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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik welcher Draht für Steckbrett?


Autor: Scales O.j. (scales)
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ich brauch neuen Draht für mein Steckbrett,
bisher hab ich welchen benutzt der hier rumlag

er sollte eine Isolierschicht haben, die man abmachen kann
und wenn möglich 1A aushalten

am besten wär einer von Reichelt, da ich da sowiso grade ne größere
Bestellung machen will


ach und nebenbei:
ich möchte auch eine MBR 360 Diode bestellen,
bei Reichelt heist die allerdings MBR 360RL, ist das die Gleiche?

Autor: Hubert.G (Gast)
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RL ist eine Verpackungsbezeichnung
Available Tape and Reeled, 1500 per reel, by adding a “RL’’ suffix to
the part number
Draht für mein Steckbrett verwende ich mit der Bezeichnung:
 DF-VY 2x0,5/0,9   Ist Rangierdraht aus meiner Telefonzeit.
Habe ich beim R allerdings nicht gefunden.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Draht 0.5mm massiv isoliert ist genau richtig. Der hält auch 1 A aus.
Mehr sollte man einem Steckbrett aber auch nicht zumuten.
RE: MBR360RL:
RL heisst nur: Gegurtet und auf Rolle geliefert (RL = Reel)
http://www.onsemi.com/PowerSolutions/product.do?id=MBR360

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
am besten Bastelst du dir die Kabel selber. Dazu nimmste einreihige
Stiftleisten und ein wenig Schrumpfschlauch und Flexsieble Litze wie
das ganz auszusehen hat dürfte wohl klar sein wenn net gibt es ein
Foto. An dennen Sitz du zwar ne weile aber dafür können dir keine Adern
abbrechen... .
MFG
Peter

Autor: cdg (Gast)
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Draht 0.5mm massiv und isoliert ist genau richtig.
Dann noch verschiedene Farben, bringt Übersicht.
Z.B. rot = Vcc, schwarz = Gnd, weiss = restliche Verbindungen.
Der passt dann auch prima in gedrehte IC-Sockel,
das braucht man auch manchmal.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Ich habe bisher viel mit 0,5mm-Schaltdraht "gesteckt", habe mir aber
jetzt ein paar Strippen gelötet.

Material:
- ein billiges vollbelegtes 25-poliges SUB-D-Kabel zum Zerschnippeln
  (da sind viele Farben drin)
- Kontakte von ausgelöteten Stiftleisten alter PC-Motherboards bzw.
  von alten Stiftleisten mit runden Stiften 0,65mm, die ich noch
  liegen hatte
- Schrumpfschlauch 1,2/0,6mm

Die quadratischen Pfostensteckerstifte passen zwar wunderbar ins
Steckbrett, aber nicht in die Buchsen der Präzisionsfassungen bzw.
Buchsenleisten SPL20/32/64, deshalb auch die runden Stifte.

...

Autor: Rahul (Gast)
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Man kann auch bein lokalen E-bauteil-Händler "popeligen" Kilngeldraht
auf zig-Meter-Rollen erwerben. Wenn man den vernünftig abschneidet, hat
man auch schöne Verbindungsleitungen...
Damit kann man dann auch wunderbar Lochraster-Platinen verdrahten
(nachdem man den Draht gestreckt hat...).

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> "popeligen" Kilngeldraht...

Hab' ich sogar noch, gabs 1990/91 auf'm Schrottplatz für'n
Spottpreis.

Ja, kann man auch. Aber es ging mir aber um die Farben und um
ordentlich "angespitzte" vergoldete Stifte, sowie um die Flexiblität
der Strippen.

Prost...

Autor: Scales O.j. (scales)
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gibt es bei Reichelt keinen 0,5mm Draht?
das Zeug was ich such heist doch Kupferlitze, oder?
ich kann nur 0,14mm sein und das dürfte zu dünn sein

Autor: Rahul (Gast)
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Litze sind mehrere zusammengefasste dünne(re) Drähte.
Wo Angelika den Draht versteckt, kann ich dir nicht sagen.

