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Forum: Platinen Lötstation ZD-931 von Pollin

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Autor: DerLöter (Gast)
Datum: 09.04.2006 13:51

Schönen Sonntag,
arbeitet jemand von Euch mit der Lötstation ZD 931 von Pollin? Wenn ja,
zufrieden? Die Spitzen als Zubehör sind das "Longlifespitzen",
innenbeheizt?
Danke
Autor: Frank (Gast)
Datum: 09.04.2006 14:44

Nimm Ersa oder Weller, da haten die Spitzen wirklich lange und es kommt
nicht von ungefähr dass solches Werkzeug in den meisten Werkstätten zu
finden ist. Ich halte von den ganzen Bastlerlösungen nichts und werd
wohl meine uralte Magnastat mit ins Grab nehmen.

bye

Frank
Autor: Stefan Gemmel (steg13)
Datum: 01.01.2007 14:08

ich bin auch gerade am überlegen ob ich mir die Station von Pollin
kaufen soll.
Hat sie jemand von euch?
Irgendwo habe ich gelesen, dass der Griff sehr heiß wird. Sonst soll sie
gut sein.

Mit normalen Ersa Lötkolben (30W) war ich bisher am zufriedensten.
Leider habe ich schon viele Geräte kaputt gemacht weil die Spitze
geerdet ist. (und ja ich weiß dass man den Stecker ziehen soll wenn man
an Schaltnetzteilen lötet)

Ich hatte auch schon 2 Weller Lötstationen Magnostat, haben aber beide
nicht lange gehalten.

Mit anderen Temperaturgeregelten Stationen habe ich keine Erfahrung.
40 oder 50 W reichen mir normalerweise. Zur Not habe ich noch eine 150W
Lötpistole und nen 80W Kolben.

Würde mich auch interessieren ob die von Reichelt oder ELV die 20€ mehr
wert ist.
Autor: Hellsing (Gast)
Datum: 01.01.2007 14:38

Hab zu Weihnachten diese hier Geschenkt bekommen

http://www.reichelt.de/?SID=25BdOXQ6wQARkAAFQ6E9I6...

bin sehr zufrieden damit mein PC Netzteil durfte sie schon kennenlernen
:)

MFG Hellsing
Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
Datum: 01.01.2007 14:52

ich hab die ZD931 von Pollin (Hersteller:Zhongdi)
http://www.china-zhongdi.com/zd-931.htm

ist übrigens baugleich mit der EP 5 von Reichelt (Vermarkter: Fixpoint?)

Bei Reichelt gibt es übrigens ein preiswertes Set an Lötspitzen zu dem
Teil --> "SPITZE EP5-SET  4-teiliges Spitzenset für LÖTSTATION EP 5"]

Bei ebay gibts auch in diversen Shops ersatzteile dazu, z.B. Benutzer
"hpspaeth"


Mit Überhitzung hab ich bisher noch nichts gemerkt: Weder bei Bleilot
(350 Grad) noch jetzt bei 380 Grad. Ich bin aber nur Gelegenheits-Löter,
und mehr als 3-4 Stunden hatte ich die Lötstation bisher am Stück nicht
an (allerdings schalte ich die auch aus, wenn ich mal überschaubare Zeit
nicht am Platz bin).



Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
Datum: 01.01.2007 14:57

@DerLöter
falls es noch interessiert: Die Spitzen sind innenbeheizt. Ich kann die
Lötstation von Pollin guten Gewissen weiter empfehlen.
Autor: Sonic (Gast)
Datum: 01.01.2007 15:00

Wir arbeiten im Geschäft ausschließlich mit Weller. Viele seit 30 Jahren
ohne Ausfall im Einsatz. Wie kriegt man denn 'ne Magnastat kaputt? Was
ist denn da kaputtgegangen?
Autor: Thorsten (Gast)
Datum: 01.01.2007 15:13

In der Magnastat ist so ein Teil drin, dass sich im Betrieb anhört, wie
ein Relais, evtl. Bimetall-Kontakt? Jedenfalls war das Teil irgendwann
im Eimer mit der Konsequenz, dass der Kolben nicht mehr heizte. Konnte
aber selbt repariert werden.
Autor: Sonic (Gast)
Datum: 01.01.2007 15:15

Was du meinst ist der Namensgeber des Teils: der Magnet. Das ist ja das
geniale dran, die Temperaturregelung erfolgt über den Curie-Punkt (
Temperatur) des Magneten an der Lötspitze. Deshalb können mit ein- und
demselben Kolben Spitzen mit verschiedenen Temperaturen verwendet
werden.
Autor: Stefan Gemmel (steg13)
Datum: 01.01.2007 15:26

@wegstabenverbuchsler
danke ich werds wohl mal mit dem Ding versuchen. Ist immerhin 30€
billiger als die EP50

@Sonic
ich habe 2 Lötkolben durchgebrochen. Da sind doch 3 Schrauben am
Plastikgriff, die sind ausgerissen als ich zu fest gedrückt habe.
(ist aber eher mein Fehler - ich habe bei sowas kein Gefühl)

Ist die ZD-931 machanisch stabil?
Autor: A.K. (Gast)
Datum: 01.01.2007 15:44

"die sind ausgerissen als ich zu fest gedrückt habe"

Yesses. Sind die "neuen" Dinger so empfindlich oder lötest du damit
Dachrinnen? Mein WTCP-50 nähert sich jetzt der Vollendung seines 3.
Jahrzehnts. Ein paar mal hatte sich der Schalter verklemmt (bischen
schüttelt, aber eben nicht auf den Tisch hauen), aber das war's auch
schon.
Autor: Stefan Gemmel (steg13)
Datum: 01.01.2007 16:00

@A.K.
ich sagte doch es ist mein Fehler, ich mache fast alles kaputt was ich
angreife. Ersa habe ich aber auch schon durchgebrochen.

