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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik kleines einfaches Stereo "Mischpult" bauen


Autor: David .. (david1)
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Moin moin, gestern ham wir mal wieder bischen Wii gespielt, allerdings 
wärs nich schlecht wenn man in den den Ton der Wii auchnoch Musik 
reinmischen könnt, ich weis für 100€ gibts en ordentliches Soundcraft 
4-Kanal "Mischpult", aber sowas einfaches kann man ja bestimmt auch 
selber bauen.

Was ich brauche sind am besten 3-4 Stero Eingänge mit jeweils einem 
Fader, einem Master Fader und evtl. noch für jeden Stereo Kanal einen 
Fader, aber das kann man ja noch relative dazubasteln.

Als Input gibts ganz normale unsymetrische Signale wie se aus jedem PC, 
MP3 Player etc. kommen, selbiges soll dann auch wieder raus.

Hat vlt. schonmal jemand sowas gebaut, oder hat vlt Informationen dazu?


Gruß
David

Autor: ich (Gast)
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David .. schrieb:
> ordentliches Soundcraft
> 4-Kanal "Mischpult

widerspricht sich selbst, diese Aussage

Autor: David .. (david1)
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nich mein Problem was du für Material benutzt, aber die Diskussion fang 
ich jetz bestimmt nich an.

Autor: Joachim K. (minifloat)
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Kauf dir doch ein
Behringer 502 oder
Phonic AM120 oder oder oder...
Und noch vier Cinch-6,3er-Klinke Adapter dazu.
Kostenpunkt: 35 Tacken
mfg mf

Autor: Elena (Gast)
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>Kauf dir doch ein
>Behringer 502 oder
>Phonic AM120 oder oder oder...
>Und noch vier Cinch-6,3er-Klinke Adapter dazu.
>Kostenpunkt: 35 Tacken

Fertige kleine Minimischpulte sind mittlerweile so billig geworden, 
gerade, wenn du sie bei den üblichen Discountern wie Thomann etc. 
kaufst, daß du beim Selbstbau locker das zehnfache ausgibst.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Elena schrieb:
> daß du beim Selbstbau locker das zehnfache ausgibst.
Insb. gute Schieberegler und ein solides Gehäuse gehen sehr ins Geld. 
Die Elektronik an sich - ein NE5532 Opampgrab - ist unkritisch.

Autor: HildeK (Gast)
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Für das, was du machen möchtest, ist z.B. der
http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_1002_b.htm
sicher eine Alternative. Für das Geld baust nichts vergleichbares 
selber.

Autor: Jens G. (jensig)
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Wenns Selbstbau sein soll:
http://senderbau.egyptportal.ch/audiomixer_aufbau.htm

Im Grunde ist schon das dortige Mixermodul fast ausreichend. Vor jeden 
Kanal noch Poties.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Ich verstehe nicht, warum man da nicht doch Geld sparen kann!
Er braucht doch nur 4 Kanäle.
Davon jeweils zwei zusammen.
Und dann gemischt.
Das sind drei Stereopotis und ein Ausgangsverstärker.
Zusammen also zum Beispiel 3 TL072, die besagten drei Potis und zwei 
Transistoren.

Also so was:

SIGNAL1-----POTI1----\                                VCC
                     |                                 |
                     +---OPAMP----VORWIEDERSTAND---TRANSISTOR--LAUTSPRECHER
                     |     |                                  |       |
SIGNAL2-----POTI2----/   POTI3--------------------------------/      GND
                           |
                          GND

Jeweils für links und rechts aufbauen.
Dabei sind die Potis mit den selben Nummern jeweils die beiden Potis in 
den Stereopotentiometern.
Der Transistor ist unkritisch, da durch Operationsverstärker 
angesteuert.
Der einfachste 15-Watt Typ für 1€ reicht.
Operationsverstärker sind Geschmackssache.
Wenn man mehr Kanäle will, baut man einfach vorne, wo Signal1 und Poti1 
steht noch einen dran. Wenn man mehr als Stereo will, baut man das ganze 
eben fünf oder sieben mal auf.

Besonders, wenn man das Gehäuse selber bohrt, kommt man so vielleicht 
auf 20-30€ runter!

Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Das ist doch Pfusch²
Das Eingangssignal sollte man schon Puffern, um es auf eine bekannte 
Quellimpedanz zu bringen. Wenn du beide Potis ungünstig stellst, 
schließt du die beiden Quellen kurz, Super!

Autor: Ich (Gast)
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Valentin Buck schrieb:
> Ich verstehe nicht, warum man da nicht doch Geld sparen kann!

Was willst du bei einem Gerät für 20,- Euro noch durch Selbstbau sparen?

