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Forum: Platinen Lötstation ZD-931 von Pollin


Autor: DerLöter (Gast)
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Schönen Sonntag,
arbeitet jemand von Euch mit der Lötstation ZD 931 von Pollin? Wenn ja,
zufrieden? Die Spitzen als Zubehör sind das "Longlifespitzen",
innenbeheizt?
Danke

Autor: Frank (Gast)
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Nimm Ersa oder Weller, da haten die Spitzen wirklich lange und es kommt
nicht von ungefähr dass solches Werkzeug in den meisten Werkstätten zu
finden ist. Ich halte von den ganzen Bastlerlösungen nichts und werd
wohl meine uralte Magnastat mit ins Grab nehmen.

bye

Frank

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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ich bin auch gerade am überlegen ob ich mir die Station von Pollin 
kaufen soll.
Hat sie jemand von euch?
Irgendwo habe ich gelesen, dass der Griff sehr heiß wird. Sonst soll sie 
gut sein.

Mit normalen Ersa Lötkolben (30W) war ich bisher am zufriedensten.
Leider habe ich schon viele Geräte kaputt gemacht weil die Spitze 
geerdet ist. (und ja ich weiß dass man den Stecker ziehen soll wenn man 
an Schaltnetzteilen lötet)

Ich hatte auch schon 2 Weller Lötstationen Magnostat, haben aber beide 
nicht lange gehalten.

Mit anderen Temperaturgeregelten Stationen habe ich keine Erfahrung.
40 oder 50 W reichen mir normalerweise. Zur Not habe ich noch eine 150W 
Lötpistole und nen 80W Kolben.

Würde mich auch interessieren ob die von Reichelt oder ELV die 20€ mehr 
wert ist.

Autor: Hellsing (Gast)
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Hab zu Weihnachten diese hier Geschenkt bekommen

http://www.reichelt.de/?SID=25BdOXQ6wQARkAAFQ6E9I6...

bin sehr zufrieden damit mein PC Netzteil durfte sie schon kennenlernen 
:)

MFG Hellsing

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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ich hab die ZD931 von Pollin (Hersteller:Zhongdi)
http://www.china-zhongdi.com/zd-931.htm

ist übrigens baugleich mit der EP 5 von Reichelt (Vermarkter: Fixpoint?)

Bei Reichelt gibt es übrigens ein preiswertes Set an Lötspitzen zu dem 
Teil --> "SPITZE EP5-SET  4-teiliges Spitzenset für LÖTSTATION EP 5"]

Bei ebay gibts auch in diversen Shops ersatzteile dazu, z.B. Benutzer 
"hpspaeth"


Mit Überhitzung hab ich bisher noch nichts gemerkt: Weder bei Bleilot 
(350 Grad) noch jetzt bei 380 Grad. Ich bin aber nur Gelegenheits-Löter, 
und mehr als 3-4 Stunden hatte ich die Lötstation bisher am Stück nicht 
an (allerdings schalte ich die auch aus, wenn ich mal überschaubare Zeit 
nicht am Platz bin).




Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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@DerLöter
falls es noch interessiert: Die Spitzen sind innenbeheizt. Ich kann die 
Lötstation von Pollin guten Gewissen weiter empfehlen.

Autor: Sonic (Gast)
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Wir arbeiten im Geschäft ausschließlich mit Weller. Viele seit 30 Jahren 
ohne Ausfall im Einsatz. Wie kriegt man denn 'ne Magnastat kaputt? Was 
ist denn da kaputtgegangen?

Autor: Thorsten (Gast)
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In der Magnastat ist so ein Teil drin, dass sich im Betrieb anhört, wie 
ein Relais, evtl. Bimetall-Kontakt? Jedenfalls war das Teil irgendwann 
im Eimer mit der Konsequenz, dass der Kolben nicht mehr heizte. Konnte 
aber selbt repariert werden.

Autor: Sonic (Gast)
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Was du meinst ist der Namensgeber des Teils: der Magnet. Das ist ja das 
geniale dran, die Temperaturregelung erfolgt über den Curie-Punkt ( 
Temperatur) des Magneten an der Lötspitze. Deshalb können mit ein- und 
demselben Kolben Spitzen mit verschiedenen Temperaturen verwendet 
werden.

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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@wegstabenverbuchsler
danke ich werds wohl mal mit dem Ding versuchen. Ist immerhin 30€ 
billiger als die EP50

@Sonic
ich habe 2 Lötkolben durchgebrochen. Da sind doch 3 Schrauben am 
Plastikgriff, die sind ausgerissen als ich zu fest gedrückt habe.
(ist aber eher mein Fehler - ich habe bei sowas kein Gefühl)

Ist die ZD-931 machanisch stabil?

Autor: A.K. (Gast)
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"die sind ausgerissen als ich zu fest gedrückt habe"

Yesses. Sind die "neuen" Dinger so empfindlich oder lötest du damit 
Dachrinnen? Mein WTCP-50 nähert sich jetzt der Vollendung seines 3. 
Jahrzehnts. Ein paar mal hatte sich der Schalter verklemmt (bischen 
schüttelt, aber eben nicht auf den Tisch hauen), aber das war's auch 
schon.

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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@A.K.
ich sagte doch es ist mein Fehler, ich mache fast alles kaputt was ich 
angreife. Ersa habe ich aber auch schon durchgebrochen.

Wie ist das eigentlich beim Magnastat wenn man bleifrei lötet und dann 
wieder ne Reperatur macht. Muss man da immer die Lötspitze wechseln?

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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>Ist die ZD-931 machanisch stabil

eher weniger als Ersa und Weller. Ist eben Made in China. Als 
Grobmotriker  sollteste vielleicht mit ner Klempner-Lötlampe arbeiten 
;-)

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Sonic wrote:
> Wir arbeiten im Geschäft ausschließlich mit Weller. Viele seit 30 Jahren
> ohne Ausfall im Einsatz. Wie kriegt man denn 'ne Magnastat kaputt? Was
> ist denn da kaputtgegangen?

Ich habe letztens mal den Weller-Vertreter bei uns gehabt.
Wir haben die WTCP-S ständig im Einsatz und ich würde sagen, alle 2 
Jahre kann man diesen Kontakt tauschen. Das wurde mir vom Vertreter auch 
bestätigt.
Dieser Kontakt schaltet ständig an/aus.
Die TCP-Technik von Weller gilt aber allgemein als "unzerstörbar". Die 
Lötkolben leisten uns einen prima Dienst. Gelegentliche "Wartungen" 
(Lötspitzen, Magnetschalter) sind da vertretbar.

PS: Wer sucht noch eine ERSA RDS80, 2-3 Monate alt, wenig benutzt, div. 
Lötspitzen ?

Autor: Sonic (Gast)
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Aha, dachte ich mir doch, dass es der Kontakt war. Die Magnastat ist bei 
uns auch für (vor-Ort) Servicezwecke eingesetzt (Kraftwerk). Ich arbeite 
in einer Reparaturabteilung, wir haben die WMD1D (µC-Gesteuert). Mit der 
habe ich aber noch keine Langzeiterfahrung. Die SW ist beim Gebrauch des 
Heißluftpencil schon ein paarmal abgeschmiert, aber sonst noch keine 
Ausfälle (4 Stationen, 8h täglich).

Autor: Geniesser (Gast)
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Ein wenig gegoogelt und hier auch etwas zum Thema

http://www.loetstelle.net/forum/viewtopic.php?t=163

Hat eigentlich jemand eine Weller WHS 40 (das preiswerte Teil)?

Autor: Fabian (Gast)
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habe nen ersa kolben für 20 euro (15W). Damit löte ich eigentlich alles 
im Mikrocontrollerbereich und bin sehr zufrieden!

Autor: Daniel Flinkmann (dflinkmann)
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Ich krame mal diesen steinalten Thread wieder aus.

Meine aktuelle Erfahrung mit dem ZD-931:

Im November 2008 gekauft; Da China-Modell hatte ich vorsorglich 10 (!) 
Lötspitzen und einen Ersatzlötkolben gekauft. So sollte mir ja für die 
nächsten Jahre nix passieren. Dachte ich zumindest.

Im Januar 2009 hatte ich dann erstmalig eine grössere Lötaktion, wo ich 
eine 160x100mm Streifenrasterplatine mit Dipschalter und Steckern 
bestückt habe. Insgesamt waren es gut 400-500 Lötpunkte und mehrere 
Stunden Arbeit (wenn auch mit Pausen).

Ein paar Tage später wollte ich die Lötspitze wechseln, aber diese war 
total stramm auf dem Lötkolben und die weisse Beschichtung der Spitze 
löste sich schon ab, weil ich so viel Kraft brauchte.
Irgendwann sah der Lötkolben unmöglich aus und die Lötspitze war immer 
noch drauf, aber dafür "krumm".

Also musste der Ersatzlötkolben an die Station dran. Dieser hatte es nun 
bei kleineren Lötarbeiten gut gearbeitet und auch die Spitzen liessen 
sich wunderbar tauschen.

Gestern abend (Also Anfang März 2009), gibt die Lötstation nach 2 
Stunden Arbeit (auch mit Pausen) auf und die Temperatur der Lötspitze 
geht von 300 Grad runter bis auf 25 Grad.

Ich mache die Lötstation aus und mache eine Sichtprüfung des Lötkolbens 
und den Steckern. Alles soweit in Ordnung. Beim Einschalten der 
Lötstation geht das Display nicht mehr an.

Die Sicherung habe ich überprüft und ist in Ordnung.


Fazit: Das Ding geht nun nach Pollin zurück :-(

Was mich am meissten ärgert ist dass ich gestern in meiner wenigen 
Freizeit nicht mehr weitermachen konnte und ich befürchte das eine 
Reparatur lange dauern wird.

Also muss Ersatz her ... Aber diesmal möglichst nicht aus China


Gruß,

Daniel

PS: Ich würde auch gerne erfahren ob ich nur ein Montagsmodell erwischt 
hab und das Gerät bei anderen durchweg gut laufen oder ob andere Leute 
ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Autor: Gast (Gast)
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kann mir jemand sagen ob der Lötkolben ein 24V Lötkolben ist? Bei der 
Pollin Seiet steht nur was von 48 Watt aber keine Spannung. Dann könnte 
ich den nämlich für eine Selbstbaulötstation verwenden.
Und ist das Kabel einigermaßen flexibel?

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Der Kolben für die ZD 931 ist ein 24-V Kolben mit Thermoelement als 
Temperaturfühler. An meiner selbstgebauten Station mit atmega8 war er 
ganz prima. Seine Werte im Temperaturregelkreis (2-Pkt-Regler) sind sehr 
gut, besser als die Werte meines 60-W-ERSA-Vergleichskolbens, der zeigt 
vor Allem beim Hochheizen starkes Überschwingen am Zweipunkt-Regelkreis.

Ein erster Kolben hat nur ein halbes Jahr gehalten, dann war die 
Heizpatrone defekt. Der zweite ist schon etwa 2 Jahre in Betrieb. Bei 
seinem Preis kann man wohl nicht mehr erwarten/fordern.

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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>..war er ganz prima
hoppla, muss heißen , ...arbeitet er ganz prima

Autor: funky (Gast)
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hey peter,

hast du noch paar infos zu deiner selbstbau station?

thermoelement bedeutet, das das einem eine Spannung in Abhängigkeit der 
Temperatur zurückliefert? Gibt es da irgendwie eine Formel zu? Die 
Auswertung/Umrechnung in eine Temperatur macht mir noch bischen Sorgen 
bzw. ist das bisher der Punkt bei meinen Vorüberlegungen wo ich noch 
nich so recht weiß wie ich den angehen soll :/

Oder muss man das einmal experimentell ermitteln
0V = 25°,
1,5V = 50°
2V = 100°C z.B. indem man die Kennlinie aufnimmt?

Bin für Tips dankbar

Autor: sam (Gast)
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ich habe die ZD-917
löt und entlötstation

der lötkolben verrichtet gute dienste
die pumpe zum entlöten ist brauchbar, nur der entlötkolben verstopft zu 
gerne ... angenehm ist das wieder freimachen nicht.
temp auf max und solange drin rumstochern bis es wieder geht.

aber für das geld bekommt man diese kombination halt nicht besser ... 
arbeiten würde ich damit nicht unbedingt.
fürs hobby ists aber mehr als ausreichend

Autor: funky (Gast)
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Also irgendwie klappt das mit dem Lötkolben bei mir nicht.

Ich habe mir da so einen 5€ Ersatzlötkolben bestellt, und ich bin auf 
folgende Pinbelegung gekommen.

1 = weiß    = Thermoelement
2 = rot     = heizen
3 = blau    = heizen
4 = schwarz = Thermoelement

Nur komischerweise ist der Widerstand zwischen rot und blau nur 
2,8Ohm...bischen wenig für einen 48W Lötkolben. Außerdem wird nur der 
Griff heiß wenn ich da Spannung draufgebe.

Ist mein Lötkolben im Arsch?

Außerdem habe ich da noch ein 5.tes Grün-gelbes Kabel. Ist das irgendwie 
ein Massekabel? Das ist einfach außen an den Lötkolben angelötet?

Autor: funky (Gast)
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oha,   ich glaub pin 1+4 ist das heizelement. ^^
zumindest steigt da der widerstand enn ich ein feuerzeug dranhalte

Autor: Stefan Rehm (stefan-rehm)
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funky schrieb:
> oha,   ich glaub pin 1+4 ist das heizelement. ^^
> zumindest steigt da der widerstand enn ich ein feuerzeug dranhalte

Richtig ;-). Ich habe auch gerade diesen 5EUR-Kolben angetestet. Und 
ebenfalls erstmal den Griff beheizt ,-). Die Belegung ist 
folgendermaßen:

weiß-schwarz: Heizung
rot: Thermoelement +
blau: Thermoelement -

Das Thermoelement hat einen sehr geringen Widerstand, der sich aber wohl 
durch Erwärmung nicht sonderlich ändert (man misst ja die Spannung, 
die es abgibt...). Wenn man da dann ordentlich Strom draufgibt, brutzelt 
man nur die Kabel im Griff etwas, deshalb wird der auch so warm. Dabei 
ist aber nix kaputtgegangen. Der Kolben arbeitet jetzt tadellos (mit 
anderem Stecker) an einer Station, die eingetlich für ERSA-Lötkolben 
gedacht ist.

