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Forum: Haus & Smart Home Hausbus-Knoten mit RS485


Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Hi Leute,

ich mach' mir nun auch mal ein paar Gedanken zu einem 
"Haus-Utility-Bus", womit ich Funktionen wie Alarmanlage, Überwachung 
div. Haustechnik (z.B. Füllstand der Regenwasserzisterne etc.), 
Wetterdatenerfassung und vielleicht ein paar Aktoren wie Jalousien, 
Markise o.ä. anschliessen kann.

Bei der letzten Renovierungsaktion hatte ich schon ein paar Stern-Vierer 
Kabel (Telefonleitung) und Leerrohre durch's Haus verlegt um damit Bus 
(RS485 oder CAN) und Versorgung (24V DC) zu verteilen.

Obwohl CAN die schönere (und technisch reizvollere) Lösung wäre, werde 
ich wohl (erstmal?) RS485 nehmen, da kleine Controller mit CAN immer 
noch etwas rar sind.

Ursprünglich wollte ich meine kleinen µBrain88-Module verwenden (siehe 
http://www.geocities.com/_wsw_ dort unter "AVR based" und dann nach 
unten scrollen), aber da habe ich ja schon einen RS232-Treiber drauf, 
den ich hier gar nicht brauchen kann.

Und um nun nicht jeden Busknoten von Grund auf neu aufbauen zu müssen, 
habe ich mir sowas wie auf dem angehängten Schaltplan überlegt. Das soll 
auf eine kleine Platine gegossen werden und enthält schon mal alle 
Grundbausteine (Stromversorgung, Reset, AVR (wahlweise Mega48, 88 oder 
168) und RS485 Treiber. Einige Bestückungsoptionen (IR-Empfänger, 
Referenzspannung für ADC, Temperatursensor) gibt es auch.

Die freien Ports führen an ein Lochraster- und/oder SMD-Pad-Feld, damit 
die für die jeweilige Anwendung notwendigen Anpassschaltungen (InAmp, 
OpAmp, Treiber, Relais ...) ergänzt werden können. Wenn der Platz nicht 
reicht, kann ich dort immer noch einen Steckverbinder für eine 
Huckepackplatine anbringen.

Als Anschlüsse nach draussen habe ich kleine Wago-(Käfig-)Klemmen 
vorgesehen. Die brauchen nicht viel Platz und kontaktieren Drähte und 
Litzen sehr zuverlässig.

Da hier einige Leute schon Selbstbau-Hausbusse realisiert haben, stelle 
ich vor dem Layout das Design hier mal zur Diskussion um mir ggf. ein 
paar Verbesserungsvorschläge einzuholen.

Also?

Grüße aus Berlin-Tempelhof,
Stefan
(DD6FM, falls es jemand interessiert ;)

Autor: Seemann (Gast)
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Wenn sich dein Hausbus verknotet, mußt du ihn an einer Stelle 
auftrennen, damit du den Knoten lösen kannst.

Ich habe Erfahrung damit.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Danke für den Vorschlag.

(Hmm, fehlt da ein Smiley oder ist es schon zu spät am Abend damit ich 
den Beitrag genügend würdigen kann??)  :-(

Autor: Jörg (Gast)
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Er meint wohl, dass Du keine Schleifen legen sollst.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Ach so...

Nun gut, er kann ja nicht wissen, dass mir die Besonderheiten der 
RS485-Topologien durchaus geläufig sind.

Das hat jetzt aber nicht wirklich viel mit dem Schaltungsentwurf zu 
tun....

Autor: Stefan Kleinwort (_sk_)
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Hallo Stefan,

falls CAN für Dich doch noch interessant ist, dann kannst Du Dir mal 
meine Busknoten-Platinen anschauen. Ich habe einen ATmega16/32 zusammen 
mit dem MCP2515 eingesetzt. Natürlich geht auch RS485, aber dass man 
sich über Buskollisionen etc. keine Gedanken machen muss ist schon ganz 
hilfreich.

Ich habe bei mir teilweise Graphikdisplays angeschlossen, deswegen der 
ATmega32 (Platz für Fonts und Graphiken).

In den meisten Fällen hängt die Platine direkt in der Unterputzdose, bei 
Sonderanwendungen nehme ich die Platine huckepack auf eine basisplatine.

Wago-Klemmen: schön wären Klemmen, in die die Kabel wie bei Wago schnell 
geklemmt werden können und dann als ganzer Stecker auf die Platine 
gesteckt werden können. Ansonsten hast Du Probleme, wenn Du eine Platine 
mal wechseln willst (dann fliegen 4 lose Kabelenden rum).
Die optimale Lösung für die Busstecker habe ich auch noch nicht 
gefunden.

Ich habe bei mir eine 10-polige SIL-Steckerleiste vorgesehen, die für 8 
Schaltkontakte (+ 2 GND) vorgesehen ist. Dafür gibt es  ziemlich 
günstigfertig konfektionierte Kabelsets, damit ist der Anschluss von bis 
zu 8 Tastern sehr einfach.