Autor: johnny.m (Gast)
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Wenns Draht sein soll, dann nimm Silberdraht. Den gibts bei Angelika  in
0,6 mm. Dann Schlumpfschlauch drum und fertisch...

Die 0,14 bei der Litze dürfte nicht der Drahtdurchmesser sondern der
Querschnitt sein (0,14mm²). Der Durchmesser liegt da so bei 0,4mm.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Schick mir 'n für 50g frankierten an dich adressierten Rückumschlag und
ich schick' ihn dir mit knapp 50g Draht von der Rolle zurück...

...

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Nein, keine Kupferlitze.
Litze ist nicht Steckbretttauglich.
Ich hatte auch mal bei Reichelt geschaut,
da gibt es scheinbar nichts starres.
Nunja, für simplen isolierten Draht gibt es ja noch andere Quellen.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: johnny.m (Gast)
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Ach ja, und Rahul hat natürlich recht: Litze ist immer feindrähtig. Was
Du brauchst ist Klingeldraht oder eben Silberdraht mit Schlauch
drum....

Ansonsten kannste auch Fermelde-Installationsleitung nehmen (J-YSTY...)
und aufdröseln. Die hat auch Massivleiter und das ganze merhfarbig.
Kostet auch net so viel und müsste auch vom Durchmesser passen

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Ob der Käufer von
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...
auch ein Steckbrett hat?

...

Autor: bbbbbbbbb (Gast)
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Ich habe den Eindruck, scales o.j. oder wie er sich noch so nennt, ist
nicht ausgelastet, sitzt vor seinem Computer und denkt sich immer neue
Fragen aus, um sich zu amüsieren, wenn man auf seinen Mist, den er so
von sich gibt, reagiert.
Es wäre interessant, was scales o.j. im „zivilen“ Leben so macht bzw.
wie alt er ist.

Autor: Rahul (Gast)
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@bbbbbbbbb:
Die Frage ist doch total belanglos.
Vielleicht sollte er sich etwas mehr mit der Theorie beschäftigen, aber
sonst sind das alles Fragen, die man beantworten kann, und die sich IMHO
bei ihm nicht wiederholen.
Da gibt es schlimmere, und wenn einen das nit interessiert, dann kann
man den Thread auch ignorieren.
Sollte jetzt die Frage auftauchen, warum ich hier den ganzen Tag
"rumhänge": Ich habe momentan etwas Leerlauf in der Firma, und das
hier zählt zur Weiterbildung.

Autor: Scales O.j. (scales)
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@bbbbbbbbb:

ich hab eher den Eindruck dass du das selbige machst,
aber wenn das Auto fertig ist, werd ich Bilder online stellen,
dann wirst du es ja selber sehen


ich hab grad gemerkt dass hier noch ein 12-adriges altes Telefonkabel
rumliegt, der Draht dadrin ist genau richtig
und der wird auch ne ziemliche Weile lang reichen

Autor: bbbbbbbbb (Gast)
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@Rahul,
lies mal den Anfang von dem von scales o.j. aufgemachten Thema „Welche
Batterie für 8051“ .
Wenn jemand mit einem Mikrocontroller umgehen und damit ein Auto
steuern kann, dann sind die aufgeworfenen Fragen m.E. nicht ernst
gemeint.

Autor: Scales O.j. (scales)
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du gehst mir echt auf den Keks Junge, zum Glück wird der Thread hier eh
nicht mehr gebraucht

hättest du meine Threads komplett gelesen, hätteste du ohne Probleme
merken können, dass ich ohne die Hilfe hier aus dem Forum so ziemlich
alles bei der Ansteuerung der Motoren falsch gemacht hätte,
das einzige was ich kann ist die Mikrocontroller selber programmieren

und du brauchst nicht mit anderen Leuten über mich reden, du kannst
einfach direkt mich ansprechen,
was hast du eigentlich für Komplexe, dass du anderen Leuten sinnlose
Fragen unterstellen musst?
das einzigst wirklich sinnlose in meinen Threads sind deine Postings

Wenn du so davon überzeugt bist, dass ich hier alle nur verarsche, dann
geh doch in dein Kämmerchen und heul dir die Augen drüber aus,
aber geh nicht anderen Leuten damit auf die Nerven

mal abgesehen davon ging es nicht um ein richtiges Auto, sondern um ein
Spielzeug Auto

wer lesen kann ist klar im Vorteil

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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bin ganz deiner meinung scales

Autor: Michael Werner (Gast)
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Hallo,
Beim großen C gibt es unter der Art.Nr. 606073 einen Draht auf einer
100m Rolle.
lässt sich sehr einfach abisolieren. 0,5mm in mehreren Farben.
Kostet 9,95 €.

