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Forum: Haus & Smart Home EIB Komponenten selberbauen


Autor: Hr Vorragend (hr_vorragend)
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Hallo,

Koennte man die sauteuren EIB Sensoren und Aktoren nicht einfach selber
nachbauen?
Das Protokoll sollte sich doch rel einfach durch rev. eng.
herausbekommen lassen und die Hardware wird auch kein Hexenwerk sein.

So koennte man doch bei einer kompletten Hausverkabelung mit EIB viel
Geld sparen und kann spaeter immer von der STange nachkaufen...


Gruss

H:V

Autor: Andreas (Gast)
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Wo ist das Problem?

Lies einfach hier weiter:
http://www.dehof.de/eib/
http://auto.tuwien.ac.at/eib4linux/

Autor: Hr Vorragend (hr_vorragend)
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Auf http://www.georg-luber.de/ hab ich Datenblaetter zu den BIMs
gefunden. Dennoch ziemlich teuer diese kleine Platinchen...

Autor: Unbekannter (Gast)
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An EIB ist glaub so ziemlich alles teuer, um nicht zu sagen extrem
überteuert...

Autor: Thomas (Gast)
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"An EIB ist glaub so ziemlich alles teuer, um nicht zu sagen extrem
überteuert..."


Was Du nicht alles so glaubst...

Mein Haus, welches im August fertig sein wird, ist komplett mit EIB
ausgestattet. Den gebotenen Komfort hätte ich ohne EIB nur mit
erheblichem Mehraufwand und Mehrkosten und umständlich dazu erreichen
können.
Bevor man also solche unqualifizierten Aussagen abläßt, sollte man sich
vorher erkundigen.
Daß EIB für simple Licht-, Schalter- und Rollädensteuerungen zu teuer
ist, ist klar. Aber wenn man Wohnkomfort möchte, ist EIB gegenwärtig
einfach nicht zu schlagen.

Autor: Hr Vorragend (hr_vorragend)
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@Thomas,

Die EIB Bausteine sind viel zu teuer, da gibt es nichts dran zu
ruetteln. Fuer so ein ein bissel Elektronik mit Materialkosten von 5-10
EUR dann 100 EUR zu nehmen und Wucher den man sich nur erlauben kann,
wenn es keine guenstigere Konkurenz gibt. Und fuer EIB gibt es nunmal
im Moment keine Konkurrenz - vielleicht der in vielen Jahren hier
fertiggestellte Bus ;)

Autor: Roland (Gast)
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@Thomas

Erzähle uns doch einfach was deine EIB Installation kostet, dann weiss
jeder wovon du redest.
Aber den richtigen Preis zu nennen traust du dich ja eh nicht, oder?

Autor: Hr Vorragend (hr_vorragend)
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@Roland,

Ich denke schon dass er es sich "trauen" wird. Die Preise sind doch
bekannt und nicht fuer den peinlich, der die Produkte einsetzt...

Autor: tex (Gast)
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es ist wohl richtig, dass die Elektronik nicht so teuer ist, aber die
Entwickler, die das Zeug entwickelt haben, wollen bezahlt werden, die
Leute die mit dem Standart Geld verdienen wollen, der VDE, der alles
testen muss...
Diese Kosten hat man bei Eigenbaulösungen nicht, ebensowenig wie
Garantie,
Produkthaftung,
WEEE
ROHS
eine Doku muss man auch nicht schreiben,
keine Verpackung,
keien Softwareentwicklung und -pflege
keine Liefergarantien
keien Ersatzteilbevorratung...

Autor: hans (Gast)
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Ja wieviel kostet denn eine komplette EIB Hausinstallation???

Autor: tex (Gast)
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das kommt darauf an was Du haben willst und in welchem Umfang. Ein paar
Lampen und eine Hand voll geschalteter Steckdosen sind eine Sache,
Klimasteuerung mit Solareinspeisung und Fensterüberwachung, automische
Rolladensteuerung, Zutrittskontrolle, Fernsteuerung und Grafischer
Bedieneroberfläche, Abwesenheitssteuerung, eine andere.
In einer Wohnung mit 2 Zimmern Küche und Bad kannst Du zwischen 200,00
und 20.000,00 Euro verbauen, der Kreativität sind da keine Grenzen
gesetzt

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ein einfache schnelle Suche mit Google brachte z.B.:

Busch-Jäger EIB-Universal Tasterschnittstelle 2-fach, nur die
Elektronik, also ohne Unterputzdose, Doppelwippe und Abdeckrahmen, rund
40,- Euro.

Das gleiche in vierfach-Ausführung kostet rund 75,- Euro.

Ein Busch-Jäger EIB-Schaltaktor 1-fach 10 Ampere, also nur ein
Relais-Ausgang, rund 110 Euro.

Ein Einkanal-Dimmerbaustein, Busch-Jäger EIB-Universal-Dimmaktor
40-400 Watt, rund 230,- Euro


Diese Preise haben nix mit Entwicklungskosten, Zertifizierungen, usw.
zu tun. EIB ist Hochpreissegment, weil die Kunden, die sich EIB
einbauen lassen, das auch bezahlen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ach, gerade noch beim Stöbern gefunden:

Busch-Jäger EIB-Spannungsversorgung 320 mA, also ein einfaches Netzteil
für Hutschienenmontage, stolze 195,- Euro.

Das gleiche in in 640 mA Ausführung, günstige 270,- Euro.

Eine Seriell- oder USB-Schnittstelle schlägt mit rund 175,- Euro zu
Buche.

So geht es weiter. Das EIB-Zeug war und ist einfach schweineteuer.
Lustig ist auch, dass sich die Preise der verschiedene Hersteller doch
sehr ähneln...

Autor: Hr Vorragend (hr_vorragend)
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@Unbekannter,
Genau dass was du schreibst meine ich.
Und das wird sich erst aendern wenn EIB eine erstzunehmende Konkurrenz
bekommt - genau wie im Handymarkt auch...

Vielleicht kommt diese Konkurrenz ja aus diesem Forum ;)


H:V

Autor: tex (Gast)
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@Hr Vorragend/Unbekannter
Na dann mal los!

P.S
Wenn ihr Euch über die unverschämten Preis von KFZs unterhaltet, zieht
ihr dann auch die Katalogpreise von Bugatti, Lamborgini und Bentley als
Referenz für die Diskusion heran?

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo,
ist ja interessant hier.
Stimme meinem Vorschreiber "tex" zu:

Mir ist das nicht zu teuer.  Ich brauch's ja nicht.

Wer diesen Komfort braucht, muss ihn halt bezahlen.
Selbstverständlich kann Selbstbau hier preiswerter sein, Gründe hat
"tex" am 18.04.2006 15:05  erläutert.

Frage ist doch: Muss ich / man(n) das alles haben ?
Kann man nicht auch aufstehen und zum Lichtschalter laufen ?
Muss man vom Handy aus jede Steckdose ein-/ausschalten können ?

Wer hier "ja" sagt, kann auch ZUSÄTZLICHE  20.000 EUR in seine
Wohnung oder Haus investieren, bitte sehr.

Autor: Hr Vorragend (hr_vorragend)
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@Klaus
Was hast du denn fuer ne komische Einstellung? "Weil ichs nicht
brauche kanns ruhig total ueberteuert sein"
Schonmal dran gedacht dass der Hausbus die Zukunft sein wird und in
naher Zukunft in der Mehrzahl aller Neubauten integtriert sein wird?
Und wenn da mehr abgesetzt wird, dann ist auch Schluss mit den
Mondpreisen- so hoffe ich!
Und viele die sich hier im Forum tummeln wollen so einen Hausbus haben.
Nicht weil sie ohne nicht koennten, sondern weil sie die Technik
interessiert und den Komfort gerne nutzen....

Autor: Thomas (Gast)
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@Roland:
"Erzähle uns doch einfach was deine EIB Installation kostet, dann
weiss
jeder wovon du redest.
Aber den richtigen Preis zu nennen traust du dich ja eh nicht, oder?"


Wieso sollte ich mich nicht trauen? Die Preise kann sich doch eh jeder
selbst zusammenstellen.
Bei mir sind das etwa 30.000 Euro für die gesamte Elektrik ohne
Multimedia.


"Ein Einkanal-Dimmerbaustein, Busch-Jäger EIB-Universal-Dimmaktor
40-400 Watt, rund 230,- Euro

Diese Preise haben nix mit Entwicklungskosten, Zertifizierungen, usw.
zu tun. EIB ist Hochpreissegment, weil die Kunden, die sich EIB
einbauen lassen, das auch bezahlen."


Auch im EIB-Sektor sind die Preise von Hersteller zu Hersteller stark
unterschiedlich. Zum Beispiel kostet mich die 6er-Dimmer-Kombi ca.500
Euro. Ist dann halt nicht von BJ sondern von Theben. Ist aber egal, da
die Bausteine eh im Anschlußraum sind. Nur die Sensoren, BWMs,
Displays, etc. müssen schön aussehen.


@Klaus:
"Frage ist doch: Muss ich / man(n) das alles haben ?
Kann man nicht auch aufstehen und zum Lichtschalter laufen ?
Muss man vom Handy aus jede Steckdose ein-/ausschalten können ?"


Muss man ein Handy haben? Muss man einen schnelle PC mit fetter
Grafikkarte haben? Muss man ein schönes Auto haben?
Zum Leben reichen auch Wasser und Brot...

