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Forum: Platinen Fotoprozess ueberwinden


Autor: Dione Said (Gast)
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hallo,

Weiss zufaellig jemand, dass man Platinen ohne Fotochemie-Prozess
fertigen kann?? Diese Schritte (Fotoresist-Mittels auf die Platine
drauf kleben, Belichten, Entwickeln) nervt mich wirklich. Gibt's
vielleicht andere Methode ..

Ich habe auch gehoert, dass man direkt auf Platinen drueckt. Aber mit
welchem Druecker ... hoert sich nicht so ganz toll. Trotzdem hat sich
doch jemand schon bemueht, danke schoen.

MfG

Dione

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Henrik (Gast)
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Beschichtete Platinen kauft man fertig! Das Sprühzeug ist keine
Konkurrenz für fertiges Material und das Laminat braucht man nur bei
chem. Durchkontaktieren. Die Sache mit Tonertransfer  haben wir hier
schon oft durchgekaut (=>Forumssuche). Fakt ist: Die Ergebnisse mögen
für manche Anwendungen (Dil) brauchbar sein, aber nie so sauber wie
beim Fotoprozess. Und wesendlich schneller geht es damit auch nicht.
Eine Platine, gleich welche Größe, mit Fotoprozess herzustellen dauert
bei mir nie länger als 30 min!
Ansonsten gibt es nur noch das Fräsen von Platinen. Nicht für
SMD-Technik geeignet, sehr langsam und eine sehr hohe Staubentwicklung.
Von dem Preis für so eine Fräse wollen wir erst garnicht sprechen.

Gruss Henrik

Autor: Yulian Herdianto (Gast)
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hallo Leute,

mit dem Thema "Tonertransfer", habe ich auch lange Zeit gebraucht um
diese Methode zu basteln. Endlich ist es so weit!! Ich habe es
geschafft, die ganze Fotoprozesse zu ueberspringen.

Hier etwa kleine Ueberblick ueber Fertigungsschritte:

1. Platine beschichten mit dem Fotoresist-Chem. (z.B. Positiv-20)
2. Beschichtete Platine belichten (mit UV-Licht)
3. Entwickeln (z.B. mit NaOH)
4. Aetzen
5. Verzinnen.
6. Bohren
7. ... usw.

Die 1-3 Schritte kann man ueberspringen !!
Mit dem Tonertransfer-Methode brauche ich nur 10 Minuten, dann kann ich
gleich die Platine Aetzen. Und was schoene ist, kein Stress ..
Kann man doch vorstellen, wie man die Platine beschichtet .. (dichte
muss ueberall gleich sein), belichten (ueber- und unterbelichtet),
entwickeln (auf die Uhr merken).

Was braucht man dazu??
- Laser-Drucker oder Fotocopie-Maschine (Hauptsache mit dem Toner)
- 2 verschiedene chem. Mittels
- Paper Transfer
- Spiritus (zum Abwischen)

Leider die chem. Mittels haben wir gerade fertig entwickelt, d.h. es
gibt nur bei mir, bald werde ich sie vorstellen. Das Trasfer-Papier
auch, nur bei mir erhaeltlich.

Ich mache die Vorfuehrung demnaechst !!! (Ich muss ja erstmal die
Arbeit richtig Dokumentieren/Website). Kein Problem fuer die
SMD-Bauteile und feine Leiterbahnen.

Gruss

Yulian

Autor: Dirk (Gast)
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2 verschiedene chem. Mittel ? Was soll das sein bzw. für was?
Bei der Papier-Transfermehtode braucht man keine Chemie.

Vielleicht zum Sauber machen, das geht auch mit Scheuermilch.

Autor: Wolfgang Bacherl (Gast)
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Also wenn es jetzt wirklich eine brauchbare Methode zum Tonerübertrag
gibt will ichs wissen.

Meine Erfahrungen mit dem Controller von ti der
(tqfp 100) (hundert Füsse ganz nah beieinander) hat sind  nicht gut.
Ich denk mal wenn man da größere Bauteile hat geht das schon.
Ich werd allerdings mir jetzt dieses Photoequipment besorgen.