Wie ist das eigentlich beim Magnastat wenn man bleifrei lötet und dann
wieder ne Reperatur macht. Muss man da immer die Lötspitze wechseln?
Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
Datum: 01.01.2007 16:09

>Ist die ZD-931 machanisch stabil

eher weniger als Ersa und Weller. Ist eben Made in China. Als
Grobmotriker  sollteste vielleicht mit ner Klempner-Lötlampe arbeiten
;-)
Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
Datum: 01.01.2007 17:31

Sonic wrote:
> Wir arbeiten im Geschäft ausschließlich mit Weller. Viele seit 30 Jahren
> ohne Ausfall im Einsatz. Wie kriegt man denn 'ne Magnastat kaputt? Was
> ist denn da kaputtgegangen?

Ich habe letztens mal den Weller-Vertreter bei uns gehabt.
Wir haben die WTCP-S ständig im Einsatz und ich würde sagen, alle 2
Jahre kann man diesen Kontakt tauschen. Das wurde mir vom Vertreter auch
bestätigt.
Dieser Kontakt schaltet ständig an/aus.
Die TCP-Technik von Weller gilt aber allgemein als "unzerstörbar". Die
Lötkolben leisten uns einen prima Dienst. Gelegentliche "Wartungen"
(Lötspitzen, Magnetschalter) sind da vertretbar.

PS: Wer sucht noch eine ERSA RDS80, 2-3 Monate alt, wenig benutzt, div.
Lötspitzen ?
Autor: Sonic (Gast)
Datum: 01.01.2007 18:05

Aha, dachte ich mir doch, dass es der Kontakt war. Die Magnastat ist bei
uns auch für (vor-Ort) Servicezwecke eingesetzt (Kraftwerk). Ich arbeite
in einer Reparaturabteilung, wir haben die WMD1D (µC-Gesteuert). Mit der
habe ich aber noch keine Langzeiterfahrung. Die SW ist beim Gebrauch des
Heißluftpencil schon ein paarmal abgeschmiert, aber sonst noch keine
Ausfälle (4 Stationen, 8h täglich).
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 01.01.2007 21:37

Ein wenig gegoogelt und hier auch etwas zum Thema

http://www.loetstelle.net/forum/viewtopic.php?t=163

Hat eigentlich jemand eine Weller WHS 40 (das preiswerte Teil)?
Autor: Fabian (Gast)
Datum: 02.01.2007 02:40

habe nen ersa kolben für 20 euro (15W). Damit löte ich eigentlich alles
im Mikrocontrollerbereich und bin sehr zufrieden!
Autor: Daniel Flinkmann (dflinkmann)
Datum: 06.03.2009 14:00

Ich krame mal diesen steinalten Thread wieder aus.

Meine aktuelle Erfahrung mit dem ZD-931:

Im November 2008 gekauft; Da China-Modell hatte ich vorsorglich 10 (!)
Lötspitzen und einen Ersatzlötkolben gekauft. So sollte mir ja für die
nächsten Jahre nix passieren. Dachte ich zumindest.

Im Januar 2009 hatte ich dann erstmalig eine grössere Lötaktion, wo ich
eine 160x100mm Streifenrasterplatine mit Dipschalter und Steckern
bestückt habe. Insgesamt waren es gut 400-500 Lötpunkte und mehrere
Stunden Arbeit (wenn auch mit Pausen).

Ein paar Tage später wollte ich die Lötspitze wechseln, aber diese war
total stramm auf dem Lötkolben und die weisse Beschichtung der Spitze
löste sich schon ab, weil ich so viel Kraft brauchte.
Irgendwann sah der Lötkolben unmöglich aus und die Lötspitze war immer
noch drauf, aber dafür "krumm".

Also musste der Ersatzlötkolben an die Station dran. Dieser hatte es nun
bei kleineren Lötarbeiten gut gearbeitet und auch die Spitzen liessen
sich wunderbar tauschen.

Gestern abend (Also Anfang März 2009), gibt die Lötstation nach 2
Stunden Arbeit (auch mit Pausen) auf und die Temperatur der Lötspitze
geht von 300 Grad runter bis auf 25 Grad.

Ich mache die Lötstation aus und mache eine Sichtprüfung des Lötkolbens
und den Steckern. Alles soweit in Ordnung. Beim Einschalten der
Lötstation geht das Display nicht mehr an.

Die Sicherung habe ich überprüft und ist in Ordnung.


Fazit: Das Ding geht nun nach Pollin zurück :-(

Was mich am meissten ärgert ist dass ich gestern in meiner wenigen
Freizeit nicht mehr weitermachen konnte und ich befürchte das eine
Reparatur lange dauern wird.