Gruß,
Stefan

Autor: funky (Gast)
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jo, mein anderer Kolben war leider nicht mehr zu retten :/ Hatte da doch 
etwas zu viel draufgepowert :D

hast Du schon eine Ahnung wie du das Thermoelement auswertest? Oder 
bastelst du da nix eigenes für den Lötkolben?

Sonst bleibt mir ja nix anders, als den Kolben mal in 
Eiswasser/kochendem Wasser zu messen, um eine Kennlinie zu erhalten, 
oder?

Autor: Stefan Rehm (stefan-rehm)
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funky schrieb:

> hast Du schon eine Ahnung wie du das Thermoelement auswertest? Oder
> bastelst du da nix eigenes für den Lötkolben?
>
> Sonst bleibt mir ja nix anders, als den Kolben mal in
> Eiswasser/kochendem Wasser zu messen, um eine Kennlinie zu erhalten,
> oder?

Ne, ich habe den an einer alten Lötstation, die ursprünglich für 
Ersa-Kolben gemacht wurde. Ich hab da nix weiter eingestellt. Die 
(analoge) Regelung funktioniert gefühlt genau so gut wie mit dem 
Ersa-Kolben, die Beschriftung auf dem Temperatur-Poti stimmt ebenso 
einigermaßen (Schmelzpunkt für Lötzinn ist bei etwa der selben 
Einstellung). Genaueres hab ich aber nicht gemessen. Ich würde mich für 
eine Auswertung per uC und Berechnung der Temperatur aus der 
Thermoelement-Spannung an die DIY-Lötstation halten. Nimm dort einfach 
die Schaltung und den Software-Korrekturfaktor für den Ersa-Kolben, und 
es sollte einigermaßen passen:

http://www.stegem.de/Elektronik/Loetkolben/index.htm

Gruß,
Stefan

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Daniel Flinkmann schrieb:
> PS: Ich würde auch gerne erfahren ob ich nur ein Montagsmodell erwischt
> hab und das Gerät bei anderen durchweg gut laufen oder ob andere Leute
> ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Ich habe mir auch vor kurzem eine ZD-931 von Pollin gekauft. An sich 
wäre ich mit dem Teil zufrieden - die Lötstation tut ihren Dienst. 
Allerdings gehen bei mir die Lötkolben reihenweise kaputt. Der erste hat 
genau einmal(!) funktioniert, beim nächsten Anschalten wurde der nicht 
mehr warm. Der zweite Lötkolben hat immerhin zwei Wochen lang gehalten 
(ich löte zur Zeit so 1h pro Tag) und heizt nun auch nicht mehr. Das 
sieht mir danach aus, dass auch ein dritter Lötkolben ebenso wie ein 
vierter und fünfter wohl nach kurzer Zeit das Zeitliche segnen werden. 
Daher habe ich mich dazu entschlossen, bei Pollin eine Rückabwicklung 
der Kaufvertrages zu fordern.

Ich habe nun als zwei neue Kandidaten für Lötstationen die Weller WHS 
40D und die Ersa RDS80 ausgemacht (Temperaturanzeige ist bei mir 
Pflicht, Preisspanne bis 150€, kein China-Gerät mehr).
Die Ersa scheint wegen ihrer etwas höheren Leistung etwas universeller 
nutzbar zu sein. Kann hier jemand über seine Erfahrungen mit einer der 
beiden (oder beiden) Stationen berichten? Insbesondere Informationen zu 
Haltbarkeit von Lötkolben und Lötspitzen bzw. deren Wechsel wären 
interessant. Welcher Lötkolben ist handlicher? Gibt es an einer der 
beiden Stationen handfeste Nachteile?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Michael S. schrieb:
> nutzbar zu sein. Kann hier jemand über seine Erfahrungen mit einer der
> beiden (oder beiden) Stationen berichten? Insbesondere Informationen zu
> Haltbarkeit von Lötkolben und Lötspitzen bzw. deren Wechsel wären
> interessant. Welcher Lötkolben ist handlicher? Gibt es an einer der
> beiden Stationen handfeste Nachteile?

Ich hab privat nur die RDS80 (vor 1 Jahr beim C für <100€ gekauft).

Nachteile:

   - relativ starres Kabel am Kolben
   - Lötspitzen verhältnismäßig teuer (ab ca. 6€)

Vorteile:

   - mit 80W ausreichend Leistungsreserven
   - einfache Handhabung
   - große Auswahl an Lötspitzen
   - Temperaturwechsel auf Knopfdruck (3 Temp. programmierbar)
   - einfacher Spitzenwechsel (Feder aushängen - alte Sp. runter -
     neue Sp. drauf - Feder einhängen)

Autor: Guido (Gast)
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@ Michael S. (msk):

Tausch noch mal um! Ich habe die ZD-917 und die funktioniert nach
einem Umtausch bei Pollin einwandfrei. Kauf gleich noch ein paar
Ersatzkolben dazu (bei dem Preis), wer wechselt denn heutzutage
noch die Spitzen?

> (Temperaturanzeige ist bei mir Pflicht, ...

Die geht in der Regel eh nach dem Mond, auch bei teureren Geräten.
Da muss man sich dran gewöhnen.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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@Guido:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Austausch der Station das 
Problem beheben soll. Einen Lötkolben habe ich schon ausgetauscht, jetzt 
habe ich den dritten rangeschraubt. Ich habe in die Haltbarkeit des 
Geräts generell kein Vertrauen mehr. Das sieht mir zu sehr nach 
systematischem Problem bei den Lötkolben aus. Vor allem, weil die Kolben 
nicht während des Betriebs kaputtgehen, sondern nach dem Abschalten und 
erneutem Einschalten später nicht wieder heizen. Also gehen die entweder 
während der Abkühlphase kaputt oder beim Einschalten. Und ein Lager voll 
mit Ersatzlötkolben will ich mir auch nicht anlegen (auch wenn die sehr 
günstig sind). :)

@Magnus:

Danke für Deine ausführliche Beschreibung. Das Kabel der ZD-931 ist auch 
relativ starr, aber damit komme ich gut zurecht. Die teuren Lötspitzen 
sind ein Nachteil, aber ich habe gerade gesehen, dass es bei der Weller 
WHS 40(D) nur ein extrem eingeschränktes Angebot an Lötspitzen gibt (3,5 
mm, 2 mm und 0,4 mm). Damit ist die eigentlich schon aus dem Rennen.
Backen die Spitzen eigentlich am Kolben nach einer Weile auch so fest 
wie bei der ZD-931? Nach einer Woche Nutzung schon habe ich da die 
Spitze kaum noch abbekommen und die Beschichtung des Kolbens hat sich 
auch mit abgelöst. :(
Wird der Griff der Ersa nach einer Weile warm? Irgendwo hatte das mal 
einer bemängelt, soll aber angeblich nur die alten Geräte betreffen...

Bei welchem C gibt es die Station eigentlich für weniger als 100€?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Backen die Spitzen eigentlich am Kolben nach einer Weile auch so fest
> wie bei der ZD-931? Nach einer Woche Nutzung schon habe ich da die
> Spitze kaum noch abbekommen und die Beschichtung des Kolbens hat sich
> auch mit abgelöst. :(

Ich habe die ZD-931 noch nie aus der Nähe gesehen, kann aber von der 
RDS80 in der Hinsicht nichts Negatives berichten.

> Wird der Griff der Ersa nach einer Weile warm? Irgendwo hatte das mal
> einer bemängelt, soll aber angeblich nur die alten Geräte betreffen...

Hmmm.... müsste ich auch erst ausprobieren, da ich den Kolben selten 
länger als 45Min. in Betrieb habe. Außerdem fahre ich die Temperatur in 
längeren Pausen einfach auf 150°C runter. Wenn ich mich nicht irre, kann 
die Station das auch automatisch.

> Bei welchem C gibt es die Station eigentlich für weniger als 100€?

Das war mal ein Sonderangebot beim großen C. Die Station gabs damals 
(Januar 2008) für läppische 99€. Ich hab den Kauf bis jetzt nicht bereut 
;o)

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Magnus Müller schrieb:
> Das war mal ein Sonderangebot beim großen C. Die Station gabs damals
> (Januar 2008) für läppische 99€. Ich hab den Kauf bis jetzt nicht bereut
> ;o)

Ach Mist. Ich dachte, ich bekomme sie günstiger als bei Angelika. ;)

Naja, ich denke, die RDS80 wird wohl bald mein sein. Danke nochmal für 
Deine Infos!

Autor: 3-2-1 Keins (Gast)
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> Das sieht mir zu sehr nach systematischem Problem bei den Lötkolben aus.

Mir sieht das nach einem einfachen Fehler der Station aus. Die Station 
hat eine defekte Regelung und versorgt die Kolben beim Ein- oder 
Ausschalten mit zu viel Spannung.

Bei einem systematischem Problem bei den Lötkolben wäre die Foren 
allerorten voll mit Geschichten über defekte Kolben, da diese Station in 
großen Stückzahlen verkauft wurde. Sind sie aber nicht.

Autor: Daniel Flinkmann (dflinkmann)
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Michael S. schrieb:
> Ich habe nun als zwei neue Kandidaten für Lötstationen die Weller WHS
> 40D und die Ersa RDS80 ausgemacht (Temperaturanzeige ist bei mir
> Pflicht, Preisspanne bis 150€, kein China-Gerät mehr).

Ich kann nichts zu der WHS 40D sagen, aber ich habe mir "damals" dann 
als Ersatzstation die RDS80 von Ersa geholt. Ich hatte grob 150 Euro 
dafür bezahlt und bin sehr zufrieden.

Das Kabel zum Kolben ist in der Tat etwas steif und mir wäre ein fester 
Lötkolbenhalter am Gerät lieber, aber das sind beides Luxusprobleme.

Viele Grüße,

Daniel

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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3-2-1 Keins schrieb:
>> Das sieht mir zu sehr nach systematischem Problem bei den Lötkolben aus.
>
> Mir sieht das nach einem einfachen Fehler der Station aus. Die Station
> hat eine defekte Regelung und versorgt die Kolben beim Ein- oder
> Ausschalten mit zu viel Spannung.
>
> Bei einem systematischem Problem bei den Lötkolben wäre die Foren
> allerorten voll mit Geschichten über defekte Kolben, da diese Station in
> großen Stückzahlen verkauft wurde. Sind sie aber nicht.

Berichte über defekte Lötkolben bei der ZD-931 habe ich schon mehrere in 
anderen Foren gelesen. Siehe den Erfahrungsbericht hier in diesem Thread 
von Daniel Flinkmann oder auch hier:
Beitrag "Erfahrungen Lötstation << STATION EP 5>> (Reichelt)"  (vorletzter Beitrag)
Beitrag "Steuerung für ZD-931-Lötkolben"

So viel liest man ja in den Foren auch nicht von dieser Station und ich 
weiß auch nicht, wie viel die Leute da gelötet haben. Ist aber auch 
egal. Ich habe keine Lust, da jetzt nach einem Fehler zu suchen und 
darauf zu hoffen, dass es doch nur Zufall und kein Serienfehler ist. 
Mein Vertrauen in China-Geräte in diesem Bereich ist mittlerweile 
komplett weg (nachdem auch ein günstiges Multimeter von Anfang an kaputt 
war).

Autor: munsa (Gast)
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Weller WHS 40D habe ich und bin damit auch sehr zufrieden! Heizt schnell 
auf und die Temperatur ist auch gut einzustellen. Mit der richtigen 
Spitze (austauschbar!) lassen sich auch SMD-Bauteile usw. gut löten.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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munsa schrieb:
> Weller WHS 40D habe ich und bin damit auch sehr zufrieden! Heizt schnell
> auf und die Temperatur ist auch gut einzustellen. Mit der richtigen
> Spitze (austauschbar!) lassen sich auch SMD-Bauteile usw. gut löten.

Du nimmst da sicher die 0,4 mm-Spitze, oder? Gibt es für die Station 
wirklich nur 4 verschiedene Spitzen, so wie in der Bedienungsanleitung 
beschrieben?

Autor: 3-2-1 Keins (Gast)
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>  0,4 mm-Spitze

"Size does matter"! Auch bei SMD. Große Spitzen, Leute. SMD lötet man 
mit der größten Spitzen mit denen man an das Bauteil und den Pad kommt, 
ohne dass man in der Nachbarschaft was verkokeln. Das bedeutet im 
Normalfall die Breite der Spitze etwa 80 bis 100% (wer wenig zittert) 
der Padbreite wählen, damit die Platine drumherum nichts abbekommt.

Man macht das deshalb, damit man Pad und Bauteil schnell und anständig 
heiß bekommt.

Hingegen wählt man Lötzinn mit kleinem Durchmesser, da es sich besser 
dosieren lässt.

Für vielpolige ICs nimmt man noch größere Spitzen und zieht / rollt 
damit einen Ball geschmolzenen Lötzinns schnell über eine Pinreihe. Wer 
dabei ein gutes Gefühl haben will nimmt eine Hufeisen-Spitze. Eine 
normale Meißelspitze tut's auch.

Der Trick beim SMD-Löten von Hand ist nicht die Spitze, sondern 
Flussmittel. Flussmittel auf die Pads und Anschlüsse, Flussmittel, 
Flussmittel und nochmal Flussmittel.

Autor: Michael L. (michaelx)
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Also ich habe gerade mal nachgeschaut, habe meine ZD-931 + 1 
Ersatzkolben seit Ende 2004, und seit dem fast jede Woche für ein paar 
Stunden in Betrieb.

Das einzige Problem, was ich bisher hatte, war die graue 
Display-Abdeckung. Da hatte sich teilweise die Verklebung gelöst, als 
die Station mal ein paar Tage sehr kalt gestanden hatte. Aber das war 
mit wieder andrücken erledigt.

