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Forum: PC Hard- und Software 32 Bit oder 64 Bit Ubuntu für Officerechner? 4GB Ram


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Autor: d-s (Gast)
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Hi.
Aufgrund der Kosten für MS-Office habe ich beschlossen, das Programm 
nicht zu kaufen. In folge dessen wird auch auf den Kauf von Windows 
verzichtet.

Es soll jetzt Ubuntu eingesetzt werden.
Dochh welche Version?
32 Bit oder 64 Bit?
Auf der Downloadseite von Ubuntu steht bei 32 Bit: Recommended.

Der Rechner besitzt 4 GB Ram.
Ist die Ramgrenze von 4GB - x (d.H. effektiv hat man nur 3,x GB zur 
Verfügung) auch bei Linux, oder ist das nur bei Windows XP / Win 7 32 
Bit?

Von der Ramgrenze mache ich abhängig, ob ich 32 oder 64 GB installiere.

mfg

Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
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Ich würde die 64bit Variante installieren wenn du einen passenden 
Prozessor hast.
Falls du dann doch mal etwas hat was auf 64bit (mit 32bit Libs) gar 
nicht zum laufen zu bekommen ist, kann man sich immer noch eine 
Virtuelle Maschine oder ein chroot einrichten.
Eigentlich ist aber alles "wichtige" eh für 64bit verfügbar.

Autor: urs (Gast)
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>Eigentlich ist aber alles "wichtige" eh für 64bit verfügbar.
hast Du auch Erfahrung, wie das mit den Programmiertools für Atmel oder 
ARM aussieht ?
Also Avrdude, OpenOCD ...

Autor: Lukas K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
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Hat Ubuntu immer noch einen PAE-Kernel? Mit dem kannst du auch mit 32bit 
mehr als 4G RAM verwenden.
urs schrieb:

>>Eigentlich ist aber alles "wichtige" eh für 64bit verfügbar.
> hast Du auch Erfahrung, wie das mit den Programmiertools für Atmel oder
> ARM aussieht ?
> Also Avrdude, OpenOCD ...
So lange die Programme im Quelltext verfügbar sind, gibt es sie 
höchstwahrscheinlich auch auf 64bit.

Autor: ist da (Gast)
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d-s schrieb:
> Aufgrund der Kosten für MS-Office habe ich beschlossen, das Programm
> nicht zu kaufen.
Kann man verstehen.

> In folge dessen wird auch auf den Kauf von Windows
> verzichtet.
In folge, weil kein MS-Office? Muss man nicht verstehen.
Es gibt ja auch freie Office-Anwendungen für Windows


> Es soll jetzt Ubuntu eingesetzt werden.
Gute Entscheidung.

> Dochh welche Version?
> 32 Bit oder 64 Bit?
> Auf der Downloadseite von Ubuntu steht bei 32 Bit: Recommended.

Genau "Recommended" sagt doch alles.


>
> Der Rechner besitzt 4 GB Ram.
> Ist die Ramgrenze von 4GB - x (d.H. effektiv hat man nur 3,x GB zur
> Verfügung)
Probier es doch aus, welches Dir zusagt!

Zwischen 32bit und 64bit wirt Du keinen großen Unterschied feststellen.

Autor: Benjamin K. (benjamin92)
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Also ich nehme normal auf PCs mit 64 Bit CPUs immer die 64 Bit Version 
von Linux. (Bei Windows auch, obwohl es da manchmal Gründe für mich 
gibt, dass ich die 32 Bit Version brauche)
Ich denke, dass die Programmiertools bestimmt auch auf einer 64 Bit 
Version von Ubuntu laufen werden.

Autor: rolf (Gast)
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Es gibt heutzutage überhaupt keinen Grund mehr, 32Bit Betriebssysteme 
einzusetzen, wenn die CPU 64Bit beherrscht!
Ganz im Gegenteil: Es gibt immer mehr Software, die nur in 64Bit-Version 
verfügbar ist.

> Auf der Downloadseite von Ubuntu steht bei 32 Bit: Recommended.
Das schreiben die da vorsichtshalber für die DAUs hin, die nicht wissen 
welche CPU sie verwenden.

> Ist die Ramgrenze von 4GB - x (d.H. effektiv hat man nur 3,x GB zur
> Verfügung) auch bei Linux, oder ist das nur bei Windows XP / Win 7 32
> Bit?

Die Grenze gilt auch bei Linux. Es gibt zwar Möglichkeiten, diese Grenze 
mit diversen Tricks bei 32Bit-Systemen zu umgehen. Aber das ist eine 
Notlösung und kann nicht empfohlen werden.


Nimm einfach 64Bit-Ubuntu um diesbezügliche zukünftige Probleme zu 
vermeiden.
Es ist auch nur eine logische Entwicklung, dass in Zukunft immer weniger 
Software auf 32Bit-Systemen getestet wird und vieles gar nicht mehr in 
32Bit-Version erhältlich sein wird wie es teilweise schon heute der Fall 
ist.

Autor: Roland H. (batchman)
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Läubi .. schrieb:
> Ich würde die 64bit Variante installieren wenn du einen passenden
> Prozessor hast.

Was spricht dafür, bei 4 GB?

> Falls du dann doch mal etwas hat was auf 64bit (mit 32bit Libs) gar
> nicht zum laufen zu bekommen ist, kann man sich immer noch eine
> Virtuelle Maschine oder ein chroot einrichten.

Eine VM mit 4 GB ... könnte eng werden.

> Eigentlich ist aber alles "wichtige" eh für 64bit verfügbar.

In 2008 (d. h. in der Steinzeit) bin ich von 64-Bit wieder zurück auf 
32-Bit. Grund war damals der Adobe Flash Player, der Acrobat Reader und 
Eclipse, da die 64-Bit Java VM damals nur in der "Server-Variante" 
verfügbar war.

Das erste brauche ich nicht mehr, für das zweite gibt's z. B. evince. 
Zum dritten kann ich nichts sagen, würde mich aber sehr wundern, wenn 
dies in 2012 noch ein Problem darstellt. Kann da jemand etwas dazu 
sagen?

Ich stand vor einem Jahr vor der Entscheidung. Es war wieder 32-Bit PAE 
mit 8 GB RAM. Der PAE-Kernel kitzelte etwas mehr RAM heraus, d. h. von 
den Butto 8 GB blieb netto etwas mehr verfügbar (gemäß der Ausgabe von 
"free"). Der einzige wirklich Grund für 64-Bit wären meine 
OLAP-Anwendungen gewesen, aber selbst da genügen mir momentan 32-Bit.