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Bei den Preisen (thomann hat auch ein Modell für weniger als 50 Euro) 
fällt einem der Spruch ein:

Man kann auch Schuhcreme selber machen.

Selbstbau wäre hier wirklich Zeit- und Geldverschwendung.

Autor: David .. (david1)
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Ok, ich weis jetz schonmal wie ich es machen könnt.

Klar gibt es sowas schon für 50€, aber über Behringer Qualität braucht 
man glaub nich reden, hatte bis jetzt nur Ärger damit.

Wenn ichs selberbau weiß ich das ich davon keine Wunder erwarten brauch, 
aber wenn kaufen dann mindestens en Soundcraft Notepad, dann weiß ich 
das ich was gescheites hab, für 89 Tacken kauf ich doch kei Behringer 
wenn für 10 mehr en Soundcraft haben kann: 
http://www.thomann.de/de/soundcraft_notepad_102.htm

99€ sind zwar wirklich OK, aber um 1-2x/monat Musik beim Wii spielen und 
dergleichen einzumischen is das bischen viel, eigentlich würden auch 2 
Stereokanäle reichen.

Ich schau mir die Tele dazu mal an und informier mich weiter und 
schaumal das ich mal dazukomm die bnötigten Teile mitzubestellen und 
schaumal was dabei rauskommt.


Vielen Dank für die vielen Anrworten noch-/schonmal :)
Gruß
David

Autor: Elena (Gast)
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>Klar gibt es sowas schon für 50€, aber über Behringer Qualität braucht
>man glaub nich reden, hatte bis jetzt nur Ärger damit.

Das war ja auch nur ein Beispiel! Natürlich kannst du dir auch ein 
anderes Mischpult kaufen. Fakt ist jedenfalls, daß du bei einem 
Selbstbau weder Zeit noch Geld sparen wirst.

Autor: HildeK (Gast)
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David .. schrieb:
> aber wenn kaufen dann mindestens en Soundcraft Notepad, dann weiß ich
> das ich was gescheites hab, für 89 Tacken kauf ich doch kei Behringer
> wenn für 10 mehr en Soundcraft haben kann:
> http://www.thomann.de/de/soundcraft_notepad_102.htm

Du wolltest 3-4 Stereokanäle, das Soundcraft hat nur zwei, das Behringer 
vier. Kleinmixer mit mehr als zwei Stereokanälen gibt es nur wenige.
Und ob sich Soundcraft und Behringer in der Qualität unterscheiden, wage 
ich zu bezweifeln.

Du kannst auch vier Stereopotis geeignet zusammenschalten, voll passiv 
und ökologisch - irgendwie mixt das auch :-).

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Es gibt drei Möglichkeiten:

1. Du kaufst die Potis und die Buchsen und das Gehäuse und wirst schnell 
mehr als 30 Euro ausgeben. Basteln ist jedoch schön und wenn dich das 
BASTELN in den Fingern juckt: Mach es! Dass ein Erstlingswerk dann 
optisch und technisch ggf. noch im Versuchsstadium ist, spielt hierbei 
keine Rolle, du kannst ja jederzeit nachrüsten. (z. B. die 
48-V-Phantomspeisung etc.)

2. Du kaufst ein Teil, von dessen minderer Qualität du jetzt schon 
überzeugt bist. Und bei höheren Ansprüchen hast du dann ein Schrott-Teil 
in der Wohnung rumfliegen, welches auch etliche Euronen gekostet hat 
aber halt nur eine lausige Lösung ist.

3. Du kaufst dir ein gescheites Mischpult, nicht überzogen und gleich 
mit 24 Kanälen aber so, dass du von der Qualität überzeugt bist und du 
vielleicht das eine oder andere Feature hast, welches du erst für später 
mal ins Auge gefasst hast. Dann hast du vielleicht JETZT etwas mehr Geld 
ausgegeben, doch du hast ein nobles Teil, welches technisch so ist wie 
du es haben möchtest.

Unter dem Strich ist die 3. Möglichkeit vielleicht die, die LANGFRISTIG 
für die meiste Freude sorgt.

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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David .. schrieb:

> Wenn ichs selberbau weiß ich das ich davon keine Wunder erwarten brauch,
> aber wenn kaufen dann mindestens en Soundcraft Notepad, dann weiß ich
> das ich was gescheites hab, für 89 Tacken kauf ich doch kei Behringer
> wenn für 10 mehr en Soundcraft haben kann:
> http://www.thomann.de/de/soundcraft_notepad_102.htm

Ich denke, bei Deinen Anforderungen wäre ein Selbstbau schon möglich,
allerdings nur, wenn Du Dich mit Drehreglern zufriedengibst. Gute
Schieberegler sind inzwischen so teuer, das sich der Selbstbau dann
nicht mehr lohnt.
Gruss
Harald

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