Möglicherweise ist die Qualität heute nicht mehr die gleiche wie 2004.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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So, ich habe jetzt die Ersa RDS 80 und gleich mal eine Frage dazu:

Was nutzen die Besitzer einer solchen Station (oder einer Ersa-Station 
mit Lötspitzen der Serie 832 und 842) für eine Spitze für 2,54 
mm-Raster? Die mitgelieferte 2,2 mm meißelförmige Spitze (842CD) finde 
ich sehr unhandlich, man kommt kaum vernünftig an die Lötstellen ran. 
Interessanter scheint mir die 1 mm bleistiftförmige Spitze der 842er 
Reihe (842BD) zu sein. Hat da jemand Erfahrung damit oder ist das nur 
Gewöhnungssache?
Die mitgelieferte Spitze der ZD-931 (N1-2) fand ich jedenfalls für meine 
Löterei ganz passend. Die 842BD scheint mir da noch am nächsten 
heranzukommen...

Was mich ein wenig an der RDS 80 erschrocken hat, ist die 
Steckerbefestigung des Lötkolbenkabels an der Station. Das war bei der 
ZD-931 eine solide Sache mit Überwurfmutter zum Festschrauben, bei der 
RDS 80 ist das nur eine sehr wackelige Plastikbuchse ohne weitere 
Arretierung...

Autor: 3-2-1 Keins (Gast)
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> Was mich ein wenig an der RDS 80 erschrocken hat, ist die
> Steckerbefestigung des Lötkolbenkabels an der Station.

He, du hast jetzt "Marke". Da du dich vorher so über "China-Geräte" 
ausgekotzt hast, freu dich an der Spitzenqualität deiner "Marke".

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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3-2-1 Keins schrieb:
> He, du hast jetzt "Marke". Da du dich vorher so über "China-Geräte"
> ausgekotzt hast, freu dich an der Spitzenqualität deiner "Marke".

Das vorherige China-Gerät konnte leider noch nicht mal die Grundfunktion 
über eine längere Zeit als knapp zwei Wochen ohne Lötkolbenwechsel 
sicherstellen. Da ist der billig gemachte Stecker eher ein 
Luxus-Problem.

Autor: Miro D. (intercop)
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hi,
ich habe mal vor langen zeit das model zd-929c geholt bei pollin,bis 
jetzt läuft die lötstation tadellos,leider suche ih aber vergeblich nach 
ersatzt spitzen da keine weiteren angaben drüber, die sehen aus wie die 
für zd-931,wenn einer mal vielleicht paar fotos posten könnte,könnte ih 
vielleicht besser erkennen ob ih die auch nemmen kann...

mfg
miro

Autor: Henk (Gast)
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Ruf doch einfach bei Pollin an, die können Dich dort gut beraten und 
manchmal empfehlen Sie dir, die Teile einfach zum Testen zu bestellen 
und wenns nicht passt schickst Du die Teile zurück.

Autor: Miro D. (intercop)
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Pollin bietet sie leider nicht mehr an, das ist ja das Problem. Weiter 
helfen konnten sie mir auch nicht.

mfg
miro

Autor: egal (Gast)
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Mirek D. (intercop) wrote

> ich habe mal vor langen zeit das model zd-929c geholt bei pollin,bis
> jetzt läuft die lötstation tadellos,leider suche ih aber vergeblich nach
> ersatzt spitzen ..

> Pollin bietet sie leider nicht mehr an, das ist ja das Problem. Weiter
> helfen konnten sie mir auch nicht.

Das sind dann eben die Nachteile die sich ergeben wenn man statt einer 
Ersa oder Weller lieber auf noname Stationen/Lötkolben setzt. Darum 
lieber ein wenig Geld mehr aufwenden und etwas von den beiden großen 
Marken (Weller, Ersa) erwerben. Auf lange Sicht gesehen fährt man damit 
wie man hier exemplarisch demonstriert bekommt einfach besser.

Autor: Guido (Gast)
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@  Mirek D. (intercop):

Keine Photos, aber mal ein paar Maße: bei der ZD-917 (für die
Pollin und andere Zubehör anbieten) haben die Spitzen zum Heizkörper
hin einen Außendurchmesser von 3,75 mm, einen Innendurchmesser für
den Temperaturfühler von 2,5 mm. Die Länge vom Heizelement bis zur
verdickten Spitze beträgt ca 26 mm. Sieht eigentlich bei der
ZD-929 ganz ähnlich aus. Mess mal nach!

@ Dummschwätzer(Gast): einfach mal die Klappe halten. es war eine
konkrete Frage!

Gruß, Guido

Autor: Daniel (Gast)
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@Mirek:

"Vergeblich" gesucht ? Was hast Du denn schon versucht?

Also ich probiere mal google und gebe folgendes ein: zd-929c

Erster Link:
http://www.myvolt.de/index.php?cat=KAT109&product=... und der hat 
schon Ersatzspitzen.

Das war echt nicht schwer.

Autor: Miro D. (intercop)
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Junks ich danke euch, ihr habt mich glücklich gemacht :-)
leider war ich bei google nicht so erfolgreich wie du daniel,bekamm 
immer entweder irgendwelche ausländische seiten oder seiten wo man sich 
nicht sicher war und müll wolte ich nicht bestellen, danke ...

@egal (gast)
wenn du dir die preise der schönen keramikspitzten anguckst, dann ist es 
quali, meine hält schon so lange und ich bin glücklich mit meine 
station, da sie auch für linkshänder ist.

Autor: SchrauBär (Gast)
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Hi,
Ersatzspitzen kannst Du bei Angelika - ach nein, wurde ja an die 
Schweizer verkauft... also bei Reichelt (nicht mehr Angelika) kaufen. 
Dort gibt es Ersatzspitzen zwischen 1,39 und 3,49 Euronen.

Autor: Miro D. (intercop)
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ja, aber nicht für meine station

Autor: Airbyte (Gast)
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Hallo

Pollin hat doch die Lötspitzen, die du suchst!

BEST.NR. 840058,840056,840055,840073

Die passen 100%, hab die gleiche Lötstation.


mfg

Autor: dakorl (Gast)
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Hallo Leute,

hat schon jemand versucht den Ersatz-Lötkolben ZD-415 der ZD-917 an der 
ZD-931 anzuschließen? Passt der Stecker bzw. die Belegung?

Autor: Miro D. (intercop)
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Airbyte schrieb:
> Hallo
>
> Pollin hat doch die Lötspitzen, die du suchst!
>
> BEST.NR. 840058,840056,840055,840073
>
> Die passen 100%, hab die gleiche Lötstation.
>
>
> mfg

sind das die zum aufstecken? die vollen kann ich nicht benutzen, brauche 
für meine station die zum draufstecken....

Autor: dakorl (Gast)
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Hab versucht den Ersatz-Lötkolben ZD-415 der ZD-917 an der
ZD-931 anzuschließen. Der Kolben heizt sich auf, aber die 
Temperaturregelung funktioniert nicht. Die Anzeige steigt über 450°, es 
blickt eine Errormeldung und die Lötstation beginnt zu piepsen. 
Offensichtlich sind die Temperaturfühler verschieden oder anders 
gepolt..
Der Originalkolben funktionierte nach diesem Versuch noch, also die 
Lötstation dürfte nicht darunter gelitten haben...

Autor: Christian (Gast)
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Hallo alle zusammen!

Habe ein kleines Problem mit der Lötstation ZD-931.
Seit gestern heizt sich der Lötkolben nicht mehr auf, die Station brummt 
jedoch noch und zeigt auch "heat" an.
Hatte jemend mal so ein Problem? Denke ein neuer Lötkolben solle die 
Lösung sein. Will halt nicht jetzt den Kolben bestellen und dann merken 
das doch die ganze Station defekt ist.

Gruß
Christian

Autor: gastino (Gast)
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Christian schrieb:
> Hatte jemend mal so ein Problem? Denke ein neuer Lötkolben solle die
> Lösung sein.

Ja. Am besten ist, Du kaufst ein paar auf Vorrat, denn mir ist das recht 
häufig mit der Station passiert.

Autor: Michael L. (michaelx)
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Christian schrieb:
> Denke ein neuer Lötkolben solle die
> Lösung sein.

Ja, so ist es. Ich habe sowieso 2 Lötkolben mit verschiedenen Spitzen, 
da kann ich schneller wechseln.

Autor: Marvin S. (demo)
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Man braucht nicht gleich einen neuen Loetkolben - es gibt das 
Heizelement auch extra.

Gruesse

Marvin

Autor: Sebastian R. (sebr)
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Marvin S. schrieb:
> Man braucht nicht gleich einen neuen Loetkolben - es gibt das
> Heizelement auch extra.
>
> Gruesse
>
> Marvin

Welche Bestellnummer hat das Heizelement?

Autor: BerndB (Gast)
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Hallo  Christian,

Ich hab die SD-912 und bei mir ist auch mehrmals der Lötkolben 
(Heizelement) kaputt gegangen.
Ich hab mir mal die Heizspannung mit dem Scope angeschaut und gesehen 
das dort extreme Überspannungspeaks auftreten.
Als erstes hab ich versucht durch Z-Dioden (30V) die Peaks zu 
unterdrücken. Leider haben sich die Dioden in Rauch aufgelöst.
Als zweites hab ich einen Elko parallel zum Lötkolben emtfernt. Seit dem 
ist mit der Überspannung schluß.
Das Design scheint nicht so toll zu sein.

Gruß BerndB

Autor: Gastino G. (gastino)
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BerndB schrieb:
> Ich hab mir mal die Heizspannung mit dem Scope angeschaut und gesehen
> das dort extreme Überspannungspeaks auftreten.

Wann ist das passiert? Beim An- oder Abschalten? Bei mir war das 
Fehlerbild immer so, dass die Lötkolben nie während des Betriebs 
kaputtgegangen sind, sondern nach dem Anschalten nicht mehr heizten.
Nach dem dritten oder vierten Lötkolben innerhalb von zwei Monaten ist 
die ganze Station dann wieder zurück zum Händler gegangen...

Autor: BerndB (Gast)
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Hallo Gastino,

Soweit ich mich erinnere traten die Spannungsspitzen immer auf wenn die 
Regelung den Lötkolben abschaltete.
Fehlerbild war dann genauso wie bei dir. Nach dem Einschalten der 
Station heizte der Kolben nicht mehr.

Hasst Du vom Händler eine neue Station erhalten ? War das Problem dann 
behoben ?

Gruß BerndB

Autor: Gastino G. (gastino)
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Ich habe die Station zurückgeschickt und vom Händler das Geld 
zurückbekommen. War sehr kulant. Ich habe mir dann eine andere 
Lötstation gekauft, weil ich nicht mehr viel Vertrauen zu den Geräten 
dieser Baureihe hatte. Deine Messungen scheinen das schlechte Gefühl zu 
bestätigen.

Autor: Sebastian R. (sebr)
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Das Problem mit den ausfällen bei den Lötkolben scheint ja leider keine 
seltenheit zu sein. wollte mir auch so eine station zulegen aberich 
denke da bleibe ich besser bei meinem ERSA Multitip 25 bleiben....

Autor: skorpionx (Gast)
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BerndB schrieb:
> Als zweites hab ich einen Elko parallel zum Lötkolben emtfernt. Seit dem
> ist mit der Überspannung schluß.

Ich habe die Station EP5(scheint das gleiche wie ZD-931 zu sein) 
gekauft.
Mit Funktionalität bin ich begeistert. Heute habe ich bei Pollin zwei 
Ersatz-Lötkolben gekauft. Der Preis pro Stück 4.95€ (Artikel 94-840059). 
Trotzdem möchte ich genau wissen was du gemacht hast und ob das du 
weiter als Erfolg bezeichnet kannst...

Autor: BerndB (Gast)
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Hallo skorpionx,

Der Lötkolben von meiner ZD-931 funktioniert immer noch. Durch den 
fehlenden Kondensator ist die Station etwas lauter geworden (brummen) 
wenn der Kolben geheizt wird.

Gruß BerndB

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Hallo Bernd,
das klingt ja interessant, was du gemacht hast. Ich habe die Station 
auch, und mittlerweile den dritten Kolben in Betrieb. Und das gefällt 
mir gar nicht ;) . Bei der Fehlerbeschreibung mit den Spannungsspitzen 
hätte ich aus dem Bauch raus erstmal dazu tendiert einen Elko dazu zu 
packen, anstatt einen zu entfernen. Kannst du irgendwie erklären, warum 
die Spitzen bei dir dann weg waren? Und warum sind bei dir die Z-Dioden 
abgeraucht? Zu kleiner Vorwiderstand oder waren die Spannungsspitzen 
einfach zu lang? Kannst du vielleicht mal Screenshots von deinem Scope 
posten? Sorry wegen der ganzen Fragen... werde mich auch demnächst daran 
machen meine Station zu reparieren, da möchte ich einfach sicher sein 
bei dem, was ich tu ;) ...

Gruß,
Joachim

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Hi!

Hätt noch eine von Reichelt die nimmer heizt...
Wenn sie jemand zum ausschlachten braucht einfach PM, das Teil liegt bei 
mir nur rum, bin wieder auf Weller umgestiegen!;)

Gruß, Sven

Autor: Kay (Gast)
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Ich hab die Pollin Lötstation auch.

Wie Wegstaben Verbuchsler bin ich auch nur Gelegenheitslöter;
für meine Bedürfnisse ist die Station absolut ausreichend;
für professionelle oder betriebliche Zwecke würde ich mir aber wohl ne 
andere holen.

Ich jedenfalls bin zufrieden.

Autor: skorpionx (Gast)
Datum:

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Joachim A. schrieb:
> ei der Fehlerbeschreibung mit den Spannungsspitzen
> hätte ich aus dem Bauch raus erstmal dazu tendiert einen Elko dazu zu
> packen, anstatt einen zu entfernen. Kannst du irgendwie erklären

Ich würde auch dazu (intuitiv...) tendieren. Interessant wäre wie  der 
Kolben
angesteuert wird. Triac? Ist das ein zwei Punktregler (Ein, Aus) oder
sind das Impulse mit "Breite" Regelung? Liegt die Ursache in der
kapazitiven Belastung wenn Elko da ist?...

