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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ISP-Programmer


Autor: Peter L. (imax2010)
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Hallo, wollte fragen ob der in dem anderen Forum beschriebene Programmer 
wirklich funktioniert (vlt. für den Atmega8535)und ob man da auch statt 
den Z-Dioden wirklich Led´s oder 1N4148 dioden nehmen kann.

Link zum 
Beitrag:http://board.gulli.com/thread/1037939-atmega8-per-...

Mfg
Peter

Autor: Bernd Stein (bernd_stein)
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Hallo,

LEDs würde ich sein lassen.
Mit 1N4148 würde ich mich rantasten 6x 0,7V = 4,2V
7x 0,7V = 4,9V usw. ( Theoretisch )
Sollte halt nahe an 5,0 Volt kommen.


Bernd_Stein

Autor: Peter L. (imax2010)
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Hallo, werde das mal probieren denn mit dem möchte ich meinen Attiny2313 
programmieren um den auf dieser Seite (Link: 
http://www.mikrocontroller-projekte.de/) gebauten programmer 
nachzubauen. Dazu hätte ich auch eine frage: Der Autor dieses Artikels 
schreibt, dass der Attiny2313 zum vorgänger einen internen oszillator 
hat. Heißt dasss das ich theoretisch das externe Quarz samt 
kondensatoren weglassen kann??

Mfg
Peter

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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Peter L. schrieb:
> Dazu hätte ich auch eine frage: Der Autor dieses Artikels
> schreibt, dass der Attiny2313 zum vorgänger einen internen oszillator
> hat. Heißt dasss das ich theoretisch das externe Quarz samt
> kondensatoren weglassen kann??

Prinzipell ja. Aber der AVR-Prog arbeitet mit 7,3728 MHz . Die kannst du 
nicht vom internen Oszillator des Attiny2313 bekommen. Als Resultat 
funktioniert die Kommunikatzion über UART nicht, weil die Baudrate nicht 
stimmt. Man könnte sicher die Firmware anpassen, aber da stellt sich die 
Frage ob man das wirklich will.


Gruß Skriptkiddy

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Peter!

> und ob man da auch statt den Z-Dioden wirklich Led´s oder 1N4148 dioden
> nehmen kann.

Die 5,1V Z-Dioden müssen sein, denn die schürten den AVR vor 
Überspannung. Eine 1N4148 Diode kannst Du NICHT dafür verwenden. Hier 
noch ein Link von dem Programmer, inklusive Layout.
http://www.pcfilter.de/AVR-Ecke/Page4.html
Nachteil von dem Programmer, er benötigt eine echte RS232 Schnittstelle. 
Du kannst den Programmer also NICHT über einen USB-RS232-Adapter 
betreiben.

LG Jens

Autor: Peter L. (imax2010)
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Jens schrieb:

> Nachteil von dem Programmer, er benötigt eine echte RS232 Schnittstelle.
> Du kannst den Programmer also NICHT über einen USB-RS232-Adapter
> betreiben.


Hallo,

das ist mir schon klar. Ich brauch den nur um den Attiny2313 für den 
andern Programmer zu programmieren.

Mfg
Peter

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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Ich könnte mir diese Ersatzschaltung vorstellen, falls keine Z-Dioden 
greifbar sind:
         4k7                     
         ___                     
RS232 o-|___|-----o------o---------o AVR (MOSI / SCK)
                  |      |
                  |      V ->  LED ROT
                  |      -
                  |      |
                  |      |
        1N4148    -      V ->  LED ROT
                  ^      -
                  |      |
                  |      |
                 ===    ===
                 GND    GND


(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)

Wenn der Pegel 12V beträgt, dann liegen durch die Flussspannung der 
roten LEDs etwas mehr als 3V am AVR. Das sollte für einen Highpegel 
ausreichen.

Wenn -12V anliegen, dann begrenzt die 1N4148 auf -0.6 V (LOW-Pegel), wie 
es auch die Z-Diode, in Durchlassrichtung betrieben, tun würde.

Gruß Skriptkiddy

Autor: Steffen H. (avrsteffen)
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>Hallo, werde das mal probieren denn mit dem möchte ich meinen Attiny2313
>programmieren um den auf dieser Seite (Link:
>http://www.mikrocontroller-projekte.de/) gebauten programmer
>nachzubauen.

Der geht prima.. Hab dafür auch ein Layout für SMD.

>Der Autor dieses Artikels
>schreibt, dass der Attiny2313 zum vorgänger einen internen oszillator
>hat. Heißt dasss das ich theoretisch das externe Quarz samt
>kondensatoren weglassen kann??

Könnte gehen. Hab den auch schon mit 4Mhz Quarz betrieben. Die Baudrate 
geht zwar zurück aber es ging. Wenn du den internen Oszilator betreiben 
willst, solltest du den auf alle fälle kalibrieren. Also das cal-Byte 
aus dem tiny lesen und ins entsprechende Register laden.

Autor: Peter L. (imax2010)
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Skript Kiddy schrieb:
> Ich könnte mir diese Ersatzschaltung vorstellen, falls keine Z-Dioden
> greifbar sind:
>
>
>          4k7
>          ___
> RS232 o-|___|-----o------o---------o AVR (MOSI / SCK)
>                   |      |
>                   |      V ->  LED ROT
>                   |      -
>                   |      |
>                   |      |
>         1N4148    -      V ->  LED ROT
>                   ^      -
>                   |      |
>                   |      |
>                  ===    ===
>                  GND    GND
> 
> 
> (created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
> 
>
> Wenn der Pegel 12V beträgt, dann liegen durch die Flussspannung der
> roten LEDs etwas mehr als 3V am AVR. Das sollte für einen Highpegel
> ausreichen.
>
> Wenn -12V anliegen, dann begrenzt die 1N4148 auf -0.6 V (LOW-Pegel), wie
> es auch die Z-Diode, in Durchlassrichtung betrieben, tun würde.
>
> Gruß Skriptkiddy

Hallo,
wenn ich das richtig verstehe sollte das dann so wie im angehängten Bild 
aussehen oder? (weil du oben mosi und sck mit einem schrägstrich 
getrennt hast)

Mfg
Peter

EDIT:

Hier der Link zum Bild: 
http://s13.directupload.net/file/d/2460/nzn6zirj_png.htm

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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Peter L. schrieb:
> Hallo,
> wenn ich das richtig verstehe sollte das dann so wie im angehängten Bild
> aussehen oder? (weil du oben mosi und sck mit einem schrägstrich
> getrennt hast)

Ja so stelle ich mir die Pegelanpassung von MOSI und SCK vor.


PS. Ich rate dir zu einem vernünftigen Programmer. Nimm den originalen 
AVRISP mkii von Atmel und du machst dir das Leben leichter. So teuer ist 
der nicht.


Gruß Skriptkiddy

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