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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik 7805 / 7905 kombi auf 10V belastbar ?

Autor: Fr3gg3L (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen,

ich wollte mal kurz wissen ob eine Kombination aus 78xx und 79xx wie in
dem link nur gegen masse oder auch gegeneinander belastbar ist, sprich
bei 7805/7905 kombi ob man die resultierenden 10V auch mit voller
leistung belasten kann ...

http://henningbusch.de/joomla/images/stories/schal...

MFG
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Kann man, aber bei Überlastung (schon das Aufladen von Elkos kann eine
Überlastung sein) bricht einer zuerst mit der Spannung ei, und bricht
dabei auf unter 0V ein was ihn zerstört.

Daher noch ja einen 1N4001 Diode in Sperrichtung an jeden Ausgang nach
Masse, dann kann er nicht weniger als 0.7V in Gegenrichtung haben.
Autor: Ingo (Gast)
Datum:

Gerade wenn man viele OPV an die Regler anschließt, kann es zu
Startproblemen kommen ohne die Dioden!


Ingo
Autor: Fr3gg3L (Gast)
Datum:

Okay dankeschön, also Diode mit einplanen und los gehts, besten dank

MFG
Autor: Regli (Gast)
Datum:

>Gerade wenn man viele OPV an die Regler anschließt, kann es zu
>Startproblemen kommen ohne die Dioden!

Genau. Die 78/79xx neigen zum Latch-up. Deswegen in einer solchen
Anwendung niemals die Latch-up-Schutzdioden vergessen.

>ich wollte mal kurz wissen ob eine Kombination aus 78xx und 79xx wie in
>dem link nur gegen masse oder auch gegeneinander belastbar ist, sprich
>bei 7805/7905 kombi ob man die resultierenden 10V auch mit voller
>leistung belasten kann ...

Die 220µF Elkos hinter dem Gleichrichter sind recht klein. Was für
Ströme möchtest du denn ziehen?
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> Die 78/79xx neigen zum Latch-up.

Dafür hast du bestimmt ein Beispiel.

Ein einziges reicht schon.

Oder hast du bloss das Blaue vom Himmel runterphantasiert ?
Autor: A. K. (prx)
Datum:

MaWin schrieb:

> Oder hast du bloss das Blaue vom Himmel runterphantasiert ?

Er hat vielleicht bloss das Datasheet der L7900 von ST gelesen. Da steht
zu ebendiesen Dioden eines ebensolchen +/- Netzteils mit 7815/7915:
"(*) Against potential latch-up problems."
Autor: Fr3gg3L (Gast)
Datum:

Ich muss mal ein wenig rechnen, aber würde gerne an die 2 A aus nem 7824
und nem 7918 entnehmen ...also 2 A auf 42V

MFG
Autor: Ingo (Gast)
Datum:

So is es, da steht's drinnen!
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Gut, das bezieht sich nur auf diese Verschaltung, die "latcht" dann
(wegen fold back Kennlinie der Strombegrenzung).

Im Normalbetrieb (z.B. positiver Regler, es gibt keine negative
Spannung) gibt es das Problem nie.
Autor: Ingo (Gast)
Datum:

2A wirste wohl nicht packen bzw extreme Verlustleistung haben die schwer
zu kühlen sind. Dann nimm lieber einen Schaltregler oder nimm einen
Leistungstransistor parallel zum 78xx, damit dieser einen Teil des
Stromes trägt und die Leistung besser verteilt werden kann.


Ingo
Autor: Ingo (Gast)
Datum:

MaWin schrieb:
> Im Normalbetrieb (z.B. positiver Regler, es gibt keine negative
> Spannung) gibt es das Problem nie.

Richtig
Autor: A. K. (prx)
Datum:

In der AN-103 von NS (LM340/320 entspricht 7800/7900) wird das etwas
genauer ausgeführt, wobei dort im positiven Zweig sogar eine
Germaniumdiode empfohlen wird. Ist demzufolge kein Latch-up im CMOS
Sinn, aber es kann andernfalls vorkommen, dass die Schaltung in
bestimmten Fällen nicht startet.
Autor: Regli (Gast)
Datum:

>Dafür hast du bestimmt ein Beispiel.