Also muss Ersatz her ... Aber diesmal möglichst nicht aus China


Gruß,

Daniel

PS: Ich würde auch gerne erfahren ob ich nur ein Montagsmodell erwischt
hab und das Gerät bei anderen durchweg gut laufen oder ob andere Leute
ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 12.05.2009 11:39

kann mir jemand sagen ob der Lötkolben ein 24V Lötkolben ist? Bei der
Pollin Seiet steht nur was von 48 Watt aber keine Spannung. Dann könnte
ich den nämlich für eine Selbstbaulötstation verwenden.
Und ist das Kabel einigermaßen flexibel?
Autor: peter-neu-ulm (Gast)
Datum: 12.05.2009 21:04

Der Kolben für die ZD 931 ist ein 24-V Kolben mit Thermoelement als
Temperaturfühler. An meiner selbstgebauten Station mit atmega8 war er
ganz prima. Seine Werte im Temperaturregelkreis (2-Pkt-Regler) sind sehr
gut, besser als die Werte meines 60-W-ERSA-Vergleichskolbens, der zeigt
vor Allem beim Hochheizen starkes Überschwingen am Zweipunkt-Regelkreis.

Ein erster Kolben hat nur ein halbes Jahr gehalten, dann war die
Heizpatrone defekt. Der zweite ist schon etwa 2 Jahre in Betrieb. Bei
seinem Preis kann man wohl nicht mehr erwarten/fordern.
Autor: peter-neu-ulm (Gast)
Datum: 12.05.2009 21:07

>..war er ganz prima
hoppla, muss heißen , ...arbeitet er ganz prima
Autor: funky (Gast)
Datum: 13.05.2009 20:36

hey peter,

hast du noch paar infos zu deiner selbstbau station?

thermoelement bedeutet, das das einem eine Spannung in Abhängigkeit der
Temperatur zurückliefert? Gibt es da irgendwie eine Formel zu? Die
Auswertung/Umrechnung in eine Temperatur macht mir noch bischen Sorgen
bzw. ist das bisher der Punkt bei meinen Vorüberlegungen wo ich noch
nich so recht weiß wie ich den angehen soll :/

Oder muss man das einmal experimentell ermitteln
0V = 25°,
1,5V = 50°
2V = 100°C z.B. indem man die Kennlinie aufnimmt?

Bin für Tips dankbar
Autor: sam (Gast)
Datum: 20.05.2009 11:11

ich habe die ZD-917
löt und entlötstation

der lötkolben verrichtet gute dienste
die pumpe zum entlöten ist brauchbar, nur der entlötkolben verstopft zu
gerne ... angenehm ist das wieder freimachen nicht.
temp auf max und solange drin rumstochern bis es wieder geht.

aber für das geld bekommt man diese kombination halt nicht besser ...
arbeiten würde ich damit nicht unbedingt.
fürs hobby ists aber mehr als ausreichend
Autor: funky (Gast)
Datum: 26.05.2009 09:10

Also irgendwie klappt das mit dem Lötkolben bei mir nicht.

Ich habe mir da so einen 5€ Ersatzlötkolben bestellt, und ich bin auf
folgende Pinbelegung gekommen.

1 = weiß    = Thermoelement
2 = rot     = heizen
3 = blau    = heizen
4 = schwarz = Thermoelement

Nur komischerweise ist der Widerstand zwischen rot und blau nur
2,8Ohm...bischen wenig für einen 48W Lötkolben. Außerdem wird nur der
Griff heiß wenn ich da Spannung draufgebe.

Ist mein Lötkolben im Arsch?

Außerdem habe ich da noch ein 5.tes Grün-gelbes Kabel. Ist das irgendwie
ein Massekabel? Das ist einfach außen an den Lötkolben angelötet?
Autor: funky (Gast)
Datum: 26.05.2009 19:58

oha,   ich glaub pin 1+4 ist das heizelement. ^^
zumindest steigt da der widerstand enn ich ein feuerzeug dranhalte
Autor: Stefan Rehm (stefan-rehm)
Datum: 27.05.2009 23:58

funky schrieb:
> oha,   ich glaub pin 1+4 ist das heizelement. ^^
> zumindest steigt da der widerstand enn ich ein feuerzeug dranhalte

Richtig ;-). Ich habe auch gerade diesen 5EUR-Kolben angetestet. Und
ebenfalls erstmal den Griff beheizt ,-). Die Belegung ist
folgendermaßen:

weiß-schwarz: Heizung
rot: Thermoelement +
blau: Thermoelement -

Das Thermoelement hat einen sehr geringen Widerstand, der sich aber wohl
durch Erwärmung nicht sonderlich ändert (man misst ja die Spannung,
die es abgibt...). Wenn man da dann ordentlich Strom draufgibt, brutzelt
man nur die Kabel im Griff etwas, deshalb wird der auch so warm. Dabei
ist aber nix kaputtgegangen. Der Kolben arbeitet jetzt tadellos (mit
anderem Stecker) an einer Station, die eingetlich für ERSA-Lötkolben
gedacht ist.

