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Forum: Platinen Spruehaetzanlage


Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

ich wüerde mich ueber ein paar Erfahrungen bezueglich der
Sprühätzanlage von Reichelt freuen. Ich besitze ihmo die Aetzanlage S1.
Sie funktioniert tadellos , aber ich wuerde mir doch gerne was anderes
zulegen. Knapp 400 Euronen kostet die Sprühätzanlage bei Reichelt und
bevor ich dieses Geld investiere würde ich gerne ein paar
Erfahrungsberichte hören. Lohnt es sich die 400 Euronen zuinvestieren
oder ist es rausgeschmissens Geld?


Mfg
Dirk

Autor: LameM (Gast)
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guck mal bei ebay nach HWE-SA1 :-) ist wesentlich billiger als das proma
teil bei reichelt

LameM

Autor: Objektif (Gast)
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Hallo,

HWE-SA2 habe ich gekauft, nach 2 Tagen hat die seinen Jop aufgegeben.
Netzteil war kaputt und die Heizung!

Gestern kam 2. Gerät, weil ich erste zurückgeschickt habe. Der läuft
zwar aber leider undicht!

Objektif

Autor: LameM (Gast)
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ist also nicht so zu empfehlen... naja ich hab mit den anlagen keine
erfahrung, nur vom preis sahen die sehr gut aus...

LameM

Autor: Torsten K. (Gast)
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Hi
Ich will mir gerade selber eine bauen. Z.Zt hänge ich bei den Düsen
fest.
Normale Düsen von z.B. Deo, Haarspray, .... funktionieren zwar, aber
sie
haben einen zu kleinen Sprühdurchmesser auf kurzer Distanz.

Ich habe auch schon Düsen von landwirtschaftlichen Gift-Spritz-Anlagen
probiert - allerdings brauchen die einen zu hohen Druck.

Als Pumpe (für Versuchszwecke) benutze ich eine alte Munddusche.
Für die fertige Küvette werde ich Wischwasserpumpen benutzen.

Hat vielleicht noch jemand Ideen zu Düsen ?

Gruß

Autor: Steffen Lutz (Gast)
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Also wir haben in der Schule das ProMA Teil, und ich muss sagen, dass
die Ergebnisse hervorragend sind.
Mit 2 Leiterbahnen zwischen 2 2.54 mm Pins durch geht reproduzierbar.

Ein weiteres Plus ist, dass enwtickler und Spülbad dabei sind  und
somit alles schnell einsatzfähig und sauber ist.

Negativ finde ich die Verarbeitung, das ganze Ding sieht doch irgendwie
wie Selbstgebaut aus. Allerdings sind das nur optische Aspekte. Dicht
ist es

Gruss Steffen

Autor: LameM (Gast)
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@Objektif:

sag mal, hast du zufällig mal ne URL zu den HWA dingern? die schreiben
ja bei ebay von wegen ersatzteile gibts auf der homepage der fa. nur
irgendwie ... haben die überhaupt ne homepage?
(ist nur interessehalber)

LameM

Autor: Objektif (Gast)
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Hallo,

@LameM

Die haben keine eigene Homepage. Nur eine Ebayshop.
http://stores.ebay.de/HW-Electronics_W0QQssPageNam...

Ich muß ehrlich sein, ich bereue es daß ich das Teil gekauft habe. Wenn
ich selber gebaut hätte, wäre es auch nicht schlechter.

Mein Rat: Hände weg von dem Ding!


Objektif

Autor: samba (Gast)
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http://hw-electronics.de/ funzt doch??

gibts noch jemand der schlechte Erfahrungen mit den Geräten gemacht
hat?

Autor: LameM (Gast)
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aha...naja google hatte nichts ausgespuckt und die kombinationen die ich
durchprobiert hatte, waren mit www. :-)

@Objektif:

wie funtkionieren diese Impeller? dreht sich bei der anlage das gesamte
kunstoffrohr oder nur das schwarze stück ganz unten?
und die düsen, sind das nur bohrungen?

LameM

Autor: Objektif (Gast)
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Das Gesamte Kunstoffrohr dreht sich. Und auf diesem Rohr ist kleine
Bohrungen drin, da spritzt es mit dem Schwung.

Es sind also keine Düsen da. Es ist Handgemachte Maschine. Die
Platinenhalterungen Stören mich am meisten. Die rillen sind so tief, so
daß oben und unten 1 cm der Platine nicht geätzt wird.

Also die 2. Maschine ist nur einmal gelaufen, ich hoffe beim 2. mal
läuft der noch. Heizungstab befindet sich komplett im Ätzbad, also auch
die Kabel! Beim erste Maschine ist das Glas der Heizungstab während
Ätzung geplatzt, wo die Haussicherung abfiel.

Gottseidank war mein Hand nicht auf dem Gerät.

Also kurzgesagt: Ein billiges Teil. Und gefährliches!!!

Objektif

Autor: LameM (Gast)
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das ist natürlich heftig...
auf ebay machen die fotos ein relativ professionellen eindruck, aber
wenn man die webseite einmal gesehen und deine erfahrungen dazu nimmt,
dreht sich das bild :-)

LameM

Autor: Michael S. (Gast)
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@ Objektif

Hallo,
taugen den die Impeller der Maschine wenigstens was?
Ich hab auch schonmal mit dem Gedanken gespielt, mir eine Maschine
selbst zu konstruieren. Dann bräuchte ich mir nicht allzuviel Gedanken
um die Konstruktion der Sprüheinrichtung machen. Da hakte es bisher
noch etwas, da auch im Netz nicht wirklich viele Infos zu finden sind.
Als Ersatzteil geht der Preis der Teile ja noch so einigermaßen.
Aber wenn ich so dein Gesamturteil über die Maschine lese, gehts mir
jetzt richtig gut :-). Vor ein paar Tagen hab ich nämlich auf so eine
gebrauchte Maschine geboten und hab mich geärgert, das sie für meine
Vorstellungen zu teuer wurde.

Das mit den Platinenhaltern ist natürlich auch heftig. Dh, du hast
insgesamt 2cm der Platine, die nicht richtig geätzt werden?
Ich dachte immer, der Halter von ISEL wäre schon Mist. Mit dem hab ich,
allerdings in einer Sprudelküvette, an den Seiten je 5mm ungeätzen Rand

Gruß
Micha

Autor: Objektif (Gast)
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Hallo,

die Impeller der Maschine funktioniert wirklich gut. Ätzen tut er auch
gleichmäßig.

Am besten mache ich einige Aufnahmen von der Maschine und poste hier.
Nur so kann man sich ein gutes Bild machen.


Bis dann...


Objektif

Autor: Torsten K. (Gast)
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@Objektiv

Bitte erkläre doch mal - oder besser noch Erklären + Bilder - wie
dieses
"Impellerdingens" genau funktioniert !

Interessiert mich sehr, da ich ja gerade bei der Planung/dem Bau
einer Sprühätzanlage bin.

Gruß

Autor: Objektif (Gast)
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Hallo,

Anbei die Bilder.

Impeller arbeitet mit einem einfachen technik. Unter der Impeller (Bild
6) ist eine Luftschraube förmige Plastik teil geklebt. Durch den
Motorantrieb wird die NP eingesaugt und durch Schwung aus den kleinen
Löcher des Impellers ausgestoßen (Bild 5).

Ich habe hochauflösende Bilder gemacht, so kann jeder selber sehen wie
das etwa aufgebaut ist. Heizungsstab befindet sich (mit Kabel) voll im
NP. Wenn das Glas kaputtgehen würde (bei meinem ersten Maschine der
Fall war, kann wirklich gefährlich werden.

Um die maschine nützen zu können muß man wirklich einige sachen ändern
und verbessern.


Objektif

Autor: Torsten K. (Gast)
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Danke für die Info !

Gruß
Torsten

Autor: Bademeister (Gast)
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Hi Jungs,

ich habe (leider) die Sprühätzanlage HWE-SA1/2S. Das einzig geniale an
der Maschine ist das Prinzip der rotierenden Saugrohre.
Die Qualität ist durchwegs übel.

1. Beim ersten einschalten ist mir erstmal ein Saugrohr in die
Ätzsäure geflogen. Musste das erstmal verbessern.

2. Absolut undicht.

3. Ich glaube nicht das die Bastler von HWE jemals selbst mit den
Anlagen geätzt haben. Begründung. Es befinden sich immer drei
Austrittslöcher in den Saugrohren auf gleicher Höhe. Folglich werden
Streifen geätzt. Die Ätzzeit verlängert sich deutlich....

4. Wie schon oben erwähnt, die Platinenhalterung ist ein Scheißdreck
wert. Musste auch sofort geändert werden. (Muss aber sagen, das
Grundprinzip der Halterung ist mal wieder gut. Aber die Ausführung zum
KOTZEN).

Fazit. HWE- Bastler haben zwar gute Ideen (falls sie von denen sind).
Aber die Umsetzung ist mehr als bescheiden. Folglich kann ich nur
empfehlen das Prinzip der Saugrohre in eine selbstgebaute (dichte)
Anlage zu übernehmen.

MfG Bademeister

Autor: Bürste (Gast)
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Hi Jungs,

ich habe (leider) die Sprühätzanlage HWE-SA1/2S. Das einzig geniale an
der Maschine ist das Prinzip der rotierenden Saugrohre.
Die Qualität ist durchwegs übel.

1. Beim ersten einschalten ist mir erstmal ein Saugrohr in die
Ätzsäure geflogen. Musste das erstmal verbessern.

2. Absolut undicht.

3. Ich glaube nicht das die Bastler von HWE jemals selbst mit den
Anlagen geätzt haben. Begründung. Es befinden sich immer drei
Austrittslöcher in den Saugrohren auf gleicher Höhe. Folglich werden
Streifen geätzt. Die Ätzzeit verlängert sich deutlich....

4. Wie schon oben erwähnt, die Platinenhalterung ist ein Scheißdreck
wert. Musste auch sofort geändert werden. (Muss aber sagen, das
Grundprinzip der Halterung ist mal wieder gut. Aber die Ausführung zum
KOTZEN).