Ja.

>Im Normalbetrieb (z.B. positiver Regler, es gibt keine negative
>Spannung)...

Natürlich gibt es die:

Wir hatten eine Anwendung, bei der OPamps mit +/-15V versorgt werden
mußten und eine Schaltung, die zusätzlich nur vom positiven Regler Strom
gezogen hat.

Beim Ausschalten des Netzteils ist dann etwas Unangenehmes passiert: Da
der positiven Versorgung mehr Strom abverlangt wurde, lief dessen
Ausgangsspannung ins Negative, weil die negative Versorung noch -10V
ausgegeben hat und die OPamps weiter munter Strom zogen.

Der positive Festspannungsregler hat die Ausgangsspannung selbst intern
gegen rund -0,8V geklemmt. Aber mit dem unangenehmen Effekt, daß beim
anschließenden Wiederanschalten des Netzteils die Ausgangsspannung auf
-0,8V bleib, weil eben Latch-up eintrat.

>In der AN-103 von NS (LM340/320 entspricht 7800/7900) wird das etwas
>genauer ausgeführt, wobei dort im positiven Zweig sogar eine
>Germniumdiode empfohlen wird.

Weil das intern geklemmte -0,8V doch recht klein ist, nehmen wir eine
Schottkydiode zum Latch-up-Schutz.
Autor: Fr3gg3L (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

hab nochmal ein wenig geschaut, gibt ja auch die 2A Veriante der 78er
reihe, dann würde das ganze wie folgt aussehen, gibts da irgendwelche
Einwände ?
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Einen 24V-Regler kannst du nicht aus 18V~ betreiben. Erstens reicht da
schon allein die Spannung nicht, zweitens ist die Leistungsbilanz
absurd: 18V/2,2A=40W rein, 24V/2A=48W raus.
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

A. K. schrieb:
> Erstens reicht da
> schon allein die Spannung nicht, zweitens ist die Leistungsbilanz
> absurd: 18V/2,2A=40W rein, 24V/2A=48W raus.

Erstens richtig, zweitens nicht ganz richtig denn 18V AC sind etwa 25.5
V DC ;-)
Die Eingangsspannung reicht für einen L7824 dann aber immer noch nicht,
der braucht mindestens 27V DC um richtig regeln zu können mein ich,
Datenblatt weiß mehr. Und ganz nebenbei kann so ein L78xx auch nicht
standardmäßig 2A tragen.
Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
Datum:

Kann man die 78xx eigentlich kaskadieren?

Also mit einem 78(L)18 stabilisierte 18V erzeugen, die man wieder als
GND für einen 78(S)24 nimmt, um insgesamt 42V zu erzeugen? Mit Z-Dioden
am GND-Anschluss wird das ja gemacht, aber dann hängt die Genauigkeit
eben stark von der Z-Spannung ab.

Abgesehen davon, dass man prüfen muss, ob man den zulässigen
Eingangsspannungsbereich nicht überschreitet.
Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
Datum:

Michael Köhler schrieb:
> Erstens richtig, zweitens nicht ganz richtig denn 18V AC sind etwa 25.5
> V DC ;-)

Aber nur unbelastet. Wie groß willst Du die Siebelkos machen, dass der
Ripple bei 2A immer über den 24V liegt?

Das würde selbst mit LDO nicht gehen.
Autor: Michael (Gast)
Datum:

Michael Köhler schrieb:
> Erstens richtig, zweitens nicht ganz richtig denn 18V AC sind etwa 25.5
> V DC ;-)

Aber nicht 25.5 V effektiv. Es kommt also ganz entscheidend drauf an,
wie klein dein Strom und wie groß dein Lade-C ist. Falls die 18 VAC
echte 18 VAC effektiv sind, wird es trotzdem nicht funktionieren, weil
du am Gleichrichter einen Spannungsabfall hast, die Spannung über dem C
eine Restwelligkeit hat und der 7824 auch noch eine Oberspannung zum
Regeln braucht.
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

Timm Thaler schrieb:
> Aber nur unbelastet. Wie groß willst Du die Siebelkos machen, dass der
> Ripple bei 2A immer über den 24V liegt?

