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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Lautsprecherbox


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Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
Datum:

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Hallo miteinander,

ich hab es jetzt endlich mal geschafft, meinen vor ewigkeiten gekauften 
Lautsprecher in ein Gehäuse zu packen.

Zum Experimentieren hab ich eine 30x30x30 (grob) Gehäuse aus 25er 
Spanplatte zusammengeschustert. Um das optimale Volumen für den 
Lautsprecher zu finden, habe ich die Kiste nun solange mit Wasser 
geflutet, bis ich das beste Volumen erreicht habe. Das sind etwa 20L.

Demnach müsste meine Box also um 1/3 kleiner werden. Spielt die 
Geometrie der Box (kein Reflexsystem) überhaupt eine Rolle? Oder kann 
ich getrost die Kiste kleiner machen, ohne dass sich das groß auf das 
Verhalten des LS auswirkt?

Vielen Dank,

grüße

M. Schwaikert

Autor: noname (Gast)
Datum:

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> Um das optimale Volumen für den
> Lautsprecher zu finden, habe ich die Kiste nun solange mit Wasser
> geflutet, bis ich das beste Volumen erreicht habe

Diese Methode zur Gehäuseoptimierung ist mir (noch) nicht bekannt. 
Vielleicht kannst du ja mal ins Detail gehen?

Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

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noname schrieb:
> Diese Methode zur Gehäuseoptimierung ist mir (noch) nicht bekannt.

Das archimedische Prinzip war dir nicht bekannt? Nun vielleicht
deshalb weil es ursprünglich mal zur Volumen/Gewichtsbestimmung
entwickelt wurde. Leicht abgewandelt taugt es auch zur komplexen
Volumenbestimmung.

Martin Schwaikert schrieb:
> Spielt die
> Geometrie der Box (kein Reflexsystem) überhaupt eine Rolle? Oder kann
> ich getrost die Kiste kleiner machen, ohne dass sich das groß auf das
> Verhalten des LS auswirkt?

Ich denke schon das sich die Akustik ändern könnte. Vor allem bei
einem Reflexsystem. Hier mal ein interessanter Artikel im Wiki dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bassreflexbox

Autor: klausr (Gast)
Datum:

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Hast du die Box schon mit Dämmwolle gestestet? Wenn nicht, lass die Box 
bei 30x30x30 und tue ordentlich Dämmwolle rein. Dann sollte die Box auch 
besser klingen! Manchmal entstehen bei bestimmten Abmessungen 
Resonanzen, dann helfen Versteifungen oder abgeschrägte Wände.

Autor: Linz (Gast)
Datum:

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stichworg stehendewellen. wennsn würfel ist du hast stehende welle 3x 
gleiche frequenz wegen 3 dimensionen quasi etwa grob. das kann laut 
machen bei frequenz dämmen und sachen können helfen hat ja schon der 
drüber gesagt.

Autor: Linz (Gast)
Datum:

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Linz schrieb:
> stichworg stehendewellen. wennsn würfel ist du hast stehende welle 3x
> gleiche frequenz wegen 3 dimensionen quasi etwa grob. das kann laut
> machen bei frequenz dämmen und sachen können helfen hat ja schon der
> drüber gesagt.

und auch bei andere frequenzen und dämfen nicht dämmn

Autor: clemens kruse (clemensk)
Datum:

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also ich würde dir einen besuch auf der visaton website empfehlen. dort 
gibt es ein forum was im bereich lautsprecherbau ähnlich kompetent ist 
wie diese seite für elektronik. bei visaton gibt es dann auch ein tool 
namens boxsim mit dem du das simulieren kannst. (auch mit nicht visaton 
lautsprechern)

Autor: m. schwaikert (Gast)
Datum:

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Moin moin.

Mein Problem ist, dass ich keinerleikenndaten von dem Lautsprecher habe.

Autor: voodoofrei (Gast)
Datum:

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Kurze Frage: Handelt es sich um einen reinen Subwoofer oder steckt da 
ein Breitbänder drin?

Autor: big (Gast)
Datum:

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Um die Thiele-Small Parameter des Lautsprecher Chassis zu bestimmen 
reicht eine Soundkarte und ein paar Widerstände sowie ARTA als 
Messprogramm unter http://www.artalabs.hr zu finden. Wer sich mit der 
Lautsprecher-Messtechnik genauer befassen will, dem empfehle ich auch 
das Buch von J. D'Appolito zum Thema. Dort gibt es die theoretischen 
Grundlagen zu der praktischen Umsetzung der Messungen, die mit ARTA 
vorgenommen werden können.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
Datum:

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Hallo,

es handelt sich um einen Tiefmitteltöner mit angeblichen 100W. Im 
jetzigen Gehäuse schiebt das Teil beim Duell der Magier-Trailer die 
Ohren weg. ABer das ist nicht so ganz das, was ich will.