Fazit. HWE- Bastler haben zwar gute Ideen (falls sie von denen sind).
Aber die Umsetzung ist mehr als bescheiden. Folglich kann ich nur
empfehlen das Prinzip der Saugrohre in eine selbstgebaute (dichte)
Anlage zu übernehmen.

MfG Bademeister

Autor: AcDesigns (Gast)
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Also wenn ich mir das so alles durchlese, freue ich mich schon riesig
auf meine SA1/2S.
Den Bildern nach ist die Konstruktion Witz und ich überlege mir eben,
ob ich das Ganze nicht aus transparentem PVC oder Acrylglas mache. Das
würde allein schon vom Material nicht teurer als 30€ kommen.

@ Bademeister:
Der Einwand mit den 3 Löchern auf gleicher Höhe ist berechtigt. Besser
wäre hier, die Löcher versetzt zu bohren um somit eine bessere
Zerstäubung zu bekommen.

Hat eigentlich jemand HWE auf die Probleme aufmerksam gemacht? Wenn ja,
was kamen für Antworten?? thx

Werde dann weiter berichten, ob es bei mir auch derart viele Probleme
gibt...

Gruß Stefan
@ microlaboratories.com

Autor: AcDesigns (Gast)
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@ Objektiv:
Diese Glasheizelemente stammen aus der Aquariumtechnik und müssen
komplett im Wasser/im Ätzmittel sein! Auch dem Kabel ist das egal!
Diese Dinger laufen bei uns schon über 6 Jahre pausenlos im Wasser und
werden weder undicht noch platzen die Gläser.

Wahrscheinlich hast du die Heizung trocken getestet oder aus Versehen
einmal kurzzeitig eingeschalten, als kein Ätzmittel in der Maschine
war! Dann kann es passieren, dass das Glas einreisst und während der
Ätzung dann platzt. Also bitte nicht alles auf die Hersteller schieben,
wenn man mit dem Material nicht umgehen kann!

Die Glasheizungen sind sehr sehr robust, sofern man sie nicht trocken
betreibt oder draufschlägt !

Greez

Autor: Objektif (Gast)
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Hallo,

@AcDesigns
"Wahrscheinlich hast du die Heizung trocken getestet oder aus Versehen
einmal kurzzeitig eingeschalten, als kein Ätzmittel in der Maschine war!
Dann kann es passieren, dass das Glas einreisst und während der Ätzung
dann platzt. Also bitte nicht alles auf die Hersteller schieben,wenn
man mit dem Material nicht umgehen kann!"

Also eins möchte ich klarstellen: Ich bin kein Anfänger und ich kann
mit solchen Geräten sehr gut umgehen! Ich habe die heizung weder
Trocken eingeschaltet noch bei zuwenig Ätzmittelzustand laufen
gelassen! Sobalt Stecker eingesteckt ist läuft die Heizung. Also die
ging voll im  Ätzmittelbad (2 Liter) kaputt, und fiel die
Wohnungsicherung. Entweder war ein Herstellungsfehler, oder die
Heizungsglas hat ein kleine Sprung gehabt, was zur Transportschaden
zurückzuführen wäre.

Ich schiebe nicht alles auf den Hersteller! Aber eins ist klar; Diese
Geräte sind sehr mangelhaft bearbeitet worden. Da passt vorne und
hinten nicht.

Aber ein Lob an den Verkäufer, der ist immer sehr freundlich, und
bietet immer eine Lösung an! Deswegen alleine wegen seine
Hilfsbereitschaft hat er die positive Bewertung dic ich ihm gegeben
habe voll verdient!

MfG
Objektif

Autor: AcDesigns (Gast)
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Hmm ja, der Verkäufer im Ebay ist zugleich der Inhaber von HWE ^^. Was
mich dann aber wundert, dass die Ebay-Bewertungen im Bezug auf die
Qualität nicht negativ ausfallen... Der Gute hat 400 Bewertungen und
davon sind sehr viele von den HWE-Anlagen... !?

Hat das nun schon einer gemailt, dass die Anlagen mangelhaft sind? Nur
drüber diskutieren bringt IMHO nichts. Werde meine Lieferung abwarten
und sehen.

Wie sieht es mit der Badtemperatur aus? hast du die 45° erreicht?

Autor: Objektif (Gast)
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Badtemperatur war bei der ersten Maschine sehr gut. Also 45-48°c.

Mein jetzige bringt es immer über 50°c. Also Thermometer anzeige geht
ganz hoch und kann nicht mehr messen. Obwohl gleiche Heizung drin ist.
Deswegen ziehe ich immer wieder mal die Stecker raus, damit es etwas
kühler wird.

Noch etwas, ich habe weder von jemand eine E-Mail bekommen, noch kenne
ich jemand, der sich so ein Maschine zugelegt hat. Ich habe nur meine
Meinung sowie die gute und schlechte Seite der Maschine hier gepostet.


Wenn mann hier seine Meinung sagen darf, habe somit meine gepostet. Ich
schreibe nochmal; der Verkäufer ist sehr freundlich und Hilfsbereit. Die
Maschine ist nach meiner Meinung Verbesserungsbedürftig!

MfG
Objektif

Autor: Objektif (Gast)
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und nochmal zu den Bewertungen:

Wenn ich eine Maschine kaufe, bekommt der Verkäufer nach ein Testlauf,
eine Bewertung. Es kann sein daß die anderen auch so gemacht haben.
Zudem, hat der Verkäufer mir selber zugegeben, daß manche Geräte
probleme mit der Netzteil haben.

Ich bereue es nicht dem verkäufer positiv bewertet habe. Ich bewerte
nicht nur die Maschine, sondern auch den Verkäufer. Wenn beide schlecht
sind, dann bekommt er eine Rote :-)

Gruß
Objektif

Autor: AcDesigns (Gast)
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nein nein, ich meinte, ob schon jemand an HWE eine Mail geschrieben hat
- nicht selten bringt sowas sogar etwas. Wenn meine Maschine mit
ähnlichen Mängeln behaftet ist, werde ich das an HWE melden; kann ja
nicht sein! 150,- ist zwar nicht die Welt aber ich darf dafür ein
sauberes Produkt erwarten.

Wenn die Temperatur bei mir über 50° gehen sollte, kommt ein AVR-PID
Regler vorn ran und die Sache hat sich. Der regelt mir dass dann sauber
aus.

Also das Mail-Thema war nicht auf dich bezogen Objektiv!!

Greez

Autor: Benjamin (Gast)
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Ich will mir ein Ätzgerät zulegen.
Für vielleicht eine Platine im Monat...

Soll sauber, billig und einfach zu handhane sein.

Und um das Thema erneut aufzurollen..
-Wie Ätzt denn diese HWE Maschine? Gut?
-Kann das Ätzmittel drin bleiben? Muss ich´s nach jeder Ätzung jedesmal
abfüllen?
Wie macht Ihr das?

Was für Alternativen gibt es in der Preisklasse.
Ist das Ätzgerät 1 (Reicheld, Conrat, dt td)
eine bessere Wahl.

Danke für Eure Tipps
Benjamin

Autor: Gerhard Fischer (Gast)
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"..Für vielleicht eine Platine im Monat..."

Frag' Deinen Arzt oder Apotheker  ;-))
H2O + HCL + H2O2 in Schale.


Mehr braucht man nicht. ;-)

mfg Gerhard

Autor: Kalle (Gast)
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Hi an alle

ich hatte vor zwei Jahren das gleiche Problem: ... welche Ätzanlage
soll ich mir zulegen? Habe mir dann aus eBay eine Küvettenätzgerät
sowie ein Sprühätzgerät der Fa. Radix (eBay 79 EUR) zugelegt

Das Küvettenätzgerät habe ich bis heute noch nicht ausprobiert, da ich
mit den Ergebnissendes Sprühätzers von Radix sehr zufrieden bin. Man
muss zwar ein bisschen rum probieren, so wie dass bei allen Ätzgeräten
der Fall ist, aber super Ergebnisse. Dabei habe ich natürlich auch mit
verschiedenen Materialien rumprobiert: Eindeutig mit original
Bungard-Platinen die besten Ergebnisse.

Zum Sprühätzer von Radix
- auch feine Leiterbahnen kein Problem
- das Ätzmittel Eisen-drei-clorid muss nicht erwärmt werden, trotzdem
schnelle Ergebnisse (2-3 Minuten)
- nicht an der Optik des Eimers stören, funktioniert gut
- m. E. gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Infos unter
- http://www.radixgmbh.de
- hier im Forum suchen unter Radix
- oder mal bei eBay suchen. Z. Z. ist dort was zu finden; aber nicht
meine Maschine, die möchte ichs chon behalten...

mfg Kalle

Autor: Benjamin (Gast)
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Hallo
@Kalle
Kann man die Ätzflüssigk. auf im Eimer lassen.
Wieviel Ätzvorgänge?
Wie sieht es mit der Reinigung aus?
Gruss
Benjamin

Autor: Michael D. (Gast)
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welche ätzflüssigkeiten kann ich in so eine anlage benutzen, nur
eisen-chlorid oder gehen auch andere?

MfG
Michael

Autor: Robby (Gast)
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Hallo Michael,

in einer Glasküvette kannst Du prinzipiell jede Flüssigkeit verwenden,
solange diese den Silikondichtstoff nicht angreifen und den kaputt zu
kriegen ist schwierig. Bleiben nur noch die Kunststoffteile der Pumpen
und des Halters. Diese kommen problemlos mit Eisen(III)-Chlorid
zurecht. Ammoniumpersulfat / Natriumpersulfat geht sowieso und besticht
durch seine hohe Löslichkeit. Die Standzeit (geätzte Leiterplatten /
Bad) der Bäder ist relativ niedrig. Ein weiterer Nachteil von
Natriumpersulfat (Na2S2O8) ist die begrenzte Stabilitätsdauer. In einer
Sprühätzanlage ist Natriumpersulfat schlecht, da sich durch das
versprühen der Sauerstoff (Oxidationsmittel!) leichter vom
Natriumpersulfat trennt. So zerfällt es schneller.

