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Schönen Sonntag, arbeitet jemand von Euch mit der Lötstation ZD 931 von Pollin? Wenn ja, zufrieden? Die Spitzen als Zubehör sind das "Longlifespitzen", innenbeheizt? Danke
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Nimm Ersa oder Weller, da haten die Spitzen wirklich lange und es kommt nicht von ungefähr dass solches Werkzeug in den meisten Werkstätten zu finden ist. Ich halte von den ganzen Bastlerlösungen nichts und werd wohl meine uralte Magnastat mit ins Grab nehmen. bye Frank
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ich bin auch gerade am überlegen ob ich mir die Station von Pollin kaufen soll. Hat sie jemand von euch? Irgendwo habe ich gelesen, dass der Griff sehr heiß wird. Sonst soll sie gut sein. Mit normalen Ersa Lötkolben (30W) war ich bisher am zufriedensten. Leider habe ich schon viele Geräte kaputt gemacht weil die Spitze geerdet ist. (und ja ich weiß dass man den Stecker ziehen soll wenn man an Schaltnetzteilen lötet) Ich hatte auch schon 2 Weller Lötstationen Magnostat, haben aber beide nicht lange gehalten. Mit anderen Temperaturgeregelten Stationen habe ich keine Erfahrung. 40 oder 50 W reichen mir normalerweise. Zur Not habe ich noch eine 150W Lötpistole und nen 80W Kolben. Würde mich auch interessieren ob die von Reichelt oder ELV die 20€ mehr wert ist.
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Hab zu Weihnachten diese hier Geschenkt bekommen http://www.reichelt.de/?SID=25BdOXQ6wQARkAAFQ6E9I6... bin sehr zufrieden damit mein PC Netzteil durfte sie schon kennenlernen :) MFG Hellsing
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ich hab die ZD931 von Pollin (Hersteller:Zhongdi) http://www.china-zhongdi.com/zd-931.htm ist übrigens baugleich mit der EP 5 von Reichelt (Vermarkter: Fixpoint?) Bei Reichelt gibt es übrigens ein preiswertes Set an Lötspitzen zu dem Teil --> "SPITZE EP5-SET 4-teiliges Spitzenset für LÖTSTATION EP 5"] Bei ebay gibts auch in diversen Shops ersatzteile dazu, z.B. Benutzer "hpspaeth" Mit Überhitzung hab ich bisher noch nichts gemerkt: Weder bei Bleilot (350 Grad) noch jetzt bei 380 Grad. Ich bin aber nur Gelegenheits-Löter, und mehr als 3-4 Stunden hatte ich die Lötstation bisher am Stück nicht an (allerdings schalte ich die auch aus, wenn ich mal überschaubare Zeit nicht am Platz bin).
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@DerLöter falls es noch interessiert: Die Spitzen sind innenbeheizt. Ich kann die Lötstation von Pollin guten Gewissen weiter empfehlen.
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Wir arbeiten im Geschäft ausschließlich mit Weller. Viele seit 30 Jahren ohne Ausfall im Einsatz. Wie kriegt man denn 'ne Magnastat kaputt? Was ist denn da kaputtgegangen?
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In der Magnastat ist so ein Teil drin, dass sich im Betrieb anhört, wie ein Relais, evtl. Bimetall-Kontakt? Jedenfalls war das Teil irgendwann im Eimer mit der Konsequenz, dass der Kolben nicht mehr heizte. Konnte aber selbt repariert werden.
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Was du meinst ist der Namensgeber des Teils: der Magnet. Das ist ja das geniale dran, die Temperaturregelung erfolgt über den Curie-Punkt ( Temperatur) des Magneten an der Lötspitze. Deshalb können mit ein- und demselben Kolben Spitzen mit verschiedenen Temperaturen verwendet werden.
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@wegstabenverbuchsler danke ich werds wohl mal mit dem Ding versuchen. Ist immerhin 30€ billiger als die EP50 @Sonic ich habe 2 Lötkolben durchgebrochen. Da sind doch 3 Schrauben am Plastikgriff, die sind ausgerissen als ich zu fest gedrückt habe. (ist aber eher mein Fehler - ich habe bei sowas kein Gefühl) Ist die ZD-931 machanisch stabil?
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"die sind ausgerissen als ich zu fest gedrückt habe" Yesses. Sind die "neuen" Dinger so empfindlich oder lötest du damit Dachrinnen? Mein WTCP-50 nähert sich jetzt der Vollendung seines 3. Jahrzehnts. Ein paar mal hatte sich der Schalter verklemmt (bischen schüttelt, aber eben nicht auf den Tisch hauen), aber das war's auch schon.
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@A.K. ich sagte doch es ist mein Fehler, ich mache fast alles kaputt was ich angreife. Ersa habe ich aber auch schon durchgebrochen. Wie ist das eigentlich beim Magnastat wenn man bleifrei lötet und dann wieder ne Reperatur macht. Muss man da immer die Lötspitze wechseln?
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>Ist die ZD-931 machanisch stabil
eher weniger als Ersa und Weller. Ist eben Made in China. Als
Grobmotriker sollteste vielleicht mit ner Klempner-Lötlampe arbeiten
;-)
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Sonic wrote: > Wir arbeiten im Geschäft ausschließlich mit Weller. Viele seit 30 Jahren > ohne Ausfall im Einsatz. Wie kriegt man denn 'ne Magnastat kaputt? Was > ist denn da kaputtgegangen? Ich habe letztens mal den Weller-Vertreter bei uns gehabt. Wir haben die WTCP-S ständig im Einsatz und ich würde sagen, alle 2 Jahre kann man diesen Kontakt tauschen. Das wurde mir vom Vertreter auch bestätigt. Dieser Kontakt schaltet ständig an/aus. Die TCP-Technik von Weller gilt aber allgemein als "unzerstörbar". Die Lötkolben leisten uns einen prima Dienst. Gelegentliche "Wartungen" (Lötspitzen, Magnetschalter) sind da vertretbar. PS: Wer sucht noch eine ERSA RDS80, 2-3 Monate alt, wenig benutzt, div. Lötspitzen ?
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Aha, dachte ich mir doch, dass es der Kontakt war. Die Magnastat ist bei uns auch für (vor-Ort) Servicezwecke eingesetzt (Kraftwerk). Ich arbeite in einer Reparaturabteilung, wir haben die WMD1D (µC-Gesteuert). Mit der habe ich aber noch keine Langzeiterfahrung. Die SW ist beim Gebrauch des Heißluftpencil schon ein paarmal abgeschmiert, aber sonst noch keine Ausfälle (4 Stationen, 8h täglich).
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Ein wenig gegoogelt und hier auch etwas zum Thema http://www.loetstelle.net/forum/viewtopic.php?t=163 Hat eigentlich jemand eine Weller WHS 40 (das preiswerte Teil)?
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habe nen ersa kolben für 20 euro (15W). Damit löte ich eigentlich alles im Mikrocontrollerbereich und bin sehr zufrieden!
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Ich krame mal diesen steinalten Thread wieder aus. Meine aktuelle Erfahrung mit dem ZD-931: Im November 2008 gekauft; Da China-Modell hatte ich vorsorglich 10 (!) Lötspitzen und einen Ersatzlötkolben gekauft. So sollte mir ja für die nächsten Jahre nix passieren. Dachte ich zumindest. Im Januar 2009 hatte ich dann erstmalig eine grössere Lötaktion, wo ich eine 160x100mm Streifenrasterplatine mit Dipschalter und Steckern bestückt habe. Insgesamt waren es gut 400-500 Lötpunkte und mehrere Stunden Arbeit (wenn auch mit Pausen). Ein paar Tage später wollte ich die Lötspitze wechseln, aber diese war total stramm auf dem Lötkolben und die weisse Beschichtung der Spitze löste sich schon ab, weil ich so viel Kraft brauchte. Irgendwann sah der Lötkolben unmöglich aus und die Lötspitze war immer noch drauf, aber dafür "krumm". Also musste der Ersatzlötkolben an die Station dran. Dieser hatte es nun bei kleineren Lötarbeiten gut gearbeitet und auch die Spitzen liessen sich wunderbar tauschen. Gestern abend (Also Anfang März 2009), gibt die Lötstation nach 2 Stunden Arbeit (auch mit Pausen) auf und die Temperatur der Lötspitze geht von 300 Grad runter bis auf 25 Grad. Ich mache die Lötstation aus und mache eine Sichtprüfung des Lötkolbens und den Steckern. Alles soweit in Ordnung. Beim Einschalten der Lötstation geht das Display nicht mehr an. Die Sicherung habe ich überprüft und ist in Ordnung. Fazit: Das Ding geht nun nach Pollin zurück :-( Was mich am meissten ärgert ist dass ich gestern in meiner wenigen Freizeit nicht mehr weitermachen konnte und ich befürchte das eine Reparatur lange dauern wird. Also muss Ersatz her ... Aber diesmal möglichst nicht aus China Gruß, Daniel PS: Ich würde auch gerne erfahren ob ich nur ein Montagsmodell erwischt hab und das Gerät bei anderen durchweg gut laufen oder ob andere Leute ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
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kann mir jemand sagen ob der Lötkolben ein 24V Lötkolben ist? Bei der Pollin Seiet steht nur was von 48 Watt aber keine Spannung. Dann könnte ich den nämlich für eine Selbstbaulötstation verwenden. Und ist das Kabel einigermaßen flexibel?
