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Forum: Platinen Platinen verzinnen

Autor: Torsten (Gast)
Datum: 24.10.2005 11:05

Hallo

Ich habe über die Suche leider nur 4 Threads zu diesem Thema gefunden.
Es gibt Sur-Tin und Seno. Nun habe ich irgendwo gelesen, dass es auch
mit Lötpaste funktionieren soll. Allerdings weiß ich nicht, wie es
gehändelt wird. Weiß das Jemand ? Ist das o.K. ? Gibt es andere
Alternativen zum Verzinnen ? Welche Möglichkeiten gibt es noch,
die auch für den Privatmann erschwinglich sind und an die er auch
problemlos ran kommt ?!

Nette Grüße
Torsten
Autor: Frank (Gast)
Datum: 24.10.2005 11:53

Moin Moin.

Es geht tatsächlich auch mit Lötpaste wie sie für Kupferfittings in der
Sanitärmontage eingesetzt wird. Einfach Platine einpinseln und warm
machen. Letzteres geht auf verschiedene Weisen. Ich habs bisher mit nem
Heissluftgebläse gemacht und auch mit offener Flamme. Die Varianten mit
Bügeleisen und Backofen, die ab und an im Netz diskutiert werden
erschienen mir dann doch zu schräg um sie zu testen. Der Fön hat den
Vorteil, dass zu dick aufgetragenes Zinn gleich weggeblasen wird.
Deshalb verzinne ich auf die Art nur in einem aufgestellten Karton,
damit das Zinn nicht überall verteilt wird. Wenn man mit einem
Gasbrenner (Meiner ist z.B. von Proxxon) verzinnt, dann nicht zu viel
Luft zugeben weil es sonst schnell schwarze Stellen auf dem
Trägermaterial geben kann.

bye

Frank
Autor: Johannes Stratmann (jojos)
Datum: 24.10.2005 12:47

Wie sieht es denn bei Platinen mit Lötstopplaminat aus? Verträgt es die
Lötpaste? Ich habe jetzt ein paar Platinen mit dem Laminat gemacht, das
klappte wunderbar. Nur das Kupfer war rel. schlecht lötbar, deshalb
möchte die nächsten Platinen auch verzinnen. Den ersten Versuch wollte
ich mit dem Glanzzinn von Seno (Conrad) machen.
Autor: Thorsten (Gast)
Datum: 24.10.2005 14:21

Nachteil des Glanzzinns: teuer und nur begrenzte Haltbarkeit.
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 28.10.2005 08:18

Danke für die Antworten !

@Frank
Du gehst mit einem Heißluftfön solange drüber, bis es verläuft - oder
!?
Dann läßt Du es auskühlen ? Wie bekommst Du den Rest - also das,
was auf dem Epoxy bleibt herunter ?

Gruß
Autor: Dirk (Gast)
Datum: 28.10.2005 08:50

abo
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 28.10.2005 10:14

Kann mir evtl. noch jemand sagen, wie diese Lötpaste genau heißt ?

Gruß
Autor: Thorsten (Gast)
Datum: 28.10.2005 12:44

Ich benutze Degufit 3000 (S-Sn97Cu3), es ist eine dunkelgraue und sehr
schwere und zähe Paste. Das Zeug gibt es in Baumärkten in recht kleinen
Dosen, die sehr überteuert sind. Günstiger bekommt man es in einem
Sanitärfachhandel, wo auch Handwerker einkaufen. Viele verkaufen auch
an Privatpersonen, z. B. Köbig wäre ein solcher.

Vorsicht übrigens mit dem Zeug. Du solltest nach Möglichkeit
Hautkontakt vermeiden, es trocknet sehr schnell die Haut aus.

Thorsten
Autor: Unbekannter (Gast)
Datum: 28.10.2005 12:51

Und nach dem Verzinnen mit dem Sanitär-Zeug die Platine wirklich gut
reinigen. Am besten geht erst mal warmes oder heißes Wasser. Diese
Zinnpaste für Sanitär muss ja ein DIN-DVGW-Zulassung haben. Und damit
sie die bekommt, müssen die Flussmittelreste mit Wasser löslich sein.

Danach schadet es auch nicht, die Platine gut zu trocknen und nich mit
einem Lösungsmittel zu entfetten. Z.b. mit Spiritus oder Isopropanol
usw.
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 29.10.2005 10:32

Wie ist denn nun die genaue Vorgehensweise
beim Verzinnen mit der Paste ? Im Grunde genommen habe ich es ja
verstanden.

Was ich aber einfach noch nicht verstehe ist, wie ich die
überschüssige
Paste NACH dem "Einbrennen" wieder herunterbekomme !

Kann mir das bitte noch jemand freundlicher Weise erläutern ?

Gruß
Torsten
Autor: Thorsten (Gast)
Datum: 29.10.2005 14:04

Einfach unter den Wasserhahn halten, möglichst warmes bis heißes Wasser
benutzen.

