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Hallo,
wie schon aus den Titel hervorgeht würde ich gerne wissen warum
Computernetzteile immer (?) eine Mindestlast auf einer "Schiene"
benötigen. Das es prinzipiel bei Schaltnetzteilen ohne, oder mit nur
sehr geringer Mindestlast geht zeigen ja nahezu alle modernen Netzteile
aus dem Notebookbereich, diese werden ohne Last nicht nennenwert warm
und die zu messende Augangsspannung ist trotzdem sehr nah (oder sogar
genau) auf dem Nennwert.
mfg
"Volta"
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Es gibt keine Notwendigkeit, diese Betriebsart ohne Last vorzusehen. Denn der Betrieb so eines Netzteiles ist nur in einem Computer zulässig, auch wenn nicht jeder Hersteller darauf hinweist. Und damit ist Last auf allen Anschlüssen zwangsläufig vorhanden.
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Hallo, "zulässig" finde ich hier fehl am Platz. Sie sind eben für Computer entwickelt und genau für diese Nutzung müssen sie (möglichst) fehlerfrei funktionieren. Eine Wasserpumpe muß eben auch nur Wasser punpen können, auch wenn es der Hersteller nicht ausdrücklich dazuschreibt. Sie muß nur so heißen, behaupte ich zumindest. Gruß aus Berlin Michael
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ich denke mal, bei gewissen dingen darf man den logischen menschenverstand einfach mal vorraussetzten?! deshalb nimmt man ja auch keine tastatur zum brot schneiden. aber ich denke volta meinte den physikalischen hintergrund
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Nun ja ohne Last ist die Energie die auf die Sekundärseite übersetzt wird minimal. Das heißt es muss ein sehr kleines Tasverhältnis gefahren werden, damit beim Sperrwandler die Ausgangsspannung nicht ansteigt. Gängige Praxis ist es, dass der Regler in den Skippenden Mode geht, das heißt es werden Schaltimpulse ausgelassen. Aber genau das muss der Regler halt können, was zusätzlichen technischen Aufwand bedeutet. Beste Grüße
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PC-Netzteile produzieren aus einem gemeinsamen Leistungsteil (Halbbrücke+Trafo) mehrere Spannungen (im wesentlichen 3,3V 5V und 12V). Häufig wird die 3,3 oder 5V konstant geregelt, die anderen Spannungen ergeben sich durch das Verhältnis der Wicklungen des Trafos. Wenn jetzt eine Spannung unbelastet bleibt, wird sie, gegenüber den Anderen, etwas ansteigen, was üblicherweise dazu führt, das eine interne Schutzschaltung, das Netzteil stillsetzt. Laptopnetzteile geben üblicherweise nur eine Ausgangsspannung ab, so das es dieses Problem hier nicht gibt. Sollte man beabsichtigen, von dem PC-Netzteil nur die 12V zu nutzen, kommt man nicht umhin, die anderen Spannungen etwas zu belasten, oder die interne Regelschaltung so zu ändern, das jetzt die 12V geregelt werden, dafür gibt es einige Anleitungen im Netz. Daran sollte man sich aber nur heranwagen, wenn man die Funktionsweise verstanden hat. Hoffe, damit etwas geholfen zu haben. mfG ingo
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Du verwechselst da was. Kein mir bekanntes AT oder ATX Netzteil braucht eine Mindestlast (bzw. diese ist in Form von Leistungswiderständen schon im Netzteil integriert). Im Extremfall würde das Netzteil sich auch durch die Überspannungsschutzschaltung abschalten. Eine einseitige Belastung der Stromzweige ist was anderes und wurde oben schon hinreichend erklärt. Hat aber nichts mit Mindestlast zu tun.
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K. Rotte schrieb: > Du verwechselst da was. Kein mir bekanntes AT oder ATX Netzteil braucht > eine Mindestlast In der ATX12V Spezifikation sind die Hauptspannungen mit einer Mindestlast von 1A angegeben, und das hat mit der ebenfalls nicht völlig frei wählbaren Lastverteilung zwischen 5V/3,3V einerseits und 12V andererseits nichts zu tun. Die Parameter sind demgemäss nur ab dieser Mindestlast definiert, aber darunter dürfen keine Defekts oder gefährliche Zustände auftreten. Inwieweit reale Netzteile das benötigen ist eine andere Sache.