Gruß,
Stefan
Autor: funky (Gast)
Datum: 29.05.2009 01:12

jo, mein anderer Kolben war leider nicht mehr zu retten :/ Hatte da doch
etwas zu viel draufgepowert :D

hast Du schon eine Ahnung wie du das Thermoelement auswertest? Oder
bastelst du da nix eigenes für den Lötkolben?

Sonst bleibt mir ja nix anders, als den Kolben mal in
Eiswasser/kochendem Wasser zu messen, um eine Kennlinie zu erhalten,
oder?
Autor: Stefan Rehm (stefan-rehm)
Datum: 31.05.2009 11:57

funky schrieb:

> hast Du schon eine Ahnung wie du das Thermoelement auswertest? Oder
> bastelst du da nix eigenes für den Lötkolben?
>
> Sonst bleibt mir ja nix anders, als den Kolben mal in
> Eiswasser/kochendem Wasser zu messen, um eine Kennlinie zu erhalten,
> oder?

Ne, ich habe den an einer alten Lötstation, die ursprünglich für
Ersa-Kolben gemacht wurde. Ich hab da nix weiter eingestellt. Die
(analoge) Regelung funktioniert gefühlt genau so gut wie mit dem
Ersa-Kolben, die Beschriftung auf dem Temperatur-Poti stimmt ebenso
einigermaßen (Schmelzpunkt für Lötzinn ist bei etwa der selben
Einstellung). Genaueres hab ich aber nicht gemessen. Ich würde mich für
eine Auswertung per uC und Berechnung der Temperatur aus der
Thermoelement-Spannung an die DIY-Lötstation halten. Nimm dort einfach
die Schaltung und den Software-Korrekturfaktor für den Ersa-Kolben, und
es sollte einigermaßen passen:

http://www.stegem.de/Elektronik/Loetkolben/index.htm

Gruß,
Stefan
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum: 21.08.2009 23:55

Daniel Flinkmann schrieb:
> PS: Ich würde auch gerne erfahren ob ich nur ein Montagsmodell erwischt
> hab und das Gerät bei anderen durchweg gut laufen oder ob andere Leute
> ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Ich habe mir auch vor kurzem eine ZD-931 von Pollin gekauft. An sich
wäre ich mit dem Teil zufrieden - die Lötstation tut ihren Dienst.
Allerdings gehen bei mir die Lötkolben reihenweise kaputt. Der erste hat
genau einmal(!) funktioniert, beim nächsten Anschalten wurde der nicht
mehr warm. Der zweite Lötkolben hat immerhin zwei Wochen lang gehalten
(ich löte zur Zeit so 1h pro Tag) und heizt nun auch nicht mehr. Das
sieht mir danach aus, dass auch ein dritter Lötkolben ebenso wie ein
vierter und fünfter wohl nach kurzer Zeit das Zeitliche segnen werden.
Daher habe ich mich dazu entschlossen, bei Pollin eine Rückabwicklung
der Kaufvertrages zu fordern.

Ich habe nun als zwei neue Kandidaten für Lötstationen die Weller WHS
40D und die Ersa RDS80 ausgemacht (Temperaturanzeige ist bei mir
Pflicht, Preisspanne bis 150€, kein China-Gerät mehr).
Die Ersa scheint wegen ihrer etwas höheren Leistung etwas universeller
nutzbar zu sein. Kann hier jemand über seine Erfahrungen mit einer der
beiden (oder beiden) Stationen berichten? Insbesondere Informationen zu
Haltbarkeit von Lötkolben und Lötspitzen bzw. deren Wechsel wären
interessant. Welcher Lötkolben ist handlicher? Gibt es an einer der
beiden Stationen handfeste Nachteile?
Autor: Magnus Müller (Gast)
Datum: 22.08.2009 00:04

Michael S. schrieb:
> nutzbar zu sein. Kann hier jemand über seine Erfahrungen mit einer der
> beiden (oder beiden) Stationen berichten? Insbesondere Informationen zu
> Haltbarkeit von Lötkolben und Lötspitzen bzw. deren Wechsel wären
> interessant. Welcher Lötkolben ist handlicher? Gibt es an einer der
> beiden Stationen handfeste Nachteile?

Ich hab privat nur die RDS80 (vor 1 Jahr beim C für <100€ gekauft).

Nachteile:

   - relativ starres Kabel am Kolben
   - Lötspitzen verhältnismäßig teuer (ab ca. 6€)

Vorteile:

   - mit 80W ausreichend Leistungsreserven
   - einfache Handhabung
   - große Auswahl an Lötspitzen
   - Temperaturwechsel auf Knopfdruck (3 Temp. programmierbar)
   - einfacher Spitzenwechsel (Feder aushängen - alte Sp. runter -
     neue Sp. drauf - Feder einhängen)
Autor: Guido (Gast)
Datum: 22.08.2009 00:21

@ Michael S. (msk):

Tausch noch mal um! Ich habe die ZD-917 und die funktioniert nach
einem Umtausch bei Pollin einwandfrei. Kauf gleich noch ein paar
Ersatzkolben dazu (bei dem Preis), wer wechselt denn heutzutage
noch die Spitzen?

> (Temperaturanzeige ist bei mir Pflicht, ...

