Datum: 07.11.2006 09:30
Servus, ich lebe schon seit längerem in Garmisch-Partenkirchen und würde gern zu meinen nachbarn nach österreich (grenzgebiet ehrwald) umziehen. Leider kenn ich mich mit den ganzen gesetzen überhaupt nicht aus, was muss ich den beachten und lohnt es sich überhaupt für mich??? Ich habe hier in D ein brutto einkommen von 2500€, netto sind es gerade mal um die 1540€ (sprich monatlich knapp 1000€ miese). Jetzt hab ich mir gedacht mich in ehrwald anzumelden (hauptwohnsitz) kann ich dann auch eine Österreichische krankenkasse und rentenvers. bekommen? Und was ist mit der Lohnsteuer und allen anderen abzüge? Die wohnungen in Ö sind eh billiger, hier in D zahl ich für eine 2Zimmer Wohnung um die 750€ in Ö wären das um die 450€ allein da wären schon 300€ gespart und zur arbeit hätte ich nicht mal 20km mehr bei weniger Spritkosten! Bitte um Rat und Tat... Vielen Dank im vorraus!!!
Datum: 07.11.2006 17:14
Stimmt der Sprit in Österreich ist echt billig! Habe vor 2 Wochen für satte 0,98 den Liter Diesel getankt. 20km mehr kosten aber eine Menge Zeit und das reduziert das Einkommen auch wieder. Mach lieber eine Überstunde mehr! Ausserdem weis ich nicht, ob die KK in Ö wirklich billiger ist. Die Steuern sind da genau so hoch, wenn nicht höher.
Datum: 07.11.2006 18:59
Wie ist das eigentlich mit der Arbeitslosenversicherung in Österreich? Zahlt man dann dort ein, wenn man dort lebt? Wieviel? Wieviel bekommt man dann und wie lange ? Ich meine letztens einen Bericht mitbekommen zu haben nachdem sich die Querarbeiter schlecht stellen. Österreicher bitte vor!
Datum: 09.11.2006 13:59
sieh mal nach unter help.gv.at vielleicht findest du dort mehr infos
Datum: 10.11.2006 19:55
Hat mal jemand eine Art Steuerrechner für Österreich? Ich plane, mich dort versteuern zu lassen, wenn es machbar ist.
Datum: 20.11.2006 06:25
Soweit ich informiert bin, muss man dazu 180 Tage im Ausland gearbeitet haben, wobei ich nicht weis, ob es die 5 Tage je Woche sind, oder ob die Zeit "brutto" gezählt wird. Dann wäre es ein knappes halbes Jahr.
Datum: 20.11.2006 08:01
Hallo allerseits, ich bin mir nicht ganz sicher, wie das ist, aber was ich mal gehört hab ist es so, dass Du dann annähernd Deinen Brutto-Lohn ausbezahlt bekommst und dann Lohnsteuer und KK selber bezeahlen musst (einmal jährlich). Du musst die Lohnsteuer und den KK-Beitrag in dem Land zahlen, in dem Du arbeitest, so ist es auch mit der Arbeitslosenversicherung. Wie gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher ob das so ist. Ich weiß das nur von einem Freund, der arbeitet in Deutschland (bin ein Österreicher ;o)) Aber ich weiß nicht, ob ich da alles richtig verstanden hab. Auf www.karrier.at findest Du einen Gehaltsrechner, mit dem Du Deinen Netto-Lohn errechnen kannst. Der gilt allerdings nur, wenn Du in Österreich arbeitest. Wie gesagt, wenn Du in Deutschland arbeitest bezahlst Du die Lohnsteuer und so meines Wissens nach wie vor in Deutschland. mfG Markus
Datum: 20.11.2006 08:58
Wo ist denn der Gehaltsrechner? Ich finde da nur eine Suchmachine für Suchmaschienen, die auf weitere Suchmaschinen linken ...
Datum: 03.12.2006 12:35
Um zu checken, ob sich das lohnt, bräuchte es aber noch mehr, als nur Gehaltstabllen. Lebenshaltung - vor allem wenn sie zusätzlich zu erbringen ist - spielen eine Rolle. Ich habe schon etwas Österreicherfahrung und habe gesagt bekommen, es sei alles etwas billiger. Die mir vorligenden Supermarktrechungen und Hotelrechungen sagen etwas anderes (?) Was die Tabelle auch nicht sagt, ist das reale Einkommensniveau! Liegt das (viel) tiefer, als in Deutschland ?
Datum: 06.12.2006 11:39
"A bisserl tiefer" tät ich sagen, aber nicht viel. Trotzdem ist es ausreichend, daß viele meiner Landsleute damit liebäugeln im reichen Deutschland zu arbeiten.
Datum: 06.01.2007 20:43
Hallo, überlege auch immer wieder in Österreich zu arbeiten, habe aber immer wieder Bedenken. Was passiert, wenn man die Probezeit nicht besteht und nach ein paar Monaten arbeitslos wird. Bekommt man dann Arbeitslosengeld von Österreich und Deutschland zusammengerechnet oder nur von Österreich. Muss man dann wieder ausreisen? Wenn man in Deutschland alle Brücken abegebrochen hat, könnte mir keine Zweitwohnung in Deutschland leisten, für den Rückkehrnotfall. Wer hat Tipps? Gruß, Wunschösterreicher
Datum: 16.01.2007 02:23
Was kannst du / machst Du denn? Hätte da gfs in naher Zukunft etwas.