Der TE bezieht sich auf "Office". Da wird es keine große Rolle spielen.

Evtl. spielt eine Rolle, wenn man Produkte einsetzen will oder muss, 
welche nur in einer Variante vorliegen.

Autor: d-s (Gast)
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Hallo.

Also mein aktueller Officerechner hat eine Athlon2 X2 250 CPU und 4 GB 
Ram.
Ist also 64 Bit fähig.

ist da schrieb:
>> In folge dessen wird auch auf den Kauf von Windows
>> verzichtet.
> In folge, weil kein MS-Office? Muss man nicht verstehen.
> Es gibt ja auch freie Office-Anwendungen für Windows

Sicher gibts das. Aber warum soll ich dann überhaupt Windows kaufen? 
Dann kann ich auch Libre Offce unter Ubiuntu laufen lassen.

Außerdem ist die Hardwareunterstüzung für die externen Geräte unter 
Ubuntu out-of-the Box.

Mein Scanner und mein Drucker haben nur noch Windows XP 32 Bit Treiber, 
unter Windows 7 gehts nur mit der 32 Bit Version.

Selbst die alte PCI TV Karte funktioniert unter Ubuntu ohne Klimmzüge. 
Unter Windows 7 64 Bit macht es immer Probleme.

Ich hatte ja Windows 7 64 Bit schon installiert, aber ohne Seriennummer 
(Bei der Installation einfach auf weiter klicken, dann kann man es 1 
Monat zum testen nutzen)
Statt dem Kauf einer Lizenz wird jetzt eine Deinstallation gemacht und 
UBUNTU installiert.

Das einzigste Programm, was vielleicht Windows braucht, ist das 
Frankierprogramm und ELSTER. Aber das geht vielleicht auch unter Wine.
Muss ich mal testen.
Und wenns unbedingt Windows sein muss, kommt Windows XP in eine VM.
XP habe ich noch genug Lizenzen von alten Rechnern hier rumliegen.

MFG

Autor: d-s (Gast)
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Mein alter Officerechner war ca 10 Jahre alt, Drucker unnd Scanner 
ebenfalls.
Aber der war kaputt, habe einen neuen angeschafft. Eigentlich müsste ich 
die restliche Hardware auch neu kaufen. eigentlich auch ein Irrsinn, sie 
geht ja noch.
Ubuntu bringt das Zeug selbst mit der Live CD out of the Box zum Laufen.
Bei Windows 7 gehts gar nicht bzw nur mit Frickeln in der 32 Bit 
Version.

Autor: A. K. (prx)
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Roland H. schrieb:

> Eine VM mit 4 GB ... könnte eng werden.

Nur bei anspruchsvollen VMs. Eine 1GB VM ist bei 4GB RAM problemlos 
machbar.

Autor: mh (Gast)
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Roland H. schrieb:
> Zum dritten kann ich nichts sagen, würde mich aber sehr wundern, wenn
> dies in 2012 noch ein Problem darstellt. Kann da jemand etwas dazu
> sagen?

Wenn es noch immer ein Problem ist, sollte man sich nach Alternativen 
unsehen.

Autor: ist da (Gast)
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rolf schrieb:
> Nimm einfach 64Bit-Ubuntu um diesbezügliche zukünftige Probleme zu
> vermeiden.
Also wegen Arbeitsspeicher?

> Es ist auch nur eine logische Entwicklung, dass in Zukunft immer weniger
> Software auf 32Bit-Systemen getestet wird und vieles gar nicht mehr in
> 32Bit-Version erhältlich sein wird wie es teilweise schon heute der Fall
> ist.
Die da wären?

Autor: Erik Dieckmann (erikms5)
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d-s schrieb:
> Es soll jetzt Ubuntu eingesetzt werden.
> Dochh welche Version?
> 32 Bit oder 64 Bit?

Ich benutze seit mehreren Jahren die 64 Bit Version und habe keine 
Probleme. Du kanst in der 64 Bit Version die Unterstützung für 32 Bit 
aktivieren, dann laufen auch proprietäre Programme wie Eagle problemlos. 
Java Programme, wie z.B. Eclipse laufen sowiso, da Du ja die 
ensprechende Java Version installieren mußt.

> Auf der Downloadseite von Ubuntu steht bei 32 Bit: Recommended.

"recommended" steht da wahrscheinlich noch aus den Anfängen der 64 Bit 
Zeiten und wurde einfach nicht geändert.

> Der Rechner besitzt 4 GB Ram.
> Ist die Ramgrenze von 4GB - x (d.H. effektiv hat man nur 3,x GB zur
> Verfügung) auch bei Linux, oder ist das nur bei Windows XP / Win 7 32
> Bit?
>
> Von der Ramgrenze mache ich abhängig, ob ich 32 oder 64 GB installiere.

diese Grenze existiert bei Linux nicht.

Gruß Erik

Autor: d-s (Gast)
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A. K. schrieb:
> Nur bei anspruchsvollen VMs. Eine 1GB VM ist bei 4GB RAM problemlos
> machbar.

XP geht auch mit 512 MB Ram.
Und wenns eng wird, mache ich einfach 8 GB in die Kiste rein. 4 GB 
kosten 32 EUR.

Wenn Elster und Stampit unter Wine läuft, wird die VM sowieso nicht 
benötigt.

Denke, ich werde dann mal die 64 Bit Version installieren.

Autor: Peter II (Gast)
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die 64 bit version brauch mehr speicher. Du hast also bei der 64bit 
version weniger ram zur verfügung als bei der 32bit version. auch alle 
Programm sind etwas größer damit muss die Festplatte mehr daten 
übertragen als bei 32bit.

Autor: g457 (Gast)
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> Es gibt zwar Möglichkeiten, diese Grenze mit diversen Tricks bei 32Bit-
> Systemen zu umgehen. Aber das ist eine Notlösung und kann nicht empfohlen
> werden.

PAE gibts seit dem Pentium Pro (das war grob 1995(!)), Linux unterstützt 
es seit Kernel 2.3.23 (das war grob 2000(!)) und ist keineswegs eine 
Notlösung.

Unter Linux läuft PAE einwandfrei. Nur Windoofs muckt da (grob 
vorsätzlich und vollkommen unbegründet) rum. Einsetzen würde ich es 
trotzdem nicht wenn ein 64-Bit-fähiger Prozessor drin ist, lieber gleich 
native 64 Bit. Praktisch alles was open source ist gibts auch in 64 Bit, 
die diversen Hersteller proprietärer Software habens inzwischen auch 
kapiert und stellen entsprechende Pakete bereit. Und die wenigen Sachen, 
dies nur in 32 Bit gibt, laufen i.d.R. trotzdem (problemarm - machmal 
muss man aber $brain einschalten damits funktioniert, das soll hier 
nicht verschwiegen werden..).