Viele Grüße, Stefan

Autor: SeppK (Gast)
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Hallo Stefan,

bin da auch gerade dabei einen Bus auf RS485 zu bauen. Einsatzgebiet ist 
bei mir allerdings der Garten.

Verbessungsvorschläge: Statt dem LM-Schaltregler nimm den MC34063 der 
ist kleiner (SO8) und günstiger.

Den Sinn von den D1, R1 und R3 verstehe ich nicht ganz.

Welches Protokoll willst du fahren?

Viele Grüsse

Autor: A.K. (Gast)
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R1/R3 sind Bias-Widerstände wie sie sich ungefähr so in einer 
B&B-Appnote wederfinden. Aber das Schaltbild suggeriert, dass sie in 
jeder Node vorhanden sein sollen, und das geht garantiert nicht, die 
gehören genau einmal in den Bus.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Ja, A.K. hat es richtig erkannt: das sind die BIAS-Widerstände, die in 
etlichen App-Notes erwähnt werden und die nur genau einmal an den Bus 
dürfen. Damit die Teile als Bestückungsoption da sind, muss ich sie 
natürlich in den Schaltplan mit aufnehmen. Nicht bestücken fällt ja 
nicht so schwer.

Ich tendiere halt dazu, wenn ich schon mal eine Platine mache (hat ja 
etliche Grundkosten), dann lege ich sowas ein wenig universeller aus. Da 
ich nicht weiss, ob ich (oder jemand, der die auch benutzen möchte) die 
Teile nicht auch mal in einem eigenen abgesetzten (Sub)Bus einsetzen 
will, sehe ich den Abschluss und die Bias-Teile einfach mal vor. In 0603 
nehmen die auch nicht viel Platz weg.

Eins ist mir selber noch aufgefallen: Ich sollte die SPI-Signale 
natürlich noch mit an's Fädelfeld führen.

@Sepp:
Über's Protokoll habe ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht, 
aber ich werde höchstwahrscheinlich keine Multimaster-Fähigkeiten 
benötigen. Damit spare ich mit die ganzen Kopfschmerzen  wg. 
Arbitrierung. Wenn ich Multimaster bräuchte, würde ich doch lieber auf 
CAN umsteigen.
Ich liebäugle ein wenig mit S.N.A.P.

Mit dem günstigeren Preis des MC34063 hast Du recht (Wow, nur ~0,40 Euro 
netto beim Dissi), aber ich habe von den LMs noch eine Stange 
herumliegen, so gesehen kosten die mich nichts ;-)  Ausserdem kann ich 
wegen der höheren Schaltfrequenz hier kleinere Induktivitäten und Kondis 
verwenden.

@Stefan:
WAGO hat auch solche steckbaren Käfigklemmen-Systeme, aber die bauen 
leider etwas arg gross. Vielleicht wäre die MiniModul-Serie von Lumberg 
eine Überlegung wert (gibt's auch bei Reichelt: 
http://www.reichelt.de/?SID=26C9XDZ6wQARoAAA-QXyU1... 
). Ich müsste nur sehen, ob das auch mit den Massivdrähten meiner 
Sternvierer-Verkabelung klappt.

Funktioniert das mit den Microchip-Teilen gut? Seit ich mir mal mit 
deren SPI-UART die Finger verbrannt hatte, scheue ich vor solchen 
"Dranbastellösungen" immer etwas. Ich würde dann eher eine AT90CAN128 
nehmen (der aber auch so seine Mucken haben soll). Oder gleich 'nen 
AT91SAM7A3 oder so. Ob TQFP64 oder -100 nimmt sich dann auch nichts 
mehr...
Wozu dient der sekundäre CAN-Bus?

Ansonsten: Feines Teil, Dein Koppler!

Autor: twede (Gast)
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Hallo Stefan,

warum nimmst Du nicht einen Fujitsu Controller mit CAN-Bus? Der MB90F367 
ist sehr klein und auf alle Fälle günstiger als ein ATMega mit CAN.

Ich bastel mir gerade einen Hausbus mit dem Fujitsu MB90F347 als 
Controller. Die einzelnen Knoten sind über CAN mit einander verbunden, 
wobei sich die Anzahl der Knoten bei mir auf 8 Knoten insgesamt 
beschränkt, weil ich die Controller in Unterverteilern eingebauen werde, 
von denen zentral die Verkabelung in den Räumen abgeht.

Für die Spannungsversorgung benutze ich einen Recom R-785.0-05 
DC/DC-Wandler der bis 500mA liefert. Die sind Pinkompatibel zum guten 
alten 7805 (das Gehäuse ist nur etwas größer) und garnicht mal so teuer. 
Bei Conrad kostet einer ca. 9,- €. Bis jetzt habe ich mit den Dingern 
noch keinen Ärger...