Diese ganze Diskussion ist doch wieder typisch für solche Foren.
In jedem Bereich des Lebens ist es doch so, daß Komfort Aufpreis
kostet. Hier würde doch auch keiner mehr ein Auto ohne ABS und
Servo-Lenkung kaufen. Vom ganzen anderen Schnickschnack, der selbst
schon in Kleinwagen ist, ganz zu schweigen... Ich kaufe mir doch auch
keinen Passa

Beim Haus aber wird rumgemeckert, wenn man da fortschrittlich ist.
Wieso?
Die meisten verbringen einen großen Teil ihres Lebens in ihrem Haus und
drumherum. Also sollte man doch genau da sich den größten Komfort
schaffen. Und genau das mache ich.
Ich freue mich drauf und werde das auch geniessen.


P.S.: Wer es noch nicht ausprobiert hat (auf der IMM in Köln war es
auszuprobieren): Aquasurround Sound Systeme.
http://www.aquasurround.de/de/systeme.htm

Dieses nutzlose System werde ich mir auch gönnen und sicherlich viel
Spass dran haben...

Autor: Hr Vorragend (hr_vorragend)
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@Thomas

Geil, ichhab auch ein Wasserbett. Im moment aber nur Bodyshaker drunter
- das ist schon ganz lustig wenn der Dino aufstampft vibriert das ganze
Bett wenn man die Bodyshaker richtig "tunt". Aber genug des OT ;)

Gruss
H:V

Autor: Roland (Gast)
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Na da haben wir es doch, 30000 Euro, meine Installation mit der
selbstentwickelten Hausautomation hat mir ca.3500 Euro gekostet.

Und meine Anlage kann alles was der EIB auch kann. Gut, die
EIB-Schalter sind natürlich hübscher, ich benutze handelsübliche
Taster/Schalter, aber deswegen brauche ich keinen EIB nur wegen des
Designs der Busankoppler.

Autor: Jim (Gast)
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"Na da haben wir es doch, 30000 Euro, meine Installation mit der
selbstentwickelten Hausautomation hat mir ca.3500 Euro gekostet.

Und meine Anlage kann alles was der EIB auch kann. Gut, die
EIB-Schalter sind natürlich hübscher, ich benutze handelsübliche
Taster/Schalter, aber deswegen brauche ich keinen EIB nur wegen des
Designs der Busankoppler."


Na, vielleicht sollte da jeder mal ein bißchen detaillierter schreiben,
was denn da im Preis alles drin ist...
So ist das ja nix wert.

xxx:"Mein Auto hat 60.000 Euro gekostet"
yyy:"Ätsch, Blödmann, meiner hat nur 6.000 Euro gekostet".

Autor: Anton (Gast)
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Den Selbstbau von EIB Komponenten hatte ich mir auch schon überlegt.
Sogar schon EIB Interface Bausteine habe ich mir besorgt.
Ich habe das Ganze wieder verworfen, da meine Befürchtung war, dass die
Hersteller von EIB Komponenten, die ich nicht selbst bauen wollte, aber
zumindest ansteuern wollte, die EIB Telegramme nicht öffentlich machen.
Nur die Dateien für das Windows-Programm, mit dem man die Komponenten
konfiguriert sind verfügbar. Ich hätte also jede einzelne EIB
Komponente reverse engineeren müssen... Keine Garantie auf Erfolg. Bei
meiner Recherche im Internet stellte sich das ganze EIB-Thema als sehr
verschlossen dar. Zumindest wenn man auf unterster Ebene selbst
implementieren und programmieren möchte.

Als ich dann hier im Forum die Beschreibung vom Hausbus auf CAN Basis
(u.a. Stefan Kleinwort) fand, stand für mich fest, dass ich es so
implementieren werde.

Da ich den Bus in einem Neubau installiere, hatte ich die Möglichkeit
realisiert, für den Bus komplett getrennte Leerrohre zu verlegen. Der
Vorteil von EIB, die Stromkreise nicht trennen zu müssen, brächte bei
mir keinen Mehrwert.
Dann mußte ich lernen, dass viele EIB Installationen die Aktoren für's
ganze Haus im Hauptverteiler konzentrieren. Ganz einfach, weil die EIB
Komponenten sowieso schon sehr teuer sind und ein 8-Fach Rollladenaktor
eben pro Rollladen billiger ist, als 8 Rollladenmotoren mit EIB
Controller. Für mich hörte es sich also so an, dass ein weiterer
Vorteil von EIB, nämlich weniger Verkabelung bei gleichzeitig mehr
Komfort, in der Praxis auch nicht realisiert wird.

Der Stand der Dinge bei mir ist: 12 von 24 Buskoppler sind gelötet und
erfolgreich getestet. In den nächsten 4 Wochen werden die Buskoppler im
Haus installiert. Dank der Vorarbeit von Stefan konnte ich sehr schnell
Nägel mit Köpfen machen und meinen Hausbus ohne jahrelanger Planung
realisieren.

Autor: Hardy (Gast)
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@Anton:
"Dann mußte ich lernen, dass viele EIB Installationen die Aktoren
für's
ganze Haus im Hauptverteiler konzentrieren. Ganz einfach, weil die EIB
Komponenten sowieso schon sehr teuer sind und ein 8-Fach
Rollladenaktor
eben pro Rollladen billiger ist, als 8 Rollladenmotoren mit EIB
Controller. Für mich hörte es sich also so an, dass ein weiterer
Vorteil von EIB, nämlich weniger Verkabelung bei gleichzeitig mehr
Komfort, in der Praxis auch nicht realisiert wird. "

Wie willst du das dann lösen?
Zentral oder Dezentral?

Sprich, hast du vor die nötigen Relais für die Rolladenmotoren im
Verteilerkasten (Zentral) oder bei jedem Rolladen selbst(Dezentral)zu
installieren?

Falls Dezentral, welche Relais verwendest du und wie stellst du den
nötigen Sicherheitsabstand zwiscehn Niederspannung und 220V sicher?

Autor: Anton (Gast)
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Ich habe in jedem Stockwerk einen Unterverteiler. Dort schalten
Installationsrelais (z.B. ER12 von Eltako - 24V) die Rollladenmotoren
und Lichter - gesteuert von einem speziellen Buskoppler, der 32 Relais
schalten kann. So muss ich zumindest nicht für jeden Rollladenmotor die
Leitungen (3) bis zum Keller ziehen, sondern nur zum Verteiler im
jeweiligen Stockwerk.

Die Trennung von BUS und 230V bei der Leerrohrinstallation habe ich so
gemacht:
Von der Deckendose fährt man ja normalerweise die Steckdosen an und
auch die Lichtschalter.
Bei den Lichtschaltern bin ich mit den Leerrohren jedoch nicht von oben
rein und weiter runter zur Steckdose gefahren, sondern neben dem
Lichtschalter vorbei, runter zur Steckdose und wieder rauf zu den
Lichtschaltern. Die Lichtschalter werden von oben mit den Leerrohren
für den BUS angefahren. Das Ganze hat den Vorteil, dass ich die
Stromkreise getrennt habe, aber bei Bedarf auch eine traditionelle
Installation einziehen kann. Dann würde man die 230V Leitung für die
Lampe von der Deckendose zur Steckdose ziehen und von dort hoch zum
Lichtschalter. Das sind dann 2 Meter mehr Kabel, aber das ist mir die
Flexibilität wert.

Autor: Ralf (Gast)
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Hallo Anton,

ich bau gerade ein "typisches" Reihenhaus mit UG,EG,OG,DG. Alle
Rolladen habe ich mit 230V vorbereiten lassen, jedoch noch keine
Motoren bzw. Schalter aus Kostengründen einsetzuen lassen.
Das Haus ist noch im Rohbau und man kann noch frei schalten und
walten.

Kannst Du mir das mal anhand einer Skizze aufzeichnen, wie Du die
Rolläden bzw. Lichter, Steckdosen, Schalter anfährst bzw. wie due die
Leerverrohrung vorgesehen hast. Im Texdt ist mir das nicht ganz
schlüssig.

Die Deckenauslässe sind aktuell nur mit einem Kabel aus der Rohdecke
herausgeführt (kommt da eigentlich noch eine Dose hin die dann verputzt
wird (?? hmmm nicht blick) oder/und wie hast du das gemacht.

Um Rat wäre ich Dir sehr dankbar.
Gruß
Ralf

Autor: Anton (Gast)
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Hallo Ralf,
im Anhang habe ich 2 Skizzen angehängt, wo ich versuche die
Installation bei mir zu erklären.

Momentan realisiere ich eine Mischlösung, d.h. teilweise verwende ich
Taster und Buskoppler um Relais im Verteiler zu schalten (Rollladen,
Jalousie, Licht) und in bestimmten Räumen schalte ich das Licht mit
konventionellen Schaltern, kann aber später auf Bussteuerung umrüsten.
Dazu habe ich die Steuerleitung (eine 230V Phase per Relais/Dimmer im
Verteiler geschaltet) zusätzlich vom Verteiler in die Deckendose
verlegt. Ebenso die 230V Phase, die durch den konventionellen
Lichtschalter geschaltet wird. Möchte ich später auf Bus umrüsten, wird
die Lampe im Raum einfach an die andere Leitung in der Deckendose
angeklemmt und der Schalter durch Taster am Buskoppler ersetzt.

Gruß,
Anton

Autor: André (Gast)
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Hallo @all,

interessante Diskussion hier :)
Hat jemand eigentlich auch schon mal daran gedacht eine SPS
einzusetzen?

