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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Selbstständig, Kunden finden


Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Hallo!
Bin seit einigen Jahren selbstständig im IT-Bereich tätig, bisher lief 
das immer ganz gut. Leider sind mir innerhalb eines Jahres mehrere 
Kunden durch Ableben und Insolvenz verloren gegangen. Kleinanzeigen in 
der Lokalpresse führten nur zu Anrufen von unseriösen halbseidenen 
Gestalten die mir irgendwas andrehen wollten.
Wie kann man neue seriöse Kunden generieren?

Autor: Volker Zabe (vza)
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- Adressen aus GelbeSeiten, Handelsregister, von Adreshändlern, wlw, 
etc.   raussuchen und direkt anschreiben.
- Guten Kunden bitten Dich zu empfehlen.
- Stammtisch der Klientel ausfindig machen.
- xing
- Plakate in Fachgeschäften/Bürobedarf aushängen.
- Werbefirmen beauftragen, die (sollten) wissen, wie man ein bestimmtes 
Klientel erreicht.
- Fachpresse inserieren
- Freunden, Bekannten, Verwanten erzählen, das Du neue Kunden suchst.

Not macht erfinderisch. Lass dir was einfallen.
Volker

Autor: Martin Maschmann (martinm_de)
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hays.de
freelancermap.de
freelance.de

gulp.de

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Welches Gebiet suchst du den was? Deutschlandweit?

Autor: Pascal H. (pase-h)
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Läubi .. schrieb:
> Welches Gebiet suchst du den was?

Ähm ja...
Was soll denn das bedeuten?

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Pascal Haury schrieb:
> Läubi .. schrieb:
>> Welches Gebiet suchst du den was?
>
> Ähm ja...
> Was soll denn das bedeuten?

>> Informationstechnik (kurz IT) ist ein Oberbegriff für die
>> Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür
>> benötigte Hard- und Software.
http://de.wikipedia.org/wiki/Informationstechnik

Es macht halt einen Unterschied ob er PCs zusammenschrauben will, 
Datenbanken betreuen, Software entwickeln etc. pp...
Außerdem wäre es sicher hilfreich in etwa die Region mit anzugeben.

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Ich betreue kleine Betriebe als Administrator (Telefonie, Fileserver, 
Datenbank, Netzwerk), was eben so anfällt.
Theoretisch weltweit, dank Fernwartung. Die meisten Kunden sehe ich 
höchstens einmal im Jahr wenns hochkommt.
Schwerpunkt ist allerdings das Rheinland um Bonn und Köln.

Beitrag #2097657 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michael S. (technicans)
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Nimm dir doch dein Branchenbuch und ruf die Firmen direkt an,
oder du beauftragst ein Call-Center die das für dich übernehmen.
Aber ich würde es nicht übertreiben. Du kannst auch in der Jobbörse
nachschauen:

http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/startseit...

In der Kategorie Sie suchen: Selbständigkeit
               Suchbegriffe: Administrator
                 Arbeitsort: Köln

Gibts wenigstens einen für Köln:
http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenan...

Ob es passt muss du dann selbst sehen.

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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> Theoretisch weltweit, dank Fernwartung.
Dank "Fernwartung" machen das inzwischen Chinesen und Inder und das auch 
noch rund um die Uhr. Daher fokussiere ich gezielt Tätigkeiten und 
Knowhow, das NICHT durch Herrn Hong aus ShenZhen bereitgestellt und 
erledigt werden kann.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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> was machen um zu kunden zu kommen ?

Als Erstes eine Webseite, wo man die spezifischen Leistungen anpreist.
Dann bei google adwords eine oder mehrere Inseraetchen schalten.
Dann die eigene Webseite mit Wissen fuellen.
Dann vielleicht eine Kolumne in einer Zeitung betreuen.

Autor: Stefan (Gast)
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Oschis Vorschlag wollte ich auch machen: Internetseite- einfach genügt -
und dann Adwords bei Google schalten. Kann man dann ganz gezielt 
regional usw. sogar zu bestimment Uhrzeiten schalten und man zahlt 
wiklich nur für die Clicks, während man für eine Printanzeige , 
Mailingaktion etc. eine Menge Geld zahlt, ohne jede Garantie auf 
Resonanz. Ich war ursprünglich ganz begeistertet von diesem 
Adwords-Zeugs. Inzwischen bin ich jedoch etwas ernüchtert,  weil trotz 
vieler Clicks (clickt Google sich sein Vermögen selbst ?) der reale 
Erfolg doch recht gering ist.