Die geht in der Regel eh nach dem Mond, auch bei teureren Geräten.
Da muss man sich dran gewöhnen.
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum: 22.08.2009 00:52

@Guido:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Austausch der Station das
Problem beheben soll. Einen Lötkolben habe ich schon ausgetauscht, jetzt
habe ich den dritten rangeschraubt. Ich habe in die Haltbarkeit des
Geräts generell kein Vertrauen mehr. Das sieht mir zu sehr nach
systematischem Problem bei den Lötkolben aus. Vor allem, weil die Kolben
nicht während des Betriebs kaputtgehen, sondern nach dem Abschalten und
erneutem Einschalten später nicht wieder heizen. Also gehen die entweder
während der Abkühlphase kaputt oder beim Einschalten. Und ein Lager voll
mit Ersatzlötkolben will ich mir auch nicht anlegen (auch wenn die sehr
günstig sind). :)

@Magnus:

Danke für Deine ausführliche Beschreibung. Das Kabel der ZD-931 ist auch
relativ starr, aber damit komme ich gut zurecht. Die teuren Lötspitzen
sind ein Nachteil, aber ich habe gerade gesehen, dass es bei der Weller
WHS 40(D) nur ein extrem eingeschränktes Angebot an Lötspitzen gibt (3,5
mm, 2 mm und 0,4 mm). Damit ist die eigentlich schon aus dem Rennen.
Backen die Spitzen eigentlich am Kolben nach einer Weile auch so fest
wie bei der ZD-931? Nach einer Woche Nutzung schon habe ich da die
Spitze kaum noch abbekommen und die Beschichtung des Kolbens hat sich
auch mit abgelöst. :(
Wird der Griff der Ersa nach einer Weile warm? Irgendwo hatte das mal
einer bemängelt, soll aber angeblich nur die alten Geräte betreffen...

Bei welchem C gibt es die Station eigentlich für weniger als 100€?
Autor: Magnus Müller (Gast)
Datum: 22.08.2009 01:26

Michael S. schrieb:
> Backen die Spitzen eigentlich am Kolben nach einer Weile auch so fest
> wie bei der ZD-931? Nach einer Woche Nutzung schon habe ich da die
> Spitze kaum noch abbekommen und die Beschichtung des Kolbens hat sich
> auch mit abgelöst. :(

Ich habe die ZD-931 noch nie aus der Nähe gesehen, kann aber von der
RDS80 in der Hinsicht nichts Negatives berichten.

> Wird der Griff der Ersa nach einer Weile warm? Irgendwo hatte das mal
> einer bemängelt, soll aber angeblich nur die alten Geräte betreffen...

Hmmm.... müsste ich auch erst ausprobieren, da ich den Kolben selten
länger als 45Min. in Betrieb habe. Außerdem fahre ich die Temperatur in
längeren Pausen einfach auf 150°C runter. Wenn ich mich nicht irre, kann
die Station das auch automatisch.

> Bei welchem C gibt es die Station eigentlich für weniger als 100€?

Das war mal ein Sonderangebot beim großen C. Die Station gabs damals
(Januar 2008) für läppische 99€. Ich hab den Kauf bis jetzt nicht bereut
;o)
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum: 22.08.2009 01:49

Magnus Müller schrieb:
> Das war mal ein Sonderangebot beim großen C. Die Station gabs damals
> (Januar 2008) für läppische 99€. Ich hab den Kauf bis jetzt nicht bereut
> ;o)

Ach Mist. Ich dachte, ich bekomme sie günstiger als bei Angelika. ;)

Naja, ich denke, die RDS80 wird wohl bald mein sein. Danke nochmal für
Deine Infos!
Autor: 3-2-1 Keins (Gast)
Datum: 22.08.2009 07:29

> Das sieht mir zu sehr nach systematischem Problem bei den Lötkolben aus.

Mir sieht das nach einem einfachen Fehler der Station aus. Die Station
hat eine defekte Regelung und versorgt die Kolben beim Ein- oder
Ausschalten mit zu viel Spannung.

Bei einem systematischem Problem bei den Lötkolben wäre die Foren
allerorten voll mit Geschichten über defekte Kolben, da diese Station in
großen Stückzahlen verkauft wurde. Sind sie aber nicht.
Autor: Daniel Flinkmann (dflinkmann)
Datum: 22.08.2009 09:43

Michael S. schrieb:
> Ich habe nun als zwei neue Kandidaten für Lötstationen die Weller WHS
> 40D und die Ersa RDS80 ausgemacht (Temperaturanzeige ist bei mir
> Pflicht, Preisspanne bis 150€, kein China-Gerät mehr).

Ich kann nichts zu der WHS 40D sagen, aber ich habe mir "damals" dann
als Ersatzstation die RDS80 von Ersa geholt. Ich hatte grob 150 Euro
dafür bezahlt und bin sehr zufrieden.

Das Kabel zum Kolben ist in der Tat etwas steif und mir wäre ein fester
Lötkolbenhalter am Gerät lieber, aber das sind beides Luxusprobleme.

