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Forum: Compiler & IDEs AVR-C-Compiler !?!


Autor: Pierre (Gast)
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Hallo,

nach paar jahren programmierung auf Pic, hab ich mir gedacht mal die
AVRs anzuschauen.

auf den ersten Blick scheinen die AVRs wirklich besser, wenn man den
Preis vergleicht.

doch die Pics scheinen mir wesentlich praktischer - vorallem im
anbetracht der Software die für Pic existiert.
Ich programmiere immer in C.

nun habe ich mich nach einem effizienten C-Compiler umgeschaut, der
einfach ins AVRstudio eingebunden werden kann (bei Pic habe ich den
C-Compiler von CCSC eingebunden in MPLAB)...

den einzigen den ich gefunden habe, der einbindbar ist, ist WinAVR -
aber jeder der mal mit einem professionellen C-Compiler programmiert
hat wird sich mit WinAVR nur ärgern (ich erwähne hier nur mal die
funktion _delay_ms() usw. - muss ich da etwa eine eigene delay funktion
konstruieren?! ne das kanns nicht sein ).

Da ich es nicht notwendig habe in der Programmierung Zeit zu
verschwenden und weiss nicht was zu beachten (weil dies und das im
C-Compiler nicht beachtet wurde oder unlogisch funktioniert) oder
ständig zwischen zwei Software zu zappen, brauche ich dringend eine
Lösung..

wer kein guru werden möchte, bzw. alle möglichen fehlerquellen zu
umgehen weiss - der ist mit PIC was Software betrifft, besser bedient.
(auch wenn es mehr kostet)

ich revidiere meine Meinung, sobald jemand mir ein ebenbürtiger
C-Compiler (einbindbar) zeigen kann (Preis spielt keine Rolle)...

grüsse

Autor: Die meisten Elche (Gast)
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Ist das der Versuch, einen Flamewar zu starten?

Dabei ist doch noch gar nicht Freitag.


<°)=====X

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn der Preis keine Rolle spielt, dann kauf dir 'nen IAR.

Autor: Daniel M. (usul27)
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@Pierre: Also so professionell kannst du ja nicht sein, wenn du nicht
zwischen C-Compiler und Library unterscheiden kannst. Niemand zwingt
dich, die avr-libc zu benutzen. Sprichst du also vom Compiler oder von
irgendwelchen Bibliotheken?

Autor: Pierre (Gast)
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ich hab nicht gesagt ich sei professionell, sondern der C-Compiler. Ein
kleiner Unterschied ;) .... und wenn du da mit library und so kommst
... bitte nicht verkomplizieren!

ich will ganz einfach, ein C-Compiler in AVR-Studio einbinden, der aber
auch was taugt... der C-Compiler von Winavr oder weiss ich was da für
ein freeware Compiler ist... ist nicht so toll wie der CCSC (für
Pic).....

wiegesagt bin kein guru .. und ich mag es nicht kompliziert! es muss
einfach funktionieren - das aber gut und schnell... ähnlich wie es mit
Apple und deren software funktioniert und nicht wie bei Windows, wo ab
und zu mal was einfriert und sonstiger blödsinn - aber dies nur als ein
weithergeholten Vergleich.

Den IAR habe ich mir schon angeschaut ... bzw. die evalution Version -
doch wie lässt sich der einfach ins AVRStudio einbinden? brauchts da
noch Plugins?!

Autor: Pierre (Gast)
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apropo zwingen,
ich bin gezwungen WinAVR und was dazugehört zu verwenden, wenn ich
AVR's mit der C-Sprache programmieren will...wenn ich keinen anderen
einbindbaren C-compiler fürs AVRStudio finde...

und das ist Übel... aber ich glaube es gibt schon was, nur kenne ich es
nicht...

Autor: Pierre (Gast)
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wie macht ihr es den? habt ihr eine software zum programmieren, die
andere fürs Brennen?

Autor: Hans (Gast)
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soweit ich das weis hat der iar doch seine eigene ide mit dabei...

naja aufjeden fall ist der avr-gcc (der compiler im winavr-package) de
facto ein netter spross der gcc-familie und damit einer (wenn nicht
sogar DER ) professionellsten compiler dies gibt ;) lad dir mal xcode
von apple runter und du wirst den gcc bekommen g

das was du suchst ist ne lib und ne ide... eclipse soll gut sein...
gibts hier irgendwo ein nettes einrichtungs-howto verlinkt über den
avr-gcc artikel wenn ich mich nicht irre...

ich nehm geany zum programmieren.. ein shortcut startet mir den ein
nettes make und das wars...

es klingt zwar verlockend ala visual-studio alles zusammenzuklicken und
dann hoffen das  compiler und linker wissen was sie tun aber eine
makefile ist einfach die kopfschmerzfreiere methode ;)

gib dem system mal eine chance und du wirst sehen warum sich das ganze
durchgesetzt hat auch wenns komplizierter ausschaut als andere lösungen
;)

das ist so wie word und tex... die einen lieben tex die anderen haben
nur keine ahnung davon g

73

Autor: Daniel M. (usul27)
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Also Programmieren und "muss einfach funktionieren" ist eine seltsame
Kombination.