Ich habe bei meinem Hausbau auch mit dem Gedanken gespielt mit eine EIB
Installation einzubauen. (Elektromeister und dann keine Spielerei im
Haus geht einfach nicht! ;) )
Ich habe auch lange die Preise verglichen und bin schlussendlich zu der
Erkenntniss gekommen, dass die ganze Sache doch zu teuer für mein recht
knappes Budget war...
Ich habe mich dann für eine andere Alternative entschieden:
Ich habe mir über EBay eine Siemens Simatic S7 315-2DP Steuerung mit
Ein- und Ausgabebaugruppen ersteigert. Die kostete dort NEU nur etwas
mehr als die Hälfte als offiziell bei Siemens und war sogar mit
Rechnung usw. Die Programmiersoftware und den Programmieradapter gabs
ebenfalls bei Ebay zu erschwinglichen Preisen.
Über Bekannte konnte ich mir einen alten Schaltschrank (1000x1800x500
BxHxT)zum Ausschlachten an Land ziehen, den ich dann umgebaut habe.
Ich habe den Zähler, die SPS, die ganzen benötigten Koppelrelais (55 an
der Zahl), Dreistockklemmen, Sicherungen, FIs, SLS usw. dort reingepackt
und darüber dann die Automatisierung realisiert. Ist zwar mit einem
nicht unerheblichen Leitungsaufwand verbunden, ich habe etwa 1,5-1,8 KM
Kabel im Haus verlegt, habe nun aber (fast) die gleichen Möglichkeiten
wie mit einem EIB-Bus, jedoch nur bei einem viertel der Kosten!!! Gut,
den Programmieraufwand habe ich nun nicht mit eingerechnet, war etwa
zwei Wochen mit Inbetriebnahme, aber für mich hat es sich gelohnt.

Und: jeder Elektrotechniker, der heutzutage in der Ausbildung ist, hat
in der Schule SPS Programmierung und es ist kein Hexenwerk diese Anlage
zu programmieren, da es alles über die normalen Grundfunktionen zu
realisieren ist!

Schöne Grüße vom SONNIGEN Niederrhein!

André Terhardt

Autor: Andre (Gast)
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Guten  Morgen!

Ich bin gerne bereit die entsprechenden Bausteine zu Verfügung zu
stellen, PM an mich, dann lässt sich drüber reden.

Grüße André Terhardt

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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Hallo zusammen,
ich schmeiss auch mal was in die Runde:
Schon jemand mal was mit AS-i (Aktor Sensor Interface).
gemacht?

Vorteile: Bustopologie ist absolut unkritisch,
Ring, Stern, Baum- alles ok.
Es genügt eine unabgeschirmte Zweidrahtleitung.
Busmodule recht günstig, lassen sich aber auch
leicht mit den ICs von www.zmd.de selber bauen

Ich setze z.Zt einen AS-i Controller AC1310 von ifm ein, quasi eine
SPS mit AS-i Interface. Als Busleitung nutze ich zum Teil überall
im Haus noch vorhandene Leitungen NYM von der ehemaligen Nachtspeicher
Installation. Geht ohne Probleme.

Gruß
Jürgen

Autor: Andre (Gast)
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>Vorteile: Bustopologie ist absolut unkritisch,
>Ring, Stern, Baum- alles ok.

Stimmt so nicht ganz, Ring ist nicht möglich wegen der "Echos" ;-)

Gruß Andre

Autor: Roland (Gast)
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@Andre

Du schreibst das du fast die gleichen Möglichkeiten wie bei dem EIB Bus
hast, aber warum nur fast? Welche Möglichkeiten hast du denn nicht?

Ich habe auch eine SPS für meine Hausautomation und ich habe ALLE
Möglichkeiten die der EIB auch hat und ich waage mal zu behaupten das
ich sogar mehr Möglichkeiten habe.

Autor: Roland (Gast)
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Allerdings muss ich sagen gehört schon eine gewisse solide
Programmiererfahrung dazu um die SPS so zu programmieren das wirklich
alle Funktionen des EIB und darüberhinaus zu realisieren sind.

Licht an oder aus oder einen Timer kann natürlich jeder E-Azubi
programmieren. Aber wenn es um Kommunikation mit externen Tableaus etc.
oder Dimmen der Beleuchtung, Regeln der Heizungsanlage, Wetterstation,
Visualisierung und, und, und.. geht, dann kann der eine oder andere
ganz schnell an seine Grenzen stossen.

Autor: Andre (Gast)
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>Licht an oder aus oder einen Timer kann natürlich jeder E-Azubi
>programmieren. Aber wenn es um Kommunikation mit externen Tableaus
etc.
>oder Dimmen der Beleuchtung, Regeln der Heizungsanlage,
Wetterstation,
>Visualisierung und, und, und.. geht, dann kann der eine oder andere
>ganz schnell an seine Grenzen stossen.

Hallo Roland,

da gebe ich Dir vollkommen recht, bin im Moment auch noch mit der
Visualisierung zugange. Habe ein Siemens TP170B bekommen, wo im oberen
drittel die Touch-Funktion nicht funzen soll... Habe das aber noch
nicht feststellen können. Die Datenkommunikation über Profibus-DP
stellt sich aber nicht so schwierig dar, wie ich es gedacht habe, einen
DB für die Kommunikationsbits eingerichtet und funzt. Nur mit der
Darstellung usw. auf dem 5" Display hab ich noch so meine
Schwierigkeiten :-/

Ein Programmierer hat mit eine Tagesschaltuhr programmiert, die ich
nutze um meine Jalousien zu steuern, sowie die Zirkulaionspumpe der
Heizung ein- bzw. auszuschalten. Habe in der Zwischenzeit aber gesehen,
dass Siemens auf der HP kostenlos(!) eine Jahresschaltuhr zu Verfügung
stellt. Werde mich demnächst mal dranmachen die einzubinden.

Bezüglich Heizung oder Wetterstation habe ich auch noch ein bisschen
wenig Erfahrung, müsste sich aber "relativ" simpel mit Analog
E/A-Karten realisieren lassen ( 6ES7 334-0KE00-0AB0 ) an diese
Karte kann man auch z.B. PT100 oder PT1000 anschliessen...

Oder man setzt, wenn man nicht so eine hohe Auflösung braucht,
A/D-Wandler ein die auf 8Bit auflösen.

Die Liste könnte ich jetzt noch endlos fortsetzen........

Apropos:
@ Jürgen Berger:
Hast Du schon mal diese von Dir beschriebenen Bausteine verbaut? Und
wenn ja, wie?
Ich hab hier zufällig noch einen ASi-Bus Controller (AC1006) rumliegen,
den ich evtl. noch verwenden wollte...
Dann würde der die vorverarbeitung machen und.........
[/]

blablablablablablabla

[/ende bla]

.....ich hätte dann alles komplett in meinem Haus Automatisiert!

Gruß André

Autor: Jürgen Berger (Gast)
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@ Andre

ja habe ich, z.B. einen AS-i nach DMX Umsetzer.
Realisiert mit einem A²SI von ZMD und einem 8535.
Damit kann ich, da meine eingesetzen Dimmer per DMX
steuerbar sind, durch beliebige AS-i Aktionen Beleuchtungs
szenarien realisieren. Hierfür werden 3 Byte (DMX Addr.,
Fade Zeit, Intensität) über den Bus in den AS-i Slave geschrieben
und vom 8535 auf DMX umgesetzt. siehe Anhang.

Desweitern sind kleine Tastermodule im Einsatz mit jeweils
4 Eingängen.

Gruß
Jürgen

Autor: Jim (Gast)
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@Roland:

"Ich habe auch eine SPS für meine Hausautomation und ich habe ALLE
Möglichkeiten die der EIB auch hat und ich waage mal zu behaupten das
ich sogar mehr Möglichkeiten habe."


Vor allem die Möglichkeit, daß bei einem Ausfall der SPS nix mehr geht,
ist interessant. Die gibt es bei EIB nämlich leider nicht...

Autor: Roland (Gast)
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@Jim

Ich habe von Möglichkeiten gesprochen und nicht von vor oder
Nachteilelen.

Wer lesen kann ist immer im Vorteil.

Autor: Marco S. (masterof)
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abo

Autor: Jim (Gast)
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"Ich habe von Möglichkeiten gesprochen und nicht von vor oder
Nachteilelen.

Wer lesen kann ist immer im Vorteil."


Und wer denken kann auch...

EIB läßt sich eben zentral oder dezentral betreiben, das sind
Möglichkeiten...

Autor: Roland (Gast)
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Das ist mir neu. EIB und zentral? Bitte beweisen.

Autor: Jim (Gast)
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Ganz simpel: Steuerung aller Komponenten wie Licht, Rolläden, Szenen,
KWL, Zugangskontrolle etc. durch den Gira Homeserver. Ein Bekannter
macht das beispielsweise so.

Autor: Roland (Gast)
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Kann das sein das du etwas verwirrt bist? Wirbt die EIBA nicht damit das
die Steuerung des EIB dezentral ist? Warum sollte man dann EIB für eine
Zentrale Steuerung kaufen?

Autor: Jim (Gast)
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"Kann das sein das du etwas verwirrt bist? Wirbt die EIBA nicht damit
das die Steuerung des EIB dezentral ist? Warum sollte man dann EIB für
eine Zentrale Steuerung kaufen?"


Wieso sollte ich verwirrt sein?
Du scheinst es zu sein.

Womit die EIBA wirbt, ist doch Wurst. Entscheidend ist, wie man das
realisiert. Und man kann das halt auch zentral machen. Und komfortabel
ist das sicherlich.
Ich baue auch gerade, bei mir werden nur die Komfortfunktionen über den
Homeserver realisiert, also Lichtszenen und Ähnliches. Der Rest dann
dezentral.
Aber das muss jeder letztlich selber wissen. Schön ist halt nur, daß
man bei EIB die Wahl hat, es so zu machen, wie man möchte.

Autor: Roland (Gast)
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Und das hat auch seinen Preis! Der EIB wird sich in den privaten
Haushalten nie durchsetzen wenn sich bei den Preisen nicht was tut.

Autor: Jim (Gast)
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"Und das hat auch seinen Preis! Der EIB wird sich in den privaten
Haushalten nie durchsetzen wenn sich bei den Preisen nicht was tut."