Noch ein Tip: verzinne die Leiterplatte vor dem bohren der Löcher,
sonst setzt sich die Paste in den Bohrungen fest und die kriegt man
schlecht raus.
Autor: Joe (Gast)
Datum: 29.10.2005 19:18

Hallo,
könnte jemand ein Bild von einer Platine reinstellen die mit
Lötpaste verzinnt wurde (mit Heissluft)?
mfg jg
Autor: ope (Gast)
Datum: 30.10.2005 10:53

>Danach schadet es auch nicht, die Platine gut zu trocknen und nich mit
>einem Lösungsmittel zu entfetten. Z.b. mit Spiritus oder Isopropanol

nicht?? Schreibfehler oder gewollt? Wenn so gemeint, wieso?

Viele Grüße
Olaf
Autor: Remo (Gast)
Datum: 30.10.2005 17:15

Olaf, schau doch mal auf deine Tastatur, "i" ist neben "o", ergo
soll das "nich" bestimmt "noch" heissen.
Macht ja auch mehr Sinn.

Wünsche nich ähh noch schönes langes Wochenende
Remo
Autor: Thorsten (Gast)
Datum: 31.10.2005 09:13

> könnte jemand ein Bild von einer Platine reinstellen die mit
> Lötpaste verzinnt wurde (mit Heissluft)?

Aber klar, hier ist mein Ergebnis:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-108439...

Und so sieht es aus, wenn es beim Erhitzen zur Blasenbildung kam:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-108439...

Blasenbildung entsteht, wenn die Temperatur zu hoch und der Abstand des
Föns zur PLatine zu gering ist.
Autor: EZ81__ (Gast)
Datum: 31.10.2005 10:47

Die Blasenbildung lässt sich leichter verhindern, wenn man die Platine
mit der Kupferseite nach oben ein paar Minuten auf einem umgedrehten
Bügeleisen (voll aufgedreht) deponiert. M;it dem Fön hat das bei meiner
Ungeschicklichkeit selten gleichmäßig funktioniert.
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 01.11.2005 10:27
Dateianhang: P1010004.JPG (706,4 KB, 911 Downloads)
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Das ist ja MEGA GENIAL !!!

Ich habe es mit RESOL 3 von Rothenberger und einem Kleinbackofen
versucht.

1. Versuch und gleich erfolgreich !!! Einfach klasse !
Ich hatte vor dem Bestreichen mit dem Resol die eine Platinenhälfte
mit Tesa abgedeckt und bevor die Platine in den Ofen ("Toast&Grill")
kam, das Tesa wieder abgezogen. Der Ofen wird natürlich nicht mehr für

Lebensmittel benutzt.

Im Anhang das erste Bild:
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 01.11.2005 10:28
Dateianhang: P1010005.JPG (547,4 KB, 802 Downloads)
preview image for P1010005.JPG

Hier das 2. Bild:
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 01.11.2005 10:31
Dateianhang: P1010006.JPG (657 KB, 561 Downloads)
preview image for P1010006.JPG

Und hier noch der Ofen !
Ich habe ihn auf Oberhitze gestellt, eine Minute "vorglühen"
und die Platine 4 Minuten "brutzeln" lassen.

Ich denke, dass Ergebnis spricht für sich ! - Oder ?

Vielen Dank für den Tipp und die Geduld bei meinen lästigen Fragen.

Nette Grüße
Torsten
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 01.11.2005 10:34

Na ja - den Ofen hätte ich zuvor wohl etwas reinigen sollen schäm
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 03.11.2005 10:10

Hallo

Hat evtl. schon jemand schlechte Erfahrungen mit der Fittingslötpaste
gemacht ? Ich hatte es in einem anderen Forum gepostet und jemand hat
sich mal das Datenblatt vom Degufit 3000 angesehen.
Er meinte, dass das Zeug ätzend sei und auf Leiterbahnen nichts zu
suchen hat.

Kann das jemand bestätigen ?
Ich kann mir zwar vorstellen, dass es ätzend ist, aber vermutlich doch
nur im flüssigen Zustand. Also nach dem "Einbrennen" nicht mehr -
oder !?
Autor: TOM (Gast)
Datum: 05.11.2005 14:18

Hallo Torsten,

habe mir gerade Deine Bilder angeschaut und Deine Ergebnisse können
sich wirklich sehen lassen.
Resol3 konnte ich mit Google nicht finden woher hast Du dieses
bekommen.
Ich denke es handelt sich um Lotpaste.Wie hast Du diese aufgetragen mit
einer Spachten?
Deine Verzinningen sehen wie galvanisch verzinnt aus, absolute
gleichmässige Verzinnung aber wie hast Du das hinbekommen, beim
auflöten der Lotpaste ergeben sich doch immer kleine Hügel
(ungleichmässig) oder hast Du die LP nach dem herausnehmen aus dem Ofen
mit Druckluft abgeblassen habe das bei einer LP Fertigung mal gesehen
dort haben Sie die LP in flüssiges Lötzinn eingetaucht und beim
herausziehen das überschüssige gleich weggeblasen. DU auch?!?!?!