Als Steckverbinder setze ich die guten alten Sub-D Steckerverbinder ein. 
Sind zwar ein bisschen gross, aber dafür unschlagbar billig.

Bis dann!
Thomas

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Hi Thomas,

danke für die Erinnerung an die Fujis. Hätte ich auch selber drauf 
kommen können, schliesslich hatte ich ja schon mit dem '598er etwas 
herumgespielt. (siehe meine Homepage)

Hmm, wenn ich denn auf CAN umsteigen wollte, wären die schon eine echt 
zu überlegende Alternative: der '367 mit 64K Flash kostet aber (mit 
unter 8 Euro netto) gerade mal 'nen Euro weniger als der von Dir 
geplante '347er (brauchst Du den externen Bus?). Andererseits kostet der 
'345 mit 512K Flash weniger als das Doppelte...

Hmm, hmm, hmm - vom MB90F347CAPF-GSE1 hätte der Dissi gut 1200 St. ab 
Lager....

Die Recon-Teile sind zwar ganz nett, aber doch ein wenig teuer. 
Ausserdem laufen die LM'se auch völlig problemlos: Den Schaltungsteil 
habe ich einfach mit Cut&Paste aus einem altbewährten Produkt 
übernommen.

Aber das oben sind alles Überlegungen für eine "Luxusausführung". Ich 
wollte aber eigentlich erst mal ganz klein anfangen und ein paar 
überschaubare Funktionen implementieren (siehe erster Beitrag: 
Alarmanlage, Überwachung div. Haustechnik (z.B. Füllstand der 
Regenwasserzisterne etc.), Wetterdatenerfassung und vielleicht ein paar 
Aktoren wie Jalousien, Markise o.ä.). Das sollte mit dem "lütten" 
Modulchen und RS485 locker zu erschlagen sein, zumal da ja nichts 
wirklich zeitkritisches dabei ist. An der übrigen Elektrik im Haus 
wollte ich erst mal nichts ändern (dazu hätte ich auch die Verkabelung 
anlässlich der Renovierung anders aufziehen müssen, aber ich hatte 
damals mit Wasser, Heizung, Wänden, Böden (alles über 3 Etagen) und 
Dachausbau schon genug am Hals).

Also vielleicht zurück zum vorliegenden Entwurf: Hat dazu noch jemand 
Einwände, Kommentare, Verbesserungsvorschläge (oder findet es so gut, 
dass er auch welche haben möchte)??

Grüße aus Berlin-Tempelhof,
Stefan

Autor: Stefan Kleinwort (_sk_)
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Hallo Stefan:
ganz schön unübersichtlich hier, mit 2 Stefans ;-)

Für mich ist der Stecker eh schon gelaufen, die Platinen laufen bei mir 
schon eine Weile. Ich bin zwar noch nicht ganz fertig, aber die 
Basisfunktionen gehen ganz ordentlich.

Die Microchip-Teile funktionieren ganz prima. Der Nachteil an der 
SPI-Verbindung kommt beim Debuggen: in die mc-Register kannst Du überall 
komfortabel reinschauen, für die MCP2515-Register musst Du zum Debuggen 
Lesebefehle in den Code schreiben. (wenn Du Interesse hast, kannst Du 
gern den Code dafür haben, gpl).

Heute würde ich wahrscheinlich einen mc mit integriertem CAN nehmen, 
wahrscheinlich den AT90CAN32. Aber das ist Geschmackssache, ich arbeite 
viel mit den ATmegas und habe auch das jtag-mkII-Tool dafür, da fiel die 
Wahl leicht.

Am Preis würde ich die Wahl nicht festmachen: je nachdem, wo Du kaufst, 
kann der eine oder der andere günstiger sein. Viel wichtiger finde ich 
komfortables Debuggen.

>Wozu dient der sekundäre CAN-Bus?
Eigendlich wollte ich aus mehreren CAN-Strängen einen baumförmigen Bus 
bauen, an den Verbindungsstellen jeweils einen Koppler mit 2 CAN-Chips. 
Das hat im Normalbetrieb auch ganz gut geklappt, aber bei starker 
Buslast hätten die internen Puffer überlaufen können (ok, bei der 
Hausbusanwendung wohl eher ein theoretisches Problem). Ich habe jetzt 
eine Sernverkabelung bei 20kbaud realisiert, was probllemlos läuft.

Die meisten DC/DC-Wandler haben leider einen relativ hohen 
Ruhestromverbrauch. Bei sparsamer Auslegung kommt man mit einem 
Linearregler fast besser weg. Deshalb benutze ich VCC = 3,3V und 4Mhz 
Taktfrequenz für den ATmega. Wenn man direkt in (über) den Wanddosen 
auch die Raumtemperatur messen will, sollte man mit dem Energieverbrauch 
der Koppler sehr sparsam sein, sonst misst man die Abwärme und nicht den 
Raum.

