Gast
#6042919
Hallo zusammen, für ein spezielles Messinstrument muss ich die Temperatur von Heizwiderständen auf eine konstante Temperatur regeln. Die Wärmekapazität des Systems ist für eine klassische Heizungsregelung sehr schnell und die Wärmekapazität des Systems relativ gering. Die Regelparameter der PID-Regelung wurden aus der Sprungantwort berechnet und sind grundsätzlich bereits ausreichend schnell. Die Sprungantwort wurde bisher über einen positiven Sprung (0 auf 100% Heizungsaussteuerung) aufgenommen. Mein Problem ist nun aber, dass die Regelung speziell bei sinkenden Änderungen der Solltemperatur sehr viel langsamer nachregelt als bei steigenden. Das ist grundsätzlich auch verständlich, dass ich ja nur heizen und nicht kühlen kann. Bei sinkenden Temperaturen schwinkt die Regelung daher etwas über und das würde ich gerne optimieren. Meinem Versändnis nach ist das größte Problem, dass ich nicht kühlen kann und die Regelung daher zwangsläufig mehr überschwingt. Hat jemand von euch eine Idee, ob man solche Regelung grundsätzlich anders auslegen kann oder ob es Möglichkeiten gibt so eine Heizungsregelung weiter zu optimieren? Danke schonmal