Viele Grüße,

Daniel
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum: 22.08.2009 12:20

3-2-1 Keins schrieb:
>> Das sieht mir zu sehr nach systematischem Problem bei den Lötkolben aus.
>
> Mir sieht das nach einem einfachen Fehler der Station aus. Die Station
> hat eine defekte Regelung und versorgt die Kolben beim Ein- oder
> Ausschalten mit zu viel Spannung.
>
> Bei einem systematischem Problem bei den Lötkolben wäre die Foren
> allerorten voll mit Geschichten über defekte Kolben, da diese Station in
> großen Stückzahlen verkauft wurde. Sind sie aber nicht.

Berichte über defekte Lötkolben bei der ZD-931 habe ich schon mehrere in
anderen Foren gelesen. Siehe den Erfahrungsbericht hier in diesem Thread
von Daniel Flinkmann oder auch hier:
Beitrag "Erfahrungen Lötstation << STATION EP 5>> (Reichelt)"  (vorletzter Beitrag)
Beitrag "Steuerung für ZD-931-Lötkolben"

So viel liest man ja in den Foren auch nicht von dieser Station und ich
weiß auch nicht, wie viel die Leute da gelötet haben. Ist aber auch
egal. Ich habe keine Lust, da jetzt nach einem Fehler zu suchen und
darauf zu hoffen, dass es doch nur Zufall und kein Serienfehler ist.
Mein Vertrauen in China-Geräte in diesem Bereich ist mittlerweile
komplett weg (nachdem auch ein günstiges Multimeter von Anfang an kaputt
war).
Autor: munsa (Gast)
Datum: 22.08.2009 14:09

Weller WHS 40D habe ich und bin damit auch sehr zufrieden! Heizt schnell
auf und die Temperatur ist auch gut einzustellen. Mit der richtigen
Spitze (austauschbar!) lassen sich auch SMD-Bauteile usw. gut löten.
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum: 22.08.2009 18:40

munsa schrieb:
> Weller WHS 40D habe ich und bin damit auch sehr zufrieden! Heizt schnell
> auf und die Temperatur ist auch gut einzustellen. Mit der richtigen
> Spitze (austauschbar!) lassen sich auch SMD-Bauteile usw. gut löten.

Du nimmst da sicher die 0,4 mm-Spitze, oder? Gibt es für die Station
wirklich nur 4 verschiedene Spitzen, so wie in der Bedienungsanleitung
beschrieben?
Autor: 3-2-1 Keins (Gast)
Datum: 23.08.2009 10:12

>  0,4 mm-Spitze

"Size does matter"! Auch bei SMD. Große Spitzen, Leute. SMD lötet man
mit der größten Spitzen mit denen man an das Bauteil und den Pad kommt,
ohne dass man in der Nachbarschaft was verkokeln. Das bedeutet im
Normalfall die Breite der Spitze etwa 80 bis 100% (wer wenig zittert)
der Padbreite wählen, damit die Platine drumherum nichts abbekommt.

Man macht das deshalb, damit man Pad und Bauteil schnell und anständig
heiß bekommt.

Hingegen wählt man Lötzinn mit kleinem Durchmesser, da es sich besser
dosieren lässt.

Für vielpolige ICs nimmt man noch größere Spitzen und zieht / rollt
damit einen Ball geschmolzenen Lötzinns schnell über eine Pinreihe. Wer
dabei ein gutes Gefühl haben will nimmt eine Hufeisen-Spitze. Eine
normale Meißelspitze tut's auch.

Der Trick beim SMD-Löten von Hand ist nicht die Spitze, sondern
Flussmittel. Flussmittel auf die Pads und Anschlüsse, Flussmittel,
Flussmittel und nochmal Flussmittel.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 23.08.2009 14:10

Also ich habe gerade mal nachgeschaut, habe meine ZD-931 + 1
Ersatzkolben seit Ende 2004, und seit dem fast jede Woche für ein paar
Stunden in Betrieb.

Das einzige Problem, was ich bisher hatte, war die graue
Display-Abdeckung. Da hatte sich teilweise die Verklebung gelöst, als
die Station mal ein paar Tage sehr kalt gestanden hatte. Aber das war
mit wieder andrücken erledigt.

Möglicherweise ist die Qualität heute nicht mehr die gleiche wie 2004.
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum: 30.08.2009 02:44

So, ich habe jetzt die Ersa RDS 80 und gleich mal eine Frage dazu:

Was nutzen die Besitzer einer solchen Station (oder einer Ersa-Station
mit Lötspitzen der Serie 832 und 842) für eine Spitze für 2,54
mm-Raster? Die mitgelieferte 2,2 mm meißelförmige Spitze (842CD) finde
ich sehr unhandlich, man kommt kaum vernünftig an die Lötstellen ran.
Interessanter scheint mir die 1 mm bleistiftförmige Spitze der 842er
Reihe (842BD) zu sein. Hat da jemand Erfahrung damit oder ist das nur
Gewöhnungssache?
Die mitgelieferte Spitze der ZD-931 (N1-2) fand ich jedenfalls für meine
Löterei ganz passend. Die 842BD scheint mir da noch am nächsten
heranzukommen...

Was mich ein wenig an der RDS 80 erschrocken hat, ist die
Steckerbefestigung des Lötkolbenkabels an der Station. Das war bei der
ZD-931 eine solide Sache mit Überwurfmutter zum Festschrauben, bei der
RDS 80 ist das nur eine sehr wackelige Plastikbuchse ohne weitere
Arretierung...
Autor: 3-2-1 Keins (Gast)
Datum: 30.08.2009 13:02

> Was mich ein wenig an der RDS 80 erschrocken hat, ist die
> Steckerbefestigung des Lötkolbenkabels an der Station.