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da hat ingo recht, aus einem leistungsteil werden mehere spannungen gewonnen und diese werden vom regelkreis zusammen gemessen. wenn eine spannung nun stark belastet wird und eine andere überhaupt nicht verschiebt sich der arbeitspunkt. die belastete spannung bricht relativ stark ein und die unbelastete steigt ziemlich weit an. irgendwann wird durch die spannungsüberwachung die notbremse gezogen. die 3,3V werden idR aus der 5V wicklung des haupttrafos gewonnen. dazu wird eine drossel entgegen der hauptstromrichtung vormagnetisiert. dadurch werden einige pulse des haupttrafos "ausgeblendet" bzw. kommen nicht vollständig durch die drossel und fertig sind die 3,3V. das funktioniert aber nur bis zu einem bestimmten tastverhältnis mit leerlauf-verhältnissen. ein weiterer grund für eine mindestlast ist die vermeidung von störungen oder schwingungen wenn der schaltregler mit einem sehr geringen tastverhältnis laufen muß. fast alle schaltregler mögen auch keine lastsprünge aus dem leerlauf heraus oder in den leerlauf hinein weil dies eine besonders große änderung der pulsweite verlangt. der sprung in der duty time von 0 nach 10A ist weit größer als der von 10 nach 20A. die schutzschaltungen in pc-netzteilen sind außerdem verdammt empfindlich eingestellt. es kann passieren, daß ein laufendes 700W netzteil keinen 4700µF/16V kondensator aufladen mag.
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Allgemein http://de.wikipedia.org/wiki/PC-Netzteil Kurz: Weil aus EINEM Schaltnetzteil MEHRERE Spannungen erzeugt werden. Die Reglung ist da je nach Schaltung auch sehr einfach: die Summe aus ein paar Widerständen der jeweiligen Ausgangsspannungen.
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Hi, ich habe für Bastlerzwecke ein Netzteil vom Computer verwendet. Durch eine Brücke im Stecker liefert das Netzteil auch ohne PC Spannung. Mal ganz erlich, eine günstigere Spannungsquelle kann man sich gar nicht kaufen. Sie benötigen keine Mindestlast. Andreas
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@andreas: warum kaufen - die liegen massenhaft im Elektroschrott. Betreibe auch seit vielen Jahren ein selbstgebautes Netzteil mit AT-Netzteil und habe ebenfalls die Erfahrung gemacht: Es braucht keine Mindestlast oder diese ist schon in Form eines Widerstandes im Netzteil eingebaut.
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Das mit der Mindestlast hängt stark vom Einzelfall ab, habe bisher zwei PC-Netzteile zweckentfremded und beide verhielten sich hierbei stark unterschiedlich. Technische Erklärung findet sich bei den vorherigen Beiträgen.