Eisen(III)-Chlorid funktioniert sehr lange, kann offen stehen bleiben
und es ätzt sehr präzise. Nachteilig ist die braune Brühe. Man gewöhnt
sich aber an alles. (Gelbe Finger usw.). Es ist billig, weil man es so
oft verwenden kann. Mein aktuelles FeCL3-Bad ist jetzt glaube ich über
2 Jahre alt, da war schon das Laub vom Herbst drin und Regenwasser :).

Gut gefallen hat mir die Idee von Gerhard.

In der Industrie im professionellen Bereich wird nämlich häufig so
geätzt! Auch in Sprühätzanlagen.

Robby

Autor: Sebastian (Gast)
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gibt es bei den austretenden Strahlen große Druckunterscheide zwischen
dem obersten und dem untersten Loch. Mit welcher Geschwindigkeit dreht
sich der Impeller ungefähr?

MfG Sebastian

Autor: Michael D. (Gast)
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hallo robby..

also eisen-III-chlorid ist dafür optimal geeignet oder habe ich das
jetzt falsch verstanden?

MfG
michael

Autor: Gerhard (Gast)
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Ich habe mir vor Jahren slber eine Sprayaetzanlage gebaut und habe mit
guten Erfolg die magnetisch angetriebe Pumpe der Firma LITTLE GIANT
verwendet. Seht Euch mal deren Internetseite an:

http://www.littlegiant.com/

Gruss,
Gerhard

Autor: Thomas (Gast)
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> Hat vielleicht noch jemand Ideen zu Düsen ?

Keine Ahnung, ob die für sowas taugen könnten, aber es gibt für
Pflanzen-Bewässerungssysteme Sprühdüsen. Wir haben hier das
Micro-Drip-System von Gardena zur Pflanzenbewässerung im Einsatz; aber
nur mit Tropfern, zu den Düseneinsätzen kann ich also nichts genaueres
sagen... war jetzt nur so ein Einfall.

Autor: Stefan (Gast)
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@ Robby
also ich nehme mir jetzt einfach mal raus, deiner Aussage zu
wiedersprechen :) Wenn du ein Persulfat-Bad nimmst und ohne Luftzufuhr
arbeitest, dauert das Ganze deutlich länger als mit Luft (Sauerstoff +
Bewegung im Wasser).

Wenn man ein Persulfatbad aufschäumt (heisse Luft) gibt das einen
Schaumteppich (vergleichbar mit Schaumätzern für Eisen-III). Hier bist
du nochmal deutlich schneller wie mit einem Tauchbad - höherer
Sauerstoffanteil (versuch belegt das!)!.

Nach den Formeln der Chemie hast du eine größer werdende "Oxidation"
des Kupfers, je mehr Sauerstoffanteil vorhanden ist! Natürlich muss man
den max. Anteil beachten, da sonst die Ätzwirkung nachlässt.

@ Sebastian:
Es gibt Druckunterschiede zwischen dem obersten und untersten Loch.
Dies kann man aber ausgleichen, indem man die Lochabstände von unten
nach oben stets um ein paar zentel verringert. Wobei eis fraglich ist,
ob man das überhaupt merkt. Wenn du unten im Rohr den richtigen Rotor
verwendest, dürfte das bei entsprechender Drehzahl keine Rolle
spielen.

Ich bin ebenfalls gerade an einer Sprühätzanlage dran. Diverse Pläne
liegen vor. Wenn jemand Interesse hat, könnte man sich ja zusammentun
:)

Gruß
Stefan @ microlaboratories.com

Autor: Robby (Gast)
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Hallo Michael,

zu Beginn meiner "Elektronik-Karriere" habe ich ausschließlich mit
Ammoniumpersulfat geätzt. Durch meinen Chemie-Leistungskurs neben
Elektronik habe ich mich stark mit dieser Thematik befasst.
Ammoniumpersulfat bildet zwar keinen Schlamm, wie Fe(III)-Chlorid und
die Lösung bleibt immer klar, die kurzen Standzeiten und die damit
verbundenen Kosten haben mich irgendwann zum Eisen(III)-Chlorid
bewegt.
Manche Menschen ärgern sich über die braune Brühe, meiner Meinung nach
ist alles Handhabungssache. Ich ätze nun seid über 12 Jahren, lasse
meine Layoutfilme auf Gerber-Photoplottern anfertigen für ideale
Ergebnisse und bin begeistert von Eisen(III)-Chlorid.
Die ideale Ätztemperatur liegt bei 70 bis 80 Grad. In einer
Sprühätzanlage müsste der Ätzvorgang noch schneller gehen.

Professionelle Sprühätzanlagen besitzen ein vertikal montiertes,
rotierendes Drehkreuz mit vier Düsen. Die Düsen sprühen relativ grob,
wie aus einem Insektizidspritzer. Das ist jedoch nicht von Belang, weil
die Oberfläche des Ätzmediums bei weitem höher ist, als in einem
Tauchbad. Je kürzer die Ätzzeit, desto günstiger für die Leiterplatte.

Ich denke ebenfalls an die Anschaffung einer Sprühätzanlage ggf. an den
Selbstbau.

Robby

Autor: Robby (Gast)
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Kleiner Nachtrag:

Ich bohre meine Leiterplatten mit einer Kaltenbach &
Voigt-Schnellfrequenzspindel aus dem zahntechnischen Bereich bei 50 000
U / min mit Vollhartmetallbohrern. (Das gehört aber nicht in dieses
Forum).

Robby

Autor: Christian Hartz (Gast)
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Hallo,

ich hatte den doppelseitigen Radix-Sprühätzer für die Firma
angeschafft. Das Ätzen mit dem Eisen III Sublimat hat sehr
gute Ergebnisse gebracht, die Säurefüllung reicht wirklich für
eine große Anzahl von Eurokarten. Mechanisch ist das Gerät recht
schlau aufgebaut. Für gelegentliches Ätzen ist das Gerät aber
NICHT geeignet, da das EisenIII stark auskristallisiert und nach
kurzer Zeit die Düsen zusetzt. Ebenso sind die Dichtungen zu den
Motoren schnell zu. Folge: die Motoren drehen sich nicht mehr.

Nach mehreren aufwändigen Reinigungsorgien, die stets mit einer
ordentlichen Sauerei verbunden sind, haben wir dann den Sprühätzer
von ISEL (Reichelt) gekauft. Die Säure lassen wir nach jeder
Benutzung ab und spülen die Anlage einmal mit klarem Wasser durch,
in der Hoffnung, dass sich die Probleme mit Säurekristallen so
nicht wiederholen.

Die Platinenhalter sind allerdings ein Witz, die kann man gleich
entsorgen. Als Halter haben wir einen 30mm ABS Rundstab verwendet,
der längs eingefräst wurde. Dort ist eine Plexiglasplatte eingeklebt,
die in die Küvette hängt. Der Rundstab dichtet die Öffnung nach oben
sehr gut ab. Auf der Platte ist eine weitere runde Platte drehbar
angeordnet, auf der die Platine zu liegen kommt. So kann man während
des Ätzens die Platine drehen und vermeidet die üblichen Streifen
beim Abätzen. Die Ätz-Zeit ist gegenüber Fe3Cl aber 5-10mal so lang.

Eventuell könnte man bei dem Radix-Ätzer die Motoren täglich per
Schaltuhr für einige Minuten laufen lassen um die Kristallbildung
zu vermindern. Das gleiche würde ich bei der ISEL-Anlage auch tun,
wenn die Säure darin verbleiben soll und nur selten geätzt wird.

Gruß,
Chris

Autor: Stefan (Gast)
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Hi,
hat jemand von euch schon mal (durch einene Defekt z.b.) die Pumpe der
HWE-Anlagen angeschaut und kann mir den Hersteller nennen? Für mein
Eigenbau-Projekt bräuchte ich noch einen Heizung und so gut wie alle
Heizstäbe für Aquarien haben einen Regelelektronik drin, d.h. die
schalten bei 28° ab.

Die müsste ich zuerst ausbauen, bevor man sie verwenden kann. Also vllt
kennt ja jemand den Hersteller für Heizstäbe ohne Elektronik.
Andernfalls würde ich mir den Stab selber bauen.

Gruß
Stefan @ microlaboratries.com

Autor: Michael S. (Gast)
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@ Stefan

Als Heizstab kann ich die von "Jäger" empfehlen. Die haben einen
Bi-Metall Thermostaten drin. Lassen sich aber sehr gut ohne öffnen des
Glaskörpers "tunen", indem einfach nur außen der Anschlag der
Temperatureinstellung abgeschnitten wird. Meiner macht jetzt 45°C, geht
aber auch noch etwas höher.
Die Teile gibts schon für wenig Geld bei Ebay.

Modellbezeichnung :
Jäger Typ LZRH 100
230V 100W

Gruß
Micha

Autor: Stefan (Gast)
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Hi Micha,
Jaeger ist mir als sehr guter Hersteller für die Dinger bekannt. Wusste
nur nicht, ob man die Temperaturbegrenzung einfach "beschneiden" kann.
Danke dir für den Hinweis, werd gleich mal einen bei ebay ordern.

Gruß
Stefan @ microlaboratories.com

Autor: Michael S. (Gast)
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Ich war auch sehr überrascht, wie einfach das bei denen geht.
Die billigen Heizstäbe, die ich mal ausprobiert hab, mussten fast
komplett zerlegt werden.

Habe mal ein Bild von der Temperatureistellung gemacht. Es ist links
und rechts des Kabels waren zwei kleine Anschlagstifte. Die
Zeigerspitze wurde gekürzt, damit sie nicht am Kabel raspelt.

Ich hatte nur vergessen zu schreiben, das das Teil mit 100 Watt seine
Zeit zum aufheizen braucht. Für 2L auf 45° ca 40 Minuten, dafür hält er
die Temperatur aber sehr konstant.

Gruß
Micha

Autor: paci (Gast)
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Hi.