He, du hast jetzt "Marke". Da du dich vorher so über "China-Geräte"
ausgekotzt hast, freu dich an der Spitzenqualität deiner "Marke".
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum: 30.08.2009 14:06

3-2-1 Keins schrieb:
> He, du hast jetzt "Marke". Da du dich vorher so über "China-Geräte"
> ausgekotzt hast, freu dich an der Spitzenqualität deiner "Marke".

Das vorherige China-Gerät konnte leider noch nicht mal die Grundfunktion
über eine längere Zeit als knapp zwei Wochen ohne Lötkolbenwechsel
sicherstellen. Da ist der billig gemachte Stecker eher ein
Luxus-Problem.
Autor: Mirek D. (intercop)
Datum: 02.11.2009 14:57

hi,
ich habe mal vor langen zeit das model zd-929c geholt bei pollin,bis
jetzt läuft die lötstation tadellos,leider suche ih aber vergeblich nach
ersatzt spitzen da keine weiteren angaben drüber, die sehen aus wie die
für zd-931,wenn einer mal vielleicht paar fotos posten könnte,könnte ih
vielleicht besser erkennen ob ih die auch nemmen kann...

mfg
miro
Autor: Henk (Gast)
Datum: 09.11.2009 02:12

Ruf doch einfach bei Pollin an, die können Dich dort gut beraten und
manchmal empfehlen Sie dir, die Teile einfach zum Testen zu bestellen
und wenns nicht passt schickst Du die Teile zurück.
Autor: Mirek D. (intercop)
Datum: 09.11.2009 22:23

Pollin bietet sie leider nicht mehr an, das ist ja das Problem. Weiter
helfen konnten sie mir auch nicht.

mfg
miro
Autor: egal (Gast)
Datum: 09.11.2009 22:49

Mirek D. (intercop) wrote

> ich habe mal vor langen zeit das model zd-929c geholt bei pollin,bis
> jetzt läuft die lötstation tadellos,leider suche ih aber vergeblich nach
> ersatzt spitzen ..

> Pollin bietet sie leider nicht mehr an, das ist ja das Problem. Weiter
> helfen konnten sie mir auch nicht.

Das sind dann eben die Nachteile die sich ergeben wenn man statt einer
Ersa oder Weller lieber auf noname Stationen/Lötkolben setzt. Darum
lieber ein wenig Geld mehr aufwenden und etwas von den beiden großen
Marken (Weller, Ersa) erwerben. Auf lange Sicht gesehen fährt man damit
wie man hier exemplarisch demonstriert bekommt einfach besser.
Autor: Guido (Gast)
Datum: 10.11.2009 00:19

@  Mirek D. (intercop):

Keine Photos, aber mal ein paar Maße: bei der ZD-917 (für die
Pollin und andere Zubehör anbieten) haben die Spitzen zum Heizkörper
hin einen Außendurchmesser von 3,75 mm, einen Innendurchmesser für
den Temperaturfühler von 2,5 mm. Die Länge vom Heizelement bis zur
verdickten Spitze beträgt ca 26 mm. Sieht eigentlich bei der
ZD-929 ganz ähnlich aus. Mess mal nach!

@ Dummschwätzer(Gast): einfach mal die Klappe halten. es war eine
konkrete Frage!

Gruß, Guido
Autor: Daniel (Gast)
Datum: 10.11.2009 00:58

@Mirek:

"Vergeblich" gesucht ? Was hast Du denn schon versucht?

Also ich probiere mal google und gebe folgendes ein: zd-929c

Erster Link:
http://www.myvolt.de/index.php?cat=KAT109&product=... und der hat
schon Ersatzspitzen.

Das war echt nicht schwer.
Autor: Mirek D. (intercop)
Datum: 10.11.2009 01:59

Junks ich danke euch, ihr habt mich glücklich gemacht :-)
leider war ich bei google nicht so erfolgreich wie du daniel,bekamm
immer entweder irgendwelche ausländische seiten oder seiten wo man sich
nicht sicher war und müll wolte ich nicht bestellen, danke ...

@egal (gast)
wenn du dir die preise der schönen keramikspitzten anguckst, dann ist es
quali, meine hält schon so lange und ich bin glücklich mit meine
station, da sie auch für linkshänder ist.
Autor: SchrauBär (Gast)
Datum: 29.01.2010 21:37

Hi,
Ersatzspitzen kannst Du bei Angelika - ach nein, wurde ja an die
Schweizer verkauft... also bei Reichelt (nicht mehr Angelika) kaufen.
Dort gibt es Ersatzspitzen zwischen 1,39 und 3,49 Euronen.
Autor: Mirek D. (intercop)
Datum: 01.02.2010 06:57

ja, aber nicht für meine station
Autor: Airbyte (Gast)
Datum: 01.02.2010 08:58

Hallo

Pollin hat doch die Lötspitzen, die du suchst!