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Moin,

also kann ja sein, daß ich mich akut täusche, aber wenn du ne kapazitive 
Belastung (den besagten Elko) drin hast, dann kriegst du doch 
eigentlich eher Strom- anstatt Spannungsspitzen da rein, oder? Und 
diese Stromspitzen würden dann ja auch nur den Elko treffen, und nicht 
den Kolben...
Zur Ansteuerung: ich hab leider (noch) keine Ahnung. Ich weiß leider 
noch nichtmal, ob der Kolben mit AC oder DC befeuert wird (ich fänd DC 
ja besser ;) ...). Zu dem Regler: hier war öffters schon von nem 
2-Punkt-Regler die Rede. Das glaube ich auch, weil man nen halbwegs gut 
parametrierten PI-Regler kaum so zum Über- und Unterschwingen bringen 
kann, wie es die Temperatur bei der Station tut. Außerdem kann man bei 
dem Preis wohl kaum erwartet, daß sich da ein Fachmann für 
Regelungstechnik drangesetzt hat ;) ...
Ich bin leider z.Z. noch mit einem Wohnungswechsel beschäftigt. Wenn ich 
Zeit finde kann ich mein Scope ja mal an den Pins vom Kolben hängen und 
mir das Einschalt-, Ausschalt- und Regelverhalten angucken.
Würde dann Screenshots zur allgemeinen Diskussion posten. Aber auch nur, 
wenn Bernd die nicht zufällig noch rumfliegen hat. Macht ja keinen Sinn 
die gleiche Arbeit x-mal zu machen...

Gruß

Autor: BerndB (Gast)
Datum:

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Hallo zusammen,

ich habe damals als ich mich mit dem Lötkolben beschäftigt habe von der 
Aktion keine Bilder oder Scopeaufzeichnungen gemacht. Ich hatte mich 
halt mal wieder über einen defekten Kolben geärgert und schnell mal nach 
Abhilfe gesucht.
So weit ich mich erinnern kann ist ein 24V Trafo verbaut. Die 24V werden 
entsprechend der Regelung sekundär seitig ein- und ausgeschaltet.

Wenn ich heute Abend etwas Zeit finde baue ich die Station nochmal 
auseinander und stelle hier noch ein paar Fotos ein. Daraus kann man 
dann den Schaltplan rekonstruieren.

Gruß BerndB

Autor: BerndB (Gast)
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Hallo,

anbei je ein Bild von der Ober und Unterseite der Steuerplatine.

Belegung der Stecker:
  Stecker rechts oben (Kabel blau und braun): Zuleitung vom Trafo.
  Stecker rechts unten:  Steuerleitung.
  Stecker links: Zur Heizung vom Kolben.


Folgende Punkte habe ich geändert.

1) C1 entfernt.
2) Mosfet Kühlkörper getauscht gegen größeren (sieht recht wild aus).
   Der schwarze Draht ersetzt die Leiterbahn unter dem Kühlkörper.
3) C2 (neben D5) getauscht.
4) Prallel zu R1 eine Z-Diode gelötet.

Anmerkungen:
Der Trafo ist angegeben mit 26 Volt. Der Kolben mit 24 Volt.


Gruß BerndB

Autor: Joachim B. (jojo84)
Datum:

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Moin,

also entweder übersehe ich was Entscheidendes, oder du hast ein komplett 
anderes Innenleben bei deiner Station.
Ich poste heute abend mal ein paar Fotos von meiner Station und ein paar 
Scope-Screenshots.
Der Trafo in meiner Station hat einmal 24V und einmal 12V, die 12V gehen 
dann auf einen Einweggleichrichter (Diode :) ) und dann auf ein 
Glättungs-C. und dann über nen 7805 an Steuerungskrimskrams. Die 24V AC 
werden dann über nen Triac geschaltet. Aber nicht einfach "Zack" an, 
sondern pro Halbwelle einmal an (glaube ich, hab die Scope-Bilder nicht 
mehr ganz exakt im Kopf...).
Wie ich immer, ich poste heute abend mal die Bilder...

Bernd, danke erstmal!

Gruß,
Joachim

EDIT:
aaahhhh, ok! Hab das Entscheidende wirklich übersehen... du hast eine 
andere Station :)

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Moin,

helft mir doch bitte nochmal geistig auf die Sprünge...: wenn die 
Spannung über nem Verbraucher an AC mit meinem Scope messen will und 
keinen Differenztastkopf zur hand habe, könnte ich doch die Spannung 
vor und hinter dem Verbraucher gegen Masse messen und das dann 
voneinander abziehen, oder?!

Entweder brauch ich mal nen Differenztastkopf (teuer) oder ne schnell 
genuge Strommesszange (noch viiieeel teurer...)

Gruß

Autor: BerndB (Gast)
Datum:

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Hallo Joachim,

bei der Lötstation ist die Spannung hinter dem Trafo galvanisch 
getrennt.
Du kannst dich mit deinem Tastkopf ganz normal anschließen. An den einen 
Pol den Metall Klips an den anderen Pol den Tastkopf. Der Tastkopf muß 
nicht galvanisch getrennt sein.

Stell bitte ein paar Scopebilder und Bilder vom Layout ein. Interessant 
ist der Augenblick wo der Lötkolben eingeschaltet und ausgeschaltet 
wird.

Viel Erfolg.

Gruß BerndB

Autor: bitte löschen (Gast)
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Ich wundere mich, warum so selten von meiner (ehemals Voltcraft, heute 
von ELV) LS 50 die Rede ist. Ich habe das Teil seit etwa 10 Jahren habe 
es oft benutzt und habe damit nicht nur Elektronik gelötet. Die Spitze 
ist immer noch die erste, nur den Kolben musste ich vor ein paar Monaten 
neu kaufen, da ich ihn aus einer stressbedingten Laune heraus etwas zu 
grob behandelt hatte, so dass Plastik brach. Die alte Spitze habe ich in 
den Ersatzkolben (von dem ich angesichts des niedrigen Preises 
vorsichtshalber mal direkt 2 Stück gekauft habe) übernommen.
Ich muss sagen, dass ich meine LS 50 in diesen 10 Jahren immer wieder 
brutal gequält habe, indem ich ganze Fernseher entlötet habe, sie immer 
wieder auf Maximaltemperatur betrieben habe, wenn ich sie beim 
Nachmodellieren von missratenen Zinn- und Bleigüssen benutzt habe. Auch 
vor dem Schneiden von Plastik und dem Branding von Holz durfte sie sich 
nicht drücken. Mit ihr habe ich in Kraftfahrzeugen und in 
Elektroinstallationen (ich weiß, soll man nicht) herumgelötet.
Wie gesagt, alles mit einer Spitze (flach, schmal).
Trotz der meines Empfindens nach hohen Heizleistung reagiert sie schnell 
auf Einstellungen an der Soll-Temperatur und ist wunderbar geeignet, 
wenn es auf ein kleines Temperaturfenster ankommt.
Sie hat 3 Programmierbare Temperaturtasten, die ich für Pb-Sn und Ag-Sn 
und Cu-Lackdraht eingestellt habe und es gibt billige Ersatzteile.

Sonst geht Kram bei mir schnell kaputt, aber diese Lötstation scheint 
unverwüstlich.

http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...

Autor: Joachim B. (jojo84)
Datum:
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Sooo, jetzt hab ich mal eine kleine "Doku" meiner Messungen an der 
Station verfasst (siehe Anhang).
Interpretationen ausdrücklich erwünscht... Wir wollen das ja in den 
Griff kriegen :)

@Philipp:
danke für das Mitteilen deiner Erfahrungen. Aber den Leuten mit der EP-5 
hilft es nicht wirklich weiter einfach eine andere Station zu empfehlen. 
Daß die EP-5 Probleme hat ist offensichtlich. Und das die Probleme durch 
den Kauf einer anderen Station behoben werden ist auch iwie klar. Aber 
darum geht es ja nicht :) ... Trotzdem danke.

Gruß,
Joachim

Autor: skorpionx (Gast)
Datum:

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Drin ist ein Triac, wahrscheinlich als  Leistungstuffe für den 
Lötkolben.
Wen jemand die Möglichkeit hätte Spannungsverlauf aufzunehmen wäre das 
nett.
Meine INTITUITIVE Vermutung: der Lötkolben selber ist das Problem.
Das so etwas  nach der Abkühlung passiert... Hier könnten  auch 
mechanisch-thermische Komponente im Spiel sein. Gegen thermische 
Spannungen ist kein Kraut gewachsen.

Autor: Joachim B. (jojo84)
Datum:

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@Scorpion

also das klingt ja fast, als hättest du noch keinen Blick in das obige 
Dokument geschmissen.
Nicht nur dort wurde der Triac hinreichend oft erwähnt. Obwohl er gar 
nicht so spektakulär ist, daß er so vieler Erwähnungen bedarf...
Außerdem habe ich doch die Spannungsverläufe am Lötkolben aufgezeichnet. 
Es würde vielleicht mehr helfen, wenn du sagst, was genau du an der 
Messreihe nicht verstehst...
Die Vermutung mit den mechanischen Spannungen hatte ich auch schon. Aber 
du kannst nicht konkret sagen, daß es "nach der Abkühlung passiert". 
Denn vor dem Abkühlen ist der Vorgang des Ausschaltens und danach (nach 
dem Abkühlen) kommt irgendwann wieder das Einschalten (siehe obiges 
PDF).
Und da wir die mechanischen Vorgänge wirklich schlecht messen können 
bleibt uns ja nur die Möglichkeit an den elektischen Vorgängen zu 
drehen...

Gruß

Autor: Sven L. (svenl)
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Also die hier aufgezeichneten Spannungsverläufe sind ja sehr 
interessant!

Das erklärt sehr plausibel, warum der Lötkolben beim Einschalten der 
Station nicht mehr aufheizt. Entweder starb er beim Abschalten (was 
wahrscheinlich ist) oder beim Einschalten.

Im Abschaltmoment entlädt sich die Induktivität der Sekundärwicklung und 
erzeugt die Spannungsspitzen. Hatte der Triac gerade gezündet...dann 
springt halt evtl. der Kolben über die Klippe...

Ein VDR (Varistor) über der Sekundärwicklung respektive parallel zum 
Lötkolben sollte die Spikes in Grenzen halten.

Ich würde sowas hier nehmen:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=B15...

Bei der nächsten Bestellung werden wohl mal ein paar verschiedene 
Varistoren dabei sein... Es wäre schön, wenn Du Joachim nach 
Modifikation die gleichen Aufnahmen wiederholen könntest? - Mein 100 MHz 
Digitalscope hat leider eine Röhre und da sind die Screenshots nicht so 
toll! ;)

Gruß!

Sven

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Hallo Sven,

also den Varistor würde ich nicht nehmen. Das ist ja ein 30V-Typ. Und 
bei 24Vac haben wir ja Spitzenwerte von 24 * 1,4142 = 33,9V. Plus 10% 
Netztoleranz, dann bist du bei über 37V. Dann leitet das Ding ja fast 
dauernd :) . Oder vertu ich mich da?

Wegen eines Varistors will ich nicht extra eine Bestellung fertig 
machen. Ich denke ich werde es erstmal mit einem RC-Glied probieren, was 
ich dann parallel zum Lötkolben einsetze. Da hab ich aber keine 
Erfahrungswerte. Hätte mal so 100 Ohm und 1 µF genommen. Wären die Werte 
ok?

Bei Pollin gebit es übrigens auch Varistoren, unter "Widerstände" und 
dann "VDR-Widerstände". Da gibt es einen mit 50V und einen mit 20V, von 
denen man dann zwei in Reihe schalten könnte...

Gibt es weitere Meinungen zu den Messungen? Ist das vielleicht totaler 
Blödsinn?

Gruß

Autor: Sven L. (svenl)
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Der Varistor verträgt 30 V AC. Es könnte trotzdem etwas knapp sein. Am 
besten nimmt man den nächstgrößeren Typ mit 35 V AC.

Zur Strombegrenzung würde ich den in Reihe mit einem 10 Ohm-Widerstand 
schalten. Die Belastbarkeit dieser Teile ist ja nicht besonders hoch.

Gruß!

Sven

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Moin,

asso, daß die Angabe für AC ist hatte ich nicht gesehen. Aber du hast 
recht, selbst dann könnte das mit den 30V knapp werden. Ich würde auch 
eher zu einem 35V oder 40V Typen tendieren.

Daß die Spannungsspitzen vom Ausschalten der Induktivität (Trafo) kommen 
glaube ich ja auch. Wenn der Triac leitet kann er bei den kurzen Bursts 
über 20A ab, und wenn er sperrt irgendwas zwischen +-600 und 800V. Der 
wird also aller wahrscheinlichkeit nach nicht so schnell flöten gehen. 
Aber wenn das Heizelement fast rein ohmsch' ist hätte ich einfach nicht 
gedacht, daß das so allergisch auf diese Bursts reagiert...

Aber wir werden sehen... ich werde mal ein Snubber-Glied über den 
Lötkolben setzen.

Was meint ihr so ungefähr zu meinen Werten? R = 100 Ohm und C = 1 µF?

Gruß

Autor: Sven L. (svenl)
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Ich würde es eher mit 4,7 µF und 47 Ohm probieren. Das sollte 2 A 
Verbraucherstrom aushalten können und so ab ungefähr 100 V ansprechen.

Sven

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Also wann mein Snubber "anspricht" ist doch eigentlich wurscht. 
Eigentlich hab ich es doch bei einem RC-Snubber nur mit einem gedämpften 
Hochpass zu tun... den muß ich nur so dimensionieren, daß bei 50 Hz der 
Strom durch die Komponenten nicht zu groß wird... Bei 50 Hz und 1 µf hat 
der C nen Widerstand von knapp 3,2 kOhm. Dazu nochmal z.B. 100 Ohm 
"ohmsch" und dann hab ich bei 24V und 3,3 kOhm doch nurnoch gut 7 mA. 
Pillepalle :)
Oder hab ich mich verrechnet? Vielleicht sollte ich nen größer C nehmen, 
damit der vor allem bei hohen Frequenzen noch besser leitet?
Aber egal, ich bin umgezogen und hab darum grad kaum Bauteile hier. Die 
Pollinbestellung ist fertig und müßte noch abgeschickt werden. Will 
damit nur sagen, daß es also noch ein Momentchen dauern kann, bis ich 
meinerseits Ergebnisse präsentieren kann.
Aber bin mal gespannt auf die Lösungen der anderen/von Sven!