Gruß

Tom
Autor: Michael Spickermann (micha)
Datum: 05.11.2005 14:56

>Ich kann mir zwar vorstellen, dass es ätzend ist, aber vermutlich doch
nur im flüssigen Zustand. Also nach dem "Einbrennen" nicht mehr -
oder !? <

Hallo,
Die Lötpaste Degufit enthält Zinkchlorid und ist in flüssigem Zustand
tatsächlich ätzend. Da das Zeug aber zum Löten von Trinkwasserleitungen
verwendet wird und eine DVGW Zulassung hat,müssen die korrodierenden
Flußmittelrückstände leicht mit Wasser zu entfernen sein. Nach dem
einbrennen und gründlichem Abspülen ist nur noch Zinn auf der Lötstelle
oder Leiterbahn. Dann kann auch nicht mehr korrodieren. In der Industrie
mag man vieleicht darüber den Kopf schütteln, auch mag die
Zusammensetzung der Fittingslotpaste anders sein als zb von SMD
Lötpaste. Ich denke aber, im Hobbybereich ist es ein günstigstes und
schnelles Verfahren zur verzinnung. Ich hab nebenher mit Sur Tin
verzinnt, aber das Zeug lohnt sich wohl nur, wenn man viele Platinen
macht. Bei meinen max zwei Platinen pro monat ist das Zeug zu schnell
schlecht geworden.

Noch was zur verarbeitung: Am besten klappt bei mir das Verzinnen mit
Degufit, wenn die Platine vorher gut vorgewärmt wird (Heißluftfön oder
Backofen). Wenn ich die Paste dann mit einem Pinsel aufstreiche,
schmilzt diese sofort, und die Verzinnung ist schon so gut wie fertig.
Ich muß die Platine dann nur noch einmal kurz mit dem Heißluftfön
erwärmen, abspülen, fertig :-)

Gruß
Micha
Autor: triple2448 (Gast)
Datum: 06.11.2005 20:39

hallo

Ich habe heute auch mal versucht Platinen zu verzinnen mit der Paste
aus dem Baumarkt und einem Heißluftfön. Abgesehen von ein paar
Flecken(Platine war schon fast im Müll und oxidiert) ist die Platine
silber geworden. Der eigendliche Nutzen würde sich mir aber nur auftun
wenn das Zinn zum Löten von SMD ausreicht, das ist aber nicht der Fall.
Kann es sein dass das Oxid mir einen Strich durch die Rechnung macht
oder brauche ich sowieso noch zusätzlich Lötzinn?
(Habe 2 mal die Paste aufgestrichen, hat aber nichts verändert)

Gruß

triple2448
Autor: triple2448 (Gast)
Datum: 06.11.2005 20:57
Dateianhang: Platine.jpg (46,4 KB, 781 Downloads)
preview image for Platine.jpg

hier noch mal ein Bild
Autor: Thorsten (Gast)
Datum: 07.11.2005 11:18

War die Platine von Anfang an stark oxidiert? Weil dann ist klar, dass
es nicht funktionieren kann. Oxidiertes Cu-Kabel lässt sich auch fast
nicht löten. Also die Oberfläche muß absolut blank und sauber sein.

Deine Platine sieht aber eher so aus, dass du die ordentlich gegrillt
hast. Am besten geht es, wenn du langsam bei 350° erwärmst. Die Paste
schmilzt dann und das Zinn setzt sich auf der Oberfläche ab. Das ganze
dauert so ca. 2-3 Minuten bei kontinuierlicher Wärmezufuhr.

Allerdings habe ich auch festgestelle, dass das Verfahren bei großen
Platinen nur schlecht funktioniert, weil sich die Platine nur
ungleichmäßig erwärmt. So ein Grill dürfte da besser gehen.
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 07.11.2005 11:59

Hallo

@TOM
Die Paste habe ich bei Hagebaumarkt gefunden (gab nix anderes).
Informationen habe ich schon viele im Netz gefunden - allerdings
alle auf russisch !
Die Fittingslötpaste habe ich mit einem Haarpinsel aufgetragen.
Ich habe die LP auch nicht vorher erwärmt.

Meine Vorgehensweise:
1. Ofen auf Oberhitze und eingeschaltet
2. Während des Vorheizens (~1 Min.) habe ich die Platine mit Aceton
   gereinigt.
3. Fittingslötpaste mit dem Haarpinsel (nicht gerade gleichmäßig)
   aufgetragen.
4. LP in den Ofen
5. 3-4 Min. im Ofen gelassen. Danach mit einer Zange herausgeholt
   und unter warmen, fließendem Wasser mit dem Pinsel gereinigt.
   (Pinsel sauber, Platine sauber und Leiterbahnen verzinnt)!

