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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Temperaturgesteuerte RGB LED wie umzusetzen?


Autor: FragMaster.ac.nsn (Gast)
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Hi zusammen,

ich suche einen Bauplan oder Ideen für nachstehende Idee:

In meinem Computer werkelt seit kurzem eine Wasserkühlung. Ich dachte
mir, die Wassertemperatur nicht nur durch einfache LCDs oder Programme
abzulesen sondern optisch mit einer RGB LED oder einer blauen und roten
LED darzustellen.

Praktisch umgesetzt sollte es dann so ausschauen, dass ein RGB LED oder
eben 2 einzelne eingesetzt werden und diese der Wassertemperatur
entsprechend mit Strom versorgt werden. Je wärmer das Wasser je heller
die rote und dunkler die blaue. In Umkehrrichtung entsprechend
andersherum. Ist sowas generell im bezahlbaren Segment machbar oder
braucht es dafür extrem aufwendige Schaltungen und teuer Bauteile?

Autor: Markus Kaufmann (Gast)
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Es gibt im Prinzip zwei Lösungsansätze:
- Analog: Analoger Fühler, zwei OpAmps, einer mit positivem Ausgang für
die rote LED, einer mit invertiertem Ausgang für die blaue LED.
- Digital: Digitaler Temperaturfühler (z.B. DS1820), kleiner
Microcontroller (z.B: ATTiny-Serie von AVR) und daran dann die LEDs
anschließen.

Ich wäre für die digitale Lösung, da man dann ganz einfach auch so
Sachen wie z.B. blinkende LED als Warnhinweis ab einer bestimmten
Temperatur oder irgendwelche Gimmicks beim booten machen kann.

Bei Reichelt gibts so nette Bargraph-Anzeigen, z.B. die RGBG 1000, die
hat 7 grüne LEDs und 3 rote LEDs, wie wäre es damit?

Markus

Autor: FragMaster.ac.nsn (Gast)
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Im großen und ganzen sollte es in einem Ausgleichsbehälter verbaut
werden. Dort wären die beiden LEDs durch eine Linse ins Wasser
leuchtend platziert und das Wasser würde ähnlich einem Infrarotbild
entsprechend blau, blaurot gemischt und rot leuchten, nach Möglichkeit
mit feiner Nuancierung.

Ein OpAmp schaltet doch nur on/off oder sehe ich das falsch? Wichtig
ist mir, dass je nach Temperatur zu Beginn die rote aus ist und je
wärmer das Wasser wird, die Intensität der roten zu- und der blauen
ab-nimmt und bei einem festen Wert die blaue gänzlich abschaltet.

Praktisch gesehen wird folgendes Bauteil einer Wasserkühlung von innen
ausgeleuchtet:
http://www.aqua-computer-systeme.de/images/aquatube/1.jpg Das Bullauge
ist vorn im Rechner zu sehen und dann einen netten Farbwechsel darin zu
sehen je nach Temperaturwert wäre praktisch die Vollendung meiner
Kühlung.

Autor: FragMaster.ac.nsn (Gast)
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Noch ein Bild zur Verdeutlichung, lediglich mit grüner Ausleuchtung:
http://www.aqua-computer-systeme.de/images/aquatube/10.jpg

Autor: Terimo (Gast)
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Natürlich schaltet ein OP nicht nur einfach ON/OFF, dann wär es doch
kein Analoges IC mehr, sondern ein Digitales!

Man kann zwar einen OP auch so beschalten, dass er bei einem bestimmten
Schwellwert voll aussteuert, aber das hängt nicht vom OP sondern von
der äußeren Beschaltung ab.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

ATtiny12 plus einem Temperatursensor z.B. LM75
Kann ich dir entwickeln wenn du willst. Alles weitere per PM.

Matthias

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ein MC (z.B ATTINY15) sollte es auf alle Fälle sein.

Das Auge nimmt die Helligkeit nämlich logarithmisch war, d.h. um
sichtbare Helligkeitsänderungen zu erzeugen, mußt Du sie logarithmisch
abstufen und das geht am einfachsten mit einer Wertetabelle im MC.

Nichtlineare Funktionen mit Analogrechnern macht heute keiner mehr,
weil zu teuer.

Als Sensor ist der DS18B20 (Transistorbauform) wesentlich besser zu
montieren als der LM75 (SMD-IC).

Peter

Autor: FragMaster.ac.nsn (Gast)
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Hui, so langsam bin ich als blutiger Etechnik Amateur mit den
Bezeichnungen überfordert. Offenbar scheinen die genannten Chips
programmierbar zu sein.

Was die einzelnen Bauteil leisten kann ich mir zwar aus Datenblättern
entnehmen, aber die Umsetzung der Schaltung wird mich sicher
überfordern. Wäre super wenn mir da einer Hilfestellung zu dem
geplanten Projekt geben könnte.

Zur Info:
Das Wasser hat ein Temperaturspektrum von min. 10° C bis 60° C. Im
Normalfall ist das Wasser beim starten des Rechners zimmerwarm, also um
die 20° und steigt dann fortwährend im Betrieb nicht über 50° hinaus.

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