Habe auch eine HWE-SA1-2S in einer älteren ausführung. der deckel ging
einmal zurück, weil sprührohr nicht rund lief und meine geduld
überstrapazierte...
prinzipiell wie bereits gesagt gut und preiswert, aber doch eigentlich
nicht so toll. ein paar erfahrungen:
deckel nicht umdrehen und liegenlassen, sonst läuft der sud in die
motoren, diese event. abdichten mit fahrradschlachgummi o.ä.
netzteil ist primitiv mit trafo und b2-brücke und liefert so ca. 25V.
habe mir eine pwm drehzahlstellung gebastelt, so kann man mit der
drehzahl spielen bis die rohre rund laufen und dann hoch touren.
ebenfalls ist ein zusätlicher schalter für den heizstab empfehlenswert.
den deckel und den platinenhalter kann man mit solchen festerdichtungen
aus dem baumarkt (diese mit dem wulst an einer kante, die ragt dann in
den glaskasten, so dass die flüssigkeit an einem tieferen punkt als der
glaskannte wieder innen abtropft) sehr effektiv abdichten, ecken aber
problembehaftet. der platinenhalter selber wird massiv be-dremelt, so
dass nur dann und wann noch ein dünner steg die platine hält.
hat man das teil zur funktion überredet sind durchaus sehr gute
ergebnisse erzielbar. mit denen bin ich wenigstens zufrieden.

grüsse

Autor: Stefan (Gast)
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Also ich hatte sehr kurzfristig auch eine von HWE... Die Konstruktion
hat mich wirklich sehr gewundert. Scheint alles mit der Bandsäge
zurecht gesägt zu sein!?

130,- für die HWE-SA1/2S ist eine Frechheit! Vorallem für die
"elektronik"! Im Anhang findet sich ein Bild dieser!

Auf die Geräte gibt es mit Sicherheit keine Prüfstempel. Allein der
Schalter für ON/Off - nicht mal Spritzwassergeschützt!

Ich bau mir wie gesagt zur Zeit selbst eine, das ist kein Hexenwerk.
Und auch für das von dir angesprochene Problem, dass die Feuchtigkeit
in die Motoren dringt, habe ich bereits eine Lösung. Ich werde
demnächst alles dokumentieren und bebildern und es auf unserer HP
online stellen.

Autor: Michael S. (Gast)
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Autsch Bei der "Elektronik" kriegt man ja Augenkrebs.
Ich spiele ebenfalls mit dem Gedanken mir eine Anlage selbstzubauen und
hatte schon überlegt wenigstens die Impeller mit Netzteil zu bestellen.
Der Gedanke hat sich aber soeben erledigt.
Zu einem Punkt konnte ich bislang noch keine Angaben finden, und zwar
zur Drehzahl der Impeller. Hat da vieleicht jemand ungefähre Angaben?

Gruß
Micha

Autor: Stefan (Gast)
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Nich mal die brauchst du dir bestellen, rentiert sich nicht! Das sind
Tiprohre mit 20mm Durchmesser und der "Rotor" ist eine
Kunstoffscheibe, welche mit einem Seitenschneider 2x eingeschnitten ist
und dann aufgebogen wurde - pfusch soweit das Auge reicht - meiner
Meinung nach!

Die Drehzahl hängt von deinem Rohrdurchmesser, der Größe der Löcher und
dem verwendeten Rotorensystem ab. Ich werde das regelbar machen (mit
zwei Speed400/480 oder ähnlichen Motoren)

Ach ja, die Rotoren von HWE würde ich nicht nehmen, die eiern ganz
schön in der Gegend rum, da sie nur einmal oben aufgenommen werden und
keine weitere Führung besitzen!

Gruß

Autor: matze (Gast)
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hi leute,

hätte es diesen thread nicht schon paar monate eher geben können? :(
kann die nachteile dieser bastelei nur bestätigen:

- heizung komplett versenkt und verbaut, dadurch kommt man nachträglich
nicht mehr an den regler ran. dadurch zu hohe temperatur der säure.

- die platinenhalter sind schrott, die gummies lösen sich auch auf

- ablasshahn für die säure fehlt, dadurch wird der säureaustausch zum
problem

- die motoren fangen nach einer weile an höllisch zu brummen, weil die
saugrohre nicht mittig angebracht sind. irgendwann gibt wohl jedes
lager nach.

- die motoren sind voll gekappselt, wodurch sie schnell überhitzen. ist
also nichts für längeren einsatz.

- die heizung wurde nur mit einfachen kabelbindern befestigt, die sich
nun auch aufgelöst haben und die heizung klappert jetzt in der kiste
rum (bis an die saugrohre)

alles in allem, eine undurchdachte kopie. schade! also baut euch lieber
selber so eine anlage. kann nur besser werden.

Autor: Objektif (Gast)
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Hi,


Ich habe schon angefangen mir eine selber zu bauen.

Ich mache es auch regelbar.

Ich habe 4 Motoren bei Pollin bestellt und eine Impeller gebohrt und
getestet.

Je höher der Drehzahl, desto stärker ist der Ätzmittelaufprall auf die
Platine. Also wenn Ätzmittel alt ist kann man immer noch verwenden, in
dem man einfach den Drehzahl erhöht.

Wenn ich fertig bin poste ich euch Bilder.

MfG
Objektif

Autor: Kalle (Gast)
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Hallo
@Benjamin (Beitrag vom 17.04.05, RADIX-Sprüh-Ätzer)

- Kann man die Ätzflüssigk. auf im Eimer lassen?
  Ja, keine Probleme damit

- Wieviel Ätzvorgänge?
  Habe bisher immer noch die erste Mischung darin. Bisher in den 2
Jahren so ca. 20 Euro-Platinen geätzt. Klappt immer noch mit der
Lösung.

- Wie sieht es mit der Reinigung aus?
  Musste bisher noch nie reinigen. Ich halte mich aber an die
Empfehlung der Fa. Radix: Nach dem Ätzen den Eimer bei laufendem Motor
etwas schräg halten, so dass das Sprührohr keine Flüssigkeit mehr
ansaugen kann und den Rest raus schleudert. Dann stelle ich das Ding
weg bis zur nächsten Benutzung. Das Dinsg steht dann schon mal 3-4
Monate rum und funktioniert dann wieder tadellos.

Wie gesagt, ich kann die Radixnur empfehlen. Wichtiger ist jedoch die
Wahl des Platinenmaterials. Hier gilt für mich: nur noch
BUNGARD-Material...

mfg Kalle

Autor: matze (Gast)
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hi,

wie sieht es bei der radix-maschine mit der laufruhe und den geräuschen
der motoren aus? is das auch längere zeit zu ertragen?
bei radix kann man die pumpen auch einzeln bestellen, aber für den
preis sollten die schon alle anforderungen erfüllen. sonst ist es viel
geld für ein motor mit einem plastikrohr... ;-)
bei radix gibt es auch die impeller einzeln zu bestellen. das ist nur
eine plastikscheibe mit drei löchern drin, wenn ich das richtig gesehen
hab. saugt das trotzdem gut an? kann jemand der eine radix-maschine hat
bitte ein paar fotos posten?

Autor: Spok (Gast)
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Die RADIX-Maschinen sind nicht "das Gelbe vom Ei", da sie keinen
Impeller besitzen. Inzwischen werden von RADIX auch zusätzlich
BUNGARD-Ätzanlagen vertrieben, die mit ihrer gut durchdachten
Konstruktion zu reproduzierbaren Ergebnissen führen.
MfG

Autor: matze (Gast)
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aha, also ist hinter dieser scheibe mit den löchern nichts weiter? hatte
 angenommen, dass da innen noch so was wie impeller-flügel angebracht
wären. na gut, ein impeller zu bauen, ist nicht das problem.
problematisch finde ich nur die absolut mittige befestigung des
saugrohrs. einen ordentlichen adapter würde man nur mit einer kleinen
drehmaschine o.ä. hinkriegen. hat jemand andere ideen?

Autor: hds (Gast)
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Hallo Sprühätzer ,
danke für die Infos über die diversen Angebote. Hat mich dann doch dazu
verleitet, eine Sprühätzanlage selber zu bauen. Habe das Becken aus 4mm
Polystyrol selber gebaut. Wollte aber den Heizstab nicht unten quer
drin liegen haben, habe daher das Becken auf HT Rohr-Fittings (50er
PVC-Abflussrohre) gestellt und benutze eines der Beine als Tank. Kann
von oben den Heizstab reinhängen und der Heizstabkopf und das Kabel
bleiben "trocken" (inspiriert hat mich dazu eine Erdölplattform, die
bunkern das Öl auch in den Beinen...). Das Sprühsystem habe ich aus
Gardena 360 Grad Nebeldüsen gebaut. Ein 15er PVC Rohr (Kabelrohr) dient
als Düsenstock. Die Pumpe ist eine 12V Heizwasserpumpe aus dem PKW
(Standheizung). Werde sie gelegentlich gegen eine Magnetpumpe tauschen.
Das Sprühbild ist satt und voll. Ich ätze Neusilberbleche für den
Modellbau damit. Ich hänge eine Zip Datei dran, damit ihr euch ein Bild
machen könnt. Ohne Heizstab und Pumpe kostet das Teil ca. 35 Euro.
Mich würde die genaue Funktionsweise des umlaufenden Sprührohres
nochmal interessieren. Wird das extra angetrieben, oder besorgt das der
Sprühdruck gleich mit ???
Ätzende Grüße...Dieter
www.feiNspur.de

Autor: Stafan (Gast)
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@ HDS
also die Idee mit den Nebeldüsen ist echt genial... Baue selbst gerade
eine Anlage, allerdings mit Rotoren.

Im Rohr unten hast du praktisch ein Flügelblatt (kannst auch aus der
Heim-Mechanik den Kühlschachtlüfter nehmen - nein Spaß ;) ) Dieser
erzeugt dir den Druck im Rohr, wobei du niemals so eine gute
Vernebelung wie mit den Gardena-Düsen haben wirst (Streifenätzung).

Antreiben werde ich es voraussichtlich mit 2 Speed480 und einer PWM
Regelung. Als Kupplung zwischen den Rohren und dem Motor hab ich eine
einfache Magnetkupplung gewählt. Ein paar Neodym-Magnete und ne
Drehbank - dann geht das.