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Hallo Andreas und Volta. > ich habe für Bastlerzwecke ein Netzteil vom Computer verwendet. Durch > eine Brücke im Stecker liefert das Netzteil auch ohne PC Spannung. Mal > ganz erlich, eine günstigere Spannungsquelle kann man sich gar nicht > kaufen. Sie benötigen keine Mindestlast. ???? Also aktuell können das die von mir betrachteten nicht. Allerdings ist die Mindestlast sehr klein geworden. Oben war von 1A die Rede....ich hatte letztens eins, das wollte sogar nur 1W Last auf 3,3V sehen. Wenn Du einen 10W 3,3 Ohm Widerstand im Stecker als "Brücke" bezeichnest, hast Du also auch wieder Recht. Das alles war früher anders, da wollten die 10% der Leistung als Last sehen. Insofern hat sich dort viel verbessert. Aber der OP hatte nach etwas anderem gefragt. Der GRUND, Warum daß so ist, ist, daß Schaltnetzteile grundsätzlich ein Problem mit kleinen oder keinen Lasten haben. Das Tastverhältnis kann nicht beliebig klein werden. Stell Dir einfach mal vor daß die Ansteuerung der Endtransistoren (oder die Transistoren selber) macht nicht beliebig schnell auf und wieder zu). Das führt dazu, das es nicht unter eine bestimmte Ausgangsleistung geht. Tritt der Fall aber nun doch auf, schiebt das Netzteil Leistung in einen unbelasteten Ausgangskreis. Dort steigt die Spannung an. Entweder kommt jetzt das komplette Notaus, oder aber der Regler setzt für ein paar Zyklen aus, bis die Spannung wieder gefallen ist. Letzteres führt zu einem Ripple auf der ausgangsspannung, der viel Niederfrequenter ist als der Arbeitstakt, und darum von einem auf den Arbeitstakt optimiertem Filter nicht geglättet wird......also eine etwas instabile zappelnde Ausgangsspannung. Bei "guten" Schaltnetzteilen ist diese Mindestlast aber so klein, daß eine Led mit Vorwiderstand ausreichend ist, um als Betriebszustandsanzeige diskret diesen Umstand zu verschleiern. ;-) Das, weil ein einfachster Aufbau erwünscht ist, alle Spannungen speziell eines Computernetzteiles grob nur von einem Trafo erzeugt werden, und nur auf eine der Spannung geregelt werden kann, und die anderen über das Trafoübersetzungsverhältnis davon abhängen, und dieses wegen der Lastabhängigen Streuung des Trafokerns nur gut unter einer bestimmten Last hinkommt, ist ein anderes Kapitel...... Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
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> nur 1W Last auf 3,3V sehen. >Wenn Du einen 10W 3,3 Ohm Widerstand im Stecker als "Brücke" soso ts
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nein mit brücke meint er bei ATX netzteilen den PS-ON (meistens grünes kabel) auf masse (schwarz) zu klemmen. ist aber keine kunst, ein mainboard macht das gleiche - nur mit einem transistor. mit der mindestlast hat das aber nichts zu tun. ich würd sagen einfach ausprobieren. die netzteile sind eigentlich sehr robust (aber nicht HF-fest!!) und haben viel leistung für wenig geld. leider keine echte strombegrenzung. aber wenn sie mal abrauchen dann knallts auch in der angschlossenen schaltung richtig!
Datum:
> nicht HF-fest
Was soll das denn heißen? Ausgang vom 1kW AM-Sender auf +12 gelegt und
das Netzteil war kaputt?
Was soll die HF da groß machen? Die Kondensatoren am Ausgang schließen
alles kurz und das Gehäuse ist aus Stahlblech. Im Zweifelsfall nen
Klappferrit auf die Ausgangsleitung machen.
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Negerfaust schrieb: > Was soll das denn heißen? Ausgang vom 1kW AM-Sender auf +12 gelegt und > das Netzteil war kaputt? Ich hab zwei PC Netzteile für meine CB-Funke probiert, welche sich nach wenigen Sekunden abgeschaltet haben, sobald ich das Funkgerät eingeschaltet hab. Erst am dritten gings. Nach den ersten Fehlschlägen hab ich natürlich auch 3v3 und 5v belastet. Gesamtlast war irgendwo bei ~30W, inkl. Funkgerät, sollte also genug gewesen sein. Das bisschen Störung was bei dem Funkgerät noch nach hinten rauskam, hat die Netzteile immer "ausgeschaltet" (diese Fiepsen, wie bei nem Kurzschluss).
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das klappferrit mußt du schon selber machen, von hause aus ist da in 90% der fälle rein gar nichts drin was den ausgang vor HF schützt. ein 1kw AM sender dürfte das einfachste sein, um so einem netzteil zu ungeahnten fähigkeiten zu verhelfen. bei ausfall der regelung können dann schon mal 20V anstelle von 5 rauskommen, was widerum der angeschlossenen schaltung zu ungewohntem verhalten verhilft. passiert vor allem gerne mit alten AT-netzteilen, hab ich selbst schon geschafft (27 MHz FM).
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Angehängte Dateien:Bei ATX-NT ist der Lastwiderstand schon eingebaut. 8 Ohm an der 3,3V-Schiene. Also passiert im Leerlauf gar nichts. Eine andere Frage ist die Stabilität der Spannungen ohne Last.
