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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ARMs / AT91 - Erfahrungen?


Autor: Sascha Weitkunat (Gast)
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Hallo,

da ich für ein zukünftiges Projekt eine Menge Rechenpower benötige habe 
ich mal einen Blick auf die AT91 Familie geworfen und mich mit dem 
AT91R40008 anfreunden können.

Nun wollte ich einmal fragen ob hier schon jemand was mit Atmels 
ARM-Thumbs angestellt hat und einen kleinen Erfahrungsbericht geben 
könnte?

Vielleicht auch Hinweise auf andere Hersteller / Prozessoren mit 
ARM-Architektur.

Danke, Mfg Sascha

Autor: Rainer (Gast)
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Prozessoren mit ARM-Architektur gibt's wie Sand am Meer - siehe 
www.arm.com, irgendwo da gibts ne kleine Übersicht über jede Menge 
Prozessoren und ne Liste der Hersteller.
Eine Frage: hast du vor, ein Betriebssystem (Linux) oder evt. sogar ein 
gekauftes (BlueCat Linux, WinCE) zu verwenden oder willst du "von 0" 
entwickeln? Welchen Compiler willst verwenden? (Ich steh nämlich auch am 
Anfang eines größeren Projektes und würd gern nen ARM verwenden - hab 
auch noch keine Erfahrung :) )

Autor: Sascha Weitkunat (Gast)
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Hallo Rainer,

ich wollte ganz bei Null anfangen, also ohne Betriebsystem. Ehrlich 
gesagt halte ich bei den ARM7 Cores ein OS auch nur für bedingt geeignet 
(so z.B. für PDAs), bei einer fixierten Anwendung geht nur Performance 
verloren.

Da ich mit den Compilern/Debuggern von IAR bisher gute Erfahrungen 
gemacht habe, wollte ich auch wieder auf diese zurückgreifen:
http://www.iar.com/Products?name=EWARM
Der AT91R40008 wird im übrigen auch unterstützt.

Mein Projekt (übrigens rein privat) geht in die Richtung 
Systemrechner/Automation, was hast du denn vor (vorausgesetzt du hast 
keinen NDA unterschrieben ;))?

Autor: Rainer (Gast)
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Hallo Sascha!

Hast du denn vor, den IAR zu kaufen, oder immer mit der 30-Tage-Demo zu 
arbeiten?
Ich sollte nen Ethernet-Anschluss realisieren und mit den empfangenen 
Daten jede Menge Berechnungen (Dekompression usw) durchführen - da ist 
jeder 16-Bittler leider zu langsam!

BTW, was heißt NDA :)??

Rainer.

Autor: Sascha Weitkunat (Gast)
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Hallo Rainer, NDAs sind diese gemeinen Verträge die dir verbieten auch 
nur ein wahres Wort über deine Arbeit zu verlieren...

Den EWARM werde ich mir früher oder später schon anschaffen, aber zur 
Zeit bin ich noch nicht bei der Software, eher bei den Grobstrukturen, 
Hardware wird folgen und dann geht es erst an die Software. Scheinbar 
scheinen die ARMs hier im Board noch nicht sehr verbreitet zu sein, 
schade eigentlich.

Hast du dich denn schon etwas umgeschaut was Entwicklungsumgebungen / 
Tools angeht? Scheinbar gibt es ja auch einen Freeware Compiler, den 
GCC-ARM. Aber ich denke IAR ist keine schlechte Wahl, ich werde wohl in 
den nächsten Tagen mal die Demo antesten.

Autor: Rainer (Gast)
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Ja, es gibt einen ARM-Port für den GCC - leider hab ich keine Ahnung, 
wie der richtig funktioniert :)... ZB weiß ich nicht, ob das richtige 
Output-Format elf oder a.out ist - eigentlich sind beide keine Files, 
die man direkt auf ein embedded system spielen kann, oder? Generell wär 
mir der GCC aber am liebsten - ist bezahlbar :)... Als IDE kann man auf 
jeden Fall UltraEdit oder (besser) EditPlus verwenden, Debuggen sollte 
man mit dem GDB können (DDD als Frontend für den GDB ist einer der 
besten Debugger die ich benutzt habe). Den GDB einzurichten ist 
eigentlich kein Problem, hab das für den SH3 mal gemacht. Und unter 
CygWin sollte das ganze problemlos unter Windows laufen.
Willst du dir eigentlich ein Development-Board kaufen? Gibt's denn 
bezahlbare (am besten <100€ :) )??

Ciao,
Rainer.

Autor: Sascha Weitkunat (Gast)
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Letztlich waren bei EBay zwei EB40 von Atmel zu haben, das eine ist für 
gut 150EUR, das andere für rund 70EUR weggegangen, wollte eigentlich 
mitbieten aber da hat mir EBay mit einem 404er die Suppe versalzen. Bei 
Ineltek gibts fast alle Atmel-Boards für rund 250EUR, darunter wird wohl 
kaum etwas zu bekommen sein, obwohl das System ansich nichtmal 1/4 des 
Preises Wert ist.