BEST.NR. 840058,840056,840055,840073

Die passen 100%, hab die gleiche Lötstation.


mfg
Autor: dakorl (Gast)
Datum: 05.02.2010 01:33

Hallo Leute,

hat schon jemand versucht den Ersatz-Lötkolben ZD-415 der ZD-917 an der
ZD-931 anzuschließen? Passt der Stecker bzw. die Belegung?
Autor: Mirek D. (intercop)
Datum: 24.02.2010 10:54

Airbyte schrieb:
> Hallo
>
> Pollin hat doch die Lötspitzen, die du suchst!
>
> BEST.NR. 840058,840056,840055,840073
>
> Die passen 100%, hab die gleiche Lötstation.
>
>
> mfg

sind das die zum aufstecken? die vollen kann ich nicht benutzen, brauche
für meine station die zum draufstecken....
Autor: dakorl (Gast)
Datum: 04.03.2010 12:00

Hab versucht den Ersatz-Lötkolben ZD-415 der ZD-917 an der
ZD-931 anzuschließen. Der Kolben heizt sich auf, aber die
Temperaturregelung funktioniert nicht. Die Anzeige steigt über 450°, es
blickt eine Errormeldung und die Lötstation beginnt zu piepsen.
Offensichtlich sind die Temperaturfühler verschieden oder anders
gepolt..
Der Originalkolben funktionierte nach diesem Versuch noch, also die
Lötstation dürfte nicht darunter gelitten haben...
Autor: Christian (Gast)
Datum: 05.03.2010 11:47

Hallo alle zusammen!

Habe ein kleines Problem mit der Lötstation ZD-931.
Seit gestern heizt sich der Lötkolben nicht mehr auf, die Station brummt
jedoch noch und zeigt auch "heat" an.
Hatte jemend mal so ein Problem? Denke ein neuer Lötkolben solle die
Lösung sein. Will halt nicht jetzt den Kolben bestellen und dann merken
das doch die ganze Station defekt ist.

Gruß
Christian
Autor: gastino (Gast)
Datum: 05.03.2010 12:07

Christian schrieb:
> Hatte jemend mal so ein Problem? Denke ein neuer Lötkolben solle die
> Lösung sein.

Ja. Am besten ist, Du kaufst ein paar auf Vorrat, denn mir ist das recht
häufig mit der Station passiert.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 07.03.2010 11:44

Christian schrieb:
> Denke ein neuer Lötkolben solle die
> Lösung sein.

Ja, so ist es. Ich habe sowieso 2 Lötkolben mit verschiedenen Spitzen,
da kann ich schneller wechseln.
Autor: Marvin S. (demo)
Datum: 07.03.2010 11:50

Man braucht nicht gleich einen neuen Loetkolben - es gibt das
Heizelement auch extra.

Gruesse

Marvin
Autor: Sebastian R. (sebr)
Datum: 08.03.2010 00:04

Marvin S. schrieb:
> Man braucht nicht gleich einen neuen Loetkolben - es gibt das
> Heizelement auch extra.
>
> Gruesse
>
> Marvin

Welche Bestellnummer hat das Heizelement?
Autor: BerndB (Gast)
Datum: 12.03.2010 21:49

Hallo  Christian,

Ich hab die SD-912 und bei mir ist auch mehrmals der Lötkolben
(Heizelement) kaputt gegangen.
Ich hab mir mal die Heizspannung mit dem Scope angeschaut und gesehen
das dort extreme Überspannungspeaks auftreten.
Als erstes hab ich versucht durch Z-Dioden (30V) die Peaks zu
unterdrücken. Leider haben sich die Dioden in Rauch aufgelöst.
Als zweites hab ich einen Elko parallel zum Lötkolben emtfernt. Seit dem
ist mit der Überspannung schluß.
Das Design scheint nicht so toll zu sein.

Gruß BerndB
Autor: Gastino G. (gastino)
Datum: 13.03.2010 02:35

BerndB schrieb:
> Ich hab mir mal die Heizspannung mit dem Scope angeschaut und gesehen
> das dort extreme Überspannungspeaks auftreten.

Wann ist das passiert? Beim An- oder Abschalten? Bei mir war das
Fehlerbild immer so, dass die Lötkolben nie während des Betriebs
kaputtgegangen sind, sondern nach dem Anschalten nicht mehr heizten.
Nach dem dritten oder vierten Lötkolben innerhalb von zwei Monaten ist
die ganze Station dann wieder zurück zum Händler gegangen...
Autor: BerndB (Gast)
Datum: 15.03.2010 10:29

Hallo Gastino,

Soweit ich mich erinnere traten die Spannungsspitzen immer auf wenn die
Regelung den Lötkolben abschaltete.
Fehlerbild war dann genauso wie bei dir. Nach dem Einschalten der
Station heizte der Kolben nicht mehr.

Hasst Du vom Händler eine neue Station erhalten ? War das Problem dann
behoben ?

Gruß BerndB
Autor: Gastino G. (gastino)
Datum: 15.03.2010 18:20

Ich habe die Station zurückgeschickt und vom Händler das Geld
zurückbekommen. War sehr kulant. Ich habe mir dann eine andere
Lötstation gekauft, weil ich nicht mehr viel Vertrauen zu den Geräten
dieser Baureihe hatte. Deine Messungen scheinen das schlechte Gefühl zu
bestätigen.

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