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Der Kolben für die ZD 931 ist ein 24-V Kolben mit Thermoelement als Temperaturfühler. An meiner selbstgebauten Station mit atmega8 war er ganz prima. Seine Werte im Temperaturregelkreis (2-Pkt-Regler) sind sehr gut, besser als die Werte meines 60-W-ERSA-Vergleichskolbens, der zeigt vor Allem beim Hochheizen starkes Überschwingen am Zweipunkt-Regelkreis. Ein erster Kolben hat nur ein halbes Jahr gehalten, dann war die Heizpatrone defekt. Der zweite ist schon etwa 2 Jahre in Betrieb. Bei seinem Preis kann man wohl nicht mehr erwarten/fordern.
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>..war er ganz prima
hoppla, muss heißen , ...arbeitet er ganz prima
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hey peter, hast du noch paar infos zu deiner selbstbau station? thermoelement bedeutet, das das einem eine Spannung in Abhängigkeit der Temperatur zurückliefert? Gibt es da irgendwie eine Formel zu? Die Auswertung/Umrechnung in eine Temperatur macht mir noch bischen Sorgen bzw. ist das bisher der Punkt bei meinen Vorüberlegungen wo ich noch nich so recht weiß wie ich den angehen soll :/ Oder muss man das einmal experimentell ermitteln 0V = 25°, 1,5V = 50° 2V = 100°C z.B. indem man die Kennlinie aufnimmt? Bin für Tips dankbar
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ich habe die ZD-917 löt und entlötstation der lötkolben verrichtet gute dienste die pumpe zum entlöten ist brauchbar, nur der entlötkolben verstopft zu gerne ... angenehm ist das wieder freimachen nicht. temp auf max und solange drin rumstochern bis es wieder geht. aber für das geld bekommt man diese kombination halt nicht besser ... arbeiten würde ich damit nicht unbedingt. fürs hobby ists aber mehr als ausreichend
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Also irgendwie klappt das mit dem Lötkolben bei mir nicht. Ich habe mir da so einen 5€ Ersatzlötkolben bestellt, und ich bin auf folgende Pinbelegung gekommen. 1 = weiß = Thermoelement 2 = rot = heizen 3 = blau = heizen 4 = schwarz = Thermoelement Nur komischerweise ist der Widerstand zwischen rot und blau nur 2,8Ohm...bischen wenig für einen 48W Lötkolben. Außerdem wird nur der Griff heiß wenn ich da Spannung draufgebe. Ist mein Lötkolben im Arsch? Außerdem habe ich da noch ein 5.tes Grün-gelbes Kabel. Ist das irgendwie ein Massekabel? Das ist einfach außen an den Lötkolben angelötet?
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oha, ich glaub pin 1+4 ist das heizelement. ^^ zumindest steigt da der widerstand enn ich ein feuerzeug dranhalte
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funky schrieb: > oha, ich glaub pin 1+4 ist das heizelement. ^^ > zumindest steigt da der widerstand enn ich ein feuerzeug dranhalte Richtig ;-). Ich habe auch gerade diesen 5EUR-Kolben angetestet. Und ebenfalls erstmal den Griff beheizt ,-). Die Belegung ist folgendermaßen: weiß-schwarz: Heizung rot: Thermoelement + blau: Thermoelement - Das Thermoelement hat einen sehr geringen Widerstand, der sich aber wohl durch Erwärmung nicht sonderlich ändert (man misst ja die Spannung, die es abgibt...). Wenn man da dann ordentlich Strom draufgibt, brutzelt man nur die Kabel im Griff etwas, deshalb wird der auch so warm. Dabei ist aber nix kaputtgegangen. Der Kolben arbeitet jetzt tadellos (mit anderem Stecker) an einer Station, die eingetlich für ERSA-Lötkolben gedacht ist. Gruß, Stefan
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jo, mein anderer Kolben war leider nicht mehr zu retten :/ Hatte da doch etwas zu viel draufgepowert :D hast Du schon eine Ahnung wie du das Thermoelement auswertest? Oder bastelst du da nix eigenes für den Lötkolben? Sonst bleibt mir ja nix anders, als den Kolben mal in Eiswasser/kochendem Wasser zu messen, um eine Kennlinie zu erhalten, oder?
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funky schrieb: > hast Du schon eine Ahnung wie du das Thermoelement auswertest? Oder > bastelst du da nix eigenes für den Lötkolben? > > Sonst bleibt mir ja nix anders, als den Kolben mal in > Eiswasser/kochendem Wasser zu messen, um eine Kennlinie zu erhalten, > oder? Ne, ich habe den an einer alten Lötstation, die ursprünglich für Ersa-Kolben gemacht wurde. Ich hab da nix weiter eingestellt. Die (analoge) Regelung funktioniert gefühlt genau so gut wie mit dem Ersa-Kolben, die Beschriftung auf dem Temperatur-Poti stimmt ebenso einigermaßen (Schmelzpunkt für Lötzinn ist bei etwa der selben Einstellung). Genaueres hab ich aber nicht gemessen. Ich würde mich für eine Auswertung per uC und Berechnung der Temperatur aus der Thermoelement-Spannung an die DIY-Lötstation halten. Nimm dort einfach die Schaltung und den Software-Korrekturfaktor für den Ersa-Kolben, und es sollte einigermaßen passen: http://www.stegem.de/Elektronik/Loetkolben/index.htm Gruß, Stefan
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Daniel Flinkmann schrieb: > PS: Ich würde auch gerne erfahren ob ich nur ein Montagsmodell erwischt > hab und das Gerät bei anderen durchweg gut laufen oder ob andere Leute > ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ich habe mir auch vor kurzem eine ZD-931 von Pollin gekauft. An sich wäre ich mit dem Teil zufrieden - die Lötstation tut ihren Dienst. Allerdings gehen bei mir die Lötkolben reihenweise kaputt. Der erste hat genau einmal(!) funktioniert, beim nächsten Anschalten wurde der nicht mehr warm. Der zweite Lötkolben hat immerhin zwei Wochen lang gehalten (ich löte zur Zeit so 1h pro Tag) und heizt nun auch nicht mehr. Das sieht mir danach aus, dass auch ein dritter Lötkolben ebenso wie ein vierter und fünfter wohl nach kurzer Zeit das Zeitliche segnen werden. Daher habe ich mich dazu entschlossen, bei Pollin eine Rückabwicklung der Kaufvertrages zu fordern. Ich habe nun als zwei neue Kandidaten für Lötstationen die Weller WHS 40D und die Ersa RDS80 ausgemacht (Temperaturanzeige ist bei mir Pflicht, Preisspanne bis 150€, kein China-Gerät mehr). Die Ersa scheint wegen ihrer etwas höheren Leistung etwas universeller nutzbar zu sein. Kann hier jemand über seine Erfahrungen mit einer der beiden (oder beiden) Stationen berichten? Insbesondere Informationen zu Haltbarkeit von Lötkolben und Lötspitzen bzw. deren Wechsel wären interessant. Welcher Lötkolben ist handlicher? Gibt es an einer der beiden Stationen handfeste Nachteile?