Datum: 29.01.2007 22:40
HALLO hab einen job bei einer grossen fa in At bekomm wollte in deutschland wohnen aber hab voll bedenken was ist wenn man arbeitslos wird !! hat man dann ansp´ruch in deutschland auf arbeitslosen geld ? wie lang? wie teuer ist alles in AT?? würde so 1300 und wenn ich alles rechne also die 14 gehälter so ca 1550 verdienen ist voll die schwere entscheidung für mich ! was ist mit der krankenkasse ?? helft mir mal bitte grüsse aus bayern
Datum: 29.01.2007 23:21
At ist angelbich billiger als DE - beweisen kann ich das aber nicht. Die Supermarktpreise deutscher Produkte sagen mir genau das Gegenteil und den Ösikram kann ich mögen. Die Qualitäsprodkte sind auch hier die von Nesle, Maggie, Kühnle, Dr. Öttker. Das einizge, was billiger ist, sind die Restaurantbesuche. Arbeitslosengeld bekommst Du dort, wo Du eingezahlt hast. Dasselbe gilt für die Rente. Dazu kann ich aber nicht mehr sagen, weil ich in Deutschland gemeldet bin.
Datum: 01.02.2007 21:51
Hallo zusammen, arbeite seit 4 Monaten in Österreich. Billiger ist es hier nicht (außer das Benzin) aber Du weißt, woher die Ware kommt, sogar beim Aldi (in A - Hofer). Sozialversichert bist Du da, wo Du arbeitest, also bist Du in Österreich krankenversichert. Soweit ich weiß und aus eigener Erfahrung gibt es in Österreich nicht ein paar Monate Probezeit. Probezeit 1 Monat, dafür ist der Kündigungsschutz nicht vergleichbar wie in Deutschland. Auch sind die Bruttogehälter niedrieger, aber dafür sind die Sozialabgaben niedriger, Gehalt wie schon geschrieben gibt es 14 mal. Netto wird es deshalb mindestes vergleichbar mit D sein (vom 13. und 14. Gehalt wird weniger abgezogen). Nu a kloane Anmerkung: In Bayern werden lieber Leute von außerhalb By genommen, in Ö die Bayern. Ist halt doch das bessere Bayern, hier kann man noch reden, wie einem der Mund gewachsen ist! Ist leider so und deshalb ist Ö echt super!
Datum: 01.02.2007 22:28
>Ist halt doch das bessere Bayern, hier kann man noch reden, wie einem >der Mund gewachsen ist! Ist leider so und deshalb ist Ö echt super! Auch in den Ingenieur-Kreisen von grösseren Betrieben? Wär ja wirklich doll...
Datum: 01.02.2007 22:33
hallo ich noch mal also ich bin nach einigen telefonaten zum ergerbniss gekomm das ich lohnsteuer und soli ín deutschland abführen muss und ich aber mehr verdiene wie bei meinem bisherigen arbeitgeber ich habe den nettolohnrechner von östereich genommen die lohnsteuer plus den solibeitrag von deutschland und komm so auf 1315 netto in nbg hab ich so 1200 also wäre doch ein wechsel gut würde e in passau wohnen und als grenzgänger .... Ist eih die kranken kasse in dem nettolohnrechner von östereich dabei oder muss ich das auch noch abziehn ?? http://www.lohnrechner.com/ wenn einer fragen hat hab paar info vom arbeitsamt bekomm per pdf datei
Datum: 01.02.2007 22:38
Krankenkasse ist dabei (nennt sich hierzulande SozialVersicherungs-Beitrag)
Datum: 01.02.2007 22:53
>Auch in den Ingenieur-Kreisen von grösseren Betrieben?
jjjaaa!
Datum: 10.02.2007 09:42
hallo wer hat erfahrungen mit grenz gang von deutschland nach österrich wie ist das mit der besteuerung des 13 und 14. gehaltes??
Datum: 06.04.2007 00:56
Du wirst dann wohl (derzeit noch) nach deutschem Recht besteuert, oder? Ich habe inzwischen so meine Erfahrungen mit Arbeitseinsätzen in Österreich: Vorsicht vor Firmen, in denen wenige Deutsche arbeiten! Man ist dort der Sonderling, der beargwöhnt wird. Ausserdem ist es immer ein Problem mit dem Geld: Um einen Deutschen abzuwerben, muss mehr hingelegt werden, als für die eigenen Leute, weil das Lohnniveau dort nicht so hoch ist. Arbeitet man dann noch als sowieos schon relativ höher bezahlte Fachkraft, tun sich da Welten auf... DAS SCHAFFT NEID! Es ist auch ein Unterschied, ob man in der größeren Städten im Norden (Salzburg, Linz) und Wien arbeitet, oder im armen Süden: Unten Richtung Slowenien ist nicht viel zu holen - bei den Grenzgebieten zu Deutschland oder zur Schweiz ist das anders. Die Mentalität ist in Niederösterreich / Kärnten und der Steiermark auch ein wenig eine andere. Muss man sich dran gewöhnen. Mein Tipp: Wien! Eine Weltstadt mit Weltfirmen und deutschem Niveau in Sachen Preisen und Gehalt. So eine Art zweites München!