Und nochmal: Wie du einen Compiler in eine IDE einbindest und welche
Libraries du benutzt - das sind numal 2 völlig verschiedene Sachen.
AVR-GCC läuft auf problemlos ohne die AVR-LIBC und es gibt natürlich
andere Bibliotheken. Und das hat nichts mit "Guru" zu tun, das sind
eher die C-Grundlagen.

Autor: Doktor Lustig (Gast)
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Vielleicht sucht der Herr Pierre ein Tool, wo man eben ins Mikrofon
sagt, was das Programm so in etwa können muß, und rumsbums zack ist
alles fertig im Controller drin. Das ist dann ganz einfach und man muß
sich nicht mit häßlichen Delays rumärgern, die ja mit nem Timer viel
schöner wären...

Autor: Pierre (Gast)
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"AVR-GCC läuft auf problemlos ohne die AVR-LIBC und es gibt natürlich
andere Bibliotheken. Und das hat nichts mit "Guru" zu tun, das sind
eher die C-Grundlagen."

andere bibliotheken..naja und welche sind effizient ... und betreff
AVR-LIBC, ich will nicht z.b für delay, eine eigene funktion ausdenken,
möchte lieber das ganze direkt verwenden...
also c-compiler mit dazugehörigen libraries die auch korrekte
funktionen enthalten...

und die eingebauten delayfunktionen von AVR-Libc funktionieren nicht so
ganz (falsche zeiten) => avr/delay.h) ...aber ja egal -

ist IAR nun irgendwie einbindbar ins AVRSTudio?

Autor: Pierre (Gast)
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@Doktor Lustig,

ich suche was das RUMBUMS ZACK so funktioniert, wie ich es von PIC
(Microchip) gewöhnt war. Ist das so schwer??

Autor: Martin #### (martin-)
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delay ist eben keine standard C-Funktion, und jede Bibliothek kann das
irgend etwas anders anbieten.

Autor: Hans (Gast)
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nimm basic.. dann ist der code warscheinlich so effizient wie bei deinem
 pic-c-compiler...

der gcc ist suppi..

wenn falsche zeiten beim delay rauskommen hast du warscheinlich die
funktion falsch verwendet...

und das programmers-notepad von winavr ist doch auch nett... für was
brauchst du dann das komische avr-studio...

und das kann mit dem/der avr-gcc wunderbar umgehn (angeblich... ich hab
linux) und damit ist jedes problem beseitigt.. das ist nämlich der
wunderwuzi-compiler... fast schon eine eierlegende wollmilchsau.. kann
immerhin c,c++ und ada ;)

73

Autor: Daniel M. (usul27)
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Aussagen wie "das ist effizienter als das" mag ich garnicht. Da werden
manchmal die seltsamsten Sachen verglichen um den eigenen Standpunkt zu
untermauern. Mit einer praktischen Anwendung hat das oft nichts zu
tun.

Eine delay-Routine ist übrigens nie sonderlich effizient ;)

Ausserdem funktionieren die _delay_* Routinen in der AVR-LIBC. Der
"_" am Anfang zeigt aber, dass es keine "idiotensicheren" Sachen
sind, sondern diese Funktionen intern benutzt werden (ist auch ein
Namensstandard, an den sich C-Programmierer normalerweise halten
sollten). Um sie selbst zu nutzen muss man dann die Internals
verstehen. Dazu muss man halt die Manuals lesen. Steht genau
beschrieben.
Die meisten Funktionen haben übrigens kein "_" davor.

Sonst gibt es z.B. die Procyon Library:
http://hubbard.engr.scu.edu/avr/avrlib/

Autor: Steffen (Gast)
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@Pierre:

wenn Du den IAR komplett kaufst, dann brauchst Du kein AVR-Studio mehr.
Ist alles enthalten. ( Preis etwa 3000 EUR netto )

Autor: Pierre (Gast)
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@Hans, interessant... thx für die infos...
also wenn ich es weiterhin mit avr-gcc und der Ide von AVRstudio
versuchen soll...
dann möchte zuerst mal gerne wisse, wie programmierst du ein einfaches
delay? von z.B 105us ohne die verschwendung eines timers... ein Ansatz
würde mir genügen...
also alles was in der avr/delay.h ist, funktioniert nicht korrekt.

muss ich jetzt echt, mehrere Assembler Nops einfügen, mit loops
kombinieren, ausrechnen wieviel zeit jeder einzelne befehl braucht und
dann mit dem oszilloskop messen und die berechnung die nicht stimmen
wird, korrigieren...bzw. probieren bis die zeit genau stimmt... geil
nicht?

ich habe einen externen Quarz à 16MHz..

Autor: Martin #### (martin-)
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>>Ist das so schwer??
Nein, ist nicht
Einige stört nur das du so abwertend über avr-gcc, avr-libc schreibst.
Wie wäre es einfach nur nach so was wie ccsc (oder wie heiss das
komische Ding könnte ich sagen) nur für AVR zufragen ohne gleich WinAVR
zu beschimpfen.

Autor: Nik Bamert (nikbamert)
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"muss ich jetzt echt, mehrere Assembler Nops einfügen, mit loops
kombinieren, ausrechnen wieviel zeit jeder einzelne befehl braucht und
dann mit dem oszilloskop messen und die berechnung die nicht stimmen
wird, korrigieren...bzw. probieren bis die zeit genau stimmt... geil
nicht?"