HTH

Autor: Peter II (Gast)
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g457 schrieb:
> Nur Windoofs muckt da (grob vorsätzlich und vollkommen unbegründet)
erklär doch mal?

Autor: A. K. (prx)
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PAE gibts zwar seit Äonen, ist allerdings in den 32-Bit Standard-Kernels 
der Linux-Distributionen oft nicht eingeschaltet. Was im Zeitalter von 
64-Bit Systemen auch logisch ist, denn die Speicherverwaltung ist mit 
PAE platzraubender und wenn trotzdem jemand unbedingt ein 32-Bit System 
haben will, dann wahrscheinlich eben wegen dem Platz.

Autor: g457 (Gast)
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>> Nur Windoofs muckt da (grob vorsätzlich und vollkommen unbegründet)
> erklär doch mal?

Die Desktopversionen sowie die 'kleinen' Server von Windoofs (32 Bit) 
sind willkürlich im Speicher begrenzt (-> technisch unbegründet). Will 
man mehr (mit PAE..) so muss man die (größeren) Serverversionen 
einsetzen, allerdings kosten die eine Kleinigkeit mehr (-> Vorsatz).

Die 64-Bit-Desktop-Versionen sind übrigens ebensoll willkürlich und grob 
vorsätzlich begrenzt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Peter II schrieb:
>> Nur Windoofs muckt da (grob vorsätzlich und vollkommen unbegründet)
> erklär doch mal?

Es gab Windows-Varianten, die PAE nutzten, das waren die 
2000/2003-Server-Versionen in den "Advanced"-, "Datacenter"- und 
"Enterprise"-Ausführungen.
In der Anfangszeit wurden 8 bzw. 32 GiB RAM unterstützt, zum Ende hin 
waren es 64 bzw 128 GiB.

Für alle anderen Windows-Versionen wollte Microsoft nicht, daß man sie 
mit mehr als 4 GiB RAM nutzen kann. Daß das effektiv nur etwa 3.5 GiB 
sind, ist allerdings der PC-Architektur in die Schuhe zu schieben, 
ausnahmsweise mal nicht Microsoft.

Andere Betriebssysteme sind da wesentlich lockerer mit PAE umgegangen, 
auf die Spitze hat es Apple mit OS X getrieben, das mit einem 
32-Bit-Kernel (und 32-Bit-Treibern) nicht nur PAE, sondern auch 
64-Bit-Prozesse unterstützte. Die Performance war dabei zwar ein paar 
Prozentpunkte geringer als beim direkten Einsatz auf einem 
64-Bit-Kernel, aber dafür war der schrittweise Umstieg von 32 auf 64 Bit 
dadurch sehr unauffällig - es ging einfach alles.
Und Anwendungen wurden (und werden teilweise immer noch) parallel als 
32-Bit- und als 64-Bit-Versionen ausgeliefert, ohne daß sich der 
Anwender darum kümmern müsste.

Autor: A. K. (prx)
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Nuja, Microsoft besitzt die völlig willkürliche Frechheit, damit Geld 
verdienen zu wollen. Und das auch noch zu völlig willkürlich 
festgelegten Preisen und höchst einnahmeoptimierten Randbedingungen.

Autor: Peter II (Gast)
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g457 schrieb:
>>> Nur Windoofs muckt da (grob vorsätzlich und vollkommen unbegründet)
>> erklär doch mal?
> Die Desktopversionen sowie die 'kleinen' Server von Windoofs (32 Bit)
> sind willkürlich im Speicher begrenzt (-> technisch unbegründet). Will
aha, "technisch unbegründet" ist etwas komplett anders als "vollkommen 
unbegründet"

> man mehr (mit PAE..) so muss man die (größeren) Serverversionen
> einsetzen, allerdings kosten die eine Kleinigkeit mehr (-> Vorsatz).
richtig, es gibt leute die wollen mit ihrer Arbeit geld verdienen (will 
ich auch)

> Die 64-Bit-Desktop-Versionen sind übrigens ebensoll willkürlich und grob
> vorsätzlich begrenzt.
richtig, weil sie damit verschiende Produkte schaffen und damit 
unterschiedliche Märkte ansprechen. Wo ist das das Problem?

Warum kosten gleiche CPU-Modelle mit unteschiedlicher Taktfrequenz 
unterschiedlich viel? Du bekommt immer die gleiche menge SI?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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g457 schrieb:
> Die 64-Bit-Desktop-Versionen sind übrigens ebensoll willkürlich und grob
> vorsätzlich begrenzt.

O ja. "Home Basic" auf 8 GiB, "Home Premium" auf 16 GiB, und die anderen 
Varianten von Windows 7 auf 192 GiB, mit Ausnahme von "Windows 7 
Starter", das es gar nicht als x64-Variante gibt.
Und XP ist auf 128 GiB begrenzt.

(Quelle: 
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/de...)

Autor: A. K. (prx)
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Der Vollständigkeit halber wäre noch anzuführen, dass auch die kleinen 
Version von Windows längst mit PAE arbeiten, aber ohne deshalb mehr als 
4GB adressierbar zu machen. Die Data Execution Prevention gibts nämlich 
nur zusammen im Paket mit PAE.

Frühere XP Versionen konnte man optional mit einem PAE-Kernel booten 
(war gedacht für Treiber-Entwickler), was einem immerhin auch etwas 
NUMA-Support einbrachte (war nützlich bei AMD Opterons).

Autor: Max (Gast)
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Ich hab auf unserem neu gekauften Arbeits-PC ein 64-Bit draufgemacht und 
eigtl. geht alles gut, nur der fglrx treiber macht mucken (is aber vlt. 
normal)....
Ohne den Treiber läuft alles perfekt und bootet schneller als mein 
anderes 32-Bit (vlt. auch der sata 6g hdd wegen)....

Autor: M. K. (avr-frickler) Benutzerseite
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Ich würde dir ebenfalls zu einer 64bit Version raten. Ich selbst 
verwende momentan nur noch ein 32-Bit Ubuntu auf 64-Bit Rechner weil zur 
Zeit der Installation noch ein 32-Bit System vorhanden war und ich 
bisher zu faul war neu zu installieren.

d-s schrieb:
> Wenn Elster und Stampit unter Wine läuft, wird die VM sowieso nicht
> benötigt.