Das von mir war nur auf die Leistung bezogen da mit 18V~ gerechnet
wurde. Dass die Auslegung dennoch nicht ganz passt hab ich ja auch
geschrieben.
Mal ganz nebenbei ist auch die Frage ob wirklich die 2.2A des Trafos
gebraucht werden oder obs nur 1 A sind und 2 A die Ausnahme. Dann kommt
man vielleicht doch auf genügend Spannung da Trafodaten ja immer
Nenndaten sind, hier also bei 2.2A hat man 18V~. Bei 1A könnens aber
auch locker über 20V~ sein. Kommt halt auf den genauen Trafo an aber das
sind Daten, die wissen wir nicht sondern nur der TE.
Auf der anderen Seite, wer ist schon so klug und belastet einen Trafo
bis an seine Nenndaten? Deshalb würde ich dem TE zumindest raten, einen
Trafo zu nehmen, der mehr Strom kann.


Michael schrieb:
> und der 7824 auch noch eine Oberspannung zum
> Regeln braucht.


Ja, sowas in der Art hab ich ja angedeutet oben ;)
Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
Datum:

Gibt bei Pollin grad günstig Ringkern-Trafos 2 x 22V, 80W oder so, die
müssten reichen.
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

Timm Thaler schrieb:
> Gibt bei Pollin grad günstig Ringkern-Trafos 2 x 22V, 80W oder so, die
> müssten reichen.

Sind 2*30V~, die erzeugen zuviel Spannung für den 7818 & 7824 (über 40V
bei Nennbelastung, bei Leerlauf ist es noch wesentlich mehr)
2*18V~ hat der TE ja zur Zeit ;)
Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
Datum:

Achso, der 22V-Trafo hat nur eine Sekundärwicklung, geht dann nicht.

Es gibt aber Schaltungen, wie man die 78xxer für höhere
Eingangsspannungen ertüchtigt.

Wobei die Frage wäre: Wenn ich einen 7805 nehme und mit einer 39V-ZDiode
an GND die Spannung anhebe, am Ausgang noch eine Schutzdiode gegen
negative Spannung gegen das GND des 7805, dann sieht der doch nur die
Eingangsspannung minus die 39V der ZD. Damit kann ich den problemlos an
höherer Eingangsspannung betreiben, oder?
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

Timm Thaler schrieb:
> Damit kann ich den problemlos an
> höherer Eingangsspannung betreiben, oder?

Ja kann man, wichtig ist die Spannungsdifferenz zwischen den Pins In
und ADJ, die darf halt beim 7805 z.B. nicht mehr als 35V sein.

Timm Thaler schrieb:
> Es gibt aber Schaltungen, wie man die 78xxer für höhere
> Eingangsspannungen ertüchtigt.

Klar gibt es die aber vielleicht warten wir erstmal bis der TE sich
nochmal meldet. Vielleicht nutzt er unsere Anregungen, vielleicht nimmt
er auch was anderes und hat den Plan hier über Bord geworfen.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> wichtig ist die Spannungsdifferenz zwischen den Pins In
> und ADJ, die darf halt beim 7805 z.B. nicht mehr als 35V sein.

Der 7805 hat keinen Pin namens ADJ,

und das ist gut so weil er dazu auch kaum verwendbar ist.

Ausserdem sind Elkos am Ausgang immer erst mal entladen.
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

MaWin schrieb:
> Der 7805 hat keinen Pin namens ADJ,
>
> und das ist gut so weil er dazu auch kaum verwendbar ist.