Musst du nicht, aber du musst dem Compiler irgendwo mitteilen, was für
einen Quarz du hast, falls du das noch nicht gemacht hast.

http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__...

Autor: thkais (Gast)
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Nuja - ich hatte als blutiger Anfänger auch so meine
Einstiegsschwierigkeiten. Aber inzwischen bin ich sehr zufrieden mit
dem GCC. Ich benutze übrigens das AVRStudio überhaupt nicht, sondern
Programmers Notepad in Kombination mit Ponyprog. Mit den entsprechenden
Shortcuts ist compilieren und programmieren eine Frage von zwei
Tastendrücken, für die makefiles gibts ein mitgeliefertes Tool, bei dem
man sich die Features zusammenklicken kann.
Bei jedem neuen System ist die Bedienung etwas anders und man muss sich
erst einmal reinfuchsen. Mir würde höchstwahrscheinlich CSCC mit MPLab
umständlich vorkommen.
Wenn Du Dich mit den PICs gut auskennst und auch schon das Equipment zu
Hause hast, sehe ich keinen Grund, das zu ändern - bleib dabei. Ein
Wechsel kostet so oder so Zeit.

Autor: Nik Bamert (nikbamert)
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Mist, wollte eigentlich schreiben "wie schnell dein Quarz ist"

In deinem Fall also #define F_CPU 16000000

Falls du irgendwo in deinem Programm schon ein F_CPU define hast und es
trotzdem nicht klappt, kann es daran liegen, dass es schon im Makefile
mit einem anderen Wert definiert wurde und das makefile hat soweit ich
weiss Vorrang...

Autor: rms (Gast)
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AVR-GCC ist KLASSE!!!
AVR-GCC ohne AVR Studio ist UNÜBERTREFFLICH!!!

Und delay*() macht langsam.

Autor: Pierre (Gast)
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"dass es keine "idiotensicheren" Sachen
sind, sondern diese Funktionen intern benutzt werden (ist auch ein
Namensstandard, an den sich C-Programmierer normalerweise halten
sollten). Um sie selbst zu nutzen muss man dann die Internals
verstehen. Dazu muss man halt die Manuals lesen. Steht genau
beschrieben."

und wie komme ich zu einer idiotensichere Sache?
zurück zu Pic? :P ... najooo nein das nicht, aber dann muss ich mich
halt einarbeiten, studieren... oder die delayfunktion selber machen,
messen probieren...

@Hans
"nimm basic.. dann ist der code warscheinlich so effizient wie bei
deinem
 pic-c-compiler..."

klar, kennst du den c-compiler? hast du schonmal ein programm für pic
mit dem c-compiler geschrieben bzw. kompiliert und probiert? ... ich
glaube nicht das du die Software von CCSC kennst ... also das war von
A-Z eine Behauptung!!

und übrigens, Pic ist gar nicht so schlechter wie viele behaupten:
die A/D Wandler z.B im Pic sind wesentlich schneller... was einfach
schlecht ist, sind die Preise..
aber nur als beispiel: findet mir mal nen 28beinigen uC mit 16K Flash
...

aber klar vom Preis her, sind AVR's klar im Vorteil...
3000 EUR?!! also ich denke hier an max. 300EUR für ein Compiler -
vorallem hab ich die IDE schon vorallem funktioniert mein USB-ISP
Programmer mit AVR-Studio... also brauch ich nur den C-Compiler...

aber ist schon klar... AVR-GCC ist gut - aber es gibt mehrere mögliche
funktionen für ein "problem"...

Autor: Pierre (Gast)
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@rms
Und delay*() macht langsam...

und wie programmierst du dann verzögerungen, bestimmte wartezeiten ohne
timer?

Autor: Hans (Gast)
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also es gibt etwas das nennt sich "GCC-AVR Inline Assembler Cookbook"

google findet das sofort.. da kann man folgendes rauskopieren...
void delay(uint8_t ms)
{
    uint16_t cnt;
    asm volatile(
        "\n"
        "L_dl1%=:"      "\n\t"
        "mov %A0, %A2"  "\n\t"
        "mov %B0, %B2"  "\n"
        "L_dl2%=:"      "\n\t"
        "sbiw %A0, 1"   "\n\t"
        "brne L_dl2%="  "\n\t"
        "dec %1"        "\n\t"
        "brne L_dl1%="  "\n\t"
        : "=&w" (cnt)
        : "r" (ms), "r" (delay_count)
    );
}

The purpose of this function is to delay the program execution by a
specified number of milliseconds,
using a counting loop. The global 16 bit variable delay_count must
contain the CPU clock frequency in
Hertz divided by 4000 and must have been set before calling this
routine for the first time.

Autor: Die meisten Elche (Gast)
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Du könntest Dich eine halbe Stunde lang damit beschäftigen, selbst
rauszufinden, was nötig ist, damit die Delay-Funktion aus delay.h
funktioniert, länger dauert das nämlich nicht.