Die Dichtung für den Regelheizer habe ich mal als Anhang eingefügt...
Wollte das Kabel nicht in der Säure haben... Das sind 2 Plexischeiben
und ein Dichtring dazwischen.. Der Untere wird aufgeklebt und mit dem
Oberen verschraubt.

Autor: hds (Gast)
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Ich verstehe Stefan, dann ist das Rohr Rotor und Düsenstock (einfach
Löcher drin ?) in Einem. Deine Dichtung ist sicher ok, denn damit ist
der Heizstabkopf ja auch ausserhalb des Ätzmittelsumpfes. Baust Du
zwischen dem Ätzmittelsumpf und der Sprühkammer eine Trennplatte ein ?
Ich hatte überlegt, den Heizstab quer in einem Sumpf einzubauen,
verschraubt mit einer entsprechend dicken Kabeldurchführung. Hatte aber
keine Zeit, termische Tests durchzuführen. Eigentlich müßte so eine PVC
Kabelverschraubung das aushalten... Jetzt werde ich erstmal ein paar
Bleche ätzen. Eine Magnetpumpe habe ich soeben bei ebay erstanden.
Falls alles klappt, werde ich eine Doku auf meine WEB-Seite stellen.
Bin mal gespannt auf Deine Bilder ;-))

Gruß hds

Autor: Stafan (Gast)
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Also das Dichtprinzip kenne ich von Tauchpumpen... Was man auf den
Bilder schlecht sieht, ist die 45° Anfasung an der inneren Öffnung,
welche den Dichtring nach innen gegen den Heizstab drückt, wenn die
Schrauben angezogen werden... ist 100%ig dicht (Bild).

Zuerst hatte ich das mit einer M50 Kabelverschraubung von LAPP
(Skintop) versucht. Nur ist diese von den Aussenmaße viel zu groß und
optisch hässlich :) und ich hab mir dann die beiden Ringe gefräst..

Autor: hds (Gast)
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Du hast recht, optisch wirken die Kabelverschraubungen eher plump. Deine
Verschraubung sieht gut aus. Falls sich die Anlage bewährt, werde ich
die Schläuche gegen Rohre tauschen und mit den Durchführungen auf Dein
Prinzip wechseln. Ich denke dabei an einen Untersatz, d.h. ein zweites
Becken, auf dem das erste dann steht. Dann kann man beide Teile gut
reinigen. Nun ja - ich werde berichten... Bin auch gespannt auf Deine
ersten Ätzergebnisse - wegen der unterschiedlichen Sprüh-Technik.
Gruß Dieter

Autor: Telefisch (Gast)
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Hallo hds...
sag mal, die Pumpe bei Dir ist eine einfache Scheibenwaschpumpe?
Wie hält die denn die Säure aus?
Hat die keine Probleme an der Welle?

Autor: hds (Gast)
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Keine Scheibenwaschpumpe, sondern eine Heizwasserpumpe für eine
Standheizung. Die Edelstahlwelle der Pumpe ist bis auf die
Befestigungsschraube des Flügelrads gekapselt. Die Mutter habe ich vor
Inbetriebnahme mit mehreren Lackschichten versehen. Bisher ist da
nichts korridiert. Mittlerweile habe ich auch eine Chemikalienpumpe bei
ebay ersteigert, die ich gelegentlich mal anbauen werde. Auch die Beine
aus HT Rohr habe ich entfernt und einen Ätzmittelsumpf direkt in das
Becken "geklebt", Kapazität ca. 1 Liter. Eine Verbesserung würde sich
noch durch das Wenden der Platine beim Ätzen geben, da der untere Teil
durch das Ablaufen der Ätzbrühe auf der Platine natürlich stärker
"beätzt" wird. Das macht sich besonders beim Schnellätzen mit
EisenIIIchlorid bemerkbar. Da sind 0,2mm Neusilberblech in 5 Minuten
durchgeätzt !
Das Bild zeigt einige Ätzteile im Massstab 1:160.
Gruß Dieter

Autor: Torsten Otten (Gast)
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Hallo,
Die anlage von hds würde mich auch interressieren, funktioniert das
gut?
Hab in der garage gewühlt, mein vater hat mal eine pumpe aus der firma
angeschleppt warscheinlich sollte damit amoniaklösung oder aceton
gepumpt werden, sie ist also magnetgekoppelt und hat keramik
gleitringdichtngen. Eigentlich gut geeignet nur mit 120W warscheinlich
etwas zu stark, egal.
Wo bekommt man die gardena düsen her? oder gibt es noch was besseres?
Die pumpe wird so schätzungsweise 2 bar machen.

Gruß
Torsten

Autor: hds (Gast)
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Hallo Torsten,
die Düesen gibt es in jedem Baumarkt der Gardena führt (Gardena
Drip-System). Düsen gibt es dort viele, ich habe die 360 Grad Nebeldüse
genommen. Alle Düsen haben ein M5 Gewinde am Einschraubende. 5 Stueck
kosten weniger als 3 Euro. Man kann sie öffnen und reinigen oder
einfach austauschen. Deine Pumpe müßte genügend Sprühdruck schaffen.
Gruß Dieter

Autor: Stefan (Gast)
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@ Torsten
Also deine Pumpe wird dir auf jeden Fall reichen. Geht man von einer
Förderhöhe beim System von HDS von 30cm aus (ist geschätzt), wirst du
dafür 0,03 Bar brauchen (also die Höhe von Pumpe zur Düse).

Somit hast du 1,97 Bar für deine Düsen ^^ - entspricht 20m Wassersäule;
glaub, da brauchst dir keine Gedanken machen. Würde aber einen
Durchflussregler hinter deine Pumpe setzen, denn mehr Druck an der Düse
heisst nicht unbedingt ein besseres Sprübild.

Autor: Spok (Gast)
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Ein Filter vor der Pumpe ist sehr empfehlenswert und reduziert den Druck
schon etwas und ein Durchflußregler verhindert, daß die Platine
gestrahlt wird und das Kupfer ungleichmäßig weggeätzt wird. Bei
Sprühätzanlagen immer ein Problem, wenn die Ätzflüssigkeit immer auf
den selben Bereich der Platine trifft (Streifenbildung usw.).
MfG

Autor: Stefan (Gast)
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Also der Filter VOR der Pumpe reduziert keinen Druck, da die Pumpe Druck
am Ablass erzeugt. Bei den von HDS verwendeten Düsen hast du auch keine
Streifenbildung, WENN ÜBERHAUPT eine Fleckenbildung, da sich der
Ätznebel kreisrund und fast gleichmäßig ausbreitet. Mehrere Düsen
nebeneinander und du hast die Platine optimal abgedeckt
(Bereichsüberschneidung der Nebel)

Gruß

Autor: hds (Gast)
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Danke für den Flansch-Tipp Stefan. Ich habe Deine Lösung "kopiert",
funktioniert gut und die 220V sind nicht mehr im Becken.
Ich habe einen Filterschwamm vor dem Ansaugstutzen der Pumpe, noch im
Becken. Bei Dreck verstopfen die Düsen schnell, der Schwamm verhindert
das. Zum Reinigen entleere ich das Becken durch einen kleinen
Ablasshahn (auch vom Gardena Drip-System) in Chemiekalienflaschen,
fülle dann 1 l klares Wasser in die Anlage und lasse sie einfach eine
Weile laufen. Dieses Spülwasser nutze ich mehrfach und entsorge es mit
verbrauchter Ätzflüssigkeit. Um noch gleichmäßigere Ergebnisse zu
bekommen, konstruiere ich gerade eine einfache Mechanik, mit der die
Platine beim Sprühen von außen gedreht werden kann (mit einem Zahnrad
und einer Zahnstange aus Kunstoff). Das wirds dann wohl sein. Sobald
ich fertig bin, gibt es nochmal einen Satz Bilder.
Ätzende Grüße ... hds

Autor: Telefisch (Gast)
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Welche Materialien kommen denn am besten in Frage ?

Für die Küvette Plexiglas ?

Schläuche und Stutzen PVC ?

Dichtungen Gummi ?

Welche Art von Pumpe ist denn am ehesten zu empfehlen ?

Wie sieht es mit Wellen aus (für von Aussen drehbaren Platinenhalter)
?

Ich möchte eine robuste Anlage bauen, die ich auch zum Entwickeln
benutzen kann (natürlich eine zweite Anlage).
Die Idee mit den Gardena-Düsen find ich super...

@hds:
Mach doch bitte mal ein Bild von Deinem neuen Sumpf...

Autor: Lai (Gast)
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Einige Infos zu den Materealeigenschaften von
PVC und PVC-Glas (Plexiglas)

http://www.senova.com/Produkte/technik/technischeD...

http://www.senova.com/Produkte/technik/technischeD...

PVC - Kleber
http://www.senova.com/produkte/platten2/platten.as...

also PVC und Plexiglas sind denke ich mal die Mittel der wahl.
Grus Lai

Autor: Telefisch (Gast)
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So, bei senova hab ich erst mal angerufen.
Der will mir jtzt die passenden Materialien (Platten und Rohre)
zusammensuchen und die Beständigkeit prüfen.
Dann reden wir über Preise.... (vielleicht wird ja ne Serie draus)
Wenn dann jemand Interesse hat, wird's bei größeren Mengen sicherlich
günstiger ;-)
Wo kauft Ihr denn Euer Material ?

Autor: hds (Gast)
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Hallo,
anbei ein paar Bilder mit dem geänderten Ätzbrühensumpf. Der Heizstab
hängt jetzt quer in einer Flanschdichtung (wie bei Stefan beschrieben).
Die gesamte Anlage besteht aus Polystyrol. Das Material läßt sich im
Prinzip wie Holz bearbeiten. Für den Flansch habe ich drei quadratische
Polystyrol-Scheiben gesägt und ein Loch in der notwendigen Größe für den
Heizstab durch alle drei Platten gebohrt. Um das Loch herum wurden zur
Verschraubung M5 Gewindelöcher gebohrt und danach zwei der Platten
aufeinander geklebt. In der dritten Platte wurden die Löcher passend
für die Schrauben aufgebohrt und in den beiden geklebten Platten die
Gewinde geschnitten. Das zentrale Loch bekam eine 45 Grad Phase (für
den O-Ring). Der Ablauf und die Zulaufverschraubungen sind nach wie vor
aus PG Kabelverschraubungen. Die Kupplungen und der Ablasshahn sind
original Gardena Teile. Die Schmodderspuren sind vom EisenIIIchlorid.
das Mittel geht wie gesagt fast zu schnell. Ich werde wohl beim
Natriumpersulfat bleiben.
Die Platinenwendeeinrichtung ist noch in Bau, Bilder dazu kommen
später.
Gruß hds

Autor: Stefan @ microlaboratories.com (Gast)
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Also um deine SKINTOP-Verschraubungen brauchst du dir keine Sorgen
machen. Thermisch stabil bis 100° und; IP = 5 Bar :)

Deine Idee mit den Düsen hat mich dazu bewegt, mein Rotorensystem
beiseite zu stellen und ebenfalls eine Konstruktion dieser Art zu
probieren.