Achja wenn du sowas mit deiner technik kannst will ichs sehn.
die bauteilfile für eagle

Autor: Dirk (Gast)
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Ok alle Techniken haben Ihre Grenzen, allerdings für den Normal Anwender
ist es mit den Toner Papierverfahren billiger bzw. nicht so
Zeitaufwändig als mit dem Fotoverfahren. Wenn es mit dem Fotoverfahren
auch genauer gehen wird( gehe ich mal jetzt aus ).

Aber das wird auch mit dem Löten auch schwieriger wenn man so ein Teil
Löten muss. Einfache SO ICs (ATiny 12 z.b. SO8 Bauform) kann man auch
mit den Toner Folien Verfahren herstellen. Habe es schon ausprobiert.

Es liegt halt daran, was , wie gemacht werden soll.

Ich werde mal beim nächsten Versuch den 100 Füssler auf der Platine
bringen, un dschauen ob es geht.

Dirk

Autor: Yulian Herdianto (Gast)
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zu Wolfgang,

was meinst du mit dem File-Attchm? Soll ich die mit diesem Verfahren
auf die Platine uebertragen .. klar, mache ich. Einen moment mal, ich
habe noch Probleme mit dem Camera (zum Dokumentieren), .. so die
Ergebniss zeige ich Dir bald.

Habe ich diese Bauteile noch nicht probiert .. aber bin ich sicher,
dass es auch geht, mal sehen. Ich melde mich nochmals..

Gruss

Yulian

Autor: Yulian Herdianto (Gast)
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zu Dirk,

Ja, ich brauche diese 2 Chem.Mittels, unbedingt ... selbst gebastelt:)
Die sind nicht zum Reinigen ... sondern zum Uebertragen der Toner von
dem Papier zum Platinen.

Ich benutze spezielles Papier, ich weiss nicht ob man hier in
Deutschland finden kann. Das Papier laesst sich einfach zum Drucken,
wie ganz normales A4-Papier.

Gruss

Yulian

Autor: Christian Gischewski (Gast)
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Ich benutze auch spezielles Papier für die Tonertransfermethode. Gibt es
einmal pro Woche in neuer Aufmachung hier in Deutschland zu je ca. 200
Blatt. Auf dem Umschlag steht in großen, freundlichen Buchstaben "Der
Spiegel" oder "Focus".
Da kann man einfach eine Seite heraustrennen und mit dem chemischen
Spezialmittel "Uhu" auf ein Blatt Druckerpapier kleben, damit das
Spezialpapier beim Durchlauf durch den Laserdrucker (HP LJ4050) nicht
zerknittert.
Nach dem Bedrucken auf das Platinenmaterial aufbügeln und mit zwei
weiteren Spezialmitteln namens "Spüli" und "Wasser" das
Spezialpapier entfernen, dann ätzen; genau so, wie hier im Forum schon
bis zur Erschöpfung durchgekaut wurde.
Das Ganze funktioniert bei mir sehr gut für doppelseitige Platinen,
Leiterbahnbreiten von 0.25mm und LQFP80-Gehäusen mit 0.65mm Pinabstand
(s. Beispiel im Anhang, Fotos gibts mangels eigener Kamera gerade
keine). TQFP100 mit 0.5mm kommen demnächst dran, nach ersten Tests
dürfte das aber auch funktionieren.

Gruß,

Christian.

Autor: Dirk (Gast)
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Haste noch die Schaltung dazu ?

8-)

Autor: Christian Gischewski (Gast)
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Natürlich ;-)

Autor: Dirk (Gast)
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kannst du die auch mal als PDF Posten und was das ding so macht :-)

Autor: Christian Gischewski (Gast)
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Das ist der 'quick hack' eines DSP-Evalboards für den
Freescale(Motorola) DSP56374. Die Chips haben ausreichend RAM on board,
serielle Schnittstellen für z.B. Audio-Codecs ohne Ende und 'ne ganze
Menge GPIO-Pins. Dazu mit 150MIPS noch ziemlich viel 'Ooomph' ;-)
Booten geht per seriellem EEPROM, du kannst das Ding aber auch sehr
komfortabel über den JTAG-Port kontrollieren.
Das Teil ist sowas wie ein erstes Test-/Entwicklungssystem für ein
Projekt, was vieleicht mal einen digitalen 24-Track HD-Recorder
darstellen soll.
Zusammen mit ein paar Audio-Codecs läßt sich damit aber auch so eine
ganze Menge anstellen.