Dabei lernt man nebenbei auch etwas C, zum Beispiel, daß man die
Konstante F_CPU besser mit dem Suffix UL schreiben sollte ...


oder aber Du erzählst weiterhin wirres Zeug. Und lernst nichts dazu.

Autor: Martin #### (martin-)
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>>von z.B 105us
für AVR Libc version 1.4.4
<c>#define F_CPU 16000000UL /*16MHz*/
#include <util/delay.h>
.......
/*105us*/
_delay_us(40);
_delay_us(40);
_delay_us(25);
.....</c>

Wo steht es das _delay_us einen Timer verwendet?

Autor: Pierre (Gast)
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@Nik Bamert ...

das mit F_CPU hab ich schon versucht, doch müsste ich demnach doch die
definition in delay.h löschen.... njä..

wieso sollte übrigens eine delayfunktion langsam sein?

scheisse wirds glaubs wenn in einer delayfunktion eine möglicher
interrupt kommen sollte... und nach dem interrupt sollte das ganze
wieder zurück zur delayfunktion springen wo es aufgehört hat....

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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> also alles was in der avr/delay.h ist, funktioniert nicht korrekt.

Es funktioniert so wie beschrieben.  Wenn nicht, dann schreib
bitte einen Bugreport.  Teil der Beschreibung sind übrigens die
Grenzen dieser Funktionen sowie die Tatsache, dass sie nur mit
eingeschalteter Optimierung vernünftig funktionieren.  Letzteres
ist dem Fakt geschuldet, dass sie zur Verbesserung des Komforts
für die Benutzer zur Compilezeit mit Gleitkommazahlen arbeiten
(damit kannst du eben auch 20.5 ms Verzögerung auswählen in der
Granularität, die dein Prozessortakt erlaubt), dass aber nur eine
eingeschaltete Optimierung es erlaubt, dass diese Gleitkommarechnung
auch wirklich nur zur Compilezeit erfolgt und aus dem AVR-Code
selbst eliminiert wird.

Leider kommt das GCC-Plugin vom AVR Studio mit ausgeschalteter
Optimierung als Default daher.  Darüber beschwere dich bitte bei
den Autoren von AVR Studio. Bedenke aber, dass sie das wohl auch
nicht völlig aus freien Stücken so getan haben: das Debuggen von
optimiertem Code (egal von welchem Compiler) ist gewöhnungsbe-
dürftig, da der generierte Maschinencode nicht mehr so 1:1 zum
C-Code passt, wie sich das der Programmierer auf den ersten Blick
vorstellt.  Da springt der Cursor schon mal hin und her zwischen
den C-Zeilen, und bestimmte Hilfskonstrukte, die für die Gedanken-
welt des Programmierers wichtig waren, waren dem Compiler dann
einfach völlig unwichtig, sodass er sie komplett eliminiert hat.

Wenn dich das stört, kannst du immer noch die low-level-delay-
Funktionen ,,zu Fuß'' benutzen (_delay_loop_1 und _delay_loop_2)
und dir die Zyklenzahlen selbst ausrechnen.  Dann ist der
Optimierungsgrad egal, die Zyklen musst du trotzdem nicht zählen,
das haben andere schon für dich getan.

> von z.B 105us ohne die verschwendung eines timers...

Nun, die meisten Leute werden das Verbrennen von CPU-Zyklen wohl
eher als Verschwendung ansehen als die Benutzung eines Timers.

> 3000 EUR?!! also ich denke hier an max. 300EUR für ein Compiler

Oh, du schrobst aber oben was ganz anderes, nämlich "Geld spielt
keine Rolle".  Preise in dieser Region sind das, was ordentliche
kommerzielle Compiler halt kosten.  Nicht, dass ich den IAR
sonderlich leiden könnte, aber der von ihm erzeugte Code ist gut.
Ob er das Geld wert ist, muss $KUNDE entscheiden.  (Für mich ist
wäre er es schon deshalb nicht wert, weil ich mich dann noch mit
Windows rumschlagen müsste.)

EUR 300 sind Peanuts.  Dafür bekommst du vielleicht 'ne geile IDE,
aber keine Compilerentwicklung bezahlt.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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"scheisse wirds glaubs wenn in einer delayfunktion eine möglicher
interrupt kommen sollte... und nach dem interrupt sollte das ganze
wieder zurück zur delayfunktion springen wo es aufgehört hat...."

Naja, aber diese Überlegungen haben ja erstmal primär nicht direkt was
mit dem nutzenden Compiler zu tun, sondern mit grundsätzlichen
Architektur-Fragen (Hardware und Software)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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> Naja, aber diese Überlegungen haben ja erstmal primär nicht direkt
> was mit dem nutzenden Compiler zu tun, sondern mit grundsätzlichen
> Architektur-Fragen (Hardware und Software)

Ach, das macht ein richtiger Compiler nicht von selbst? >:-)

Autor: Pierre (Gast)
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@Martin,

genau so hab ichs schon mal gemacht,
stimmt aber nirgends...

Autor: Pierre (Gast)
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@Jörg Wunsch,

ein richtiger Compiler sollte das von selbst machen, richtig!