Gruß

Autor: Sven L. (svenl)
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Ein größerer C leitet bei höheren Frequenzen schlechter. Die ungefähre 
Ansprechspannung sollte schon so dimensioniert sein, dass die 
Spannungsüberhöhung am Heizelement nicht so ausgeprägt ist.

Ich nehme an, dass es durch kurze Spannungsbursts zu 
isolationstechnischen Problemen am Heizelement kommt oder der durch den 
ohmschen Anteil bei hoher Spannung natürlich auch höheren Strom die 
Kontaktierung am Heizelement verbrennt...

So ein 50 VA-Trafo speichert schon eine Menge Energie. Die sollte 
ordentlich abgebaut werden. Das Problem ist einfach die 
Wechselspannungsversorgung. Sie ist billig (wenig Bauelemente) und 
funktioniert ja. Da aber im Heizstromkreis sich lediglich Trafo, Triac 
und Heizelement befinden, findet keinerlei Unterdrückung von Spikes 
statt.

Eine mögliche Lösung wäre noch ein bipolarer Elko an der 
Sekundärwicklung, welcher die Spannungsspitze schluckt. Bipolare Elkos 
sind teuer und die Kapazitäten halten sich, gemessen an der Baugröße, 
auch in Grenzen. Daher würde ich ganz einfach 2 unipolare Elkos in der 
Größenordnung 1000 µF und 2 Dioden 1N4007 einsetzen.

Siehe hier: 
http://www.atx-netzteil.de/bipolarer_elko_aus_stan...

Das ist einfach aufzubauen und sollte lange halten, wenn entsprechend 
gute Elkos (105°C Panasonic mit niedrigem ESR) verwendet werden. Leider 
haben die Varistoren ja "Verschleißerscheinungen" und noch einigen 10 
Schaltvorgängen sind sie hin...also fällt diese Lösung nun doch aus.

Die 1N4007 kann übrigens bis 1000V Sperrspannung (durchgängig) oder 1200 
V Sperrspannung für eine Halbwelle bei 60 Hz. Die Dioden halten das also 
durch. Ein Problem sehe ich darin, dass der ESR unseres "Bipolarelkos" 
durch die Dioden angehoben wird.

:)

Sven

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Moin!

Jo, das mit der Lebensdauer der VDRs ist eine wirklich nachteilige 
Sache... ich hab ja von Anfang an versucht um die Varistor-Lösung herum 
zu kommen :) .

Aber bzgl. des Blindwiderstands sollten wir nochmal sprechen:
Der Blindwiderstand eines C lautet ja
Wenn ich jetzt C größer mache, der Term unter dem Bruchstrich also 
größer wird, wird doch das Ergebnis (der Blindwiderstand) immer kleiner. 
Er leitet also besser. Gleiches gilt für die Frequenz.
Wikipedia sagt dazu: /Der Blindwiderstand X_C eines idealen Kondensators 
mit der Kapazität C ist ebenfalls ein linearer Wechselstromwiderstand, 
dessen Betrag aber bei zunehmender Frequenz f kleiner wird./

Wenn du da nicht zustimmst bitte ich eindringlich um Aufklärung :) . 
Nicht, daß da einer meine kleine, elektrische Welt aus den Fugen hebt...

Aber die Sache mit den beiden Elkos finde ich gut. Das kannte ich noch 
nicht und sieht wirklich praktikabel aus...

Gruß

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Ich vermute, daß bei dieser Lötstation auf der Primärseite des 
Netztrafos der "berühmte" X2-Kondensator (ca. 100nF) nicht vorhanden 
ist. In vielen Fällen reicht dieser Kondensator aus, Trafo-ausgelöste 
Spannungsspitzen beim Ausschalten des Gerätes auf ein ausreichend 
niedriges Niveau - unterhalb der Triac-Sperrspannung - zu begrenzen.

Die Meßreihe ließe sich möglicherweise schnell und einfach mit 
eingebautem X2-Kondensator wiederholen.

Zur Beschaltung der Sekundärseite des Trafos (falls X2-Kondensator 
unzureichend):
Es dürfte ausreichen, aus dem 24V-Anschluß jeweils per Diode (1N4007) 
und Sieb-Elko (1000uF) eine unbelastete positive und negative Spannung 
zu erzeugen. Den Elkos ließen sich ggf. keramische Kondensatoren 
parallelschalten zur Verrringerung des ESR. Diese Schaltung dämpft 
Überspannungen entsprechend dem bipolaren Elko.

Bernhard

Autor: Sven L. (svenl)
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Wie meinst Du das jetzt? Zwei Dioden und zwei Elkos wie ich es 
vorgeschlagen hatte oder 4 Dioden (Graetzbrücke) und ein Elko dahinter?

Ich habe mir die Heizelemente von meinen beiden kaputten Lötkolben 
angeschaut und sie sind beide hochohmig (> 10 MOhm). Definitiv sterben 
die Teile durch Überspannung. Mein erster Lötkolben hatte jedoch über 2 
Jahre lang gehalten...

Das kann auch mit dem Rest der Schaltung zusammenhängen, da sicherlich 
irgendwo noch Gleichspannung erzeugt wird, um die Regelschaltung zu 
versorgen. Da wird sicherlich auch eine Vollweggleichrichtung mit Elko 
verbaut sein und wenn der Elko altert und dessen ESR steigt, absorbiert 
niemand die Spannungsspitze.

Ich werde wohl ein Stück Lochraster mit 4x 1N4007 bestücken und einen 
Elko und hoffe, dass das dann erst einmal ausreicht.

Gruß!

Sven

Autor: skorpionx (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Ich werde wohl ein Stück Lochraster mit 4x 1N4007 bestücken und einen
> Elko und hoffe, dass das dann erst einmal ausreicht.

Dann wird der Lötkolben mit größeren effektiven Spannung  versorgt.
Der Elko wird  bis Umax geladen... Auch die Einsteuerung des Triacs wird 
dann problematisch. Nur einer Varistor wäre eine Lösung.
Übrigens ich zweifle ob die Spannungsspitze die Ursache ist. Diese 
Impulse dauern zu Kurz um so etwas einzurichten. Könntest du  vielleicht 
den kaputten Kolben genau untersuchen (obduzieren... )um die Kaputte 
Stelle zu finden. Interessant wäre auch der Durchmesser (Material...) 
vom Heizungsdraht(?).

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Also Sven, an einigen stellen würde ich dir nicht zustimmen... Daß das 
Heizelement hochohmig ist sagt doch überhaupt gar nichts darüber aus, 
warum es kaputt ist. Ich habe mal einen Drahtwiderstand eine Stunde 
lang bei 500° gebacken. Der war danach auch hochohmig, und der hat 
nienienie Hochspannung gesehen (nichtmal Niederspannung)...
Und du scheinst wirklich noch keinen Blick in meine supertolle PDF 
geschmissen zu haben. Denn da steht drin (und ist auch auf den Fotos zu 
sehen), daß KEIN Vollweggleichrichter drin ist. Nur eine Diode (kann ja 
auch reichen) und dann ein Elko.

@Bernhard:
der X-Kondensator würde ja über N und L angeklemmt werden, nech? Wäre es 
vielleicht noch sinnvoller einen XY-Kondensator (sowohl von L aus auch 
von N gegen PE) einzusetzen?

Gruß

Autor: Sven L. (svenl)
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Natürlich habe ich mir Dein PDF angeschaut, sogar 2 Mal. :)

Dass der Lötkolben mit 24 V AC versorgt wird, wissen wir ja. Ok, dann 
hat die Regelung halt eine Einweggleichrichtung mit Ladeelko.

Bei der Einwegegleichrichtung landet aber immer nur eine Halbwelle im 
Elko. Das heißt, dass Spannungsspitzen beim Ein- bzw. Ausschalten, 
welche in der anderen Halbwelle vorhanden sind, nicht vom Elko 
geschluckt werden können.

Ich hatte meine Station noch nicht offen, daher weiß ich nicht, ob die 
Regelung eine separate Sekundärwicklung besitzt oder mit an den 24 V 
hängt...ich denke es wird allerdings der letztere Fall sein, weil 
billiger.

Ein Varistor an der Sekundärwicklung wird die Impulse schlucken, aber 
nach einigen 10 Schaltvorgängen wird auch dieser aufgeben, er unterliegt 
also einem Verschleiß. - Der X-Kondensator an der Primärwicklung ist 
eine gute Idee, da dieser mit seinem Blindwiderstand zum Abbauen des 
Magnetischen Feldes beim Abschalten unterstützt.

Ein bipolarer Elko höherer Kapazität (> 1000 µF) wird die 
Spannungsspitzen beim Ein- und Ausschalten zuverlässig schlucken. 
Bipolar-Elkos habe ich aber nicht zur Verfügung.

Meine Idee wäre entweder der Selbstbau-Bipolar-Elko mittels zwei Elkos 
und zwei Dioden oder eine unbelastete Zusatzschaltung parallel zur 
Sekundärwicklung mittels Vollweggleichrichtung und Pufferelko. Die 
Schaltung wird zu 100% den Einschalt-Peak schlucken und ggf. den 
Ausschalt-Peak. Der Elko sollte aber eine vernünftige 
Spannungsfestigkeit haben und nicht nur 35 V.

Evtl. ist eine Kombination aus Varistor + echtem Bipolar-Elko die 
technisch sicherste Variante...?

Ich habe in meinem letzten Post lediglich versucht herauszufinden warum 
der erste Lötkolben 2 Jahre bei sehr intensiver Nutzung überstanden hat 
und mir dann 2 Lötkolben innerhalb der ersten Betriebsstunden gestorben 
sind. Die Heizelemente sind übrigens die gleichen. - Ich habe mich in 
Deinem PDF so auf die Oszillogramme gestürzt, dass ich die ersten beiden 
Seiten überlesen habe... :)

Gruß!

Sven

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Jo, alle Klarheiten beseitigt ;) ...

Sven, kannst du vielleicht ein Foto posten, wenn du deinen kaputten 
Lötkolben obduziert hast? Vielleicht hat deine Kamera oder dein Handy ja 
so einen tollem Macro-Modus... Mich interessiert, wie das aussieht. Ich 
hab meine kaputten Lötkolben leider alle einfach weggeschmissen.

Habt ihr Anhaltswerte, wie groß so ein X-, XY-, Y- 
wer-weiß-was-Kondensator sein sollte?
Ich wollte eigentlich heute noch eine Bestellung rausschicken...

Gruß

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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@Joachim:
Der "X-Kondensator" hat in dieser Schaltung folgende Aufgabe:
Er nimmt beim Ausschalten die im Transformator gespeicherte Energie auf 
und
- sorgt für eine geringere Anstiegsgeschwindigkeit des 
Ausschalt-Impulses
- reduziert die Spitzenspannung dieses Impulses.
Mein Verdacht geht nämlich dahin, daß der Triac beim Ausschalten der 
Lötstation folgenden Stressoren ausgesetzt ist, die er selber 
"überlebt", aber das angeschlossene Heizelement wohl nicht:
1. Überschreiten der zulässigen Sperrspannung,
2. zu hohe Spannungsanstiegsgeschwindigkeit der Versorgungsspannung.
Beide Mechanismen führen zum "Über-Kopf-Zünden" des Triac.

Der Begriff X-Kondensator bezog ich ausschließlich auf die Anforderungen 
an Spannungsfestigkeit und Sicherheit, nicht unbedingt aber auf die 
Funktion dieses Kondensators.

Grobe Abschätzung der auftretenden Energie-Mengen beim Ausschalten des 
Trafos im Leerlauf (Heizung aus):
50W-Trafo; 20% Leerlaufstrom gibt 50mA primärer Leerlaufstrom;
230V/50mA gibt eine Impedanz von 5kOhm, bei 50Hz also 15H 
Selbstinduktion;
15H geben bei 70mA (Spitzen-)Strom eine magnetische Energie von 35mWs;
ein Kondensator von 100nF speichert bei 850V eben diese 35 mWs.
Das entspricht auf der 24V-Seite einer Spitzenspannung von ca. 90V, und 
diese Spannung sollte dank ihres etwas sanfteren Anstiegs vom Triac 
beherrschbar sein.

Bernhard

P.S. keine Gewähr für Rechenfehler!

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Ergänzung:
Der Triac BT136 ist folgendermaßen spezifiziert (s. Datenblatt):
Critical rate of rise of off-state voltage: min. 100V/µs, typ. 250V/µs

Ich kann mir gut vorstellen, daß der Triac wegen der hohen 
Spannungsanstiegsgeschwindigkeit unerwartet zündet und das Heizelement 
diesen Spannungsschock nicht verkraftet.

Bernhard

Autor: skorpionx (Gast)
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Bernhard R. schrieb:
> Grobe Abschätzung der auftretenden Energie-Mengen beim Ausschalten des
> Trafos im Leerlauf (Heizung aus):
> 50W-Trafo; 20% Leerlaufstrom gibt 50mA primärer Leerlaufstrom;
> 230V/50mA gibt eine Impedanz von 5kOhm, bei 50Hz also 15H
> Selbstinduktion;
> 15H geben bei 70mA (Spitzen-)Strom eine magnetische Energie von 35mWs;
> ein Kondensator von 100nF speichert bei 850V eben diese 35 mWs.
> Das entspricht auf der 24V-Seite einer Spitzenspannung von ca. 90V, und
> diese Spannung sollte dank ihres etwas sanfteren Anstiegs vom Triac
> beherrschbar sein.

Meine Hochachtung!. Wie mein alter Prof. immer sagte:
 „wichtiger ist eine Sache abzuschätzen als genau zu berechnen“.
Jetzt weiss ich was du meinst.

Autor: skorpionx (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Ich habe in meinem letzten Post lediglich versucht herauszufinden warum
> der erste Lötkolben 2 Jahre bei sehr intensiver Nutzung überstanden hat
> und mir dann 2 Lötkolben innerhalb der ersten Betriebsstunden gestorben
> sind. Die Heizelemente sind übrigens die gleichen.

Verschleiß von Schalterkontakten → Prellungen..?

