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Hi leuts, ich hab kürzlich von Laserkühlung gehört, kann mir aber noch nix richtiges unter den "Dimensionen" vorstellen. Wie ist die Effizienz, also wie viel Watt Laserleistung/Kühlleistung? Lassen sich damit überhaupt Körper kühlen, zB eine dünne, kleine Kupferplatte (vlt so 7mm*10mm*1mm [H*B*T])? Hoffe hier hat vlt jemand den Plan :) TONI
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Das Prinzip ist klar, aber völlig ineffizient. Es spekuliert auf/mit Verdunstungskälte eines Mediums. Um aber ein Medium verdunsten zu lassen, bedarf es einer definierten Leistung (des Lasers) - Vergiss es! Das sind Spinnereien der Laserindustrie., die ihren Quark vermarkten wollen. Siehe auch: Energieerhaltungssatz.
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Rüdiger schrieb: > Das Prinzip ist klar, aber völlig ineffizient. Es spekuliert auf/mit > Verdunstungskälte eines Mediums. Ich denke nicht das dieser Effekt hier gemeint war, sondern vielmehr die Ausnutzung eines quantenmechanischen Effektes. Golem hatte dazu diese Woche erst einen Artikel: http://www.golem.de/1201/89292.html branadic
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Laserkuehlung ist was Abgehobenes fuer Physiker. Damit kann man bereits heliumkalte, einzelne Atome auf Nanokelivn abkuehlen. Da ist nicht mit Kupferplatten. Sorry.
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oorp schrieb: > Laserkuehlung ist was Abgehobenes fuer Physiker. Damit kann man bereits > heliumkalte, einzelne Atome auf Nanokelivn abkuehlen. Da ist nicht mit > Kupferplatten. Sorry. Schade. Hätte ja klappen können ;D. Kommt vlt ja noch irgendwann einmal. Ulrich schrieb: > Da schon lieber eine LED mit mehr als 100% Wirkungsgrad. Ne, lass die lieber patentieren und versuch das dann an eine große Firma zu "verleihen". Die geben dir dann Geld dafür und das kannst du ausgeben, zB in einem Laden oder auch für eine Internetverbindung, geht mit sonem Wlan-Router, musst du aber anmachen sonst klappts nicht...
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Ja ja die Physik. Das ganze Funktioniert bei Gasen. Die Eigenschaft von Gasen besteht darin, dass die Atome ungeordent sich im raum bewegen. Je mehr Bewegung desto heißer das Gas. Die Idee dahinter ist nun, dass man das Gas mit Laser aus allen richtungen beschießt. Dabei streuen die Atome die Photonen. Dabei tritt eine Absorbtion und Emmission auf, die in Folge eine Rückstoß hat. Dabei muss man sagen, dass der Rückstoß beid er Emmission sich aufhebt. Nun kann man den Dopplereffekt ausnutzen, bei die Atome die Photonen aus dem Laserlicht absorbieren auf der sie sich zubewgen. Daraus resultiert eine Kraft, die der Bewegung entgegengesetzt ist. Und wenn die Kraft der Bewegung engegengesetzt ist, so nimmt die Geschwinidgeit im Mittel ab und somit wird das Gas kälter. Willst du das mit Kupfer machen. So müsstest du einzelne KopferAtome in Gasform haben.
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Damit das Kühlen funktioniert, müssen die Atome sehr kalt sein (wie oben beschrieben). Ohne zusätzliches Magnetfeld nennt sich das ganze optische Melasse: http://de.wikipedia.org/wiki/Optische_Melasse Um die Atome auf diese Temperatur vorzukühlen nutzt man eine Magnetooptische Falle (MOT) http://de.wikipedia.org/wiki/Magneto-optische_Falle , die zusätzlich noch die magnetfeldabhängige Verstimmung der Energieniveaus des Atoms nutzt ( Zeeman Effekt). Das Magnetfeld der MOT sorgt für einen räumlichen Einschluss, den es in der Molasse nicht gibt. Es bleibt zu erwähnen, dass das ganze in Vakuumkammern stattfindet, und typischerweise Alkaliatome verwendet werden. Bei den meisten anderen Atomen ist entweder der Abstand vom Grundzustand in den ersten angeregten Zustand so groß, dass es mit Standard Lasern nicht möglich ist, das angeregte Niveau anzuregen, oder aber das Termschema (wird zu kompliziert und man bräuchte zu viele unterschiedliche Laser...) Lange Rede, kurzer Sinn: in den Vakuumkammern werden auf diese Weise je nach verwendetem Element 10^6 bis 10^10 Atome gefangen und gekühlt. Das ganze bei Laserleistungen von ca 100mW bis 2W. Den Wirkungsgrad dürft Ihr jetzt selbst ausrechnen ;-)