Viele Grüße, Stefan



Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Hallo Stefan ;-)

stimmt, das mit dem Debugging ist ein gutes Argument: Hab' hier auch 
JTAG-MKII und AVR-Dragon irgendwo vergraben. Da könnte man dann schön 
mit debugWire dran.

Der Ruhestromverbrauch des LM2675 ist mit max. 3,6mA nicht so das 
Problem und wenn sich ein ATmega48/88/168 (auch bei 5V) merklich 
erwärmt, hat man woanders was falsch gemacht ;-)
Ich denke das wärmste Bausteil wird (je nach Buslast) der RS485-Treiber 
werden...

Den Temperatursensor wollte ich bedrahtet vorsehen, so dass man den auch 
leicht von der Platine absetzen kann. Im übrigen ist das mit der 
Temperatur- und Spannungsmessung so eine berufliche Konditionierung: 
Dort machen wir das bei allen unseren Gerätchen, denn die werden schon 
mal relativ unzugänglich eingebaut und man kann über Spannung und 
Temperatur schon mal sowas wie einen groben "Wohlfühlfaktor" vor Ort 
ermitteln.

Das mit den Preisüberlegungen oben war nicht so furchtbar ernst gemeint, 
für Basteleien kann man schon mal einen Euro mehr ausgeben (da hat man 
im Leben sonst so ganz andere Posten/Kosten...). Aber die Fujis sind 
schon auch ganz nette Teile (schau' mal bei Gelegenheit, was die alles 
so drin haben).

Aber ist schon komisch: Heute, wo's ARM-Derivate schon ab 2-3 Euro gibt, 
kann einem ein ATMega für ~6 Euro schon mal teuer vorkommen. (Und das, 
wo ich für mein erstes 8"-Floppylaufwerk mal 2kDM bezahlt habe - 
Verrückte Welt!)

Grüße aus Berlin-Tempelhof,
Stefan

Autor: Jörg (Gast)
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Hallo Stefan(s),

Ich habe auch einen Hausbus gebaut, der ist aber (noch?) nicht 
öffentlich.
Für RS485 habe ich mir folgende Eingangsbeschaltung abgeguckt:

                       -+- Vcc
                        |
     +--- 100nF--+     560k
     |           |      |
o----+--- 1k ----+------+--------------+---- A
                                       |
                                       |
o----+--- 1k ----+------+---------+--------- B
     |           |      |         |    |
     +--- 100nF--+     560k       D1   D2
                        |         |    |
                       -+- Gnd   -+-  -+-

Hat den Vorteil, das alle Eingänge gleich aussehen können.
Die Dioden sind Überspannungsschutzdioden mit einer geeigneten Spannung.
Ich habe ein 3V-Design gemacht, mit SP3072 oder MAX487 als Transceiver. 
Die sind Slew-Rate-limited, erzeugen also keine so scharfen, störenden 
Flanken. Baudrate ist 19200, Verdrahtung Stern und Bus.

Das mit dem Ruhestrom des Schaltreglers muß man genauer angucken. Der 
beste den ich für meine Zwecke gefunden habe ist der MAX5033, braucht 
weniger Idle-Strom als ein zunächst verbauter LM2671. Wenn ich recht 
erinnere liegt der bei 2mA, ein Längsregler a'la 78L0x braucht 6 mA. 
Kann ich nochmal nachmessen. Um nur einen uC zu versorgen ist 
Schaltregler Quatsch, ich habe es wegen den Pullups der Schaltereingänge 
gemacht. Die haben 150 Ohm, um bei 3,3V noch eine vernünftige 
Stromschleife hinzubekommen. (An Kontakten können sich aus Metalloxiden 
parasitäre Dioden bilden, die wollen durchbrochen werden, habe ich mal 
gehört. Zu wenig Spannung und Strom ist schlecht.)
Bei 8 Eingängen hätte ich dann 176 mA zu längsregeln, bei 24V Speisung 
wären das irre 3,6W Verlustleistung.

Debuggen kann man wohl ganz gut mit dem Mega88, im fertigen Design dann 
z.B. einen Mega8 einsetzen. Ich habe seinerzeit den Code mit einem 
anderen Controller entwanzt und auf einen Mega8 nur noch portiert. Ein 
Bootloader der flashen kann ist sehr sinnvoll, damit kann man die 
Software später remote updaten, ohne alle Module aus der Wand zu puhlen.

Ich habe ein Frage an die CAN-Fraktion: Wie ist das dort mit der 
zulässigen Leitunglänge und der Anzahl der Teilnehmer? Ich habe mal 
gelesen, die reicht zwar für ein Auto, aber nicht für ein Haus? Oder muß 
man nur mit der Baudrate runtergehen?

