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Forum: Platinen Wie schneidet ihr eure Platinen?


Autor: N. K. (bennjo)
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Hallo,
ich denke grade ernsthaft über die Anschaffung einer Bandsäge nach. 
Damit will ich meine Platinen und 2mm Alu-Bleche für Gehäuse 
zuschneiden.

Kann hier jemand eine kleine für kleines Geld empfehlen?

Wie macht ihr das eigentlich mit den Platinen?
Ich hab meine Platinen bisher mit einer Hand-Metallsäge zugeschnitten, 
was aber nicht besonder schön ist.

Gruß,
Nikias

Autor: Ulrich (Gast)
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Da suche ich auch noch was. Könnte man die krumme Sägelinie eventuell 
mit einem Bandschleifer oder so gerade machen oder ?

Autor: markus (Gast)
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Wir haben die Platinen mit einer kleinen (Hand)schlagschere abgeschlagen 
und danach gefeilt, ist eine saubere Methode.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Ich nehme für gerade Trennkanten ein Metalllineal und ein  Cuttermesser, 
und ritze damit die Platine von beiden Seiten tief genug an, bis sie 
sich brechen lässt. Bei Hartpapier ist das sehr schnell erledigt, bei 
FR4 braucht man etwas mehr Geduld. Dafür bekommt man aber ein recht 
saubere Kante und verschleißt kein ganzes Sägeblatt, sondern nur eine 
Cutterklingenspitze. Die ist bald rund statt spitz...

Autor: Martin Beigel (Gast)
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Ich benutze eine Proxon mit einer Trennscheibe aus Edelkorund (?). Ich 
kann das mittlerweile so gut, dass ich in der linken Hand die Platine 
(Hand auf Tisch abgestützt) halte und in der rechten Hand die Proxon. So 
schaffe ich sehr gerade Schnitte nur leider staubt das sehr und ohne 
Mundschutz ist das nicht empfehlenswert. Aluminium lässt sich mit der 
Trennscheibe leider nicht wirklich gut trennen.

Das mit dem Cutter habe ich auch mal probiert. Habe geritzt wie ein 
Depp, von beiden Seiten, aber brechen konnte ich da absolut nichts. War 
mir dann auch zu gefährlich, man rutscht doch sehr schnell ab mit dem 
Messer.

Autor: Mario Hagen (djacme)
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Naja.. nicht toll aber:
Blechschere (son ding für die hand), QUASI ne normale schere, nur eben 
das man bleche (und platinen) damit schneiden kann.

Ich überlege mir sonne Proxxon tischkreissäge zu kaufen.

Autor: Marcel Meyer (Gast)
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Je nach Stückzahl, mit dem Cutter oder direkt auf der CNC-Fräse

Autor: N. K. (bennjo)
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Also sone Blechschere ist echt eine gute Idee...hab grad mal en bissle 
rumgeschaut, was es so gibt...und folgende gefunden:

http://www1.westfalia.de/shops/werkzeug/handwerkze...
...und...
http://www1.westfalia.de/shops/werkzeug/handwerkze...

Was denkt ihr? Die billigere würds doch auch tun, oder?
Bei ebay gibts auch noch en paar von der billigeren Variante.

Kennt hier vielleicht noch wer andere Bezugsquellen?

Gruß,
Nikias

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Martin Beigel wrote:
> Das mit dem Cutter habe ich auch mal probiert. Habe geritzt wie ein
> Depp, von beiden Seiten, aber brechen konnte ich da absolut nichts. War
> mir dann auch zu gefährlich, man rutscht doch sehr schnell ab mit dem
> Messer.

Ich spann das Metalllineal und die Platine mit Schraubzwingen auf der 
Werkbank fest und ritze dann mit voller Kraft beidhändig, solage bis ein 
Spalt von etwa 1/3 der Platinedicke entstanden ist. Dann noch von der 
anderen Seite ritzen und über ne Kante brechen. So hab ich auch 5mm 
Randstreifen abbekommen, wenn ich sie mit ner Zange gebogen hab.

Autor: JojoS (Gast)
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ich habe die Proxxon KS230. Sägt ausreichend, aber der Arbeitsbereich 
des Anschlags ist zu klein (max. 70mm). Das reicht nicht um eine 
Eurokarte zu halbieren. Dazu müsste man einen Holzklotz als Führung mit 
Schraubzwinge über die ganze Säge spannen. Auch nicht die eleganteste 
Lösung... Mit etwas Bastelei könnte man die Arbeitsplatte durch eine 
grössere Ersetzen, aber dafür ist die Säge eigentlich zu teuer. Die 
gefräste Aluplatte ist sicher eines der teuersten Teile an der Säge. Ich 
habe das HSS Blatt dazugekauft, aber das ist jetzt schon ziemlich stumpf 
(nach vielleicht 2-3m gesägtem), die Diamantscheibe (~30€ ?) sollte man 
sich schon gönnen.
Dieses Thema wurde hier aber schon oft diskutiert, bemühe mal die Suche.
Und noch den 'brutalen' Biege und Sägemethoden: wenn beschichtetes 
Material gesägt werden soll dann ist m.M. nach eine Kreissäge schon 
besser damit die Fotoschicht nicht wegplatzt.

Autor: Michael S. (micha)
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Elektrischer Fliesenschneider mit Diamantscheibe funktioniert super und 
Staubfrei wenn die Scheibe im Wasserbad läuft. Die Teile werden einen ja 
mittlerweile im Baumarkt hinterhergeworfen. Ist auch hervorragend zum 
trennen von Kunststoff (Plexiglas) geeignet.
Bei größeren Mengen schneide ich Platinen bei uns im Institut auf der 
Platinenschere von Bungard. Der Preis für das Teil ist für Hobbybastler 
aber jenseits von gut und Böse. Für Alubleche nehm ich die Flex mit 
superdünner 1mm Scheibe. Schneidet sehr schnell und fast gratfrei.