Gruß
Autor: Michael Spickermann (micha)
Datum: 07.11.2005 16:38

Hallo

@ TOM
Ich habe zu der Paste ein paar Infos bei www.rothenberger.com
gefunden. Die Artikelseite lässt sich aber nicht verlinken.
Unter "Produkte"-->"Online Katalog"--> "Weichlöttechnik"
ist eine kurze Produktbeschreibung zu finden.
Nennt sich aber ROSOL 3, nicht RESOL. Vieleicht hat sich oben ein
Tipfehler eingeschlichen ;-)

Gruß
Micha
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 13.11.2005 12:14

>Vieleicht hat sich oben ein
Tipfehler eingeschlichen ;-)

Jo !!!
Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
Datum: 13.11.2005 23:45

"Informationen habe ich schon viele im Netz gefunden - allerdings alle
auf russisch !"

Jo, komm, ich übersetze Dir das ;)

Vor kurzem habe ich aus dem Baumarkt die Fittingslötpaste der Firma
(Marke?) "CFN" gekauft, sollte Sn97Cu3 sein... Bald probiere ich die
aus und poste dann die Ergebnisse

PS. Wie kann ich meine Frau überreden, mir den >6 Monate nicht
benutzten Grill-Ofen für die Experimente opfern? ;)
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 14.11.2005 09:28

>PS. Wie kann ich meine Frau überreden, mir den >6 Monate nicht
benutzten Grill-Ofen für die Experimente opfern? ;)

Benutzen und vor vollendete Tatsachen stellen grins

Gruß
Autor: Unbekannter (Gast)
Datum: 14.11.2005 11:38

Ihr einen neuen, schöneren kaufen, oder sonst etwas schöneres kaufen,
oder ihr sagen, dass sie in Zukunft nichts mehr grillen muss weil Du
sie statt dessen zum Essen ausführst, oder, oder, oder...

Oder die miese und kurze Tour: Suche aus irgendeiner Frauenzeitschrift
einen Artikel wo drinn steht, dass beim Grillen ganz giftige
Nitrosamine entstehen. Dann ist das Thema gegessen.
Autor: dirk (Gast)
Datum: 14.11.2005 12:04

Gibt ihr Küsschen und schenke ihr Blumen!

:-) sollte man sowieso öfters machen!
Autor: Markus Hiller (markus-94209-)
Datum: 15.11.2005 15:21

Hi Leutz,

hab das jetzt auch probiert. Einfach nur genial!!!
Platine ist bis auf eine Stelle mit einer gleichmäßigen Zinn Schicht
überzogen. Sieht super aus.
Das Löten war natürlich auch ein Traum! Wenn ich da an die
vorhergehenden Platinen denke...

Gruß und danke an den Erfinder!

Markus
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 17.11.2005 07:57

@Alexandre

Hat es mit Deiner "CFN"-Paste funktioniert ?

Gruß
Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
Datum: 18.11.2005 23:53

Also, wie verspochen, meine Ergebnisse:

Irgendwie hat's bei mir nicht 100%ig geklappt, entweder habe ich die
Platine zu warm gemacht, oder die Lötpaste irgendwas drin hat, aber die
Platine ist auf dem freien vom Kupfer Platz rot geworden. Ich hatte
eine frischgeätzte Platine aus Hartpapier un benutzte die
Heißluftpistole.

Eigentlich habe ich gedacht, dass die Paste komplett flüssig
(Zinnähnlich) wird. Das ist aber bei mir nicht der Fall. Die ist nur
auf der Leiterbahnen silber geworden, überall wo die noch war (ich habe
die mit dem Pinsel aufgetragen) blieb sie dunkelgrau. Ansonsten sind
alle Leiterbahnen verzinnt und keine Kurzschluße.

Was ich noch untersuchen möchte, ist die rote Farbe. Hoffentlich spielt
hier das Flußmittel keine Rolle. Es kan aber sein, dass ich die Platine
zu warm gemacht habe.

Ich werde das gleiche noch im Ofen ausprobieren. Fazit: Das Verfahren
ist nicht für Anfänger. Wenn man die Temperatur von der Heißluftpistole
nicht gut kennt, kann man schnell die Platine überhitzen.
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 19.11.2005 10:53

Danke für Deinen "Erfahrungsbericht".

Hmmmmm - Dein Fazit kann ich nicht bestätigen !
Im Bezug auf die Heißluftpistole mag dies zutreffen.

Ich bin kein Profi und habe es einfach nur ausprobiert.
Ergebnis s.o. ! Einwandfrei !

Du verwendest Hartpapier-Platinen. Vielleicht (ich denke mal)
können diese die Temperaturen wie Epoxy-Platinen sie abkönnen nicht
vertragen (beim Löten wohl schon aber scheinbar nicht flächig und auf
etwas längere Dauer) !

Gruß
Torsten
Autor: Bernd Reinsberger (Gast)
Datum: 19.11.2005 11:08

Hallo,

also ich hab festgestellt, dass die Zusammensetzung der Lötpaste sehr
entscheidend ist. Das Zeug aus dem Baumarkt für Kupferrohre geht
schlecht, da der Schmelzpunkt sehr hoch ist. Deswegen bleib ich bei
Chemisch-Zinn. Mit so ner Flasche kann ich Platinen machen bis zum
Abwinken und das in 2 min. mit super Ergebnissen.