Autor: Michael S. (mst)
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Hallo Jörg,

zum Thema CAN, hab ich da was für dich. Zwar auch nur im Netz mal 
gefunden, aber durchaus brauchbar:

http://www.me-systeme.de/canbus.html

Gruß Micha,

Autor: twede (Gast)
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Hallo Jörg,

die Anzahl der Knoten an dem Bus darf bei einem Standard Treiber wie dem 
PCA82C250 bei 127 liegen. Die Leitungslänge darf bei niedrigen Baudraten 
über einem Kilometer reichen (sollte also für die meisten 
Einfamilienhäuser reichen.) Wirklich doof beim CAN-Bus ist allerdings, 
das er nicht für eine sternförmige Verkabelung ausgelegt ist. In den 
meisten Fällen bekommt man den Bus aber bei auch sternförmiger 
Verkabelung zum laufen, wenn man ein bisschen mit der Terminierung an 
den Enden des Sterns experimentiert. Schön ist das aber nicht!

Bis dann!
Thomas

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Jörg wrote:
> Debuggen kann man wohl ganz gut mit dem Mega88, im fertigen Design dann
> z.B. einen Mega8 einsetzen.

Ähm, wieso sollte man das machen? Der Preisunterschied zwischen den 
beiden Typen ist ca. 10 ct (netto), da riskiere ich doch keine 
Leiterplatte indem ich versuche 'nen TQFP32 auszutauschen...

Grüße aus Berlin-Tempelhof,
Stefan

Autor: jochen_str (Gast)
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Hallo zusammen,

Zum Thema CAN: Ich mag es persönlich überhaupt nicht mir reichts wenn er 
mein Auto durcheinander bringt.

Rs485: eine saubere Sache die viel Platz für Eigenentwicklung liefert 
(eigenes Protokoll usw) Treiber sind günstiger und einfacher zu bekommen 
usw.


Zum Thema Hausbus schau mal auf meine HP:

http://www.rs485-hausbus.de.vu

Gruss

Jochen_str

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>Treiber sind günstiger und einfacher zu bekommen usw.
Ansichtssache...
Man kann auch CAN-Transceiver für RS485-Übertragungen benutzen...

Autor: Jochen S. (jochen_s)
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Man kann auch mit Kanonen auf Spatzen schiessen.

Nicht Böse gemeint.

Nicht alles was technisch realisierbar ist, ist auch sinnvoll.

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Stefan (Kleinwort),

wäre prima, wenn Du Deinen Code mal hier reinstellen würdest. Der läuft 
ja nun schon eine Weile und wäre sicher auch für viele andere 
interessant.

Andreas

Autor: Robert (Gast)
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Hallo Stefan (Kleinwort),

Am Anfang des Artikels hast du geschrieben:
> Wago-Klemmen: schön wären Klemmen, in die die Kabel wie bei Wago schnell
> geklemmt werden können und dann als ganzer Stecker auf die Platine
> gesteckt werden können. Ansonsten hast Du Probleme, wenn Du eine Platine
> mal wechseln willst (dann fliegen 4 lose Kabelenden rum).
> Die optimale Lösung für die Busstecker habe ich auch noch nicht
> gefunden.

Genau von WAGO gibt es Buchsenklemmen in mehreren Farben für 
Leiterplatten,
Man kann die Buchse stapeln und auf einen PIN aufschieben sowie
zusätzlich bis zu 4 Kabel einstecken. Den gestapelten Block kann man
dann in einem Stück von der Platine ziehen oder stecken.

Artikelnummern
243-721 grau
243-722 blau
243-723 orange
243-724 hellgrün

Autor: R. Grasbon (grasbon)
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Hi Leute,

das Thema Hausbus per RS485 ist auch für mich interessant.

Ich habe nämlich ein altes Haus gekauft, dass nun komplett
umgebaut wird. Im Rahmen dieser Sanierung wird auch
die Elektrik komplett erneuert (Bleiisolierte 2-Draht-
Leitung aus den 50ern). Dabei will ich die Situation
nutzen und gleich ein Gebäude-Buskabel (Y(ST)Y 2x2x0,8mm²
= EIB) mit verlegen um damit später ein Gebäudeauto-
mationssystem entstehen zu lassen.
Da der Einbau "originaler" EIB-Komponenten zu teuer ist
(so eine Sanierung frißt eben einiges an Geld) werde ich
das Haus auf "konventionelle Weise" verkabeln und dabei
das (EIB)-Buskabel mitführen.
Später sollen dann eigens konstruierte µC-Busknoten mittels
RS485 über ein einfaches Protokoll (9600 Baud, Multimaster)
in Kontakt treten (Das Protokoll ist bereits angedacht, jedoch
noch nicht vollständig spezifiziert). Sobald das Protokoll

Aber gerade in dem Zusammenhang gibt's ja schon einige (Jörg,
Stefans ...) die bereits einen laufenden Bus haben oder planen.