Gruß
Micha

Autor: Simon Huwyler (simi)
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Was sehr gut geht, allerdings nur für durchgehende, gerade Schnitte:

Papierschneidemaschine!

Platine drunter, Bügel ganz nach oben und dann sehr schnell und mit viel 
Kraft runterdrücken.
Die Maschine kann man dann zwar nie mehr für Papier verwenden, aber 
damit kann man Platinen sehr sauber stutzen.

Gruss
Simi

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Papierschneidemaschine!

Meine ist eine, die mit einer Scheibe schneidet....


Die Ritz-Methode hat sich ja auch schon bei Lochraster-Platinen bewährt.
Dann noch etwas feilen und den Dreck mit einem Staubsauger entfernen...

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Ich hab die Proxxon-Tischkreissäge und eine diamantbesetzte Trennscheibe 
dazu. (Man gönnt sich ja sonst nichts) die schneidet Epoxidmaterial 
scharfkantig ab. Der Glasfaser-Staub soll ja asbestähnliche Probleme in 
der Lunge bewirken. hat mich bisher aber noch nicht davon abgehalten, 
Platinen zu sägen und zu bohren.

Autor: JojoS (Gast)
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ich habe gesehen es gibt jetzt auch ein VHM Sägeblatt für die Proxxon. 
Was ist da wohl besser zum Platinenschneiden, VHM oder 
Diamant-Trennscheibe?

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich nehm auch eine Handhebelschere aus DDR-Zeiten. Das Messer ist mit 
80mm etwas kurz, aber da muss man halt öfters nachsetzen. Kein Staub, 
saubere grade Kanten.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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was heißt bitte VHM? HartMetall?

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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VHM = Vollhartmetall (Sinter-Werkzeuge; echt hart, aber wenn man sie 
fallen lässt auch kaputt...)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Aha danke
Ich habe auch schon mal mit der Diamantscheibe Alublech 1,5mm gesägt, 
aber das ist nicht so das wahre, schadet dem Sägeblatt und geht sehr 
langsam

Autor: Sebastian F. (tacx)
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Hallo Christoph,

es gilt halt beim Trennen nicht immer, "je härter desto besser". Wer 
Eisen und Stahl mit Diamant schneidet, hat zuviel Geld! Kohlenstoff ist 
nämlich in Eisen löslich und damit halt auch der Besatz der 
"Diamantscheibe". Wie es mit der Löslichkeit im Aluminium aussieht hab' 
ich jetzt keine Ahnung, scheint aber nicht weit hergeholt. Zu hart ist 
das Aluminium jedenfalls nicht.
Zum Sägen sollte HSS reichen und zum Schleifen die üblichen verdächtigen 
Schleifscheiben. Was da dann die Standzeiten der Werkzeuge verkürzt sind 
die Eloxalschichten (Aluminiumoxid ist verdammt hart) und das weiche 
Aluminium das die Werkzeuge verklebt.

Zum Thema zurück:
Was mich beim Platinensägen stört ist der Staub. Gut, da gibt es 
verschiedene Ansichten...
Wonach ich immer noch suche ist eine hobytaugliche Methode runde 
Platinen her zu stellen. Hat dafür schon jemand eine Lösung?
Viele Grüße
    Sebastian

Autor: JojoS (Gast)
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mein HSS Sägeblatt ist schon ziemlich stumpf, ich denke das ist nicht 
ideal für das Platinenmaterial (genau wie von HSS Bohrern abgeraten 
wird). Die Proxxon hat einen Staubsaugeranschluss, wenn man einen 
benutzt dann ist die Staubentwicklung minimal.

Autor: Sebastian F. (tacx)
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Sorry,
das HSS bezog sich auf Aluminium (hab' ich nicht deutlich 
hingeschrieben, mein Fehler).
Durch die Glasfaser in der Epoxyplatine hat HSS nur kurze Standzeiten.

Autor: Torsten (Gast)
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Hi

Meinen Platinenschneider habe ich im Nachbarthread vorgestellt.
Beitrag "Bestückungsrahmen - Alternative zu Weller?!"

Biegsame Welle mit Trennscheibe und Absaugmöglichkeit (siehe Bild).

Nette Grüße
Torsten

Autor: Torsten (Gast)
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Hmm - irgendwie hat das mit dem Bild nicht hingehauen.

Autor: Torsten (Gast)
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Keine Ahnung, warum das nicht klappt - na ja - die Biler sind ja im 
Link.

Autor: Mario Hagen (djacme)
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>>Elektrischer Fliesenschneider mit Diamantscheibe funktioniert super

Wie breit ist denn dann so der schnitt? (keine Ahnung was das da für 
blattbreiten gibt)

Wieviel m Platinen (FR4) kannstse damit schneiden?

Autor: Michael S. (micha)
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>> Wie breit ist denn dann so der schnitt? (keine Ahnung was das da für
 blattbreiten gibt)

Der Schnitt ist ca 3mm breit.Hatte bisher auch bei kleineren Nutzen 
keine probleme. Die Schnittbreite muss natürlich dann vorher eingeplant 
werden. Alternativ kann man in manche Maschinen auch normale 
Metalltrennscheiben einspannen. Die gibts mittlerweile auch in 1mm 
stärke und in 115mm Durchnesser, evtl noch in 125mm. Obs sich umrüsten 
lässt, hängt vom Durchmesser ab. Meine Maschine hat eine ~170mm 
Diamantscheibe drin, ab 150mm verschwindet die Scheibe unter dem 
Sägetisch.