Autor: JojoS (Gast)
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für Faule gibts bei Conrad ein Verdrahtungsset :
Artikel-Nr.: 526797 - 62
Ist leider mit knapp 16 € auf typischem Conrad Niveau, gibts bei
Reichelt noch nicht. Und 'flexible Steckbrücken' gibts in der
Produktgruppe noch, aber auch ziemlich teuer. Dafür ist die Qualität
sehr gut, die Kontakte bei den Steckbrettern sind nicht immer die
Besten und das kann zu langer Fehlersuche führen.
Diese Frage gabs auch schon mal im Roboternetz:
http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1710

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Diese Frage gabs auch schon mal im Roboternetz:

Sorry, nicht Jeder besucht jedes Forum...

...

Autor: JojoS (Gast)
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das sollte auch kein Vorwurf sein sondern ein Tipp. Ich dachte auch hier
im 'Platinen' Bereich wurde das auch schonmal diskutiert, habe das
aber nicht gefunden. Auf jeden Fall ist es keine dumme Frage oder nicht
ernst zu nehmende wie hier vorgeworfen wurde.
Das Roboternetz war ausserdem ein Tipp für scales weil sein Projekt ja
offensichtlich in diese Richtung geht.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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@JojoS:

Das sollte kein Vorwurf sein, nur ein Hinweis, dass es auch Leute gibt,
die das Roboternetz nicht regelmäßig besuchen. Ich fühle mich da nämlich
nicht besonders wohl, kann aber nicht definieren, warum das so ist. Das
wird wohl mit meinem Alter zusammenhängen...

...

Autor: Thomas O. (Gast)
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ich nutze CU-Schaltdraht 2x0,6mm von Conrad, bei Reichelt hatte ich
nichts gefunden. Klappt auf dem Steckbrett ganz gut nur wenn man mal
auf der Platine ne Lötbrücke machen muss ist es mit diesem Draht
ncihts, da die Isolierung an den Lötenden wegschmilzt. Könnt ihr mir
nen Draht empfehlen der eine widerstandsfähige Isolierung hat?

Autor: Markus H. (haniham) Benutzerseite
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Auch wenn ich jetzt ein wenig spät dran bin kann man sagen, dass man:

-eine steife Schaltlize (Klingeldraht)
-mit 0,5 mm Dicke

für ein Breadboard benötigt?

Autor: Thomas P. (clydesdale)
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Huhu,

Threadleichenschänder! :D Da mach ich doch mal gleich mit, nun da
der Thread gepusht ist.

Ich bastel recht gern und viel auf Steckbrettern, hab außerdem das
Pollin-Board mit den Präzisionssockeln in Verwendung, und einfacher
solider Schaltdraht sagt mir nicht so richtig zu. Immer erst Stücken
zurechtschnippeln, und dann noch verbogene Enden... nah, nich mein
Ding. Die Steckbrücken vom großen C sind so sündhaft teuer, das muß
man sich dann aber auch nicht antun. Also musste 'ne Bastellösung her:

Im Hobbyladen gibt's Stecknadeln mit etwa 1.5cm Länge und Metallkopf.
Hemdsnadeln oder wie auch immer die heißen mögen. Schaltlitze hat man
sowieso zuhause. Also schön Stückchen abschneiden, von den Stecknadeln
die Köpfe abkneifen, verlöten, Schrumpfschlauch drum, fertig. Steckt
sich wunderbar auf'm Steckbrett, Präzisionsfassungen sind ebenfalls
kein Problem, und wiederverwendbar sind die Dinger sowieso. Nur halt
das Herstellen von einigen Hundert Brücken auf Vorrat kann mal 'nen
Abend lang dauern. :D

Hab noch 'nen Bild mit angehängt.

