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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit MC34063 step up


Autor: EZ81__ (Gast)
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Hallo,
ich habe ein Problem (?) mit der Schaltung im Anhang. Die Drosseln sind
09P 1,0M von Reichelt, 3 Stück parallel, um auf 330µH zu kommen,
Eingangsspannung 15V. Den gelb markierten Strombegerenzungswiderstand
habe ich provisorisch durch eine Drahtbrücke ersetzt...

Es funktioniert zwar wie geplant (15mA@250V ohne größere
Hitzeentwicklung), das Pfeifen der Drosseln hört sich aber ungesund an:
Ein halbwegs konstanter Ton mit 5..10kHz, überlagert von einer Art
'Britzeln'. Die Tonhöhe lässt sich verändern, wenn man die
Massefläche an verschiedenen Stellen mit Metall berührt oder mit dem
Aluwinkel verbindet, auf den die Platine zwecks Mosfetkühlung
geschraubt ist.

Hat jemand einen Tip? Ein Oszilloskop habe ich nicht, könnte aber eins
benutzen, dann wäre es nur schön, wenn ich ungefähr wüsste, wonach zu
suchen ist.

Grüße
;Matthias

Autor: EZ81__ (Gast)
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Hier noch das Layout. Weil selbstgeätzt ohne DuKo sind Bauteile wie
Elkos nur unten mit der Massefläche verbunden.

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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Ich kenne dieses 'Britzeln' von Speicherdrosseln bei zu geringer Last.
Es kommt daher, dass der Regler den Kondensator am Ausgang nur ab und zu
mal nachladen muss. Bei höhererm Laststrom sollte es eigentlich
verschwinden.

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Muß da wirklich ein 100nF am Spannungsteiler hängen? Die Nachregelzeit
wird dadurch ja ziemlich groß. 430k+Poti mal 100nF, das sind viele
Millisekunden

Autor: emil (Gast)
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Ich habe auch ähnliche "Piepston-" Erfahrungen mit MC34063 gemacht und
dann bemerkt, dass der Chip beim Ausregeln sowohl Pulsbreite als auch
Frequenz ändert und eine wandernde Frequenz hat mir definitiv nicht
gefallen (eben das besagte, lastabhängige Piepsen, Knistern usw...).
Seitdem mache ich es mit PWM Controllern mit fixer Frequenz, in Deinem
Fall kannst Du einfach auch einen alten TL494 nehmen (+Treiberstufe für
den MOSFET)...

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Bei den 34063 scheint fast immer der Regelverstärker zu schwingen. Da
der Ausgang dieses Verst. nicht herausgeführt ist, kann man auch keine
Kompensation vornehmen.
Als Ergebnis bleibt dann wie von anderen schon beschrieben das Zischen
oder Zwitschern des Drosselkerns und die Ausgangsspannung hat eine
überlagerte Schwingung.

Autor: Arno H. (Gast)
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Spulen verhalten sich wie Widerstände!
Für höhere Induktivität sind sie in Reihe zu schalten. Deine
Induktivität hat nur 1/9 des erforderlichen Wertes.
Arno

Autor: Läubi (Gast)
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Gibt es den eine Alternative für den Chip der änlich einfach zu
handhaben ist aber besser arbeitet?
Ich bräuchte demnächst nen Stepup von 5V->30V (bei ~10mA) und wollte
eigentlich den MC verwenden...

Autor: EZ81__ (Gast)
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@Christoph: Der 100nF am Spannungsteiler macht seltsamerweise keinen
erkennbaren Unterschied, die Schaltung ist 'inspiriert' vom Standard
Nixie-Uhr Netzteil, das überall im Netz zu finden ist, manchmal mit
diesem C.

@Emil: Um mich an Läubis Frage anzuschließen: Hast du einen Vorschlag
für ein IC, das eine ähnlich einfache Schaltung erlaubt?

@Dieter: Die Empfindlichkeit der Frequenz auf alles mögliche scheint
für schwingen zu sprechen. Mist...

@Arno: Wenn ich richtig aufgepasst habe, sind 1mH || 1mH || 1mH ca
330µH. Die einzelne 330µH Drossel war von der Strombelastbarkeit etwas
knapp. Ich habe irgendwo noch eine 330µ Entstördrossel, die könnte ich
mal probieren...

Grüße und danke für alle Antworten,
;Matthias

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Entstördrosseln sind meistens nicht geeignet, da diese (durch die Wahl
des Kernmaterials) auf möglichst hohe Verluste in den zu dämpfenden
Frequenzbereichen gezüchtet sind.

Autor: Alexander (Gast)
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Soweit ich weiß ist bei Entstördrosseln das Kernmaterial so, daß es über
ca. 5kHz stark dämpft. Logisch, da gibt's ja die EMV Probleme, die man
damit bekämpfen will.
Das Problem hatte ich auch schon mal. Du mußt bei Reichelt die Amidon
Kerne ohne Lackierung kaufen, die sind passend.

Autor: Axel Rühl (Gast)
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@Läubi
sieh dir mal den UC3843 an.
Ist etwas komplizierter, funktioniert aber ganz gut.
http://www.fairchildsemi.com/ds/UC/UC3842.pdf
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/uc3843.pdf

im Thread "polizeisirene mit Mega8" (die Hilfe findet den leider
nicht mehr) habe ich eine erprobte Schaltung hochgeladen. Diese macht
dort ca 40Volt. braucht man evtl. nur den Spannungsteiler anpassen.

Autor: EZ81__ (Gast)
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Hier ist der Thread:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-278363.html#new

Wenn jetzt jeder statt der seltsamen Suche wget und grep benutzt, geht
hier bald gar nichts mehr...

Autor: Arno H. (Gast)
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Pardon, verlesen.
Arno

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Ich benutze den LT1172 im DIL-8-Gehäuse für 5 auf 31V

Autor: Läubi (Gast)
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mit 5 euro aber shcon ein teures vergnügen...

Autor: emil (Gast)
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Herr Axel Rühr war wohl schneller: UC3843 (eigentlich UC384x, x=2..5)
mit denen habe ich beste Erfahrungen gemacht, sehr billig, (so um 30-50
Cent), 8-DIP Gehäuse, eingebaute MOSFET-Treiberstufe, robust und
unkompliziert, zu finden auch in vielen alten Röhrenmonitoren.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Läubi: Tl497. Ähnlich einfach, aber recht stabil.
http://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/2881...
Ich habe den für die Erzeugung der 25Volt für meine
FL-Display-Experimente verwendet.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: EZ81__ (Gast)
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Update: Es funktioniert jetzt doch geräuschlos mit der ursprünglichen
Schaltung. Den Strombegrenzungswiderstand(1Ohm||1Ohm||1Ohm) habe ich
eingelötet, den 100n aus der Regelschleife entfernt und direkt am
VCC-Anschluss des MC34063 wieder angelötet. Die vollen 250V bei 15mA
schafft das Teil mit der Strombegrenzung jetzt leider nicht mehr, mal
sehen, wie das zu beheben ist...

Grüße
;Matthias

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Den TL497 gibts seit Mitte der 70er. Wirkungsgrad irgendwo bei 60
Prozent, vielleicht bekommt man ihn noch etwas höher.

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