Autor: skorpionx (Gast)
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Meine Station hat einen X-Kondensator mit Kapazität 480nF(gemessen)
bekommen. Mit dem 15H ergibt das Resonanzfrequenz um 60 Hz…

Autor: Sven L. (svenl)
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Und? Irgendwelche Verbesserungen? - Bin leider noch nicht dazu gekommen 
an meiner Lötstation was zu machen.

Sven

Autor: skorpionx (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Und? Irgendwelche Verbesserungen?

Ich habe die Station erst seit 4 Wochen. Von meiner Seite sind das nur 
„Vorsichtsmaßnahmen“.
Aber es ist klar das eine abrupte Unterbrechung des Stromes in einer 
Induktivität keine gesunde Sache ist. Der Kondensator hilft  die Energie 
zu übernehmen und in gesundem „Schaukeln-Prozess“ zu verlieren...

Autor: skorpionx (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Bin leider noch nicht dazu gekommen
> an meiner Lötstation was zu machen.

Sven. Du muss etwas für die Allgemeinheit tun...

Autor: Sven L. (svenl)
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Ich habe es befürchtet.... :)

Dumm nur, dass meine Lötstation gerade runde 8000 km von mir entfernt 
ist. :) Ich bin nämlich gerade in Peking (bis Ende nächster Woche) und 
da kann ich leider nicht weiterhelfen. :)

Kann sich niemand anderes opfern?

Viele Grüße aus Peking! (zur besten Fernsehzeit gerade)

Sven

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Ich rechne ja jeden Tag damit, daß endlich mein Pollin-Paket kommt. Da 
sind dann ein paar Kondensatoren und Varistoren drin. Und ein 
Ersatzlötkolben :) . Dann werd ich mal vor den Trafo (an die 230V-Seite 
einen Kondendator klemmen und über den Lötkolben vielleicht so ein 
dubioses Snubber-Glied. Dann häng ich mein Scope nochmal dran und mache 
ein paar lustige Screenshots. Hoffe das ganze wird von Erfolg gekrönt 
sein :) ...

Gruß

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Ich bin gespannt auf die Screenshots!

Danke für die Mühe
Bernhard

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Sooo, ihr Lieben,
habe gestern die Modifikationen an meiner Lötstation vorgenommen. Die 
Resultate seht ihr im Anhang. Also ich finds gar nicht schlecht :) . 
Auch hier bitte ich wieder um Interpretation der Ergebnisse (sofern noch 
nicht geschehen). Kann ja auch reiner Zufall sein, was ich da gemessen 
hab ;) ...

Gruß,
Joachim

Autor: Joachim B. (jojo84)
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ach ja,
@Bernhard:
danke für den Tipp mit dem X-Kondensator (also ich meine den Kondensator 
auf der Primärseite des Trafos).
Nach unseren Überlegungen einige Posts weiter oben wollten wir (Sven und 
ich) ja erst die Störungen auf der Sekundärseite unterdrücken. Das hätte 
sicher auch funktioniert, aber damit wäre der Grund des Problems ja 
nicht beseitigt worden. Ich glaube so ist es souveräner...

Gruß

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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@Joachim:
auf der Sekundärseite des Trafos sind alle Impedanzen - also die 
Kondensatoren - wesentlich größer, da das Wicklungsverhältnis 
quadratisch eingeht; in diesem Beispiel wären es dann immerhin ca. 160 - 
200 uF (bipolar, knapp 100V Betriebsspannung). Außerdem besteht die 
Gefahr, daß die Phasenlage zwischen den Abgriffen auf der Sekundärseite 
zu groß wird und irgendwelche Randeffekte erzeugt.

Dis Screenshots waren wirklich beeindruckend, vielen Dank für den 
Aufwand!
Bernhard

Autor: SvenL (Gast)
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Ich schließe mich an:

Die Screenshots sind beeindruckend und ich werde meine Lötstation ebenso 
modifizieren. Allerdings werde ich wohl einen für Netzanschluss 
freigegebenen Kondensator von WIMA nehmen.

Wollen wir hoffen, dass die Heizelemente dann länger halten. ;)

Viele Grüße!

Sven (jetzt mittlerweile wieder in deutschen Landen).

Autor: Dirk (Gast)
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Danke an alle hier für Eure Mühe. Ich habe seit ein paar Tagen auch 
diese Lötstation und habe dank dieses Threads erst mal 300 nF parallel 
am Netzeingang verbaut. Das sind 2 X-Kondensatoren aus der 
Netzentstörung eines alten TV-Chassis, die sind also Kummer gewöhnt ;)
Nun hoffe ich, dass ich möglichst lange Freude an meiner neuen 
Lötstation haben werde. Ist meine erste, die letzten 32 Jahre hatte ich 
meist einen einfachen 12V-Lötkolben an einem Trafo bzw. Labornetzteil.
Viele Grüße
Dirk

Autor: Johannes (Gast)
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Nochmal für einen Anfänger:
Was und wo genau habt Ihr da genau gemacht?
Hier kursieren mittlerweile so viele Werte...



Jo

Autor: Jonas (Gast)
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Mahlzeit!

Ich bin auf der Suche nach Rezensionen zur ZD-931 in diesem Beitrag 
gelandet. Ich habe mir überlegt die ZD-931 zu kaufen, da ich zwar nur 
selten löte, mich dabei jedoch recht ungeschickt anstelle. Ich bin zwar 
sonst wohl handwerklich begabt, komme aber mit meinem billigen 
Topcraft-Lötkolben überhaupt nicht klar. (Er wird nur heiß, wenn man 
kräftig Druck mit der Spitze ausübt)
Eine Verbesserung wird das auf jeden Fall. Und der Preis von 40Euro bei 
Reichelt überzeugt.
Jetzt bin ich hellhörig geworden! Gibt es eine Möglichkeit, die 
Schaltung mit relativ geringem Aufwand deutlich zu verbessern?
Ich hätte auf jeden Fall großes Interesse an (Idiotentauglichen) 
Informationen!!
Wenn sich einer von Euch Profis die Mühe machen könnte das 
Fach-Chinesisch von Oben zu übersetzen und vielleicht noch eine Art 
"Teile-Liste" anzufertigen, wäre wahrscheinlich nicht nur ich sehr 
dankbar!!
Vielen Dank schonmal im Voraus für die Mühe!
MfG:

Jonas

Autor: Jonas (Gast)
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Hallo,
ich versuch es jetzt einfach mal für mich zu entwirren. Wenn ich etwas 
falsch verstanden habe, wäre es nett wenn mich jemand darauf hinweisen 
könnte der Ahnung hat.
1. Kondensator 200714 mit 2,2 μF von Pollin kaufen
2. Kondensator neben dem Trafo platzieren
3. Einen Kontakt des Kondensators am Ausgang zum Lötkolben hin, den 
anderen Kontakt des Kondensators am Eingang vom Lötkolben kommend zurück 
zum Trafo direkt an den Trafo anschließen.
Der Kondensator wäre damit parallel zum Lötkolben geschaltet.
Auch wenn ich das so richtig verstanden habe, wäre ein kurzes Feedback 
nett. Dann könnte ich den entsprechenden Kondensator gleich mit 
bestellen.
Vielen Dank!
MfG:
Jonas

Autor: SvenL (Gast)
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Den Kondensator muss man parallel zur Primärseite (Netzanschluss) des 
Trafos schalten. Am besten geht das direkt an den Lötpunkten an der 
Platine, da wo der Trafo angeschlossen ist.

Sven

PS: Der Kondensator muss ein sogenannter X2-Typ sein, also für direkten 
Netzanschluss freigegeben. Ich empfehle Markenkondensatoren von Wima.

Wie immer hier der Warnhinweis: Es handelt sich um Netzspannung!!! Wenn 
man nicht weiß, was man da tut, kann das unter Umständen tödlich enden!

Autor: skorpionx (Gast)
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SvenL schrieb:
> Wollen wir hoffen, dass die Heizelemente dann länger halten.

Und wie arbeitet jetzt deine Lötstation?

Autor: SvenL (Gast)
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Bis jetzt ohne Probleme, wieso?

:) Nur der dämliche Plastikring am Lötkolbenhalter zerfällt langsam...

Autor: skorpionx (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Ich habe in meinem letzten Post lediglich versucht herauszufinden warum
> der erste Lötkolben 2 Jahre bei sehr intensiver Nutzung überstanden hat
> und mir dann 2 Lötkolben innerhalb der ersten Betriebsstunden gestorben
> sind.

Darum...

Autor: Jonas (Gast)
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Nabend!
Auch auf die Gefahr hin, dass ich nicht für ganz voll genommen werde 
muss ich (zur Sicherheit) nochmal nachfragen ob ich Alles richtig 
verstanden habe.

1. X2 Kondensator (möglichst von Wima) mit nicht weniger als 2,2 μF 
kaufen
2. Kondensator an geeigneter Stelle (Z.B. neben dem Trafo) befestigen
3. Einen Kontakt des Kondensators (welcher ist egal) mit 24V-Anschluss 
auf der Platine verbinden -> Siehe Bild
4. Zweiten Kontakt des Kondensators mit GND-Anschluss der Platine 
verbinden -> Siehe Bild

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich die Station noch nicht 
da habe. Ich versuche nur schonmal im Voraus Alles zu verstehen, damit 
ich auch gleich schonmal einen geeigneten Kondensator mitbestellen kann.

Vielen Dank schonmal im Voraus!
MfG:

Jonas

Autor: SvenL (Gast)
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Die Lötkolben können schon durch die Spannungsspitzen beim Abschalten 
sterben, deswegen der Entstörkondensator. Er soll die in der 
Induktivität (Trafo) gespeicherte Energie aufnehmen und ein 
Über-Kopf-Zünden des Triacs unterdrücken. - Somit gelangt auch keine 
hohe Spannung an den Lötkolben.

Nochmal an Jonas:

Der X-Kondensator ist an die PRIMÄRseite des Trafos anzuschließen. Das 
ist die Seite, an der Netzspannung anliegt. - An der Sekundärseite (24 V 
AC) nützt er Dir gar nichts. Um dort die gleiche Wirkund zu entfalten, 
bräuchte man einen erheblich größeren Kondensator.

Sven

Autor: skorpionx (Gast)
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Der X-Kondensator und Magnetisierungsinduktivität vom Trafo bilden 
zusammen eine prallere Schaltung. Wenn die Netzspannung über den 
Schalter eingeschaltet ist beeinflussen sie sich die beiden Faktoren 
nicht weil innere Widerstand der Spannungsquelle 0 Ohm  beträgt.
Kondensator und Induktivität haben ihre Energie deren momentanen Werten 
von der aktuelle Wert der Sinuskurve der Netzspannung abhängig ist.  Der 
Kondensator hat die Maximum Energie wenn die Netzspannung auch Maximum 
erreicht und die Induktivität hat die Maximum wenn die
Sinuskurve Netzspannung 0 erreicht. Bei dem Ausschalten der Netzspannung 
bilden der X-Kondensator und die  Magnetisierungsinduktivität einen 
Schwingungskreis.In mehreren Schwingungszyklen wird die Energie 
verloren. Die Größe der Spannung die entsteht bei dem Ausschalten ist 
von der Größe der Kondensator abhängig. Die ganze Magnetische Energie
muss der Kondensator bernehmen.  Wenn „C“ klein ist muss auch die 
Spannung groß sein.

Autor: Johannes (Gast)
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Danke auch von mir.

Noch eine kurze Frage:
Wieso sprecht ihr bei einem normalen zweipoligen Kondensator von einem 
"X-Kondensator"?
Der ist doch intern sicher nicht beschaltet?

Ich kenne nur "Y-Kondensatoren"; die haben aber mehrere Anschlüsse.


Johannes

Autor: sebr (Gast)
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Johannes schrieb:
> Wieso sprecht ihr bei einem normalen zweipoligen Kondensator von einem
>
> "X-Kondensator"?
http://de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator

Autor: Jonas (Gast)
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Nabend
Alles klar! Dankeschön für die nette und schnelle Hilfe.
Dann werde ich mir den Kondensator mal gleich mitbestellen. Wo ich den 
dann mit anschließen muss sehe ich dann wahrscheinlich viel besser, wenn 
ich die Lötstation vor mir habe. Auf den Bildern habe ich nicht sehen 
können, dass auch die 230V Wechselspannung über die Platine laufen.
Aber jetzt ist dann ja Alles klar.
MfG:
Jonas

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Na, daß du nicht sehen kannst, wo die 230 VAC über die Platine laufen 
liegt vielleicht dadran, daß sie das nirgends tun!
Ich könnte ja nochmal auf den Inhalt der Dokumente verweisen, aber ich 
sags dir mal direkt: die Platine wird von der 24V-Seite des Trafos 
versorgt (was anderes macht ja nicht sooo viel Sinn).
Um an die 230V-Kontakte des Trafos zu kommen bleiben dir nicht viele 
Möglichkeiten. Ich für meinen Teil habe die Kabel, die ich an "meinen" 
X-Kondensator gelötet habe, direkt in die Lüsterklemme reingesteckt, an 
der der Trafo hängt. Direkt parallel zum Trafo, nicht mit dem Schalter 
dazwischen, klar. Genau das steht auch in dem Dokument weiter oben auf 
der 7. Seite... :)
Daß du lieber x-mal nachfragst, bevor du was falsch machst, ist ja 
sinnvoll. Aber n bissl lesen wäre auch ok. Deine Frage bzgl. des 
X-Kondensators habe ich oben weiter auch schon gestellt und beantwortet 
bekommen...

Aber das ist alles kein Hexenwerk. Hauptsache du klemmst den Kondensator 
bei gezogenem Netzstecker an ;) ...

Gruß

Autor: Jonas (Gast)
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SvenL schrieb:
> Am besten geht das direkt an den Lötpunkten an der
> Platine, da wo der Trafo angeschlossen ist.