Tschau,
-Clydesdale

Autor: Luky S. (luky)
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Am billigsen ist ein altes Cat5 Ethernatkabel zu zerschneiden. Sind 8 
einzeln isolierte Kabel drinnen, die man problemlos in ein Steckbrett 
stecken kann. Leider sind die zum Löten nicht unbedingt optimal 
geeignet.

Autor: Markus M. (ai123)
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Sorry für das Ausgraben, aber genau das wird ja auch mit den Verweisen 
auf die Suchfunktion immer gefordert... ;-)

Wie der Ersteller des letzen Beitrages bin auch ich auf die Idee mit dem 
Cat5-Verlegekabel gekommen. Gesagt, getan.

Ein Problem habe ich dabei. Wie isoliert ihr diese dünnen Drähtchen ab?

Mir steht momentan leider nur eine Abisolierzange für Hausinstallationen 
zur Verfügung. Die ist definitiv zu grob dafür.

Autor: gast (Gast)
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mit dem Seitenschneider. Wie alles andere auch...

Autor: Markus M. (ai123)
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Kannst du das bitte mal etwas näher beschreiben?

Ich habe ähnliches schon probiert, aber da ist ratzfatz nicht nur die 
Isolierung sondern auch der ganze Draht ab.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Mit nem Messer (Cutter). Einmal rundrum einschneiden und abziehen.

Autor: Markus M. (ai123)
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Hmm... das hab ich auch schon versucht. Geht halbwegs.

Für großere Mengen ist das aber recht mühsam. Ich wollte mir mal so 
einen Vorrat an Drähten machen um dann einfach losstecken zu können.

Edit: Ich glaube der Draht aus dem Netzwerkkabel ist dafür nicht 
gemacht. Die Isolation sitzt recht fest auf dem Draht. Normalerweise hat 
man ja die LSA-Technik, da wird nichts abisoilert.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Das geht recht schnell...

Autor: gast (Gast)
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nimm einen guten Schneider - keinen für 15 Euro. Schneide damit niemals 
dickere Drähte, als auf dem Griff angegeben ist und auch keine 
gehärteten Metalle. Wende beim Zusammendrücken nur so viel Kraft auf, 
dass der Schneider gerade mal die Isolierschicht auf zwei Seiten des 
Drahtes einschneidet. Halte den Schneider lotrecht zum Draht und ziehe 
ab. Übe ein paar Wochen und stell' dann deine Abisolierzange bei ebay 
ein.
... Es sei denn, du möchtest auch mit Teflon ummantelte Drähte 
abisolieren - da hat der Seitenschneider keine Chance.

Autor: J. K. (rooot)
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zum Thema abisolieren:

für dünne Drähte (zb. 0,5er) nehm ich immer einfach einne Kroko-Klemme. 
Funktioniert spitze! Die Zacken duchschneiden die Isolierung, sind aber 
zu stumpf um den Draht zu beschädigen.

Quick and dirty :-)

mfg
rooot

Autor: Markus M. (ai123)
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Das ist doch mal ein brauchbarer Vorschlag. Danke! Die Krokoklemme 
funktioniert prima.

Autor: Andi Hofmann (Firma: S&H) (andish)
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Thomas P. schrieb:
> Also schön Stückchen abschneiden, von den Stecknadeln
> die Köpfe abkneifen, verlöten, Schrumpfschlauch drum, fertig.

Ich krieg die vernickelte Nadeln immer nicht verlötet.
(Mal vergoldete probieren. Gibt es so was? ;)

Also nehme ich einen IC-Sockel-Pin aus so Präzisions-IC-Sockel-Leisten 
und kneife dem den Pin ab, so dass ein "Röhrchen" übrig bleibt.