>Wieviel m Platinen (FR4) kannstse damit schneiden?

Frag mich in 10 Jahren nochmal ;-)
Im ernst, ich glab mit Platinen kriegt man das Teil nicht kaputt.
Hab die jetzt fast 4 Jahre und ca 200 Platinen, ~10 lfdm Plexiglas und 
zwischendurch auch mal Wand und Bodenfliesen geschnitten. Und sie 
schneidet immer noch sauber. Wenn sie kaputt ist, kauf ich ne neue. Ist 
billiger als ne neue Scheibe.

Autor: Michael S. (micha)
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Noch ne Frage.

Heute gabs im LIDL Papierhebelscheren. Hab mir eine besorgt und macht 
einen guten eindruck (bei Papierschnitten).

Hat sich die vieleicht jemand als Platinenschneider gekauft und 
ausprobiert?

Ich wills noch nicht ausprobieren, weil ich die nur für Papier brauche. 
Für 16 Ocken würd ich dann aber nochmal zuschlagen.

Gruß
Micha

Autor: Simon S. (simonberlin)
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Ich hab auch so ein Lidl-Teil, aber zum Platinen schneiden würd ichs 
nicht empfehlen. Dafür ist es nciht stabil genug, ist ja bis auf die 
Schneide und die Kante alles nur Kunststoff. Das wird sicher nicht lange 
halten.

Aber ausprobiert hab ichs auch nicht...

Autor: PeterL (Gast)
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ich habe mal damit eine 0,5mm Platine versucht, ging mit Mühe
1,5mm - keine Chance

Peter

Autor: Stone (Gast)
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Ich benütz ne Schlagschere funktioniert super und man hat keinen Staub.

MfG Matthias

Autor: Mario Hagen (djacme)
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>> Alternativ kann man in manche Maschinen auch normale
>>Metalltrennscheiben einspannen.

also ich hab mal versucht mit flex und besagen trennscheiben platinen zu 
schneiden. Den geruch will ich mir NIIIEEE wieder antun. keien ahung wie 
schnell die Flex dreht bzw wie schnell sich das blatt in ner 
Fliesenschneidemaschine drehen würde. Evntl verhält sich das mit der 
Wasserkühlung auch anders.

Zu dem Diamant-sägeblatt (So'n normales fliesendinng nehm ich an?). 
Gibts da irgendwelche argen geruchs/rauchentwicklungsprobleme ?

Bin ja kurz davor morgen in Baumarkt zu fahrne und mir für 30 Euro mal 
son ding zu ziehen...

Autor: Michael S. (micha)
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> also ich hab mal versucht mit flex und besagen trennscheiben platinen zu
> schneiden. Den geruch will ich mir NIIIEEE wieder antun.

Ich auch nicht ;-)

> Zu dem Diamant-sägeblatt (So'n normales fliesendinng nehm ich an?).
> Gibts da irgendwelche argen geruchs/rauchentwicklungsproblem ?

Nichts dergleichen. Macht allerdings schön Krach. Kann auch nicht 
Schaden das Teil in eine flache Schale zu stellen, etwas Wasser geht 
immer daneben.
Und selbst bei Trockenschnitt hält sich Staub und Geruch in Grenzen, die 
Drehzahl ist nicht besonders hoch. Ach ja, das Sägeblatt ist so'n 
normales Fliesending. Glatter Rand, nicht die segmentierten Scheiben.

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Platinenmaterial fängt an zu stinken, wenn man mit zu hohen drehzahlen 
fährt, und dadurch das material zu warm wird. Dann aber richtig (Ich hab 
mal mit der Heißluftpistole zu lange aufs material gehalten, das ist 
echt ABARTIG!).

Ne günstige Platinenschneidemethode fehlt mir aber auch noch.

Autor: Mario Hagen (djacme)
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>>Platinenmaterial fängt an zu stinken, wenn man mit zu hohen
>>drehzahlen fährt, und dadurch das material zu warm wird.

...in jungen jahren habe ich meine bauteile (nur) durch ausschlachten 
gewonnen. Draussen im Garten, mit dem Dicken Gasbrenner die Platinen 
heis gemacht ung durch aufschlagen der platte gegen einen schein die 
bauteile rausgefallen.

Dabei sind auch zich platinen abgebrannt, besonders die doppelseitigen 
wo die teile besser halten.. DAS ist abartig. Naja, mit 12 Jahren denkt 
man über seine gesundheit noch nicht so nach...

heute hört man das sein bester kumpel (nichtraucher) mit mitte 20 nen 
thumor in der lunge hat...

Autor: N. K. (bennjo)
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So,
da ich den Thread ja initiert habe wollte ich blos erwähnen das ich 
soeben diese Tafelschere erworben habe:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&viewi...
Bin mal gespannt ob das ordentlich geht !?

Gruß,
Nikias

Autor: yalu (Gast)
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> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&v...
> Bin mal gespannt ob das ordentlich geht !?

Günstig ist sie ja. Und sieht aus, als ob man nach 10maliger benutzung 
einen Arm wie Popeye haben wird (weil sie keine Hebelübersetzung hat). 
Aber das muss nicht unbedingt ein Problem sein. Notfalls steckst du ein 
langes Rohr an den Griff, dann passt's wieder.

Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
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>Wie schneidet ihr eure Platinen?

Monemtan lege ich meine Layouts so aus, dass ich sie auf 
100x75-fertigkonfektioniertes Bungard-Material ätze...