Gerde zur Topologie stellt sich bei mir die Frage, ob 485 es
zuläßt einfache Abzweigungen zu machen, also eine Baumstruktur,
deren Knoten einfach zusammengeschaltet sind.

Die Datenrate auf dem Bus ist mit 9600 Baud ja eher moderat. Und
das Haus ist kein 20er-Jahre 6-Geschossiger Altbau, sondern ein
50er-Jahre Einfamilienhaus.

Längere Substränge (> 20m, vielleicht in den Garten) könnte man ja durch
einen aktiven Verteiler (Repeater/Switch) ankoppeln.


Also, mir schwebt da folgendes vor:

1. Öffentliches Protokoll, Zielgerichtet und möglichst einfach,
   bloß keine Eierlegende Wollmilchsau. Multimaster - finde
   ich wichtig.

2. Einfache Verkabelung mit 2x2x0,8mm² Kabel, das ist günstig
   (35€/100m), robust und darf zusammen mit 230V verlegt werden.

2. Stromversorgung der Aktoren mit in der Leitung. Wir haben
   beim EIB-Kabel ja 4 Adern. Also rot/schwarz = +24V/GND,
   weiss/gelb = A/B.

3. Simple Aktoren. ATMegas, 80xxx, MAX485 Ankoppler oder besser
   ADuM1201. Ein einfacher Schaltaktor wäre da mit ca. 10€ zu haben
   Jeder Aktor macht sich aus den 24V das, was er braucht. Stromhunger 
ist
   einzugrenzen auf ... sagen wir mal max. 30mA pro Knoten. Was darüber
   hinausgeht, soll sich der Aktor anderswo holen (z.B. 230V,
   Kondensatornetzteil) holen.


Was mein ihr dazu? Sobald ich die erste Version des Protokolls fertig 
habe,
stellt ich's auf meine Website (www.grasbon.de) zur allgemeinenen 
Diskussion. Ebenso Schaltpläne und Layouts.


Grüße,
Reimar

Autor: Jörg (Gast)
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Reimar,

wenn Du nicht den zwingenden Ehrgeiz verspürst alles selbst zu bauen, 
dann warte vielleicht noch ein Weilchen. Ich habe das fertig, läuft seit 
1,5 Jahren ohne Probleme in unserem EFH. Veröffentlichung kommt, ich 
kläre grad noch rechtliches.

Mehr per PM...

Autor: R. Grasbon (grasbon)
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Jörg wrote:
> Reimar,
>
> wenn Du nicht den zwingenden Ehrgeiz verspürst alles selbst zu bauen,
> dann warte vielleicht noch ein Weilchen. Ich habe das fertig, läuft seit
> 1,5 Jahren ohne Probleme in unserem EFH. Veröffentlichung kommt, ich
> kläre grad noch rechtliches.
>
> Mehr per PM...

Da ich im Moment sowieso noch mitten in den Umbaumaßnahmen
stecke habe ich's mit dem Bussystem nicht eilig und bin
gespannt, was bei Dir so deinen Dienst tut. Gibt's denn
ein Multimasterprotokoll?

Gruß, Reimar

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...zum Thema Protokoll hatte ich weiter oben ja schon mal S.N.A.P 
erwähnt:
http://www.hth.com/snap/  (Hier gibts auch Programmbeispiele für AVRs)

Gut, für Multimaster müsste man sich noch ein wenig Gedanken machen, 
aber sonst ganz nett...

Autor: Jörg (Gast)
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Ja, "meins" ist Multimaster.

Autor: Bascom Jünger (Gast)
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Hallo Jörg,
ist es in C oder in welcher Sprache?
Wie sind die Knoten aufgebaut, kann ich ein Beispiel haben?

Autor: Jörg (Gast)
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Ich habe mein Zeug in C geschrieben (kein Bascom, sorry), gcc mit WinAVR 
um genau zu sein. Das ist "richtiger" kleiner Protokollstack geworden, 
je nach Modul ist nur die oberste Schicht (=Applikation) neu 
geschrieben. Ich habe verschiedene Eingänge, verschiedene Ausgänge und 
einen RC5-Infrarotempfänger "im Programm".

Was meinst Du mit "wie sind die Knoten aufgebaut"? Ich habe sozusagen 2 
Plattformen, eine kleine runde Platine für Schalterdosen und ein 
Hutschienenmodul.

Für Details bitte noch etwas Geduld...

Autor: Ralph S. (ralle)
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"Ich habe mein Zeug in C geschrieben (kein Bascom, sorry),"
Na, dafür brauchst Du Dich doch nicht zu entschuldigen ;-)

Ich habe auch Interesse an Infos Deiner Hausbus-Implementierung. Du 
siehst, der Leidensdruck wächst...