Christian.

Autor: Quantum (Gast)
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Um noch mal zum ursprünglichen Problem zurückzukommen:
Tonertransfer geht schnell und unkompliziert, nach ein paar mehr oder
weniger erfolgreichen Versuchen erziele ich ein sehr schönes Ergebnis.

Anleitung:
Als Transferpapier benutz ich die glatte Seite von diesem Papier, auf
dem normalerweise Aufkleber drauf sind. Das Papier vom Spiegel,
Backpapier etc. hat  bei mir nicht so richtig gute Ergebnisse erzielt.

Das Transferpapier kleb ich mit Tesa auf ein Din-A4-Papier und Druck
das Layout darauf.
Die Platine reinige ich dann noch mit Spiritus und, falls stark
oxidiert, geh ich noch mit so nem Schmirgelschwamm (weiß nicht genau
wie die dinger heißen) den man normalerweise beim Heizungsrohr-löten
verwendet drüber.
Das Transferpapier fixier ich normal mit Tesa auf der Platine.
Um die Wärme gleichmäßiger zu verteilen sollte man ein Taschentuch
nehmen (am besten 2-lagig verwenden, sprich in der Mitte falten).
Im nächsten Schritt nimmt man das Bügeleisen und bügelt von einer Seite
ausgehend (damit es zu keinen Verschiebungen im Layout kommt). das
Bügeleisen sollte nun ca 40 sec auf dem Taschentuch bleiben und sollte
währendessen bewegt werden, um zu verhindern, dass einige Stellen
unbeheizt bleiben (heutzutage hat ja jedes Bügeleisen diese
Dampf-bügel-löcher).
Nach dem bügeln sollte man die Folie sorgfältig abziehen. Die Folie
sollte im Normalfall noch einigermaßen haften, sodass eventuelles
Nachwärmen zwecks Korrektur durchaus möglich ist!
Die Dauer die man zum Aufwärmen verwenden sollte hängt von der
Temperatur ab. Auf Stufe 3 sinds bei mir 40-50 sec.
Nach etwa 3 Versuchen hab ich bereits sehr gute Ergebnisse erzielt
(keine Tonerrückstände, kein Verschieben, sehr hohe Detailtreue). Hab
schon diverse Platinen geätzt, teilweise sogar mit sehr kleiner Schrift
(<0,2 mm Linienbreite), die komplett lesbar ist!

Autor: Dirk (Gast)
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Du du meinst die Methode mit mit Folie und nimmst den Träger um
transferieren, richtig? Hat bei mir nie gelappt.

Seit dem ich Folie benutze gehts Wunderbar :-) Flächen gehen nicht zu
gut.

Autor: Manfred Wittor (Gast)
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Hallo Fachleute.
Ich bin Rentner und möchte ein paar Schilder Alu oder Messing 
für meinen alten Traktor herstellen. Wenn man die Dinger kaufen will,
sind sie sündhaft teuer. Habe gute Fotoausrüstung und auf einer Messe
f. Oldtimer mal was von Fotoresist gelesen. Wer von Euch kann mir ein
praktikables Rezept für die Herstellung solcher Schilder übersenden.
Habe mir Eure Beiträge durchgelesen und meine, da ist Fachwissen
vorhanden... Da ich einmal den heute ausgestorbenen Beruf des Drogisten
erlernt habe, kenne ich mich auch mit Säuren, Laugen, Fotochemikalien
usw. aus. Dies dürft ihr also voraussetzen.
Freue mich auf jeden Ratschlag.
Mfg. Manfred Wittor

Autor: Thomas Strauß (Gast)
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Hallo

eine Möglichkeit, ohne Fotoresist auszukommen, ist auch der Einsatz
eines Plotters. Dieser überträgt das Layout mit ätzresistenter Tinte
direkt auf die Kupferoberfläche.
Anschließend muß nur noch geätzt und gebohrt werden...

Ich muß zugeben, daß ich damit noch keine Erfahrung habe. Plotter kann
man manchmal billig bekommen (ich habe einmal einen Roland-Plotter bei
Humana-Trödel bekommen, einen Robotron-Plotter für 5DM bei
AECO/Berlin); beide funktionierten. Leider jetzt nicht mehr, was eine
'Begabung' meinerseits ist.