Eisensägen kann man auch benutzen...

Autor: defekter Notebookakku (Gast)
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Ja, so lege ich meine Layouts auch aus. War nur etwas unpraktisch, als 
ich mal einen SO8-DIP-Adapter gemacht hab. Das Material stand dann am 
Rand doch erheblich ab. Naja, hat aber geklappt. War eh für ne 
Lochrasterplatine...

Autor: ReiRaWB (Gast)
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Dekupiersäge (maschinelle Laubsäge), anschließend Bandschleifer
(Schnitte werden nicht 100%ig gerade)

ReiRaWB

Autor: ecslowhand (Gast)
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Dekupiersägen simd definitiv ungeeignet. Bei FR4 gibt das Sägeblatt nach 
ein paar Zentimeter auf. Auf Dauer zu teuer und nervig.

Ich fräse meine Platinen mit einem Proxxon-Bohrständer und eingespanntem 
Hartmetallfräser. Dies ist durch den verstellbaren Anschlag bei geraden 
Schnitten absolut problemlos.

LG EC

Autor: ReiRaWB (Gast)
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OK, ich mache nur Hartpapierplatinen, die billigen von Reichelt.

ReiRaWB

Autor: Schoaschi (Gast)
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Hi

Ich verwende zum Platinenschneiden immer eine Flex alias Winkelschleifer 
mit einer dünnen Trennscheibe. Dadurch hast ca 1 bis 2mm verschnitt und 
einen geraden Schnitt.

mfg Schoasch

Autor: Falk (Gast)
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>Ich verwende zum Platinenschneiden immer eine Flex alias Winkelschleifer
>mit einer dünnen Trennscheibe. Dadurch hast ca 1 bis 2mm verschnitt und

Und all die Leute die mit Dremel, Flex und Co ihre Platinen schneiden 
sind dann die ersten die beim Wort Feinstaub das grosse Nervenflattern 
kriegen ;-)
Ich schneide Platinen mit ner einfachen Eisensäge. Macht keinen 
Feinstaub und Krach.

MfG
Falk

Autor: WarKacken (Gast)
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"Monemtan lege ich meine Layouts so aus, dass ich sie auf
100x75-fertigkonfektioniertes Bungard-Material ätze..."

Dumm nur, dass das Bungard-Material selten 100mm hat, sondern höchsten 
99mm. Macht die Stute zwar nicht fett, sieht aber abgefuckt aus.

Autor: Markus _neu (markush)
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Hi Leutz,

ich nehm immer die Stichsäge, bin da aber anscheinend der einzige. 
Drehzahl runter stellen, ein Sägeblatt für Metalle genommen und 
fettisch. Das staubt kaum und die Schnitte werden ziemlich gerade. 
Anschliessend eine Eisenfeile genommen und die Schnittkante sauber 
gerade gefeilt. Geht schnell und sieht sauber aus.
Ich kann mir nicht vorstellen so ne 1,5 mm Bungard Platine mit der 
Tafelschere zu schneiden, wie soll das gehen? Ne Verlängerung mit einem 
Meter dran an den Hebel?
Vielleicht kann da mal einer Bericht erstatten, würd mich echt 
interessieren.

Markus

Autor: Kalle (Gast)
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Hi,
dieses Thema ist schon alt. Einfach mal suchen im Forum. Ich habe mir 
vor einigen Jahren eine Fliesenschneidmaschine mit Staubsaugeranschluß 
gekauft. Dort eine unsegmentierte 2mm dicke 125mm Diamantscheibe drauf 
gemacht und schneidet super ohne Verbrennen der Platine, da die Drehzahl 
längst nicht so hoch ist wie z. B. einer Flex.

Habe schon viele Meter Epox-Platinen geschnitten und habe immer noch die 
erste Scheibe drauf. Kann das ganze Verfahren nur empfehlen.

Habe mir im Herbst mal eine super dünne Diamandscheibe mit 1,1 mm Dicke 
geholt. Werde diese mal beim nächsten Projekt ausprobieren.

Anmerkung zur Hebelschere.
Ich vermute, dass hier jedoch beim Schneiden evtl. Leiterbahnen die in 
der Nähe des Schnittes liegen beschädigt werden können...

Kalle

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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>Dumm nur, dass das Bungard-Material selten 100mm hat, sondern höchsten
>99mm. Macht die Stute zwar nicht fett, sieht aber abgefuckt aus.

Der Millimeter macht den Kohl wirklich fett...
Man muß das Layout nur so machen, dass man es auch auf etwas kleiner 
Platinen bekommt...

Autor: Falk (Gast)
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@Kalle

>Anmerkung zur Hebelschere.
>Ich vermute, dass hier jedoch beim Schneiden evtl. Leiterbahnen die in
>der Nähe des Schnittes liegen beschädigt werden können...

Warum? Das Messer drückt nur auf den Schnitt, der Niederhalter statisch 
(ohne zu kratzen) auf das Gegenstück. Dawird nix beschädigt, 
Schnittbreite 0,0irgendwas mm. Werd ich nächste Woche mal machen wenn 
meine Platine einrifft und einen Bericht liefern.

MFG
Falk

Autor: Alex (Gast)
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Der Thread ist zwar schon in die Tage gekommen... trotzdem: Habe gerade 
bei Conrad diese Proxxon gefunden:

http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/8...

Bestellnr: 805726

Hat die jemand? Wie sieht es mit dem Verschleiß aus?