Gruß,
Ralle

Autor: R. Grasbon (grasbon)
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... und es werden mehr :-)

Da haben wir mit Jörgs Hausbus-System doch schon mal ein paar
Eckpunkte:

* Günstige Verkabelung per 2x2x0,8mm²
* Moderate, unkritische Baudrate
* Multimaster mit Sicherheitsmechanismen
* Kleine µCs wie ATMega8 u.ä. als Knoten
* Online Firmwareupdatemöglichkeit
* Dezentrale Lösung
* Einfach erweiterbar

Scheint von allgemeinerem Interesse zu sein. Sobald Jörg
seine Beschreibung fertig hat, können wir die Sache
ja mal genauer diskutieren.

Grüße,
Reimar

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hi
Ich habe auch die Sternvierer verlegt. allerdings weitgehend in Stern
struktur. Da ich zeitlich nicht mehr dazukam habe ich das mit meiner 
Meisterschule-SPS gemacht.
Das Problem des ganzen ist das optische Design.
Wem will man so etwas verkaufen?
Der Kunde, der sich dafür interessiert,hat normal Geld und will
gleich nen EIB.
Bleiben nur sotechnisch interessierte die weniger ausgeben wollen.
Gibt es nicht wirklich viele von.

Das ganze soll ja in Schalterdosen passen.
Also ich hab in ein Stück Blech Drehimpulsgeber montiert.Die haben ne
6mm Achse. Dimmerknöpfe mit 6mm hat nur BuschJaeger. Die anderen 
Hersteller
haben alle 4mm Achsen.Da hab ich die Knopfe ausgedreht und 
Standartknöpfe
von C abgedreht und reingeklebt.Ist ne heiden Arbeit.
Aber wie kann man sowas sonst optisch zu den anderen Geräten akurat 
passend
hinbekommen?

Eure Lösungen/Gedanken würden mich sehr interessieren.

nette Grüße

Andi


Autor: Christian R. (mrrotzi)
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Hallo Jörg!

Ich bin schon sehr neugierig auf deine Hausbus-Vorstellung.
Ich grübel auch schon seit Wochen und kann mich nicht entscheiden ob CAN 
oder 485 ... Ein funktionierender Bus mit genauen Details würde mir 
sicher (wie vielleicht auch vielen anderen) helfen!

Viele Grüße,
Christian

Autor: der andere Gesichtspunkt (Gast)
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Ich finde es kann durchaus RS485 sein, CAN ist etwas besser, weil man 
sich nicht um Übertragungsfehler kümmern muss.

Nur ich denke für ein normales Einfamilienhaus, und mehr kann es 
eigentlich bei den meisten Lesern hier nicht sein, reicht es die 
Protokolle bestätigen zu lassen.

Ev. muss man mehr Wert auf die Sicherheit in Bezug auf Brandschäden der 
verwendeten Aktoren legen. Selbstgebaute Module, auch wenn die Dinger 
CAN-Bus haben, verursachen bei den Versicherungen eher "Abneigung".

Da sind Bus-Module wie die von ELV RS485 doch besser, die haben 
wenigstens CE-Prüfung.

Das Protokoll ist auch frei, warum nicht lieber die Dinger mit eine 
Master, bestehend aus einem Kontroller oder ein kleiner PC,
intelligent machen.

Autor: Jörg (Gast)
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an Christian, Reimar und andere Interessenten:

ein ganz klein wenig Geduld noch. Ich war in der Zwischenzeit sehr 
fleißig, habe den Code aufgeräumt und optimiert, noch ein paar 
esotherische Bugs gefixt, den Bootloader auf <1kB optimiert, etc.

Jörg

Autor: Christian R. (mrrotzi)
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Alles klar :o)

Lass dir Zeit! Gut Ding braucht Weile!

bis bald,
Christian

Autor: byte (Gast)
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Und, wie schauts aus? Oder muss ich doch meinen eigenen Bus bauen? :) 
*graus*zeitmangel*

Autor: Der Andere (Gast)
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Zitat aus Post weiter oben, geschrieben im April:
Reimar,

wenn Du nicht den zwingenden Ehrgeiz verspürst alles selbst zu bauen,
dann warte vielleicht noch ein Weilchen. Ich habe das fertig, läuft seit
1,5 Jahren ohne Probleme in unserem EFH. Veröffentlichung kommt, ich
kläre grad noch rechtliches.

Mehr per PM...

Hat er geschrieben?

Dann im Juni:
an Christian, Reimar und andere Interessenten:

ein ganz klein wenig Geduld noch. Ich war in der Zwischenzeit sehr
fleißig, habe den Code aufgeräumt und optimiert, noch ein paar
esotherische Bugs gefixt, den Bootloader auf <1kB optimiert, etc.

Jörg

Ist doch schlimmer als erwartet mit der Esotherik :-)


Schau mal hier:
http://www.iuse.org/

Autor: Jörg H. (idc-dragon)
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Hallo, ich habe euch nicht vergessen.

