Pegelwandler 3,3V -> 5V

Gast #2446331
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> Pegelwandlung ist bei 3,3V auf 5V Logik selten nötig.

Bei mir ist es leider doch nötig, da der Mikrocontroller mit 3,3V 
betrieben wird. Der angeschlossene Ausgangstreiber benötigt dagegen 
mindestens 3,5V als H-Signal. Das ganze soll dann natürlich auch noch 
zwischen -25°C und +70°C funktionieren.

> Welchen man nimmt hängt von den Signalanforderungen ab,

max. 10kHz

> ob bi- oder nur unidirektional.

nur bidirektional
(Firma: matzetronics) #2446625
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Es sollte auch mit HC-TTL gehen , a la 74HC245 (bidirektional) oder 
HC244 (uni )
http://ics.nxp.com/support/documents/logic/pdf/family.hcmos.specification.pdf

Wobei bei den Inputs zur 3,3 Volt logic Begrenzerwiderstände nötig sind. 
Wenn die 3,3 Volt den geforderten lo Pegel nicht einhält, gehen auch HCT 
Typen, die eine höhere Spannung noch als 0 akzeptieren.
(Firma: Promaxx.net) #2446799
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Ääähhh...

Es gibt hier so eine FAQ, in der auch die Pegelwandlung angesprochen 
wird!

Ich würde bei einer Wandlung von 3,3V-Logik auf 5V-Logik einfach einen 
74HCT-Treiber nehmen (hier: 74HCT365, aber die -244 oder -245 sollten 
leichter beschaffbar sein).
74HC-Typen sind nicht geeignet, weil die Input-Schwellen zu knapp sind.
#2446828
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Wenn schon ein IC ala 74HC -244, -245, -365 etc. kann man doch gleich 
den ADUM1201 nehmen. Der kann 5V<->5V , 3V<->3V , 3V<->5V , 5V<->3V...
Das ganze ist dann sogar noch galvanisch getrennt. Und flink ist der 
auch noch. Dazu klein und robust.

Bei den 74-ern hast du doch dann noch jede Menge Pins übrig, die 
unbeschalten bleiben.

Der ADUM1201 kost zwar ein wenig, ist aber genau für solche Anwendungen 
konzipiert.

PS. Ich bin kein Vertreter oder sowas. Hab halt nur gute Erfahrung mit 
diesem Exemplar sammeln können.


Gruß Steffen
Gast #2446860
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Steffen H. schrieb:
> Der ADUM1201 kost zwar ein wenig, ist aber genau für solche Anwendungen
> konzipiert.

Irgendwie verlassen mich gerade meine Englischkentnisse. Ich Lese im 
Datenblatt "Digital Isolator", also galvanischer Trennung mit 2,5 kV 
Isolationsspannung, 1Mhz Datenrate oder mehr ...

Das passt irgendwie nicht zu

Digi schrieb:
> da der Mikrocontroller mit 3,3V
> betrieben wird. Der angeschlossene Ausgangstreiber benötigt dagegen
> mindestens 3,5V als H-Signal

Steffen H. schrieb:
> Hab halt nur gute Erfahrung mit
> diesem Exemplar sammeln können.

Natürlich kann man mit einem LKW auch einen Brühwürfel transportieren...

MfG Klaus
(Firma: Promaxx.net) #2446863
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Der ADUM1201 ist etwas "over-sized". Der bietet ja eine galvanische 
Trennung mit seinen Impulsübertragern.
Und er kostet in der Serie deutlich mehr als ein einfaches 74HCT-IC. 
Klar ist der 74HCT etwas größer, aber wenn es ganz spitz zu geht, dann 
kann man auch diese neuen Bauformen mit 1 Gatter (SN74AHCT1G) und 
wenigen Pins nehmen. Echt schnuckelig die Teile...

Es soll ja auch 3,3V-uCs geben mit 5V-toleranten Ausgängen 
(open-Collector!).
Gast #2447453
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Klaus schrieb:
> Ich Lese im
> Datenblatt "Digital Isolator", also galvanischer Trennung mit 2,5 kV
> Isolationsspannung, 1Mhz Datenrate oder mehr ...

Genau. Und bei Weiterlesen findet man auch, daß jede Seite ihre eigene 
Betriebsspannung hat. Man kann also auf der einen Seite 3.3 V anlegen 
und auf der anderen Seite 5 V. Und schon kommen auch diese Pegel an der 
jeweiligen Seite aus dem Ausgang (oder eben GND natürlich).

Digi schrieb:
> Du hast vollkommen Recht, ich meinte unidirektional.

Dann reicht (theoretisch) auch ein ADuM1200. Wobei der Preis zumindest 
bei Ex-Angelika nur 5 Cent ausmacht.
Gast #2448984
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Klaus schrieb:
> Lutz schrieb:
>> Dann reicht (theoretisch) auch ein ADuM1200. Wobei der Preis zumindest
>> bei Ex-Angelika nur 5 Cent ausmacht.
>
> Für die 5 Cent kann man mit einem Transistor schon die ganze Lösung
> realisieren.
>
> Ich hab nicht gesagt, daß es mit einem ADUMxxx nicht geht, ist aber
> völlig overengineered.
>
> MfG Klaus

Das ist so natürlich absolut richtig; hörte sich aber etwas anders an.

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