Autor: Fuzzy (Gast)
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Für Glasfaser-Kram, also auch Platinen ist ein sog. Schwingsäge super 
gut geeignet. Es schneidet keine Finger, wird in absehbarer Zeit nicht 
stumpf, (Weiss ich aus Erfahrung, schon sehr viel CFK/GFK mit 
gescnitten) und kostet nicht exterm viel (200€ etwa). Man kann auch 
runde Sachen mit schneiden

Sowas miene ich:
http://www.fein-werkzeug.de/index.php?cp_sid=26903...
(ein bisschen teuer, aber gut, ist ähnlich wie die von mir, sowas solls 
auch beim C mit Wucherpreissen geben oder auch im Baumarkt)

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Wenn es dafür keine HM-Sägeblätter gibt, kannst du GFK vergessen. Ich 
benutze die kleine PROXXON-Tischkreissäge mit 50mm Trennscheiben. Geht 
wunderbar.

MfG Spess

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Ich benutze ebenfalls die PROXXON-Tischkreissäge mit einem HSS-Sägeblatt 
hat schon dutzende Platinen und Alu-Platten gesägt und bisher ist nur 
ein Zacken raus und sooo stumpf ist sie auch noch nicht (macht noch 
glatte saubere Schnitte durch Platinen).

Autor: Иван S. (ivan)
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Hallo Nikias,

> Wie macht ihr das eigentlich mit den Platinen?

Ich benutze zu diesem Zweck eine Billigsdorfer-Dekupiersäge von Einhell. 
Die habe ich beim lokalen Baumarkt um ca. 60 Euronzen erstanden. Da 
passende Hartmetallbätter sehr schwer aufzutreiben sind verwende ich den 
mit der Säge mitgelieferten Laubsägeblätteradapter. Ich benutze 
Hartmetall-Laubsägeblätter mit feiner Zahnung (Zahnung 2 von 4, wobei 
1=feinst und 4=grob). Die Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend 
(zumindest seitdem ich mir einen Anschlag besogt habe, freihand wird der 
Schnitt nicht immer gerade).

Autor: mr.chip (Gast)
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> Ich überlege mir sonne Proxxon tischkreissäge zu kaufen.

Nicht wirklich zu empfehlen.

Autor: AC/DC (Gast)
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Zum Schneiden von Leiterplatten könnte sich dieses Gerät als brauchbare
günstige Lösung erweisen. Als ich das Teil im Baumrkt gesehen hatte, 
hatte
ich sofort an diese Anwendungsmöglichkeit gedacht.
http://www.wolfcraft.de/de/
(ich hoffe der Link funktioniert)

Autor: Hugo Chef (Gast)
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An den Laminat-Cutter hab ich auch schon gedacht. Ich zweifel nur daran,
dass er bei kleinen Platinen dann doch seine zerstörerischen Kräfte 
entwickelt und die Platine schrottet. Oder hat schon jemand Erfahrung 
mit diesem Ding ?

Autor: AC/DC (Gast)
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Basismaterial unter den Arm klemmen und im Baumarkt ausprobieren.
Wenn`s net geht, kaufste es eben nicht.

Autor: Bernie (Gast)
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Mit einer Gartenschere - geht schnell und gut. Macht zwar keine sauberen 
Kanten, aber für mich reicht es.

Autor: Axel Krüger (axel)
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Ich kann die proxxon minitischkreissaege mit diamantblatt auch nur 
empfehlen. geht durch epoxyd wie ein warmes messer durch butter. mit 
angeschlossenem staubsauger staubt auch sogut wie nuescht. 
hartpapierplatinen koennen noch gut per hand mit laubsaege gesaegt 
werden

Autor: 4to Takoe (Gast)
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wie findet man nur immer solche alten Threads? Und warum muss man dann 
auch noch darauf antworten?!

Autor: 12345 (Gast)
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Ob der Thread nun alt ist oder nicht, das Thema ist doch zeitlos!

Habe jahrelang nach einer günstigen Schlagschere gesucht, und möchte sie 
nun nicht mehr missen. Rechtwinkliger Schnitt, Tiefenanschlag, mm-Skala 
usw. Bis man das mit ner Kreissäge hinbekommt, ist der Tag rum...

Der wahre Vorteil der Kreissägen ist die gerade Schnittkante.

Autor: Platinenbohrer (Gast)
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Gegen den Staub hilft so etwas, eignet sich auch beim Löten mit viel 
Flussmittel:

http://www.hygi.de/3m_atemschutz_halbmaske_serie_6...
zusammeb mit:
http://www.hygi.de/3m_kombifilter_abe1_6057,pd,51109.html

Autor: Conny G. (conny_g)
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Thema zeitlos: stimme zu.

Ich stelle hier auch mal mein Werk ein, zur Inspiration, wie einfach es 
sein kann um schon einmal besseres Ergebnis mit weniger Aufwand:

Ich habe mir im Anfall von kreativer Bastelwut gestern aus der Dremel 
Verlängerungswelle (oder wie die heisst) und einer Weingeschenkbox einen 
Kreissägentisch gebaut, siehe Fotos!
Nein, die Platinen sind nicht schief geschnitten, das ist die 
Zentralperspektive eines leicht schrägen Aufnahmewinkels. Und sie sind 
mit Tesa abgeklebt gegen Kratzer beim Schneiden und Bohren.
Das Foto der Schnittkante ist leider nicht so besonders scharf - war mit 
dem Smartphone auf die Schnelle nicht besser hinzubekommen.

Zu meiner Überraschung klappt das Schneiden auch prima, ich kann jetzt 
Millimetergenau in einem Zug sägen und sofort saubere Kanten haben.
Sauberer als ich sie früher immer mit Dremel-Gezitter und nachfolgendem 
Feilen hinbekam.
Sogar Nachschneiden und nochmal einen knappen Millimeter wegnehmen geht.
Leider bin ich heute auf meine Diamantscheibe getreten und musste mit 
der Universaltrennscheibe arbeiten, ging aber auch ganz ok.