Datum: 17.04.2007 20:39
Hallo erstmal.... bin auf der Suche nach Infos übers arbeiten in At auf diese Seite gestossen. Ich habe ein Konkretes Angebot einer Vorarlberger Firma als Offsetdrucker bekommen. Nun meine Frage: Bei einem Brutto von ca 2500 € blieben mir in At nur ca 1774 € als verheirateter mit Kind ?? Kann das sein ?? Ist es in At egal ob man verheiratet oder ledig ist ?? Da hab ich in D aber deutlich mehr netto raus !! Danke für alle Infos !!
Datum: 17.04.2007 22:01
In Ö zahlt man mehr Steuern, ja aber träste Dich, ich hatte in D bei einem Brutto von 3500 nur rund 1700 raus und das als Ingenieur! (bin halt Single)
Datum: 02.05.2007 11:04
Servus, ich hab meine Kündigung bei meinem Östrreichischen Arbeitgeber abgegeben, da ich wieder "Gott sei Dank" in meiner Geburtsheimat BRD anfange. Dieses Spielchen "in AT arbeiten usw." hat mich steuerlich unterm Strich in 2 1/2 Jahren ca. 15.000 €uronen Lehrgeld gekostet und kein Steuerberater oder Rechtsanwalt besitzt die Kompetenz diese zuviel einbehaltene Steuer geltend zu machen. Also: Überlegt es Euch gut und rechnet vorher alles Durch. Tipp:lasst Euch alles schriftlich geben. Die Österreicher haben es nicht so mit versprechen.
Datum: 02.05.2007 11:18
Hm, komisch das man dir als Single 51 Prozent abzieht und mir bei gleichen Konditionen "nur" 43 Prozent. Das ist mir aber trotzdem zu viel und es wird tendenziell schlechter. Ich werde zusehen, das ich in den nächsten zwei Jahren einen Job in der Schweiz bekomme.
Datum: 02.05.2007 12:05
Hallo Michl, könntest du das bitte präzisieren, wieso Du in Ö 15.000 zuviel bezahlt hast ?
Datum: 02.05.2007 13:01
Die Schweiz hat nur weniger Steuern weil alles extra bezahlt werden muss. Und viele Leistunge gibt's gar nicht erst. Die steuern werden nicht vom Lohn abgezogen, sind extra. Der Zahnarzt ist nicht in der Krankenversicherung dabei, ist extra. Was soll das excessive Steuern-Sparen ?. Besser man schaut gar nicht auf ein hohes Einkommen zu kommen. Weniger zu arbeiten ist eine vernuenftige Alternative.
Datum: 02.05.2007 13:44
Steuern sparen durch weniger Arbeit. Eine famose Idee! Schonmal drüber nachgedacht, daß Du auch ein Mindestnetto brauchst und du die Nebenkosten wie Krankenkasse und Versicherungen finanzieren musst und auch im Alter was haben willst? Die meisten arbeiten ja eher mehr als normal, um mehr Geld zu haben für Konsum etc. Und die Krankenkasse und die anderen V zahlst du in Deutschland auch effektiv selber, denn das, was die AG Dir zuzahlen, ist ein Gesamtpaket und muss ins Jahresbrutto eingerechnet werden. Das sind mit den anderen Sachen wie KS, RV und ALV im Jahr von mir aus 6000,- Euro, die man als Jahresgehalt mehr hat. In Ländern, wo der AG nicht soviel zuzahlen muss, hast du eben mehr Brutto! Oder anders gedacht: dort, wo die Lohnnebenkosten hoch sind, ist das eigentliche Brutto geringer. Also wäre es nur sinnvoll, dort zu arbeiten, wo das Brutto hoch ist und dort zu leben, wo die Kosten niedrig: In Deutschland selbständig sein und in der Schweiz arbeiten. Kostet der Käse dort wirklich soviel mehr, als hier?
Datum: 03.05.2007 12:34
Ja, sicher sollte man auf das Mindestnetto kommen. Die Frage ist eher, wieviel mal. Das Doppelte oder das zehnfache. Muss es ein Eigenheim sein ? Dann ist man bei der Sozialversicherung nicht mehr genehm. Zum Kaese. Irgendwelche Importgummis (fade Industrieware) kosten vielleicht 12 Euro, ein Bergkaese kann auch 30 Euro das Kilo sein.
Datum: 06.05.2007 10:43
Hallo zusammen, also ich habe bisher in D gelebt und schliesse grade mein Studium durch eine Arbeit in einer schweizer Firma ab. Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch bei einem Weltkonzern in Österreich (Wien) und weiss nicht so recht, mit welchen Gehaltsforderungen ich da kommen darf. Ich habe gelesen, dass die Einstiegsgehälter da sehr viel niedriger sind, auf der anderen Seite aber Kosten und Gehälter in Wien mit denen in D vergleichbar seien. Meine Komilitonen haben für 39.000-43.000 € in D mit ihrem Diplom angefangen. Ich habe jetzt bald den Master in der Tasche....also...hat jemand einen Tipp?