Autor: oszi40 (Gast)
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>Adwords
sind genauso wichtig wie der Blindarm. Die wenigsten Sachen habe ich 
über Werbung wirklich zur rechten Zeit gefunden wenn ich wasw gebraucht 
habe.

Autor: Michael Steinbauer (Firma: Steinbauer Electronics GmbH) (captain-stone)
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> Dann bei google adwords eine oder mehrere Inseraetchen schalten.

Aber *VORSICHT!* Ich habe da Geld verbrannt. Es war innerhalb eines 
Tages weg (kein Effekt auf Homepage Zugriffe). Google ist telefonisch in 
Deutschland nur über eine Endlosbandansage zu erreichen. Es gibt keinen 
deutschen Telefon Support. Das beduetet, es gibt überhaupt kein Google 
per Telefon.

Für mich absolut unseriöse Einweg Kommunikation. Du kannst Nachrichten 
im Internet hinterlassen (nachdem Du Dich durch schier endlose Fragen 
durchgewählt hast). Dann bekommst Du eine Antwort, auf die Du aber 
wiederum nicht antworten kannst. Hölle!

Ich habe dann 3 x mit Drohgebärden klar verständlich gemacht, meine 
Daten zu löschen. Ich habe es Ihnen schriftlich untersagt - Fazit: Sie 
schicken mir weiterhin brav Werbung per eMail - und selbstverständlich 
mit einer Adresse, auf die man nicht antworten kann.

Michael

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ich lass Adwords immer noch laufen. Man kann bestimmen wieviel man pro 
click bezahlt und gleichzeitig, wie hoch das Tagesbudget ist. Ich hab 
irgenwas mit 10cts pro Click und 1.5Euro pro Tag eingegeben. Da werd ich 
nicht arm, und man findet mich. Wenn man einen generische Ausdruck, wie 
Schuhe verwendet ist der Andrang gross und der Click teuer.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Oliver Stellebaum schrieb:

> Wie kann man neue seriöse Kunden generieren?

Gar nicht. Es läuft genau umgedreht, Kunden generieren Auftraggeber. Der 
einzig effektive Weg sind Empfehlungen durch zufriedene Kunden. Vergiß 
Ausschreibungen, Werbung und sonstige Bemühungen, die von dir ausgehen. 
Das bringt nur selten Aufträge, welche die Butter aufs Brot verdienen.

> Die meisten Kunden sehe ich höchstens einmal im Jahr wenns hochkommt.

Genau da liegt dein Problem. Kunden sind Menschen. Für Menschen zählt 
Sympathie mehr als fachliche Leistung. Ohne persönliche Kontakte kann 
man aber keine Sympathie aufbauen und die Kunden werden sich mit 
Weiterempfehlung schwer tun, weil sie dich kaum kennen. Du bist für sie 
nicht mehr als die URL eines Onlineshops.
Geh raus an die Basis, es gibt genug Gründe, Arbeiten vor Ort zu 
erledigen. Nebenbei ein bißchen Smalltalk, ohne fachlichen Ballast. Ist 
manchmal anstrengend, aber deine Dienstleistung bekommt ein Gesicht. Der 
Gesprächspartner wird sich an dich erinnern, wenn er das nächste Mal von 
einem Dritten gefragt wird, ob er nicht jemanden kennt, der ihm bei 
seinen technischen Problemen behilflich sein kann...

Autor: Hans (Gast)
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Na ja, Google ist auch eines von diesen supererfolgreichen Unternehmen, 
bei denen der Kunde der letzte Arsch ist, also die genau das Gegenteil 
von dem praktizieren , was die Marketingfuzzies als erfolgreich 
verkaufen wollen: Kundenservice etc.

Habe mal 8 Monate auf eine Gebühren- Rückerstattung gewartet, deren Wert 
in keiner Relation mehr zum Aufwand stand, der notwendig war, um im 
Moloch Google diese Rücküberweisung zu erreichen.

Merke: Wenn Du Erfolg hast , gleich automatischen Telefonservice 
(0900xx),
E-Mail- Autoreponder , Fax- Abrufe usw. installieren und mit dem Netbook 
ab auf die Insel.
(Netbook zur Kontrolle der automatisch eingehenden Banküberweisungen.)

Ja, Adword läuft bei mir auch noch- nicht dass ich damit Erfolg hätte, 
nein !
Aber man freut sich halt, wenn sein Name bei Google erscheint, wenn man 
die entsprechenden Keywords eingibt und diese Freude ist ja schon ein 
paar EUR wert..