Der Dremel sitzt auf einem Schlitten aus ineinanderpassenden 
Aluschienen, die einseitig einen Schlitz statt einem Loch zur 
Verschraubung haben und so kann die Parallelität zur Kistenkante 
justiert werden, damit der Schnitt auch gerade wird.
Die untere Aluschiene ist seitlich mit 2 Lagen Gewebeklebeband schmäler 
gemacht um das Spiel zu eliminieren.
Dadurch gleitet der Schlitten recht genau und stabil, jedoch nicht mehr 
so superleicht, man braucht etwas Kraft um durchzuziehen.
Dafür habe ich jetzt aber mit 4x Schnitt schnellere und sauberere Kanten 
als vorher, die Feilerei hat früher ja auch Kraft gekostet.

Die Montageplatte ist nur zwischen zwei Holzbacken eingeklemmt, damit 
kann Abstand, Höhe, Winkel des Dremel jederzeit justiert werden.
War eigentlich nur ein Provisorium für den ersten Test, aber ich weiss 
gar nicht, ob ich da noch lang rumbastle, passt eigentlich wunderbar so 
- war sowieso ein Schnellschuss das ganze Teil und eine V2 aus Metall 
wird später mal folgen, solange tut das mit der Schraubzwinge.

Also insgesamt: Mission erfüllt, tut was es soll, das Ergebnis macht 
Spass. Hat aber Verbesserungspotenzial :-)
Bin aber überrascht welch relativ hohe Genauigkeit man mit so einem 
Schnell-Pfuschwerk erzielen kann, hätte das so gar nicht erwartet.

Viele Grüße,
Conny

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo N. K.

N. K. schrieb:

> Ich hab meine Platinen bisher mit einer Hand-Metallsäge zugeschnitten,

Ich auch.

> was aber nicht besonder schön ist.

1) Üben.
2) Wenn das nicht langt, Ansprüche runterdrehen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: F. Fo (foldi)
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ReiRaWB schrieb:
> OK, ich mache nur Hartpapierplatinen, die billigen von Reichelt.
>
> ReiRaWB

Es gibt doch sicher noch ein spezielles Sägeblatt für diese Sägen.

Werde mal meinen Multimaster testen und dann berichten.

Autor: herbert (Gast)
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Bernd Wiebus schrieb:
> 2) Wenn das nicht langt, Ansprüche runterdrehen.

Die Ansprüche bekommt man mit der Muttermilch.Natürlich kann man an 
dieser Stellschraube drehen aber zurückt bleibt dann zumindest bei mir 
eine Art von Unzufriedenheit die mir den Spass am selbermachen nimmt.Da 
bin ich Neurotiker.Die Leute die ich kenne und auch weis dass die sehr 
sauber arbeiten die haben auch ein blitzsauberes gepflegtes Auto und 
eine aufgeräumte Wohnung.

Autor: B. R. (da_miez)
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Was haltet ihr von diesem Sägeblatt für die Proxxon Tischkreissäge?

Ebay-Artikel Nr. 380824328752


Es steht zwar dabei für "Platinen" aber allzusehr Verlass ist auf solche 
Angaben ja oft nicht.

Hatte vorher das Supercut für weiches Holz, das war nach 10cm Platine 
natürlich stumpf ;)

Grüße

Autor: c.m. (Gast)
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ja klar "platinen" - ob das sägeblatt nur für papier- oder auch 
fr4-material taugt wäre ja auch zu viel info ;)

ich benutze das hartmetallbestückte sägeblatt von proxxon. 
korundscheiben gehen auch, machen nur noch viel mehr dreck als das 
normale sägen.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Schüttelreim dazu:

Ich habe das Gebläke satt
kauft Euch ein gutes Sägeblatt!

;-)
MfG Paul

Autor: Säge (Gast)
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Ich verwende das Proxxon 28016, geht sauber durch und hält eine ganze 
Weile.

Autor: Paulomat (Gast)
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Paul Baumann (paul_baumann) schrub:

> Schüttelreim dazu:

> Ich habe das Gebläke satt
> kauft Euch ein gutes Sägeblatt!

Das dreht einem glatt das Haus auf den Kopf:

http://www.stern.de/bdt/bilder-des-tages-die-welt-...

;-)

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Wenns schnell gehen soll und keine großen ästhetischen Ansprüche 
bestehen, dann nehme ich auch die Metallbügelsäge mit einem 
Bimetall-Sägeblatt. Das Blatt wird markiert, weil es beim Platinensägen 
schnell stumpf wird und dann für Metallschnitte nicht mehr zu gebrauchen 
ist - aber für weitere Platinenschnitte geht es durchaus, auch wenn's 
stumpf ist.

Wenn's schöner aussehen soll, kommt die kleine Proxxon-Tischkreissäge 
zum Einsatz; empfohlen wird da ja immer das VHM-Sägeblatt 28011, aber 
ich finde, dass gar nicht mal so gut schneidet. Das von B.R. angefragte 
HSS-Sägeblatt ist ruckzuck stumpf, das taugt erst recht nicht. Das 28016 
funktioniert, ist aber recht grob gezahnt und neigt daher etwas zum 
Schlagen und bildet bei mir einen Grat an der Unterseite der Platine - 
ich nehme lieber das 28017, das hat doppelt so viele Zähne.

Autor: herbert (Gast)
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B. R. schrieb:
> Es steht zwar dabei für "Platinen" aber allzusehr Verlass ist auf solche
> Angaben ja oft nicht.

