNT
  10 kOhm  100 kOhm 47µF

Die genauen Werte wirst Du durch Test ermitteln müssen.
Der OPV muß für unsymmetrische Betrieb an 5V geeignet sein.

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Hmm ok, schaut eigentlich nicht schlimm aus, gibts dazu konkrete 
schaltpläne im i-net?

Bzw. wie krieg ich hin, das das SNT auch ne weile an bleibt?
Nach der Schaltung geht es ja gleich wieder aus, sobald mal kein bass 
kommt :D
mfg

Autor: mhh (Gast)
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Ghostrider1911 schrieb:
> Nach der Schaltung geht es ja gleich wieder aus, sobald mal kein bass
> kommt :D

Die Zeit wird durch den Kondensator und die 2 Widerstände nach der Diode 
bestimmt. C größer - NT bleibt länger an. Und nicht nur der Bass bewirkt 
das Einschalten. Denn es ist für die Funktion unerheblich, wenn aus dem 
vorgeschalteten OPV nur noch ein Rechteck (Übersteuerung) rauskommt, 
weshalb man die eingestellte Verstärkung passend wählt.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Ss_opamp1.png

Du mußt nur einen OPV nehmen, der mit 5V als Betriebsspannung auskommt 
und R2R kann, also Aussteuerung bis nahe an positive und negative (hier 
0V=GND) Betriebsspannung.

Autor: Bastler (Gast)
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Ghostrider1911 schrieb:
> Das mit der Batterie ist ja wohl auch nicht die schlauste Idee, da die
> Batterien bekannter weise Wasserstoff beim laden erzeugen, d.h. man darf
> sie eigentlich grundsätzlich nicht in geschlossenen räumen verwenden..

Beim Überladen

http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator#Wirkungsweise

Autor: Ghostrider1911 (Gast)
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Ok, soweit so gut,
das mit der Batterie ist ja sowieso uninteressant, da ich keine mit der 
Leistung habe.

Aber die Schaltung zum automatischen einschalten schon, vielleicht 
schaffe ich es ja tatsach das zu bauen.

Autor: D. G. (korona)
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Erstens: Bist du dir bewusst was man mit 100W elektirscher Leistung aus 
einem Verstärker rauskriegt?
Ich habe es noch nie erlebt dass ein Lautsprecher im Hifi Bereich länger 
als 1 Sekunde 5W gezogen hat.

Zweitens:
"hacker-tobi" hat das ja schon einmal grob erwähnt. Wenn auf dem 
Netzteil 10A bei 12V steht heißt das
natürlich nicht dass du diese auch entnehmen kannst. Die 12V Leitung ist 
bei ATX Netzteilen nämlich ungeregelt
und somit wird dir deine Spannung total zusammenbrechen. Man kann jetzt 
natürlich an die 5V Leitung eine belastung hängen
dass die 5V Spannung auch zusammenbricht und somit zusammen mit den 12V 
wieder nachgeregelt werden, allerdings halte ich das
für eine bes*****ene Lösung. Am besten wäre es die Regelung der 5V auf 
der Platine zu trennen und die 12V mittels
Spannungsteiler zum Schaltregler zurückzuführen.

@ martin_122
150€ ausgeben für ein Schaltnetzteil? Ich würde für sowas keinen Cent 
ausgeben sondern das ganze Geld in diesem Fall
in einen vernünftigen Verstärker stecken!

Wirkungsgradtechnisch ist das ganze sowieso totaler Bockmist

230V Ac -> 315V Dc -> Step down -> PFC -> 12V -> + - 60V (in der 
Endstufe)

Ich würde dir empfehlen einen gebrauchten Hifi-Verstärker zu kaufen.

Autor: Dominik µc (dominik_)
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D. G. schrieb:
> ch würde dir empfehlen einen gebrauchten Hifi-Verstärker zu kaufen.

Das halte ich auch für eine gute Idee ;)

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