Du nutzt noch Stampit? Das hat die Post doch mittlerweile durch die 
Internetbriefmarke ersetzt. Als ich Stampit das letzte Mal verwendet 
habe ging es zwar noch, hatte aber ein paar Tage später eine E-Mail 
bekommen das der Service abgeschaltet wird und stattdessen die 
Internetbriefmarke genommen werden soll.

Elster gibt es glaube ich mittlerweile auch für Linux. Die 
Steuererklärung ist auch bisher das ein zigste wo ich für Linux noch 
absolut nichts gefunden habe, mit diesem Elsterformular komme ich leider 
nicht klar ich brauche etwas mehr Führung :P
Hatte bisher immer Quicken in einer VM laufen, das Abo habe ich aber 
jetzt mit dem Hinweis auf einer fehlenden Linux-Version gekündigt und 
werde dieses Jahr mal eine der Onlineportale versuchen, hat da schon 
jemand Erfahrung mit?

g457 schrieb:
> PAE gibts seit dem Pentium Pro (das war grob 1995(!)), Linux unterstützt
> es seit Kernel 2.3.23 (das war grob 2000(!)) und ist keineswegs eine
> Notlösung.

Es gab letztens auf http://planet.ubuntuusers.de eine Meldung das wohl 
mit einer der nächsten Ubuntu-Versionen die PAE-Unterstützung 
eingestellt werden soll.

Autor: A. K. (prx)
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Peter II schrieb:

> Warum kosten gleiche CPU-Modelle mit unteschiedlicher Taktfrequenz
> unterschiedlich viel? Du bekommt immer die gleiche menge SI?

Nicht nur das. Auch etliche Features wie Hyperthreading, vPro, vt-d, 
AES, ... sind zwar bei allen aktuellen Intel Quadcores im Prinzip 
vorhanden, werden aber abhängig vom Kaufpreis (Modell) freigeschaltet.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Peter II schrieb:
>
>> Warum kosten gleiche CPU-Modelle mit unteschiedlicher Taktfrequenz
>> unterschiedlich viel? Du bekommt immer die gleiche menge SI?
>
> Nicht nur das. Auch etliche Features wie Hyperthreading, vPro, vt-d,
> AES, ... sind zwar bei allen aktuellen Intel Quadcores im Prinzip
> vorhanden, werden aber abhängig vom Kaufpreis (Modell) freigeschaltet.
Und dieses Vorgehen beschränkt sich nicht auf den PC-Markt.
Bei einem halbwegs aktuellen Traktormotor kann der Betriebsbereich 
teilweise um mehrere hundert Pferdestärken umprogrammiert werden. Ohne 
den Motor anpacken zu müssen!

Was bringts? Billige Ersatzteilhaltung, ...

Autor: Martin (Gast)
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Ubuntu erkennt bei der Installation wieviel RAM installiert ist und 
wählt dementsprechend einen PAE Kernel oder nicht.

Ein 32Bit Ubuntu kann mit mehr als 4GB umgehen, problemlos.

Autor: A. K. (prx)
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Da gibts ein "ja aber" denn u.U. ist schon in 12.04 damit Schluss:
http://www.linux-magazin.de/NEWS/Zur-Zukunft-des-N...

Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
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Roland H. schrieb:
> Was spricht dafür, bei 4 GB?

Was spricht dagegen? Eventuell will man ja nochmal aufrüsten...

Roland H. schrieb:
> Eine VM mit 4 GB ... könnte eng werden.
Wieso? Ich hab mehrere VMs laufen die im Betrieb nicht mehr als 500mb 
benötigen. Für einzelne Programme durchaus brauchbar.

Roland H. schrieb:
> In 2008 (d. h. in der Steinzeit) bin ich von 64-Bit wieder zurück auf
> 32-Bit. Grund war damals der Adobe Flash Player, der Acrobat Reader und
> Eclipse, da die 64-Bit Java VM damals nur in der "Server-Variante"
> verfügbar war.

Alle Anwendungen laufen bei mir unter 64bit Debian ohne Probleme. Sicher 
hatten damals auch einige ein Problem bei 16bit->32bit aber die Welt 
dreht sich ja auch weiter.

Autor: g457 (Gast)
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> es gibt leute die wollen mit ihrer Arbeit geld verdienen (will ich auch)

Dito. Deswegen machen auch wir vollkommen unbegründet und willkürlich 
Einschränkungen für die verschiedenen kommerziellen Pakete. Und wir 
stehen dazu. Ähnlich der Strategie bei Windoofs. Abgesehen von den 
Einschätzungen der Marketingleute bleibt es trotzdem völlig unbegründet 
und willkürlich. Da ändert auch eine Gehirnwäsche nichts daran.

Wenn man die Wahl hat (hier: Linux 32 Bit mit oder ohne PAE oder 64 
Bit), warum sollte man sich dann freiwillig eine Krücke ans Bein binden?

> [Zukunft von Ubuntu-PAE]

Wenn ich das richtig les dann gehts mit ∗non∗-PAE zuende, d.h. alles was 
∗kein∗ PAE kann. Schade eigentlich. Gut, dass Ubuntu nicht die einzige 
Distribution ist.

Nix für ungut.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Andere Betriebssysteme sind da wesentlich lockerer mit PAE umgegangen,
> auf die Spitze hat es Apple mit OS X getrieben, das mit einem
> 32-Bit-Kernel (und 32-Bit-Treibern) nicht nur PAE, sondern auch
> 64-Bit-Prozesse unterstützte.

Hast du Infos wie das technisch abläuft? Ich hab so  auf Anhieb keine 
Idee wie ein Kernel der im AMD64 Legacy Mode läuft einen Prozess im Long 
Mode ausführen soll. Gibts da ein Dokument wo man das nachlesen kann?

Danke
Matthias

Autor: A. K. (prx)
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Wahrscheinlich wie andere solche Systeme aus der Übergangsphase auch: 
Indem der Kernel zwar mit 32-Bit Code arbeitete, aber eben nicht im 
reinen Legacy Mode. Man kann das durchaus trennen, wenn man sich noch 
nicht traut, den gesamten Kernel als 64-Bit Code zu übersetzen.

Autor: d-s (Gast)
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M. K. schrieb:
> Du nutzt noch Stampit? Das hat die Post doch mittlerweile durch die
> Internetbriefmarke ersetzt. Als ich Stampit das letzte Mal verwendet
> habe ging es zwar noch, hatte aber ein paar Tage später eine E-Mail
> bekommen das der Service abgeschaltet wird und stattdessen die
> Internetbriefmarke genommen werden soll.