Diese Plotter sind vielfältige Instrumente; man kann verschiedene
Stifte einspannen und verschiedene Materialien darunterlegen.

Ich bin jetzt selbst naturgemäß wieder auf Plotter-Suche. Ein Programm
zum Platinenlayout für einfache Anwendungen mit Plotter-Unterstützung,
das (interaktives) Autorouting macht und kinderleicht zu bedienen ist,
kann ich empfehlen. Es heißt 'Smartwork' und ist allerdings von 1984
(Firma Wintek). Es läuft auf alten DOS-Rechnern; unter Win98 auf
DOS-Ebene läuft es anscheinend nicht mehr. Man braucht also einen alten
DOS-Rechner mit DOS 5.0 oder 6.0;

vermutlich gibt es inzwischen anspruchsvollere - und kompliziertere -
Router.

Thomas

Autor: Henrik (Gast)
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Ich bezweifle, dass es so kompliziert sein muß. Wenn nur ein paar
(Nummern-)Schilder hergestellt werden müssen, kann man das auch sicher
mit Klebetechnik hinbekommen. Vorteil: Erfahrung ist nicht notwendig.
Da man hier auch sicherlich keinen so großen Wert auf absolute
Kantanschärfe legt und sehr feine Linien auch überflüssig sind, wäre
vielleicht sogar Tonertransfer brauchbar.

Autor: Christian (Gast)
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Hm, für Schilder könnte ich mir folgende Lösung vorstellen:

Aluminiumplatte mit Stahlwolle reinigen dann allseitig gut einwachsen
bzw. in flüssiges Wachs eintauchen, abtropfen und erkalten lassen.
Den Text des Schildes auf ein Blatt Papier drucken, dieses auf die
Aluminiumplatte legen und die Umrisse der Buchstaben und Ziffern mit
einem scharfen Messer anritzen.
Dann das Ganze in verdünnte Natronlauge legen (oder irgendwas anderes
was Aluminium angreift) bis sich die Buchstaben und Ziffern aus der
Platte herausgelöst haben. Fertig ;-)

Autor: schwerminator (Gast)
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@Quantum:
woher bekommst du dieses "Aufkleber-Papier"?

Autor: Sven (Gast)
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Ich lese das gerade hier und frage mich ob es nicht auch mit einem Canon
Pixma3000 gehen sollte da der ja auch direkt auf CDs drucken kann.
Also für kleinere Platienen sollte es suber gehen und auch recht genau.

Allerding habe ich kein Ahnung wie man die Titne aud die Paltiene
bekommen soll ohne das sie verläuft, und dann, was für eine Tinte nimmt
man?
Oder schön wäre es j auhs chon, wenn man direkt auf die Foto Platine
druckt und dann belcihtet sich aber die frimelei mit den Folien spart.
Habe ein PC Geschäft und daher immer ne Menge Drucker rumliegen:-)
teilw auch def.

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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@Yulian Herdianto:

Was ist den jetzt mit dein Mittel und Spezialpapier?

Autor: Feadi (Gast)
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Ich habe das mal mit Backpapier gemacht, das anti-haftet so gut dass der
Toner gleich abfällt wenn das Blatt aus dem Drucker kommt.

Damit es nicht sofort abfällt musste ich nur ein bischen Fett von
meinen Fingern auf das Backpapier streichen, falls an den Fingern nicht
genug dran sein sollte muss man nur seine Nase zuerst anfassen ;)

Ich habe aber mit Fotoplatinen sehr viel bessere Ergebnisse gehabt,
weil belichten viel einfacher ist als Toner zu bügeln.