Datum: 06.05.2007 12:30
Weltweit taetige Grosskonzerne werden nicht mit Absolventen feilschen. Die ziehen eine Liste hervor und sagen dir eine Zahl. Die Zahl sagt dir nichts und ist alleine stehend auch bedeutungslos. Wichtig ist auch was noch alles dabei ist. Sag denen du wuerdest Dir ueberlegen, und wenn die Zahl halbwegs hinkommt, nimmst du den Job. Es gibt ja 3 monate Probezeit. Dann siehst wie der Laden laeuft und du kannst dir jeden Tag ueberlagen, ob es sich fuer dich ueber alles lohnt. Du kannst auch nach 2 Jahren den Job wechseln. Es ist viel weniger wichtig was man als Absolvent verdient, als was man in 10 Jahren verdient. Mein erster Job war auch nur 2/3 von meinen Kollegen. Dafuer konnte ich nach 6 Monaten schon eine lange Liste von Projekten aufweisen.
Datum: 07.05.2007 10:22
>Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch bei einem Weltkonzern in >Österreich (Wien) und weiss nicht so recht ... In Wien ist das Gehaltnieveau praktisch dasselbe wie in deutschen Großstädten. >Es ist viel weniger wichtig was man als Absolvent verdient, als was >man in 10 Jahren verdient. Mein erster Job war auch nur 2/3 von >meinen Kollegen. Da haste dich aber schon über den Tisch ziehen lassen. >Dafuer konnte ich nach 6 Monaten schon eine lange Liste von >Projekten aufweisen. Häh? Nach 6 Monaten eine lange Liste? Viel Kleinvieh, was ? Mein erstes Projekt in der Firma dauerte fast 2 Jahre.
Datum: 07.05.2007 10:43
Hallo, die Steuerdebatte (im Fernsehen) in Deutschland ist immer mit Jammer über die hohen Steuern verbunden. Das ist aber zu grob argumentiert, da die Steuern in D niedriger sind als in Ö. Zusätzlich sind die Abgaben in Osterreich viel - viel höher. Eine Autoanmeldung (z.B. beim Eigenimport mit NOVA) kostet sicher mehr als das zehnfache als in D. Eine Staatsbürgerschaft kann - wenn nach einigen Jahren ein Vermögen angesammelt worden ist, durchaus soviel wie ein Auto kosten. Richig günstig in Ö ist es vielleicht für Leute die mehrere Millionen haben und eine Stiftung gründen. (z.B. Flick) Ich empfehle auf die Qualität der Stelle achten und die Steuern als Argument für einen Umsiedlung zu vergessen. Ein guter Job in D ist besser als ein schlechter in Ö und umgekehrt.
Datum: 08.05.2007 10:13
Also: Der Weltkonzern hat mich wirklich gefragt, was ich haben will. Ich fand 39000 sei ich wert. Daruf hat der HR-Mensch gesagt, dass sie bei denen eigentlich einen Standardsatz von 2500...irgendwas/Monat hätten. Aber wenn ich die Richtige für den Job sei, könnten wir uns das sicher einigen. Was denn nun? Entweder mat hat einen Standardsatz, der für alle gilt, oder man hat Verhandlungsspielraum...oder nicht?Na ja, sie wollen sich in den nächsten 2 Wochen melden...mal sehen. Aber im Gespräch mit dem Taxifahrer habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Mietpreise günstiger sind als in anderen deutschen Städten. Ich meine, wenn der Mann 10 Min vom 1. Bezirk wohnt und für 80qm 500 € zahlt.....ich habe für 70 qm in bis vor meinem Umzug 650 geblecht...dabei hat meine Heimatstadt knapp 1/8 der Einwohnerzahl von Wien!
Datum: 08.05.2007 11:08
>wenn der Mann 10 Min vom 1. Bezirk wohnt und für 80qm 500 € >zahlt..... Das hat nicht zwangsläufig was zu sagen. Ich kenne Städte, da gibt es in einem Umkreis von 10 min um das Zentrum ganz schön ranzige Viertel, wo normalerweise niemand begraben sein will. Was interessant ist, ist der Mietspiegel. Der sollte eigentlich auch für Wien in Erfahrung gebracht werden können.
Datum: 08.05.2007 11:56
> Aber im Gespräch mit dem Taxifahrer habe ich den Eindruck gewonnen, dass > die Mietpreise günstiger sind als in anderen deutschen Städten. Ich > meine, wenn der Mann 10 Min vom 1. Bezirk wohnt und für 80qm 500 € > zahlt Grade in Wien musst du vorsichtig sein. Die Zahl sagt nichts aus. Grade im und um das Zentrum gibt es noch viele alte Häuser aus der K&K Zeit. Die Mietpreise gehen da von - bis. Man kann durchaus billig wohnen wenn man einige Abstriche macht. Es gibt da alle Spielarten, auch wenn die vielgerühmte Bassena mittlerweile am Aussterben sein dürfte. (Du weist nicht was eine "Bassena" ist? Da wirst du in Wien noch viel in Sachen Sprache lernen müssen :-) http://de.wikipedia.org/wiki/Bassena
Datum: 08.05.2007 16:24
Bei der ganzen Diskussion um das Arbeiten und Leben in Ö, darf man eines nicht vergessen: Wer in Ö arbeitet, ist a) Ausländer und hat b) den ganzen Tag Österreicher um sich herum! Beides ist nicht sonderlich erbaulich! Genau genommen reicht mir persönlich der Kontakt zu einem oder zwei Östereichern im Monat. Schon wenn einer in der Abteilung auftaucht und länger bleibt, ist das bereits die Grenze des Erträglichen!