Aufgrund dieser Aussage bin ich davon ausgegangen, das auch die 
Primärseite über die Platine geschliffen wird. Und deshalb hab ich zuvor 
gedacht, das von der 24V-Seite die Rede ist. Deshalb auch das ganze hin 
und her.
Aber jetzt habe ich es ja auch verstanden! ;D
Also Danke nochmal.
MfG:

Jonas

Autor: Rainer (Gast)
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Zum Vermeiden von heftigen Ein-/Ausschaltpulsen gibt es auch noch eine 
ganz pragmatische Lösung:

Vor dem Ausschalten der Lötstation einfach den Stecker vom Lötkolben aus 
der Station ziehen, beim Einschalten umgekehrt - natürlich nicht 
besonders elegant (gibt 'ne kurze Fehlermeldung), aber sehr 
wirkungsvoll...
Gruß, Rainer

Autor: Joachim B. (jojo84)
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@Jonas

wie sieht's aus? Hat alles soweit geklappt oder biste daneben liegen 
geblieben (hoffentlich nicht...)

@Rainer
Ähm... ja. Das geht natürlich auch ;) ! Jeder, wie er will...

Gruß

Autor: Sven (Gast)
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Hallo,
ich bin seit ca. 2 Jahren Besitzer einer Zhongdi ZD 917 Lötstation.
Seit kurzem habe ich folgendes Problem:
Wenn ich die Lötstation anschalte, auf z.B. 200 °C einstelle, müsste ja 
praktisch die Temperatur an der Station, sowie am Kolben steigen, 
allerdings bleibt die Station bei ihrer 25°C Starttemperatur und heizt 
nicht.
Nach dem ich mich nun im Internet belesen habe, habe ich nach einem 
Heizelement gesucht. Da dies aber zur Zeit überall nicht lieferbar ist, 
habe ich mir einen Ersatzlötkolben gekauft, welcher heut bei mir 
eingetroffen ist. Voller Freunde angesteckt, mit dem Problem, dass die 
Lötstation immer noch nicht heizt. Lötkolben bleibt kalt.
Wo könnte das Problem liegen?
Würde mich sehr über ein paar Antworten freuen!!!
Viele Grüße, Sven

Autor: Guido (Gast)
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Sven schrieb:
> Wo könnte das Problem liegen?

Zeigt die Station "Heat On" und "Wait" an?

Ziemlich exakt nach 2 Jahren war bei mir auch das Heizelement
durch und ich habe gleich 4 neue gekauft (damals waren die
sofort lieferbar). Du kannst den alten Lötkolben zerlegen, das
geht sehr einfach. Dann kannst du direkt an den Anschlussdrähten
den Widerstand messen. Wenn die Heizung des alten Kolbens
durchgebrannt ist, würde ich den neuen reklamieren.

Autor: Sven (Gast)
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Hallo,
Danke für die schnelle Antwort.
Zur Zeit zeigt sie an:

Temp. 25°C
Set 200°C
HEAT ON
WAIT

Dann werde ich morgen mal die ganzen Widerstände ausmessen.
Gibt es da irgendwelche Sollwerte?

Autor: Guido (Gast)
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Die hinteren beiden Anschlüsse (zum Kabel hin) sind die
Heizung. Da messe ich kalt ca 1 Ohm.

Autor: Sven (Gast)
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So, habe gerade durchgemessen.
Also beim alten habe ich keine Werte.
Der neue hat 1,5 Ohm.
Funktioniert aber trotzdem nicht, falsch kann man den Kolben ja nich 
anschließen.
Irgendwas in der Lötstation kaputt?????

Autor: Guido (Gast)
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Dann ist der alte durchgebrannt? Bei dem neuen würde ich
mal das Kabel durchmessen, also vom Kolben zum Stecker.
Der Heizdraht scheint bei dem ja o.k. zu sein. Oder gleich
reklamieren.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Jetzt habe ich mir glatt die mühe gemacht den ganzen thread hier durch 
zu lesen, sowie die PDF's studiert:

> Zum Vermeiden von heftigen Ein-/Ausschaltpulsen gibt es auch noch eine
> ganz pragmatische Lösung:

> Vor dem Ausschalten der Lötstation einfach den Stecker vom Lötkolben aus
> der Station ziehen, beim Einschalten umgekehrt - natürlich nicht
> besonders elegant (gibt 'ne kurze Fehlermeldung), aber sehr
> wirkungsvoll...
> Gruß, Rainer

So wie ich das verstanden habe, ist ja genau das das Problem: Die 
"Überspannungspitzen" bei den Ein u. Ausschalt-Vorgängen!
Ich habe das gleiche Teil vom Reichelt und mußte es einschicken, da die 
Heizung den Geist aufgab! Ich hatte die Station mit einer Kontroll-Led 
und 1k Widerstand ausgestattet, damit ich eine Kontrolle über die 
Betriebszustände habe. Schöner wäre eine Display-Beleuchtung gewesen, 
ist aber leider nicht machbar!
Wie auch immer, Reichelt schickte mir anstandslos eine komplett neue 
Station zurück (natürlich ohne LED).
jetzt zum Entstörkondensator: Dieser hat ja einen gewissen 
Stromverbrauch, über 100mA? Ist jetzt ein bißchen viel, wie ich finde.
Evtl. wäre eine "Einschaltverzögerung" und für den Ausschaltvorgang, 
eine schnelle Trennung, die Alternative zum Kondensator?

Gruß Michael

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Hallo Michael,
was stört Dich an diesem Stromverbrauch? Der Kondensator verbraucht 
schließlich keine Wirkleistung.

Bernhard

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo Bernhard,

> was stört Dich an diesem Stromverbrauch?
der Stromzähler... ;-)
> Der Kondensator verbraucht
> schließlich keine Wirkleistung.
Das ist wohl war, doch eine Relaisschaltung könnte u.U. weniger Strom 
verbrauchen oder irre ich mich da?
Der Thread hat mir jetzt keine Ruhe gelassen.
Ich habe den Entstörkondensator einegebaut, mal sehen wenn ich dazu 
komme, messe ich mal das Ein u. Ausschalverhalten mit dem Oszi, denn 
leider hatte ich nur 1 müf zur Verfügung.
Die Kontroll-LED habe ich gleich mit in die Frontblende, jetzt muß ich 
nicht jedes mal durch den ganzen Raum wetzen um zu sehen, ob das ding 
noch an ist.
BtW. ich habe für die Tempregelung, einen Atmel auf der Platine 
entdeckt! Mir kam da eine Idee, den evtl. so zu Programmieren, das der 
nach ca. 15min Inaktivität in einen Standby-Modus schaltet...150 Grad 
vielleicht?

Gruß Michael

EDIT: Jetzt bräuchte man noch den Code! Wird wohl schwer sein, den 
ausfindig zu machen?!?

Autor: SvenL (Gast)
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Ich würde rotzfrech versuchen den auszulesen! ;)

Manchmal hat man ja Glück...

Gruß!

Sven

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hi SvenL,

> Ich würde rotzfrech versuchen den auszulesen! ;)

Das 'Auslesen' wäre ja kein Problem, wenn der Resetpin nicht per 
Fusebits gesperrt ist oder wäre, dann hat man eben nur den Hexcode und 
wer kann den schon lesen bzw. bearbeiten? Was sagen denn die 
Spezialisten dazu?

Gruß Michael

Autor: Sven L. (svenl)
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Disassembler?

Wenn jemand gut in Assemblerprogrammierung ist, kann er den Code 
modifizieren.

Gruß!

Sven

Autor: hans (Gast)
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Hab 2010 zu Weihnachten eine ZD-912 bekommen. Hatte riesen Freude 
allerdings meistens benüzte ich meine alte Volkkraft weiterhin und die 
neue ging nur gelegentlich in einsatz wegen der etwas breiteren 
Lötspitze...

Jedenfalls übern Sommer is bei mir nichts mit Hobby aus zeigründen und 
nach geühlten 10 - 20 Einsätzen im Winter wars dann im November 2011 
wiedermal soweit und ich durfte etwas löten.

Also Lötstation an und mal Fehlersuche an irgend einer Platine. Nach 
etwa ner halben stunde roch ich irgenwas verbranntes, schaute mich um 
und sah meinen Lötkolben hellrot glühen. Also schnell ausgeschaltet und 
Kolben abkühlen lassen. Als ich dann wieder einschaltete funktionierte 
alles wieder normal - seltsam, oder?

Ein paar mal Einschalten später war die Lötstation dann aber tod, keine 
heizung, keine Anzeige am Display mehr ...

Hab das Ding dann zerlegt und und festgestellt dass ein Spannungsregler 
hops gegangen war. Nachdem ich einen neuen eingebaut hatte lief die 
Kiste wieder (mit laaaaanger Sommerpause) bis letzte Woche.

Wieder hellrot glühender Lötkolben und Ausfall vom Display.

Hab noch nicht reingeschaut, aber wird wohl das selbe wieder sein wie 
voriges Jahr.

Versteh allerdings nicht wie es sein kann dass die Station ohne Ende 
heizt bis der Kolben glüht ...

Lasst euere chinesischen Lötstionen besser nicht aus den Augen -ist 
Brandgefährlich!!!!

Werd demnächst mal reinschaun und den spannungsregler ersetzen sowie 
euren X-Kondensator nachrüsten.

Könnte mir vorstellen dass die Spannungsspitzen auch Gerät intern 
schaden anrichten und nicht nur am Heizelement.

mfg
hans

Autor: Michael (Gast)
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Kann mir bitte jemand mitteilen, wie lange die Anschlussleiungen des
Lötkolben sind.
Weiters wollte ich fragen, ist der Lötkolben ESD sicher, bzw wie kann 
man
den ESD safe bekommen.

Autor: lala (Gast)
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Habe die ZD931 auch seit Jahren, löte sehr viel, und habe dabei unter 
Garantie den unaufgeräumtesten "Arbeitsplatz" von allen hier! Das Teil 
ist völlig eingestaubt und verdreckt, aber arbeitet immer noch. Daher 
als zuverlässig einzustufen. Die Ersatzkolben sind jetzt besser, heizen 
erheblich schneller auf als früher.
Werde also dabei bleiben, allein schon weil das Aussuchen einer 
Profistation Tage dauern würde...

Autor: Brathähnchen (Gast)
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> Kann mir bitte jemand mitteilen, wie lange die Anschlussleiungen
> des Lötkolben sind.

Knapp 110 cm (106 cm netto, 109 cm inkl. 2x Knickschutz)

Autor: Michael (Gast)
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Danke, hat mir sehr geholfen. Ich plane einen Selektiven Lötautomaten 
und
möchte diese Lötstation dafür einsetzen.

Autor: Günni_4711 (Gast)
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Hi,

ich habe mir eine ZD-937 bestellt. Die nutzt den gleichen Lötkolben wie 
die ZD-931 und ich vermute, dass sie das gleiche Problem haben wird.

Da ich auf dem Land wohne und irgendwelche Shops, bei denen ich einen 
x-Kondensator kaufen könnte, zu weit weg sind, habe ich von einem alten 
Netzteil einen x-Kondensator mit 0,68 µF ausgebaut. Ist der Kondensator 
zu klein, oder reicht der auch aus? Joachim hat ja geschrieben, dass er 
den Kondensator willkürlich ausgewählt hat.

cu Günni

Autor: Kostenzer (Gast)
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An sich bin ich zufrieden mit meine ZD931
Aber die Lötspitzen wechseln ist nicht immer einfach.
Die klemmen öfters.
Heute ist mich sogar der Kolben kaputt gegangen. Ich mußte die Lötspitze 
mit eine Zange entfernen und dann brach der Kolben.
Ich werde mich einen Ersatzkolben kommen lassen. Das gibt an das ich 
zufrieden bin.

Doch möchte ich noch was wissen.
In die Lötspitzen ist noch eine Metallfolie. Kann Mann die ohne Probleme 
zu bekommen weg lassen?
Dann klemmt die Lötspitze nicht mehr und dann brauche ich keine Zange 
mehr und geht der Kolben so nicht mehr kaputt.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Kostenzer schrieb:
> Aber die Lötspitzen wechseln ist nicht immer einfach.

Bei meiner ZD-981 klemmen die Spitzen ebenfalls ein wenig. Deswegen 
wechsle ich sie gar nicht mehr, sondern den kompletten Lötkolben. Da 
dieser incl. Spitze nur 10€ kostet, kann man sich getrost ein paar davon 
auf Lager legen und mit unterschiedlichen Spitzen bestücken.

Autor: Michael L. (michaelx)
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Icke ®. schrieb:
> Kostenzer schrieb:
>> Aber die Lötspitzen wechseln ist nicht immer einfach.
>
> Bei meiner ZD-981 klemmen die Spitzen ebenfalls ein wenig. Deswegen
> wechsle ich sie gar nicht mehr, sondern den kompletten Lötkolben. Da
> dieser incl. Spitze nur 10€ kostet, kann man sich getrost ein paar davon
> auf Lager legen und mit unterschiedlichen Spitzen bestücken.

Finde ich auch einfacher, den ganzen Lötkolben zu wechseln. Ich habe 
sogar überlegt, mir noch eine 2. Station hinzustellen

BTW: Es gab (gibt?) 2 leicht verschiedene Modelle des Lötkolbens, und 
damit Probleme mit den Spitzen. Ist das noch irgendwem aufgefallen?

Autor: Michael L. (michaelx)
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Kostenzer schrieb:

> Doch möchte ich noch was wissen.
> In die Lötspitzen ist noch eine Metallfolie. Kann Mann die ohne Probleme
> zu bekommen weg lassen?
> Dann klemmt die Lötspitze nicht mehr und dann brauche ich keine Zange
> mehr und geht der Kolben so nicht mehr kaputt.

Vielleicht mal probieren?

Autor: Kostenzer (Gast)
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Probieren kann nicht schaden, aber zuerst muß ich mich einen neuen 
Kolben zulegen.