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Michael S. schrieb: > nutzbar zu sein. Kann hier jemand über seine Erfahrungen mit einer der > beiden (oder beiden) Stationen berichten? Insbesondere Informationen zu > Haltbarkeit von Lötkolben und Lötspitzen bzw. deren Wechsel wären > interessant. Welcher Lötkolben ist handlicher? Gibt es an einer der > beiden Stationen handfeste Nachteile? Ich hab privat nur die RDS80 (vor 1 Jahr beim C für <100€ gekauft). Nachteile: - relativ starres Kabel am Kolben - Lötspitzen verhältnismäßig teuer (ab ca. 6€) Vorteile: - mit 80W ausreichend Leistungsreserven - einfache Handhabung - große Auswahl an Lötspitzen - Temperaturwechsel auf Knopfdruck (3 Temp. programmierbar) - einfacher Spitzenwechsel (Feder aushängen - alte Sp. runter - neue Sp. drauf - Feder einhängen)
Datum:
@ Michael S. (msk):
Tausch noch mal um! Ich habe die ZD-917 und die funktioniert nach
einem Umtausch bei Pollin einwandfrei. Kauf gleich noch ein paar
Ersatzkolben dazu (bei dem Preis), wer wechselt denn heutzutage
noch die Spitzen?
> (Temperaturanzeige ist bei mir Pflicht, ...
Die geht in der Regel eh nach dem Mond, auch bei teureren Geräten.
Da muss man sich dran gewöhnen.
Datum:
@Guido: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Austausch der Station das Problem beheben soll. Einen Lötkolben habe ich schon ausgetauscht, jetzt habe ich den dritten rangeschraubt. Ich habe in die Haltbarkeit des Geräts generell kein Vertrauen mehr. Das sieht mir zu sehr nach systematischem Problem bei den Lötkolben aus. Vor allem, weil die Kolben nicht während des Betriebs kaputtgehen, sondern nach dem Abschalten und erneutem Einschalten später nicht wieder heizen. Also gehen die entweder während der Abkühlphase kaputt oder beim Einschalten. Und ein Lager voll mit Ersatzlötkolben will ich mir auch nicht anlegen (auch wenn die sehr günstig sind). :) @Magnus: Danke für Deine ausführliche Beschreibung. Das Kabel der ZD-931 ist auch relativ starr, aber damit komme ich gut zurecht. Die teuren Lötspitzen sind ein Nachteil, aber ich habe gerade gesehen, dass es bei der Weller WHS 40(D) nur ein extrem eingeschränktes Angebot an Lötspitzen gibt (3,5 mm, 2 mm und 0,4 mm). Damit ist die eigentlich schon aus dem Rennen. Backen die Spitzen eigentlich am Kolben nach einer Weile auch so fest wie bei der ZD-931? Nach einer Woche Nutzung schon habe ich da die Spitze kaum noch abbekommen und die Beschichtung des Kolbens hat sich auch mit abgelöst. :( Wird der Griff der Ersa nach einer Weile warm? Irgendwo hatte das mal einer bemängelt, soll aber angeblich nur die alten Geräte betreffen... Bei welchem C gibt es die Station eigentlich für weniger als 100€?
Datum:
Michael S. schrieb: > Backen die Spitzen eigentlich am Kolben nach einer Weile auch so fest > wie bei der ZD-931? Nach einer Woche Nutzung schon habe ich da die > Spitze kaum noch abbekommen und die Beschichtung des Kolbens hat sich > auch mit abgelöst. :( Ich habe die ZD-931 noch nie aus der Nähe gesehen, kann aber von der RDS80 in der Hinsicht nichts Negatives berichten. > Wird der Griff der Ersa nach einer Weile warm? Irgendwo hatte das mal > einer bemängelt, soll aber angeblich nur die alten Geräte betreffen... Hmmm.... müsste ich auch erst ausprobieren, da ich den Kolben selten länger als 45Min. in Betrieb habe. Außerdem fahre ich die Temperatur in längeren Pausen einfach auf 150°C runter. Wenn ich mich nicht irre, kann die Station das auch automatisch. > Bei welchem C gibt es die Station eigentlich für weniger als 100€? Das war mal ein Sonderangebot beim großen C. Die Station gabs damals (Januar 2008) für läppische 99€. Ich hab den Kauf bis jetzt nicht bereut ;o)
Datum:
Magnus Müller schrieb: > Das war mal ein Sonderangebot beim großen C. Die Station gabs damals > (Januar 2008) für läppische 99€. Ich hab den Kauf bis jetzt nicht bereut > ;o) Ach Mist. Ich dachte, ich bekomme sie günstiger als bei Angelika. ;) Naja, ich denke, die RDS80 wird wohl bald mein sein. Danke nochmal für Deine Infos!
Datum:
> Das sieht mir zu sehr nach systematischem Problem bei den Lötkolben aus.
Mir sieht das nach einem einfachen Fehler der Station aus. Die Station
hat eine defekte Regelung und versorgt die Kolben beim Ein- oder
Ausschalten mit zu viel Spannung.
Bei einem systematischem Problem bei den Lötkolben wäre die Foren
allerorten voll mit Geschichten über defekte Kolben, da diese Station in
großen Stückzahlen verkauft wurde. Sind sie aber nicht.
Datum:
Michael S. schrieb: > Ich habe nun als zwei neue Kandidaten für Lötstationen die Weller WHS > 40D und die Ersa RDS80 ausgemacht (Temperaturanzeige ist bei mir > Pflicht, Preisspanne bis 150€, kein China-Gerät mehr). Ich kann nichts zu der WHS 40D sagen, aber ich habe mir "damals" dann als Ersatzstation die RDS80 von Ersa geholt. Ich hatte grob 150 Euro dafür bezahlt und bin sehr zufrieden. Das Kabel zum Kolben ist in der Tat etwas steif und mir wäre ein fester Lötkolbenhalter am Gerät lieber, aber das sind beides Luxusprobleme. Viele Grüße, Daniel
Datum:
3-2-1 Keins schrieb: >> Das sieht mir zu sehr nach systematischem Problem bei den Lötkolben aus. > > Mir sieht das nach einem einfachen Fehler der Station aus. Die Station > hat eine defekte Regelung und versorgt die Kolben beim Ein- oder > Ausschalten mit zu viel Spannung. > > Bei einem systematischem Problem bei den Lötkolben wäre die Foren > allerorten voll mit Geschichten über defekte Kolben, da diese Station in > großen Stückzahlen verkauft wurde. Sind sie aber nicht. Berichte über defekte Lötkolben bei der ZD-931 habe ich schon mehrere in anderen Foren gelesen. Siehe den Erfahrungsbericht hier in diesem Thread von Daniel Flinkmann oder auch hier: Beitrag "Erfahrungen Lötstation << STATION EP 5>> (Reichelt)" (vorletzter Beitrag) Beitrag "Steuerung für ZD-931-Lötkolben" So viel liest man ja in den Foren auch nicht von dieser Station und ich weiß auch nicht, wie viel die Leute da gelötet haben. Ist aber auch egal. Ich habe keine Lust, da jetzt nach einem Fehler zu suchen und darauf zu hoffen, dass es doch nur Zufall und kein Serienfehler ist. Mein Vertrauen in China-Geräte in diesem Bereich ist mittlerweile komplett weg (nachdem auch ein günstiges Multimeter von Anfang an kaputt war).
Datum:
Weller WHS 40D habe ich und bin damit auch sehr zufrieden! Heizt schnell auf und die Temperatur ist auch gut einzustellen. Mit der richtigen Spitze (austauschbar!) lassen sich auch SMD-Bauteile usw. gut löten.
Datum:
munsa schrieb: > Weller WHS 40D habe ich und bin damit auch sehr zufrieden! Heizt schnell > auf und die Temperatur ist auch gut einzustellen. Mit der richtigen > Spitze (austauschbar!) lassen sich auch SMD-Bauteile usw. gut löten. Du nimmst da sicher die 0,4 mm-Spitze, oder? Gibt es für die Station wirklich nur 4 verschiedene Spitzen, so wie in der Bedienungsanleitung beschrieben?
Datum:
> 0,4 mm-Spitze
"Size does matter"! Auch bei SMD. Große Spitzen, Leute. SMD lötet man
mit der größten Spitzen mit denen man an das Bauteil und den Pad kommt,
ohne dass man in der Nachbarschaft was verkokeln. Das bedeutet im
Normalfall die Breite der Spitze etwa 80 bis 100% (wer wenig zittert)
der Padbreite wählen, damit die Platine drumherum nichts abbekommt.