Autor: Pierre (Gast)
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ab 500EUR kriegst du zudem einen professionellen C-Compiler für Pics

Autor: DL4MCV (Gast)
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Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Bleib halt bei Deinem
PIC-Spielzeug dann.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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> Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Bleib halt bei Deinem
> PIC-Spielzeug dann.

Dann könnte er ja aber hier gar nicht herumtrollen...

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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@Jörg
das ist ja Quatsch. Pierre trollt nicht. er sucht sinnvolle Argumente /
Belege, daß er den selben Komfort den er aus seiner PIC Welt kennt, auch
in der AVR Welt vorfindet (vorzufinden hofft)

Die bisher ihm bekannten Standard-Umgebungen bieten wohl nicht den
gewohnten Komfort.

Was ist da so schwierig, ihm ein paar Empfehlungen zu geben, anstelle
gleich einen (in Grundeinstellung durchaus positiven) GAst in diesem
Fohrum aus allen Rohren anzupissen? Macht das stark oder schön oder
mutig, so auf einen "unwissenden" draufzuhauen?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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> Macht das stark oder schön oder
> mutig, so auf einen "unwissenden" draufzuhauen?

Wenn jemand vollständig voreingenommen ist und lernunwillig
(oder -unfähig) dazu, aber dennoch die Diskussion stets immer
weiter treibt, dann ist das für mich auch Trollen.

OK, ich wollte hier noch mehr schreiben, habe das aber jetzt
besser gelöscht.  Pierre sollte sich Eric Raymonds Artikel
"How to ask smart questions" mal zu Gemüte führen.  (Gibt's
auch in deutsch.)

Autor: Pierre (Gast)
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ich hätte anders fragen sollen, und nicht gleich was unterstellen:
also nochmal anders:

eine IDE (geeignet für alle Programmiergeräte) mit integriertem
C-Compiler, also AVRStudio mit ? (avr-gcc plugin ist nicht so das
wahre),


bei PIC wäre es:
MPLAB mit CCSC Compiler für 16F & 18Fxx... Preis max. 300€

Autor: Pierre (Gast)
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weiss das jemand so auf die schnelle?
erkennt die IAR software jeden "normalen" Programmer (USB) ? ist das
wirklich komplett?
die limited version kostet sicher nicht 3000€...
mal guckn.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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> eine IDE (geeignet für alle Programmiergeräte) mit integriertem
> C-Compiler, also AVRStudio mit ?

Wirst du nicht finden.  ,,alle Programmiergeräte'', das ist
ungefähr wie ein Schlüssel, der in alle Schlösser passt, egal
wer wann wie das Schloss gebaut hat.

Wenn du diese Restriktion wegfallen lässt, kannst du dir wohl die
meisten kommerziellen AVR-Compiler angucken, da die alle mit
ihrer eigenen IDE daherkommen.  IAR hast du ja schon abgelehnt,
dann gibt's noch Codevision und Imagecraft.  Preise kenne ich
nicht.

Ansonsten: falsches Forum.  Hier ist das GCC-Forum, warum erwartest
du hier kompetente Antworten, obwohl du den GCC ja praktich von
vornherein als tabu erklärst?

Autor: Pierre (Gast)
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hm ich glaub avrstudio kann gar keine c-compiler integrieren, und hat
nur den nicht optimierten gcc von grund auf inklusive....

nun mal ganz einfach ich hab von der firma icboard, den icprog version
2.0,
möchte den gcc compiler verwenden (mit optimierung),
in einer Software den Code schreiben und gleich kompilieren bzw.
hexfile erzeugen.

und von mir aus mit einer zweiten software den Usb icprog erkennen und
mit dem das hexfile auf den avr brennen...

was gibts das so für Lösungen?

Autor: Die meisten Elche (Gast)
Datum:

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Rowley Crossworks für AVR wäre garantiert auch keine Alternative, da
steckt nämlich auch ein gcc drin, und wie wir dank Pierre wissen, kann
der ja gar nicht funktionieren.

Wie wäre es mit einem anderen Hobby?
Briefmarkenzüchten oder Goldfischesammeln?

Autor: Pierre (Gast)
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goldfischesammeln? wär mal was anderes :) ...
gcc funktioniert sehr wohl..... nur habe ich keine geeignete umgebung
dafür...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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> hm ich glaub avrstudio kann gar keine c-compiler integrieren,
> und hat nur den nicht optimierten gcc von grund auf inklusive....

AVR Studio hat gar keinen Compiler inklusive, sondern nur einen
Assembler.  Es kann andere Compiler integrieren, und bietet als
Beispiellösung eine Integration des AVR-GCC an, wobei man sich
den Compiler separat beschaffen muss (z. B. in Form einer
WinAVR-Installation).  Selbstverständlich kann ein GCC sehr wohl
(und sehr gut) optimieren, nur dass AVR Studio das standard-
mäßig nicht einschaltet (IAR's IDE aber zum Beispiel auch nicht).

