Sigi schrieb:
> dass der MAX-II garantiert nur maximal
> 100X neu programmiert werden kann?
*Wow!*
Das war mir bisher total entgangen! Jetzt springt mir spontan eine
Erinnerung an ein Projekt ins Gesicht, wo ich für einen ehemaligen AG
eine flashloader-App für SPI und Parallel in ein BRD gebracht habe. Das
sollte über extern und CD-update laufen.
Mein Vorschlag damals war, die Flashes und den PLD jeweils mit einem
gesondert eingeschriebenen loader aus dem FPGA zu laden, sodass das PLD
nur sein Betriebsimage getauscht bekommen hatte- also typisch 20mal+x in
10 Jahren. (Das PLD überwacht den FPGA und muss dessen CRC und einiges
kennen, und es gibt alle halbe Jahre ein SW-update beim Kunden).
Es wäre dann nur erforderlich gewesen, den FPGA aus dem externen
Controller mit einem Flashloader image zu laden, den Vorgang zu
vollziehen und dann wieder in den normal operation Modus zu wechseln, wo
der FPGA sich selber aus dem Flash lädt oder in der Testkonfig vom
externen MCU geladen wird. Der FPGA würde also mehrfach "mehrfach zu
viel" geladen, dafür haääte man mit dem PLD nix zu tun gehabt. Ich
wollte das, um das kleine 240er nehmen zu können, in den alles benötigte
reingepasst hätte.
Unserer oberschlauer Chefdesign-Ingenieur hat aber entschieden, dass wir
die Laderei ganz "bequem" aus dem PLD machen können, indem wir dem PLD
einen temporärern Flashloader verpassen. Damit muss er erstens den etwas
teureren 500 Baustein nehmen und zweitens steigt die Zahl der Wechsel
auf Faktor 2 zzgl. der Zahl der FPGA updates (4 im Jahr), die man bei
meiner Lösung vollkommen unabhängig vom PLD-image-Tausch gefahren hätte.
Da komme ich locker auf bis zu 2 * (20+x) + 2 * (80 + x) = 250
Schreibvorgänge des MAX2 in 10 Jahren. Wenn der aber nur 100 aushält,
dann müsste man mit 50 kalkulieren, sage ich mal - das board hat also
eine theoretische MTBF von maximal 2.0 Jahren, was komplett gegen die
SPEC ist!!!
***lol***
Das schreibe ich heute abend dem Projektleiter.