Gruß
Feadi

Autor: Andreas Di (Gast)
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Hallo zusammen,

das Transferverfahren klappt bei mir inzwischen problemlos bis 5mil
runter.
Mein Rezept:
1. Platine reinigen und kurz anätzen, so daß die Oberfläche verfärbt.
Dadurch wird die Haftfähigkeit des Toners erheblich gesteigert, besser
als mit Scheuermilch oder Schmirgelleinen. Der Toner läßt sich selbst
mit dem Fingernagel kaum mehr abkratzen.
2. Layout mit dem Laserdrucker (ich habe eine HP Laserjet 4+) auf einen
Thermoguestscheck drucken, diesen vorher 1x leer durch den Drucker jagen
(trocknet das Papier - bessere Maßhaltigkeit). Ein Guestscheck ist
übrigens das Papier (oft ca. Din A5) auf dem Ihr in besseren
Restaurants die Rechnung bekommt. Das Thermopapier hat den Vorteil, daß
der Toner kaum einzieht und nach dem Ablösen im Wasser keine
Papierfasern an den Rändern des Toners überstehen. Faxpapier ist auch
gut, verursacht aber leicht einen Papierstau im Drucker da zu dünn.
Thermoguestschecks gibt es übrigens beim freundlichen
Registrierkassenhändler.
3. Platine vorheizen, das Bügeleisen steht zwischen Kunstseide und
Seide
4. Leicht anbügeln
5. Platine mehrmals durch das Laminiergerät schieben, das gibt einen
gleichmäßigeren Andruck, als ich das mit dem Bügeleisen kann
6. Abkühlen lassen und dann gut einweichen
7. Papier abziehen und Reste mit einen Küchenschwamm abrubbeln. Seit
ich die Platinen vorätze muß ich auch nicht mehr vorsichtig reiben
8. Atzen

Funktioniert bei mir schneller und unproblematischer als das
Fotoverfahren.

Viele Grüße,
Andreas

Autor: Dirk (Gast)
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Werde ich mal ausprobieren :-)

ich benutze Folie zum Büchereinbinden.
Das Papier was du benutzt , welche eigenschaften hat es ?

Man bekommst es ja nicht um die Ecke , mir schneit je dünner das Papier
desdo besser die Ergebnisse.

Aber mit Thermopapier ?


www.comwebnet.de

Autor: Dirk (Gast)
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Welches Laminiergerät benutzt du?
Bei den meisten kann man keine Platine durch bekommen, ohne das das
Gerät kaputt geht.

Autor: Dirk (Gast)
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Wie klappt es mit Massenflächen, da gibts meist Probleme da der Toner
nicht so dicht ist und das Ergebnis nicht gut aussieht ( HP2100 1200
dpi )


Hat du paar Bilder von dein Verfahren bzw. Ergebnisse deiner Platinen?

Gruss
 Dirk

Autor: Kurt (Gast)
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Mit dem Verfahren hab ich monatelang experimentiert; tausende
Papiersorten und sogar spezielle Folien ausprobiert - es war immer
Schrott. Mein Rat: Finger weg; ist reine Zeitverschwendung! Die
Qualität ist niemals reproduzierbar und grundsätzlich Meilen schlechter
als Fotoplatinen. Und von Zeiteinsparung kann keine Rede sein; es kommt
die zeitaufwendige Reinigung der Platine vorher und nachher dazu.

Autor: Dirk (Gast)
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Das kann ich nicht bestätigen , nur bei Flächen zeigt das Verfahren
nicht den gewünschten effekt. Habe schon paar Platinen gemacht mit der
Folienmethode und Bügeleisen. Bilder auf www.comwebnet.de ->
Platinenherstellung.

