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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche Software sollte man heute können?


Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Früher war es einfach: Die ersten Gehversuche am Computer machen heute 
die meisten als Kind und lernen dabei ohne grossen Aufwand, mit dem 
Betriebssystem, Office-Programmen und natürlich Computerspielen 
umzugehen. Auch IDEs für die Programmierung von PC- und 
Mikrocontrollerprogrammen learnt man by doing.

Vielleicht wird man dann studieren oder aber im Hobby recht tief in die 
Materie einsteigen. Plötzlich ist man jetzt auf komplexe Programme für 
Mathematik, Platinen-Layout, FPGA/CPLD-Design oder Schaltungssimulation 
usw. angewiesen. Dann ist's schnell vorbei mit dem nebenbei lernen, man 
braucht Dokus und eine heftige Einarbeitungszeit.

Genau an diesem Punkt bin ich nun angelangt. Es würde mich 
interessieren, welche Softwares aus den obengenannten Anwendungsgebieten 
ihr verwendet, und vorallem empfehlen könnt.

Gruss

Michael

Autor: Gast (Gast)
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> Mathematik

Matlab, Simulink, Derive, Mathematica

> FPGA/CPLD-Design

Pakete von Xilinx und Altera

> Schaltungssimulation

Spice

> Platinen-Layout

Eagle, Protel, Orcad

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Gast wrote:

>> FPGA/CPLD-Design
>
> Pakete von Xilinx und Altera

...und/oder von Lattice.

Autor: Tropi (Gast)
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Ich kann Deutsch, Englisch, Fortran und ein bischen Elektrisch - das 
reicht.

Autor: Klostein (Gast)
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Fortran, gibts das noch?

Autor: mr.chip (Gast)
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> Ich kann Deutsch, Englisch, Fortran und ein bischen Elektrisch - das
> reicht.

Wie weit? ^^ (Also mit diesen 4 Sprachen kann man meines Wissens weder 
FPGA-Designs noch Schaltungssimulationen direkt umsetzen.)

Autor: Tropi (Gast)
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Kein Problem, Du mußt es nur richtig machen.

Autor: holger (Gast)
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@Klostein

>Fortran, gibts das noch?

Ja.

Autor: JÜrgen Grieshofer (psicommand)
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-Mathcad, Matlab
-Pspice, Orcad, Eagle, Protel


Die Programme sind meist sehr schnell und sehr einfach zu erlernen, wenn 
man mit einem anderern (ähnlichem) schon mal gearbeitet hat... Es ist 
natürlich auch eine "Totzeit"...

Autor: Klostein (Gast)
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>Kein Problem, Du mußt es nur richtig machen.

Da könnte er sogar Recht haben!

Deutsch: Für die Kommunikation in Foren, Telefonieren...
Englisch: Datenblätter usw.
Elektrisch: Damit er keinen Kurzen baut.
Fortran: ?

Autor: Marko (Gast)
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Ich schliesse mich der Liste an:

Deutsch: Für die Kommunikation in Foren, Telefonieren...
Englisch: Datenblätter usw.
Elektrisch: Damit er keinen Kurzen baut. Aber ein Finger auflegen und 
schauen ob es warm wird oder kribbelt, reicht auch :)

Aber mit "Fortran" kann man wohl nicht mehr so viel anfangen. Die Zeit 
ist vorbei.

C/C++ würde ich mir genauer ansehen, die Sprache gehört zwar zu den 
etwas komplizierteren, jedoch ist das sozusagen die Mutter vieler 
anderer Sprachen.

Autor: Kal (Gast)
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Nein, Fortran ist immer noch in Gebrauch. Wenn man viel Mathe machen 
muss, sind die Fortran Bibliotheken viel unfassender als alle anderen. 
Ein neuer Doktorand, den ich kenn hat Fortran gewaehlt. Ich haette 
Delphi genommen. das gibt mir mehr Moeglichkeiten. Mit C++ sollte man 
sich auch gleich einen Strick kaufen. Falls man's nicht mehr sieht...

Fuer Mathe selbst  : Maple ist auch brauchbar.

Autor: Jodel (Gast)
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>-Pspice, Orcad, ... Protel

gibt es noch einen Unterschied zwischen den dreien? Ist das nicht schon 
alles Orcad?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Also Fortran/Delphi/Maple sind ja nun 3 völlig verschiedene 
Aufgabengebiete die sich nicht vergleichen lassen: Fortran für schnelle 
Numerik, Delphi für Windows-GUIs, Maple für symbolische Mathematik.

Autor: tim (Gast)
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Und gibts das ganze auch als OpenSource bzw. unter der GPL?