Das muß es doch auch nicht.
Die S-Klasse hat sich auch nicht in der Masse durchgesetzt. Mercedes
verdient trotzdem prächtig daran.
Außerdem ist es doch ein schönes Gefühl, etwas komfortables zu haben,
was (in meinem Fall) nicht mal 1% der Mitbewohner in der Stadt haben...

Autor: kusnojo (Gast)
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hallo leute,

es gibt da auch ein günstigeres system als EIB.
das system was ich meine heiß LCN und da kann man auch die normalen NYM
leitungen verwenden und auch mit EIB verknüpfen und und und...

hier der link:  www.issendorff.de

schaut euch mal auf der seite um

gruß kusnojo

Autor: Roland (Gast)
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Und was ist daran besonderes? Man verwendet auch hier konventionelle
Taster. Möchte man was besseres haben muss man wieder die
schweineteuren EIB Taster kaufen, somit ist das System in keinster
Weise günstiger.

Es gibt viele solcher Noname Systeme, aber nur ein Idiot würde sich
sowas kaufen, alleine schon wegen der Ersatzteilverfügbarkeit, denn es
gibt keine Garantie das dieses System in z.B. 5 jahren noch auf dem
Markt ist und dann hat man die Arschkarte gezogen wenn irgend was
kaputt ist.

Autor: Dirk (Gast)
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LCN hat sicher seine Vorteile, aber auch Nachteile. Man sollte genau
abwägen, was man will.

Vorteile:
- ca. 1/3 günstiger als EIB/KNX
- für Renovierungen geeignet, da kein zusätzliches EIB-Kabel
erforderlich
- ziemlich viele Funktionen in der UP-Dose möglich

Nachteile:
- alles 230V -> Brandlast; nur für Fachhandwerker (eigentlich)
- nur ein Hersteller
- kein vielfältiges Angebot an Sondergeräten wie z.B. Raumcontroller
etc.
- kaum Gateways zu anderen Systemen; ggfs. über OPC-Server
- PC-Anbindung nur über RS232, kein Ethernet
- Visualisierung ist auch teuer

Ich sehe mich daher nach etwas anderem um. Denke dabei an die
Busklemmensysteme von Wago oder Beckhoff. Die sind offen, günstig und
können problemlos an Ethernet angeschlossen werden. Diese erfordern
aber eine zentrale Anordnung und sind daher mit dem Bussysteme nur
bedingt vergleichbar.

Autor: kusnojo (Gast)
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Ich habe in ein elektroinstallateurbetrieb gearbeitet und da wurd EIB
und LCN verwendet. in 3 jahre wo ich da war haben wir 1mal EIB
verwendet und ca.15 mal LCN. Dieses system deckt vielleicht nicht die
bereiche ab was EIB alles kann, aber wer nicht gerade geld hat und ein
gutes bussystem haben will dann wäre das meine empfehlung.
und zu vor und nachteilen EIB hat auch nachtteile z.b. preis,....

meiner meinung nach ist LCN die EIB für durchschnittsbürger.
also ich persönlich würde LCN für mein haus nutzen wenn ich nicht
gerade sehr sehr viel freizeit habe um ein neues system zu entwickeln.

Autor: Alexander Grzymala (Gast)
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Das ist ja eine Super interessante Disskusion hier. Zu EIB Kosten muss
ich da mal was sagen.
Ich habe selbst vor einem Jahr ein Doppelhaus gebaut. Mein Elektriker
hat mir für den Entfall der Elektroinstallation 6800 € gutgeschrieben.
Das wäre Standard gewesen: also Steckdose, Schalter Lampe,
Rolladentaster. Für ca 9000 Euro habe ich dann folgendes realisiert
(meine eigene Arbeitszeit ist allerdings nicht dabei ;-):
Eine Haushälfte mit konventioneller, aber doch recht komfortabler
Installation. 2 Tastdimmer, Rest mit normalen Wechselschaltern, 3 x
automatische Rolladensteuerung, 5 normale Rollladentaster, dann noch
SAT, Telefon und Netzwerkdosen. FBH mit RTR, Wandheizkörper ohne
Elektrik

In "meiner" Hälfte habe ich EIB installiert. Zentralpanel MT701
(Schaltuhr, Logik, Anzeige, Alarm usw), 2 Heizungsaktoren für FBH und
Wandheizkörker, alle Räume mit RTR. In der Verteilung (okay, die ist
natürlich ziemlich gross geraten) sitzen dann neben den FI's ind
Leitungsschutzschaltern noch 1 doppel-Dimmaktor, 2 Stck 12-Fach
Schaltaktoren, 3 Stck 4-fach Schaltaktoren, 3 Stck 4-fach
Rolladenaktoren und die EIB Spannungsversorgung. Die meisten Schalter
und alle Fensterkontakte habe ich über Tasterschnittstellen 8-fach bzw.
4-fach angeschlossen. Das war eine enorme Kostenersparnis. An
exponierten Stellen habe ich mir EIB Taster (4-fach und 8 fach mit
IR-Schnittstelle) gegönnt. Es wären einfach zu viele "normale" Taster
geworden.

Die Geräte habe ich von einem befreundeten Elektromeister als
Projektpaket ausschreiben lassen. Das gab einen fetten Rabatt vom
Listenpreis. Ich hatte die Liste auch mal einem anderen Elektriker
gezeigt, der hat mir dann aber ein Angebot über!! Listenpreis gemacht.
Der dachte wohl, wer EIB haben will muss in Geld schwimmen...

Ach ja, noch was. Man kann bei EIB auch klein starten. Also nur mit
Tasterschnittstellen und Aktoren und wenn wieder Geld da ist, jederzeit
bis ins unendliche erweitern. Hauptsache es liegen genug Bus- und
Stromleitungen im Haus, sind im Hauptverteiler zusammengeführt und der
Verteiler ist gross genug. Kabel sind nicht sooo teuer.

Einziger Wermutstropfen: für Programmierung, Inbetriebnahme und
Änderungen am EIB muss mann eine spezielle Software nutzen. Die ist für
den Privatanwender, der nur sein eigenes Haus baut sehr teuer. Für den
Elektromeister, der mehrere EIB Vorhaben verkauft und betreut mag der
Preis aber i.O. sein.  Oder man kennt einen freundlichen
Elektromeister, der einem sein Inbetriebnahme-Notebook ausleiht...

Autor: Marco Schramm (Gast)
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Hallo,

habe mir das LCN-System angeschaut. Für den Hausneubau, bzw.
Renovierung OK, da ja eine zusätzliche Ader benötigt wird. (3-adriges
Kabel reicht nicht aus). Nachrüstung bi bestehender Verkabelung nicht
möglich, da dort meist 3-adriges Kabel verlegt.

Gibt es eine downloadbarte UVP-Liste mit den LCN-Komponenten?
Was jemand, was die LCN-Pro-SW kostet? Die Ver. mit der wirklich alles
zu programmieren ist.

Die vergleichbare EIB-SW liegt bei 880,- Euro.

Autor: Martin (Gast)
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Es gibts ja jede Menge Bussysteme auf dem Markt speziell für die
Gebäudeautomatisierung. Die am meisten verbreitesten sind wohl LON
(Local Operating Network) auf dem Amerikanischen Markt, aber auch in
Europa zum Beispeil ist der Post Tower in Bonn damit ausgerüstet und
dann der EIB. Diese Systeme richten sich meiner Meinung nach aber nicht
an den "normalen" Anwender, wegen der großen Kosten wenn man nur wenig
Funktionen Nutzen will.
Diese Systeme sind aber unschlagbar günstig bei großen Bürotürmen den
Preis könnte keine herkömmliche Elektroinstallation toppen.
Ich hatte auf einer Elektromesse mal ein System von der Firma Doepke
(Firma hat nach eigenen Angaben den FI-Schalter erfunden und existiert
schon ne ganze weile, hat dieses Jahr Jubilläum)gesehen Doepline
angblich kann man jede Topologie benutzen muss so eine Art RS-485
Übertragunng sein. Ich habe auch gebaut und steuere die Rolläden (13
Stück, mit Sonnensensor, Dämmerungsschalter und 3 Gruppen und
Zentralschalter) mit einer S7-200 gibts relativ günstig (wenn man
bischen Gedult hat) bei DER Einkaufsplatform im Internet sonst
eigentlich nichtbezahlbar, die Software gibts bei Siemens kostenlos als
Demoversion (60 tage) in dieser Zeit sollte man es wohl geschafft haben
ein Programm zu schreiben. Das ganze war mit der SPS Lösung günstiger
als eine RolloFertig Steuerung (~500€)in finanzeller
(SPS+Erweiterungsmodule~400€) und funktionaler Hinsicht (bei der
Fertigsteuerung ist halt alles Fertig das Programm auch alle Zeiten
sind fest ->unflexibel).
Fußbodenheizung ist extra geregelt(steuert) mit einfachen
Zweipunktreglern.
Ich denke für Bastler mit der nötigen Zeit (ist ja immer das Problem)
ist die Version mit dem CAN Bus (Can@home) die beste, oder abhängig von
der Aufgabe auch ne Kleinsteuerung (easy von Moeller, oder LOGO von
Siemens oder anderen Herstellern hat ja fast jeder jetzt im Programm)

So hoffe ihr wusstet nicht schon alles :-)
MFG Martin

Autor: M T (Gast)
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Bin auch gerade daran die Wohnung zu automatisieren. Habe dazu einfach
nen eigenen Bus gebastelt, ist mit mC extrem günstig, aber halt nicht
zu vergleichen mit EIB oÄ, da Gebastel und Freizeitlastig.
Nutze die vorhandene konventionelle Verkabelung. Aber eben, ist ein
Hobby und kein ernstzunehmendes Bauvorhaben, also nicht weiter
beachten!