Ein wenig FR4 wird man schon schneiden können aber mehr nicht. Ich 
verwende das Diamantblatt. Ausprobiert habe ich auch eine 
Korundgebundene 50 mm Trennscheibe (NO 28154). Die geht wie in Butter 
durch FR4. Über die Standzeit kann ich nichts sagen aber die sind ja 
nicht so teuer. Die günstigsten Proxxon Sachen hat Völkner.

Autor: Axel Schwenke (a-za-z0-9)
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B. R. schrieb:
> Was haltet ihr von diesem Sägeblatt für die Proxxon Tischkreissäge?
> 
Ebay-Artikel Nr. 380824328752

Es ist aus Stahl (steht ja drauf)

> Es steht zwar dabei für "Platinen" aber allzusehr Verlass ist auf solche
> Angaben ja oft nicht.

"Platinen" ist ein weites Feld. Hartpapier kann man damit sicher sägen. 
FR4 ganz sicher nicht. Oder zumindest nicht länger als ein paar 
Umdrehungen des Sägeblattes ;)

Ich verwende eine etwas größere Proxxon-Kreissäge, die FET. Für FR4 
nehme ich das feinere hartmetallbestückte Sägeblatt (32 Zähne IIRC). 
Diese Kreissäge ist definitiv eine der besten Anschaffungen, die ich bei 
Werkzeug getätigt habe. Damit schneide ich FR4, Holz, Alu-Profile, 
Plexiglas u.v.m.


XL

: Bearbeitet durch User
Autor: flo (Gast)
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Mario Hagen schrieb:
> Ich überlege mir sonne Proxxon tischkreissäge zu kaufen.

Überlege ich derzeit auch. Es gibt wohl auch Selbstbauanleitungen für 
solche "Mikrokreissägen" im Netz, auch hier im Forum.

Autor: F. Fo (foldi)
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B. R. schrieb:
> Was haltet ihr von diesem Sägeblatt für die Proxxon Tischkreissäge?
>
> 
Ebay-Artikel Nr. 380824328752
>
>
> Es steht zwar dabei für "Platinen" aber allzusehr Verlass ist auf solche
> Angaben ja oft nicht.
>
> Hatte vorher das Supercut für weiches Holz, das war nach 10cm Platine
> natürlich stumpf ;)
>
> Grüße

Eher das hier:
Ebay-Artikel Nr. 360790645078

Autor: F. Fo (foldi)
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Was ist eigentlich mit einer Stichsäge und einem Hartmetallblatt?
Ich habe so einen Tisch, da kann man die oder auch ne Kreissäge 
einbauen.

Autor: helpmate (Gast)
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benutze auch die Proxxon Tischkreissäge aber mit der

Proxxon-28152-Trennscheibe-fur-Kappgerat-50-

und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen

Autor: bernte (Gast)
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hallo

hab bisher folgendes durch
-platine mit teppichmesser anritzen und brechen
-mit dremel und diamant-trennscheibe, korund-trennscheibe und sägeblatt
-metallbügelsäge
-dekupiersäge

am besten davon ging noch die klassische metallsäge

neu ist derzeit die exakt ec320. für platinen benutze ich das keramik 
trennblatt. allerdings werde ich mir noch eine führung/ anschlag bauen.
das gute ist man kann das gerät auch noch mobil eisetzen für die kleine 
reparaturen in haus und garten.
der preis lag bei ca. 80€.

tischkreissäge von proxxon war auch geplant allerdings hab ich doch 
überwiegend nix gutes gehört- zu wenig leistung, zu teuer im unterhalt.

gruß

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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bernte schrieb:
> zu teuer im unterhalt

Neugierdehalber - was wird denn dazu so geschrieben? So eine Kreissäge 
frisst und säuft ja nix?

Autor: herbert (Gast)
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Da gibt man sich viel Mühe mit dem Layout usw. dann sollte man bei 
zuschneiden auch entsprechende Maßstäbe anlegen. Ene kleine Kreissäge 
zb. von Proxxon kostet doch nicht die Welt und rundet die 
Platinenfertigung ab.Manche stellen sich bei Abercrombie and Fitch 
stundenlang an um dort teuer einkaufen zu dürfen. In der Zeit könnte man 
sich die Maschine bei einem Nebenjob verdienen.;-)

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Herbert.

herbert schrieb:

>> 2) Wenn das nicht langt, Ansprüche runterdrehen.
>
> Die Ansprüche bekommt man mit der Muttermilch.

Ich kenne eigentlich mehr gegenteilige Beispiele: Leute verhalten sich 
konträr zum Verhalten ihrer Eltern, weil sie auf keinen Fall so sein 
wollen wie ihre Eltern.

> Natürlich kann man an
> dieser Stellschraube drehen aber zurückt bleibt dann zumindest bei mir
> eine Art von Unzufriedenheit die mir den Spass am selbermachen nimmt.Da
> bin ich Neurotiker.Die Leute die ich kenne und auch weis dass die sehr
> sauber arbeiten die haben auch ein blitzsauberes gepflegtes Auto und
> eine aufgeräumte Wohnung.

Ok, keiner kann aus seiner Haut, das ist schon richtig. Aber nicht jeder 
hat seine Zwangsgedanken an der gleichen Stelle. Es mag also genug Leute 
geben, für die ein einigermassen sauberer Schnitt mit einer Eisensäge 
für eine Platine, die anschliessend sowieso in einem undurchsichtigen 
Gehäuse verschwindet, völlig ausreichend ist.

Im übrigen lässt sich mit einer Eisensäge und einem feingezähnten, 
harten Blatt schon recht genau  in FR4 sägen.