Datum: 11.05.2007 11:46
Weisst du, das klingt aber ziemlich verbittert. Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass so eine persönliche Abneigung anderen hilft, die Fragen über das Arbeiten in Österreich haben. Sagt mal, wie läuft das mit den Steuern...ist das vergleichbar mit dem Prozedere in D, oder muss ich mir auf jeden Fall einen österreichischen Steuerberater suchen?
Datum: 12.05.2007 13:36
Hi Zusammen, ich hab trotz der umfassenden Inforamtionsflut noch eine konkrete Frage: Wenn ich (D), mit Wohnsitz in Deutschland in Österreich arbeiten will (hab betreits ein Angebot einer Firma) wie sieht das dann mit den Steuern und Abgaben aus, muss ich diese in Deutschland meinem Wohnsitz oder in Österreich meinem Arbeitsland abführen? Gibt es hier Unterschiede zwischen Rentenversicherung, Arbeitslosengeld, Pflegeversicherung und Lohnsteuer? Werden die alle an Ö oder D gezahlt? Wie wirkt sich das auf den Netto-Verdienst aus, kann ich pauschal einen deutschen oder österreichischen Brutto-Netto-Rechner verwenden, oder ist das beim deutschen wegen des 13. und 14. Monatsgehalts anders? Habe ich später wenn ich wieder in Deutschland arbeite, steuerliche Nachteile, auch bei Rente und Arbeitslosigkeit? Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus, reicht eine deutsche gesetzliche für das ARbeiten in Ö aus, zahlt hier auch der Arbeitgeber einen Teil, wie viel? DANKE!
Datum: 12.05.2007 14:48
>oder ist das beim deutschen wegen des 13. und 14. Monatsgehalts anders?
Wohl kaum. In Ö zählt auch die Jahressteuer, daher ist es sicher egal.
Anders könnte es sich bei Abfindungen und Sonderzahlungen sein. Ob dort
auch Überstunden auch Steuern erhoben werden, weiss ich nicht.
Für Dich wird es abersowieso erstaml so sein, daß Du in D versteuerst.
Datum: 12.05.2007 15:04
Danke für die Antwort, was heißt erstmal, wird das nach einer bestimmten Zeit anders und man zahlt dann in Österreich die Steuern obwohl man in Deutschland lebt?
Datum: 13.05.2007 22:05
>und man zahlt dann in Österreich die Steuern obwohl man in >Deutschland lebt? Man kann sich im Ausland versteuern lassen, wenn man alnge genug dort arbeitet - aufs Jahr gesehen. Ich glaube es sind 180 Tage. Da die Abzüge in Ö aber höher sind, lohnt das wohl nur umgekehrt: Östereicher sein, in D arbeiten, D Tarife verdienen und in D versteuern.
Datum: 22.05.2007 13:33
hallo Leute... jetzt bin ich total verwirt... wat denn nun... sind die abzüge höher D oder in Ö? bei mir sieht es so aus... bin GR, wohne in D (Hannover) will nach Wien (top job)... momentan kann ich nicht umziehen (Frau, keine Kinder), wollte also zweiten Wohnsitz anmelden; aber wo? habe mir also folgendes überlegt: ich arbeite in A, besuche D, und wohne in GR! ODER arbeite in A, wohne in D, und mache Urlaub in GR! ODER hat jemand eine bessere Idee? grüße
Datum: 22.05.2007 14:48
Arbeite in GR, wohne in GR und mache auch dort Urlaub!
Datum: 01.06.2007 11:09
Hallo zusammen, also zur Versteuerung: der HR-Mensch bei meinem zukünftigen Arbeitgeber in A hat gesagt, das 13. und 14. Gehalt werden geringer versteuert. Stimmt das? Und dann noch eine konkrete Frage zur Krankenversicherung. Bin ich automatisch über meinen Arbeitgeber bei einer bestimmten KK versichert oder muss ich mir wie in Deutschland selber eine heraussuchen? Wenn ja, kann mir dann jemand einen Tipp geben, wo ich seriöse Vergleiche der Leistungsangebote bekomme? Generell scheue ich mich auch noch vor einem Umzug, aber mir ist im Moment das niedrigere Gehalt nicht so wichtig. Ich werde mit dem Gehalt wohl vernünftig leben können und will hauptsächlich erst mal Arbeitserfahrung sammeln, nachdem ich jetzt bald mit dem Studium fertig bin. Und mein Arbeitgeber stellt mir auch für den ersten Monat ein möbliertes Appartment, zahlt den Makler, wenn ich eine Wohnung suche und die ersten 5 Monate gibt es noch Mietkostenzuschuss aufs Gehalt. Ich finde, das klingt ganz nett und daher werde ich jetzt anfangen, alle möglichen Infos über das Einwandern nach A zu sammeln. Für hilfreiche Tipps wäre ich daher sehr dankbar.
Datum: 01.06.2007 11:15
>das 13. und 14. Gehalt werden geringer versteuert
Dann sollte man sich möglichst viel als 13.+ 14. auszahlenn lassen, was
?