Autor: Uli Wolf (Gast)
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Hat von eu schon mal jemand einen Gira Homeserver nachgebaut? Ich habe
die hardware jetzt komplett zusammen . Habe jetzt nur noch das Problem
die software auf das System zu laden und die MAC Adresse als Seriennr.
einzupflegen. Kann man das Betriebssystem des Server modifizieren?
Danke für etw. Antworten.

Autor: AIK (Gast)
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Hallo !!

Baue gerade mir eine Etagen Wohnung, ca. 100 qm

Interessiere mich für das Eib, System...habe aber keine Ahnung

will meine, 9. Rolläden, Licht, Lichtwechsel, Alarm, Internet über das
Handy und. Computer Steuern können.


Wieviel würde mich das alles kosten?

Bitte um Antwort

Autor: Dirk (Gast)
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Tolle Angaben. Damit kann man viel anfangen.

Ein paar mehr Details bitte. In welchem Zustand ist die Wohnung, ist
schon Elektrik da, müssen Schlitze gefräst werden, ist es Holzbauweise,
welche Features (z.B. wettergesteuertes Rolladenverfahren) sind
gewünscht, welches Schalterprogramm, sollen nur Schalter rein oder auch
Displays und Fernbedienungen, etc.
Das macht dann schon ein paar Tausender Unterschied aus...

Autor: AIK (Gast)
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@Tolle Angaben. Damit kann man viel anfangen.

es ist ein neubau, es ist im rohbaufase..

kein wetter gesteuertes Rolläden, nur Schalter,  Ein Zentrales Display
das alles steuert, mit Fernbedienung.

Sorry
Bitte um Angebot

Autor: Bernhard L (Gast)
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Ich habe mir aus ebay alle nötigen aktoren und Busankoppler geholt und
dann einfach die verbindung Taster/Busankoppler mit widerständen
realisiert.Das spart die teuren EIB-Taster und funktioniert auch
bestens.Mit dieser Konfig lassen sich 8 Funktionen mit einem
Busankoppler steuern.Alle Funktionen ,die darüber hinausgehen, habe ich
mittels EIB Funktionsmodulen realisiert.Allerdings bin ich mit meiner
Kostenrechnung bei weitem von den €20.000 weg.in unserer 5 Zimmer
Wohnung habe ich 3 Dimmer ,9 geschaltete Lichter, 9 Rolläden mit
Windsensor, 1 Leimwand,Heizung und ein Bedientableau.Die EIB
Komponenten haben ca. 1500 Euro gekostet.Die Taster dazu nochmal €100
und die Verkabelung(sternförmig ist superschnell in der Decke verlegt)
kommt nochmal auf €1300.Der rest der Installation hat ca. nochmal €1000
gekostet(Steckdosen,Rahmen etc.)
also mir ist das nicht viel teurer gekommen, als eine reguläre
installation, die mich vom Fachmann ebenso ca. 3000 Euro gekostet
hätte.
nur die Programmierung habe ich selber gemacht.
Wenn man das ganze selber macht, schauts dann nochmal besser aus, denn
dann fallen ca 1000 Euro Installationskosten weg.
ich würds wieder so machen.

Autor: Christoph Lelie (Gast)
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Daran habe ich auch schon gedacht, die Beschaltung der Busankoppler
selber zu machen. Ich frage mich aber, ob es funktioniert, wenn man
z.B. 2 der Eingänge für die Rolladensteuerung verwendet und die 2
weiteren Eingänge für die Fensterkontakte. Welche Rolle spielt die
Applikationssoftware im Buskoppler? Kann man ihr klarmachen, dass die
einen Eingänge für etwas anderes benutzt werden sollen als die
anderen?

Bernhard, kannst Du die Beschaltung der Busankoppler näher beschreiben?

Autor: Beobachter Nr.1 (Gast)
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Grundsätzlich bestimmt man mit dem Widerstand eine bestimmte Funktion
die der Buskoppler dann erkennt. zB.
5 KOhm: dann ist am Buskoppler ein 3-fach Taster, 2KOhm: dann ist es
ein 4-fach Taster.
xKOhm: dann ist es ein 8-fach Taster usw.
In der entsprechendem TastWippeneinheit ist der Widerstand verborgen.
Die Widerstandswerte sind frei gewählt !!!

Autor: Ralf Münk (Gast)
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@Uli Wolf (Gast)
< Datum: 11.08.2006 15:04
<
< Hat von eu schon mal jemand einen Gira Homeserver nachgebaut? Ich habe
< die hardware jetzt komplett zusammen . Habe jetzt nur noch das Problem
< die software auf das System zu laden und die MAC Adresse als Seriennr.
< einzupflegen. Kann man das Betriebssystem des Server modifizieren?
< Danke für etw. Antworten.

Betriebssystem ist Linux und damit sind eigentlich fast alle 
Möglichkeiten vorhanden. Ich bin seit 12 Jahren mit Linux zu Gange, habe 
selbst Treiber und Anwendungssoftware geschrieben. Daher würde mich das 
auch brennend interressieren, da mal rein zu kucken. Könnte mir auch 
vorstellen, das System auf einen "normalen" PC "umzuziehen", um alle 
Modifikationen und Erweiterungen durchzuführen, anschließend wieder auf 
ein embedded System laden. Allerdings würde es mich wundern, wenn Gira 
da einfache Perl-Scripte auf Apache laufen lässt, denke eher, dass da 
einiges closed ist. Aber um das raus zu finden, brauche ich so ein Teil 
inklusive Testumgebung hier. Kann man das irgendwie organisieren?

Wer da mit machen will: Mail an muenk@getcom.de

Autor: Andy (Gast)
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Hallo,

wäre nett, wenn mir mal jemand ein paar verschiedene 
"Standart-Programmbausteine" schicken könnte.

Gruß
Andreas

Autor: Andy (Gast)
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E-Mail: info.meingast@t-online.de

Autor: chris (Gast)
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was würde mich den ne EIB-anlage kosten die das alles kann was auf 
folgender seite steht: 
http://www.elektrokomfort.at/Daten/Schalten/EIB-Ba...

Ich will nämlich bald Neubauen und da sollte EIB schon drin sein!

und ich weis jetzt nicht mehr wer das gesagt hat mit dem das die leute 
sich das wegen dem komfort und dem interesse an der technik kaufen!
Auf jeden fall hat er damit recht!

Autor: GLT (Gast)
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EIB geht los für wenige hundert TEuro - für einen ziemlichen 
Maximalausbau kommt die E-Installation aber schnell mal an die 30kTEuro 
ran.

Man darf nicht nur die EIB-Komponenten rechnen, sondern auch Aufpreise 
für Tür/Fensterkontakte, Rolladeneinschubmotoren, mot. Markisen, 
Schläuche/Pumpen für Gartenbewässerungen, Einfahrtsunterflurleuchten 
usw.

Viel Geld kann man für hochwertige edle Touchpanels ausgeben oder andere 
Visualisierungstechniken.

Möchte man das noch auf die Spitze treiben, kann man intelligente 
Weissware einbauen.

Wie teuer ein EIB-System wird hängt halt von den Wünschen des Bauherren 
ab - je mehr Wünsche, desto teurer - ob aber alles wirklich sinnvoll 
ist, liegt im Auge des Betrachters.

Autor: chris (Gast)
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was bringen einem diese "intelligente Weissware"

Autor: GLT (Gast)
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@Chris

Da ich beruflich mit EIB/LON verbandelt bin, sollte ich sowas ja nicht 
sagen (geschäftsschädigend ;-)  ), aber mir verschliesst sich der Sinn 
von "intelligenten" Geschirrspülern oder ähnlichem.

Manche Kunden wollen Fernzugriff auf Ihre Waschmaschine, ob und wann sie 
mit waschen fertig ist,...

In manchen Fällen macht die Erkennung einiger Stati sicher Sinn; diese 
kann man aber auch auf andere Weise erfassen und da die intelligenten 
Weisswaren nicht gerade zu den Sonderangeboten gehören, kann es in der 
Summe evtl. günstiger sein, anfällig benötigte Meldungen extern zu 
erfassen.

Kunde ist König und es gibt diese Produkte - ob er sie wirklich braucht 
oder nur wünscht ist seine Sache.

Manche Kunden kommen mit einer fixen Vorstellung ala Vollpacket, andere 
möchten ein flexibles, ausbaubares System und schrittweise Umsetzung 
(oft auch wegen Budget). Für meinen Teil, setze ich mich mit den Kunden 
hin und berate sie zu einem "massgeschneiderten" System in Erwägung von 
Nutzen/Kostenverhältnis.

Autor: Jochen (Gast)
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Tja, nicht umsonst hat Siemens bzw. BSH den ganzen serve@home-Krempel 
eingestellt...

Autor: Sir Sydom (sirsydom)
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Um auch mal wieder auf den Titel des Threads zurückzukommen:

Ich weiß ob evtl schon mal genannt wurde, aber es gibt ne relativ 
einfache Möglichkeit sich selbst EIB-Geräte zu bauen: mit dem TP-UART 
Driver oder gleich einer BIM.
Gibt es hier zu kaufen (auch Kleinstmengen): www.opternus.de

Die Zertifizierung ist natürlich nicht drin für den Bastler, man muss 
sich aber auch, speziell wenn man den TP-Uart verwendet, nicht an den 
EIB-Standard halten, kann sein eigenes System implementieren, das auch 
nicht über die ETS konfigurierbar sein muss. Das könnte ja auch alles zB 
über Ethernet oder serielle Schnittstelle gehen. Ist halt dann bei der 
Konfiguration nicht sonderlich komfortabel.

