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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zum FTDI232R


Autor: neu (Gast)
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Hallo zusammen,


ich wollte für ein kommendes Projekt für ein Mikrocontrollerboard eine 
USB-Schnittstelle realisieren. Dazu wollte ich den Chip: FTDI232R 
benutzen.

Soweit ich weiß muss ich dann ja auch einen Bootloader für den µC 
schreiben, stimmt das? Gibt es eine Möglichkeit das zu umgehen?

Reicht es aus wenn ich über diesen Chip und den betreffenden Treiber 
verfüge um Daten vom Mikrocontroller zum PC zu senden und diese via 
virtueller COM-Schnittstelle in einem Programm zu verwerten?


Beste Grüße

neuer

Autor: Justus Skorps (jussa)
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neu schrieb:
> Soweit ich weiß muss ich dann ja auch einen Bootloader für den µC
> schreiben, stimmt das? Gibt es eine Möglichkeit das zu umgehen?

ganz "normal" über ISP o.Ä. programmieren...

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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neu schrieb:
> Soweit ich weiß muss ich dann ja auch einen Bootloader für den µC
> schreiben, stimmt das? Gibt es eine Möglichkeit das zu umgehen?

Du kannst den Mikrocontroller weiterhin über ISP programmieren (gehe mal 
von einem AVR aus). Einen Bootloader über USB kannst du ergänzen, musst 
du aber nicht.

Ansonsten hast du recht, über den Treiber bekommst du eine serielle 
Schnittstelle emuliert.

Autor: neu (Gast)
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Okay mein Fehler. Das nachträglich Programmieren über ISP möchte ich 
auch umgehen. Also gern am Anfang einmal über ISP programmieren, später 
dann aber nicht mehr.

Autor: neu (Gast)
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Also okay meine Frage ist jetzt leider nicht beantwortet.

Benötige ich einen Bootloader wenn ich nur den Chip, den Treiber und den 
µC habe? Ich wollte ursprünglich keine ISP-Schnittstelle nutzen.

Autor: ... (Gast)
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Ja, wenn du ISP nicht benutzen willst brauchst du einen Bootloader.

Autor: Christian R. (supachris)
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neu schrieb:
> Ich wollte ursprünglich keine ISP-Schnittstelle nutzen.

Schwierig. Denn irgendwie muss der Bootloader ja drauf. Die AVR (ohne 
USB) haben keinen Bootloader von sich aus. Und da musst du entweder den 
Chip vor dem Einlöten programmieren, oder den ISP/JTAG irgendwie 
herausführen, um den Bootloader drauf zu bekommen.

Autor: neu (Gast)
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Aha, danke für die Antworten.

Ich möchte die Frage noch ein wenig erweitern, hoffe ihr seid nicht 
genervt.

Ich möchte zur Erprobung einen µC im PDIP Gehäuse verwenden, ob und wann 
ich dann einen SOIC verwende ist mir noch nicht klar.

Wie kann ich denn das Brennen eines Bootloaders auf den µC realisieren 
ohne das ich auf dem Board vorsehe? Wäre es geschickt den Controller mit 
minimalstem Aufwand auf einem Steckboard zu Brennen oder gibt es eine 
IC-Fassung die ein leichtes bzw. einfaches Ein- und Ausbauen von ICs 
ermöglicht?


Wo bekomme ich die benötigten Informationen um mir einen Bootloader zu 
schreiben, müssten das im Datenblatt stehen?

Beste Grüße

neuer

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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neu schrieb:
> Wie kann ich denn das Brennen eines Bootloaders auf den µC realisieren
> ohne das ich auf dem Board vorsehe? Wäre es geschickt den Controller mit
> minimalstem Aufwand auf einem Steckboard zu Brennen oder gibt es eine
> IC-Fassung die ein leichtes bzw. einfaches Ein- und Ausbauen von ICs
> ermöglicht?

Es gibt beispielsweise ZIF-Sockel, in die man die SOIC-Bausteine 
einlegen kann. Alternativ, wenn es nur um Einzelstückzahlen geht, kann 
man aber auch einfach die ISP-Kabel anlöten. Bei SOIC ist ja noch genug 
Platz zwischen den Beinchen.

> Wo bekomme ich die benötigten Informationen um mir einen Bootloader zu
> schreiben, müssten das im Datenblatt stehen?

Suche hier mal im Forum, es gibt hier mehrere getestete Bootloader. 
Ansonsten, wenn du ihn unbedingt selber schreiben willst, hat Atmel 
Application Notes dazu.

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