Autor: Andreas Di (Gast)
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Hallo Dirk,
Folie zum Büchereinbinden? Verzieht die sich nicht beim Bügeln? Wie
bekommst Du sie wieder ab, wasserlöslich ist die ja nicht?
Die Thermoguestschecks haben die Dicke von normalem Kopierpapier, also
etwa 80g und lassen sich somit problemlos bedrucken. Die Oberfläche
fühlt sich wie Faxpapier an und wird im Laserdrucker dunkelbraun, was
egal ist. Der Vorteil gegenüber "Reicheltpapier" ist, daß nur Teile
der Thermoschicht am Thoner kleben bleiben und keine langen
Papierfasern. Diese Fussel geben ungleichmäßige Ränder. Da das Papier
unbedruckt ist, läßt sich das Ergebnis während des Bügelns gut
beurteilen. Wenn das Layout langsam durchscheint ist´s gut.
Ob man das Papier um die Ecke bekommt, hängt von der Ecke ab, an der
man steht :-) (ich arbeite bei einem Registrierkassenhändler).
Das Laminiergerät ist von Fellowes, nix besonderes, gibt es bei
Media-Markt, Saturn, Pro-Markt usw. Ich hatte es mal "frisiert" um
genügend Hitze zu bekommen, nach 20 Durchläufen war die Plaine warm
genug. Seit ich erst mal zum Vorheizen das Bügeleisen auf die Platine
stelle, ist die Temperatur des Laminiergerätes egal. Wer gleichmäßig
bügeln kann, kommt ohne Laminiergerät aus.
Die Dichtheit des Toners war beim Fotoverfahren immer eines meiner
Probleme. Bei dem wenig saugenden Thermopapier verläuft der Toner etwas
beim Bügeln, es wird alles gut gedeckt.
Ich hatte gerade eine unbestückte Platine in der Hosentasche, was der
Scanner daraus gemacht hat findest Du im Anhang.
Die Platine wurde mit Eagele gezeichnet, nach Corel-Draw übergeben und
von dort aus gedruck. Die Leiterbahnstärke beträgt 16mil was etwa 0,4mm
sind. In den Innenecken sieht man die Abrundungen durch den verlaufenen
Toner - ist also nicht schlimm. An der Oberseite hat die Säge noch ein
Stück Umrandung übrig gelassen, keine Ahnung wie dünn die ist, das
Ohmmeter sagt jedenfalls keine Unterbrechung.

@Kurt
Genau den Frust, den Du beim Transferverfahren erlebt hast hatte ich
mit dem Fotoverfahren - keine reproduzierbaren Ergebnisse.
Der Durchbruch beim Bügeln war für mich die Vorbehandlung durch
leichtes anätzen der Platine. Das Reinigen der Platine mache ich nicht
mit Schrubber und Putzeimer. Zu Beginn der Arbeit kurz mit Aceton
entfetten und nach dem Ätzen mit dem gleichen Mittel den Toner
abwischen. Dauert wirklich nicht lange.
Verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte niemanden zu irgendetwas
überreden. Wenn Du ein funktionierendes Verfahren hast ist das super.

Viele Grüße,
vom "ätzenden" Andreas

Autor: Dirk (Gast)
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Also die Folie klebe ich auf das Papier und bedrucke dann die Folie,
danach Bügele ich das Papier mit der Folie auf die Platine.

Der Vorteil ist man sieht die Bohrlöcher und man hatt 99% den Toner auf
der Platine. Ich glaube man kann dies gut sehen wenn man sich die
Platine und die Folie auf der Homepage anguckt.

Dort ist auch Dokumentiert wie man eine Platine macht.

Die Folie kann man wieder ganz normal abziehen und bleibt auch nicht
dran kleben.

Kann das sein nach deinen Foto das du es zu heiss ist ?

Der toner verläuft stark, es weniger hitze oder Druck und es würde
besser , gleichmässiger, aussehen.

Aber nicht schlecht das es Leute gibt die viel damit beschäftigen.

Weil es eine Alternative zum Fotoverfahren dastellt.

Mit was für ein Laminator arbeitet du ?

Ich hatte auch da passte die Platine nicht durch :-( und so musste ich
das Bügeleisen benutzen.

Und der Vorteil der Folie ist das es glatt ist und wenig vom Toner
zurück bleibt.

Man kann nur die Lötpad frei machen und man hat gleich ein Lötstop
drauf - lol ;-)

Autor: Kurt (Gast)
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Ist doch lächerlich; was man auf den Fotos sieht ist von der Qualität
her absolut mangelhaft. Ausgefranste und breitgequetschte Leiterbahnen,
das war auch mein Ergebnis. Was ihr da postet sind Fotos von ein paar
Glücksfällen wo's mal keine Unterbrechungen und/oder kurzschlüsse
gibt. Ich sags nochmal: Absolute Zeitverschwendung.

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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Da halte ich auch gegen...

ich habe gestern noch eine geätzt und die bahnen sind sehr sauber..
kein schluss und nix breiter, als es sein sollte..

geschafft habe ich ohne grosse probleme mit 0,25mm tracs bei einem
pitch von 0,5mm

die massefläche, die dabei war war nicht unterbrochen und ohne
irgendwelche punkte etc

Autor: Dirk (Gast)
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@Kurt: Ich habe einige Platinen gemacht 80% sind gut geworden!
Also keine Glücksache - reine Übungsache :-) wie mit dem Fotoverfahren
auch.