Also OpenOffice ist bekannt, Latex, GnuPlot, Octave, SciLab auch, jetzt 
fehlt nur noch ein äquivalent zu EAGLE, SPICE und VHDL

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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SPICE ist Open Source, ein mit PSpice/SwitcherCAD vergleichbares 
Open-Source-GUI dazu kenne ich aber nicht. qucs wäre vielleicht eine 
Alternative, weiteres siehe Artikel Schaltungssimulation.

Für Schaltpläne/Platinen: Schaltplaneditoren

VHDL-Simulatoren/Compiler gibt es (GHDL), aber keine vollständige 
Toolchain um ein FPGA/CPLD zu programmieren.

Autor: Bernhard (Gast)
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Grundsätzlich würde ich eh mal sagen, dass man nicht auf Basis 
bestimmter Software lernen sollte, sondern wer die Materie versteht, 
kann meist auch relativ leicht die Programme benutzen.

Oder irre ich mich da?

Autor: Stefan (Gast)
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> Fortran, gibts das noch?

Ja. Seinen Schöpfer John W. Backus leider nicht mehr.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/87078

Autor: EFA (Gast)
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>Aber mit "Fortran" kann man wohl nicht mehr so viel anfangen. Die Zeit
>ist vorbei.


Leider nicht. Fortran wird unter anderem als Spezifikationsspache in 
sicherheitskritischem Kontext verwendet. Beispiel: Eurofighter.

Autor: F.H. (Gast)
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Im Prinzip kommt es darauf an, welcher Berufsgruppe man angehört,oder 
welche
Schwerpunkte man für sein Hobby setzt.

Für jedes Problem gibt es komplizierte,oder einfache Lösungen.

------------------------------------------------------------------------ 
-
Layout:
Beispiel: Orcad,Protel,Eagle

Tolle Programme,wer aber nur 10 Layout's im Jahr erstellt,ist damit 
vielleicht überfordert.
Ich nutze dafür z.B. Target,weil man das,z.B auch noch nach 
halbjährlicher
Abstinenz nutzten kann.
------------------------------------------------------------------------
Programmierung, Dokomentation:
Wer die Standard's, Exel, Word, Access, Powerpoint, etc. beherscht, 
kommt fast durch's ganze Leben, damit meine ich auch die Programmierung 
mit VBA.


Wer eines dieser Programme besitzt, kann im Prinzip auch alles 
programmieren.
Der Duchschnittsangestellte nutzt diese Standard's nur zu maximal 
5%,also weniger effektiv.
Selbst hochbezahlte Leute in der Wirtschaft sind so schlecht 
geschult,das dass Ergebnis, bei der effizienten Nutzung dieser Programme 
eher traurig ist. (Das kostet der Witschaft sicherlich Milliarden )
------------------------------------------------------------------------ 
-
Mikrocontroller:
Früher kosteten Entwicklungsumgebungen mehrere Tausend DM.
Wer lernfähig ist,kann diese Programmierumgebungen Heute umsonst 
erhalten.
z.B. Mikrochip, oder andere.
Wer nicht Anwenderspezifische Befehle verschiedener Hersteller lernen 
möchte,kann eine Hochsprache ,seiner Wahl ,wählen.
z.B. Basic , für Basicprogrammierer
Die Programmierung eines Microcontroller's ist Heute ,durch die 
Verwendung
der "Flash" Technologie auch für den Laien günstig machbar.

Deutsch: Immer wieder gibt es in Technologieforen Belehrungen zur 
Rechtschreibung.
Diese finde ich an dieser Stelle völlig überflüssig,da sich in der Regel
verschiedene Nationalitäten unterhalten,und die Technik im Vordergrund 
steht.
Wer also Rechtschreibfehler findet,kann sie Behalten !


http://www.ees-hartz.de/

P.S. Mit dieser Webseite bin ich übrigens aus dem 
http://www.miniatur-wunderland.de/forum/
verbannt worden.

Bisher habe ich darauf keine Antwort erhalten, wisst Ihr warum ?

Oder sind die Ausländerfeindlich ?


mfg F.H.































Autor: jack (Gast)
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>Deutsch: Immer wieder gibt es in Technologieforen Belehrungen zur
>Rechtschreibung.

Dabei geht es fast nie um Rechtschreibfehler, sondern um 
unverständliches
Gebrabbel ohne Punkt und Komma + schlampige Schreibweise.

Autor: Walter (Gast)
Datum:

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>Also OpenOffice ist bekannt, Latex, GnuPlot, Octave, SciLab auch, jetzt
>fehlt nur noch ein äquivalent zu EAGLE, SPICE und VHDL

Opensourceersatz für EAGLE ist z.B. kicad

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