Das Doku gibts im Forum unserer HP....

Gruß

Autor: Kai-Uwe Kehr (Gast)
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Hallo

ich wollte mich mal informieren, was es neues auf dem Sprühätzmarkt
gibt.
Scheint allerdings nicht viel zu sein. Nur kurz zur Info: Das
Spürhätzverfahren wurde in den 60er Jahren von der Firma Bungard
erfunden.
Ich selbst hab mir vor ein paar Jahren einen Radix Sprühätzer gekauft,
nachdem ich gemerkt hatte, wie aufwändig es ist, soetwas selbst zu
machen. Ist eine sehr einfache Maschine, aber läuft nach wie vor und
macht, was sie soll. Hatte gehofft, dass es mittlerweile etwas
komfortableres gäbe, aber das scheint nicht so, nachdem, was ich hier
lese.
Vielleicht löst das Euer Problem. Die Maschine war damals nicht teuer.
Vorausgesetzt, dass es die Firma noch gibt.

Gruß
Kai

Autor: Tobias Eiseler (Gast)
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Also ich habe so eine HWW Sprühätzanlage und muss sagen, dass sie bei
mir tadellos funktioniert. Ich denke, dass es bei jeder Firma
"Montagsmaschinen" gibt und man einfach nur Pech hat, eine zu
erwischen.

Autor: Dieter (Gast)
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Hallo, die Sprühätzanlage hat bisher gut funktioniert, für mich
teilweise zu gut. Feine Strukturen die beim Ätzen von Blechen ja frei
stehen, wurden hin und wieder vom Sprühstrahl der Anlage abgerissen.
Ich musste daher auf eine schonendere Technik ausweichen und habe
passend für die Anlage eine Schaumätzeinrichtung gebaut. Das Ergebnis
ist so überzeugend, das ich das hier kurz erwähnen möchte. Falls jemand
näheres wissen möchte, kann er das hier kundtun oder mir eine mail
schicken.
Gruß hds

Autor: Sebastian (Gast)
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Soll das (eingekreist) so sein? Würde mich schon interessieren wie du
die Anlage aufgebaut hast.

Gruß Sebastian

Autor: Sebastian (Gast)
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Bild vergessen...

Autor: Dieter (Gast)
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Hallo, das Bild zeigt die Anlage beim Anlaufen, daher ist die untere
Stelle noch frei. Sobald der Schaum richtig fließt, ist die Platine
natürlich vollständig von oben und unten in Schaum gehüllt. Ich werde
demnächst noch ein paar Bilder machen, muss den Kasten vorher mal
reinigen ! Gruß hds

Autor: hds (Gast)
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Anbei die versprochenen Bilder. Hier zunächst der Aufbau der Anlage...

Autor: hds (Gast)
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... und hier der Zusammenbau bis hin zur Inbetriebnahme. Nicht vergessen
- die Anlage kann in der Bauform als Sprüh- oder als Schaumätzanlage in
Betrieb genommen werden, ohne sie zu entleeren !

Gruß Dieter

Autor: Michael Rubitschka (rubi)
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Hallo

Eines würde mich noch interessieren, was funzt eurer Meinung nach
besser, Sprüh- oder Schaumätzen ?

LG
Michael

Autor: hds (Gast)
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Hallo Michael,
ich benutze mittlerweile meistens die Sprühätzanlage mit
Natriumpersulfat. Da läßt sich der Ätzvorgang gut beobachten. Bei
kritischen Ätzungen kann das wichtig sein. Zudem ist das
EisenIIIchlorid etwas unangenehmer in der Handhabung...
Gruß Dieter

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo zusammen,

angeregt durch die Diskussion hier (Danke besonders an Dieter) habe ich
mir ebenfalls eine Schaumätzanlage gebaut. Ich habe Keramikausströmer
aus dem Aquarienhandel verwendet. Die Platine (bei mir eher Neusilber
bzw. Messing) hängt senkrecht in einem etwa zwei Zentimeter breiten
Schacht. Der Schaum steigt in diesem Schacht auf, umströmt die Platine
und fließt auf der Rückseite der Schachttrennwand zurück ins Becken mit
dem Heizstab, wo er recht schnell zerfällt, wenn man nicht zu viel Bier
zusetzt. ;-)

Die maximale Platinengröße beträgt aktuell 100 x 300 mm, lässt sich
aber mittels höherer Trennwand (ist gesteckt) und ggf. mehr Hopfensaft
variieren.

Die Platinenhalter verdienen eine Überarbeitung, sie sind noch nicht
optimal. Der Lieferant des Beckens hat anstatt 5 nur 3 mm starkes
Plexiglas verwendet. Das Becken ist zwar stabil, hat sich aber beim
ersten Anheizen sichtbar verzogen, so dass ich eine Aussteifung
eingebaut habe. Der Deckel (5 mm stark) hat sich trotz aufgeklebtem
Griff (ebenfalls versteifend) auch verzogen.

Würde mich über euer Feedback und Anregungen freuen.

Viele Grüße,
Andreas

P.S.: Natriumpersulfat ist zum Schaumätzen reichlich ungeeignet, musste
ich nach einigen Fehlversuchen feststellen... ;-)

Autor: hds (Gast)
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Hallo Andreas,
sieht ja gut aus, noch so schön sauber ;-))
3mm ist wirklich etwas dünne. Vielleicht kannst Du ein zweites Gehäuse
drum herum bauen. Ich habe Polystyrol genommen. Das ist etwas
hitzestabiler, läßt sich leichter bearbeiten und kleben
(kaltverschweißen mit UHU plast). Wenn Du dem neuen Platinenhalter V
statt U Schlitze verpasst, halten die Bleche etwas besser und trotzdem
kommt das Ätzmittel weiter an den Rand. Den Luftschlauch solltest Du
bald gegen einen Silikonschlauch tauschen. Den gibt es im guten
Aquarienhandel. Der ist hitzefest. Der grüne PVC Schlauch wird es nicht
lange machen. Wenn er im Betrieb von den Ausströmern rutscht, gibt es
unter Umständen die große Sauerei.
Wie sind die Ätzergebnisse ?
Gruß Dieter

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Dieter,

danke fürs Feedback. Die Fotos habe ich vor dem Wechsel zu
Eisen-III-Chlorid gemacht, wie sich unschwer erahnen lässt. :-) Der
Verzug des Gehäuses ist seit den versteifenden Maßnahmen nicht
schlimmer geworden und ich hoffe, dass es so bleibt. Nur der Deckel
scheint noch krummer zu werden, den werde ich wohl komplett ersetzen.
Die Idee mit den V-förmigen Schlitzen ist gut, dann dürfte das
Einfädeln auch noch leichter werden.

Hm, den Schlauch werde ich wohl tauschen müssen, hab den noch rumliegen
gehabt und mir zugegeben nicht viel dabei gedacht. Wenn der Abrutscht,
wäre das ärgerlich.

Was die Ergebnisse angeht: Seit dem Umstieg auf Eisen-III-Chlorid habe
ich erst ein Blech geätzt, danach war mein Vorrat alle. Und weil man ja
immer mit was einfachem anfangen soll habe ich natürlich gleich 0,1 mm
Neusilber mit ebensolchen Strichstärken verwendet. :-) Das Ergebnis war
leider nicht ganz gleichmäßig, von 12 identischen Teilen (Fotos in
kürze) sind 4 was geworden, der Rest hat sich teilweise aufgelöst oder
war noch nicht ganz durch. Allerdings war der Bierpegel etwas zu hoch
und ich konnte den Schaum nicht sonderlich schnell strömen lassen, weil
er sich nicht schnell genug abgebaut hat. Sobald ich neue Bleche habe,
werde ich neue Versuche unternehmen.

Viele Grüße,
Andreas

Autor: Tobi (Gast)
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Ja, ja... über ein Jahr vergangen, aber was mich interessieren würde:

@Thomas:
Wie hast du das ganze nun mit deiner Anlage gelöst?
Impeller gebaut?
Die Wischwasserpumpen genommen? (Meine sind nämlich weggeätzt - innen 
aus Stahl)

Autor: Chris (Gast)
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Tschuldigung, dass ich hier so reinplatze und mal kurz ein Teil eines 
Schemas  hochlade, ich hoffe das ist OK, da es ja zum Thema ist ...

Autor: Torsten (Gast)
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Hi

Wenn es interessiert: ich habe mir mittlerweile auch eine Anlage selber
gebaut. Habe Im Progforum http://www.progforum.com/showthread.php?t=6740
davon berichtet. Wer Interesse hat, kann ja mal reinschauen.
War ne spaßige und interessante Sache !!!

Im Anhang mal ein Bild

Nette Grüße
Torsten

Autor: Chris (Gast)
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Genial !

Und um die Liste der Top3 zum Thema Sprühätzer komplett zu machen:

http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1...

Autor: Chris (Gast)
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Kann mir vielleicht jemand die Nummer derverwendeten Gardena-Düsen 
geben. Habe die 1365 genommen, habe aber das Gefühl die gehn ja mar gar 
nicht, da sie sehr grob sprühen und nicht nebeln. Eine Düse mit der 
Bezeichnung "360° Nebeldüse" konnte ich nicht finden ...

Autor: Torsten (Gast)
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Ich habe mal 3 Düsen im Winkel von 120° an ein Sprührohr geklebt.
Funktioniert tadellos.