Bin noch da, mittlerweile sogar registriert, so kann man auch mir PMs 
schicken.  ;-)
Es gab eine "Projektpause", hauptsächlich weil ich geheiratet habe.

Technisch gibt es keine Probleme, ich wollte nur alles sauber 
dokumentiert haben und werde dabei Opfer meines Perfektionismus. Text 
habe ich mittlerweile geschrieben, muß aber noch ein gutes Stück 
weiterwachsen. Am Wochenende will ich Fotos meiner Baugruppen machen und 
mit dem Text zusammensetzen. Zwei Module muß ich dazu nochmal kurz 
ausbauen, weil ich sie nicht lose übrig habe.

Vermutlich packe ich den Code auf Sourceforge. Die Artikel entweder auch 
dorthin, oder in ein öffentliches Wiki, oder notfalls auf meine 
Homepage. (Das sind so meine Hauptsorgen.)

"Zum Durchhalten" habe ich im Anhang ein Bild meines Unterputzknotens 
angehängt. Davon habe ich eine ganze Menge im Haus verteilt. Das sind 
entweder 8 Schalteingänge plus bis zu 3 Rückmeldeausgänge, oder mit 
einer anderen Software ein Infrarotempfänger. Ich will auch noch einen 
Sonnensensor draus bauen.

Die andere Hardware ist für Hutschinenmodule, noch nicht im Bild. Mit 
der hat man bis zu je 16 Eingänge, oder 8 Relaisausgänge, oder 4 
Rollädenausgänge.

Autor: Der Andere (Gast)
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Herzlichen Glückwunsch zur Vermählung !!

Das ist ein Grund solche Pausen zu machen, sollte ich meinen Sarkasmus 
sein lassen?
Könnten wir wenigstens schonmal die Schaltungen und Layout's irgendwo 
runterladen, dann könnte man schonmal die Platinen anfertigen. Es muß 
irgendwie mal losgehen.

Autor: Jörg H. (idc-dragon)
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So, nun habe ich die Katze aus dem Sack gelassen, hier ist mein System:
http://openhc.sourceforge.net/

Die "Premiere" gebührte dem PHC-Forum, dashalb hatte ich hier vorab noch 
nicht verraten, dass es sich um zum PHC-System von Peha kompatible 
Module handelt.

Ich mache jetzt mal einen neuen Thread auf, sehe euch hoffentlich dort. 
;-)

Autor: Ein neuer (Gast)
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Nicht schlecht, aber.....
Ich finde es Schade, dass es doch soviel Knete kostet.
Das Steuermodul ca 800 Euro, die Visu-Lizence weiß ich nicht, wird 
sicher auch noch ordentlich zu Buche schlagen. Dazu kommen die 
Bopla-Gehäuse, Platinen, SMD und anderes an Bauteilen.
Mag für den Einen oder Anderen trotzdem im Vergleich zu EIB/KNX billiger 
sein.
Was auch hier, mir jedenfalls, wieder auffällt, es gibt keie schönen 
Schalter mit 8 Taste und LED ohne das die dann zu einem System gehören 
und damit wieder hübsch teuer sind.

Naja, trotzdem gut gemachtes Projekt, alle Achtung!

Alternative Fendbus, ignoriert aber FAX-Anfragen, obwohl er auf seiner 
Seite keine Email haben möchte, sondern nur FAX-Anfragen.

Autor: Gast (Gast)
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gehört zwar nicht so ganz hierher, aber irgendwie doch:

Habt ihr für die verwendeten LM 2671 eine Bezugsquelle für Kleinmengen?
Hab bei den üblichen Verdächtigen nichts finden können, Spoerle & Co. 
haben die zwar, aber nur in kompletten VPE (1000 Stck +..) und da ich 
bis zur Rente noch was anderes machen will ausser LM´s löten nicht so 
das richtige.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Hallole!

nach längerer Auszeit wg. mangelnder Freizeit melde ich mich mal wieder 
in "meinem" Thread ;-)

Nachdem hier also keine grossen Bedenken an dem Design angemeldet worden 
waren, habe ich mich auf die Suche nach passenden Gehäusen gemacht um 
die Platinengröße festlegen zu können. Bei Reichelt suchte ich mir diese 
drei aus (siehe Bild):
- Bopla ET-208 für draussen
- Teko TB-7 für Wohnräume und
- SP2008-SW für Wirtschaftsräume (preisgünstig, aber nicht das schönste)

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...da jedes dieser Gehäuse andere Innenabmessungen hat, habe ich das 
Layout so gestaltet, dass ich die Platine für jede entsprechend zusägen 
kann.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...und mittlerweile habe ich mich an den Aufbau des ersten Gerätchens 
gemacht (hier im Teko TB-7 Gehäuse)...

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...zu den ganzen Knoten gehört natürlich auch eine Zentrale, aber das 
ist eine andere Geschichte...

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