Man macht das deshalb, damit man Pad und Bauteil schnell und anständig
heiß bekommt.
Hingegen wählt man Lötzinn mit kleinem Durchmesser, da es sich besser
dosieren lässt.
Für vielpolige ICs nimmt man noch größere Spitzen und zieht / rollt
damit einen Ball geschmolzenen Lötzinns schnell über eine Pinreihe. Wer
dabei ein gutes Gefühl haben will nimmt eine Hufeisen-Spitze. Eine
normale Meißelspitze tut's auch.
Der Trick beim SMD-Löten von Hand ist nicht die Spitze, sondern
Flussmittel. Flussmittel auf die Pads und Anschlüsse, Flussmittel,
Flussmittel und nochmal Flussmittel.
Datum:
Also ich habe gerade mal nachgeschaut, habe meine ZD-931 + 1 Ersatzkolben seit Ende 2004, und seit dem fast jede Woche für ein paar Stunden in Betrieb. Das einzige Problem, was ich bisher hatte, war die graue Display-Abdeckung. Da hatte sich teilweise die Verklebung gelöst, als die Station mal ein paar Tage sehr kalt gestanden hatte. Aber das war mit wieder andrücken erledigt. Möglicherweise ist die Qualität heute nicht mehr die gleiche wie 2004.
Datum:
So, ich habe jetzt die Ersa RDS 80 und gleich mal eine Frage dazu: Was nutzen die Besitzer einer solchen Station (oder einer Ersa-Station mit Lötspitzen der Serie 832 und 842) für eine Spitze für 2,54 mm-Raster? Die mitgelieferte 2,2 mm meißelförmige Spitze (842CD) finde ich sehr unhandlich, man kommt kaum vernünftig an die Lötstellen ran. Interessanter scheint mir die 1 mm bleistiftförmige Spitze der 842er Reihe (842BD) zu sein. Hat da jemand Erfahrung damit oder ist das nur Gewöhnungssache? Die mitgelieferte Spitze der ZD-931 (N1-2) fand ich jedenfalls für meine Löterei ganz passend. Die 842BD scheint mir da noch am nächsten heranzukommen... Was mich ein wenig an der RDS 80 erschrocken hat, ist die Steckerbefestigung des Lötkolbenkabels an der Station. Das war bei der ZD-931 eine solide Sache mit Überwurfmutter zum Festschrauben, bei der RDS 80 ist das nur eine sehr wackelige Plastikbuchse ohne weitere Arretierung...
Datum:
> Was mich ein wenig an der RDS 80 erschrocken hat, ist die > Steckerbefestigung des Lötkolbenkabels an der Station. He, du hast jetzt "Marke". Da du dich vorher so über "China-Geräte" ausgekotzt hast, freu dich an der Spitzenqualität deiner "Marke".
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3-2-1 Keins schrieb: > He, du hast jetzt "Marke". Da du dich vorher so über "China-Geräte" > ausgekotzt hast, freu dich an der Spitzenqualität deiner "Marke". Das vorherige China-Gerät konnte leider noch nicht mal die Grundfunktion über eine längere Zeit als knapp zwei Wochen ohne Lötkolbenwechsel sicherstellen. Da ist der billig gemachte Stecker eher ein Luxus-Problem.
Datum:
hi, ich habe mal vor langen zeit das model zd-929c geholt bei pollin,bis jetzt läuft die lötstation tadellos,leider suche ih aber vergeblich nach ersatzt spitzen da keine weiteren angaben drüber, die sehen aus wie die für zd-931,wenn einer mal vielleicht paar fotos posten könnte,könnte ih vielleicht besser erkennen ob ih die auch nemmen kann... mfg miro
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Ruf doch einfach bei Pollin an, die können Dich dort gut beraten und manchmal empfehlen Sie dir, die Teile einfach zum Testen zu bestellen und wenns nicht passt schickst Du die Teile zurück.
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Pollin bietet sie leider nicht mehr an, das ist ja das Problem. Weiter helfen konnten sie mir auch nicht. mfg miro
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Mirek D. (intercop) wrote > ich habe mal vor langen zeit das model zd-929c geholt bei pollin,bis > jetzt läuft die lötstation tadellos,leider suche ih aber vergeblich nach > ersatzt spitzen .. > Pollin bietet sie leider nicht mehr an, das ist ja das Problem. Weiter > helfen konnten sie mir auch nicht. Das sind dann eben die Nachteile die sich ergeben wenn man statt einer Ersa oder Weller lieber auf noname Stationen/Lötkolben setzt. Darum lieber ein wenig Geld mehr aufwenden und etwas von den beiden großen Marken (Weller, Ersa) erwerben. Auf lange Sicht gesehen fährt man damit wie man hier exemplarisch demonstriert bekommt einfach besser.
Datum:
@ Mirek D. (intercop): Keine Photos, aber mal ein paar Maße: bei der ZD-917 (für die Pollin und andere Zubehör anbieten) haben die Spitzen zum Heizkörper hin einen Außendurchmesser von 3,75 mm, einen Innendurchmesser für den Temperaturfühler von 2,5 mm. Die Länge vom Heizelement bis zur verdickten Spitze beträgt ca 26 mm. Sieht eigentlich bei der ZD-929 ganz ähnlich aus. Mess mal nach! @ Dummschwätzer(Gast): einfach mal die Klappe halten. es war eine konkrete Frage! Gruß, Guido
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@Mirek: "Vergeblich" gesucht ? Was hast Du denn schon versucht? Also ich probiere mal google und gebe folgendes ein: zd-929c Erster Link: http://www.myvolt.de/index.php?cat=KAT109&product=... und der hat schon Ersatzspitzen. Das war echt nicht schwer.
Datum:
Junks ich danke euch, ihr habt mich glücklich gemacht :-) leider war ich bei google nicht so erfolgreich wie du daniel,bekamm immer entweder irgendwelche ausländische seiten oder seiten wo man sich nicht sicher war und müll wolte ich nicht bestellen, danke ... @egal (gast) wenn du dir die preise der schönen keramikspitzten anguckst, dann ist es quali, meine hält schon so lange und ich bin glücklich mit meine station, da sie auch für linkshänder ist.
Datum:
Hi, Ersatzspitzen kannst Du bei Angelika - ach nein, wurde ja an die Schweizer verkauft... also bei Reichelt (nicht mehr Angelika) kaufen. Dort gibt es Ersatzspitzen zwischen 1,39 und 3,49 Euronen.
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Hallo Pollin hat doch die Lötspitzen, die du suchst! BEST.NR. 840058,840056,840055,840073 Die passen 100%, hab die gleiche Lötstation. mfg
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Hallo Leute, hat schon jemand versucht den Ersatz-Lötkolben ZD-415 der ZD-917 an der ZD-931 anzuschließen? Passt der Stecker bzw. die Belegung?
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Airbyte schrieb: > Hallo > > Pollin hat doch die Lötspitzen, die du suchst! > > BEST.NR. 840058,840056,840055,840073 > > Die passen 100%, hab die gleiche Lötstation. > > > mfg sind das die zum aufstecken? die vollen kann ich nicht benutzen, brauche für meine station die zum draufstecken....
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Hab versucht den Ersatz-Lötkolben ZD-415 der ZD-917 an der ZD-931 anzuschließen. Der Kolben heizt sich auf, aber die Temperaturregelung funktioniert nicht. Die Anzeige steigt über 450°, es blickt eine Errormeldung und die Lötstation beginnt zu piepsen. Offensichtlich sind die Temperaturfühler verschieden oder anders gepolt.. Der Originalkolben funktionierte nach diesem Versuch noch, also die Lötstation dürfte nicht darunter gelitten haben...
Datum:
Hallo alle zusammen! Habe ein kleines Problem mit der Lötstation ZD-931. Seit gestern heizt sich der Lötkolben nicht mehr auf, die Station brummt jedoch noch und zeigt auch "heat" an. Hatte jemend mal so ein Problem? Denke ein neuer Lötkolben solle die Lösung sein. Will halt nicht jetzt den Kolben bestellen und dann merken das doch die ganze Station defekt ist. Gruß Christian
Datum:
Christian schrieb: > Hatte jemend mal so ein Problem? Denke ein neuer Lötkolben solle die > Lösung sein. Ja. Am besten ist, Du kaufst ein paar auf Vorrat, denn mir ist das recht häufig mit der Station passiert.