Die Dinger haben die Artikelnummer: 1371-20
aus dem Gardena "Micro-Drip-System"

Nette Grüße
Torsten

Autor: Torsten (Gast)
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Ganz vergessen: die Düsen versprühen einen sehr, sehr feinen Nebel.
Zumindest bei meinem Versuch.

Nette Grüße
Torsten

Autor: Chris (Gast)
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Hallo Torsten,

3 Düsen klinden bei dem, was ich bisher gesehen habe etwas wenig. Bis zu 
welcher Platinengröße ist das denn geeignet ?

Möchte gerene eine Anlage bauen, die auch für Platinen bis zu einer 
Größe von ca 20*30cm ausreicht.

Grüße
Chris

Autor: Torsten (Gast)
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Bei mir war es nur ein VERSUCH !
Mit meiner Anlage kann ich Platinen in der Größe 198 x 208 mm ätzen.
Um diese Größe auch mit Düsen am Sprührohr zu realisieren,
würde ich 5 Düsen benötigen.
Entscheidend ist bei der ganzen Sache der Abstand Düse <> Platine.

Zudem darfst Du eine Anlage mit feststehenden und durch eine Pumpe
gespeiste Düsen, nicht mit einer mit Düsen an einem rotierenden Rohr
vergleichen.

Schau Dir einfach den Link zum Progforum an - dort habe ich es
beschrieben.

Nette Grüße
Torsten

Autor: ReinerL (Gast)
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Hallo,
ich bin von den Nebeldüsen bezüglich ihrer Haltbarkeit unzufrieden. Bei 
fast jedem Ätzvorgang musste ich eine oder zwei(von 5) Düsen tauschen. 
Die hellgrauen Kappen vorne platzten auf und dann ist nix mehr mit 
Nebel.
Und ohne Filter vor den Düsen wirds auch nichts, da eignen sich 
(metallfreie) Benzinfilter aus dem Baumarkt.

Gruß
ReinerL

Autor: CN (Gast)
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Hi,

ich bin auch dabei mir eine Ätzanlage zu bauen.. jetzt habe ich eine 
Frage bzgl. des Heizstabes:  Michael S. schreibt, dass man das eine 
Modell von Jäger einfach so tunen kann, nur leider finde ich dieses 
Modell nicht mehr.. Weiß jemand ob es bei den neueren auch noch geht, 
bzw. wie man andere tunen kann??

MfG

Autor: Chris (Gast)
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Es gibt Heizstäbe aus Titan, einmal von AquaMedic und dann noch einem 
anderen Hersteller/Importeur (Name fällt mir gerade nicht ein). Die kann 
man nicht ohne extra Regelung verwenden, machen allerdings nach den 
letzten Aussagen, an die ich mich erinnere, bis zu 80°C.
Inzwischen gibt es davon aus sehr billige Modelle über e**y aus China. 
Die Steuerung ist da bereits dabei, ist halt für Aquariumanwendung 
ausgelegt. Ob sich das für höhere Temparaturen  aufbohren lässt bzw. ob 
die Heizstäbe solche Temparaturen verstragen ist bei den Preisen des 
Chinamülls aber stark zu bezweifeln.

Ich wollte solche Teile schon längst mal auf Ätzmittelbeständigkeit (was 
eigentlich kein Problem sein dürfte) getestet haben, wenn mir aber 
jemand zuvor kommt und berichtet soll mir das auch recht sein :)

Autor: CN (Gast)
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naja, die von Aqua Medic fallen weg.. das ganze würde ja fast soviel 
kosten wie eine fertige ätzanlage.. ja, und ide billigen titan-dinger 
gehn wieder alle nur bis 32grad.. wisst ihr, ob man da dann die ext. 
steuerung manipulieren kann?? ich mein, es kann ja ned viel passieren, 
hab ja keine fische in der ätzlösung die ich grillen könnte^^

habe gerade gesehen, dass auch ersatz-ätzanlagen-heizstäbe nicht auf 40 
kommen.. ätzt denn keiner mit NaPS??


Danke schonmal für die hilfe

Autor: Chris (Gast)
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Ebay-Artikel Nr. 140186552030

20 Euro gehen doch noch und man muss auch die Vorteile sehen. Zerbrechen 
wirst du so eien Heizstab durch Flüssigkeit auf eine heiße Stelle nicht 
mehr. Ausserdem sollten die Heizstäbe auch tauchbar sein, was ich mich 
bei einem Glasheizstab nach modifizierung der Regelung nicht trauen 
würde ...

Autor: Rafael (Gast)
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Hallo bin neu hier und habe leider gleich ein paar fragen.
Baue gerade eine Sprühätzanlage mit Impellersystem.
Hier meine Fragen.

1.Welcher Abstand zwischen Impeller und Platiene hat sich als geeignet 
erwiesen?
2.Welcher Abstand zwischen den Impellern hat sich bei Anlagen mit zwei 
Impellern pro Seite als geeignet erwiesen.
3.Welche Lochgröße und Rohrdurchmesser haben sich für die Impeller als 
geeignet erwiesen?
4.Welche Drehzahl für die Impeller hat sich als geeignet erwiesen?
5.Hat schon jemand die Titanheizstäbe von Aquamedic auf Ätzbeständigkeit 
getestet?

Grüße rafael

Autor: Torsten (Gast)
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Hi

Schau mal hier rein:
http://www.wdprivat.de/html/spruhatzanlage.html
Dort habe ich den Bau meiner Anlage mit allen Daten beschrieben.

Nette Grüße
Torsten

Autor: Rafael (Gast)
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Danke Thorsten, aber auf deine Seite war ich bereits aufmerksam 
geworden.
Super Anlage und vor allem sehr saubere ausführung. Ich bin aber bereits 
dabei die Küvetten zu bauen, wozu ich mir Plexiglas bereits 
zugeschnitten bestellt habe. Meine Anlage soll aus folgenden 
Küvettenmaßen bestehen.Zwei mal 450mm tief 250 mm breit und 300 mm 
hoch(Große Küvette 1 X zum Sprühätzen und 1 X zum Sprühentwickeln)und 
zwei mal 450mm tief, 70mm breit und 300mm hoch (kleine Küvette 1 X zum 
spülen mit destiliertem Wasser und 1 X zum chemischen verzinnen).
Diese Maße setzen meiner Meinung nach zwei Sprührohre pro Seite also 
insgesamt 4 zum Ätzen und 4 zum Entwickeln vorraus.
Die Sprührohre werde ich wohl stark an deine anlehnen, da due dich wohl 
sehr ausführlich damit auseinandergesetzt hast. Ich benötige dennoch 
daten, die sich auf zwei sprührohre beziehen wegen des Auftreffwinkels 
der Säure auf die Platiene (Abstand Rohr zu Rohr und Abstand Platiene zu 
Rohr).Dache bei der Bestellung, daß ich mit 250 mm Breite einige 
Eventualitäten vorbeugen würde stieß leider erst danach auf deine 
Beschreibung.
Habe auch wegen den so oft erwähnten Problemen mit der Laufruhe der 
Sprührohre an eine doppelte Lagerung gedacht. Hat damit schon jemand 
Erfahrungen gesammelt(meine zwei Lager in einem Abstand von Xmm 
übereinander). Außerdem steht nach wie vor die geschichte mit den 
Titanheizstäben im Raum. Weiß schon jemand ob sie Ätzbeständig sind.

Gruß Rafael

Autor: TF2 (Gast)
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Titan sollte übliche Mittel zur Herstellung der Platinen schon 
aushalten.
Praxiserfahrung: nein !

aber falls du es probierst: bitte berichten.

Klingt ja durchaus interessant, da die Dinger keine interne Regelung 
haben und man so die Temperatur selber bestimmen kann.

Autor: Mad (Gast)
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Hi Leute,

diese Diskussion ist zwar schon etwas älter, aber ich hoffe nun mal auf 
Eure Hife! Und zwar bin ich dabei mir eine Sprühätzanalge zu bauen, 
wobei ich als Impeller die von HWE (die sollen ja an sich nicht schlecht 
sein) sind. Nun würde mich dringend interessieren, was die Motoren von 
der HWE-SA2 für eine Spannung mitmachen? Ich nehmen mal an, dass dies 
DC-Motoren sind, oder? Steht zufällig auf dem Netzteil die 
Ausgangsspannung?

Gruß
Mad

Autor: Max M. (xxl)
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@ Mad

Wenn es DC-Motore sind  musste erstmal Langsamläufer finden
mit entsprechender Leistung. Über die Gleichspannung kann man
dann die Drehzahl steuern. Nicht ganz leicht den richtigen
Motor zu finden. Die meisten scheinen Schnellläufer zu sein
die sich dann auch selbst kühlen.
Das wird wohl auf einen Kompromiss hinauslaufen.
Haste die Möglichkeit zu drehen und zu fräsen?
Ohne dürfte so eine Konstruktion nicht einfach werden.

Autor: Mad (Gast)
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Hi,

danke für die rasche Antwort. Da ich leider nur bedingt über Fräse bzw 
Drehe verfüge, habe ich vor, mir den schwierigsten Teil fertig zu 
besorgen, nämlich die genannten Impeller von HWE. Die Frage ist nur, 
wieviel Spannung möchten diese Motoren?? kann man das irgendwie 
rausfinden ohne gleich einen Totalschaden zu riskieren??

gruß mad

Autor: Max M. (xxl)
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DC-Spannungen kann man mit einem regelbaren Netzteil nehmen,
aber problematisch wird der Strombedarf sein.

Meinst du, du bekommst von HWE einen Impeller einzeln und günstig?
Und selbst wenn, muss der auch auf die Motorachse passen.
Ich befürchte, als Ersatzteil (evtl. gleich mit Motor)ist das fast
so teuer wie das ganze Gerät.

Autor: krater (Gast)
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hi

Da die ersten Anlagen bereits 2005 gebaut wurden würds mich jetzt mal 
interessieren wie sich die Gardena-Düsen so verhalten haben ? Also 
verstopft/zersetzt/jahrelange einwandfreie Funktion ?