Dann heißt er halt GND oder sonstwie, wenn ich 13V brauch und nen 7805
hab tut der Pin genau das, was ich will. Denk doch mal für 5 Cent
nach...ach ne, ist ja MaWin, der kann ja nur meckern. Jeder, der seinen
Grips verwendet, weiß was ich mein.
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Michael Köhler schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Der 7805 hat keinen Pin namens ADJ,
>>
>> und das ist gut so weil er dazu auch kaum verwendbar ist.
>
> Dann heißt er halt GND oder sonstwie, wenn ich 13V brauch und nen 7805
> hab tut der Pin genau das, was ich will. Denk doch mal für 5 Cent
> nach...ach ne, ist ja MaWin, der kann ja nur meckern. Jeder, der seinen
> Grips verwendet, weiß was ich mein.

Wenn man 13V braucht, nimmt man einen LM317. Da kommen bei richtiger
Dimensionierung dann auch 13V raus und nicht irgendetwas zwischen
12 und 14V wie bei Deiner Schwurbelschaltung.
Gruss
Harald
Autor: Fr3gg3L (Gast)
Datum:

Hi Danke für eure Hilfe,

@ sylaina: über den haufen geworfen hab ich noch nichts, ich hab mich
beim Trafo, Leistung/Spannung wohl verhauen, das sehe ich nun auch ....
keine ahnung was ich da gerechnet hab .... aber generell hab ich zwar
andere möglichkeiten für 42VDC Festspannung hier vorgeschlagen bekommen
(Z-Diode im GND eine 78xx) aber für falsch oder nicht funktional hat
keiner meine lösung gehalten, daher denke ich ich passe den Trafo an und
los gehts
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:
Angehängte Dateien:

Harald Wilhelms schrieb:
> Wenn man 13V braucht, nimmt man einen LM317. Da kommen bei richtiger
> Dimensionierung dann auch 13V raus und nicht irgendetwas zwischen
> 12 und 14V wie bei Deiner Schwurbelschaltung.

Im Anhang mal Seite 18 aus dem Datenblatt zum L7805 von ST...das sind
die gleichen Schaltungen wie beim LM317, insbesonder Figure 19 wird mehr
als häufig benutzt...keine weiteren Fragen, euer Ehren
Wir haben Montag, vielleicht benutzt nun doch der ein und andere seinen
Grips bevor er mal was schreibt statt nur, offenbar unwissend, zu
meckern.

Fr3gg3L schrieb:
> keine ahnung was ich da gerechnet hab

Ich schätz mal, du hast mit der Leerlaufspannung des Trafos gerechnet,
möglicherweise hast du ihn vorher mal im Leerlauf gemessen und mit
diesem Wert gerechnet ;)

Fr3gg3L schrieb:
> daher denke ich ich passe den Trafo an und
> los gehts

Wie ich schon schrieb, achte auch auf den Leerlauf. Trafodaten sind
immer bei Nennbelastung, im Leerlauf ist seine Spannung höher. Und
beachte auch, dass z.B. unser 230V Netz um, ich glaub, 10% schwanken
darf...nach oben wie nach unten. ;)
Autor: Fr3gg3L (Gast)
Datum:

*Zitat---
Wie ich schon schrieb, achte auch auf den Leerlauf. Trafodaten sind
immer bei Nennbelastung, im Leerlauf ist seine Spannung höher. Und
beachte auch, dass z.B. unser 230V Netz um, ich glaub, 10% schwanken
darf...nach oben wie nach unten. ;)
*ende---

wie gesagt beim Trafo hab ich mich verhauen werde eine alternative
suchen/best. müssen, denke 2*24VAC mit 100-120VA sollte passen. steinigt
mich wenn ich mich wieder versehen hab :) aber nun war ich fit beim
rechnen ;)

Die Schaltung werde ich ansonsten wie anfangs beschrieben umsetzten, es
sei denn es kommt nun noch ein großes veto...

Danke für eure unterstützung
Autor: Krücki (Gast)
Datum:

>Im Anhang mal Seite 18 aus dem Datenblatt zum L7805 von ST...das sind
>die gleichen Schaltungen wie beim LM317, insbesonder Figure 19 wird mehr
>als häufig benutzt..