Datum: 01.06.2007 12:34
Hallo Bmed'in, es ist richtig, das 13. Monatsgehalt (zahlbar im Juni) und das 14. Monatsgehalt (zahlbar im Dezember) werden geringer besteuert. Als Arbeitnehmer in der Industrie bist Du in der jeweiligen Gebiets- krankenkasse (GKK) pflichtversichert in deren Bundesland Dein Arbeitgeber angesiedelt ist (Arbeitgeber ist in Wien -> Wiener Gebietstkrankenkase WGKK). Ein Entzug (PKV in DE) aus diesem System gibt es nicht. Zusatzkrankenversicherungen (tlw. über den Arbeitgeber sind möglich). Zahnersatz ist vollständig selbst zu bezahlen (außer vielleicht mit Zusatz-versicherung). Der Beitragssatz der Krankenversicherung liegt bei ca. 6.3% (war jedenfalls vor 2,5 Jahren so, eine Erhöhung um 0,15% soll 2008 kommen). Mein letzer Beitragssatz in DE war 14%. Gruß Michael Seit 2.5 Jahren in A lebend und keinen Tag bereut
Datum: 01.06.2007 13:57
Moment mal bitte: >Der Beitragssatz der Krankenversicherung liegt bei ca. 6.3% >Mein letzer Beitragssatz in DE war 14%. Du zahlst in Deutschlan auch nur den halben Satz + 0,9 = 7,9 % Oder zahlt man in Ö dann die Hälfte von 6,3% ?
Datum: 01.06.2007 17:13
Hallo Ideenmensch, ja Du zahlst auch in Österreich nur ca. den halben Betragssatz. Bezüglich der Höhe muß ich mich korrigieren. Laut http://de.wikipedia.org/wiki/Krankenkasse#.C3.96sterreich beträgt der Beitragssatz mit Stand 2005 7,5%. Die ist immer noch erheblich günstiger als in DE mit halben Beitragsatz + 0,9% (Zanhnersatz???) + Praxisgebühr. Gruß Michael
Datum: 01.06.2007 19:00
In D zahlte - wie du sicher weisst - der AG immer die Hälfte. Seit 2006 muss er das nicht mehr, da zahlt der Beitragszahler 0,9%-Punkte mehr (siehe oben): Konkret zahlt man also z.B. 6,9% und der AG auch nochmal 6%. Hinzu kommt die Pflegeversicherung und bis zu 40,- Euro Eintrittsgeld beim Artz + nochmal angeblich 40,- beim Zahnartz. Nach Deiner Darstellung zahlt man in Ö nur die Hälfte von 7,5 = 3,75% ?? Das kann ich ja kaum glauben:!
Datum: 01.06.2007 19:40
Genau so ist es. Die Pflegeversicherung wird momentan über Steuerfinanzierung abgedeckt, ein anderes (zusätzliches) Modell ist in der Diskussion. Die medizinische Versorgung is der in DE gleich (soweit ich diese benötigte. Wie gesagt Zahnersatz ist privat zu bezahlen. Es sind alle pflichtversichert vom Pförtner bis zum Generaldirektor, eine Ausstieg in eine private KV gibt es nicht. Wer mehr Leistung will (Chefarzt-Behandlung, Einzelzimmer) kann eine privat Zusatzversicherung abschließen. Ein Wahlmöglichkeit gibt es nicht. Die KK richtet sich nach Bundesland und Beschäftigungsart (öffentlicher Dienst, Industrie oder Gewerbe). Wozu braucht man in DE ca. 280 Krankenkassen mit überbezahlten Management einschließlich zugehörigen Wasserkopf. Meines Wissen soll ab 2009 ein einheitlicher Beitragsatz für alle Kassen. Bei zu mehr als 90-prozentiger Gleichheit der Kassenleistung würde max. 1 Kasse je Bundesland reichen. Aber hier ticken die Uhren in manchen Angelegenheiten anders, im positiven Sinn. z.B: Laut Aussage meiner Kollegen dauert die Ausstellung eines Reise- passes (ohne den neuen Schnickschnack) 15 bis 20 Minuten. Auf das Meldeamt gehen Antrag ausfüllen, bezahlen 15 bis 20 Minuten warten und dann mit dem Pass das Amt verlasssen. Auf meinen letzten Pass in DE habe ich 6 Wochen gewartet Meine letzte Steuererklärung hat im Online-Verfahren vom Ein- reichen bis zum Steuerbescheid 1,5 Tage gedauert. Im Weportal des Finanzministeriums angeloggt, Man sieht quasi seine Lohn- steuerkarte online und macht seine zusätzlichen Eingaben (Werbungskosten, Altervorsorge usw.). Anschließend Berechnung durchführen und wenn alles plausibel absenden. Es ist keine Unterschrift notwendig, kein Einreichen von Belegen (müssen 7 Jahre aufgehoben werden und sind auf Verlangen einzu- reichen). nach 1,5 Tagen wieder am Portal angemeldet und der elektronische Steuerbescheid war da. Gruß Michel
Datum: 02.06.2007 00:00
Das gibt es aber in D auch: Heisst Elster! Es ist aber so, daß bei Vielen ja auch eine Vermietung, Gewerbe, Unternehmetätigkeit und UST-Abrechnungen (gfs sogar übers Ausland) erfolgen müssen. Das macht man nicht mal eben in 2h.