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Christian schrieb: > Denke ein neuer Lötkolben solle die > Lösung sein. Ja, so ist es. Ich habe sowieso 2 Lötkolben mit verschiedenen Spitzen, da kann ich schneller wechseln.
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Man braucht nicht gleich einen neuen Loetkolben - es gibt das Heizelement auch extra. Gruesse Marvin
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Marvin S. schrieb: > Man braucht nicht gleich einen neuen Loetkolben - es gibt das > Heizelement auch extra. > > Gruesse > > Marvin Welche Bestellnummer hat das Heizelement?
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Hallo Christian, Ich hab die SD-912 und bei mir ist auch mehrmals der Lötkolben (Heizelement) kaputt gegangen. Ich hab mir mal die Heizspannung mit dem Scope angeschaut und gesehen das dort extreme Überspannungspeaks auftreten. Als erstes hab ich versucht durch Z-Dioden (30V) die Peaks zu unterdrücken. Leider haben sich die Dioden in Rauch aufgelöst. Als zweites hab ich einen Elko parallel zum Lötkolben emtfernt. Seit dem ist mit der Überspannung schluß. Das Design scheint nicht so toll zu sein. Gruß BerndB
Datum:
BerndB schrieb: > Ich hab mir mal die Heizspannung mit dem Scope angeschaut und gesehen > das dort extreme Überspannungspeaks auftreten. Wann ist das passiert? Beim An- oder Abschalten? Bei mir war das Fehlerbild immer so, dass die Lötkolben nie während des Betriebs kaputtgegangen sind, sondern nach dem Anschalten nicht mehr heizten. Nach dem dritten oder vierten Lötkolben innerhalb von zwei Monaten ist die ganze Station dann wieder zurück zum Händler gegangen...
Datum:
Hallo Gastino, Soweit ich mich erinnere traten die Spannungsspitzen immer auf wenn die Regelung den Lötkolben abschaltete. Fehlerbild war dann genauso wie bei dir. Nach dem Einschalten der Station heizte der Kolben nicht mehr. Hasst Du vom Händler eine neue Station erhalten ? War das Problem dann behoben ? Gruß BerndB
Datum:
Ich habe die Station zurückgeschickt und vom Händler das Geld zurückbekommen. War sehr kulant. Ich habe mir dann eine andere Lötstation gekauft, weil ich nicht mehr viel Vertrauen zu den Geräten dieser Baureihe hatte. Deine Messungen scheinen das schlechte Gefühl zu bestätigen.
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Das Problem mit den ausfällen bei den Lötkolben scheint ja leider keine seltenheit zu sein. wollte mir auch so eine station zulegen aberich denke da bleibe ich besser bei meinem ERSA Multitip 25 bleiben....
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BerndB schrieb: > Als zweites hab ich einen Elko parallel zum Lötkolben emtfernt. Seit dem > ist mit der Überspannung schluß. Ich habe die Station EP5(scheint das gleiche wie ZD-931 zu sein) gekauft. Mit Funktionalität bin ich begeistert. Heute habe ich bei Pollin zwei Ersatz-Lötkolben gekauft. Der Preis pro Stück 4.95€ (Artikel 94-840059). Trotzdem möchte ich genau wissen was du gemacht hast und ob das du weiter als Erfolg bezeichnet kannst...
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Hallo skorpionx, Der Lötkolben von meiner ZD-931 funktioniert immer noch. Durch den fehlenden Kondensator ist die Station etwas lauter geworden (brummen) wenn der Kolben geheizt wird. Gruß BerndB
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Hallo Bernd, das klingt ja interessant, was du gemacht hast. Ich habe die Station auch, und mittlerweile den dritten Kolben in Betrieb. Und das gefällt mir gar nicht ;) . Bei der Fehlerbeschreibung mit den Spannungsspitzen hätte ich aus dem Bauch raus erstmal dazu tendiert einen Elko dazu zu packen, anstatt einen zu entfernen. Kannst du irgendwie erklären, warum die Spitzen bei dir dann weg waren? Und warum sind bei dir die Z-Dioden abgeraucht? Zu kleiner Vorwiderstand oder waren die Spannungsspitzen einfach zu lang? Kannst du vielleicht mal Screenshots von deinem Scope posten? Sorry wegen der ganzen Fragen... werde mich auch demnächst daran machen meine Station zu reparieren, da möchte ich einfach sicher sein bei dem, was ich tu ;) ... Gruß, Joachim
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Hi! Hätt noch eine von Reichelt die nimmer heizt... Wenn sie jemand zum ausschlachten braucht einfach PM, das Teil liegt bei mir nur rum, bin wieder auf Weller umgestiegen!;) Gruß, Sven
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Ich hab die Pollin Lötstation auch. Wie Wegstaben Verbuchsler bin ich auch nur Gelegenheitslöter; für meine Bedürfnisse ist die Station absolut ausreichend; für professionelle oder betriebliche Zwecke würde ich mir aber wohl ne andere holen. Ich jedenfalls bin zufrieden.
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Joachim A. schrieb: > ei der Fehlerbeschreibung mit den Spannungsspitzen > hätte ich aus dem Bauch raus erstmal dazu tendiert einen Elko dazu zu > packen, anstatt einen zu entfernen. Kannst du irgendwie erklären Ich würde auch dazu (intuitiv...) tendieren. Interessant wäre wie der Kolben angesteuert wird. Triac? Ist das ein zwei Punktregler (Ein, Aus) oder sind das Impulse mit "Breite" Regelung? Liegt die Ursache in der kapazitiven Belastung wenn Elko da ist?...
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Moin, also kann ja sein, daß ich mich akut täusche, aber wenn du ne kapazitive Belastung (den besagten Elko) drin hast, dann kriegst du doch eigentlich eher Strom- anstatt Spannungsspitzen da rein, oder? Und diese Stromspitzen würden dann ja auch nur den Elko treffen, und nicht den Kolben... Zur Ansteuerung: ich hab leider (noch) keine Ahnung. Ich weiß leider noch nichtmal, ob der Kolben mit AC oder DC befeuert wird (ich fänd DC ja besser ;) ...). Zu dem Regler: hier war öffters schon von nem 2-Punkt-Regler die Rede. Das glaube ich auch, weil man nen halbwegs gut parametrierten PI-Regler kaum so zum Über- und Unterschwingen bringen kann, wie es die Temperatur bei der Station tut. Außerdem kann man bei dem Preis wohl kaum erwartet, daß sich da ein Fachmann für Regelungstechnik drangesetzt hat ;) ... Ich bin leider z.Z. noch mit einem Wohnungswechsel beschäftigt. Wenn ich Zeit finde kann ich mein Scope ja mal an den Pins vom Kolben hängen und mir das Einschalt-, Ausschalt- und Regelverhalten angucken. Würde dann Screenshots zur allgemeinen Diskussion posten. Aber auch nur, wenn Bernd die nicht zufällig noch rumfliegen hat. Macht ja keinen Sinn die gleiche Arbeit x-mal zu machen... Gruß
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Hallo zusammen, ich habe damals als ich mich mit dem Lötkolben beschäftigt habe von der Aktion keine Bilder oder Scopeaufzeichnungen gemacht. Ich hatte mich halt mal wieder über einen defekten Kolben geärgert und schnell mal nach Abhilfe gesucht. So weit ich mich erinnern kann ist ein 24V Trafo verbaut. Die 24V werden entsprechend der Regelung sekundär seitig ein- und ausgeschaltet. Wenn ich heute Abend etwas Zeit finde baue ich die Station nochmal auseinander und stelle hier noch ein paar Fotos ein. Daraus kann man dann den Schaltplan rekonstruieren. Gruß BerndB