Diese Schaltungen sind Krücken. Daß sie irgendwie funktionieren, heißt
ja nicht, daß sie auch gut sind. Und warum sollte man auch einen 7805
einsetzen, wenn der 317 genau dafür gebaut wurde??
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Krücki schrieb:
>>Im Anhang mal Seite 18 aus dem Datenblatt zum L7805 von ST...das sind
>>die gleichen Schaltungen wie beim LM317, insbesonder Figure 19 wird mehr
>>als häufig benutzt..
>
> Diese Schaltungen sind Krücken. Daß sie irgendwie funktionieren, heißt
> ja nicht, daß sie auch gut sind. Und warum sollte man auch einen 7805
> einsetzen, wenn der 317 genau dafür gebaut wurde??

Ich nehme den LM317 auch in Anwendungen, wo es auch ein 7805
oder 7812 tun würde. Er hat einfach das modernere Design.
Gruss
Harald
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

Krücki schrieb:
> Diese Schaltungen sind Krücken.

Es sind die Gleichen wie beim LM317, liegt wahrscheinlich daran, dass
der LM317 im Prinzip nix anderes ist als ein L78xx nur mit ner anderen
"Ausgangsspannung"...von daher die Gegenfrage zu:

Krücki schrieb:
> Und warum sollte man auch einen 7805
> einsetzen, wenn der 317 genau dafür gebaut wurde??

Warum sollte man einen LM317 kaufen wenn man einen L7805 in der
Schublade liegen hat und man mit beidem zum selben Ergebnis kommt?

Wenn man den Regler erst kaufen muss empfiehlt sich ein LM317. Grund
hierfür: Er ist idR preiswerter als ein L7805 (vgl. z.B. Reichelt: LM317
TO220: 25 Cent, 7805 TO220: 29 Cent).

Harald Wilhelms schrieb:
> Ich nehme den LM317 auch in Anwendungen, wo es auch ein 7805
> oder 7812 tun würde. Er hat einfach das modernere Design.

Auch das ist ein Argument, das durchaus nachvollziehbar ist. Anders als
so Aussagen, die Schaltung sei beim einem Regler Mist und beim anderen
völlig OK.

Fr3gg3L schrieb:
> denke 2*24VAC mit 100-120VA sollte passen. steinigt
> mich wenn ich mich wieder versehen hab :) aber nun war ich fit beim
> rechnen ;)

Steinigen werde ich dich nicht aber nur eine Anmerkung zu 24V AC: Nehmen
wir an, dein Trafo hat eine Nennspannung auf der Eingangsseite von 230V
AC. Wie groß ist bei zulässiger Netzschwankung die größte zu erwartende
Spannung auf der Sekundärseite?
Und dabei wurde noch keine Leerlaufspannung angenommen sondern der Trafo
sei nennbelastet. ;)
Autor: Krücki (Gast)
Datum:

>Warum sollte man einen LM317 kaufen wenn man einen L7805 in der
>Schublade liegen hat und man mit beidem zum selben Ergebnis kommt?

Naja, wenn der Ruhestrom des LM78XX bis zu 8,5mA betragen kann und im
Spannungsteiler der 5-fache Strom fließen soll, dann steigt die
Ruhestromaufnahme der Reglerschaltung auf bis zu 43mA.

Und bei einer Ruhestromänderung von bis zu 1mA würde eine auf solche
Weise erzeugte 12V Spannung um bis zu 0,2V schwanken.
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Krücki schrieb:
>>Warum sollte man einen LM317 kaufen wenn man einen L7805 in der
>>Schublade liegen hat und man mit beidem zum selben Ergebnis kommt?
>
> Naja, wenn der Ruhestrom des LM78XX bis zu 8,5mA betragen kann und im
> Spannungsteiler der 5-fache Strom fließen soll, dann steigt die
> Ruhestromaufnahme der Reglerschaltung auf bis zu 43mA.