Real dürfte der Lautsprecher 20-30W haben. Problem aktuell ist, dass das 
Gehäuse noch zu viel Luft zum Freischwingen bietet.

Die Parameterbestimmung werde ich mir mal zu Gemüte führen. Das klingt 
interessant.

Autor: voodoofrei (Gast)
Datum:

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Martin Schwaikert schrieb:
> Real dürfte der Lautsprecher 20-30W haben.

Lautsprecher haben keine Leistung - sie sind nur belastbar.

Sofern das Ding nur als Tieftöner arbeitet spielt die Gehäuseform keine 
Nennenswerte Rollte (Die Wellenlänge ist groß gegen die Abmessungen).

Es muss nicht gleich die Messbibel vom D'Appolito  sein (kostet ja auch 
fast 40€) - für erste Schritte tut es das:

http://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_...

Von Vance Dickason gibt es auch ein nette Buch zum Thema: 
"Lautsprecherbau".

Autor: Chrisl77 (Gast)
Datum:

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Natürlich wird sich der Klang bei Variation der Lautsprechergröße 
verändern.
Stichwort "Moden"
D.h. dass bei Fehlanpassung des Gehäuses an die Schallwelle deine Welle 
evtl. stark gedämpft wird oder sogar Störmoden entstehen, wodurch 
wiederum Sprünge in der Übertragungsfunktion entstehen. Quasi verzerrter 
Sound...

Autor: Chrisl77 (Gast)
Datum:

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EDIT Laustprechergröße = Gehäusegröße, welches Frequenzabhängig ist.....

Autor: ls (Gast)
Datum:

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klausr schrieb:
> Hast du die Box schon mit Dämmwolle gestestet? Wenn nicht, lass die Box
> bei 30x30x30 und tue ordentlich Dämmwolle rein. Dann sollte die Box auch
> besser klingen! Manchmal entstehen bei bestimmten Abmessungen
> Resonanzen, dann helfen Versteifungen oder abgeschrägte Wände.

Prinzipiwll vergrößert Dämmwolle das Volumen. Ob das gewünscht ist?

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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Michael S. schrieb:
> noname schrieb:
>> Diese Methode zur Gehäuseoptimierung ist mir (noch) nicht bekannt.
>
> Das archimedische Prinzip war dir nicht bekannt? Nun vielleicht
> deshalb weil es ursprünglich mal zur Volumen/Gewichtsbestimmung
> entwickelt wurde. Leicht abgewandelt taugt es auch zur komplexen
> Volumenbestimmung.
>

Nicht immer wenn Wasser mit im Spiel ist, hat Archimdes seine Finger im 
Spiel.

Mit dem Wasserstand werden lediglich das Luftvolumen und somit die 
Resonanzfrequenzen verändert, sonst nichst.

Da könnte man auch ein Brett verschiebbar montieren.

Aber das mit dem Wasser ist natürlich eleganter.

P.S. Ich würd das Wasser einfach drinlassen bzw. die Box so gestalten, 
dass sie nicht aufweicht. Dann kann man bei Umzug etc. die Abstimmung 
neu vornehmen, oder wenn sich der Hörgeschmack ändert.

Autor: Peter Zinn (Firma: privat) (dj_peter)
Datum:

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hallochen,
ich geb auch mal meinen Senf dazu: bitte nicht böse sein.
schau mal auf Visaton.de da gibt es formeln und Programme zum berechnen 
und wenn du noch TSP-Daten hast bist du bald am ziel deiner träume.
gruss peter

Autor: Martin Schwaikert (n/A) (Gast)
Datum:

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Ehrlich gesagt, habe ich das ganze nicht mehr weiter verfolgt. Der 
Lautsprecher ist Schrott und wird wohl bald im Müll landen. Da auch kaum 
Daten vorhanden sind, und ein umfangreiches einmessen in keiner 
Nutzen/Kosten-Relation zum NP des LS liegen, hab ich die ganze Sache act 
acta gelegt. Dann kann ich zumindest jetzt sechs ungenutzte Spanplatten 
auf dem Wertstoffhof entsorgen (die sonst kein Holz annehmen), da es 
jetzt ein Möbelstück ist :-P

Autor: herbert (Gast)
Datum:

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Laut sind diese Brüllwürfel alle .;-) Eine gute Box zeichnet sich auch 
dadurch aus,dass sie auch leise Töne mit Transparez,Ortbarkeit mit 
sanftem Druck unverwaschen widergeben kann.Experimentiert wurde in alten 
Zeiten viel zb.Klipschhorn usw.Ich kenne welche die haben sich 
Standboxen aus Marmor und Granit gebaut(Platten mit Silikon 
verklebt)aber das ist heute nicht mehr so angesagt.Wenn die Ohren mal 
Tinnitus haben vom MP3 Player,dann wäre man heilfroh mal gar nix zu 
hören.Da bin ich Experte :-(

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