Was ein "Usb icprog" ist, musst du sicher erstmal erklären, es
fällt wohl eher in eine der seltenen Kategorien, die nicht mehr
unbedingt jeder kennt.  Ich glaube, mit der Integration fremder
Programmiersoftware tut sich AVR Studio aber ein bisschen schwer,
die können nur die Atmel-Teile von Haus aus benutzen (STK500,
AVRISP, JTAG ICE).  Im Makefile eines WinAVR kannst du dagegen
beliebige Programmer einbinden, sofern sie irgendwie ein Tool
mitbringen, dem man über eine Kommandozeile den Download einer
ihex- (oder M-Srecord-)Datei beibringen kann.  Von Haus aus kommt
mit WinAVR ein AVRDUDE mit, der ziemlich viele der gängigen
Programmieradapter ansteuern kann.

Autor: ejd (Gast)
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IC-Prog ist ein Programmiergerät für AVRs, besprochen u.a. hier ->
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-215139.html . AVRProg
(Bestandteil von AVR Studio) arbeitet damit sehr gut (eigene
Erfahrung), man muss nut aufpassen, dass der serielle Port vom
Programmiergerät einer von den ersten vier ist, andere erkennt AVRProg
nicht.

Wie Jörg schon erwähnte ist dies aber das GCC-Forum, das Thema gehört
eigentlich ins "Mikrocontroller und Elektronik".

Mit freundlichen Grüßen,

ejd

Autor: Pierre (Gast)
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icprog, sorry das ist nur der usb-dongle von www.icboard.de ... läuft
mit avrstudio einwandfrei.... wie schalte ich aber die optimierung aus?
und wie krieg ich den IAR-compiler in Avrstudio eingebunden? ich sehe da
nirgends irgendeine möglichkeit compilier hinzuzufügen - im gegensatz
zur IDE Software von Microchip (Pic) .

Autor: Stefan (Gast)
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Im mittleren Preissegment gibt es noch andere C Compiler für AVR. Wenn
man diesem Link
http://www.atmanecl.com/EnglishSite/CompilerOverview.htm nachgeht
findet man u.a.:

DDS MICRO-C Developers Kits
Trialversion vorhanden
Kit:  $ 99.95 US
Super Developers Kit:  $ 299.95  US
http://www.dunfield.com/dks.htm

C-AVR bzw. C-AVR-N
130-200 €
http://www.spjsystems.com/cavr.htm
http://mitglied.lycos.de/Punesoft/

lcc-avr 0.2
Kostenlos, sieht aber arg verwaist aus
http://www.xware.it/avr/

Zu Erfahrungen damit kann ich nichts schreiben; ich benutze WinAVR
(d.h. AVR-GCC mit PN2 als IDE und AVRDUDE mit einem Parallelport-ISP)
und kann hier nur die Links angeben.

Bei der Suche nach den Links oben, ist mir übrigens der Spruch begegnet
"Wer sucht denn C Compiler nach der IDE aus? Das wäre ja so, als ob man
sich für sein Lieblingsbier nach dem Aussehen des Etiketts
entscheidet."

Zäumt man das Pferd richtig herum auf, helfen die Links zu diversen
IDEs aus http://www.mikrocontroller.net/articles/Linksammlung#C

Autor: Martin #### (martin-)
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>>genau so hab ichs schon mal gemacht,
>>stimmt aber nirgends...
Stimmt nirgends, das ist etwas wage
Was genau funktioniert nicht wie es soll.
Und könntest du auch sagen welche Version von avr-gcc und avr-libc
WinAVR verwendet?

Autor: Pierre (Gast)
Datum:

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die neueste softwware!...

hier der code:

#include <avr/io.h>
#define F_CPU 16000000UL /*16MHz*/
#include <util/delay.h>


void ini()
{
   DDRD = 0x00; //PortD als Eingang
   DDRC = 0xFF; //PortC als Ausgang
   DDRB = 0x01;

   PORTD = 0xFF; //Pullup
   PORTC = 0x00;
   PORTB = 0x06;
}

int main (void)
{
ini();

while(1)
{
PORTC |= (1 << PC1);
_delay_ms(200);
PORTC &= ~(1 << PC1);
_delay_ms(200);
}


return 0;
}


die delays sind aber viel viel kürzer - also völlig falsch!

Autor: Martin #### (martin-)
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_delay_ms(200) darf nicht sein.
Schau in die Dokumentation von avr-libc(hier 1.4.4):
http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html
Hier direkt zu _delay_ms:
http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__...


Der Parammeter von _delay_ms kann höstens 262.14 ms / F_CPU in MHz
sein. Bei dir also 262.14 ms / 16 = ca. 17.
Du muss es also z.B so lösen:
for(i=0;i<21;i++)
     _delay_ms(10);

Autor: Roland Schmidt (Gast)
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Autor: Martin #### (martin-)
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Das zweite Link geht nicht, weil das Forum hier zwischen 2 Unterstriche
wie der hier _  ein <u> bzw </u> setzt. Das muss man im
Browser-Adressleiste korrigieren.

Autor: Pierre (Gast)
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@Martin,

danke für die infos...doch die forschleife braucht auch paar
nanosekunden an befehlszeit... macht zwar nichts aus, ist aber nicht
haargenau...
wenns z.B 100us sein soll, dann wirds mit dem delay und vorallem durch
einbinden einer forschleife, ziemlich ungenau... werds probieren und
mal ausmessen...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Du hast aber schon mitbekommen, daß diese for-Schleifenlösung nur für
besonders lange Verzögerungszeiten (in Deinem Fall: länger als 17
msec) erforderlich ist?