Der Strom am (echten) Adjusteingang des LM317 beträgt dagegen nur
typ. 50 uA. Die sehr niederohmige Bemessung des Spannungsteilers
ist nur deshalb in den Datenblättern, um gleichzeitig die Mindest-
belastung des Reglers sicherzustellen.
Gruss
Harald
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

Krücki schrieb:
> Naja, wenn der Ruhestrom des LM78XX bis zu 8,5mA betragen kann und im
> Spannungsteiler der 5-fache Strom fließen soll, dann steigt die
> Ruhestromaufnahme der Reglerschaltung auf bis zu 43mA.
>
> Und bei einer Ruhestromänderung von bis zu 1mA würde eine auf solche
> Weise erzeugte 12V Spannung um bis zu 0,2V schwanken.

Das ist das moderne Design vom LM317 und sicher ein weiteres Argument
für den LM317, schrieb ich ja schon oben bzw. stimmte Harald zu. Gegen
zu hohen Ruhestrom hilft auch Figure 20 aus oben genannten gelinkter
Seite des Datenblatts, der OP wurde nicht nur eingesetzt weil er zu viel
Platz auf dem Schreibtisch einnimmt und sich auf ner Platine besser
macht. ;)
Der LM317 ist ja sicher nicht schlecht und idR nem 78er vorzuziehen aber
wie gesagt kann man mit 78er zu gleichen Ergebnissen kommen.
Autor: Krücki (Gast)
Datum:

>Der LM317 ist ja sicher nicht schlecht und idR nem 78er vorzuziehen aber
>wie gesagt kann man mit 78er zu gleichen Ergebnissen kommen.

Naja, sieht man ja auch oft, daß ein 78XX dafür eingesetzt wird. Ich
würde es halt nicht machen...
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

Krücki schrieb:
> Naja, sieht man ja auch oft, daß ein 78XX dafür eingesetzt wird. Ich
> würde es halt nicht machen...

Für das hier vorliegende Problem würde ich es weder mit L78xx noch mit
LM317 machen sondern mit einem Schaltregler aber das scheint dem TE
nicht zuzusagen. 2A sind schon ne Ecke für die Linearregler ;)
Autor: Fr3gg3L (Gast)
Datum:

sicherlich weiß auch ich das es elegantere Lösungen für mein vorhaben
gibt, aber ich bin sehr lange aus der Materie raus, hab zuletzt vor
einigen Jahren in meiner Ausbildung mit Elektronik Basteleien zu tun
gehabt, und L78er zu kaskadieren ist nun mal eine einfache günstige
Lösung die auch ich noch hin bekomme.
Was den Trafo angeht habe ich mich nun für folgendes entschieden da ich
den 2x18 80VA schon habe,
Speisung L78S24 über 2x18VAC 80VA (Wicklungen in reihe)
Speisung L78S18 über 1x22,2VAC 88VA (danke für den günstigen Tipp bei
Pollin :)

damit sollte ich selbst bei 10% Netzschwankungen noch genug Reserve für
die Regler haben, und Leistungsmäsig nicht so nah am Grenzbereich
arbeiten...
Autor: Kai Klaas (Gast)
Datum:

>Speisung L78S24 über 2x18VAC 80VA (Wicklungen in reihe)

2x18V in Reihe gibt im Leerlauf rund 50V! Und da ist der
Leerlaufspannungsfaktor des Trafos noch nicht berücksichtigt. Der 78S24
fliegt dir dabei um die Ohren, weil er nur 40V aushält.
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

Fr3gg3L schrieb:
> damit sollte ich selbst bei 10% Netzschwankungen noch genug Reserve für
> die Regler haben, und Leistungsmäsig nicht so nah am Grenzbereich
> arbeiten

Verrate uns doch mal, wie du das berechnest? Das würde mich auch mal
interessieren den Kai, und auch du, habt völlig recht: Mit den Angaben
bist du weit weg vom Grenzbereich...mitten in der Todeszone des L7824

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