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Angehängte Dateien:Hallo, anbei je ein Bild von der Ober und Unterseite der Steuerplatine. Belegung der Stecker: Stecker rechts oben (Kabel blau und braun): Zuleitung vom Trafo. Stecker rechts unten: Steuerleitung. Stecker links: Zur Heizung vom Kolben. Folgende Punkte habe ich geändert. 1) C1 entfernt. 2) Mosfet Kühlkörper getauscht gegen größeren (sieht recht wild aus). Der schwarze Draht ersetzt die Leiterbahn unter dem Kühlkörper. 3) C2 (neben D5) getauscht. 4) Prallel zu R1 eine Z-Diode gelötet. Anmerkungen: Der Trafo ist angegeben mit 26 Volt. Der Kolben mit 24 Volt. Gruß BerndB
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Moin, also entweder übersehe ich was Entscheidendes, oder du hast ein komplett anderes Innenleben bei deiner Station. Ich poste heute abend mal ein paar Fotos von meiner Station und ein paar Scope-Screenshots. Der Trafo in meiner Station hat einmal 24V und einmal 12V, die 12V gehen dann auf einen Einweggleichrichter (Diode :) ) und dann auf ein Glättungs-C. und dann über nen 7805 an Steuerungskrimskrams. Die 24V AC werden dann über nen Triac geschaltet. Aber nicht einfach "Zack" an, sondern pro Halbwelle einmal an (glaube ich, hab die Scope-Bilder nicht mehr ganz exakt im Kopf...). Wie ich immer, ich poste heute abend mal die Bilder... Bernd, danke erstmal! Gruß, Joachim EDIT: aaahhhh, ok! Hab das Entscheidende wirklich übersehen... du hast eine andere Station :)
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Moin, helft mir doch bitte nochmal geistig auf die Sprünge...: wenn die Spannung über nem Verbraucher an AC mit meinem Scope messen will und keinen Differenztastkopf zur hand habe, könnte ich doch die Spannung vor und hinter dem Verbraucher gegen Masse messen und das dann voneinander abziehen, oder?! Entweder brauch ich mal nen Differenztastkopf (teuer) oder ne schnell genuge Strommesszange (noch viiieeel teurer...) Gruß
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Hallo Joachim, bei der Lötstation ist die Spannung hinter dem Trafo galvanisch getrennt. Du kannst dich mit deinem Tastkopf ganz normal anschließen. An den einen Pol den Metall Klips an den anderen Pol den Tastkopf. Der Tastkopf muß nicht galvanisch getrennt sein. Stell bitte ein paar Scopebilder und Bilder vom Layout ein. Interessant ist der Augenblick wo der Lötkolben eingeschaltet und ausgeschaltet wird. Viel Erfolg. Gruß BerndB
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Ich wundere mich, warum so selten von meiner (ehemals Voltcraft, heute von ELV) LS 50 die Rede ist. Ich habe das Teil seit etwa 10 Jahren habe es oft benutzt und habe damit nicht nur Elektronik gelötet. Die Spitze ist immer noch die erste, nur den Kolben musste ich vor ein paar Monaten neu kaufen, da ich ihn aus einer stressbedingten Laune heraus etwas zu grob behandelt hatte, so dass Plastik brach. Die alte Spitze habe ich in den Ersatzkolben (von dem ich angesichts des niedrigen Preises vorsichtshalber mal direkt 2 Stück gekauft habe) übernommen. Ich muss sagen, dass ich meine LS 50 in diesen 10 Jahren immer wieder brutal gequält habe, indem ich ganze Fernseher entlötet habe, sie immer wieder auf Maximaltemperatur betrieben habe, wenn ich sie beim Nachmodellieren von missratenen Zinn- und Bleigüssen benutzt habe. Auch vor dem Schneiden von Plastik und dem Branding von Holz durfte sie sich nicht drücken. Mit ihr habe ich in Kraftfahrzeugen und in Elektroinstallationen (ich weiß, soll man nicht) herumgelötet. Wie gesagt, alles mit einer Spitze (flach, schmal). Trotz der meines Empfindens nach hohen Heizleistung reagiert sie schnell auf Einstellungen an der Soll-Temperatur und ist wunderbar geeignet, wenn es auf ein kleines Temperaturfenster ankommt. Sie hat 3 Programmierbare Temperaturtasten, die ich für Pb-Sn und Ag-Sn und Cu-Lackdraht eingestellt habe und es gibt billige Ersatzteile. Sonst geht Kram bei mir schnell kaputt, aber diese Lötstation scheint unverwüstlich. http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...
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Angehängte Dateien:Sooo, jetzt hab ich mal eine kleine "Doku" meiner Messungen an der Station verfasst (siehe Anhang). Interpretationen ausdrücklich erwünscht... Wir wollen das ja in den Griff kriegen :) @Philipp: danke für das Mitteilen deiner Erfahrungen. Aber den Leuten mit der EP-5 hilft es nicht wirklich weiter einfach eine andere Station zu empfehlen. Daß die EP-5 Probleme hat ist offensichtlich. Und das die Probleme durch den Kauf einer anderen Station behoben werden ist auch iwie klar. Aber darum geht es ja nicht :) ... Trotzdem danke. Gruß, Joachim
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Drin ist ein Triac, wahrscheinlich als Leistungstuffe für den Lötkolben. Wen jemand die Möglichkeit hätte Spannungsverlauf aufzunehmen wäre das nett. Meine INTITUITIVE Vermutung: der Lötkolben selber ist das Problem. Das so etwas nach der Abkühlung passiert... Hier könnten auch mechanisch-thermische Komponente im Spiel sein. Gegen thermische Spannungen ist kein Kraut gewachsen.
Datum:
@Scorpion also das klingt ja fast, als hättest du noch keinen Blick in das obige Dokument geschmissen. Nicht nur dort wurde der Triac hinreichend oft erwähnt. Obwohl er gar nicht so spektakulär ist, daß er so vieler Erwähnungen bedarf... Außerdem habe ich doch die Spannungsverläufe am Lötkolben aufgezeichnet. Es würde vielleicht mehr helfen, wenn du sagst, was genau du an der Messreihe nicht verstehst... Die Vermutung mit den mechanischen Spannungen hatte ich auch schon. Aber du kannst nicht konkret sagen, daß es "nach der Abkühlung passiert". Denn vor dem Abkühlen ist der Vorgang des Ausschaltens und danach (nach dem Abkühlen) kommt irgendwann wieder das Einschalten (siehe obiges PDF). Und da wir die mechanischen Vorgänge wirklich schlecht messen können bleibt uns ja nur die Möglichkeit an den elektischen Vorgängen zu drehen... Gruß
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Also die hier aufgezeichneten Spannungsverläufe sind ja sehr interessant! Das erklärt sehr plausibel, warum der Lötkolben beim Einschalten der Station nicht mehr aufheizt. Entweder starb er beim Abschalten (was wahrscheinlich ist) oder beim Einschalten. Im Abschaltmoment entlädt sich die Induktivität der Sekundärwicklung und erzeugt die Spannungsspitzen. Hatte der Triac gerade gezündet...dann springt halt evtl. der Kolben über die Klippe... Ein VDR (Varistor) über der Sekundärwicklung respektive parallel zum Lötkolben sollte die Spikes in Grenzen halten. Ich würde sowas hier nehmen: http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=B15... Bei der nächsten Bestellung werden wohl mal ein paar verschiedene Varistoren dabei sein... Es wäre schön, wenn Du Joachim nach Modifikation die gleichen Aufnahmen wiederholen könntest? - Mein 100 MHz Digitalscope hat leider eine Röhre und da sind die Screenshots nicht so toll! ;) Gruß! Sven
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Hallo Sven, also den Varistor würde ich nicht nehmen. Das ist ja ein 30V-Typ. Und bei 24Vac haben wir ja Spitzenwerte von 24 * 1,4142 = 33,9V. Plus 10% Netztoleranz, dann bist du bei über 37V. Dann leitet das Ding ja fast dauernd :) . Oder vertu ich mich da? Wegen eines Varistors will ich nicht extra eine Bestellung fertig machen. Ich denke ich werde es erstmal mit einem RC-Glied probieren, was ich dann parallel zum Lötkolben einsetze. Da hab ich aber keine Erfahrungswerte. Hätte mal so 100 Ohm und 1 µF genommen. Wären die Werte ok? Bei Pollin gebit es übrigens auch Varistoren, unter "Widerstände" und dann "VDR-Widerstände". Da gibt es einen mit 50V und einen mit 20V, von denen man dann zwei in Reihe schalten könnte... Gibt es weitere Meinungen zu den Messungen? Ist das vielleicht totaler Blödsinn? Gruß