Also EWARM erleichtert die Handhabung der Programmierung schon ungemein, 
ich bin kein wirklicher Freund der GCC-Ports weil man sich zu viel um 
das Drumherum kümmern muss bevor alles einwandfrei funktioniert. Sollte 
man damit klarkommen kann man sich freuen :)

Um nochmal auf die Boards zurück zu kommen, die meisten haben einen 
Monitor fest im Flash und führen das selbstgestrickte Programm nur im 
RAM aus. Ich glaube in der Regel ist es nicht das was man sich wünscht, 
angesichts der Preise ist es wohl lohnenswerter sich selbst eine 
Hardware aufzubauen und diese später eventuell nochmal zu überarbeiten, 
so habe ich mir das auch gedacht.

Autor: Rainer (Gast)
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Wegen der Boards: ist das mit dem Monitor im Flash und dem Programm im 
Ram nicht der Normalfall? Also zumindest kenn ichs so aus meiner 
Schulzeit (billige 8051-Boards). Das die Boards nicht sehr viel wert 
sind (rein an Bauteilen usw gesehen) ust mir schon klar, aber das letzte 
Evaluation-Board, dass ich mir selbst aufbauen wollte, liegt immer noch 
halbfertig herum aufgrnd eines Fehlers, der sich nicht und nicht finden 
lässt :).
Hast du dir ADS (ARM Developer Suite) mal angesehen? Hab hier ne Demo-CD 
herumliegen, scheint ganz gut zu sein - www.arm.com!

Autor: Martin B (Gast)
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Halloesche zusamme

Ich hab mir vor fuenf Monaten ein Atmel EB55 board fuer den at91m55800a 
gekauft. Bin zur Zeit damit beschaeftigt einen portablen mp3player zu 
bauen. Bis jetzt hab ich aber nur die io ports, den powermangager ( apmc 
) und das ebi interface programmiert. Ich kann jetzt also den takt 
aendern, von der festplatte lesen und schreiben und den ganzen scheiss 
dann auf nem lcd ausgeben.
Als compiler nem ich ads( demo ) aber mit formatieren und neuem image 
auf den rechner schmeissen ist das so ein problem, die sau legt 
naehmlich daten auf allen partitionen ab....
Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem board, der chip funktioniert 
sehr gut, macht in den meisten faellen das, was ich will und die doku 
ist auch top.

Autor: Sascha Weitkunat (Gast)
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Hallo Rainer, Martin..

Ich hab mir danach doch noch ein EB40 sichern können was jetzt bei mir 
sein Leben fristet. Sollte es einen Monitor geben ist es wohl der 
'Normalfall' dass das Programm im RAM ausgeführt wird, aber da man bei 
einem fertigen Projekt selten den Monitor drin lässt nimmt das 
eigenetliche Programm natürlich den ROM Platz ein. Bei der Ausbildung 
hatten wir auch noch böse Systeme, die 'programmierung' funktionierte 
nicht etwa per PC, nein, sondern per Matrixtastatur in die man die Bytes 
einzelln hacken musste! :)

Als Compiler hab ich jetzt zum einen EWARM drauf, die Demo, 
wahrscheinlich schon abgelaufen.. aber der ARM-GCC ist doch recht 
brauchbar, hier z.B. mehr dazu: http://www.ap-systems.co.uk/

Also meine persönlichen Erfahrungen mit den ARM-Thubs sind ebenso 
positiv wie Martins, es läuft gut und schnell, ATMELs Doku ist mal 
wieder vorbildhaft..

Autor: Martin B (Gast)
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hallo

Hat jemand von Euch mit dem apmc der at91 Erfahrung?
Ich hab in meiner ersten mail geschrieben, dass ich dass Ding
programmiert hab, musste jetzt aber leider feststellen, dass ich
Scheiss gebaut hab. Die Festplatte hat nur zufaellig funktioniert.

Autor: Cadene (Gast)
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Hi everybody,

We advise all the AT91 users, that, at the beginning of october 2003
will be opened the Official AT91 Forum dedicated only for the Atmel's
ARM Powered Microcontrollers.
This Web Site resource will provide for all AT91Guys:
- A discussion area,
- A news server,
- A good source of gold links,
- and more for the futur...

We will inform you before the end of this month the domain names in
order to access to this Web Help Resource.

Greetings.

Autor: Martin B (Gast)
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Hallo !!

Am liebsten mag ich es meine eigenen mails zu beantworten ;)
Da ich mit dem Angel Debug System gearbeitet hab, war natuerlich klar,

dass ich nicht mitten in der debug-sitzung den Takt des Controllers
aendern kann. Leider seh ich gerade keine andere Moeglichkeit als mir
ein JTAG Ding zu kaufen....

So, jetzt hab ich mal noch ne Frage zum EBI des AT91.
Ich probier gerade ein sdram Modul anzuschliessen, hab aber nicht so
richtig Ahnung wo ich die /RAS und /CAS Signale anschliessen soll !?

Hat jemand ne Idee ??