Apropo Ethernet: mit EIBnet/IP liesen sich auch wunderbar EIB-Gertäte 
basteln, die eben nicht am TP hängen. Nen IP-Router auf die Linie und 
man ist verbunden. Muss mann halt den EIBnet/IP Stack implmentieren, den 
Standard muss man sich halt "besorgen". Auch da kann man kleine ics 
verwenden, den da geht alles über UDP und Multicast.

Viele Wege führen nach Rom..

Autor: Jörg (Gast)
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Prima, das jemand zum Thema zurückkehrt.  :-)

Ich habe selbst kein EIB sondern ein anderes System.
Daher noch eine Frage: Kann die ETS nur zertifizierte Geräte 
konfigurieren? Wie funktioniert das, gibt es da signierte Datensätze mit 
einer Makrosprache, o.Ä.?

Autor: Thomas (Gast)
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Bei mir läuft gerade die erste Version eines EIB-Heim-Servers.
Momentan noch ein Mega644, wird aber dieses Jahr noch umgestellt auf 
ARM, voraussichtlich STR9.
Als EIB-Schnittstelle nutze ich die SIM-KNX, ebenfalls zu beziehen bei 
Opternus.
http://www.tapko.de/tapko_main/de/products/sim.shtml

Da ich erst vor kurzem umgezogen bin, ist noch nicht soviel 
implementiert.
Momentan:
Rolladensteuerung in Abhängigkeit von Uhrzeit und Temperatur (2,5l-Bude 
mit bodentiefen Fenstern auf Süd- und Westseite) und Lichtszenen über 
Infrarotfernbedienung.

Geplant sind aber schon viele andere Sachen. Auf der Liste stehen:
- Web-Anbindung (mit dem STR9 kein großer Aufwand)
- GSM-Anbindung
- Steuerung der Gartenbewässerung in Abhängigkeit von 
Temperatur/Feuchtigkeit/Wettervorhersage
- Steuerung der Wohnungslüftung
- Steuerung der Warmwasserzirkulation
- Weck-Szenarien (Dimmer, Musik)
- Integration Fritzbox (umgeflasht)/Heim-Server/Haus-Lautsprecher

und noch vieles mehr.
Auf den ersten Blick sieht das umfangreich aus, aber letztlich ist das 
nicht so viel Aufwand, wenn die Hardware des Server und das grundlegende 
Betriebssystem mit den Strukturen erst mal steht. Ich denke, ich werde 
wohl den TNKernel für den STR9 nehmen. Zur Zeit prüfe ich das aber noch.
Im Gegensatz zu kommerziellen Produkten wie dem Gira Homeserver hat man 
als Privatbastler ja den großen Vorteil, daß man sich nicht so sehr um 
eine allgemeinverständliche Benutzerobfläche Gedanken muss, was bei so 
einem Gerät sicherlich den Großteil des Entwicklungsaufwands macht.
Und da dieses Gerät nur für mich und mein Haus funktionieren und 
praktikabel sein soll, steht das auch recht schnell.

Autor: Sir Sydom (sirsydom)
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Jörg wrote:
> Prima, das jemand zum Thema zurückkehrt.  :-)
>
> Ich habe selbst kein EIB sondern ein anderes System.
> Daher noch eine Frage: Kann die ETS nur zertifizierte Geräte
> konfigurieren?

Ja. Ich weiß nicht ganz genau wie das funktioniert, aber fakt ist das 
nur zertifizierte Geräte konfiguriert werden können.

Wie funktioniert das, gibt es da signierte Datensätze mit einer 
Makrosprache, o.Ä.?

Auf einem EIB-Gerät gibt es ja das "Betriebssystem" (System B, BCU 2.5, 
BCU 2) welches ebenfalls nach Standard sein muss und die Applikation, 
welche dann für die konkrete Funktion zuständig ist. Da kann es für ein 
Gerät auch mehrere geben, für Taster zb. Für ein Gerät lädt man sich 
dann meist vom Hersteller ein Packet mit diesen Applikationen runter und 
konfiguriert dann mit der ETS.

Das bloße Paket reicht aber nicht, irgendwie muss da dann wohl noch ein 
ETS-Eintrag da sein, den man nur über die EIBA bekommt, der einen Haufen 
Geld kostet und für den man auch EIBA Mitglied sein muss.

Diesen ganzen Overhead nur für sich selbst zu treiben halte ich für 
Wahnsinn. Ich würde den pragmatischen Weg gehen den ich oben beschrieben 
habe.

Autor: gast (Gast)
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Hi,

wer wirklich EIB Komponenten selber bauen will, sollte mal hier schauen: 
www.freebus.org Da ensteht wohl was wirklich brauchbares. Bin gespannt, 
wie's weitergeht.

Autor: Jörg (Gast)
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Interessantes Projekt, danke für den Link.

Autor: witsch.net (Gast)
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Liebe Forumsmitglieder.

Natürlich mag man die Preise von EIB überteuert halten, aber ist 
selberbauen wirklich eine gute Alternative?

Wie sieht es mit Wartung, Weiterentwicklung usw. aus? Nutzen Sie lieber 
eine intelligente innovative Homeautomation - Software, die günstigere 
Hardwarekomponenten unterstützt, z.B: aus dem Bereich 
Industrieautomatisierung.

Beispiele finden Sie unter www.v8tech.com.

Autor: Forumswächter (Gast)
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>Beispiele finden Sie unter www.xxx.com.

Kann jemand mit registriertem Account diesen Eintrag mal löschen und den 
Spammer sperren lassen?

Autor: Wolfgang (Gast)
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"Beispiele finden Sie unter www.v8tech.com."


Wir hatten das mal in Benutzung. Das strotzt nur so vor Bugs. Ich kann 
jedem nur von dieser Software abraten!

Dann lieber selber entwickeln, da weiß man, was man hat!

Autor: Sir Sydom (sirsydom)
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Ohne jetzt Werbung für Siemens machen zu wollen:

ich hab letzt Woche etwas mit der BIM M130 gespielt. Das ist wirklich 
sehr, sehr einfach gehalten. Man kann innerhalb weniger Stunden ein 
Appliktaionsprogramm schreiben. Man braucht sich um die ganzen EIB/KNX 
Protokoll Sachen keine Gedanken machen man kann einfach mit den 
Kommunikationsobjeten arbeiten. Und wenn man fest konfigurierte Geräte 
benutzen kann/will entfällt auch der ganze Zertifizierungs und ETS Kram.

Hiermit habe ich gearbeitet:
http://www.opternus.de/opternus-components/Tools_B...
http://www.opternus.de/opternus-components/Basic_%20Kit.html

Autor: MajorTwip (Gast)
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Simens:

Habe lange auf einer SPS von Simens programmiert, hat zwar nichts mit 
EIB zu tun, aber das Simensprogramm war 1A. Vermute also das dies 
allgemein so ist bei Simens.

mfG MT

Autor: Johnny (Gast)
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Hi,

also mir war EIB auch zu teuer. Bei meinem Neubau hab ich mit
(sehr, sehr) viel Aufwand eine doppelte Verdrahtung realisiert:
230V und Niederspannung (24V) in getrennten Leerrohren!
Kann ich nur empfehlen, wer viel Zeit hat Leerrohre im Rohbau zu legen!
Das alles wird dann auch noch Zentral im Keller zusammengeführt!
(-> Flexibilität !!)
Damit ich auch in endlicher Zeit mit endlichem Aufwand zu einem 
Ergebniss
komme wurden im ersten Schritt elektrische Rollo über Koppelrelais
und Licht über Stromstoßrelais gesteuert.
Das hat schnell funktioniert, ohne jedoch besonderen Komfort zu bieten.

Im zweiten Schritt (bin gerade dabei) werden jetzt die Koppelrelais und
Stromstoßrelais durch "intelligente Bausteine" ersetzt.
Zuerst war SPS geplant. Leider sind die Preise hoch und die Anzahl
der verfügbaren Ports einer SPS niedrig! (ca. 20 Lampen/Steckdosen,
30 Taster und 15 Rollos! macht in Summe ca. 20+30+4x15=110 I/O-Ports!)

Durch die Stufe 1 funktioniert bereist alles, ich hab also keinen 
Zeitdruck.
Deswegen wird Stufe 2 im Selbstbau realisiert. Die Steuerung übernimmt
ein fertiges Modul mit STR9 auf einer Platine (eigene Entwicklung) im 
Hutschienengehäuse. Damit kann ich Licht und Rollo steuern. Das alles 
hat
dann noch eine Ethernet-Schnittstelle, so dass in Stufe 3 mit
zusätzlichen Sensoren am zentralen Server (Wetterstation) eine
EIB-Funktionalität programmiert werden kann ( "... wenn Regen und
Wind und keine ZuHause dann Rollo hoch und Licht aus ...")

Vorbereitet sind auch noch Tür- und Fensterkontakte.
Die Heizungssteuerung (über Zonenventile) ist teilweise fertig.
Das Bedienelement für die Heizungssteuerung ist auch Marke Eigenbau:
LCD+Tasten auf BECK-Chip mit Ethernet-Interface.

Warung !!!
Das alles lässt sich nur realisieren wenn man
1) genügend Zeit hat (hoher Löt/Programmieraufwand!)
2) eine "Stufe 1" realisiert so dass eine minimale Funktion
   (auch ohne Komfort) realisiert wird
denn sonst ist das Haus unbewohnbar!!

bye
       Johnny



Autor: David Müller (vanumo)
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Hi,

nun für alle die mal EIB nachbauen wollten empfehle ich auf 
http://www.freebus.org zu schauen. Natürlich steht das Projekt noch am 
Amfang doch es können schon 2 Grundgeräte nachgebaut werden. Das wären 
8fach Binäreingang (um Taster anzuschließen und Telegramme auf den Bus 
zu senden) und ein 8fach Binärausgang um Relais anzusteuern und somit 
Lichtsteuerungen zu realisieren. Es wird fleißig weiterentwickelt. 
Natürlich ist dies nur was für Bastler die Wissen was Sie tun.

also schauts drauf

david

Autor: cni (Gast)
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Hallo,

ich würde auch sehr gerne eine EIB Visualisierungs Komponente selbst 
bauen, die sollte folgendes biedienbar im Netzwerk (oder sogar Internet) 
über einen Browser können:

- Empfangen und Anzeigen von Werten (Themperatur / Schaltzustände)
- Setzten und Senden von Werten (Schaltzustände)

Das sollte doch mit einem µC machbar sein, oder nicht?
Man brächte doch nur einen passenden µC der Ethernet Anschluß hat, einen 
Web-Server und mit dem EIB Bus kommunizieren kann. Am besten auch üner 
das Ethernet mit z.B. der N148/21 IP Schnittstelle von Siemens.

