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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik STK500 oder doch selber bauen?


Autor: Stefaan (Gast)
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Hallo,

ich bin (leider) noch blutiger Anfänger mit Mikrocontrollern, möchte
aber gerne mehr darüber erfahren. Durch die Suche bin ich auf dieses
tolle Forum gestossen. Hab mich heute Nachmittag schon ein wenig durch
verschiedene Threads hier gekämpft.

Ich möchte gerne als "mein erstes Projekt" das AVR Tutorial mit dem
Atmel ATmega8 hier auf der Seite aufbauen. Es geht mir jetzt nur noch
um den ISP Adapter. Ich weiß nicht recht, ob ich mir den selber bauen
soll oder doch das recht teure Board STK500 kaufen soll.
Dabei geht es mir hauptsächlich um die Funktionen. Was ist wenn ich mal
einen anderen uC einsetzen will, brauch ich dann auch einen anderen
Adapter? Gibt es Probleme mit den selbergebastelten? Was würdet ihr
empfehlen?

Ich weiss sehr viele Fragen, die wahrscheinlich für euch Profis blöd
klingen. Sorry Wäre dankbar über Antworten.

Autor: Jens D. (Gast)
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Reichelt AVR ISP kostet ca. 40EUR oder das evertool (-> google>

Gruss

Autor: Rahul (Gast)
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Ausser wenn du dich nicht unüberlegt an die Fusebits machst, brauchst du
eigentlich kein STK500.

Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Schau im Tutorial, da wird ein AVR-ISP beschrieben. Funktioniert bei
mir (Mega8, Mega32) bisher einwandfrei. Spar dir das Geld für das
STK500 lieber, und kauf dir daraus ein ordentliches Steckbrett, eine
ordentliche Stromversorgung und das nötige 'Hühnerfutter' (siehe
Tutorial). Das kostet dich wohl immer noch weniger als ein STK500, aber
du bist damit ganz ordentlich gerüstet.

Gruss

Michael

Autor: Stefaan (Gast)
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Ok dann werde ich mich wohl selber ans basteln machen, macht eh viel
mehr spass!
Es gibt ja einige Anleitungen und verschiedene AVR-ISP-Module zum
selberbauen im Netz. Welche davon könntet ihr empfehlen? Programmiert
ihr über die serielle oder parallele Schnittstelle? Ich hätte beide zur
Verfügung von da her wäre das egal.

Gruss Stefan

Autor: crazy horse (Gast)
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Parallelport: der einfachste Programmieradapter, allerdings immer wieder
gern mal Probleme damit, mit jeder neuen Windows-Version wirds schlimmer
:-). Läuft es aber auf dem eigenen Rechner erstmal - prima.
RS232: etwas aufwändigerer Adapter, leider stirbt diese Schnittstelle
langsam aus. Meist problematisch: Betrieb an einem USB/RS232-Wandler,
entweder gehts gar nicht oder affenlangsam. Ab und zu findet sich
einer, bei dem es zufriedenstellend läuft.
Mein Favorit: "echte" USB-Programmer.
Selbst benutze ich am liebsten den MKII von Atmel, sofern die gerade zu
bearbeitenden Chips JTAG haben, ansonsten das STK500, meist im
ISP-Modus. HV-Programmierung - nice to have, brauche ich fast nie (da
ich kein Ponyprog benutze :-)), auf jeden Fall solltest du einen
Programmer verwenden, der vom AVR-Studio unterstützt wird.

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

eine STK500 AVRISP / JTAG Debugger Platine kannst Du hier kaeuflich
erwerben www.myevertool.de

Gruß,
Dirk

Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Ich habe eigentlich keine Probleme mit ISP-Programmern unter Windows.
Folgende Konfigurationen funktionieren bei mir einwandfrei (jeweils
ISP):

XP und yaap
XP und Ponyprog
XP und avrdude
95 und yaap

Gruss

Michael

Autor: TravelRec. (Gast)
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Soegenfreier geht´s auf alle Fälle mit dem STK500. Die hohen
Einmalkosten beim Kauf amortisieren sich schnell wieder, da man viele
Routinen bereits auf dem STK mittels der LEDs und Taster probieren kann
und spart sich damit (erstmal) Steckbrett und Bauteile und vor allem
Zeit. Die vielen gut zugänglichen Port-Anschlüsse geben direkten
Zugriff auf den Prozi, ohne daß man ihn aus der Fassung nehmen muß. Für
mich persönlich ist das STK die erste Wahl. Basteln kann man ja
trotzdem...

Autor: Wolfram (Gast)
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Ich kann mich TravelRec. nur anschliessen. Die Kosten amortisieren sich
wirklich schnell. Bei falschen Fuses kannst du die MCU auch
zurücksetzen und in Verbindung mit JTAG (Evertool) kann man extrem Zeit
sparen.
Die Spannung läßt sich variabel einstellen. Einfach an die Ports eine
kleine Platine anschliessen und per JTAG die entsprechenden Portbits
gesetzt. Ganz ohne Programmieren kann man da schon seine
selbstentwickelte Schaltung teilweise testen.
Da du wahrscheinlich noch nicht viel gelötet hast umgehst du auch eine
ganze Menge Fehler, die sehr viel Zeit und Frust kosten können.
Das Steckbrett für deine Schaltungen würde ich dir aber trotzdem
empfehlen.

Autor: Ulrich (Gast)
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Ich habe auch erstmal nur mit dem 1,80 Euro parallel-port Programmer
gebastetlt. Klar ging das am Anfang und ich habe mich gefreut das ich
die 90Euro gespart habe. Doch wenn man dann an den Fuses rumspielt oder
sonst mal irgendwas nicht geht, dann ärgert man sich nur rum. Ich habe
nun das Geld in das STK500 investiert und bin voll zufrieden. Einfach
direkt auf die serielle schnittstelle ein USB-Adapter draufgesteckt und
schon konnte ich das stk500 ganz einfach an den PC anschließen. Funzte
von Anfang an Fehlerfrei......Das einzigste was mich jetzt ärgert ist:
Das ich mir das nicht früher gekauft habe. Ich würde dein Geld in ein
STK500 ein paar labornetzteile und Messtechnik investieren usw......

Autor: Gast (Gast)
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Der Kauf eines STK500 lohnt sich immer, wenn man beabsichtig ernsthaft
mit AVRs zu arbeiten. Der große Vorteil ist eben, daß man einen freien
MAX232 hat und alle Ports rausgeführt werden (für addon boards (potis,
LCD, Timer ...)). Ein JTAG Interface (evertool-light für selbstbauer
oder myevertool) ist eine sinvolle ergänzung.

Autor: mike (Gast)
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Wenn du löten kannst kauf Dir bei embedit ein mega8 modul SET mit
programmer) und den rest selbst.  Im Netz dann Demo von CodeVision AVR
(hp Infotech). Hab meine diplomarbeit so sehr erfolgreich
geschrieben!!!

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