Vielleicht offen halten mit einem eingesteckten starren Draht.
Dann schiebt man das über die Stecknadel.
Entweder ein bisschen Klebeband über den Kopf schlagen, oder die mit 
isoliertem Plastik-Köpfchen, oder Patchwork-Nadeln nehmen, die haben so 
große gelbe "Ohren" dran.
 Siehe 
http://www.naehmit.de/Patchwork-Ecke/Werkzeuge/80-... 
(nur wegen dem Bild...)

Dann löte ich meist keinen Draht an den IC-Sockel-Stumpf, sondern einen 
zweiten geschälten Sockel. Oder zwei.

Mir fehlen noch so Steckbrett-taugliche flexible Drahtbrücken, die 
sowohl noch eben in die IC-Präzisionssockel hineinpassen, also auch in 
den billigen Standard-Buchsen-Leisten, wie sie z.B. auf dem Arduino Due 
meist schon eingelötet sind, halbwegs halten. Draht 0,6 ist da oft zu 
dünn.

Man bräuchte einen zweistufigen Stecker. Bin fast soweit , meinem 
Stecker-Stecker Kabelsatz von Dupont (die bezahlbaren, aber eklig 
steifen flexiblen Drahtbrücken) vorne anzuschleifen oder mit 
selbstgebauten Stahlstiften zu wälzen... (Habe mal bei einem mit einer 
Parallelzange und ein bisschen geeier, gedrehe, bisschen pulsend 
drücken, den Durchmesser passend hinbekommen. Vorteil beim "walzen" 
statt schleifen: die Zinn-Beschichtung geht nicht ab. Ohne Zinn gammelt 
es schnell auch an Luft.)

(Beim Schleifen müsste man dann aber was gegen Anlaufen vom ?Messing 
machen. Zum Schluss vergolde ich die noch selber??? Kann mir demnächst 
so einen Hand-Galvanisierer ausleihen, werde mal probieren.)

Ich würde auch gerne auf die IC-Sockel verzichten, aber sie machen 
einfach super sicher Kontakt, nie Ärger mit gehabt.

Wenn man mit den IC-Sockeln Steckbrettchen bauen würde, hmmm...

Wobei, ich habe gerade die frisch aus Ch importierten ausprobiert, die 
haben ganz andere mechanisch Eigenschaften. Fällt man vom Glauben ab. 
Ic-Sockel vergoldeter Kontaktring ist da, äußerlich kein Unterschied, 
aber die Haltekraft ist ganz unterschiedlich je nach Draht. Hm.

Noch mal digikey und co umgraben. Da wird man nur erschlagen ob der 
Auswahl und der individuellen Bezeichnungsweise, die vom Hersteller 1:1 
übernommen wird, und eine Er-Suchbarkeit oft nicht gelingen lässt.

Wenn ich mal ein Poti öfter auf einem Steckbrett brauche, nehme ich ein 
bisschen altes buntes Flachbandkabel, hole mir einen 3er-Streifen raus 
und löte verzinnte steife Drahtstückchen daran. Das ist beliebig 
langwierig, aber wenn man noch einen drauf setzt und einen kleinen 
Kragen aus Heißkleber o.ä. Leim produziert im Übergang Isolierung-Draht, 
dann hält die Sache auch erstaunlich lang (sonst leider erstaunlich 
schnell ab;)

Für diesen Zweck, wenn 0,6mm OK ist, habe ich jetzt 
Schmuck-Messing-Draht vergoldet gekauft. 10m 5EUR. Wer probieren will, 
melden.


Hilfe gesucht: man bräuchte so was wie die Dupont-Kabel, aber schon von 
vorne herein 2-stufig, sowohl für 0,6mm (IC-Sockel) als auch etwas 
dicker, so dass es sicher in den schon bestückten billigen 
Buchsenleisten wie in Arduino Due oder Uno verwendet Kontakt macht.
Eine Vergoldung (über Nickel?) wäre kein Luxus. Sonst braucht man eben 
ab und an Kontakt-60 oder Kontakt-600 (Tunerspray, Kontaktwäsche ohne 
Öl-Anteil, verdampft rückstandsfrei).


Gruß!

Andi

Mal ein paar Fotos...:

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