Gruesse
Martin

Autor: Sascha Weitkunat (Gast)
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@Martin B
Genau diese zwei Signale sind das was (S)DRAM von SRAM grundsätzlich
unterscheidet. Da dein AT91 wohl kein DRAM-Controller besitzt müsstest
du dich um diese Signale selbst kümmern, ein hoffnungsloses Unterfangen
solltest du vorhaben dein SDRAM direkt an das EBI zu hängen und als
schnellen Speicher zu nutzen.

@Cadene
Glad to hear that, please inform me when ready.

Autor: Arvid Teichtmann (Gast)
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Der IAR Compiler für ARM kostet 5000 Euronen !!!
Schaut mal bei http://www.rowley.co.uk vorbei, der CrossWorks Compiler
für ARM ist erheblich billiger und die Oberfläche ist besser im
Vergleich mit IAR. Die unterstützten Bausteine werden laufend
erweitert. Wir werden demnächst einen Philips ARM einsetzen (LPC210x)
und wahrscheinlich auf CrossWorks umsteigen.

Arvid

Autor: Cadene (Gast)
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Hi all,

An Web Site Ressource is going to be started under the following domain
names:
www.at91.com
www.at91.net
This Web site will be fully completed at the end of the month.

Hoping there will be answer regarding the user's issues.

Have a nice day

Autor: Jürgen Otto (Gast)
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Hallo liebe AT91 Freaks,

Ich setze das das Evaluationsbord EB40A ein.
Meine gesamte Softwareentwicklung betreibe ich unter LINUX.

Die Programmierung des PIO-Interface funktioniert recht gut.
Nun tut sich für mich ein Problem auf.
Ich möchte über den Datenbus (EBI)weitere externe IC mit Bus-Struktur
ansprechen(read/write).
Mir fehlt im Moment der Gedankensprung, wie ich dies über die
Register EBI_CSR0...EBI_CSR7, EBI_RCR und EBI_MCR erreiche.
Dieses Register arbeiten eng mit externen RAM-IC zusammen.
Mir ist auch unklar, wie die niederen Adressbits übergeben werden.
(A0...A8). In welchem Register werden die Daten abgelegt????

Wenn jemand einen Hinweis oder besser noch ein kleines C-Beispiel
hätte, bin sehr dankbar. Zu den PIO-Interface gibt es genügend
Beispiele, aber nicht zu den zur Programmierung des EBI-Interfaces.


Vielen Dank

Jürgen

Autor: Siegfried Schrader (Gast)
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Hallo, ich intressiere mich auch für die ARM CPU.
Hat jemand Erfahrung ob man nicht auch ein Router mit ARM CPU zum
entwickel gebrauchen kann? zb Netgear RP614.
sigi

Autor: konrad (Gast)
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Falls es jemanden interessiert:
Wir setzen den AT91R40008 ein. Inzwischen haben wir (nach div
Anlaufschwierigkeiten, die ggf. etwas mit unserer Konfiguration zu tun
haben). Wir benötigten möglichst hohe Rechnleistung, weshalb wir Teile
des Programms im (256k) internen RAM laufen lassen. Außerdem haben wir
2 x 8MByte Flash und 1MByte ext. SRAM. Zuätzlich div. Hardware.
Wir haben die ARM Entwicklungsumgebung gekauft (incl. JTAG-Adapter).
(Es wird bessere geben). Zusätzlich verwenden wir für "Nebenarbeiten"
Den Tantino von HITEX und GCC.
Konrad

Autor: Tobias Ochs (Gast)
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Hallo Konrad,

ich mache gerade (als blutiger anfänger) eine studienarbeit mit dem
arm7. ich habe ein AT91EB40A mit dem 40008er Atmel, die Hitex-Umgebung
und den Tantino. Allerdings hab ich Probleme, die ganze Geschichte zum
Laufen zu bekommen. Beim Öffnen eines Beispielprojektes bekomme ich
eine Skript-Fehlermeldung:

Script
"C:\Programme\Hitex\HiTOP-ARM\$(SYSTEMDIR)\Examples\CLOCK\gnu\AT91\EB40A 
\Flash\StartupScript.scr",
Nesting 2:

Can't open script file
"C:\Programme\Hitex\HiTOP-ARM\$(SYSTEMDIR)\Examples\CLOCK\gnu\AT91\EB40A 
\Flash\StartupScript.scr"


Auch Downloaden kann ich die Anwendung nicht.

Hast du Tipps für mich?
Hast du Erfahrungen mit dem Start-Easy von hitex

Autor: Konrad Metzger (Gast)
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Tobias,
leider schon wieder so lange her, dass ich mich nicht erinnere. die
Leute von Hitex geben aber gerne Auskunft (hat man ja auch nicht
immer).
Von Starteasy gibt es in der Zwischenzeit div. neue Updates, ich kenne
die nicht.
Die Fehlermeldung sieht ja jedenfalls so aus, als wenn das File nicht
am gewünschten Ort liegt.

Sorry,
Konrad

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