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Bei mir kommen immerhin ein paar Kunden ueber Adwords. Es viel 
guenstiger wie andere moegliche Werbeformen. Ich bekomm immer wieder 
Werbevorschlaege wie :
- Beim lokalen Volleyballclub fuer deren Turnier einen Werbeball mit 
meiner Adresse drauf sponsern
- Im Adressverzeichnis einen Eintrag
- Bandenwerbung beim lokalen Fussballverein

Denn bei Adwords laesst sich die erscheinende Story taeglich anpassen. 
Ich kann mehrere Stories aufschalten, und Adwords optimiert durch 
Selektion die Anzahl clicks, dh die haeufiger angeclickte Story kommt 
auch haeufiger.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Hans schrieb:
> Google ist auch eines von diesen supererfolgreichen Unternehmen,
> bei denen der Kunde der letzte Arsch ist

Wenn man erst den Quasi-Monopol Status erreicht hat, dann kann man sich 
das leisten. Aber dies schafft man halt nur mit Ideen, auf die sonst 
noch keiner kam.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Icke ®. schrieb:

> Wenn man erst den Quasi-Monopol Status erreicht hat, dann kann man sich
> das leisten. Aber dies schafft man halt nur mit Ideen, auf die sonst
> noch keiner kam.

So ist es.

Biete etwas an, für das es Nachfrage gibt und das kein anderer anbietet:
das sogenannte Alleinstellungsmerkmal

Ich habe keine Ahnung, warum das so wenig beachtet wird.

So schwer ist das gar nicht - man muss nur etwas Phantasie haben :-)

Chris D.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Chris D. schrieb:
> Biete etwas an, für das es Nachfrage gibt

Ob es diese gibt oder nicht, ist nur leider so einfach nicht zu 
erfahren, auch und gerade für (mehr oder weniger) komplexe technische 
Geräte nicht. Welcher Ingenieur kennt sich schon mit Marktforschung aus? 
Kenntnisse in dem Bereich bringt man in der Regel weder von zuhause aus 
mit, noch erwirbt man sie im Studium.

Autor: Martin Maschmann (martinm_de)
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Warum gründen  wir  hier im mikrocontroller.net
forum nicht sofort  eine  Agentur  für Arbeitnehmerüberlassung?

Anteilseigner wären dann wir selbst, und wenn ein
Arbeitgeber  nur Arbeitnehmerüberlassung will, bitte,
dann eben  über die Agentur die  dem überlassenen
Arbeitnehmer  mit gehört.

Macht jemand mit?  Kann nicht so schwer sein eine
Lizenz zu bekommen.

Dieses Einzelkämpfertum  bei der Aquise neuer Aufträge
ist völlig  idiotisch.

Beitrag #2104373 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Mark Brandis schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Biete etwas an, für das es Nachfrage gibt
>
> Ob es diese gibt oder nicht, ist nur leider so einfach nicht zu
> erfahren, auch und gerade für (mehr oder weniger) komplexe technische
> Geräte nicht. Welcher Ingenieur kennt sich schon mit Marktforschung aus?

Dafür muss man nicht einmal Marktforschung betreiben.
Man muss nur mit offenen Augen durch DE gehen und den Leuten zuhören.

> Kenntnisse in dem Bereich bringt man in der Regel weder von zuhause aus
> mit, noch erwirbt man sie im Studium.

Man muss das nicht direkt hochwissenschaftlich betreiben, denn man führt 
ja keinen Konzern, der zigtausende von Geräten absetzen muss, um 
überhaupt in die Gewinnzone zu kommen.

Du kannst davon ausgehen, dass - gerade für ein kleines Unternehmen - 
eine lokale "Forschung" ausreicht. Wenn Du im Bekanntenkreis zwei oder 
drei Leute hast, die sich von sich aus (!) ein Gerät wünschen, das dies 
oder jenes kann, dann hast Du einen Markt für Dein kleines Unternehmen 
und Produkt (sofern Deine Bekannten nicht nur aus hochspezialisierten 
Nerds bestehen - sollte also schon "gemischt" sein ;-).

Hast Du erstmal Kunden, dann werfen sie Dir die Ideen quasi vor die 
Füße -> weitere Marktforschung unnötig.

Mein "Ideenbüchlein" verzeichnet mittlerweile Ideen im hohen 
zweistelligen Bereich - 14 davon sind von mir, der Rest von Kunden.

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb und mittlerweile unsere 
mehrfache Erfahrung: Hast Du zehn Kunden, die diesen Vorschlag hatten, 
kannst Du das Ding direkt entwickeln: das Produkt geht dann über den 
Tresen wie geschnitten Brot.

Chris D.

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