Auf dem alten Rechner wars noch drauf.
Benutzt habe ich es nur für Pakete und Päckchen, weil da das Porto 
billiger war.
Schon ne weile her, dass ich es da letzte mal benutzt habe.
Aber wenn es jetzt eh ne Web-App ist, umso besser.
Ein Programm weniger, was Windows braucht.

Autor: cyblord ---- (cyblord)
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g457 schrieb:

> Ähnlich der Strategie bei Windoofs.

Versuch doch mal eine sachliche Diskussion zu führen. Dazu gehört u.a. 
dass man nicht jedes mal den Namen eines Produkts verunglimpft. Das mag 
ja vielleicht in den Kreisen in den du dich bewegst (pubertäre Kiddies?) 
gut ankommen, ist aber einer sachlichen Diskussion abträglich und wirkt 
auf normale Menschen ohne ideologische Anhängsel mit der Zeit doch sehr 
lächerlich. Im übrigen unterstreicht es deine Kompetenz in diesem 
Bereich und im Allgemeinen absolut nicht, ganz im Gegenteil.

gruß cyblord

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Wahrscheinlich wie andere solche Systeme aus der Übergangsphase auch:
> Indem der Kernel zwar mit 32-Bit Code arbeitete, aber eben nicht im
> reinen Legacy Mode. Man kann das durchaus trennen, wenn man sich noch
> nicht traut, den gesamten Kernel als 64-Bit Code zu übersetzen.

Also läuft der Kernel auf jeden Fall im Long Mode. Und damit ist es ein 
64 Bit Kernel da er ja alle Dienste für einen Long Mode Prozess zur 
Verfügung stellen muss aber über eine Wrapper eben auch 32 Bit Code im 
Kontext des Kernels ausführen kann.

Ich war eher an der Aussage von Rufus interessiert wie ein 32 Bit Kernel 
eine 64 Bit Applikation ausführen kann. Das ist nach meinem 
Kenntnisstand nicht möglich. Und wenn es doch möglich sein sollte würden 
mich die Details interessieren.

Matthias

Autor: cyblord ---- (cyblord)
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Μαtthias W. schrieb:

> Ich war eher an der Aussage von Rufus interessiert wie ein 32 Bit Kernel
> eine 64 Bit Applikation ausführen kann. Das ist nach meinem
> Kenntnisstand nicht möglich.

Das ist auch nicht möglich.

Autor: gucker (Gast)
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>> Es ist auch nur eine logische Entwicklung, dass in Zukunft immer weniger
>> Software auf 32Bit-Systemen getestet wird und vieles gar nicht mehr in
>> 32Bit-Version erhältlich sein wird wie es teilweise schon heute der Fall
>> ist.
>Die da wären?

Zum Bleistift die aktuelle Version von Rawtherapee 
http://rawtherapee.com/ lässt sich unter 32 Bit Systemen nicht 
kompilieren und die Steuersoftware für Pappradio 
http://www.wellenforum.de/topic.php?id=19133&page=... 
wohl ebenso nicht.

Autor: A. K. (prx)
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Μαtthias W. schrieb:

> Also läuft der Kernel auf jeden Fall im Long Mode. Und damit ist es ein
> 64 Bit Kernel da er ja alle Dienste für einen Long Mode Prozess zur
> Verfügung stellen muss aber über eine Wrapper eben auch 32 Bit Code im
> Kontext des Kernels ausführen kann.

Das kann sein, es muss aber nicht sein. Genauso wie man einen 64-Bit 
Kernel per Wrapper um die Syscalls dazu bewegen kann, 32-Bit Prozesse 
auszuführen, kann man umgekehrt auch einen als 32-Bit Programm codierten 
Kernel dazu bewegen, 64-Bit Prozesse auszuführen. Dazu müssen ein paar 
Teile des Kernels an den grösseren Adressraum und den erweiterten 
Prozessorkontext angepasst werden, müssen deshalb aber kein 64-Bit Code 
werden.

Natürlich entsteht dabei das Problem, dass die Adressen eines 64-Bit 
Prozesses vom Kernel nicht direkt erfasst werden können. Aber dieses 
Problem kann man mit einem entsprechend dynamischen Adressmapping in den 
Syscall-Wrappern lösen. Ungefähr so wurde in AIX 4.3 trotz eines 32-Bit 
Kernels der Support für 64-Bit Prozesse eingeführt. Das war nicht 
besonders elegant, erlaubte aber eine schnelle Unterstützung grosser 
Adressräume ohne gleich den Aufwand einer Umstellung des gesamtes 
Kernel-Codes treiben zu müssen.

NB: Mit der VMware Workstation ist es möglich, auf einem normalen 32-Bit 
Windows XP und dessen 32-Bit Kernel dennoch 64-Bit Gastbetriebssysteme 
laufen zu lassen, vorausgesetzt der Prozessor kann es und enthält 
Virtualisierungsunterstützung.

Beitrag #2502417 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Μαtthias W. schrieb:
> Ich war eher an der Aussage von Rufus interessiert wie ein 32 Bit Kernel
> eine 64 Bit Applikation ausführen kann.

Die genauen Implementierungsdetails sind mir nicht bekannt. Abgesehen 
davon, daß man das Verhalten praktisch sehen kann/bzw. konnte (in der 
"Aktivitätsanzeige", dem "Taskmanager"-Äquivalent, kann man sich die 
"Bittigkeit" von Prozessen anzeigen lassen), wird es hier in einem 
Nebensatz erwähnt:

http://developer.apple.com/library/mac/#documentat...
Mac OS X v10.6 and later contains a 64-bit kernel. Although Mac OS X allows a 32-bit kernel to run 64-bit applications, a 64-bit kernel provides several benefits

Eine weitere (aber ebenfalls nicht sehr technische) Beschreibung findet 
sich z.B. hier:

https://rzotrs.rz.tu-bs.de/otrs/public.pl?Action=P...

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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ist da schrieb:
>> Dochh welche Version?
>> 32 Bit oder 64 Bit?
>> Auf der Downloadseite von Ubuntu steht bei 32 Bit: Recommended.
>
> Genau "Recommended" sagt doch alles.

Nein. Es fehlt ein Grund.

A. K. schrieb:
> Roland H. schrieb:
>
>> Eine VM mit 4 GB ... könnte eng werden.
>
> Nur bei anspruchsvollen VMs. Eine 1GB VM ist bei 4GB RAM problemlos
> machbar.

Windows XP kommt auch mit 512 MB gut aus, wenn man es nur einsetzt um 
ein einzelnes Programm auszuführen, sofern dieses nicht zu 
speicherfressend ist. Zur Not kann man noch einige Dienste abschalten, 
die man in der VM eh nicht braucht.