Bin auch am überlegen mit so ein teil zu basteln und grad auf der Suche 
nach Anregungen.

Gruß
Krater

Autor: Björn (Gast)
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Hallo zusammen habe mir 2004 eine Eisen 3 Ätzmaschine von einem 
damaliegem Arbeitskollegen gekauft weil ich eigentlich diverse 
aluminiumdeckel ätzen wollte,dabei ist es bis heute auch geblieben. 
würde diese nun gerne wieder verkaufen da sie nur im Keller rumsteht.Ich 
kann leider über das Ätzen mit dieser Maschiene nichts sagen aber der 
Arbeitskollege hat damit bis zu meinem kauf 2004 etliche schriften in 
dolche u.s.w geätzt und sagte mir das nur die Zeitschaltuhr nicht 
funktioniert also manuell an und ausgeschaltet werden muss. Heizung und 
Pumpe liefen bei Ihm einwandfrei.Bei Interesse meldet euch einfach per 
e-mail unter der adresse big_daddy_0507@yahoo.de

Standort der Maschine ist Bergneustadt in NRW

gruß Björn

Autor: Tobias H. (tobias_h94)
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Der Beitrag hier war richtig gut, oh man wie lange ich jetzt schon 
Einzelteile zusammen zusuchen versuche um eine gescheite Ätzmaschine für 
die Toner Transfer Methode zu erstellen für mich um dann mit dem 
Platinen Ätzen und weiter einarbeiten in die PCB Herstellung zu 
vertiefen ist wahnsinn!

Ich bin so froh das der Benutzer "hds" auf das Gardena Gartensystem 
eingegangen ist, das kannte ich nicht. Das ist perfekt! Da mir 
so-langsam die Sicherungen durchgebrannt sind, weil es so unscheinbar 
schwer ist eine Ätzmaschine (Sprüh oder nicht Sprüh) herzustellen und 
sich ein paar Bauteile bei mir daheim sammeln, habe ich jetzt einfach 
ein Gardena Set "Urlaubsbewässerung, ohne Behälter" bestellt.

Meine neueste Herausforderung, so kurz vorm Ziel, endlich alles 
zusammenzubauen und dann mit der eigentlichen Arbeit, dem erstellen von 
Elektronik Projekten zu beginnen wurde wieder sowas von unterbrochen, 
weil meine Eheim 1048 Pumpe (die war halt noch da, wäre perfekt 
gewesen!), natürlich 13mm Schläuchen verwendet und die Suche nach einem 
Adapter-stück zur Verjüngung auf 4,6mm (3/16") mich jetzt schon wieder 
über 1,5 Stunden beschäftigt und keine brauchbare Lösung findet. Da weiß 
ich, das ich direkt wieder bei den nächsten 40 Euro ausgaben lade.

Laufend gelangt man in einen neuen Teufelskreis. Limes gegen 0, aber 0 
erreicht man dann nie, man nähert sich nur an und die Wochenenden und 
Tage gehen drauf, aber man bewegt sich nicht von der Stelle.

Ich hatte heute noch dem Baumarkt einen Besuch abgestattet um mir die 
Teile für die Gardena Lösung wie "hds" sie sehr gut ausgearbeitet hat zu 
besorgen, ich ahnte da schon - das ich das Gardena Starter Set kauf 
sollten wo auch gleich die passende Pumpe dabei ist.

Amazon hat den Auftrag erhalten. Ich bin glücklich! endlich kann ich 
Google Sketchup anmachen und das Ätzbad System einplanen und mit KiCAD 
Schaltungen erstellen und umwandeln. Bald dann die Prototypen hier 
selber herstellen und wenn alles passt online ein paar Professionelle 
PCB's bestellen.

Oh man und gleich bau ich den Laminator nach Thomas-Pfeifer Art 
zusammen.

Jemand sollte den PCB - Toner Transferlaminator mal als Kickstarter 
Projekt anbieten für uns.

Jemand sollte die PCB Ätzmaschine oder Sprühätzanlage, oder nur den 
Ätzlösung (Wasser) Kreislauf als Kickstarter Projekt anbieten. Aber so 
im System wie Gardena das tuet.

Gardena ist eine sehr gute Lösung das PCB erstellen und ätzen in eine 
Fertigungsstraße auszubauen.

Ich danke "hds", für nur die Erwähnung von Gardena.

Eine CNC Fräse wäre dann noch sehr toll zu besitzen, da kaufe ich direkt 
den Bausatz. Sonst kann ich über 2 Jahr wahrscheinlich keine Arbeiten 
mit einer CNC Machine verrichten.

Ich hoffe das meine Erfahrung und mein Fazit hier, eines Tages jemanden 
helfen wird, weil im Endeffekt habe ich jetzt bestimmt eindeutig mehr 
Ausgegeben, als die Ätzmaschine 1 oder 2 bei Reichelt.de kostet. 
Vielleicht noch aktuell weniger als die Sprühätzanlage, aber ich habe 
endlich eine Systemlösung für den Wasserkreislauf gefunden - keine neuen 
Herausforderungen mehr (Jippi!).

Ich bin recht akkurat und mir geht es darum, nicht erstmal erste 
Geh-Versuche mit einem Eimer und einer Natriumlösung zu tuen und einem 
Bügeleisen zum übertragen des Toners auf den Rohling und mir rennt ein 
bisschen zu viel Zeit weg ohne das ich was von meinen Ideen umgesetzt 
bekomme.

Gute Informationen auch zu den Sprühätz Systemen von hw-electronics, 
überzeugten mich auch nicht von der Aufmachung, der Preis war 
interessant - aber bevor ich schrott kaufe um das anliegen pcb's zu 
ätzen zu lösen, arbeite ich noch weiter an der eigenen Lösung. 
Rotierende Motoren die Wasser versprühen überzeugen mich auch nicht.

Danke für alle Leute die hier schreiben und die Info's gegeben haben, 
das man überhaupt die ersten zwei Handwerkszeuge für das erstellen von 
PCB's selber herzustellen!

Autor: sofimole (Gast)
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Hi.
Schliesse mich der Meinung an.  Finger weg !
Habe auch so ein Teil gekauft 4 impeller . (etwa 300 Euro ? ) ist schon 
länger her ;-)
- Wanne ist undicht.
- Deckelsystem ist undicht.
- Bodenplatte mit Heizung ist zu leicht / dünn . Schwimmt auf und biegt 
sich.  Ergo : Heizstab explodiert.
- Einhänge system für die Platten ( Fragwürdig )

Es ist viel , sehr viel Nacharbeit erforderlich, um mit dem Teil 
einigermasen arbeiten zu können.
Da es nichts bringt, die Faust im Sack zu machen, habe ich dem 
Hersteller meine diversen Umbauten schriftlich mitgeteilt, so als 
Verbesserungsvorschläge für die nächsten Serien.

Gebracht hat es nichts.

Gruss

Autor: Richard (Gast)
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Hallo an Alle,

Liest hier noch jemand mit?
Wir haben einen HiRes Belichter und eine HiRes Ätzanlage entwickelt.
Nun stellt sich die Frage ob für ein Kickstarter Projekt genug 
Interessenten da wären.

LG,
Richard

Autor: Jonas G. (jstjst)
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Ein paar Details wären gut

Autor: Nemesis (Gast)
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Richard schrieb:
> Nun stellt sich die Frage ob für ein Kickstarter Projekt genug
> Interessenten da wären.

Stelle es da ein, verlink von hier zu dem Projekt, dann siehst du
es.

Autor: Panzerwaschanlage Spandau (Gast)
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Richard schrieb:
> HiRes Belichter und eine HiRes Ätzanlage

Ist das generelle Prinzip dieser Gerätschaften noch geheim? Oder sind 
nur grad keine Bilder zur Hand?

Die Grundfunktion bzw. die technischen Aussichten wären für eventuelle 
Mitstreiter natürlich nicht uninteressant. Es gibt ja durchaus Projekte, 
wo man gleich lachend abwinkt, aber natürlich auch welche, deren 
Ergebnisse man kaum erwarten kann.

Autor: Richard (Gast)
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Hallo,

Bilder haben wir noch keine gemacht.
Bisher wurde auch nichts veröffentlicht.

@Dieter (hoffentlich liesst du das auch mit): Hut ab. Tolle Leistung. 
Dein Belichter ;)

Ich habe heute die 4/4 mil Spirale (teil-) belichtet und geätzt.
Sowohl der Belichter als auch die Ätzanlage schaffen das ohne Probleme.
Probleme macht hier aber der (Tintenstrahl-) Drucker.
Weniger als 4 mil schafft der nicht.
Die 4 mil gehen auch nur mit Interpolation.

Für 4/4 mil oder weniger ist ein Bauriedl-Film notwendig.
Geätzt habe ich mit NaPS @45C

Jetzt würdest du sicher mein Ergebnis sehen wollen.
Sollte ich morgen ein Scanner auftreiben können werde ich die geätzte 
Platine samt Film hochladen.

Jetzt bin ich ganz sicher dass die 3/3 mil Spirale auch machbar ist.
2/2 mil dürfte aber auch mitn Bauriedl Film eine Herausforderung werden.

Hat hier (oder sonst wo) jemand so eine 3/3 oder 2/2 mil Spirale 
komplett ausgearbeitet?

Gute Nacht,
Richard

Autor: Richard (Gast)
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Ich habe leider kein Scanner gefunden.
Ich habe es abfotografiert.
Mal sehen, wie das kommt.

Leider habe ich um 35-40 sec zu lange ätzen lassen.
Aus 4/4 mil wurden so 3.5/4.5 mil.

Feine Details erkennt man so nur unterm Mikroskop.

Jetzt muss ich noch ein 2,3 und 4 mil Film vom Bauriedl bestellen.

Autor: Louis (Gast)
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Ist schon alt, aber dennoch für den einen oder anderen evtl. nützlich:

POM ist als Material ungeeignet, habe gestern festgestellt, dass meine 
Sprühätzanlage teilweise aufgefressen wurde, weil ich viele Teile aus 
POM gemacht habe. Eisen(III)-Chlorid löst POM auf.

Autor: Cyborg (Gast)
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