Gruß Bernd
Autor: Markus Hiller (markus-94209-)
Datum: 19.11.2005 22:11

@Bernd:
Was genau ist dein Chemisch-Zinn? Ich hab mit dem "Baumarkt Zeug"
eine Platine gemacht und das hat super hingehauen. Platinenmaterial ist
Bungard.

Gruß Markus
Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
Datum: 19.11.2005 23:03

"Chemisch-Zinn" ist eine Lösung auf dem Zinnchlorid basis (mit ein
paar anderen Stoffen) und wird verwendet, um die Platinen chemisch zu
"verzinnen", i.e. die Zinnschicht wird chemisch (kalt) erzeugt.
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 21.11.2005 09:39

Da kann ich Markus nur zusprechen - super Ergebnis (s.o.) !
Und das mit "Baumarktzeugs" !

Gruß
Autor: TOM (Gast)
Datum: 21.11.2005 11:30

@all,

also ich habe es schon mal mit der chemischen Variante von Conrad
probiert. Habe die LP mit diesem Polierblock bearbeitet und dann mit
Aceton gereinigt. Das Ergebnis meines ersten Versuchs war 30% zu 70%.
1. Die Verzinnung sah hervorragend aus perfekt bei allen LPs.
2. Eine LP lies sich einwandfrei löten ohne Probleme
3. 3 oder 4 LPs ließen sich teilweise nur schlecht bis gar nicht
   löten. Mir schien es als hätte die Verzinnung keine oder schlechte
   Verbindung mit den Kupfer aufgebaut. Zumindest wurde das Zinn
   irgendwie verbrannt oder löste sich auf und zurück blieb eine
   unlötbare Schicht auf dem Kupfer. Ich musste dies Schicht mit einem

   Glasfaserpinsel entfernen um löten zu können.
4. Ich habe das auf eine nicht genügend gereinigte LP geschoben was ja
   bei den ersten versuchen normal ist. Bein zweiten Versuch habe ich
   penibel darauf geachtet das alles mit Aceton gereinigt ist.3-4 Mal
   gereinigt und immer mit neuem Lappen und trotzdem löste sich die
   Verzinnung wieder.
Ich werde es nun auch mal mir dem Zeug aus dem Baumarkt versuchen. Ich
denke man kann mit diesem eventuell auch eine dickere Zinnschicht
aufbauen um eventuelle kleine Mängel der Ätzung zu verschleiern.
Werde meine Erkenntnisse dann auch Posten kann aber eine Weile dauern.

TOM
Autor: TOM (Gast)
Datum: 21.11.2005 23:29

Was ich schon immer mal fragen wollte.

Hat schon mal jemand eine Verzinnung mit einem Lötbad probiert??!?!?
:-)

TOM
Autor: cdg (Gast)
Datum: 22.11.2005 11:23

>Hat schon mal jemand eine Verzinnung mit einem Lötbad probiert??!?!?

Ja, hatte von ISEL sowas.
War zum löten von Leiterplatten gedacht. Verzinnen ist der gleiche
Vorgang.

Bestand aus einer V2A-Wanne (Form ähnlich einer Kunststoff-Ätzschale),
darunter eine Herd-Heizplatte.

Die Platine wurde mit einem Wagen über das Zinn gezogen.
Das ganze war grosser Mist wie die meisten ISEL-Produkte und natürlich
viel zu teuer.

Trotz mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Temperaturen waren die
Leiterplatten hinterher Schrott.
Da auch der Hersteller nicht weiterhelfen konnte, wurde alles
verschrottet. (soll heissen, bei eBay verkauft)

Aus vielen Fehlversuchen heraus brachte die Heissluftpistole bisher die
besten Ergebnisse, aber nicht wiklich einwandfreie.
Der Nachteil dabei, alles Gefühlssache und nicht reproduzierbar.

Ich werde die nächsten Platinen mal im oben genannten Grillofen
verzinnen. Da kann ich die Temperatur einstellen, messen und die
Verweilzeit genau bestimmen.

Frage:
Weiss jemand wie man den Schmelzpunkt der Baumarkt-Lötpaste herabsetzen
kann ?

Grüsse cdg
Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
Datum: 22.11.2005 15:50

@cdg:

"den Schmelzpunkt der Baumarkt-Lötpaste herabsetzen"
Da das Ding 9x% Zinn hat, denke ich, dass es nicht möglich ist. Wenn Du
nur ein wenig Bismut und Cadmium einmischen kannst....

@alle:
Wer benutzt welches "Baumarktzeugs" fürs Verzinnen? Ich meine die
Herstellernamen, Marken usw. Ich habe so ein Gefühl, dass ich etwas
falsches gekauft habe...
Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
Datum: 22.11.2005 15:52

und noch mal @alle:
Hat jemand irgendwelche (egal, ob gute oder schlechte) Ergebnisse mit
"CFN" Paste aus dem Bauhaus?
Autor: TOM (Gast)
Datum: 22.11.2005 18:25

Hallo,

wie viel habt Ihr denn für eine Dose der Paste bezahlt? War gerade im
TOOM Baumarkt und da kostet eine 250g Dose 17,96 €. Da wird einem ja
schwindlig. Was kostet sowas im Sanitärfachhandel?
Bei Ebay bekommt man es für ca. 7 Euro inkl. Porto.