Datum: 02.06.2007 09:28
Hallo Suggel, meine letzte Steuererklärung in Deutschland habe ich für das Jahr 2004 gemacht. Der Zeitpunkt wird irgendwo mitte 2005 gewesen sein. Zu diesem Zeitpunkt mußte ich noch einen Ausdruck unterschreiben und die Belege mit zum FA schicken, obwohl ich auch mit Elster gearbeitet habe und die Daten online übertragen habe. Ich sprach außerdem von normaler Arbeitnehmerveranlagung und nicht von gewerblicher Tätigkeit. Nachdem ich mir mal das Steuerportal des Finanzministeriums angesehen habe bin ich aber der Meinung, daß selbst gewerbliche Steuererklärungen auf diesem Weg gemacht werden. Und auch auch mit Verbindungen zum Ausland ist dies kein Problem. Ich habe in DE Kapitaleinkünfte (Zinsen, Bausparvertrag) die in DE nicht versteuert werden (100% Auszahlung). Diese Einkünfte muß ich selbstverständlich in A versteuern (mit pauschal 25% Kest, Freibeträge gibt es nicht). Auch dies geht voll elektronisch ohne Belege und Unterschrift. Und sollte das FA der Meinung sein sie müßten dies überprüfen, so kann ich ihnen ruhigen Gewissens die vorhandenen Belege vorweisen. Gruß Michael
Datum: 02.06.2007 13:06
Gilt das auch für Zineinkünfte? Die sind in D 30%!
Datum: 02.06.2007 13:30
Hallo König von Deutschland, in A werden inländische Zinsen und Kapitalerträge pauschal mit 25% Kest besteuert. Die Steuer wird anonym von den Banken an die FA abgeführt. Bei ausländischen Zinsen und Kapitalerträgen liegt dies in der Verantwortung des Steuerpflichtigen. Auch diese werden mit 25% Kest besteuert. Einen Freibetrag wie in DE gibt es nicht. Gruß Michael
Datum: 02.06.2007 20:39
wenn du jünger als Jahrgang 70 bist brauchst du dir über die Rentenversicherung sowieso keine Gedanken machen, laut Statistik gibt es spätestens 2050 genausoviele Rentner wie Arbeiter, da das deutsche Rentensystem als Schneeball-/Pyramidensystem aufgebaut ist, kannst du dir überlegen wozu das führt... wer heute unter 35 ist sollte die "gute deutsche Rente" ganz schnell aus seinen Arbeits-/Auswanderungsüberlegungen streichen, wir sind nur noch eine reine Einzahlergeneration mit Null return, und daran wird sich nichts ändern bei der riesen Wählergruppe der Rentner...
Datum: 04.06.2007 00:54
Dann müssen wir Leute wie Ingo Appelt in die Regierung wählen, die schon seit langem fordern, daß Rentner regelmäßig Fallschirmspringen sollen und sie in der dunklen Jahreszeit mit dunkler Kleidung an schlecht beleuchteten Überwegen die Strasse zu queren haben.
Datum: 04.06.2007 17:25
Wir ziehen zum 01.07.2007 nach Ö, aber unser 2. Wohnsitz bleibt im Deutschland erhalten. Wir möchten unser Auto nicht ummelden. Ist es möglich,daß unser Auto bei unseren 2. Wohnsitz anmelden bleibet? Wo zahlen wir unser Auto-Steuer (in Ö o. D.)? Was ist mit unser Auto-Hapftpflicht- und Vollkassko-Versicherungen?
Datum: 04.06.2007 18:11
Hallo Gast, Bezüglich des Wohnsitzes, Auto und Versicherung sei mir folgende Anmerkung gestattet: Du (vermutlich mit Partner) ziehst um nach Österreich und hast durch Deine Arbeit (Umzugsgrund?) Deinen Lebensmittelpunkt in Österrreich. Du bist in Östereich sozialversichert und steuerpflichtig. Damit währe Dein Hauptwohnsitz Österreich. Einen Nebenwohnsitz in DE ohne einen Hauptwohnsitz ist meines Wissens nicht möglich. Ob Du zwei Hauptwohnsitze, einen in DE und einen in A haben kannst entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn ja könnte aber ein erheblicher Aufwand bezüglich Steuererklärung in DE auf Dich zukommen. Bei der Ummeldung des PKW's ist nicht nur die Gebühr für die Ummeldung sondern auch die NOVA (Normverbrauchsabgabe, Hubraumabhängig) zu zahlen Die wird bei jeden Autokauf bzw. Einfuhr/Import fällig. Genaueres kann ich Dir dazu nicht sagen, da ich in Wien kein Auto benötige. Die deutschen KfZ-Versicherungen werden bei dauerhaften Aufenthalt im Ausland nicht mehr gelten (unbedingt bei der Versicherung nachfragen). Andere Versicherungen wie Hausrat und Haftpflicht müssen in A abgeschlossen werden. Deutsche Versicherungen gelten nicht (von Deutschen Versicherungsunternehmen aus). Achtung, Beiträge zu Unfall- (11%), Lebens- und Kapitallebens- versicherungen (4%) sind in A steuerpflichtig auch wenn es deutsche Verträge sind. Verantwortlich für die Abfuhr an den österreichischen Staat ist das Versicherungsunternehmen. Damit es keine Überraschung gibt, bei Abschluß eines Mietvertrages wird dieser vergebührt. das heist der Staat bekommt einen Prozentsatz von einer Monatsmiete (ca 18%???). Die war jedenfals vor 2,5 Jahren in Wien so. Ich habe da bei der Unterzeichung des Mietvertrages etwas ungläubig geschaut. Gruß Michael
Datum: 04.06.2007 22:08
>bei Abschluß eines Mietvertrages wird dieser vergebührt. Sicher meinst Du eine Wohnungmiete. >einer Monatsmiete (ca 18%???). Das wären bei 1000 rund 180,- aber einmalig, hoffe ich, oder ? Danke schonmal für Deine Infos, da bleibe ich fürs erste Geschäfstreisender und versteuere meine Einkommen in D. Mein Auto bleibt dann auch ein Detusches!