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Der Varistor verträgt 30 V AC. Es könnte trotzdem etwas knapp sein. Am besten nimmt man den nächstgrößeren Typ mit 35 V AC. Zur Strombegrenzung würde ich den in Reihe mit einem 10 Ohm-Widerstand schalten. Die Belastbarkeit dieser Teile ist ja nicht besonders hoch. Gruß! Sven
Datum:
Moin, asso, daß die Angabe für AC ist hatte ich nicht gesehen. Aber du hast recht, selbst dann könnte das mit den 30V knapp werden. Ich würde auch eher zu einem 35V oder 40V Typen tendieren. Daß die Spannungsspitzen vom Ausschalten der Induktivität (Trafo) kommen glaube ich ja auch. Wenn der Triac leitet kann er bei den kurzen Bursts über 20A ab, und wenn er sperrt irgendwas zwischen +-600 und 800V. Der wird also aller wahrscheinlichkeit nach nicht so schnell flöten gehen. Aber wenn das Heizelement fast rein ohmsch' ist hätte ich einfach nicht gedacht, daß das so allergisch auf diese Bursts reagiert... Aber wir werden sehen... ich werde mal ein Snubber-Glied über den Lötkolben setzen. Was meint ihr so ungefähr zu meinen Werten? R = 100 Ohm und C = 1 µF? Gruß
Datum:
Ich würde es eher mit 4,7 µF und 47 Ohm probieren. Das sollte 2 A Verbraucherstrom aushalten können und so ab ungefähr 100 V ansprechen. Sven
Datum:
Also wann mein Snubber "anspricht" ist doch eigentlich wurscht. Eigentlich hab ich es doch bei einem RC-Snubber nur mit einem gedämpften Hochpass zu tun... den muß ich nur so dimensionieren, daß bei 50 Hz der Strom durch die Komponenten nicht zu groß wird... Bei 50 Hz und 1 µf hat der C nen Widerstand von knapp 3,2 kOhm. Dazu nochmal z.B. 100 Ohm "ohmsch" und dann hab ich bei 24V und 3,3 kOhm doch nurnoch gut 7 mA. Pillepalle :) Oder hab ich mich verrechnet? Vielleicht sollte ich nen größer C nehmen, damit der vor allem bei hohen Frequenzen noch besser leitet? Aber egal, ich bin umgezogen und hab darum grad kaum Bauteile hier. Die Pollinbestellung ist fertig und müßte noch abgeschickt werden. Will damit nur sagen, daß es also noch ein Momentchen dauern kann, bis ich meinerseits Ergebnisse präsentieren kann. Aber bin mal gespannt auf die Lösungen der anderen/von Sven! Gruß
Datum:
Ein größerer C leitet bei höheren Frequenzen schlechter. Die ungefähre Ansprechspannung sollte schon so dimensioniert sein, dass die Spannungsüberhöhung am Heizelement nicht so ausgeprägt ist. Ich nehme an, dass es durch kurze Spannungsbursts zu isolationstechnischen Problemen am Heizelement kommt oder der durch den ohmschen Anteil bei hoher Spannung natürlich auch höheren Strom die Kontaktierung am Heizelement verbrennt... So ein 50 VA-Trafo speichert schon eine Menge Energie. Die sollte ordentlich abgebaut werden. Das Problem ist einfach die Wechselspannungsversorgung. Sie ist billig (wenig Bauelemente) und funktioniert ja. Da aber im Heizstromkreis sich lediglich Trafo, Triac und Heizelement befinden, findet keinerlei Unterdrückung von Spikes statt. Eine mögliche Lösung wäre noch ein bipolarer Elko an der Sekundärwicklung, welcher die Spannungsspitze schluckt. Bipolare Elkos sind teuer und die Kapazitäten halten sich, gemessen an der Baugröße, auch in Grenzen. Daher würde ich ganz einfach 2 unipolare Elkos in der Größenordnung 1000 µF und 2 Dioden 1N4007 einsetzen. Siehe hier: http://www.atx-netzteil.de/bipolarer_elko_aus_stan... Das ist einfach aufzubauen und sollte lange halten, wenn entsprechend gute Elkos (105°C Panasonic mit niedrigem ESR) verwendet werden. Leider haben die Varistoren ja "Verschleißerscheinungen" und noch einigen 10 Schaltvorgängen sind sie hin...also fällt diese Lösung nun doch aus. Die 1N4007 kann übrigens bis 1000V Sperrspannung (durchgängig) oder 1200 V Sperrspannung für eine Halbwelle bei 60 Hz. Die Dioden halten das also durch. Ein Problem sehe ich darin, dass der ESR unseres "Bipolarelkos" durch die Dioden angehoben wird. :) Sven
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Moin! Jo, das mit der Lebensdauer der VDRs ist eine wirklich nachteilige Sache... ich hab ja von Anfang an versucht um die Varistor-Lösung herum zu kommen :) . Aber bzgl. des Blindwiderstands sollten wir nochmal sprechen: Der Blindwiderstand eines C lautet ja

Wenn ich jetzt C größer mache, der Term unter dem Bruchstrich also größer wird, wird doch das Ergebnis (der Blindwiderstand) immer kleiner. Er leitet also besser. Gleiches gilt für die Frequenz. Wikipedia sagt dazu: /Der Blindwiderstand X_C eines idealen Kondensators mit der Kapazität C ist ebenfalls ein linearer Wechselstromwiderstand, dessen Betrag aber bei zunehmender Frequenz f kleiner wird./ Wenn du da nicht zustimmst bitte ich eindringlich um Aufklärung :) . Nicht, daß da einer meine kleine, elektrische Welt aus den Fugen hebt... Aber die Sache mit den beiden Elkos finde ich gut. Das kannte ich noch nicht und sieht wirklich praktikabel aus... Gruß
Datum:
Ich vermute, daß bei dieser Lötstation auf der Primärseite des Netztrafos der "berühmte" X2-Kondensator (ca. 100nF) nicht vorhanden ist. In vielen Fällen reicht dieser Kondensator aus, Trafo-ausgelöste Spannungsspitzen beim Ausschalten des Gerätes auf ein ausreichend niedriges Niveau - unterhalb der Triac-Sperrspannung - zu begrenzen. Die Meßreihe ließe sich möglicherweise schnell und einfach mit eingebautem X2-Kondensator wiederholen. Zur Beschaltung der Sekundärseite des Trafos (falls X2-Kondensator unzureichend): Es dürfte ausreichen, aus dem 24V-Anschluß jeweils per Diode (1N4007) und Sieb-Elko (1000uF) eine unbelastete positive und negative Spannung zu erzeugen. Den Elkos ließen sich ggf. keramische Kondensatoren parallelschalten zur Verrringerung des ESR. Diese Schaltung dämpft Überspannungen entsprechend dem bipolaren Elko. Bernhard
Datum:
Wie meinst Du das jetzt? Zwei Dioden und zwei Elkos wie ich es vorgeschlagen hatte oder 4 Dioden (Graetzbrücke) und ein Elko dahinter? Ich habe mir die Heizelemente von meinen beiden kaputten Lötkolben angeschaut und sie sind beide hochohmig (> 10 MOhm). Definitiv sterben die Teile durch Überspannung. Mein erster Lötkolben hatte jedoch über 2 Jahre lang gehalten... Das kann auch mit dem Rest der Schaltung zusammenhängen, da sicherlich irgendwo noch Gleichspannung erzeugt wird, um die Regelschaltung zu versorgen. Da wird sicherlich auch eine Vollweggleichrichtung mit Elko verbaut sein und wenn der Elko altert und dessen ESR steigt, absorbiert niemand die Spannungsspitze. Ich werde wohl ein Stück Lochraster mit 4x 1N4007 bestücken und einen Elko und hoffe, dass das dann erst einmal ausreicht. Gruß! Sven
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Sven L. schrieb: > Ich werde wohl ein Stück Lochraster mit 4x 1N4007 bestücken und einen > Elko und hoffe, dass das dann erst einmal ausreicht. Dann wird der Lötkolben mit größeren effektiven Spannung versorgt. Der Elko wird bis Umax geladen... Auch die Einsteuerung des Triacs wird dann problematisch. Nur einer Varistor wäre eine Lösung. Übrigens ich zweifle ob die Spannungsspitze die Ursache ist. Diese Impulse dauern zu Kurz um so etwas einzurichten. Könntest du vielleicht den kaputten Kolben genau untersuchen (obduzieren... )um die Kaputte Stelle zu finden. Interessant wäre auch der Durchmesser (Material...) vom Heizungsdraht(?).