100 µs ist deutlich kürzer als 17 ms ...

Autor: Alex (Gast)
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Wenn du ne Lampe genau blinken lassen willst nimm einfach nen Timer oder
ne PWM. Kein normaler Mensch lässt sich delay-Zeiten > 10ms mit ner
Warteschleife erzeugen, es sei denn er bekommt nicht einmal die
Timer-Init hin. Für kurze delay-Zeiten (wie man sie z.B. für die
1-Wire-Timings braucht) sind die libc-Routinen brauchbar.

Für deine große PIC-Erfahrung scheinst du wenig Ahnung vom
Programmieren in der "Echtzeit" zu haben. Die wirkst eher wie ein
Mensch aus der PC-Welt, dem sein Sleep(...) fehlt.

Autor: Hans (Gast)
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dann nimm halt die lustige funktion die ich oben als inline-asm gepostet
hab.. die tut perfekt...

im übrigen iar,... bringen ihre EIGENE IDE mit.. und dein programmer
scheint ohne probs auch mit avrdude zu rennen... damit wär ich wieder
bei meinem alten vorschlage.. eclipse oder programmers notepad...

bei programmersnotepad dauerts unter 10klicks um make und avrdude in
die ide zu integrieren...


eclipse dürfte etwas aufwendiger sein.. beitet aber halt auch noch
andere späße ;)

73

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Pierre,

> scheisse wirds glaubs wenn in einer delayfunktion eine möglicher
> interrupt kommen sollte... und nach dem interrupt sollte das ganze
> wieder zurück zur delayfunktion springen wo es aufgehört hat....

> wenns z.B 100us sein soll, dann wirds mit dem delay und vorallem
> durch einbinden einer forschleife, ziemlich ungenau... werds
> probieren und mal ausmessen..."


Dann hast Du wohl noch nie die Delayfunktion Deines PIC probiert.

Delayfunktionen sind per se ungenau und nur zur Garantierung von
Minimalzeiten geeignet. Jeder Interrupt und jede zusätzliche Schleife
verlängert natürlich die Dauer.

Und das ist absolut unabhängig von der Architektur bei PIC, 8051, AVR,
ARM usw. immer der Fall !

Wenn Du das nicht haben willst, dann mußt Du einen Timer benutzen,
Punkt !


> dann möchte zuerst mal gerne wisse, wie programmierst du ein
> einfaches delay? von z.B 105us ohne die verschwendung eines
> timers... ein Ansatz würde mir genügen..."

Das ist Quatsch mit Soße.
Die Timer sind für alle da, Delays benötigen keinen extra Timer.

Der Trick ist einfach, einen Timer durchlaufen zu lassen, dann können
ihn auch alle Prozesse benutzen (Tastenentprellung, Systemuhr,
Multiplexanzeige, Delays, Scheduler, ...)

Ein Delay-Beispiel mit Timer ist z.B. hier:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-84831.html#new


Peter


P.S.:
Und Delays mißt man nicht aus, sondern die läßt man gefälligst vom
Präprozessor des Compilers berechnen. Dazu muß er aber die richtige
Taktfrequenz der CPU wissen.

Autor: Andreas Schwarz (Gast)
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"Rowley Crossworks für AVR wäre garantiert auch keine Alternative, da
steckt nämlich auch ein gcc drin"

Nein, nur im Crossworks für ARM.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> aber nur als beispiel: findet mir mal nen 28beinigen uC mit 16K
> Flash

ATmega168.

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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@Pierre
interessant ist für Dich vielleicht auch KAMAvr:
http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&f...
http://store.earthlcd.com/s.nl/it.I/id.317/.f?sc=1...

Es ist eine IDE für den GCC.
Alles kostenlos, generiert das Makefile und proggt über den Dude.
Völlig unkompliziert, bietet einen Haufen Leistung und kommt an die
kommerziellen IDEs fast heran.

Ansonsten, wie schon mal oben erwähnt, Codevision (130 Tacken glaube
ich).
http://www.hpinfotech.ro
Bietet auch alles was das Herz begehrt und ist bitorientiert, ich meine
damit z.B. PORTB.0=1 anstatt PORTB|=(1<<PB0) oder PORTB=0x01
Das bietet auch seine Reize.

Grüße

Autor: johnny.m (Gast)
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Wenn Du unter 'professionellem Compiler' bzw. 'professioneller IDE'
eine Software verstehst, die Dir einen großen Teil der Arbeit bereits
abnimmt (was, wie andere schon angemerkt haben, eigentlich eher
unprofessionell ist) und Du nicht mehr als 300€ ausgeben willst, kannst
Du ja CodeVision nehmen. Ist eine recht brauchbare IDE mit Compiler, der
einige Embedded-spezifische Erweiterungen (oder sind es
Einschränkungen?!?) enthält wie z.B. vereinfachte Bitzugriffe u.ä.,
kostet 150€ netto inkl. 1 Jahr Support (Support-Verlängerung für 1 Jahr
etwas mehr als die Hälfte), hat delay-Funktionen, die auch längere
Zeiten können (das war ja glaub ich ein Hauptkritikpunkt deinerseits)
und hat nen Code Generation Wizard, der Dir im Prinzip die komplette
Initialisierung abnimmt und den Programmrumpf automatisch erstellt. Hat
nur keinen eigenen Simulator, sondern nutzt den von AVRStudio. Außerdem
gibts ne kostenlose Eval-Version mit Code Size Limit und ein paar
weiteren Einschränkungen, die aber ansonsten auch ganz brauchbar ist.