Hat da evtl. sogar jemand schon etwas in petto?
Oder weiß jemand evtl. paar Interessante Links zu dem Thema?

Danke

Gruß
Christian

Autor: Andreas (Gast)
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@Johnny:

"also mir war EIB auch zu teuer." in Verbindung mit "mit (sehr, sehr) 
viel Aufwand" und "Das alles lässt sich nur realisieren wenn man 1) 
genügend Zeit hat (hoher Löt/Programmieraufwand!)"

kann nur bedeuten, daß Du wenig Geld verdienst.
Andernfalls wäre die professionelle EIB-Installation nämlich sicherlich 
nicht teurer.

Ich stand vor dem gleichen Problem, aber nachdem ich eine realistische 
Abschätzung des Zeitaufwandes gemacht habe (und noch den Spass- und 
"Hobby"-Faktor eingerechnet hatte), war klar, daß die Bastellösung viel 
zu teuer geworden wäre, viel teurer als EIB!

Das sollte keiner vergessen, der so etwas plant. Also immer auch den 
Zeitaufwand abschätzen und mitberechnen.

Auch beim EIB kann man hinterher basteln und seinen Spieltrieb 
befriedigen...

Autor: David (Gast)
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Hi Christian,

im Prinzip ist das mit einem µC möglich. Der Aufwand dies zu realisieren 
ist fraglich. Auf Freebus machen wir das zukünftig mit einem simplen 
Linux Router  (mit serieller Schnittstelle). Da gibs dann die 
Möglichkeit auch Zeit und Logikfunktionen mit abzuhandeln.

Schöne Grüsse
David

Autor: cni (Gast)
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Hallo David,

Du sagtest:
"Auf Freebus machen wir das zukünftig mit einem simplen
Linux Router (mit serieller Schnittstelle)."
Was ist das für ein Router? Auf Basis eines ARM?
Wäre da zum Beispiel eine Fritz!Box geeignet für?
Geht auch eine EIB/NET also eine IP Schnittstelle wie die Siemens 
N148/21?

Wenn Ihr das vor habt, dann würde ich sehr gerne Helfen, denn genau 
sowas suche ich! ;-)

Danke

Gruß
Christian

Autor: GLT (Gast)
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@cni
Es gibt eine ASCII-Weiche, die das EIB-Protokoll fix und fertig 
integriert hat; du müsstest nur die Anbindung an deinen Webserver 
realisieren oder andersartige Visualisierung und erhältst damit die 
gewünschte Funktionalität - das Siemens-Gateway kannst Du dir dann sogar 
ersparen.

Autor: gast99 (Gast)
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nun eib ist teuer, ich habe es selber in einem objekt verwendet:
EIB komponenten für 76000 € und das nach einem fetten rabatt den die 
listenpreise bei denen sich fast alle anbieter absprechen (siehe dazu 
die kataloge der anbieter wo ein raumthermostat auf den cent dasselbe 
kostet egal von wem...).
die kosten waren aber nicht mein problem, den selber etwas entwickeln 
hätte viel mehr gekostet.
aber automation bedeutet eben viel geschickten schnickschnack einbauen 
und verwirklichen.
das ging bei eib einfach nicht den eib kann man nicht programmieren 
sondern lediglich konfigurieren.
man spricht von eib programmierung, das ist aber falsch es ist eib 
konfigurierung. will man etwas was der anbieter nicht zur konfigurationm 
vorgesehen hat so geht das eben nicht.
ich bin mit eib bei folhgendem gescheitert.

1. drücken eines beliebigen tasters schaltet im raum erst das licht ein 
bevor z.b. der taster dann wenn das licht brennt die jalousie steuert. 
das sollte verhindern das man erst die zahlreichen taster abtasten muss 
um das licht zu finden. ein helligkeitsmesser war vorhenden. 
realisierung unter eib nicht möglich, zumindest nicht ohne meterweise 
logikbausteine in die verteilung zu bauen.

2. ein doppelclick auf eine beliebige taste sollte jeweils in dem raum 
die nachtschaltung aktivieren. vorteil kein taster den man wissen muss 
einfach jeder taster im ganzen gebäude macht bei doppelclick 
nachtschaltung.
unter eib kannst du vergessen.

3. eib ist sehr langsam, schnelle doppelclicks auf einen taster gehen 
verloren. und der taster blockiert dann 1-2 sekunden. in manchen fällen 
konnten wir durch dauerndes clicken auf einen taster sogar den bus 
lahmlegen.

nach hohen investitionen haben wir nun sps eingesetzt und sind mit einem 
bruchteil der kosten schnell und einfach zu dem ergebnis gekommen das 
wir wollten eib spielt jetzt nur noch dummer taster, und auch den werden 
wir in kürze rausschmeissen weil punkt 3 die geschwindigkeit zu langsam 
ist.

eib benötigt ca 40ms für ein protokoll, das bedeutet das das schalten 
eines aktors über eine logic ca 2* 40 ms +overhead 100ms braucht, wenn 
dann bei größeren installationen kollisionen passieren weil 
präsenzmelder aktiv sind was beim betreten eines zimmers normal ist, so 
kommt es häufig vor das beim drüchen einer taste erst einmal gar nix 
passiert.

Autor: David (Gast)
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Hi,

Wegen dem Router, wir möchten hierzu den WRT54Gl einsetzen da günstig 
und die Serielle recht einfach nachrüstbar wäre. Wenn auf der FritzBox 
der EIBD läuft und die Schnittstelle  ansprechbar ist und auf der 
Fritzbox Python mit Twisted läuft sollte auch diese gehen.


Gast99:

Klar bei grösseren Installationen kann es durchaus zu Problemen führen. 
Bei 76 000,- Eur EIB Geräte war die Installation wirklich nicht klein. 
Das die Geräte selber parametriert werden ist richtig. Programmiert wird 
in dem Sinne nicht wirklich, das war ja auch nie der Sinn von EIB es 
sollte vom damaligen Gedanken her einfach für den Elektriker in Betrieb 
zu nehmen sein. Wieweit es vereinfacht ist lasse ich jetzt mal vorab ;-) 
(da scheiden sich bekanntlich die Geister ).

Nun ab Hilfe für die Problematik wäre der Einsatz von LinienKoppler auf 
ein Ethernet Medium (EIB TO LAN Koppler) hiermit werden wirklich große 
Installationen getätigt welche auch danach funktionen. Bei den 
angesprochenen Logikfunktionen wirds natürlich schwieriger. Ab HIlfe von 
einem kommerziellen Produkt sollte anscheindend der Gira HomeServer 
bilden.


Ansonnsten wäre für euch LON interessant gewesen. Dort ist die 
Geschwindigkeit wirklich um einiges höher, preislich ziemlich gleich wie 
bei EIB Herstellern.


Allerdings mein Fazit: Für das vernetzten von dem eigenen Haus finde ich 
EIB nachwievor supergut geeignet und für bestimmte Probleme gibs auch 
gute Lösungen.

Gruß
David

Autor: gast100 (Gast)
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@ gast99:

1. Taster mit Zwei-Bedienebenen gibt es schon, muss man halt nur Ahnung 
von haben. Dazu: Gut Tastsensoren haben eine Hintergrundbeleuchtung oder 
(z.B. Berker BIQ) Tastenhilfe.

2. Klar, EIB ist dezentral, d.h. wenn man ihn wie eine SPS benutzt geht 
die Sache in die Hose. Dazu: Tastsensor mit Lichtszene ist trivial. 
Beschriftung auch.

3. Klar, wieder EIB wie SPS benutzt.

Kurzum: Kein Sachverstand von einem Bussystem. Dummheit ist halt ein 
Problem...

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo Zusammen !

Hat jemand ein Projekt im web gefunden, welches Busch / Jäger Powernet
erklärt bzw. als referenz zu Modifikationen dienen könnte?

Ein AVR bietet sich als Controller gerade zu an.

Ich plane mir meine Rolladen Steuerung mehrkanalig aufzubauen:
d.h. über Powernet jeweils mit einem Master diverse Slaves ansteuern... 
ähnlich wie beim I2C Bus. D.h. jeder Rolladen Aktor hat seine eigene
Adresse und kann selektiv angesteuert werden. So kann die Anlage dann 
z.b. auf einen Sonnensensor oder auf z.b. Zeit / Astro Programm 
reagieren. Man könnte das System dann auch erweitern und so z.b 
Steckdosen mit Powernet nachrüsten und Lampen ein und aus schalten um so 
eine Anwesenheitssimulation zu realisieren.

Was mir nicht an Busch / Jäger gefällt ist das Unflexible OS für das 
Touchpanel. Eine Linux Variante währe mir persöhnlich lieber.

Hat evtl. jemand Referenz Projekte die sich mit Powernet Adressierung 
befassen bzw. die Basis Schaltung erklären?

email: stevie72@gmx.de


Liebe Grüße

Stefan

Autor: 1904 (Gast)
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Hallo Forum

> Kurzum: Kein Sachverstand von einem Bussystem. Dummheit ist halt ein
Problem...