Gruß

Thomas
Autor: Markus Hiller (markus-94209-)
Datum: 22.11.2005 21:44

Hi,

das geht schon hin. Ich hab bei OBI für 100g auch so um die 8 (!)
Euronen bezahlt. Das Angebot bei der elektronischen Bucht ist da schon
gut im Vergleich...

Gruß, Markus
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 23.11.2005 10:56

Hi

Ich benutze (wie oben schon erwähnt) Rosol 3 von Rothenberger.
100g ~ 7-8,- € (Hagebaumarkt). Seeeeehr ergiebig !

Die Ergebnisse sprechen für sich (s.o.)

Gruß
Autor: Bernd Reinsberger (Gast)
Datum: 26.11.2005 11:48

@alle Hallo

wieso wollt ihr unbedingt mit Lotpaste verzinnen? Das macht haufen
Arbeit, stinkt, Ergebnis ist nicht genau reproduzierbar bei der
nächsten Platine, ungünstige thermische Einwirkungen auf die
Kupferschicht,...
und teurer ist die Paste im Verhältnis zum Chemisch-Zinn auch noch.
Ganz neben bei schmeiß ich meine Platine ins Chemisch-Zinn-Bad, hab 3
min. Freizeit, und fertig. Kosten für Chemisch-Zinn betragen ca. 9,50€
und reicht für ca. 120 Eurokarten.

Gruß Bernd
Autor: Marian (Gast)
Datum: 26.11.2005 12:11

@Bernd:

mit welcher Menge Chem.Zinn kommst du auf die 120 Europlatten? Würde
mich mal interessieren... (mit 2,5l sur-tin von bungard kommt man
normalerweise auf wesentlich mehr, kostet allerdings auch fast das
doppelte)

LameM
Autor: Bernd Reinsberger (Gast)
Datum: 26.11.2005 12:36

@LameM:

was will ich denn mit so viel sur-tin? Brauch ich eh nicht in der Menge
 und dann ist das Zeugs ja nach dem ansetzen begrenzt (nur ca. 2 Jahre)
haltbar. Da ich diese Platinenzahlen von 200-300 pro Jahr eh nicht
erreiche, reicht mir auch ne kleine Menge. Die kostet auch nicht
wesentlich mehr, vielleicht nen halben Euro!

Gruß Bernd
Autor: TOM (Gast)
Datum: 28.11.2005 11:01

@ Bernd:
Woher und zu welchem Preis beziehst du dein "Chemisch-Zinn"?

Würde gerne beide Methoden mal ausprobieren.

Danke

Gruß

Thomas
Autor: Cheffe (Gast)
Datum: 28.11.2005 11:21

Moin,
wollte mich auch kurz äußern. Habe aufgrund dieses Threats mir eine
Dose Resol 3 aus dem Baumarkt geholt (OBI ca €17, hält aber ewig).

Meine frisch geätzte Platine habe nur mit Brennspiritus (Stoff:
Bw-Langer-Hinnie, einmal einfach und grün ;-) gereinigt und dann sofort
mit dem Pinsel, welcher sich am Deckel befindet, recht deckend
eingeschmiert. So einen Polierschwamm habe ich nicht benutzt.

1. Versuch mit einer Lötlampe (1800°C)
Im Abstand von ca. 10-20cm habe ich die beschmierte Lötseite
gleichmäßig erwärmt. Leider wurde es dann doch in der Mitte zu warm und
somit war die Platine im Eimer.

2. Versuch mit einer zweiten frischgeätzten Platine und einem
Black&Decker Heißluftföhn
Ich habe solange die Platine gleichmäßig erwärmt. Irgendwann, es sah
aus wie beim vulkanisieren, kam es zu einer "Rauchentwicklung". War
wohl das Flussmittel. Danach konnte ich die graue Masse ähnlich wie
Kinderknete einfach mit einem Tuch abrubbeln. Die Platine war wunderbar
und einwandfrei verzinnt. Das Bohren erschien mir etwas besser zu
laufen. Und auch das eigentliche Verlöten der Bauteile ging wunderbar.

mfg
Cheffe
Autor: Marian (Gast)
Datum: 28.11.2005 18:28

@TOM:

ich wüsste da nen tollen Shop wo du ne kleine Menge herbekommst ggg

@Bernd:

die Menge hast du aber immer noch nicht verraten, wollte mal die
Ergiebigkeit mit unserem Chem.Zinn vergleichen.

LameM
Autor: TOM (Gast)
Datum: 28.11.2005 19:55

@Marian

Für wieviel Platinen reicht das Zinn aus dem "tollen Shop"?