Peter II schrieb:
>> man mehr (mit PAE..) so muss man die (größeren) Serverversionen
>> einsetzen, allerdings kosten die eine Kleinigkeit mehr (-> Vorsatz).
> richtig, es gibt leute die wollen mit ihrer Arbeit geld verdienen (will
> ich auch)

Naja, es gibt doch Unterschiede, wie man sein Geld verdient. Und in 
diesem Fall denke ich auch eher, daß die meisten Heimanwender sich 
lieber damit abfinden, daß ein halbes Gigabyte Speicher brach liegt, als 
extra eine Serverversion zu kaufen. Deshalb kann ich mir auch nicht so 
recht vorstellen, daß das wirklich signifikant Geld bringen soll.

>> Die 64-Bit-Desktop-Versionen sind übrigens ebensoll willkürlich und grob
>> vorsätzlich begrenzt.
> richtig, weil sie damit verschiende Produkte schaffen und damit
> unterschiedliche Märkte ansprechen. Wo ist das das Problem?

Du findest es also gerechtfertigt, wenn gewöhnliche Heimandwender, die 
die ganzen 4 GB ihres Rechners nutzen wollen, sich dazu extra eine teure 
Serverversion, die eigentlich für ganz andere Einsätze gedacht ist, 
kaufen müssen?

g457 schrieb:
>> [Zukunft von Ubuntu-PAE]
>
> Wenn ich das richtig les dann gehts mit ∗non∗-PAE zuende, d.h. alles was
> ∗kein∗ PAE kann. Schade eigentlich. Gut, dass Ubuntu nicht die einzige
> Distribution ist.

Warum? Ist es tatsächlich so furchtbar, wenn PAE an ist, daß man dazu 
gleich die Distribution wechseln muß?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Rolf Magnus:
Es gibt -- und das ist im Bericht auch beschrieben -- aber auch genügend 
Rechner, die noch garkein PAE haben. Ich hatte auch lange Zeit so einen 
herumstehen.
Aber es wird sich sicherlich ein Weg finden, PAE dann halt per Option 
abzuschalten.

Im Übrigen muss man sich als Entwickler von Anwendungssoftware in den 
allermeisten Fällen aber ziemlich anstregen, um gerade so zu 
programmieren, dass es unter 32 Bit nicht mehr läuft. Es ist ja gerade 
der Sinn höherer Programmiersprachen, diese Plattformabhängigkeit 
loszuwerden und transparent zu skalieren.
Da findet sich dann auch einer der Gründe, warum der 'int' auch bei 64 
Bit oft noch 32 Bit breit ist. Sonst würden viele frisch übersetzte 
Anwendungen tatsächlich mehr Speicher benötigen...


Dass es keine fertigen Binärpakete gibt, hat wohl andere Gründe. Auch 
der Übersetzungsvorgang kann kritisch sein, das hat Firefox ja auch 
gerade erlebt. Die Anwendung läuft aber trotzdem problemlos auf 32 Bit. 
Wobei es beim Firefox auch nur an den PGO hängt; ohne die läuft die 
Übersetzung auch auf 32 Bit noch durch.

RawTherapee läuft ja auch unter 32 Bit. Aber es handelt sich auch eher 
um eine speicherintensive 'Sonderanwendung', bei der die 
4GB-pro-Prozess-Grenze wirklich stört. Genauso wie beim Rendering zum 
Beispiel.

Alles das hat aber wenig damit zu tun, ob ein Programm auf 32 Bit oder 
auf 64 Bit läuft.



Die Grenzen bei Windows kann ich aber auch nicht nachvollziehen. Zumal 
ja früher z.B. der Kernel sich noch gleich die Hälfte reserviert hat. 
Aber ist halt so. Man schaue sich an, wie viele Menschen Wegwerfspiele 
kaufen (Steam, Ubisoft et. al.) kaufen oder sich den Computer verbieten 
lassen mit UEFI und Apps und so weiter.
Ich kann prinzipiell auch nicht nachvollziehen, wie man Windows 
überhaupt noch einsetzen kann, denn benutzerfreundlich ist das schon 
lange nicht mehr. Oder was Windows in der Automatisierung zu suchen hat.

Autor: cyblord ---- (cyblord)
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Rolf Magnus schrieb:

> Du findest es also gerechtfertigt, wenn gewöhnliche Heimandwender, die
> die ganzen 4 GB ihres Rechners nutzen wollen, sich dazu extra eine teure
> Serverversion, die eigentlich für ganz andere Einsätze gedacht ist,
> kaufen müssen?

Wenn dir die Produkte im Vergleich zu ihrer Leistung, zu teuer sind, 
dann kauf sie nicht. Es gibt genug Alternativen. MS darf seine Preise 
genauso bestimmen wie jeder andere auch.
Ausserdem inzwischen muss es ja kein Serverbetriebssystem mehr sein um 
hier in die Vollen gehen zu können.

gruß cyblord

Autor: abc (Gast)
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> RawTherapee läuft ja auch unter 32 Bit.

Aber nicht die aktuelle Version. Die lässt sich mit gcc nicht für 32 Bit 
compilieren.

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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cyblord ---- schrieb:
> Rolf Magnus schrieb:
>
>> Du findest es also gerechtfertigt, wenn gewöhnliche Heimandwender, die
>> die ganzen 4 GB ihres Rechners nutzen wollen, sich dazu extra eine teure
>> Serverversion, die eigentlich für ganz andere Einsätze gedacht ist,
>> kaufen müssen?
>
> Wenn dir die Produkte im Vergleich zu ihrer Leistung, zu teuer sind,
> dann kauf sie nicht.

Wenn ich nicht ein paar Programme hätte, die es für Linux nicht gibt, 
hätte ich auch nirgends ein Windows drauf.

> Es gibt genug Alternativen. MS darf seine Preise genauso bestimmen wie
> jeder andere auch.

Aber ich darf eben auch diese Preisgestaltung kritisieren, wie jeder 
andere auch. Das bringt mir zwar nichts, aber wer kritisiert nicht 
irgendwelche Dinge, an denen er selbst nichts ändern kann?

> Ausserdem inzwischen muss es ja kein Serverbetriebssystem mehr sein um
> hier in die Vollen gehen zu können.

Naja, aber die XP-Lizenz war halt beim Rechner dabei. Windows 7 müßte 
ich nochmal extra kaufen, um die letzten 500 MB nutzbar zu machen. Und 
die braucht das System dann wahrscheinlich schon für sich selbst.