Ich habe meine ersten C-Programme für AVRs mit CodeVision geschrieben
und bin eigentlich sehr zufrieden gewesen. Inzwischen bin ich
allerdings auf AVRStudio/WINAVR umgestiegen, v.a. weils kostenlos ist
und dabei sicher nicht weniger zu bieten hat als CodeVision. Für mich
ist eigentlich der einzige größere Nachteil an WINAVR im Vergleich mit
professionellen Systemen, dass es u.U. etwas dauert, bis neue
Controller unterstützt werden. Das ist dann halt der Preis der
Kostenlosigkeit.

P.S.: Und Marc hat ja inzwischen während ich am tippen war auch den
Link geliefert, so dass ich das jetzt nicht mehr tun muss.

Autor: johnny.m (Gast)
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Sorry, es sollte natürlich unten nicht "bei professionellen Systemen"
heißen sondern "bei kommerziellen Systemen"

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Vor 7 Jahren hatte ich auch mal mit CCSC gearbeitet. Ist ein
"Compiler", der die Libs versteckt und dem Programmierer gut
dokumentierte Schnittstellen zur Vergügüng stellt. D.h. man muss sich
blindlinks auf diese versteckten Libs verlassen.
Ein weiterer Nachteil war, dass die erworbene Lizens nur für 3 Monate
oder so gültig war. Danach musste erneuert werden. Und wenn ich mich
nicht irre, zum vollen Preis. D.h., sobald ein neuer Pic rauskam, war
wieder eine Neu-Lizens faellig.

Für Leute, die im semi-professionellen Bereich programmieren und denen
die Pic-Architektur nicht zuwider ist, ist CCSC ein gute Lösüng.
Aber es waere skuril, diesen "Compiler" mit GCC zu vergleichen.

Autor: Martin #### (martin-)
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>>wenns z.B 100us sein soll, dann wirds mit dem delay und vorallem...

Um möglichst genau 100us Verzögerung zu Programmierern kannst du auch
diese Funktion benutzen _delay_loop_2(uint16_t __count).
Für 100us bei 16MHz wäre das dann _delay_loop_2(1600).
Da werden höchstens ein paar Takte verschwendet.
Das der von dir gelobte ccsc macht das sicher nicht besser.

Ansonsten du bringst einiges durcheinander, wie kommst auf for schleife
bei 100us Verzögerung, ich habe deshalb for schleife verwendet weil es
200ms sein sollten.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Also Leute, ich finde diesen Thread und die Aussagen von Pierre eher
belustigend.

Als Beispiel:

"...und wie krieg ich den IAR-compiler in Avrstudio eingebunden?.."

Argh, verdammt, es wurde so oft gesagt hier in diesem verdammten
Thema:

Das IAR-Paket hat eine komplette IDE mit Compiler integriert. Da
brauchst du nichts mehr in AVRStudio integrieren. Der IAR Compiler
bietet dir auch sicher die Möglichkeit dein persönliches
Kommandozeilenbasiertes Programmiertool einzubinden.

Autor: Georg (Gast)
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@Pierre: Ich verstehe nicht, was Du gegen Timer hast, wenn Du eine
Delay-Funktion brauchst. Für soche Zeitgenauen aufgaben sind die Dinger
doch da.
Oder brauchst Du wirklich alle Timer des AVR für sontige Aufgaben?

Gruß,
Georg

Autor: Jahn (Gast)
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ich hab mir vor kurzen das myAVRWorkpad PLUS zugelegt... das hat einen C
und Assembler Codewizard mit warteroutinen rechner und der ist ziemlich
päziese, dachte mal ich geb mein senf dazu hier mal ein beispiel:

Anforderung an den CodeWiz: Warteroutine 120 µs
hier der generierte C Code:

<c>
//--------------------------------------------------------------------
// Warte-Routine für 120 us
// die Routine wartet inclusive Aufruf 119,9 µs
// created by myAVR-CodeWizard
//--------------------------------------------------------------------
void myWait_120us()
{
   _asm_ volatile (
   "push   r16\n"
   "ldi   r16,1\n"
   "myWait_120us_3:\n"
   "push   r16\n"
   "ldi   r16,1\n"
   "myWait_120us_2:\n"
   "push   r16\n"
   "ldi   r16,139\n"
   "myWait_120us_1:\n"
   "dec   r16   \n"
   "brne   myWait_120us_1\n"
   "pop   r16   \n"
   "dec   r16   \n"
   "brne   myWait_120us_2\n"
   "pop   r16   \n"
   "dec   r16   \n"
   "brne   myWait_120us_3\n"
   "pop   r16   \n"
   );
}
</c>

man kann sich auch delay_ms und delay_us mit parameterübergabe
generieren lassen... die delays vom WIN-AVR (avrlibc) haben mich auch
schon verzweifeln lassen :-(

gruß Jahn

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