Autor: Michi (Gast)
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Gleiche Lötstation (ZD-931) aber völlig andere Baustelle.
Seit ca. 3,5 Jahren tat das Ding korrekt seinen Dienst. Nach einer 
längeren Pause (ca. halbes Jahr) zeigte die LS dann folgende Symptome:
Nach dem Einschalten sprang die Ist-Temperaturanzeige wie wild herum. 
Manchmal zeigte sie sofort die Soll-Temperatur an. Der Lötkolben selbst 
erwärmte sich garnicht oder nur ein wenig (handwarm).
Es kam aber auch vor, dass der Kolben heizte. Er wurde dann so heiß, 
dass ich die Station abschalten musste. Sonst hätte der, was ein User 
weiter oben auch beobachtete, nach einiger Zeit rot geglüht. Ich habe 
dann die PCB ausgebaut, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Ich 
erstellte einen Schaltplan, in dessen Verlauf ich die Leiterbahnen/Vias 
mit einem DMM überprüft habe. Am einzigen Poti dachte ich mir, prüf' mal 
den Widerstand der Kohlebahn - und siehe da, der Widerstand pendelte so 
zwischen 18 MOhm und 24 MOhm. Eigentlich zu viel bei einem Aufdruck von 
204 (= 200 KOhm). Bild im Anhang. Ein Versuch, selbiges zu verändern, 
mißlang. Ich habe es dann durch ein 250 KOhm 10-Gang Poti (Burns) 
ersetzt, welches ich noch hatte und gut in die Bohrungen passte. Nun tut 
die Station wieder. Den X2-Kondensator Mod (2µ2/630V) an der Primärseite 
des Trafos (rot/rot an der Lüsterklemme) habe ich an dieser Stelle auch 
ergänzt, obwohl mein Kolben noch intakt ist.

Technischer Hintergrund:
Ein Blick in das Datenblatt des verbauten AT89C2051 ergab, dass dieser 
über keinen ADC verfügt. Auf der PCB befindet sich ein dual-OP (LM358). 
Den (fast) fertigen Schaltplan konsultiert und für mich folgendes 
herausgefunden: Der erste OP verstärkt die geringe Spannung des 
Temperatursensors des Kolbens. Der zweite bildet einen VCO, dessen 
Frequenz von der Ausgangsspannung des ersten gesteuert wird. Diese 
Frequenz wird dem 89C2051 zugeführt, der dann anhand einer 
Frequenzmessung die Ist-Temperatur des Kolbens (proportional) ermitteln 
kann. Das (defekte) Poti ist Teil einer RC-Kombination für die VCO 
Schaltung, mit dem die Grundfrequenz eingestellt werden kann. Und wenn 
der R dieser Kombination defekt ist, schwingt der (VC)Oszillator 
irgendwo, nur nicht dort, wo er soll. Also, Poti nix Display-Kontrast, 
sondern Teil des VCOs :-).

Fehleranalyse (Bauteil):
Das defekte Poti wurde vom Hersteller mit Sekundenkleber fixiert, der 
beim Aufbringen vermutlich teilweise zwischen Schleifer und der 
Kohlebahn gelangt sein müsste und dort zu einem schlechten, nun nicht 
mehr vorhandenen Kontakt geführt hat (war nach Ausbau total hochohmig). 
Einen Neuabgleich habe ich mit dem bekannten Thermocouple-Adapter meines 
DMMs durcheführt.

Dieser Fehler mag wohl nicht so häufig vorkommen, wie die verheizten 
Heizungen durch Überspannung, ich wollte ihn aber trotzdem hier 
schildern.

Autor: Michi (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Bild vergessen.

Autor: Michael L. (michaelx)
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Hi Michi,

danke für deine ausführliche Analyse. Da werde ich mir meine Station 
wohl noch mal genauer anschauen, obwohl sie eigentlich ohne Zicken 
läuft. Es ist eben immer wieder verlockend, an einer unbekannten 
Schaltung herum zu tüfteln.

Grüße.

Autor: T. A. (wambly)
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Lötkolben ZD-415C für ZD-981 (24V ~50W)

Buchse 6-Polig aber nicht DIN-Kompatibel (verschoben mit Center-Pin).
Pinbelegung:
2x Rot Heizung (kalt ca.2,5Ohm)
Blau-Schwarz PTC (kalt ca.2,5Ohm 400Grad ca.30Ohm)
2x Weiß geht in den Griff auf ein schwarzes Röhrchen mit sehr dünnen 
Anschlussdrähten. Vielleicht Sicherheitsthermostat oder so ähnlich.

Durch den PTC Widerstand ist mal die Temperaturauswertung rel. einfach.

Werd mich weitgehend an die Schaltung von
http://www.stegem.de/Elektronik/Loetkolben/index.htm
halten.

Weiß nur noch nicht ob ich die Schaltung mit Heisluft gebacken bekomme,
meine Magnastat schaltet nicht mehr. Wenn alles läuft gibts einen 
Vergleich
Weller <--> Eigenbau ZD-981.

Vergleich: Kolben €12  Magnastat Schalter €37.

Ciao Wambly

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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T. A. schrieb:

> Vergleich: Kolben €12  Magnastat Schalter €37.

Schalter ohne Kolben? Normalerweise lässt sich der Schalter
aber reparieren. Es reicht meist, die Silberkontakte etwas
zu putzen.
Gruss
Harald

Autor: T. A. (wambly)
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Hallo
hatte letzte Woche schon mal geantwortet, aber vielleicht vergessen es 
abzuschicken.

@Weller: Mein Magnastatschalter hat keinen Magnetismus mehr, früher hat 
die Spitze im Kolben "geklebt", jetzt fällt sie raus, wenn man den 
Kolben nach unten hält (im kalten Zustand ohne Fixierungshülse).

@ZD415C habe nochmal nachgelesen, der hat 130W Anheizleistung, an meinem 
30V Ringkerntraffo zieht er fast 7A entspricht ca 210W, 230V 
Energiemesser zeigt noch einwenig mehr an, dafür StandBy 0W!! 
Umweltfreundlicher Lötkolben :-) .

Hat jemand die Station, und kann nachsehen mit wieviel W sie deklariert 
ist bzw. wie stark sie Abgesichert ist (Primär od. Sekundär).

Hab als Optokoppler einen Moc mit ZC (ZeroCross) Dedektion. Werde 
vielleicht immer eine Welle ein, eine Welle aus schalten. Dann hab ich 
schon mal nur noch die halbe Leistung, dann sollte der Traffo nicht mehr 
überhitzen, und der Kolben etwas sanfter heiß werden.
Dazu muss ich die Software aber noch etwas umbauen, aber das wird schon 
was.

Ciao Wambly

Autor: оргазм (Gast)
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T. A. schrieb:
> @Weller: Mein Magnastatschalter hat keinen Magnetismus mehr, früher hat
> die Spitze im Kolben "geklebt", jetzt fällt sie raus, wenn man den
> Kolben nach unten hält (im kalten Zustand ohne Fixierungshülse).

Der Curie- Magnet sitzt in der Lötspitze und nicht in dem Schalter, da 
es sonst nicht möglich wäre, verschiedene Spitzentemperaturen zu 
realisieren, getreu der eingestanzten Ziffer.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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T. A. schrieb:
> Werde
> vielleicht immer eine Welle ein, eine Welle aus schalten. Dann hab ich
> schon mal nur noch die halbe Leistung, dann sollte der Traffo nicht mehr
> überhitzen,

Traf(f)os mögen keine Halbwellenbelastung, das treibt den Kern vorzeitig 
in die Sättigung.

...

Autor: T. A. (wambly)
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Hannes Lux schrieb:
> T. A. schrieb:
>> Werde
>> vielleicht immer eine Welle ein, eine Welle aus schalten. Dann hab ich
>> schon mal nur noch die halbe Leistung, dann sollte der Traffo nicht mehr
>> überhitzen,
>
> Traf(f)os mögen keine Halbwellenbelastung, das treibt den Kern vorzeitig
> in die Sättigung.
>
> ...

Ja ist schon klar, 2x zünden, 2x Pause, hab ja geschrieben eine Welle 
(Berg und Tal), nicht einen Buckel.
Beim Buckel hätte ich nur eine fette Diode reinhängen müssen.

@WinAvr: Hab die SW von http://stegem.de/Elektronik/Loetkolben/
#define u16 unsigned int

/* Variablen */
char s[4];                          // Hilfsvariable  
u16 adWert;                         // AD-Wert 
u16 Tist;                           // IstTemperatur 
u16 Tsoll;                          // Solltemperatur 
u16 eeFooWord EEMEM = 280;          // EEprom Speicher

Tsoll zeigt das LCD klein an, mit Minustaste komme ich auch in den 
Minusbereich?? Plustaste funkt im Originalcode nicht, da verlichen wird 
ob Tsoll>450 ist (im LCD z.B -29°C), was er als größer 450 ansieht, da 
das höchste Bit gesetzt ist (-Zahl) bei einem UInt.

Werde morgen mal dem Zahlenbereich nachgehen und beheben. Werte Prüfung 
hab ich schon umgangen, dass der +Taster funktioniert.

@Weller: Dann sind wohl meine 2 Spitzen hinüber, schauen noch neuwertig 
aus. :-(
Werde ich bei Gelegenheit an einer anderen Weller checken.

Ciao bis morgen
Wambly

Autor: Bert Fors (Firma: ohne) (forsbert)
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Hallo,
ich hatte einen alten ERSA Lötkolben, im Grunde war das der erste der 
damals von ERSA als geregelter elekt. Lötkolbenstation heraus kam. Der 
hatte eine direkte angeschweißte Lötspitze. Leider ist das Thermoelement 
nun defekt und suchte Ersatz. Den ZD931 habe ich mir bei Pollin schicken 
lassen und war erstaunt darüber das der Widerstand von der Heizung sehr 
gering war. Mein alter Lötkolben hatte 50 Watt bei 24 Volt 
Wechselspannung.
ein Widerstandswert von ca. 13 Ohm
Nur bei dem ZD931 habe ich einen Heizwiderstandswert von 3,2 Ohm das bei 
24Volt ergibt ein Strom von 7,5 A und damit einhergehend eine Leistung 
von 180 Watt.   Der Kolben soll aber nur 48 Watt haben?

Andersrum gerechnet, wenn wir 48Watt haben und ein Heizwiderstand von 
3,2 Ohm, dürfte nur eine Spannung von  V anliegen ( U= Wurzel aus (P x 
R) 48 x 3,2 = 153 ,hier die Wurzel raus = ca.12 Volt

Kannst du mir hier einmal weiter helfen?

Gruß Bert

Beitrag #3337957 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: T. A. (wambly)
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Bert Fors schrieb:
> Mein alter Lötkolben hatte 50 Watt bei 24 Volt Wechselspannung.
> ein Widerstandswert von ca. 13 Ohm.
> Nur bei dem ZD931 habe ich einen Heizwiderstandswert von 3,2 Ohm das bei
> 24Volt ergibt ein Strom von 7,5 A und damit einhergehend eine Leistung
> von 180 Watt.   Der Kolben soll aber nur 48 Watt haben?
>

Wenn man zwischen den Zeilen etwas genauer liest, sollte er wenn ich 
mich recht erinnere ca. 120W Anheizleistung besitzen. War mir für meinen 
Trafo zuviel. Hab dann die 2x 15V Wicklungen parallel genommen, so wird 
er nur die ersten Sekunden überlastet (Über 4,2A).


Zu den Halbwellen: Habe den Triac BTA gegen einen TIC getauscht, dann 
hat er nicht mehr selbst durchgeschaltet. Lt. Datenblatt bräuchte der 
BTA vielleicht nur einen größeren Gate-Widerstand??? Ich teste das mal 
bei Gelegenheit.


P.S.: Hatte vorgestern Abends eine Nachricht von MC.net erhalten, daß 
eine neue Nachricht hier wäre. Sehe ich die nicht oder wurde sie 
gelöscht?
Konnte wenigstens für die vorletzte etwas Wissen einbringen.

Gruß Wambly

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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T. A. schrieb:
> Sehe ich die nicht oder wurde sie gelöscht?

Hat ein Moderator gelöscht, weil der Autor das gleiche in zwei
verschiedenen Threads gepostet hat.

Autor: Tim    (cpldcpu)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Hat ein Moderator gelöscht, weil der Autor das gleiche in zwei
> verschiedenen Threads gepostet hat.

Das stimmt so aber nicht. Ich habe den neuen Thread erstellt, nachdem 
meine Nachricht in diesem gelöscht wurde.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tim .  schrieb:
> Ich habe den neuen Thread erstellt, nachdem meine Nachricht in diesem
> gelöscht wurde.

Stimmt, ich erinnere mich wieder. ;-)  Ja, es wurde ein alter Thread
ausgebuddelt, der eigentlich mit dem neuen Problem gar nichts zu
tun hatte, außer dass es um die gleiche Lötstation geht.  Tschuldigung
für die Verwechslung.

Autor: Flo (Gast)
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Hallo,

bitte nochmals zum Verständnis:

Den Entstörkondensator vom 1. zum 2. Pol. der Stromleitung verbinden ( 
hinter dem Ein/Aus-Schalter )?
Welchen Wert des Entstörkondensators denn nun genau ?
Erst lese ich 220mF dann 2,2µF.

2,2µF ist aber schon ein riesen Teil.

Danke;)

LG,
Flo

Autor: T. A. (wambly)
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Hallo
@Flo (Gast)

die 220mF werden eher 220nF gewesen sein????

Gruß Wambly

Autor: OldRookie (Gast)
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T. A. schrieb:
> Hallo
> @Flo (Gast)
>
> die 220mF werden eher 220nF gewesen sein????
>
> Gruß Wambly

Hallo und Weihnachtliche Grüße in die Runde...

Da ich mir endlich nach vielen Jahren, sozusagen als After-Christmas 
Geschenk, eine günstige Lötstation leisten will und wenigstens im 
Vorfeld ein wenig zu hören, was ich mir da hole, habe ich natürlich 
dieses bewährte Forum durchstöbert....

Dabei bin ich dann auch auf den X2-Kondensator gestoßen und habe ein 
wenig Verstehensprobleme mit der Größe des selbigen... ok mir liegt auch 
eher die Soft- wie die Hardwareseite :-)

Wie groß muss er denn nun sein, eher die vorgeschlagenen 2,2 µF (siehe 
PDF: Messungreihe_Loetstation_EP-5_mit_Kondensator.pdf) oder reicht auch 
0,33 µF (nur sowas hab ich bei POLLIN gefunden)?

Sorry fürs aufwärmen... :-/ aber sooo fit bin ich da halt leider nicht 
;-)

Gruß
  Johannes

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