Danke

Gruß

Thomas
Autor: Marian (Gast)
Datum: 28.11.2005 20:06

laut Bungard Datenblatt für 1 bis 1,5m² also ca. 90 Europlatten

LameM
Autor: Marian (Gast)
Datum: 28.11.2005 20:11

achso... benutze auch schon seit mehreren Jahren das chemisch Zinn...
und muss sagen, dass das Zeug eher 'schlecht' wird, bis man das
verbraucht hat :-) (mein letzter Ansatz hat ca. 2 Jahre gehalten und
irgendwann hat das so penetrant gestunken (durch den zerfallenen
Thioharnstoff) da hab ich freiwillig ne neue Packung angefangen :-) )

Ansonsten kann ich dazu nur sagen, dass man super Ergebnisse
hinbekommt, wenn man einigermaßen sauber (Fettfinger lässt grüßen g)
arbeitet...

LameM
Autor: Marian (Gast)
Datum: 29.11.2005 11:36
Dateianhang: isp_smd_41_.JPG (149,4 KB, 601 Downloads)
preview image for isp_smd_41_.JPG

so hab heut mal fix ne aktion gemacht.
das ganze hat keine 5min gedauert (incl. fotos machen ;-) )

erstes bild: 3 platinen mit spiritus gereinigt
Autor: Marian (Gast)
Datum: 29.11.2005 11:37
Dateianhang: isp_smd_43.JPG (73,1 KB, 581 Downloads)
preview image for isp_smd_43.JPG

zweites Bild: nach ca. 10 Sekunden im Chemisch-Zinn-Bad
Autor: Marian (Gast)
Datum: 29.11.2005 11:38
Dateianhang: isp_smd_44_.JPG (132,7 KB, 472 Downloads)
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drittes Bild: nach knapp 2 Minuten, gespült und etwas mit
Papier-Küchentuch abgerieben.
Autor: Marian (Gast)
Datum: 29.11.2005 11:41
Dateianhang: isp_smd_46_.JPG (116,9 KB, 419 Downloads)
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viertes Bild: andere Perluktive ;-)

wie gesagt das ganze geht sauber, schnell und ohne Schweinereien
vonstatten. Und liefert reproduzierbare Ergebnisse. (Die Lösung ist
jetzt 7 Monate alt, riecht zwar schon ein wenig nach faulen Eiern aber
geht noch super)

LameM
Autor: TOM (Gast)
Datum: 29.11.2005 13:11

@Marian:

Aus dem Bild aus eurem Online-Shop entnehme ich, dass das gane aus zwei
Komponenten besteht. Ist das richtig?

Um nicht unnötig viel von dem Zeug vergammeln zu lassen, könnte man
nicht nur eine kleine Menge ansetzten (für kleine Platinen) und wenn
diese Menge "schlecht" ist wieder neues ansetzten? Oder werden die
einzelnen Komponenten auch unvermischt unbrauchbar, wenn man sie lange
lagert?

Thomas
Autor: Marian (Gast)
Datum: 29.11.2005 13:24

sind sogar 3 Komponenten (H2SO4, Sn-II-sulfat und Thioharnstoff).
Theoretisch kann man nur ein Teil davon ansetzen, allerdings ist die
Menge des Thioharnstoffes schon relativ gering da brauchts ne gute
Waage, wenn man das teilen willen und auch ziemlich viel Vorsicht
(Gesundheitsschädlich etc.) :-). Die Pülverchen sind, soweit ich weiß,
'unbegrenzt' Lagerbar.

Marian
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 30.11.2005 09:25

Also ich kann bei der Fittingslötpaste keinerlei "Schweinerei"
erkennen.
Es geht schnell, ist günstig und in der Dose scheinbar "ewig" haltbar

(konnte kein Haltbarkeitsdatum entdecken).

Klar - es macht etwas mehr Arbeit als die Platine in ein Bad zu legen
und nach einer gewissen Zeit wieder herauszuholen.
Das nehme ich aber gerne in Kauf aufgrund der Verfügbarkeit, der
Haltbarkeit, der Ergiebigkeit und des Preises. Gerade für MICH,
da ich nicht so viele Platinen im Jahr erstelle (vllt. 50 Stck.).

Reproduzierbare Ergebnisse sind überhaupt kein Problem, wenn man die
ermittelten Grundparameter (Zeit u. Temperatur) einhält.
Dazu ist natürlich (wie bei mir) der entsprechende Ofen Gold wert.

Einen Vorteil sehe ich noch ! Ich brauche es nirgends zu bestellen,
habe keinen Mindestbestellwert, keine Portokosten, und keine Warte-
zeit, da die Paste in (fast) jedem Baumarkt erhältlich ist.

Gruß
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 30.11.2005 09:30

ach ja - bei der Lagerung brauche ich mir auch keine Gedanken machen -
Deckel drauf und gut - kann um-/herunterfallen ohne dass etwas
ausläuft.

Ich bin einfach sehr überzeugt von der Methode. Und jeder sollte das
machen, was er für richtig hält. Ich würde es vllt. auch mal mit einem
Bad ausprobieren, aber das Problem ist einfach die Verfügbarkeit.

Qualitativ nehmen sich vermutlich beide Verfahren nix.