Tipp: Einen Kerzenstummel bereithalten, und gelegentlich das Sägeblatt 
damit beidseitig einreiben. Hilft bei Eisen, NE-Metallen, Kunststoffen 
und auch FR4.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: Willi L (Gast)
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Hallo Miteinander,

ich habe mir diese Leiterplattenschere besorgt, ist sehr stabil und man 
kann sehr genau schneiden.

http://de.rs-online.com/web/p/leiterplatten-scheren/4727103/

LG
Willi

Autor: Michael_ (Gast)
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Man sollte immer versuchen, die spanlose der spanenden Trennung 
vorzuziehen.
Ich benutze eine Handhebelschere oder eine Blechschere "Berliner Form".
Natürlich scharf geschliffen.
Bei 200x160 und kleiner kein Problem.

Autor: D. V. (mazze69)
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Michael_ schrieb:
> Ich benutze eine Handhebelschere oder eine Blechschere "Berliner Form".

Abscheren hat aber immer den Nachteil, dass das abgeschnittene, kleinere 
Teil verbogen wird. Schneiden im Sinne von Scheren übt immer Streß auf 
das Material aus, im Gegensatz zum Sägen. Ob das bei 
Platinen(abschnitten) immer zum Vorteil ist, muß jeder selbst 
entscheiden.

Autor: Michael_ (Gast)
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Das ist keine Neuigkeit.
Dem FR4 macht das überhaupt nichts. Das federt zurück.
Das abgeschnittene Teil ist der Abfall. Beim Trennen schneidet man 
zweimal.
Ich hab da schon 25cm lange Streifen geschnitten.
Und auch wird geschnitten, wenn die Folie noch drauf ist. Kein Problem.
Bei FR2 und CEM1 muß man etwas aufpassen, geht aber auch prima.

Autor: kevin (Gast)
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ich verwende hierfür einen chinesen

Autor: Frank G. (frank_g53)
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Hi,

ich schneide mit einer Minisäge die ich auf dem Flohmarkt erstanden 
habe.
So ist einfach aufgebaut.
Hat sogar eine kleine Sicherheitsfunktion: Nur wenn die geteilte 
Tischplatte auf den Mikroschalter drückt, dreht sich der Motor.

Vorher hatte ich die Platinen entweder geritzt und gebrochen, oder mit 
einer Bügelsäge durchgesägt.

Autor: Foka Mokra (foka)
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Michael_ schrieb:
> Man sollte immer versuchen, die spanlose der spanenden Trennung
> vorzuziehen.
> Ich benutze eine Handhebelschere oder eine Blechschere "Berliner Form".
> Natürlich scharf geschliffen.
> Bei 200x160 und kleiner kein Problem.

Das finde ich interessant.

Habe etwas gesucht, finde sie aber maximal in 250mm laenge. Ist es
auch so eine, wie Du sie verwendest?
Schneidest Du damit FR4?
Wie oft must Du die Schere nachschleifen?
Wie breit/sauber ist die Schnittkante, bzw. wiviel Material muss man
noch ab abschleifen?

Ich verwende bis jetzt einfache Metallsaege. Mauss aber, nach dem
Saegen, die Kanten nachbearbeiten. Raender von geaetzten Platinen
schneide ich mit meiner Proxxon zu... ist aber relativ staubige
Angelegenheit.

Beides ist eigentlich ganz okay, wenn's aber einfacher gehen koennte
bin ich fuer Alternativen offen ;-)

Viele Gruesse,
foka

Autor: Saw (Gast)
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Eine Säge natürlich.

Autor: Thomas (Gast)
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Wir reden hier vom Hobbybereich, richtig? Noch eine große, teure 
Maschine kaufen die meistens nur herumsteht?

Ich säge meine Platinen so: Die Platine wird mit einer 
Schnellspannzwinge (z.B. sowas hier: 
Ebay-Artikel Nr. 360863422492) 
auf einem kleinen Holzbrett festgespannt. Das Brett kann man schön 
einfach festhalten. Gesägt wird mit einer ganz normalen Eisensäge mit 
Bimetallblatt. Geht superschnell und das Blatt hält ewig. Habe es 
bestimmt schon zwei Jahre drin.

Nach dem Sägen werden die Kanten geschliffen. Dazu Naßschleifpapier auf 
eine gerade Unterlage legen und die Platine darauf hin und herziehen. So 
bekommt man sehr schnell perfekte und rechtwinklige Kanten hin. Besser 
als das was man so industriell sieht, wo die Platinen meist gestanzt 
werden und mit echt wenig Aufwand.

Autor: Michael_ (Gast)
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Foka Mokra schrieb:
> Das finde ich interessant. ...

Ich hab mal nachgemessen. Meine Handhebelschere hat eine Backenlänge von 
10cm.
Davon sind etwa 7cm nutzbar.
Man muß in kleinen Stücken von 5cm schneiden. Meist entsteht gar kein 
Abfall.
Natürlich wird bei längeren Stücken das Material gestreßt, weil es ja 
runtergebogen werden muß.
Immer mit der Schutzfolie oben.
Nachschleifen sollte man, wenn es schwer geht und Grat zieht. Eine 
runtergenudelte Schere aus einer Schlosserei sollte man nicht nehmen.
Und auch nicht für Blech o.ä. nehmen.
Einfach mal probieren.
FR4 geht gut, FR2 platzt leicht.
Die Kanten schleife ich nach dem Ätzen flach auf einem Stück mittleren 
Schleifpapier. Dabei werden Reste vom Ätzmittel, welches in die Kanten 
eingedrungen sind, gleich mit entfernt.

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