Autor: Thomas (Gast)
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Habe auf diese Weise auch schon ca. 15-20 Platinen hergestellt.
Teilweise mit TQPF-Bauteilen.
Von Glücksfällen kann man da wohl nicht mehr reden.

Geht schnell und mit ein bisschen Übung völlig problemlos.

Testweise habe ich mal eine 3mil (0,076mm) Leiterbahn damit geätzt. Das
bekommt mein Laserdrucker so gerade eben noch hin.

Ich benutze dafür eine Seite aus dem R*chelt-Katalog. Fax-Papier und
Laminierfolie habe ich auch probiert - hat aber damit nicht so gut
funktioniert.

Anleitung und weitere Bilder:
http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen.htm

Autor: Dirk (Gast)
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@Thomas : mit welcher Auflösung druckst du aufs Papier?

Wie stehts mit den Massenflächen, werden die bei dir immer
"Eingebraten" ?

Ich habe einen HP 2100 mit drucke mit 1200 dpi und man sieht richtig
das die Bahnen recht gut werden und die Flächen schon beim ausdruck
eine schwächere Fläche ergibt als die Bahnen ( wirkt dicker ).

Autor: Thomas (Gast)
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Ich drucke mit 600dpi. Mehr schafft der HP Laserjet 1010 nicht.

Mit Masseflächen hatte ich letztes mal auch ein kleines Problem gehabt.
Mitten drin waren ein paar kleine Löcher. Liegt aber daran das die
Toner-Kartusche so langsam alle ist (kommt davon wenn man anstatt
Platinen-Layouts mehrere Skripte für die Uni druckt ;-).
Hatte die Toner-Kartusche dann heraus genommen und einmal hin- und
hergeschwenkt. Danach war es wieder ok.

Das große Flächen anscheinend dünner werden ist mir auch schon
aufgefallen. War bei meinem alten HP-LJ III auch schon so. Scheint ein
generelles Problem bei (HP ?) Laserdruckern zu sein.

Autor: Hartmut Gröger (Gast)
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Hi

Bei Masseflächen ist es besser diese als Gitter zu generieren. Die
elektrischen Eigenschaften sind ausreichend und die Schichtdicke des
Toners ist höher. Ansonsten bin ich von dem Verfahren begeistert.
Übrigens lässt sich damit auch ein Bestückungsdruck erzeugen.

MfG HG

Autor: Dirk (Gast)
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@HG : Ich weiß ich weiß ... :-). Sogar als Frontbeschriftung auf Alu !

Alerdings wenn auf Alu nichts wird hast man ein Problem mit der
Oberfläche!

Autor: Andreas Di (Gast)
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@Dirk
jetzt habe ich das mit der Folie auch kapiert. Danke!
Deine HP gefällt mir sehr gut, die Büglerei ist klasse beschrieben.
Wie kommts Du mit der Maßhaltigkeit zurecht, paßt das auch mit einer
CNC-gebohrten Platine noch?
Die Platine auf dem Foto ist schon was älteres, die habe ich noch zu
oft durch den Laminierer geschoben, nach dem Motto viel hilft viel.

Was Ausschuß ist bleibt Definitionssache.
Ergebinisse ohne Schlüsse und Unterbrechungen, die sich auch noch gut
löten lassen sind für mich ok. Demnach geht mein Ausschuß gegen 0.
Für Kurt dagegen ist das 100% Ausschuß.

Autor: Dirk (Gast)
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@Andreas: Da Fragst du mich - ich verwende noch nicht einmal ein
Bohständer :-/ . Aber es sollte klappen. Wenn ich z.B. Wannenstecker
löte klappt die Einpassung gut.

Wenn du es ausprobierst poste mal eine Erfahrung hier hinein.

Ok was Ausschuss ist, ist Definition Sache, allerdings soll es ja auch
gut aussehen und die Bahnen gerade sein.

Aber mann kann es schon z.B mit Eagel entsprechend einstellen unter
Netklassen wie den Abstand und dicke der Leiterbahn, sodas Schlüsse
nicht vorkommen brauchen, einfach etwa Abstand einkalkulieren und dann
klappt es auch.

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