Gruß
Autor: Cheffe (Gast)
Datum: 30.11.2005 13:22

Was ist denn das für ein Ofen? Welche Temperatur?

Gruß
Cheffe
Autor: Torsten (Gast)
Datum: 30.11.2005 15:38

Hi

Ich hatte oben mal ein Bild von dem Teil angehängt.
Ist so'n Toast&Grill Dingens. Die Temperatur habe ich noch nicht
gemessen.

Es gibt bei dem Ding auch nur 2 Schalter:
- Ober-u. Unterhitze, Oberhitze, Unterhitze
- Zeit

Gruß
Autor: Christoph Kessler (Gast)
Datum: 30.11.2005 17:57

Hallo
Ich versilbere meine Platinen schon seit vielen Jahren mit der
Anreibeversiberung von Drewanz, erhältlich z.B. von Andy's Funkladen
in Bremen, die hatten gerade letzten Sonntag auf dem
Elektronikflohmarkt in Saarbrücken einen Stand. Das Zeug ist giftig (
Silbercyanid ist fast wie Zyankali, also Vorsicht)
73
Christoph
Autor: Christoph Kessler (Gast)
Datum: 12.01.2006 06:54

Andy Fleischer in Bremen hat den Laden anscheinend an andere abgegeben,
der firmiert aber immer noch unter www.andyfunk.de , er selbst verkauft
nur noch Quarze als www.andyquarz.de , am Stand in Saarbrücken war er
jedenfalls zusammen mit Herrn Drewanz anwesend, und auf der UKW-Tagung
in Bensheim Anfang September ebenfalls.
 Ich müßte noch irgendwo die Sicherheitshinweise haben, die zu der
Flasche mit Anreibeversilberung mitgegeben wird.
Autor: Christoph Kessler (Gast)
Datum: 12.01.2006 22:05
Dateianhang: Anreibesilber1.png (50,8 KB, 367 Downloads)
preview image for Anreibesilber1.png

Hier die Sicherheitshinweise zum Anreibesilber
Autor: Ferrice (Gast)
Datum: 12.01.2006 23:13

@Marian

sagmal wie hast du den negativen text auf deinen eagle layouts
gemacht?

mfg
Autor: Marian (Gast)
Datum: 13.01.2006 15:50

@Ferrice: hast Post :-)

für alle anderen die es eventuell noch interessiert: das ist per
import-bmp.ulp Tool importiert (gibts bei Cadsoft im Downloadbereich)

Marian
Autor: TOM (Gast)
Datum: 15.01.2006 17:54

@marian,

ist eine interessante Sache leider konnte ich die ulp nicht finden.
Habe nur weitere Tools gefunden die aber bei meinen PCs abstürzen.
Eines hat funktioniert Eagle Power Tool 4.15, leider kann da nur ein
bmp mit 100x100 Pixel exportiert werden.
Wenn man mehr will braucht man eine License und die ist warscheinlich
unbezahlbar.
Lohnt sich ja auch für den Privatanwender nicht der nur ab und zu ein
BMP auf seine Platine plazieren will.
Bist Du mit dem Name der ulp sicher?????

Tom
Autor: Herbert Wagner (Gast)
Datum: 21.01.2006 13:52

Hi,
ich moechte demnaechst die Methode mit Rosol und Heissluftfoen
ausprobieren, mit der Ulrich und Torsten so gute Erfahrungen gemacht
haben.

Wenn ich es richtig verstehe, ist die Lotpaste (bzw. das Zinn, welches
uebrigbleibt) auf den Leiterbahnen nach dem Verzinnen fest. Reicht
dieses Zinn zum Anloeten der Bauelemente aus, oder wird zusaetzliche
Lotpaste oder Flussmittel benoetigt?

Wenn ich nun einen Microcontroller mit z.B. 160 Pins in 0.6mm Abstand
aufloeten moechte, wie gehe ich weiter vor?

a) Ich loete zwei gegenueberliegende Pins des Chips an und richte ihn
dabei sehr genau aus. Anschliessend ziehe ich mit dem Loetkolben einen
Tropfen Loetzinn ueber saemtliche Pins. Funktioniert dies bei
selbstgefertigten Platinen ohne Loetstoplack?

b) Ich setze den Chip an die richtige Position und schmelze das
Loetzinn mit einem Selbstbauofen (wie in Elektor beschrieben) oder auf
der Herdplatte
(http://www.elk-tronic.de/Services/Kleinserie/Kleinserie.htm).

Sind a) oder b) so im Prizip beide praktikabel? Und, GANZ WICHTIG:
brauche ich nach dem Verzinnen weitere Lotpaste oder Flussmittel? Wenn
ja, trage ich es auf die IC-Pins oder auf die PCB-Pads auf?

Herbert
Autor: Marian (Gast)
Datum: 22.01.2006 14:56
Dateianhang: import-bmp.rar (12,2 KB, 126 Downloads)

@TOM:

hab das packet mal drangehangen, ist schon etwas her, deswegen hab ich
auch keine ahnung mehr, wo ich das her habe. im header steht jedenfalls
ein copyright von cadsoft.

Marian