Autor: gaast (Gast)
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Rolf Magnus schrieb:
> Du findest es also gerechtfertigt, wenn gewöhnliche Heimandwender, die
> die ganzen 4 GB ihres Rechners nutzen wollen, sich dazu extra eine teure
> Serverversion, die eigentlich für ganz andere Einsätze gedacht ist,
> kaufen müssen?

So idiotisch ich diese Einschränkung seitens Microsoft auch finde, du 
blamierst dich am laufenden Band. Du brauchst keine Serverversion, du 
kannst auch einfach zu Windows x64 wechseln, welches keinen Cent teurer 
ist als die x86-Version. Du musst es nichtmal neu kaufen, du kannst die 
32-Bit Lizenz weiternutzen.

Rolf Magnus schrieb:
>>> Dochh welche Version?
>>> 32 Bit oder 64 Bit?
>>> Auf der Downloadseite von Ubuntu steht bei 32 Bit: Recommended.
>>
>> Genau "Recommended" sagt doch alles.
>
> Nein. Es fehlt ein Grund.

Es läuft deppensicher auf jedem Rechner, ohne dass der User noch mit 
Fragen nach der verwendeten CPU konfrontiert wird. Sollte reichen.

Autor: Smörre (Gast)
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> Von der Ramgrenze mache ich abhängig, ob ich 32 oder 64 GB installiere.
Vielleicht solltest Du mal jemand fragen, was Du überhaupt machen 
kannst, anstatt hier Schwachsinn zu posten.
Ist Deine CPU 64bit fähig - ja oder nein? Davon ist das abhängig, im 
Zweifel geht nur 32bit.
Ansonsten würde ich Dir empfehlen den Ramspeicher auf 8 GB zu erweitern, 
aber spar ruhig weiter am falschem Ende.

Autor: 32->64 (Gast)
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hab Ubuntu32 und Ubuntu64 im Einsatz. 64er scheint den Vorteil zu haben, 
daß die dafür vorgesehene HW deutlich moderner ist als die möglichen 
Maschinen auf denen 32bit noch so laufen muß. Doppelt so viele Register, 
z.B. oder Befehlsätze, bei denen conditional MOVE's, etc. IMMER 
dazugehören und deshalb auch benutzt werden können. (Ja, es gibt sie, 
die, die eine Distribution als Binary installieren und keinen neuen 
Kernel bauen. Obwohl ich hatte es mal für 32bit gemacht. Mit Optimierung 
für meine CPU, da war der Kernel 30% kleiner. Aber macht man das nach 
jedem Kernel-Update ?)

Gefühlt ist es für mich schneller und braucht weniger Platz (kompakterer 
Code ?). Funktional konnte ich keine Unterschiede ausmachen. Aber sich 
liege ich da völlig falsch, wie ich bestimmt bald hier lesen kann.

Autor: A. K. (prx)
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32->64 schrieb:

> Obwohl ich hatte es mal für 32bit gemacht. Mit Optimierung
> für meine CPU, da war der Kernel 30% kleiner.

Aber wohl nicht so sehr dank der Codeoptimierung für eine bestimmte CPU. 
Eher schon, weil du vermutlich allerlei für deinen Rechner unnötigen 
Kram weglassen konntest.

Nicht verwendete Codemodule fressen zwar etwas Platz im RAM, haben aber 
abgesehen davon sehr wenig bis keinen Einfluss auf die Performance.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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gaast schrieb:

> kannst auch einfach zu Windows x64 wechseln, welches keinen Cent teurer
> ist als die x86-Version. Du musst es nichtmal neu kaufen, du kannst die
> 32-Bit Lizenz weiternutzen.

Alllerdings nur bei der teuren Vollversion. Die preiswerten 
Systembuilder-Lizenzen sind entweder 32- ODER 64-bittig.

Autor: Peter II (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> Alllerdings nur bei der teuren Vollversion. Die preiswerten
> Systembuilder-Lizenzen sind entweder 32- ODER 64-bittig.
nein, sie liefer 32 oder 64bit mit aus, du darfst aber auch das andere 
installierne. Es gab sogar im Mediamarkt Laptops da war beides dabei und 
das waren OEMs

Autor: 32->64 (Gast)
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A. K. schrieb:
> Eher schon, weil du vermutlich allerlei für deinen Rechner unnötigen
> Kram weglassen konntest.

naja, den Unterschied zwischen "WorkingSet" und "AddressSpace" kenne ich 
schon. Und der Begriff CodeDensity sagt mir auch was. In den letzten 30 
Jahren hab ich von 8048 bis zur Mainframe so gut wie alles mit Software 
versehen, früher meist in Assembler, seit GCC eher C/C++.
Außer der anderen Ziel CPU habe ich nix verändert. Aber anyway, wer 
64bit kann (Hardwareseitig), der sollte es auch machen.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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Die 32 BIT Version , fürs Office reicht es völlig aus ..

MINT Linux hat keine eingebaute Sollbruchstellen , ist auch voll 
Multimediatauglich  , bringst auch codecs mit , da funktioniert sogar 
DVBT einwandfrei mit dem caffein

Der echte Dipl Ing ( FH )

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Peter II schrieb:

> sie liefer 32 oder 64bit mit aus, du darfst aber auch das andere
> installierne.

Nein, da liegst du absolut falsch. Es ist bei den SB-Lizenzen (zur Zeit) 
zwar möglich, mit dem Productkey der jeweils anderen Version zu 
installieren und zu aktivieren, lizenzrechtlich ist dies jedoch ILLEGAL. 
Eine legale, d.h. gültige SB-Lizenz besteht immer aus dem COA mit 
Productkey und dem zugehörigen Original-Datenträger. Bei den SB ist 
jedoch immer nur entweder die 32- oder die 64-Bit-DVD enthalten. Selbst 
wenn du legal im Besitz beider Versionen bist, darfst du die Productkeys 
nur mit den zugehörigen Versionen verwenden. Frag bei MS nach, wenn du 
das nicht glaubst.

Daß die Aktivierung mit dem anderen Key technisch möglich ist, liegt 
ausschließlich an der Duldung seitens MS. Das kann sich aber jederzeit 
ändern und man muß sich dann nicht wundern, wenn der Desktop plötzlich 
schwarz wird.

> Es gab sogar im Mediamarkt Laptops da war beides dabei und
> das waren OEMs

OEM!=Systembuilder. Wenn der PC-Hersteller beide Versionen beilegt, ist 
das natürlich eine gültige Lizenz und legal.

Autor: A. K. (prx)
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Icke ®. schrieb:

> Eine legale, d.h. gültige SB-Lizenz besteht immer aus dem COA mit
> Productkey und dem zugehörigen Original-Datenträger.