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Also Sven, an einigen stellen würde ich dir nicht zustimmen... Daß das Heizelement hochohmig ist sagt doch überhaupt gar nichts darüber aus, warum es kaputt ist. Ich habe mal einen Drahtwiderstand eine Stunde lang bei 500° gebacken. Der war danach auch hochohmig, und der hat nienienie Hochspannung gesehen (nichtmal Niederspannung)... Und du scheinst wirklich noch keinen Blick in meine supertolle PDF geschmissen zu haben. Denn da steht drin (und ist auch auf den Fotos zu sehen), daß KEIN Vollweggleichrichter drin ist. Nur eine Diode (kann ja auch reichen) und dann ein Elko. @Bernhard: der X-Kondensator würde ja über N und L angeklemmt werden, nech? Wäre es vielleicht noch sinnvoller einen XY-Kondensator (sowohl von L aus auch von N gegen PE) einzusetzen? Gruß
Datum:
Natürlich habe ich mir Dein PDF angeschaut, sogar 2 Mal. :) Dass der Lötkolben mit 24 V AC versorgt wird, wissen wir ja. Ok, dann hat die Regelung halt eine Einweggleichrichtung mit Ladeelko. Bei der Einwegegleichrichtung landet aber immer nur eine Halbwelle im Elko. Das heißt, dass Spannungsspitzen beim Ein- bzw. Ausschalten, welche in der anderen Halbwelle vorhanden sind, nicht vom Elko geschluckt werden können. Ich hatte meine Station noch nicht offen, daher weiß ich nicht, ob die Regelung eine separate Sekundärwicklung besitzt oder mit an den 24 V hängt...ich denke es wird allerdings der letztere Fall sein, weil billiger. Ein Varistor an der Sekundärwicklung wird die Impulse schlucken, aber nach einigen 10 Schaltvorgängen wird auch dieser aufgeben, er unterliegt also einem Verschleiß. - Der X-Kondensator an der Primärwicklung ist eine gute Idee, da dieser mit seinem Blindwiderstand zum Abbauen des Magnetischen Feldes beim Abschalten unterstützt. Ein bipolarer Elko höherer Kapazität (> 1000 µF) wird die Spannungsspitzen beim Ein- und Ausschalten zuverlässig schlucken. Bipolar-Elkos habe ich aber nicht zur Verfügung. Meine Idee wäre entweder der Selbstbau-Bipolar-Elko mittels zwei Elkos und zwei Dioden oder eine unbelastete Zusatzschaltung parallel zur Sekundärwicklung mittels Vollweggleichrichtung und Pufferelko. Die Schaltung wird zu 100% den Einschalt-Peak schlucken und ggf. den Ausschalt-Peak. Der Elko sollte aber eine vernünftige Spannungsfestigkeit haben und nicht nur 35 V. Evtl. ist eine Kombination aus Varistor + echtem Bipolar-Elko die technisch sicherste Variante...? Ich habe in meinem letzten Post lediglich versucht herauszufinden warum der erste Lötkolben 2 Jahre bei sehr intensiver Nutzung überstanden hat und mir dann 2 Lötkolben innerhalb der ersten Betriebsstunden gestorben sind. Die Heizelemente sind übrigens die gleichen. - Ich habe mich in Deinem PDF so auf die Oszillogramme gestürzt, dass ich die ersten beiden Seiten überlesen habe... :) Gruß! Sven
Datum:
Jo, alle Klarheiten beseitigt ;) ... Sven, kannst du vielleicht ein Foto posten, wenn du deinen kaputten Lötkolben obduziert hast? Vielleicht hat deine Kamera oder dein Handy ja so einen tollem Macro-Modus... Mich interessiert, wie das aussieht. Ich hab meine kaputten Lötkolben leider alle einfach weggeschmissen. Habt ihr Anhaltswerte, wie groß so ein X-, XY-, Y- wer-weiß-was-Kondensator sein sollte? Ich wollte eigentlich heute noch eine Bestellung rausschicken... Gruß
Datum:
@Joachim: Der "X-Kondensator" hat in dieser Schaltung folgende Aufgabe: Er nimmt beim Ausschalten die im Transformator gespeicherte Energie auf und - sorgt für eine geringere Anstiegsgeschwindigkeit des Ausschalt-Impulses - reduziert die Spitzenspannung dieses Impulses. Mein Verdacht geht nämlich dahin, daß der Triac beim Ausschalten der Lötstation folgenden Stressoren ausgesetzt ist, die er selber "überlebt", aber das angeschlossene Heizelement wohl nicht: 1. Überschreiten der zulässigen Sperrspannung, 2. zu hohe Spannungsanstiegsgeschwindigkeit der Versorgungsspannung. Beide Mechanismen führen zum "Über-Kopf-Zünden" des Triac. Der Begriff X-Kondensator bezog ich ausschließlich auf die Anforderungen an Spannungsfestigkeit und Sicherheit, nicht unbedingt aber auf die Funktion dieses Kondensators. Grobe Abschätzung der auftretenden Energie-Mengen beim Ausschalten des Trafos im Leerlauf (Heizung aus): 50W-Trafo; 20% Leerlaufstrom gibt 50mA primärer Leerlaufstrom; 230V/50mA gibt eine Impedanz von 5kOhm, bei 50Hz also 15H Selbstinduktion; 15H geben bei 70mA (Spitzen-)Strom eine magnetische Energie von 35mWs; ein Kondensator von 100nF speichert bei 850V eben diese 35 mWs. Das entspricht auf der 24V-Seite einer Spitzenspannung von ca. 90V, und diese Spannung sollte dank ihres etwas sanfteren Anstiegs vom Triac beherrschbar sein. Bernhard P.S. keine Gewähr für Rechenfehler!
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Ergänzung: Der Triac BT136 ist folgendermaßen spezifiziert (s. Datenblatt): Critical rate of rise of off-state voltage: min. 100V/µs, typ. 250V/µs Ich kann mir gut vorstellen, daß der Triac wegen der hohen Spannungsanstiegsgeschwindigkeit unerwartet zündet und das Heizelement diesen Spannungsschock nicht verkraftet. Bernhard
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Bernhard R. schrieb: > Grobe Abschätzung der auftretenden Energie-Mengen beim Ausschalten des > Trafos im Leerlauf (Heizung aus): > 50W-Trafo; 20% Leerlaufstrom gibt 50mA primärer Leerlaufstrom; > 230V/50mA gibt eine Impedanz von 5kOhm, bei 50Hz also 15H > Selbstinduktion; > 15H geben bei 70mA (Spitzen-)Strom eine magnetische Energie von 35mWs; > ein Kondensator von 100nF speichert bei 850V eben diese 35 mWs. > Das entspricht auf der 24V-Seite einer Spitzenspannung von ca. 90V, und > diese Spannung sollte dank ihres etwas sanfteren Anstiegs vom Triac > beherrschbar sein. Meine Hochachtung!. Wie mein alter Prof. immer sagte: „wichtiger ist eine Sache abzuschätzen als genau zu berechnen“. Jetzt weiss ich was du meinst.
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Sven L. schrieb: > Ich habe in meinem letzten Post lediglich versucht herauszufinden warum > der erste Lötkolben 2 Jahre bei sehr intensiver Nutzung überstanden hat > und mir dann 2 Lötkolben innerhalb der ersten Betriebsstunden gestorben > sind. Die Heizelemente sind übrigens die gleichen. Verschleiß von Schalterkontakten → Prellungen..?
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Meine Station hat einen X-Kondensator mit Kapazität 480nF(gemessen) bekommen. Mit dem 15H ergibt das Resonanzfrequenz um 60 Hz…
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Und? Irgendwelche Verbesserungen? - Bin leider noch nicht dazu gekommen an meiner Lötstation was zu machen. Sven
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Sven L. schrieb: > Und? Irgendwelche Verbesserungen? Ich habe die Station erst seit 4 Wochen. Von meiner Seite sind das nur „Vorsichtsmaßnahmen“. Aber es ist klar das eine abrupte Unterbrechung des Stromes in einer Induktivität keine gesunde Sache ist. Der Kondensator hilft die Energie zu übernehmen und in gesundem „Schaukeln-Prozess“ zu verlieren...