@gast100
FULL ACK. Habe ja schon viel Schund im www gelesen, aber was gast99 da 
verfasst hat, gehört zu meinen Top 5 "Totale Inkompetenz". Nicht nur 
sein absolutes Nichtwissen über die tatsächlichen Möglichkeiten des 
EIB/KNX erschüttert mich, sondern erst recht, das so ein Laie in einem 
etwas größeren Projekt augenscheinlich versucht, normale 
Klick-Klack-Installation eins zu eins auf ein Bussystem (welches auch 
immer) umzusetzen. Er hat die eigentlichen Vorteile, die ein Bussystem 
dem Bauherren/Nutzer bringen soll in keinster Weise verstanden.

Solche "Planer/Inbetriebnehmer" werden anscheinend willkürlich auf die 
Bauherren losgelassen und bringen durch ihren Pfusch eine schwer für die 
GA kämpfende Gemeinschaft in Verruf... :-( Und schreiben ihr 
gefährliches Halb(oder besser doch NICHT)wissen in ein öffentliches 
Forum.

Kopfschüttelnde Grüße
1904

Autor: andreas (Gast)
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Homeserver nachbau. welche hardware benötigt man und wer kann mir da 
tips geben, wie ich die software etc draufspiele? bin für jeden tip 
dankbar, die kiste ist mir im original einfach zu teuer.

Autor: Thomas (Gast)
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Seit ihr alle Doof, es gibt schon lange konkurenz Produkte für EIB, wer 
heute noch EIB verbaut ist selber schuld. Erstens ist es viel zu teuer 
und zweitens kann dieses System überhaupt nix und drittens wer die 
Bedienoberflächen als schick bezeichnet ist in meinen Augen der größte 
Idiot auf der Welt.

Autor: andreas (Gast)
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... sehr qualifizierte Aussage, Thomas! Hut ab vor so viel Sachlichkeit!

Selbst das Bischen Inhalt in deiner Antwort ist dann auch noch faktisch 
falsch! Und dann sind wir alle doof???

Autor: G. L. (glt)
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@Thomas
 <°+++><

andreas schrieb:
> Homeserver nachbau. welche hardware benötigt man und wer kann mir da
> tips geben, wie ich die software etc draufspiele? bin für jeden tip
> dankbar, die kiste ist mir im original einfach zu teuer.

Wie wär's mit eibd, Misterhouse und Konsorten als etwas zu "klauen"?

Autor: Hardy Flor (hflor)
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Wo gibt es funktionierende Selbstbau-System mit vielen Funktionen? Also 
nicht blos Licht an/aus Rollladen hoch/runter ...

Ich möchte auch ein ganzes Haus mit einer Steuerung ausstatten, jedoch 
findet nach keine vollstädigen Seiten, einmal ist die Hardware gut 
beschrien, aber ohne Software. Dann gibt es nur Softwareseiten ...

Kann hier mal jemand mir ein paar Seiten nennen, wo es sich lohnt 
weiterzulesen?

Hardy

Autor: Robert L. (lrlr)
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> Also
>nicht blos Licht an/aus Rollladen hoch/runter ...

blos ?

dafür braucht man digitale (relais) und u.U. analoge (dimmer) ausgänge
und digitale (schalter) und analoge (wind/licht) eingänge..

WAS WILLST DENN NOCH ?? damit kannst 99,9% aller Sachen machen die du in 
einem EFH finden wirst..


>einmal ist die Hardware gut
>beschrien, aber ohne Software. Dann gibt es nur Softwareseiten ...

ja, das haben "ich will das billig und gratis" seiten so ansich ;-)

(software ist ETS usw. , auch bei selberbau EIB, oder hast du diesen EIB 
thread ausgegraben, obwohl du dich gar nicht auf EIB beziehst..?)

>Kann hier mal jemand mir ein paar Seiten nennen, wo es sich lohnt
>weiterzulesen?

gira, möller, ABB, .. ;-)

nein ernsthaft, die einzigen die sowas machen sind do eh
http://www.freebus.org/

??

(oder wenn es dir nicht um EIB geht 
http://home-automation-project.netmb.net/)

es gibt (auch hier) durchwegs auch meinungen, dass es auch nachteile 
hat, sich eine bastellösung in sein haus zu schrauben..

Autor: Hardy Flor (hflor)
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Hallo Robert,

vielleicht war ich hier in einen falschen Beitrag reingeraten, ich 
möchte nicht um jeden Preis EIB-Komponeten haben, wie bei freebus.org

Es geht bei der Variante, die ich suche eben auch um die Steuerung der 
Heizung, Zirkulationspumpe und Informationsanzeige der vielen 
Temperatursensoren, Fenster- und Türkontakte.


Hardy

Autor: lrlr (Gast)
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und was willst alles "selber machen"

ALLES ?

uvr1611 mal angeschaut (für die heizung)??

oder SPS (ähnliches) zeug, kann man auch selber "programmieren"..

Autor: MaWin (Gast)
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> Wo gibt es funktionierende Selbstbau-System mit vielen Funktionen?

Nirgends.

Es fehlt die Türsprechanlage, die Videoüberwachung, der preiswerte 
Temperatursensor, oder die leistungsstarke Stromzufuhr.

Das einzige sinnvolle System heisst Leerrohr. Da kann man Videokabel 
durchziehen, Stromkabel durchziehen, Ethernetkabel durchziehen, und 
somit jeweils die preiswerteste und beste Lösung für den jeweiligen 
Aufgabenzweck nehmen. Nur denk dran, man braucht sogar mehr als 1 
Leerrohr pro Zimmer, denn Schutzkleinspannunngsleitungen und 
Stromleitungen in einem Leerrohr taugt nichts.

Wenn dann alle Leerrohre zum Sicherungskasten führen, stellt sich dort 
nur noch die Frage, welche Kiste denn die Videoanlage der 
Türsprechstelle bei Abwesenheit auf's UMTS-Handy routen kann, und wie 
man über Internetzugang den Rolladen steuert wenn Unwetter mit Hagel 
angesagt ist. Denn um so mehr und um so dickere Kisten dirt hängen, um 
so mehr Standbystromverbrauch ziehen die, das geht ganz schön ins Geld.

Autor: Helmut (Gast)
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@Hardy, @Marwin,

Es gibt aber eine Software die verschienste Anwendungen, wie KNX/EIB, 
S5,S7, ELV-Syteme (Homematic,FS20,FHT8b usw) zusammen führt, SMSen 
verschickt, Audioansagen, Videobilder und Aktionen ausführt, 
visualisiert und auch über`s Internet steuert.

Schau dir IPSymcon an.

Selbst Bastellösungen lassen sich rel. leicht realisieren.

Autor: Hardy Flor (hflor)
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@MaWin

den Stromverbrauch lasse ich jetzt nicht gelten

- die meisten Sensoren brauchen nur mal kurz Strom und schalfen dann 
wieder für einige Zeit
- ich habe bereits einen Rechner mit Touch-Screen und 
LED-Hintergrundbeleuchtung der nimmt nur 2,5W auf, wenn der Bildschirm 
an ist nochmal 2,5W dazu
- für die Schaltrelais gibt es bistabile Varianten

@Helmut

IPSymcon, das meinte ich mit reiner Software. Die ganzen Aktoren der 
o.g. Hersteller sind mir einfach überteuert.
Ich möchte einfach kein Funk einsetzten, weil ich neu baue. Funk ist 
eine Lösung für die Sachen die ich vergessen habe und es keine Leerrohre 
gibt.

Hardy

Autor: Collin (Gast)
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Falls EIB noch für andere interessant ist, möchte ich auch mal einen 
Kommentar abgeben.

Mein Hintergrund ist dazu folgender: Habe vor einiger Zeit Geräte für 
EIB entwickelt, kenne daher das technische Umfeld gut.

Selbstbau von EIB-Lösungen ist durchaus denkbar.
Knackpunkt ist die Erzeugung des korrekten Signalspiels auf dem EIB-Bus.

Wer hier technisch selbst etwas tun möchte, kommt am schnellsten und 
preisgünstigsten mit einen Chip EIB-TP-UART von Siemens an den Bus.

Ansteuerung des selben kann dann über eine UART erfolgen, welche an 
jeden Mikrocontroller zu finden sein sollte.

Signale auf den Bus erzeugen und komplette Kommunikation ist dann kein 
Problem mehr.

Aber, es ist nicht erlaubt, selbst Komponenten zu programmieren. Wenn 
also kommerzieller EIB-Komponenten mit verwendet werden sollen, sollte 
man sich diese initial einmal vom Elektriker seines Vertrauens 
programmieren lassen.

Autor: Ein Schelm (Gast)
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Collin schrieb:
> Aber, es ist nicht erlaubt, selbst Komponenten zu programmieren. Wenn
> also kommerzieller EIB-Komponenten mit verwendet werden sollen, sollte
> man sich diese initial einmal vom Elektriker seines Vertrauens
> programmieren lassen.

Allet klar - du kennst dich wirklich gut aus! - Warst du bei WAGO und 
hast die Busklemme entwickelt? Oder EIB-Kabel gerollt?

Autor: kein Schelm (Gast)
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@ Ein Schelm , nimm es Collin doch nicht so übel, daß er sich in den 
Alternativen nicht so auskennt, geht doch den meisten Fachidioten 
genauso. Denken sie sind am besten Projekt das jeder braucht beteiligt, 
und können leider nicht über den Tellerrand schauen, und haben dazu 
vllt. auch noch Scheuklappen am Kopf.
Alternativen gibt es genügend, mit genau dem gleichen Prinzip, aber 
leider kann man damit keine Geschäfte für die Allgemeinheit machen, oder 
sollte man sagen ganz gut so?

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