Sofern es den Datenträger überhaupt noch gibt. Es werden PCs heute ja 
nicht selten völlig ohne Original-Datenträger ausgeliefert und man muss 
sich für Wiederherstellung einen Image-Backup vom auf der Platte 
installierten System brennen. Dabei kann man sich dann ohne Fremdmedium 
nicht einmal ein System auf einer (kleineren) SSD herstellen, da der 
Image-Restore mindestens die gleiche Plattengrösse verlangt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Sofern es den Datenträger überhaupt noch gibt. Es werden PCs heute ja
> nicht selten völlig ohne Original-Datenträger ausgeliefert ...

Das hat dann aber nichts mit "System Builder" zu tun, sondern sind 
OEM-Lizenzen. Wie "Icke" schon schrieb, sind SB und OEM zwei komplett 
unterschiedliche Lizenzmodelle mit unterschiedlichen Lizenzbedingungen.

SB kann man als Normalsterblicher in Einzelstückzahlen kaufen, an eine 
OEM-Lizenz kommt man nur, wenn man damit gebundelte Hardware kauft. Um 
selbst Hardware mit einer OEM-Lizenz bundeln zu dürfen, muss man 
entsprechende Vertragswerke mit MS abschließen, was für Privatkunden 
ausgeschlossen ist und auch für kleinere Gewerbekunden nicht möglich ist 
-- hier geht es um Stückzahlen.

Autor: Peter II (Gast)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> an eine
> OEM-Lizenz kommt man nur, wenn man damit gebundelte Hardware kauft.

hast du schon mal in einen beliebigen online-shop geschaut? Man kann 
ohne Probleme eine OEM-Version kaufen. Sogar ohne Hardware.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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A. K. schrieb:
>
> Sofern es den Datenträger überhaupt noch gibt. Es werden PCs heute ja
> nicht selten völlig ohne Original-Datenträger ausgeliefert und man muss
> sich für Wiederherstellung einen Image-Backup vom auf der Platte
> installierten System brennen.

Das ist aber KEINE Systembuilder-Lizenz, sondern eine OEM-Lizenz. Da 
gibt es einen erheblichen Unterschied, auch wenn immer beide in einen 
Topf geworfen werden. SB-Lizenzen sind diejenigen, welche für die 
Installation auf neuen PCs vorgesehen sind und die man in D frei kaufen 
und weiterverkaufen darf:

http://www.alternate.de/html/product/Microsoft/Win...

OEM-Lizenzen kann man als Endverbraucher gar nicht kaufen. Die großen 
PC-Hersteller haben entsprechende Rahmenverträge mit MS und dürfen mit 
Auflagen quasi als Sublizenzierer auftreten. Zu den Auflagen gehört 
bspw., daß die Lizenzen nicht einzeln, sondern nur vorinstalliert 
verkauft werden dürfen. Das Installationsmedium muß nicht als CD/DVD 
mitgeliefert werden, sondern als Originaldatenträger gilt in diesem Fall 
die Recovery-Partition, von der wiederum Sicherungskopien erstellt 
werden dürfen. Es ist allerdings NICHT legal, den Aufkleber vom PC zu 
kratzen und zusammen mit der Sicherungskopie einzeln zu verkaufen, weil 
dies dann nämlich keine Vorinstallation mehr ist! Daher werden i.d.R. 
auch Vorsorgemaßnahmen getroffen (BIOS-Bindung etc.), die eine 
Installation der Recoverys auf Fremdsystemen unterbinden. Das in D 
gültige Recht auf freien Verkauf gilt bei OEM-Lizenzen übrigens nicht:

http://www.jurpc.de/rechtspr/20000220.htm


Nachtrag. Der Rufus war schneller...

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Peter II schrieb:

> hast du schon mal in einen beliebigen online-shop geschaut? Man kann
> ohne Probleme eine OEM-Version kaufen. Sogar ohne Hardware.

Sofern das OEM- und nicht SB-Lizenzen sind, müssen diese Shops mit 
Klagen rechnen. Siehe o.g. Urteil.

Autor: A. K. (prx)
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Wie kriegt man denn offiziell ein solches OEM Windows auf eine SSD 
drauf? Mit besagter Recovery-DVD gehts jedenfalls nicht.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Nachtrag:
Ich habe versehentlich das alte Urteil verlinkt, das den Verkauf 
gebrauchter Software grundsätzlich erlaubt. Ich such das richtige noch 
raus...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Peter II schrieb:
> hast du schon mal in einen beliebigen online-shop geschaut? Man kann
> ohne Probleme eine OEM-Version kaufen. Sogar ohne Hardware.

Dann zeig' doch mal einen.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Ok, hier eine Ausführung zum Urteil des OLG Frankfurt, welches eine 
Weiterveräußerung einzelner OEM-COA untersagt:

http://www.damm-legal.de/olg-frankfurt-kein-isolie...

Autor: Icke ®. (49636b65)
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A. K. schrieb:
> Wie kriegt man denn offiziell ein solches OEM Windows auf eine SSD
> drauf? Mit besagter Recovery-DVD gehts jedenfalls nicht.

Auf der originalen Platte installieren und die Partition mit 
entsprechenden Tools verkleinern. Dann die verkleinerte Partition auf 
die SSD übertragen. Acronis Trueimage erledigt das in einem Gang.

Autor: A. K. (prx)
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Icke ®. schrieb:

> Auf der originalen Platte installieren und die Partition mit
> entsprechenden Tools verkleinern. Dann die verkleinerte Partition auf
> die SSD übertragen. Acronis Trueimage erledigt das in einem Gang.

Yep, nur optimiert sich dann W7 auf SSD, wie es das bei DVD-Installation 
tut? Ich hatte auch irgendwo gelesen, dass man NTFS Partitions schlecht 
auf weniger als halbe Grösse geschrumpft kriegt, aber das hängt evtl. 
vom Tool ab.

Die Frage war eher, mit was für einem Medium darf man W7 frisch 
installieren, wenn man so eine OEM-Version hat?

Autor: Icke ®. (49636b65)
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A. K. schrieb:

> Die Frage war eher, mit was für einem Medium darf man W7 frisch
> installieren, wenn man so eine OEM-Version hat?

Lizenzrechtlich gesehen, gute Frage. Kann dir wahrscheinlich nur ein 
Anwalt beantworten. Technisch gesehen funktionieren die auf den COAs 
befindlichen Keys auch mit den Datenträgern der SB-Lizenzen.

Nachtrag:
Oftmals sind die als Recovery mitgelieferten CDs vom Inhalt her ganz 
normale Windows-Installationsmedien. Zumindest war das bei XP so.

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