Datum: 05.06.2007 07:22
Hallo Deutschlandflüchter, ja sicher die Gebühren für den Mietvertrag sind nur einmalig fällig. Bezüglich Deiner Idee mit dem "Geschäftsreisenden" bin ich mir nicht sicher ob die funktioniert. Wirst Du Angestellter oder Arbeiter sein, so wird Deine Lohnsteuer wie in DE vom AG an das FA abgeführt. Wenn Du Dich in A niederlässt benötigst Du da einen Wohnsitz und z.B. ein Bankkonto. Du bist in A uneingeschränkt steuerpflichtig, auch für Einkünfte aus dem Ausland. Da gibt es meinse Wissens noch eine 180-Tage Regel. Google doch mal nach "Arbeiten in Österreich". Dies ist ein Dokument des AMS (Arbeitsmarktservice = Arbeitsamt), da stehen eine ganze Menge nützliche Dinge drin. Bei Bedarf kann ich es auch zur Verfügung stellen. Ist aber nciht mehr das aktuellste (Stand 2004). Gruß Michael
Datum: 05.06.2007 07:50
Ja schon klar: Dort wo man lebt, dort versteuert man. Man muss halt in einem Billigsteuerland leben und in einem Hochlohnland arbeiten. Die Tcheschen wollen doch einen Billigtarif einführen, oder ?
Datum: 02.07.2007 16:58
Hallo ich hoffe es gibt noch jemanden der in diesem Trend liest!!!!!!!!!! So jetzt meine Fragen; ich habe ein Jobangebot aus At (Bodenseeraum bekommen), das Gehalt entspricht auch meiner Vorstellung, aber wie ist es mit den ganzen Versicherungen - KK - AV - PV - RK? Da ich in D schon 35 Jahre in die Renten Kasse einbezahlt habe, bekomme ich dann später eine zweite Rente aus AT ausbezahlt? Wir haben 3 Kinder von denen 2 in D studieren und wir bekommen noch Kindergeld für sie, bekommt man das auch in AT und bis zu welchem Alter? Jetzt müssen wir auch noch einen kleinen Beitrag zum BAföG dazu bezahlen, wenn wir in AT leben auch noch? Ich hoffe es kann mir jemand helfen. DANKE LG Dana
Datum: 05.07.2007 07:14
HAllooooooooooooooooooooooooooooooooooooo ist denn keiner mehr ihr ??????????????????????? Brauche unbedingt Antworten. DANKE Dana
Datum: 05.07.2007 07:30
Ich kann Dir leider nicht helfen. Komm zwar auch aus dem Bodenseeraum, aber aus der Schweiz. Mach doch einfach einen neuen Tread!!
Datum: 29.02.2008 20:19
Hallo,bin jetzt seit Oktober2007 in Österreich. Meine Frage, wie hast du das mit dem Auto gemacht mit ummelden.Muß man das wirklich nach einem halben Jahr machen auch wenn der Hauptwohnsitz in DE noch ist? Was kostet sowas?
Datum: 01.03.2008 14:20
Ihr solltet das Auto wechseln und es immer nur für einige Wochen einführen. Rent wird nach Ö-Gesetz gezahl auch wenn in D eine anderen Rente besteht. Anspruch bleibt Anspruch. Ich frage mich, nur, wieso einer in Ö arbeitet. Aber der Vorarlberg soll ja besser zahlen, wie man hört. Andererseits kannst als Grenzgänger gleich in die CH gehen.
Datum: 01.05.2008 16:14
Ich habe 16 Jahre in Österreich gewohnt und in Deutschland gearbeitet, als Grenzgänger, weil ich in der Nähe wohnte. Es besteht ein sog. Doppelbestuerungsabkommen zwischen beiden Ländern. Trotzdem gibt es viele Nachteile. Es ist richtig das man sein Gehalt ohne Lohnsteuer vom deutschen Arbeitgeber ausbezahlt bekommt. Die Krankenkasse bleibt in Deutschland, die Pflegeversicherung und alle anderen Sozialabgaben. Das Einzige was man nicht bezahlen muß ist der Solidaritätszuschlag-weil Wohnen tue ich in Österreich . Die Lohnsteuer/Einkommenssteuervorschreibung bekommt man vom Österreichischen Finanzamt vierteljährlich vorgeschrieben. Ein Beispiel: Ich habe vor 16 Jahren in Deutschland jährlich 3200 DM an Steuern bezahlt, als ich nach Österreich